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Sa 25.5.2013 - Spiel und Spaß beim Waldheimfamilientag der AWO Stuttgart
Am Sa 25.05.2013 findet im AWO Waldheim Gehrenwald von 14 bis 17 Uhr der diesjährige Waldheimfamilientag statt. Mit spannenden Spiel- und Bastelaktionen für die ganze Familie bietet sich die Möglichkeit, einen Einblick in die kommenden Waldheimferien zu erhalten. Eltern haben außerdem die Gelegenheit ihre Kinder direkt vor Ort für die Waldheimferien anzumelden und sich über die Waldheimarbeit der AWO Stuttgart zu informieren. Ab 14 Uhr gibt es Leckeres vom Grill, eine Spielstraße und große Gewinnspielaktion. Das Waldheim Gehrenwald ist mit der Buslinie 61 ab Untertürkheim Bhf gut zu erreichen. Von der Haltestelle Aspen sind es ca. fünf Minuten zu Fuß und der Weg ist ausgeschildert.
Die Waldheimferien und Ferienfreizeiten der AWO Stuttgart bieten Eltern vom 29.07.-23.08.2013 eine verlässliche Ganztagesbetreuung für ihre Kinder in den Sommerferien mit viel Spaß, Aktionen und Ausflügen. Es gibt Vergünstigungen für Inhaber einer Familien-Card und für Kinder mit einer gültigen Bonuscard werden die Kosten für den Waldheimaufenthalt von der Stadt Stuttgart getragen.
Wer sein Kind persönlich beim Waldheim-Familientag oder nach telefonischer Absprache in der Geschäftstelle der AWO, Olgastraße 63 in 70182 Stuttgart für den Sommer anmelden möchte, sollte den Impfpass und soweit vorhanden eine Familien- oder Bonuscard mitbringen. Eine Anmeldung ist auch per Post möglich, der Anmeldebogen kann unter www.awo-stuttgart.de heruntergeladen oder telefonisch unter (0711) 210 61 42 bestellt werden.
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Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg
Nächster Öffnungstermin am So 2.6.2013 von 14-16 Uhr
im Ortsmuseum
Untertürkheim / Rotenberg -
Heimatgeschichtliche Ausstellung
Sonderausstellung im Jahr 2013:
Die Stammburg, die Grabkapelle
und
Rotenberg in 100 Ansichten
Offen an jedem ersten Sonntag von Mai bis September
von 14-16 Uhr
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Sa 8.06. + So 9.06.2013 - Untertürkheimer Feuerwehr Hocketse 
Samstag 8.6.2013 Beginn 14 Uhr
Musik ab 17 Uhr -
Tanz – und Showband - „Partyduo“
Samstag ab 19 Uhr: Bar 29
Sonntag 9.6.2013 Beginn 11 Uhr
- 11 Uhr Frühschoppen - Musik mit dem Musikverein Untertürkheim
- 15 Uhr Schauübung Jugendfeuerwehr am Postplatz (Leonhard-Schmidt-Platz Untertürkheim)
Untertürtkheim - Feuerwehrhaus - Silvrettastraße |
 Warths Hofladen mit Regiomat -
der 24 Stunden Gemüse- und Obstautomat
Seit einigen Tagen kann man in der Augsburger Straße 345 in Untertürkheim in Warths Hofladen 24 Stunden Obst und Gemüse aus eigenem Anbau kaufen.
Der Selbstbedienungsautomat nimmt Münzen und Geldscheine.
Angeboten werden die aktuellen Gemüsesorten und Obst aus eigenem Anbau in Fellbach.
Fotos:Enslin
Öffnungszeiten des Hofladens
Dienstag 9 bis 13 Uhr
Freitag 9 bis 18 Uhr
Samstag 9 bis 13 Uhr
www.warths-hofladen.de/
Auf der Homepage passende leckere Rezepte
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So 19. 5. + 20.5.2013 - Pfingstsonntag und -montag -
je 13:00 - 18:00 Uhr
„Wein-Kultur am Mönchberg“ mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.  
Wein-Kultur am Mönchberg
findet bei jedem Wetter statt!
Bewirtung durch den Bürgerverein Untertürkheim e.V. mit Weinausschank, kleinem Vesper und grandioser Aussicht.
Geöffnet
je von 13:00 bis 18:00 Uhr - Aussichtsplatz am Mönchberg (am Spielplatz)
oberhalb der Kelter mit toller Aussicht auf Untertürkheim - Zugang über Württembergstr. 48 -
Achtung:keine Zufahrt mit PKW möglich. -
Fotos. Enslin
www.bv-untertuerkheim.de
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Mercedes-Benz Museum am 19. Mai 2013
Tag der offenen Tür zum 7. Geburtstag
Das Mercedes-Benz Museum feiert am 19. Mai 2013 mit einem Tag der offenen Tür seinen 7. Geburtstag. An diesem Tag ist der Eintritt frei und zum Programm gehört das Gewinnspiel „Blick hinter die Kulissen“. Am Pfingstmontag ist das Haus ebenfalls geöffnet.
„Seit der Eröffnung am 19. Mai 2006 konnten wir mehr als fünf Millionen Besucher im Mercedes-Benz Museum begrüßen, das ist eine tolle Bilanz “, freut sich Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic und Geschäftsführer der Mercedes-Benz Museum GmbH. „Diesen Zuspruch aus der ganzen Welt nehmen wir als Verpflichtung, unser Ausstellungskonzept in Verbindung mit den Veranstaltungen und Sonderschauen kontinuierlich weiter zu entwickeln.“
Anlässlich des 7. Geburtstags bedankt sich das Mercedes-Benz Museum mit einem Tag der offenen Tür bei seinen Besuchern. Am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, ist der Eintritt ins Museum kostenfrei. An acht Stationen erlaubt das Gewinnspiel „Blick hinter die Kulissen“ interessante Einblicke in die Arbeit abseits des öffentlichen Museumbetriebs. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein für den Sonntagsbrunch im Museumsrestaurant für vier Personen (1. Preis) sowie den neuen Comic „Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ (2.-10. Preis).
Eine weitere Besonderheit ist die bei schönem Wetter geöffnete Dachterrasse mit wunderbarem Panoramablick. Außerdem öffnet das Museum speziell für diesen Tag elf Fahrzeuge, drei davon zum Probesitzen. Rennsportfeeling kommt auf, wenn ab 13 Uhr die DTM live im Kleinen Saal des Museums übertragen wird.
Das Museumsrestaurant hat an beiden Pfingstfeiertagen – Sonntag und Montag – regulär von 10 bis 19 Uhr geöffnet, zusätzlich besteht von 10 bis 14.30 Uhr die Gelegenheit zum ausgiebigen Brunch. Die Auswahl ist groß und reicht vom vitalen Frühstück über herzhafte Gerichte bis zu köstlichen Süßspeisen und Getränken. Eine Reservierung im Classic Kundencenter ist erforderlich.
Kinder und Jugendliche (bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen) können am Pfingstsonntag von 10 bis 17 Uhr in der Mitmach-Ausstellung „Faszination Design“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen und in die Welt des Automobildesigns eintauchen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt vor Ort.
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Ifenstraße wird probeweise Einbahnstraße
14.05.2013 - UZ - UNTERTüRKHEIM: Neue Verkehrsregelung soll Schleichwegverkehr mindern und Weg zur Wilhelmsschule sicherer machen
Wer bisher von Luginsland kommend in die Ifenstraße abbog und
über die Oberstdorfer Straße in den Ortskern oder in die Augsburger
Straße fuhr, wird bald vor einem Einbahnstraßen-Schild stehen. Der
Bezirksbeirat beschloss einstimmig, die Ifenstraße probeweise zur
Einbahnstraße umzuwandeln. Dort darf künftig nur noch in
Aufwärtsrichtung gefahren werden. So soll Schleichwegverkehr verhindert
und der Weg in die Wilhelmsschule sicherer werden. Von Mathias Kuhn
Die Verkehrs- und Fahrsituation im Bereich
Wallmer-/Oberstdorfer-/Ötztaler- und Ifenstraße beschäftigt Anwohner,
Bezirksbeiräte und Straßenverkehrsbehörden seit Jahren. Zu viel Verkehr
fließt über die engen Straßen - vor allem morgens, wenn die Eltern ihre
Kinder im Auto zur Wilhelmsschule bringen und gleichzeitig der
Berufsverkehr sich einen schnellen Weg durch Untertürkheim sucht. Das
gleiche Chaos beobachten Anwohner nach Ende des Unterrichts. „Die
Kreuzung an der Ecke Oberstdorfer-/Wallmerstraße ist dann regelmäßig
zugeparkt, Eltern warten in zweiter Reihe oder stellen ihr Auto auf den
Gehweg“, beschreibt Sven Thomas im Namen der Anwohner den alltäglichen
Wahnsinn. Glücklicherweise ist in diesem Wirrwarr noch kein Kind
verletzt worden. Zusätzlich zum Elternbringverkehr wird die Oberstdorfer
Straße auch als Ausweichstrecke von jenen genutzt, die den Kreisverkehr
in der Mettinger Straße und den Karl-Benz-Platz umgehen wollen. Gegen
diese Schleichwegfahrer sollte die Stadtverwaltung ein Rezept finden.
Die SPD-Bezirksbeiratsfraktion hatte den Vorschlag der Anwohner
aufgegriffen, die eine Einbahnstraßen-Regelung für die Oberstdorfer
Straße vorgeschlagen hatten. Nach reiflicher Prüfung der Situation
empfahl Monika Dietmann vom Ordnungsamt den Politikern davon Abstand zu
nehmen. „Wir haben in den vergangenen Jahren in diesem Straßenbereich
schon einiges zu Verbesserung der Sicherheit der Kinder gemacht“, meinte
sie. Gehwegnasen im Bereich der Ötztaler Straße sollen dem Nachwuchs
die Überquerung der Straße erleichtern, Poller in der Ötztaler Straße
sollten die Durchfahrt zum „Schlössle“ verhindern und Sperrflächen
wurden markiert. Für Eltern, die ihre Kinder direkt vor der Schule
absetzen wollen, sind Kurzparkstände für Elterntaxis eingerichtet worden
- zum Leidwesen der Anwohner. Aus Sicht der Verkehrsbehörde hat sich
die Situation dadurch entspannt. Es werde laut Verkehrsüberwachung auch
nicht übermäßig schnell gefahren. „Es geht wegen des Gegenverkehrs
nicht“, so Dietmann. Aus diesem Grund lehnt sie die Einführung einer
Einbahnstraße ab. „Dann würde vor der Wilhelmsschule gerast“, vermutet
Dietmann. Die Oberstdorfer Straße nur noch in eine Richtung freizugeben,
habe noch einen weiteren Nachteil: Autofahrer würden auf benachbarte
Straßen ausweichen. Die Belastung würde auf die Wallmer- oder
Hindelanger Straße verschoben. „Es werden Auswirkungen erzeugt, die
besonders vor der Schule kontraproduktiv sind“, sagt Dietmann.
Den Wunsch der Anwohner nur ablehnen wollte die
Verkehrsexpertin allerdings nicht. Sie hatte einen Alternativvorschlag,
wie zumindest der gebietsfremde Verkehr fern gehalten wird. „Die
Ifenstraße wird in eine unechte Einbahnstraße umgewandelt.“
Rechtsabbiegen von der Kappelbergstraße ins Wohngebiet wird künftig
verboten. Die Ifenstraße darf nur noch aufwärts befahren werden.
Autofahrer müssen über die Großglocknerstraße in Richtung
Karl-Benz-Platz oder in den Ortskern fahren. „Das gilt allerdings auch
für die Anwohner im Gebiet um die Oberstdorfer Straße“, warnt Dietmann.
Für Anwohner Sven Thomas kein Problem. Er bedankte sich für die Mühe,
die sich Dietmann gemacht hatte. Immerhin bringt es den Anwohnern in der
Ifenstraße zwei Parkplätze. Denn: Durch das Abbiegeverbot von der
Kappelberg- in die Ifenstraße kann die Sperrfläche im Kreuzungsbereich
aufgehoben werden. Zudem wollen Lehrer, Schulleitung und Elternbeiräte
der Wilhelmsschule nochmals an Eltern appellieren, dass sie ihre Kinder
nicht mit dem Auto vor die Schultüre fahren. In anderen Schulen werden
oft Laufgemeinschaften gebildet. Kinder laufen zusammen - eventuell in
Begleitung von Eltern - in die Schule.
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„Die Polizei duldet keine Dealerszene im Ort“
UNTERTüRKHEIM: Revierleiter Stefan Ritz stellt Kriminalstatistik 2012 vor - Leichte Zuwachsraten in allen Deliktfeldern
UZ 10.5.2013 -(mk) - 1121 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in Untertürkheim verübt. „Ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr, aber durchaus im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre“, meinte Stefan Ritz, der Leiter des Polizeireviers Ost, das für Untertürkheim zuständig ist.
Der rund zwölfprozentige Anstieg der Zahl der Straftaten - von 910 registrierten Fällen im Jahr 2011 auf 1121 im vergangenen Jahr - schien den Mitgliedern des Sicherheitsbeirats zwar zunächst beachtlich. Im Vergleich zu den Statistikzahlen der vergangenen fünf Jahre fällt er aber moderater aus. Das langjährige Mittel liegt bei 1032 Fällen. Ritz und Stefan Prechtl, der Leiter der Untertürkheimer Polizeirevierstation, stellten zudem keine Schwerpunkte fest. „In nahezu allen Deliktfeldern gibt es den leichten Anstieg“, so Ritz. So stieg die Zahl der Sachbeschädigungen - inklusive Beschädigungen an Kraftfahrzeugen - von 108 auf 167, darunter waren aber allein 53 Beschädigungen, die von Serien herrühren. Körperverletzungen stiegen von 105 auf 130. „Davon konnten wir 121 aufklären, was damit zusammenhängt, dass es in Untertürkheim überwiegend Beziehungstaten sind, entweder in der Wohnung oder unter Bekannten, die sich beim gemeinsamen Trinken handgreiflich streiten“, erklärte Ritz.
In der Innenstadt kommen sich dagegen eher Unbekannte ins Gehege oder werden Passanten von Unbekannten verletzt. Auch die Rauschgiftkriminalität ist nicht signifikant - von 23 auf 33 - gestiegen, wenn man beachtet, dass allein sechs „Fälle“ in die Statistik einflossen, als ein Auto auf der B 14 gestoppt wurde, dessen vier Insassen Rauschgift konsumierten und Drogen im Innern des Autos verbargen. Auch die Aussage von Stadträtin Beate Bulle-Schmid, dass Mitglieder des IHGV Untertürkheim sich mehrfach darüber beschwert hätten, dass im Ortskern mit Drogen gehandelt würde, konnte Ritz nicht bestätigen. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür. „Aber wir versichern, dass wir keine Dealerszene im Ortskern oder anderswo dulden werden, sondern gegen sie vorgehen.“
Ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit bildete 2012 der Kampf gegen Wohnungseinbrüche. Die Zahl stieg im vergangenen Jahr von 29 auf 45 an. Dabei konnten eine Einbruchserie aufgeklärt und die Täter festgenommen werden, die im ersten Quartal des vergangenen Jahres 15 Häuser und Wohnungen in Luginsland heimsuchten. Ein weiteres Ehepaar wurde im Herbst ermittelt, das mindestens 20 Gartenhäuser im Bereich Rotenberg, Luginsland und Fellbach aufgebrochen hatte und das Diebesgut über einen Hehler veräußern wollte.
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Jubilarehrung 2013 der SPD Untertürkheim
11.5.2013 - Letzten Freitag fand im Probierstüble des Collegium Wirtemberg eine besondere Veranstaltung statt, die es nur bei der SPD geben kann. Ehrungen für 25, 40, 50 Jahre Parteizugehörigkeit.
Vor 25 geladenen Gästen nahm der Vorsitzende, Werner Kapitza, diese Aufgabe mit goßer Freude wahr. Im Rahmen einer Weinpobe mit Imbiss, die vom Stellvertreter Klaus Hecht ausgezeichnet organisiert war, wurden neun Genossinnen und Genossen für ihre langjährige Parteizugehörigkeit und ihren Einsatz für die Werte der Partei geehrt.

Das sind wie auf dem Bild von links nach rechts.
Ingeborg Lutz ( 25 Jahre), Rose Schimpf (50 Jahre), Mustafa Baris (40 Jahre), Reinhard Lohmann (50 Jahre), Kurt Rößler (40 Jahre), Thomas Leipnitz (25 Jahre), Gesine Wiegers-Rößler (40 Jahre),
Heinrich Jaus (40 Jahre ) und Werner Feinauer
(40 Jahre).
Die Jubilare erhielten Urkunden unterschrieben vom Bundes-, Landes -und OV-Vorsitzenden mit den entsprechenden Nadeln, sowie Bücher und Weinpräsente.
In seinem Grußwort betonte der SPD-Kreisvorsitzende Dejan Perc die Werte der SPD in der Vergangenheit bis zum heutigen Tag: "Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit".
Als einzige Partei stand die SPD auf gegen Nazi-Terror (1933 Rede Otto Wels).
Die Politik Willy Brandts und Egon Bahr, die Ostpolitik der 70er Jahre , ermöglichte die Wiedervereinigung, die vorausschauende Politik von Helmut Schmidt und Gerhard Schröder sind die Basis dafür, dass es Deutschland heute wirtschaftlich so gut geht im Vergleich zu andern europäischen Staaten. Andere haben geerntet, wo die SPD gesät hat.
Dass es nur mit einer starken SPD in Deutschland gerecht zugeht und wieder sozialpolitisch vorwärts geht, darüber waren sich alle auf dem Rotenberg einig.
Werner Kapitza
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Bernd Möbs - Führung mit Extra - Sonntag, 12.05.2013 15.00 - 17.30
Literaturführung von Rotenberg nach Untertürkheim:
Von Engeln aus dem Norden zum guten Stern von Stuttgart
Kulinarisches Extra: Unterwegs gibt es ein Glas Untertürkheimer Wein
Auf einem schönen literarischen und stadtgeschichtlichen Gang vom Rotenberg an der Grabkapelle von König Wilhelm I und
Königin Katharina hinunter nach Untertürkheim lösen wir einige literarische Rätsel. Oben fragen uns, ob die ehemals dort stehende Burg tatsächlich vom „Wirt am Berg“ gebaut wurde? Und nachdem wir – untermalt von schwelgenden Dichterworten – den wunderbaren Blick dort oben genießen, hören wir ebenfalls wie das Weingärtnerdorf Uhlbach und sein Wein gepriesen wird. Auf malerischen Weg und an Weinbergen entlang gelangen wir nach Untertürkheim. Unterwegs schauen wir nach Stuttgart-Luginsland und frageb uns: Was hat die berühmte deutsche Autorin Christa Wolf mit Stuttgart-Luginsland zu tun? Warum gibt es dort keinen Weg, der nach dem Schriftsteller und „Indiana Jones des 19. Jahrhunderts“ Albert Dulk benannt ist, obwohl der dreizehn Jahre in Untertürkheim wohnte? Was schreibt der Bestsellerautor Gunter Haug über seine Kindheit in Stuttgart-Luginsland? In Untertürkheim preisen wir den Untertürkeimer Wein und HAP Grieshabers Altarwand in poetischen Versen und beschließen den Weg an des Neckars romantischen Gestaden.
Dauer: gemütliche 2,5 Stunden, reine Gehzeit 1,5 Stunden
Treffpunkt: Endhaltestelle Rotenberg, Busline 61 bei der Gaststätte "Weingärtle", Württembergstraße 317.
Kosten: 17 Euro inkl. Wein
Veranstalter: VHS Nürtingen
Anmeldung: Bernd Möbs 0711/2624117 oder info@bernd-moebs.de
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Broschüre "Orte der Bildung in Untertürkheim" wird am 16.5.2013 vorgestellt
10.05.2013 www.stuttgart.de
Die lokalen Bildungsakteure am Modellstandort Untertürkheim der Bildungsregion Stuttgart haben die Broschüre "Orte der Bildung in Untertürkheim" entwickelt.
Die Broschüre wird am Donnerstag, 16. Mai, um 15.30 Uhr beim Arbeitskreis Kinder, Jugend und Familie in der Stadtbibliothek Untertürkheim vorgestellt. Ihr Ziel ist es, die jeweilige Bildungslandschaft mit ihren Themen übersichtlich darzustellen und so zur Vernetzung der Einrichtungen beizutragen. Bezirksvorsteher Klaus Eggert wird ein kurzes Grußwort halten. Theoklis Chimonidis vom Elternseminar und Stefanie Ender, bei der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft der Stadt zuständig für die Umsetzung der Bildungsregion, werden das Programm vorstellen und stehen für Fragen bereit.
Orientierung in der Bildungslandschaft
In Untertürkheim ist der Arbeitskreis Kinder, Jugend und Familie das Gremium, in dem sich regelmäßig die örtlichen Bildungsakteure treffen. Dort und bei einer gemeinsamen Bildungswerkstatt entstand die Idee, eine Broschüre zu erstellen, in der sich alle Einrichtungen vorstellen sowie über ihre derzeitig aktuellen Themen berichten. Sie dient einerseits den Fachkräften als Grundlage dafür, Informationen zu erhalten und weitergeben zu können sowie thematische Anknüpfungspunkte für Kooperationen mit anderen Einrichtungen im Stadtteil zu finden. Andererseits ist sie eine Orientierungshilfe für Untertürkheimer Familien, welche Bildungseinrichtungen mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten im Stadtteil vorhanden sind. Die aufgeführten Einrichtungen haben ihre besonderen Tätigkeitsprofile für die Broschüre selbst erstellt. Die Redaktion übernahm die Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft.
Die Broschüre ist erhältlich im Bezirksrathaus Untertürkheim, bei Stefanie Ender, Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft der Stadt zuständig für die Umsetzung der Bildungsregion Abteilung, E-Mail stefanie.ender@stuttgart, sowie bei den teilnehmenden Einrichtungen.
Die Bildungsregion Stuttgart
Das Land Baden-Württemberg fördert seit September 2009 aus Mitteln der Qualitätsoffensive Bildung den landesweiten Aufbau von Bildungsregionen. Für Stuttgart sind die Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft als Bildungsbüro sowie das städtische Elternseminar für die Umsetzung des Programms zuständig. Modellstandorte sind die Stadtbezirke Nord, Wangen und Untertürkheim sowie der Stadtteil Hallschlag. An den Standorten der Bildungsregion soll modellhaft gezeigt werden, wie lokale Bildungsverbünde gemeinsam dafür Verantwortung übernehmen, dass auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien eine ermutigende Bildungsbiografie durchlaufen.
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4. LAUFDEMO gegen Stuttgart21 am Sa 11. Mai 2013
Am Samstag, den 11. Mai 2013 findet ab 14:30 Uhr die 4. Laufdemo gegen Stuttgart 21 statt.
Dieses Mal in UNTERTÜRKHEIM!
Startpunkt ist am Bahnhof in Untertürkheim (auf der U-Bahnseite). Von dort aus werden wir 3 Zwischenkundgebungen ansteuern.
Es gibt eine Eröffnungsrede von Egon Hopfenzitz, danach zwischen den Spaziergangetappen Beiträge zur Neckarunterquerung, zur Untertunnelung des Lindenschulviertels, zum geplanten Abstellbahnhof und am Ende eine Abschlussrede von Dr. Norbert Bongartz.
Details hier: http://www.parkschuetzer.de/termine/338
Auftaktkundgebung am Bhf. Untertürkheim
1. Zwischenkundgebung: zum Thema Neckarunterquerung
2. Zwischenkundgebung: zum Thema Untertunnelung Lindenschulviertel
3. Zwischenkundgebung: zum Thema Lärmbelästigung + PFA
Abschlusskundgebung am Bhf. Untertürkheim
Laufdemo der Stuttgart-21-Gegner
Untertürkheimer Zeitung vom 13.5.2013 (red) - Rund 500 Demonstranten haben nach Angaben der Organisiatoren am Samstagnachmittag die Orte besichtigt, an denen Untertürkheim die Auswirkungen von Stuttgart 21 besonders dramatisch spüren wird. Die 4. Laufdemo gegen Stuttgart 21 führte auf knapp zwei Kilometern vom Bahnhof übers Lindenschulviertel bis zum Eszet-Steg. Dort ist der künftige Wartungsbahnhof zwar geplant, aber noch nicht genehmigt. Start der Demo war - mit Musik, Getrommel und vielen Transparenten - auf dem Karl-Benz-Platz, wo Egon Hopfenzitz über die Geschichte des ältesten württembergischen Bahnhofs in Untertürkheim sprach. Der ehemalige Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs war Mitte der 70er Jahre auch Chef des Untertürkheimer Rangierbahnhofs mit 400 Mitarbeitern und 1800 Güterwagen.
Viel Lärm, den auch der geplante Wartungsbahnhof bringen wird, wie Sabine Reichert vom Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte schilderte. In der Nähe des stillgelegten Güterbahnhofs entwarf sie das Szenario, das die Bahn auf dem Gelände geplant hat: „Täglich 204 Züge, 107 dBA Lärm, 24 Stunden lang, sieben Tage in der Woche, in unregelmäßigen Abständen 30 bis 40 Warntöne in der Minute und jede Viertelstunde das Rummsen einer Müllpresse”. Damit die Züge aus dem Tiefbahnhof nach Untertürkheim fahren können, müssen Tunnel unter dem Neckar gebaut werden. Der Ölhafen war deshalb eine weitere Station des Demozuges.
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Bohrarbeiten für S21-Tunnelschacht beginnen
UZ 8.5.2013 - WANGEN: Baustart in der Ulmer Straße - Großes Gerät bringt ab heute Bohrpfähle ein
(mk) - Auf dem Gelände in der Ulmer Straße 261 bis 265
fällt heute der Startschuss für die Bauarbeiten für den
Stuttgart-21-Tunnel. Die Bohrungen für den so genannten Zwischenangriff
beginnen. Mit einem Großbohrgerät wird der 37 Meter tiefe Schacht
angelegt. Vom Gelände neben dem Fleiwa-Parkplatz aus werden dann die
Tunnelröhren sowohl in Richtung Untertürkheim als auch in Richtung
Hauptbahnhof auf bergmännische Weise vorangetrieben.
Stuttgart 21 ist jetzt endgültig in den Oberen
Neckarvororten angekommen. „Die Vorarbeiten für den Tunnelbau des
Bahnprojektes Stuttgart 21 haben die Neckarvororte der Landeshauptstadt
erreicht“, bestätigt auch das Kommunikationsbüro des Bahnprojekts
Stuttgart-Ulm. Von heute an wird an der Ulmer Straße der so genannte
Zwischenangriff erstellt. Die Wangener Baustelle übernimmt eine wichtige
Funktion. Von hier aus werden die beiden Tunnelröhren sowohl in
Richtung Hauptbahnhof als auch in Richtung Untertürkheim vorangetrieben.
Vom neuen Hauptbahnhof führt die als Abschnitt 1.6A planfestgestellte
Zuführung unter Gablenberg und der Jägerhalde hindurch zur Ulmer Straße.
An der Baustelle auf dem ehemaligen Telekom-Gelände verlaufen die
Röhren - je eine pro Fahrtrichtung - in etwa 30 Meter Tiefe. Von dort
werden Röhren unter dem Neckar hindurch zur bestehenden Bahntrasse in
Richtung Plochingen sowie zum neuen Abstellbahnhof in Untertürkheim
geführt. Die ersten Voraussetzungen für die Tunnelbauarbeiten wurden
seit Februar geschaffen. Die weiße Betonmischanlage steht bereits an der
Einfahrt aufs Gelände, Container und andere Einrichtungen sind
aufgestellt. Von heute an wird der senkrechte Schacht gebaut. Er ist das
Herzstück, um das sich alles, auch ein riesiger Turmdrehkran, drehen
wird. Der Schacht wird 37 Meter tief sein und einen Durchmesser von 22
Metern haben. Mit dem Bau des Schachtes wird dafür gesorgt, dass in den
kommenden Monaten von Wangen aus die beiden Tunnelröhren bergmännisch
vorgetrieben werden können.
Für die Erstellung des Zwischenangriffs werden
nach Auskunft der Pressestelle mit einem Großbohrgerät kreisförmig
Bohrpfähle eingebracht. Im Schutz der so gebildeten Schachtwand wird
anschließend der Schacht ausgehoben. Die Bauarbeiten werden werktags von
etwa 7 bis 20 Uhr ausgeführt. „Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten
ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Für
Beeinträchtigungen durch Lärm bitten wir die Anwohner um Verständnis“,
teilt die Pressestelle mit. Mit Argusaugen werden zudem die Auswirkungen
auf den Verkehr in der Ulmer Straße beobachtet. Der Bezirksbeirat
befürchtet erhebliche Beeinträchtigungen vor allem am Aldi-Wender durch
den zusätzlichen Baustellenverkehr.
Auch im Stuttgarter Stadtbezirk Nord, am
ehemaligen äußeren Nordbahnhof sowie im Einschnitt des Pragtunnels,
laufen die Vorarbeiten für den Tunnelanschlag sowohl für die
Zuführungsstrecke nach Feuerbach als auch nach Bad Cannstatt. Auch hier
kann in den nächsten Monaten der bergmännische Vortrieb von den
Zwischenangriffen aus beginnen.
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Auszeichnung für Putzer Untertürkheim: Dritter Platz bei let‘s putz 2012

Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (dritter von rechts) überreichte
der Delegation aus Untertürkheim den Scheck. Foto AGUV
UZ 6.5.2013 - (mk) – Für Werner Feinauer, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine (AGUV), ist die Preisverleihung beim Let‘s -Putz-Wettbewerb ein fester Termin im Jahreskalender. Mit 511 ehrenamtlichen Saubermännern und -frauen erreichte Untertürkheim den dritten Platz im Stadtbezirkswettbewerb. insgesamt rund 2700 Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben sich 2012 am let‘s-putz-Wettbewerb der Stadt Stuttgart beteiligt. mit 359 Helferinnen und Helfern erreichte der relativ „kleine“ Stadtbezirk Birkach den ersten Platz, gefolgt vom bevölkerungsreicheren Mühlhausen, das 856 Heinzelmännchen aktivieren konnten. Die älteste Putzete-Tradition hat Untertürkheim. An einem Samstag im März fegen und säubern Mitglieder von Vereinen und Einrichtungen den Stadtbezirk rein. 2012 reichte es zum dritten Platz, der mit 1000 Euro belohnt wurde.
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1.Mai-Hocketse des Musikvereins Untertürkheim
(UZ 29.4.2013) - Auch in diesem Jahr eröffnet der Musikverein Untertürkheim am Mittwoch, 1. Mai die Freiluftsaison mit seiner traditionellen Maihocketse auf dem Vereinsgelände in der Dietbachstraße 37. Um 11 Uhr wird zunächst der Maibaum gestellt, eine Birke, wie es ursprünglich einmal war. Das musikalische Programm bestreiten die Musikvereine Unter- und Obertürkheim. Neben Spezialitäten vom Grill wird original Maibock ausgeschenkt, für die kleinen Besucher gibt es eine Spielstraße und es besteht die Möglichkeit bei der Aktion „Mein Herz am Maibaum“ ein Täfelchen mit Namen anzubringen.
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| 1.Mai in UHLBACH - Mit Maibaum-Hocketse wird der Frühling begrüßt
UZ 29.04.2013 UHLBACH:
Diskussion mit Daimler-Vorstand Thomas Weber und car2go-Chef Robert Henrich über Mobilität
(red) - Die weiß-blauen Elektrosmarts sind derzeit überall. Aber wie funktioniert’s wirklich? Wer es wissen will - und auch, wie sich die Mobilität in Großstädten verändern wird, der sollte die traditionelle Hocketse am Mittwoch, 1. Mai, ab 11 Uhr in Uhlbach nicht verpassen. Denn erstmalig rückt das „verjüngte“ Team an der Spitze des Handels- und Gewerbevereins Obertürkheim-Uhlbach (HGV) von dem bislang bestehenden Ablauf des Maifestes ein wenig ab. Mit Robert Henrich, dem geschäftsführenden Vorstand von car2go und Professor Dr. Thomas Weber, Vorstand der Daimler AG, wird die traditionelle „Gastrede“ in diesem Jahr zum interaktiven Diskussionsforum. Um 13.30 Uhr werden die zwei automobilen Experten den Fragen der Gäste und der HGV-Mitglieder Rede und Antwort stehen. Aber da die Theorie von der Praxis direkt begleitet werden soll, werden auch Autos vor Ort sein, mit Beratungspersonal von car2go. Dann heißt es: informieren, einsteigen und losfahren - in Begleitung bei noch nicht registrierten Teilnehmern. Und ganz wichtig: Führerschein nicht vergessen. Denn ohne Ausweis-Kärtle und mit Promille ist eine Probefahrt nicht möglich.
Neben der automobilen Sondereinlage gibt es am 1. Mai in Uhlbach natürlich wie immer ein kühles Maibock-Bier und Speisen und Getränke für jeden Geschmack. Die Mai-Hocketse ist neben dem Obertürkheimer Weihnachtsmarkt das wichtigste Fest, das der HGV mit vielen freiwilligen Helfern organisiert, um den Ort lebendig zu halten.
Um 11 Uhr beginnen die Feierlichkeiten mit der Aufstellung des Maibaumes, einer geschälten Fichte, an der nicht nur ein Kranz aus Tannengrün mit bunten Bändern, sondern auch diverse Anhänger mit für Uhlbach bedeutenden Symbolen fixiert werden. Nach den Begrüßungsreden dürfen sich die Besucher auf ein zwangloses, geselliges Beisammensein freuen - dieses Jahr musikalisch begleitet von den Klängen des Musikvereins Uhlbach.
Ab 14 Uhr rockt dann traditionell wieder der Fellbacher Alexander Wernick mit seinen Söhnen als „Maximum Live“ die Bühne.
Kunstinteressierte können bei der parallel stattfindenden Aquarell-Ausstellung von Günter Beeg in der Uhlbacher Kelter des Collegiums Wirtemberg eine kleine „Auszeit“ nehmen: Von 13.30 bis 16 Uhr ist die Ausstellung geöffnet, der Eintritt ist frei.
„Bühne frei“ für die kleinen Festbesucher heißt es am Nachmittag: Denn ein junges Schauspielensemble unterhält Kinder verschiedener Altersklassen nicht nur mit einem Figurentheater, wer möchte, darf einfache Handpuppen auch selbst anfertigen und zum Einsatz bringen. Und allen bewegungsfreudigen Kids steht die Hüpfburg wie jedes Jahr ganztägig zur Verfügung. Von 14 bis 16 Uhr gibt es auch noch ein Kinderschminken. Immer ein Garant für eine gesellige Hocketse, das ist der 1. Mai in Uhlbach. Aber dieses Jahr müssen die Daumen noch kräftig gedrückt werden - damit die Temperaturen steigen und der ersehnte Frühling endlich Einzug hält.
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Die Collegium Wirtemberg wineguides werden aktiv ab Sa 4.05.2013
Die Collegium Wirtemberg wineguides werden aktiv – gleich im dualen Sinne:
Während sich die neu gegründete Weinformation junger Rotenberger und Uhlbacher, die fast durchweg in Weinbaufamilien aufgewachsenen sind, in Sachen Weinanbau fit macht, finden die ersten wineguide-Veranstaltungen statt, um die Öffentlichkeit von dem neuen Konzept des Collegium Wirtemberg zu überzeugen.

Foto:Enslin
Duale Ausbildung – working in the vinyard
Vorstand Rolf Berner, der sich über den „Wissensdurst“ seiner wineguides freut, hat einen Weinberg für die „working in the vinyard“ Ausbildung bereitgestellt. Auf dieser kleinen Übungsfläche, gleich hinter der Rotenberger Kelter, werden übers Jahr alle Arbeiten am Rebstock von den zukünftigen Weinführern selbst durchgeführt. „Erlerntes kann dann gleich bei der nächsten Tour authentisch weiter gegeben werden“ sagt die Trainerin in Sachen Wein Barbara Singer (Dipl.Ing. für Weinbau und Oenologie).
So laden die Collegium Wirtemberg wineguides zum ersten sunset winetasting 2013 unterm Wirtemberg ein.
Am Samstag, 4. Mai findet die Auftakt-Veranstaltung statt, die während den Sommermonaten von Mai bis August an jedem ersten Samstag im Monat auf der Terrasse der Collegiumskelter Rotenberg junge und jung gebliebene Stuttgarter, sowie Wein-Erlebniss-Liebhaber anlocken soll. Ab jeweils 17 Uhr beginnen die wineguide-Touren, einem kleinen Rundgang durch die Rotenberger Weinberge, mit herrlichem Aus- und Einblick in die Weinbau-Nation Stuttgart. Eine Anmeldung zum sunset winetasting ist nicht erforderlich. Die Tickets werden vor Ort verkauft.
Die kleine wineguide-Tour, die die Führung mit zwei Weinproben beinhaltet, kostet 5.- €. Die große wineguide-Tour mit Führung und fünf Weinproben gibt’s für 10.-€. Sie erreichen die Rotenberger Kelter, Württembergstr. 230, 70327 Stuttgart auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: S1 bis Bahnhof Untertürkheim, anschließend mit der Buslinie 61 zur Haltestelle „Sonnenbühl“ auf dem Rotenberg.
Info: COLLEGIUM WIRTEMBERG Weingärtner Rotenberg & Uhlbach e.G. Württembergstraße 230, 70327 Stuttgart
www.collegium-wirtemberg.de
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Untertürkheim Daimler-Mitarbeiter sollen im Ort einkaufen
Maira Schmidt, Stuttgarter Zeitung - 26.04.2013
Stuttgart-Untertürkheim - Wie lange muss täglich geputzt werden,
damit der Ortskern sauber ist? Eine Antwort auf diese Frage, erhielten
die Geschäftsleute aus Untertürkheim am Montagabend in der Sängerhalle.
Allein die anfängliche Grundreinigung, bei der die Gegend rund um die
Widdersteinstraße, den Storchenmarkt und den Leonhard-Schmidt-Platz
gereinigt, herumstehender Müll entsorgt und die Pflastersteine von Unrat
befreit wurden, habe 30 Arbeitsstunden gekostet. Anschließend seien
acht Arbeitsstunden pro Tag nötig gewesen, um den Zustand zu halten,
sagte Wolfgang Röder, der Geschäftsführer der Carisma, und ergänzte:
„Ich habe den Aufwand unterschätzt.“ Allein die Menge der herumliegenden
Zigarettenstummel sei exorbitant. Seine Firma, ein Tochterunternehmen
der Caritas, das Mitglied im örtlichen Industrie-, Handels- und
Gewerbeverein (IHGV) ist, hat vom 8. April 2013 an zwei Wochen lang kostenlos
die Reinigung des Ortskerns übernommen.
Einheitliche Öffnungszeiten
Die vom Gewerbeverein und der Wirtschaftsförderung angestoßene
Aktion sollte der Startschuss für eine Verbesserung des
Geschäftsumfeldes sein. Seit Jahren klagen die Gewerbetreibenden über
eine Abwärtsspirale. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, haben IHGV und
Wirtschaftsförderung eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet, über die nun
rund 50 Geschäftsleute diskutiert haben. Es ging um einheitliche
Öffnungszeiten, schöne Schaufenster und ein sauberes Umfeld. Die
Gründung einer Werbegemeinschaft wurde angesprochen. Eingeladen waren
auch die türkischstämmigen Unternehmer aus dem Bezirk. Abdulhalim Baysal
vom türkischen Unternehmerverband Tümsiad betonte: „Wir wollen alle das
Gleiche. Wir wollen Handel treiben.“ Er bot an, zwischen den deutschen
und den türkischen Gewerbetreibenden zu vermitteln. Ein Angebot, das
Markus Krautter gerne annahm. Bereits zu Beginn der Veranstaltung hatte
der IHGV-Vorsitzende deutlich gemacht, dass der Verein neue Unterstützer
sucht. Zwar zähle der IHGV 120 Mitglieder, nur 17 würden sich aber
aktiv in einer Projektgruppe engagieren, die den Großteil der
Veranstaltungen bezahlt. „Wir können mit den jetzigen finanziellen
Mitteln keine zusätzlichen Dinge anstoßen“, sagte Krautter.
Die Stadt will die Gewerbetreibenden mit einer Umfrage unter den
Daimler-Mitarbeitern unterstützen. Zusammen mit den Vorsitzenden der
Gewerbevereine aus den oberen Neckarvororten hat sie einen Fragebogen
entwickelt. Man will herausfinden, welche Einkaufsangebote die
Angestellten des Untertürkheimer Werks interessieren. „Wir wollen die
Daimler-Mitarbeiter in den Ort holen“, sagte Ines Aufrecht, die Leiterin
der Wirtschaftsförderung. Im Mai soll die Befragung starten. Während
die Wirtschaftsförderung den Geschäftsleuten mit der Umfrage ein
handfestes Angebot machte, fiel es den Gewerbetreibenden schwer, sich
auf konkrete Maßnahmen zu einigen. An vielen Stellen, etwa wenn es um
die Sauberkeit im Ortskern oder das Sicherheitsempfinden der Kunden
geht, sehen sie die Stadt am Zug.
Verschönerung des Ortsbildes
In den kommenden Wochen will die Wirtschaftsförderung die einzelnen
Punkte nun gemeinsam mit dem Gewerbeverein abarbeiten. Es soll eine
Erhebung geben, welches Geschäft wann geöffnet hat.
Um die Schaufenster schöner zu gestalten, schwebt der Leiterin der
Wirtschaftsförderung ein Wettbewerb vor und auch bei den Themen
Sauberkeit und Verschönerung des Ortsbildes hofft Aufrecht gemeinsam mit
dem IHGV Ideen zu entwickeln.
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Webradio-Sender HGM aus Untertürkheim sendet 24 h Techno live
Nina Ayerle, Stuttgarter Zeitung - 24.04.2013 - Uwe Lexe hat einen Webradiosender gegründet.
Stuttgart
- Musik hat ihn schon immer begleitet. Doch sonst wusste Uwe Lexe
zunächst gar nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen sollte.
Sein Studium hatte er kurz nach Beginn schon wieder abgebrochen. War
nichts für ihn. Danach probierte er dies und das. Lange war er in der
Gastronomie tätig. „In der Zeit habe ich fast nur gearbeitet, vor allem
abends“, erzählt der 36-Jährige aus Maichingen heute. Ausgehen sei in
dieser Zeit nicht drin gewesen.
Seit drei Jahren ist er selbstständiger Verkäufer im Außendienst für
Hifi-Artikel. Das ist nun sein Hauptberuf. Mit dem Gang in die
Selbstständigkeit hat sich einiges bei ihm verändert. „Musik und Feierei
sind da bei mir erst richtig losgegangen“, sagt er. Jahrelang habe er
in einer Cover-Band gespielt. Die Musik war immer da in seinem Leben.
„Ich habe zig Sachen probiert, aber am Ende läuft bei mir alles auf
eines raus“, sagt Lexe. „Auf Musik machen.“
Musik im Netz
Sein neuestes Projekt: der Webradio-Sender HGM. HGM steht für „Hauptsäschlisch Guude Mussik“ und war zunächst ein Projekt, das aus einer Feierlaune heraus entstanden ist. Mit einem Kumpel hatte er Musik aufgenommen, das Video zwei bis drei Leuten gezeigt. Weil so viel positives Feedback kam, wollte Uwe Lexe es nicht dabei belassen.
Zu dieser Zeit war er viel in der Techno-Szene unterwegs, kannte unzählige DJs. Einer davon sprach ihn direkt an: „Hey Uwe, ich kenn jemand aus Frankfurt, der einen Moderator sucht. Hast du nicht Bock?“, sei er gefragt worden. Zugesagt habe er sofort. Mehr als ein Jahr moderierte er seine erste Webradio-Show. „Jeden Sonntag habe ich das zusammen gestellt und nach Frankfurt geschickt“, erzählt er. Montags sei dann die Show gelaufen. Ohne dass er vor Ort sein musste.
Bis dahin war das sein Hobby. Doch letztes Jahr war es damit vorbei. Er hatte sich mit seinen Auftraggebern in Frankfurt überworfen, war raus aus der Sache. „Da hatte ich aber schon Blut geleckt“, sagt Lexe. Ihm war klar, er muss weitermachen. Er fing einfach daheim in seinem Wohnzimmer an, Musik zu machen. Was ihm fehlte, war jemand, der ihm eine Website bastelte. „Ich bin leider ein absoluter Computer-Depp“, gesteht er. Lange Zeit sei ihm niemand Passendes über den Weg gelaufen, der ihm helfen konnte. Dann lernte er Konrad Nierig kennen. Im Trio mit Lexes Freundin Jennifer Beuschel brachten sie dann kürzlich den Webradio-Sender HGM an den Start. Beuschel ist in dem Trio für die Grafik zuständig, Konrad für die Web- und Serveradministration und Lexe für den Rest, für die Inhalte.
Eine Lücke schließen
Lexes Traum war von Anfang an, einen Webradio-Sender für Techno und elektronische Musik zu machen. Techno sei seine Leidenschaft. Mit dem Webangebot will er natürlich auch eine Lücke schließen. „In Stuttgart gibt es so etwas bisher noch nicht“, sagt er. Langfristig schwebt ihm ein richtiges Radioprogramm vor, mit redaktionellen Einschüben, lokalen Nachrichten und viel Moderation. Bis jetzt läuft das allerdings noch nicht. Geld kommt dem Radio-Projekt bisher auch nicht viel rum. Das sei aber auch nicht der Anspruch, sagt Lexe. „Ich möchte Leuten eine Plattform mit guter Musik bieten“, betont er. „Wenn es irgendwann für uns drei zum Leben reicht, umso besser“, ergänzt er.
Inzwischen betreibt er den Sender nicht mehr von seinem Wohnzimmer aus. In Untertürkheim in der Augsburger Straße 442 hat er eine Unterkunft gefunden. Die verschiedensten Musikmacher aus der Region versammeln sich dort. Oben dröhnt Heavy Metal, von unten aus dem Keller Techno und in der Mitte eine etwas undefinierbare Musikrichtung. Miete muss Lexe dort, wie alle anderen Musiker, nicht bezahlen. „Der Besitzer ist ein Musikliebhaber.“
Abend für Abend hat Lexe zeitweise in den Sender gesteckt. Inzwischen hat er auch wechselnde DJs, die das Abendprogramm übernehmen. Trotzdem geht ein großer Teil seiner Freizeit bei dem Projekt drauf. „Ich arbeite tagtäglich an Ideen“, sagt er. Denn endlich habe er etwas gefunden, in das er seinen ganzen Ehrgeiz und seine komplette Energie stecken könne. „Jetzt ist die Zeit reif, um ein paar Jahre richtig ranzuklotzen“, findet er. Für hauptsächlich gute Musik lohnt sich das eben.
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So 5.5. 2013 - „Der kleine Markt" im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ Untertürkheim
Das Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ ist seit 2009 mit dem „GutDrauf-Label“ der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zertifiziert. Neben den Bereichen Bewegung und Entspannung steht das Thema Ernährung im Mittelpunkt. Da dieses Ernährung aber natürlich nicht nur Jugendliche angeht, richtet sich diese Veranstaltung an das Untertürkheimer Stadtteilpublikum jeden Alters.
Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Region präsentiert das CAFE RATZ am Sonntag, den 5. Mai 2013 von ca. 13 – 17 Uhr
in der Margaretenstr. 67 in Untertürkheim unter dem Titel
Bewusst essen
„Der kleine Markt“
Bio – fairtrade – regional
Lebensmittel aus der Region, aus biologischem Anbau und aus fairem Handel. Vorgestellt werden Produkte wie Obst und Gemüse, Honig und Marmelade, Liköre und einiges mehr. Die Auschule und die Luginslandschule stellen ihre Spiele und Projekte zum Thema Fairtrade vor.
Außerdem hat das Spielmobil für die Kinder seine Spielgeräte ausgepackt und das CAFE RATZ sorgt mit leckeren Kuchen, fairgehandelten Kaffeespezialitäten und anderen kulinarischen Überraschungen passend zum Thema für das leibliche Wohl. Ein in jeder Hinsicht kulinarischer Nachmittag für die ganze Familie!
Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung auf dem Hof, bei schlechtem in der Halle des Kinder- und Jugendhauses in der Margaretenstr. 67 in Untertürkheim statt.
http://www.caferatz.de/
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Ratzelbach sucht wieder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!
Anfang August heißt es in Untertürkheim bereits zum 9. Mal: Willkommen in der Kinderspielstadt RATZELBACH!
Von Montag 29.7.2013. bis Freitag 2.8.2013 ist das Kinder -und Jugendhaus CAFE RATZ in Stuttgart- Untertürkheim alias Kinderspielstadt RATZELBACH wieder fest in Kinderhand. In Zusammenarbeit mit den Spielmobilen Region Neckar und Bad Cannstatt und dem Kindertreff Untertürkheim soll dann zusammen mit 180 Kindern wieder ein kunterbuntes Stadtleben entstehen. Die Spielstadt 2013 ist bereits ausgebucht und auch 2013 ist es wieder gelungen fünf Plätze für Kinder aus bedürftigen Untertürkheimer Familien durch die Patenschaft Untertürkheimer Geschäftsleute zu finanzieren. Das Organisationsteam der Spielstadt bedankt sich dafür im Namen der unterstützten Familien beim Autohaus Krautter, Modehaus Zaiss, Optik Smolik, Raumdesign Dees und der Firma Rothenbacher für die Übernahme der Patenschaften.
Die Durchführung der Kinderspielstadt ist ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nicht möglich. Gesucht werden wie jedes Jahr junge Menschen, die neugierig auf Neues sind, die Ideen haben, mit vielen netten Leuten im Team zusammenarbeiten wollen und mindestens 16 Jahre alt sind. Wir bieten: zwei verbindliche Vorbereitungs- und Schulungstage, 5 Tage Kinderspielstadt live, incl. Spaß, Erfahrungen, Teamarbeit, etc., bis zu 100.- € Aufwandsentschädigung und natürlich eine Bescheinigung über die Mitarbeit.
Interessierte Ehrenamtliche können sich ab sofort im CAFE RATZ mellden. Weitere Informationen im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ unter Tel. 0711/ 3365234-0 oder per Email info@caferatz.de oder unter www.caferatz.de
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Cafe Ratz: „Pfingstferien-Ausflugswochen“
Das Pfingstferien-Ausflugs-Programm des Kinder- und Jugendhauses CAFE RATZ Auch dieses Jahr geht das CAFE RATZ in den Pfingstferien wieder auf Ausflugs-Tour. Anmelden können sich in der Regel alle Kinder und Jugendlichen von 6 – 15 Jahren. Eine schriftliche Anmeldung und die Bezahlung sind bei allen Ausflügen bis spätestens zum angegebenen Anmeldeschluss erforderlich. Zahlungen über die Familienkarte Stuttgart sind möglich. Treffpunkt für alle Angebote ist das Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67 in 70327 Stuttgart ,
Dienstag 21.05.2013: Schieferbruch
Auf den Spuren der Vorzeit: im Schieferbruch Kromer suchen wir nach Fossilien, mit Hammer und Meißel könnt ihr versteinerte Urzeittiere freilegen und mit nach Hause nehmen. (Ihr könnt Hammer und Meißel selber mitbringen oder für 1,50€ vor Ort ausleihen). Treffpunkt: 10.10 Uhr Rückkehr: ca. 17.15 Uhr Kosten: 9 Euro mind. 8 Teilnehmer / max. 22 Teilnehmer Anmeldeschluss: 10.05.2013 ,
Mittwoch 22.05.13: Bärenhöhle und Sommerbobbahn Höhlenführung in der Tropfsteinhöhle Bärenhöhle, danach gehen wir auf die Sommerbobbahn rodeln! Vier Fahrten sind inklusive, jede weitere Fahrt muss selbst bezahlt (2,50€) werden. Achtung: in der Höhle ist es kalt, bitte warme Kleidung einpacken. Treffpunkt: 10:00 Uhr Rückkehr: ca. 16.30 Uhr Kosten: 22 Euro mind. 7 Teilnehmer/ max. 15 Teilnehmer Anmeldeschluss: 10. 05.2013 ,
Donnerstag 23.05.2013: Fildorado Pack die Badehosen ein, …. denn wir gehen ins im Erlebnisbad „Fildorado“ in Filderstadt. Schwimmen. Es gibt hier drei Rutschen, Wellenbad und vielen weiteren Attraktionen. Achtung: Nur für geübte Schwimmer! Treffpunkt: 10:20 Uhr Rückkehr: ca. 16:30 Uhr Kosten: 15 Euro mind. 8 Teilnehmer/ max. 22 Teilnehmer Anmeldeschluss: 10.05.2013
Freitag, 24.05.2013: Waldklettergarten Schwindelfrei? Wir gehen zusammen in den Waldklettergarten nach Zuffenhausen. Dort erwarten euch spannende Herausforderungen in luftiger Höhe. Achtung: Anmeldungen nur für Kinder ab 8 Jahren möglich, Mindestgreifhöhe 1,60m!!! Treffpunkt: 10.30 Uhr Rückkehr: ca. 15.25 Uhr Kosten: 22 Euro mind. 8 Teilnehmer/ max. 17 Teilnehmer Anmeldeschluss: 10.05.2013
Montag, 27.05.13: Erlebnispark Tripsdrill Ausflug in den Erlebnispark Tripsdrill. Ein Tag voller Spiel und Spaß incl. eines warmen Mittagessens. Treffpunkt: 8:20 Uhr Rückkehr: ca. 18:20 Uhr Kosten: 24 Euro mind . 8 Teilnehmer / max. 27 Teilnehmer Anmeldeschluss: 17.05.2013
Dienstag, 28.05.2013: Wildpark Pforzheim Wisent, Wildschwein, Rotwild, Ziegen und Co. – eine Erlebnisführung im Wildpark Pforzheim. Viele Tiere dürfen gestreichelt und von Hand mit Wildparkfutter gefüttert werden. Treffpunkt: 10:10 Uhr Rückkehr: ca. 17.30 Uhr Kosten: 15 Euro mind. 8 Teilnehmer/ max. 22 Teilnehmer Anmeldeschluss: 17.05.2013
Mittwoch, 29.05.2013: Minigolf und Neckarine Wir gehen Minigolf spielen im Bad Cannstatt, danach heißt es: klar zum Entern! Wir besuchen den Abenteuerspielplatz „Neckarine“. Treffpunkt: 11:30 Uhr Rückkehr: ca. 15:55 Uhr Kosten: 7,50 Euro mind. 8 Teilnehmer/ max. 18 Teilnehmer Anmeldeschluss: 17.05.2013 Weitere Infos und Anmeldungen unter Tel. 3365234-0 oder unter www.caferatz.de.
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Russisch orthodoxer Gottesdienst am Pfingstmontag in der Grabkapelle
Ein russisch orthodoxer Gottesdienst in der Grabkapelle am Pfingstsonntag wird traditionsgemäß am Pfingstmontag dem 20.05.2013 um 10:00 Uhr gefeiert. Anschließend wird direkt auf dem Gelände vor der Kapelle ein Fest mit russischen Spezialitäten und Volksmusik mit einem Kosaken-Ensemble „Wolnitza“ veranstaltet.
Dies alles geschieht im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 400-jährigen Jubiläumsjahr (1613 – 2013) der russischen Zarenfamilie Romanow, aus der auch Katharina stammte.
Info der Russ. Orth. Kirchengemeinde St. Nikolaus, Stuttgart
Seidenstr. 69
70174 Stuttgart
www.rok-stuttgart.de www.stuttgart-roj.de
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2. Stuttgarter Bürgerhaushalt: Ergebnisse jetzt online
Info, Stadt Stuttgart 18.04.2013 -
Große Resonanz: 26.992 Bürgerinnen und Bürger haben sich beteiligt, 2943 Vorschläge gemacht und 952.580 Bewertungen abgegeben.
Die Beteiligung der Stuttgarterinnen und Stuttgarter am zweiten Bürgerhaushalt hat die Erwartungen der Stadtverwaltung weit übertroffen.
Bis zum Ende der aktiven Phase am Montag, 8. April, haben 26.992 Einwohner der Stadt sowohl online als auch schriftlich am Verfahren teilgenommen, 2943 Vorschläge zu den vielfältigen Aufgabenbereichen der Landeshauptstadt abgeben und diese mit 952.580 Stimmen bewertet.
Beim ersten Bürgerhaushalt 2011 waren 8.983 Bürger dabei, es hatte 1.745 Vorschläge und 243.404 Bewertungen gegeben.
stuttgart/Bürgerengagement -
www.buergerhaushalt-stuttgart.de
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Schmetterlingsfest in Untertürkheim am Sa 20.04.2013 von 10 -16 Uhr
Am Samstag 20.4.2013 ab 10 Uhr ist es wieder soweit…der Frühling zieht mit Pauken und Trompeten in Untertürkheim ein. Auch dieses Jahr beteiligen sich auch ganz viele Vereine an der Veranstaltung. So wird es bestimmt ein abwechslungsreiches Fest in der Fußgängerzone mit vielen Attraktionen in der Ortsmitte von Untertürkheim. Schaut einfach vorbei und lasst euch von der guten Laune anstecken, bestimmt findet jeder eine schöne bunte Bereicherung für Haus und Garten. Die Untertürkheimer Fachgeschäfte und Vereine freuen sich auf euer Kommen.
 
Fotos:Enslin
Von 16:00 – 17:30 Uhr Ortsführung durch Alt-Untertürkheim mit Susanne Taschke – Kosten: gratis – keine Anmeldung erforderlich -
Start um 16 Uhr an der Weinpresse gegenüber Bahnhof Untertürkheim – Arlbergstraße – veranstaltet vom Bürgerverein Untertürkheim e.V.
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Spielhalle in Untertürkheim bleibt weiterhin geschlossen
UZ 18.04.2013 - UNTERTüRKHEIM:
Widerspruch gegen Entzug der Konzession nach Manipulationen an Geldspielautomaten wird geprüft
(ale) - Eine Spielhalle und ein Café im Ortskern von Untertürkheim bleiben auf unbestimmte Zeit weiterhin geschlossen. Ein Widerspruch gegen den Entzug der Konzession wird derzeit vom Gewerbeaufsichtsamt geprüft. Zu der kurzfristigen Verfügung war es im Rahmen einer groß angelegten Razzia der Polizei im Februar dieses Jahres gegen die bandenmäßige Manipulation von Geldspielautomaten gekommen.
Die Türen der Spielhalle und des Cafés sind verschlossen, die Lichter aus. Mitte Februar hatte die Polizei in einer groß angelegten Aktion insgesamt 42 Gaststätten, Wohnungen und Spielhallen in Stuttgart, ganz Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und der Schweiz durchsucht. Der Vorwurf war Manipulation an Geldspielautomaten im großen Stil, mehrere Millionen Euro an Steuern sollen hinterzogen worden sein. Ein Schwerpunkt der Aktion war in Untertürkheim, vier der fünf mutmaßlichen türkischen Drahtzieher wurden in Stuttgart verhaftet. Im Zuge der Ermittlungen wurden die beiden Betriebe geschlossen. „Das wird auch vorläufig so bleiben“, erklärt Timo Luppold, der Sachgebietsleiter für Gaststätten und Spielrecht beim Ordnungsamt. Aufgrund der Straftaten hatte das Gewerbeaufsichtsamt eine kurzfristige Verfügung erwirkt und den Betreibern die Konzession entzogen. Inzwischen wurde ein Widerspruch eingelegt. Nun prüft die Gewerbeaufsicht, „ob Fristen und Formalien eingehalten wurden“, sagt Luppold. Nach Abschluss wird der Fall an das Regierungspräsidium weitergereicht. „Ein Widerspruch gegen eine Amtsentscheidung muss von der nächst höheren Instanz überprüft werden“, erklärt Luppold.
Erfahrungsgemäß sei aber nicht damit zu rechnen, dass die Betriebe in Kürze wieder aufmachen würden. Ein solches Verfahren kann sich über Monate, in Ausnahmefällen auch Jahre, hinziehen. Zudem rechnet Luppold mit der Bestätigung der Verfügung durch das Regierungspräsidium, sollte der Vorwurf der Manipulation weiter Bestand haben. „Von dem gehen wir derzeit aus“, betont Luppold. Die Untersuchungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen noch, drei Verdächtige sind weiter in Haft. Als nächsten Schritt könnten die Betreiber Klage beim Verwaltungsgericht einlegen.
Sollte der Konzessionsentzug rechtskräftig werden, fällt der bislang gültige Bestandsschutz der Spielhalle in der Arlbergstraße weg. Denn dann gilt das Landesglücksspielgesetz. Dieses beinhaltet unter anderem einen Mindestabstand zwischen zwei Spielhallen von 500 Metern. Da im Untertürkheimer Bahnhof bereits eine solche existiert, könnte der Abstand nicht eingehalten werden.
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Forum in Untertürkheim - Ideen für die Zukunft des Bezirks
Stuttgarter Zeitung vom 19.04.2013 - Maira Schmidt -
An Ideen mangelt es den Untertürkheimern nicht: Allein für die
Nutzung des Bahnhofsgebäudes hat Klaus Enslin bereits im Vorfeld des
Zukunftsforums eine ganze Palette an Vorschlägen eingereicht. Während
dem Vorsitzenden des Bürgervereins im Erdgeschoss eine Art Markthalle
vorschwebt, eine Frischegalerie für Lebensmittel, würde Enslin im ersten
Stockwerk gerne eine Museumsetage einrichten. Ein Kino oder ein Café
mit angeschlossener Bildergalerie könnte er sich ebenfalls im
„Erlebnisbahnhof Untertürkheim“ vorstellen. Der Bürgervereinsvorsitzende
schlägt deshalb vor, dass die Stadt oder eine Genossenschaft von
Bürgern den südlichen Teil des historischen Gebäudes kauft.
Es war das
erste Zukunftsforum in Untertürkheim. Das Bezirksamt hatte die Bürger
hierzu am vergangenen Samstag in die Sängerhalle eingeladen. Es ging
darum, Ideen für den Bezirk zusammenzutragen und so eine
Zukunftsperspektive für Untertürkheim zu entwickeln, sagte
Bezirksvorsteher Klaus Eggert nach der Veranstaltung. Auch wenn die
Teilnehmerzahl nach den Worten des Rathauschefs „etwas größer hätte sein
können“, freut sich Eggert über das Engagement einiger Bürger. Eine
Anwohnerin habe beispielsweise anhand von Fotos die Verschmutzungen an
der Widdersteinstraße dokumentiert.
Es war das erste Zukunftsforum in Untertürkheim
Neben den bekannten Forderungen wie einer Verbesserung der Sauberkeit im Ort oder der Errichtung einer Urnenwand auf dem Untertürkheimer
Friedhof gibt es auch einige ungewöhnliche Ideen. So wurde etwa
vorgeschlagen, dass der ehemalige Bunker unter dem Karl-Benz-Platz als
Übungsraum für Musikgruppen, als Gaststätte oder als Veranstaltungsraum
genutzt wird.
Handwerker- und Industriegebäude entlang der Ferngleise am
Güterbahnhof könnten als Lärmschutzgürtel dienen. Schließlich machte
der Bürgerverein noch den Vorschlag, dass in den Weinbergen rund um
Untertürkheim ein fester Weinstand eingerichtet werden könnte, der
einmal im Monat von den Weingärtnern oder den Vereinen betrieben wird.
Ein Verkehrskonzept für eine ganze Wohnsiedlung
In einem nächsten Schritt geht es nun darum, die im Rahmen des
Zukunftsforums zusammengetragenen Ideen, weiter zu entwickeln. Zum einen
passiert das laut Eggert innerhalb der sich während der Veranstaltung
gebildeten Arbeitsgemeinschaften. Eine Gruppe von Bürgern hätte sich zum
Beispiel auf das Thema Verkehr spezialisiert, erzählt der
Bezirksvorsteher. Sie würden versuchen, ein flächendeckendes
Verkehrskonzept für eine ganze Wohnsiedlung zu erarbeiten. Bei anderen
Themen, die eine Absprache mit der Verwaltung erfordern, wird das
Bezirksamt zunächst selbst die Initiative übernehmen.
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Zukunftsforum: Mehr Leben auf den Karl-Benz-Platz bringen
UZ vom 16.4.2013 - UNTERTüRKHEIM: Im Zukunftsforum entwickeln
Bürger Ideen zur Aufwertung des Ortes - Erlebnisbahnhof, Bunkernutzung,
Verkehrslenkung - Von Mathias Kuhn-
Von der Resonanz beim Zukunftsforum war Bezirksvorsteher Klaus
Eggert enttäuscht. Nur drei Dutzend Bürgerinnen und Bürger nutzten die
Chance, ihre Ideen für den Ort in der Sängerhalle zu präsentieren und
mit Anderen zu diskutieren. Die Qualität der Vorschläge und die
Ernsthaftigkeit, mit der die Anwesenden diskutierten, versöhnte Eggert
wieder. Die meisten Vorschläge betrafen den Ortskern: die Schaffung
eines Bürgerbahnhofs, die Belebung des Karl-Benz-Platzes und die Lenkung
des Verkehrs in den Wohngebieten.
Die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die sich am
Samstag gegen 10 Uhr zum Zukunftsforum versammelt hatten, war
ernüchternd. Rund drei Dutzend Anwesende verteilten sich nach einer
kurzen Vorstellung der eingereichten Vorschläge in verschiedene
Themengrüppchen, innerhalb denen die Ideen konstruktiv weiterentwickelt
wurden. Die größte Teilnehmerzahl wies die Gruppe „Bahnhof“ auf. Für die
Bürgerinnen und Bürger spielt das denkmalgeschützte Gebäude als Tor zum
Ortskern eine zentrale Rolle. „Wünschenswert wäre es, wenn das Gebäude
in einen Bürger- oder Erlebnisbahnhof umgestaltet werden könnte“, meinte
Andrea Nicht-Roth als Sprecherin der Gruppe. Im historischen Gebäude
könnte ein Café, eine Dauerausstellung mit Themen zur Ortsgeschichte,
ein Vorortkino, eventuell ein Ladengeschäft für Frischwaren und andere
Besuchermagneten untergebracht werden. Voraussetzung wäre allerdings der
Kauf zumindest des südlichen Teils - entweder durch die Stadt oder
durch eine Genossenschaft. Solange dies nicht geschehen ist, müsse der
Denkmalschutz darauf achten, dass das Gebäude in seinem Bestand und in
seiner Würde erhalten bleibt.
Für den Ortskern mit Fußgängerzone
wünschen sich die Diskutierenden mehr attraktive Ladengeschäfte und ein
Imagewandel von der „Schmuddelstadt zur Schönstadt“, wie
Kulturhaus-Vorsitzende Rainer Deiss als Motto ausgab. „Wichtig ist es
jedoch noch mehr Interesse für das Thema zu wecken“, meinte Nicht-Roth.
Auf der anderen Seite des Bahnhofs liegt ein weiteres Sorgenkind der
Anwesenden. Der Karl-Benz-Platz müsse mehr belebt werden. Der
Bahnhofsvorplatz sei zwar für Veranstaltung konzipiert worden, aber es
geschehe nichts. Ein Wasserspiel oder andere gestalterische Dinge
könnten den Platz aufwerten.
Unter dem Karl-Benz-Platz gibt es zudem einen
Raum, der brach liegt: Der Bunker könnte als Proberaum, Treffpunkt oder
auch für eine Weinprobe als Attraktion genutzt werden. Zur
Verschönerung, darauf machte eine andere Gruppe aufmerksam, müsse auch
auf Sauberkeit im Straßenbild geachtet werden. „Die Putzaktion, die seit
dieser Woche durchgeführt wird, zeigt, wie sich das Ortsbild zum
Besseren wendet“, lobte die Gruppensprecherin.
Mehrere Gruppen
beschäftigten sich mit der Wohn- und Verkehrssituation in verschiedenen
Vierteln des Ortskerns. Die Bürgerinnen und Bürger machten auf
Missstände sowohl in der Ötztaler, wie auch in der Dietbach-, der
Kappelberg-, Großglockner- und Augsburger Straße aufmerksam. Als
Arbeitskreis wollen sie einzelne Vorschläge weiter entwickeln.
Überhaupt, so nahmen sich die Teilnehmenden des Zukunftsforums vor,
wollen sie ihre Vorschläge weiterentwickeln und sich mit anderen
Interessenvertretern wie dem Industrie-, Handels- und Gewerbeverein
vernetzen, „damit der Stadtbezirk eine positive Zukunft hat.“
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Keine Heimat für Hausboote auf dem Neckar
Stuttgarter Zeitung - Wolfgang Schulz-Braunschmidt, 17.04.2013
Stuttgart - Leise schlagen Neckarwellen an die Hauswand, auf der
wasserumschlungenen Terrasse bricht sich die Abendsonne gülden in einem
Glas Untertürkheimer Riesling. Am Dienstag ist es im Ausschuss für
Umwelt und Technik nicht nur um harte und alltägliche Fakten, sondern
auch um bewohnbare Visionen gegangen – um Hausboote auf dem Neckar, die
auf Neudeutsch „Floating Homes“ heißen.
Die Wohnbootidylle hatte – wie berichtet – im vergangenen Sommer ein Stuttgarter Bankhaus als „reizvolle und
erschwingliche Alternative zu konventionellen Wohnformen“ ins Gespräch
gebracht. Zum „Knaller im Oberbürgermeisterwahlkampf“, wie damals
erhofft, wurde die schwimmende Wohnalternative im Herbst 2012 allerdings
dann doch nicht.Auch im Ausschuss für Umwelt und Technik sind die
Hausboote am Dienstag auf Grund gelaufen. Denn die Verwaltung sieht an
der Bundeswasserstraße Neckar kaum geeignete „Bauplätze“ für
„schwimmende Anlagen, die dauerhaft dem Wohnen dienen“. Denn die
potenziellen Liegeplätze am Neckarufer müssten laut den geltenden
Naturschutzgesetzen weitgehend frei gehalten werden. So geht etwa an der
Aubrücke der Landschaftsschutz vor – und am Max-Eyth-See der
Vogelschutz. Außerdem würden dort wohl viele neugierige Ausflügler
dauernd in die schwimmenden Wohnzimmer starren. „Auch die Bürger
schätzen den freien Zugang zum Neckar“, heißt es zudem im Rathaus.
Einfach so ankern geht nicht
Den Bauhafen für Bad Cannstatt hat die Verwaltung aber als ein
kleines Biotop für Hausboote ausgemacht. Allerdings nur für solche „mit
Schiffszulassung“ – es handelt sich also bloß um Stellplätze für
wassertüchtige Wohnmobile.
Als letzter Hafen für richtige Hausboote könnte sich noch das
Neckarufer am Lindenschulviertel beim Ölhafen erweisen. Dort könnten
einige Floating Homes auf dem Neckar anlegen, erklärte die Verwaltung.
Einfach so ankern geht allerdings nicht. Um so ein innovatives Projekt
zu verwirklichen, ist selbstverständlich ein richtiger Bebauungsplan
erforderlich.Doch der Traum vom wassertauglichen sozialen Wohnungsbau
geht rasch unter: Mehr als 400.000 Euro zuzüglich Verankerung will ein
Hausbootbauer für ein zweistöckiges Floating Home mit 100 Quadratmetern
und Miniterrasse – natürlich ohne „Grundstück“. Stadtrat Joachim Fahrion
erkannte das Problem: „Da kriegen wir Probleme mit der Grundsteuer.“
Wer auf dem Neckar auf Halbhöhenniveau leben möchte, der muss für
158 Quadratmeter inklusive 64-Quadratmeter-Terrasse schlappe 773.500
Euro hinlegen. „Es heißt Stadt am, nicht im Fluss“, resümierte Peter
Pätzold, der Fraktionschef der Grünen, die Debatte. So wie es aussieht,
kann die Stadt ihren Bürgern mal wieder nicht das Wasser reichen.
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Musik vor der Grieshaberwand am Sonntag 14.4.2013 um 19 Uhr
Am Sonntag, den 14.04.13, um 19.00 Uhr in der Stadtkirche Untertürkheim
Kammermusikabend mit Andrea Enzmann, Maik Backes und Daniel Renz,
Klarinette Irene Ziegler und Frank Gabius, Klavier
mit Sektbar - Eintritt frei
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Zukunftsforum in Untertürkheim am Sa 13. April 2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wandel und Entwicklung sind Prozesse, die immer stattfinden. Auch unser Stadtbezirk hat sich im letzten Jahrzehnt verändert. Wir stehen nun vor der Herausforderung, wie wir unser Lebensumfeld in den nächsten 10 Jahren an unseren Bedürfnissen orientiert gestalten wollen. Wir würden daher gerne mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürger, die in Untertürkheim leben, ins Gespräch kommen und Sie zu unserem
Zukunftsforum am 13. April 2013 in der Sängerhalle von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
einladen.
An diesem Vormittag sollen Sie miteinander und mit Vertretern der städtischen Fachämter in Arbeitsgruppen über Ihre Vorstellungen, machbare und realistische Perspektiven und konkrete Umsetzungsschritte für alle Lebensbereiche diskutieren.
Gerne können Sie, als Bürgerinnen und Bürger schon ab sofort Themenvorschläge schriftlich an das Bezirksrathaus Untertürkheim, Großglocknerstr. 24 - 26, 70327 Stuttgart einreichen. Bitte nutzen sie dazu das beigefügte Formular. Natürlich können Sie sich auch per Email an das Bezirksrathaus wenden: dagmar.wenzel@stuttgart.de
Die Vereine bitten wir, auf allen Mitgliedsebenen und in allen Abteilungen für das Bürgerforum am 13. April 2013 zu werben und den Mitgliedern dieses Informationsschreiben im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten im Verein zur Verfügung zu stellen.
Das Bürgerforum ist offen gestaltet und lebt von Vorschlägen und Menschen, die aktiv mitmachen. Lassen Sie uns gemeinsam Potentiale entdecken für eine zukünftige moderne Entwicklung des Stadtbezirks.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Eggert
Bezirksvorsteher
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Junge rennt vor Linienbus - zwei Fahrgäste verletzt - Zeugen gesucht
 Polizeibericht: Untertürkheim: Ein unbekannter Junge hat am Sonntag (07.04.2013) gegen 16.30 Uhr in der PP Stuttgart /Kappelbergstraße bei Gebäude Nummer 8 kurz vor der Ifenstraße den Fahrer eines Busses der Linie 60 zu einer Notbremsung genötigt und ist anschließend weggelaufen.
In dem Bus stürzten zwei ältere Fahrgäste. Die Eheleute mussten mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der knapp 77 Jahre alte Mann wurde ambulant behandelt. Seine 73 Jahre alte Ehefrau wurde schwer verletzt und musste stationär aufgenommen werden.
Der 49-Jährige Fahrer des Linienbusses befuhr die Kappelbergstraße in Richtung Bahnhof Untertürkheim, als kurz vor der Ifenstraße der Junge von links nach rechts über die Fahrbahn rannte. Der Busfahrer musste, um einen Unfall mit dem Jungen zu verhindern, seinen Bus vollständig abbremsen. Der Junge blieb zunächst stehen, als der Busfahrer ausstieg und ihn zur Rede stellte. Als der Fahrer zum Bus zurückging, um sich um seine Fahrgäste zu kümmern, rannte der Junge weg.
Der Junge ist etwa sieben Jahre alt, eventuell auch älter. Er hat sehr kurze, dunkle Haare, war mit einer langen Hose und einer Jacke bekleidet und hielt eine VfB-Fahne in der Hand.
Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Angaben zu dem Jungen machen können. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 8990-5200 entgegen.
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„Faire“ Muffins und Schoko-Kuchen für Mitschüler
UNTERTüRKHEIM -UZ 8.4.2013: Im Rahmen der Projektwoche informieren Linden-Realschülerinnen über die Fair-Trade-Initiative
(mk) - Als die Achtklässler der Linden-Realschule sich ein Thema für die Projektwoche überlegten, musste Yolanda, Anna, Gamze, Lisa und Denise nicht lange nachdenken. Sie wollten ihre Mitschülerinnen und -schüler sowie die Lehrer über fair gehandelte Waren informieren - mit Stellwänden, Vorträgen und dem Pausenverkauf von „fairen“, selbst gebackenen Muffins, Kuchen und anderen Leckereien.
Von wegen die Projektwoche ist eine lockere Angelegenheit vor den Osterferien. Die Achtklässlerinnen, die sich dem Thema Fair-Trade annahmen, hatten alle Hände voll zu tun. „Zunächst haben wir uns intensiv um die Problematik der fair gehandelten Waren gekümmert und Informationen besorgt“, berichtet Lisa. Zeitgleich galt es das Wissen auf Papier zu bringen und ihre Fair-Trade-Aktion am Ende der Woche zu organisieren. Sie gestalteten Stelltafeln, mit denen sie zuerst ihre Klassenkameraden, aber auch alle Linden-Realschülerinnnen und -schüler für dieses wichtige Thema sensibilisieren wollten. „Wir wollen zeigen, was hinter der Fair-Trade-Idee steckt und wie wir den Erzeugern durch unser Einkaufsverhalten helfen können“, sagen die Schülerinnen. Doch wie macht man das Thema Gleichaltrigen schmackhaft? Marketing war gefordert. Nicht nur mit trockenen Fakten für die Gehirnzellen. Die Fair-Trade-Kämpferinnen entschieden sich für eine zusätzliche Stimulanz über den Geschmackssinn. Sie backten Muffins, Schoko- und Bananen-Kuchen und andere Leckerbissen, die sie in den beiden großen Pausen verkauften. „Natürlich alles aus fair gehandelten und aus regionalen Waren“, sagt Yolanda. Zusätzlich zu ihrer Backkunst war von den Teenagerinnen betriebswirtschaftliches Denken und Kalkulieren gefordert. Schulleiter Kurt Pilsner gab ihnen einen Vorschusskredit für den Kauf der Zutaten. „Wenn wir das Geld nicht bis Ende der Projektwoche zurückzahlen, kommen Kreditzinsen in Höhe von zehn Prozent hinzu“, sagt Denise. Das wollten sie vermeiden. Insofern taten sie alles, damit die Leckerbissen möglichst komplett verkauft wurden. „Der Erfolg war enorm. Bereits in der ersten Pause waren viele Produkte ausverkauft“, erzählt Lisa. Nebenbei machten sie die „Kunden“ auf Fair-Trade aufmerksam. „Wahrscheinlich werden wir die Stellwände auch noch im Schulfoyer aufstellen“ freut sich auch Klassenlehrerin Birgit Lieber über die gelungene Aktion.
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Stuttgarter Amtsgerichte suchen 1000 Schöffen - wer will ab 2014 Schöffe werden?
UZ 29.12.2012 - BAD CANNSTATT:
Geschäftsperiode endet am 31. Dezember 2013 - Vorschlagslisten werden aufgestellt
Die Amtsgerichte Stuttgart und Bad Cannstatt suchen für die Jahre 2014
bis 2018 Schöffen und Jugendschöffen. Bis 8.April 2013
können Vorschläge unterbreitet werden.
(red) - Da die Geschäftsperiode der amtierenden Schöffen
und Jugendschöffen in den Stuttgarter Amtsgerichten am 31. Dezember 2013
endet, stellt die Stadtverwaltung jetzt Vorschlagslisten für die
Neuwahl der Schöffen und Jugendschöffen für die Jahre 2014 bis 2018 auf.
Interessierte Bürger können sich bis 8.4.2013 schriftlich an ihr Bezirksamt, im inneren Stadtgebiet auch
ans Statistische Amt oder an die Geschäftsstellen der
Gemeinderatsfraktionen wenden. Dabei muss neben Anschrift und Geburtstag
auch der derzeit ausgeübte Beruf angegeben werden.
Insgesamt werden für die Amtsgerichte Stuttgart
und Bad Cannstatt rund 750 Schöffen und 250 Jugendschöffen gesucht. Das
Verfahren richtet sich nach den Bestimmungen des
Gerichtsverfassungsgesetzes. Die Vorschlagslisten werden dem Gemeinderat
zur Beschlussfassung vorgelegt. Das Amt des Schöffen ist ein Ehrenamt.
Für die richterliche Tätigkeit in der Hauptverhandlung vor Gericht
erhält er kein Entgelt, wird aber für Zeitversäumnis, Aufwand und
Fahrtkosten nach gesetzlicher Regelung entschädigt. Die Schöffen können
weder von einer Behörde nach Belieben herangezogen werden noch das Amt
nach Belieben übernehmen oder ablehnen. Die Auswahl und Beiziehung ist
gesetzlich geregelt. Nur Deutsche zwischen 25 und 69 Jahren können
Schöffen sein. Sie müssen in Stuttgart wohnen. Von diesem Ehrenamt
ausgeschlossen sind Personen, die infolge eines Richterspruchs nicht die
Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzen oder in ein
Verfahren verstrickt sind, das den Verlust dieser Fähigkeit zur Folge
haben kann. Außerdem Personen, die wegen einer vorsätzlichen Tat zu
einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt sind und die
infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ihr Vermögen
beschränkt sind. Auch ehemalige hauptamtliche oder informelle
Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR dürfen nicht Schöffe sein.
Angehörige gewisser Berufsgruppen sollen nicht
als Schöffen herangezogen werden, insbesondere Berufsrichter,
Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Polizei- und Vollzugsbeamte sowie
Bewährungshelfer. Auch wer schon zehn Jahre lang ununterbrochen Schöffe
war, soll nicht mehr berufen werden.
Unter Berücksichtigung dieser Voraussetzungen
stellen die Gemeinden alle fünf Jahre aus allen Gruppen der Bevölkerung
Vorschlagslisten für die Wahl der Schöffen auf, die eine Woche lang
öffentlich ausgelegt werden. Während dieser Zeit kann Einspruch gegen
die aufgeführten Personen eingelegt werden. Im Anschluss werden die
Listen an das zuständige Amtsgericht geschickt.
Bis Ende September 2013 entscheidet dann an den
Amtsgerichten ein besonderer Wahlausschuss über die eventuellen
Einsprüche. Danach wählt er aus den Vorschlagslisten, die mindestens
doppelt so viele Personen enthalten müssen wie benötigt werden, die
erforderliche Zahl an Haupt- und Hilfsschöffen aus. Der Wahlausschuss
allein entscheidet, ob jemand für das Land- oder Amtsgericht ausgewählt
und als Haupt- oder Hilfsschöffe eingesetzt wird. Die eigentliche
Berufung ins Ehrenamt eines Schöffen wird vom Gericht ausgesprochen. Zum
Schluss wird ausgelost, welcher Schöffe an welchen im Voraus bestimmten
Sitzungstagen herangezogen wird. Nach Paragraph 36 des
Gerichtsverfassungsgesetzes sollen auf den Vorschlagslisten alle Gruppen
der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung
angemessen berücksichtigt werden. Es wäre begrüßenswert, wenn sich
möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für die Aufnahme in die
Vorschlagslisten melden würden.
Für inhaltliche Fragen und Informationen zum
Thema Schöffen steht das Statistische Amt unter der Telefonnummer
216-98543 oder 216-98545 und zum Thema Jugendschöffen das Jugendamt
unter der Telefonnummer 216-8437 zur Verfügung.
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| Stadtbezirkstrio kämpft für Fairtrade
UZ 27.3.2013 - Hedelfingen bringt Einzelhändler und Sportverein in die „Ehe“ mit Ober- und Untertürkheim ein
(mk) - Unter- und Obertürkheim haben sich bereits entschlossen, sich als Fairtrade-Stadtbezirk zu bewerben. Jetzt stößt Hedelfingen zum Duo hinzu. Gemeinsam erfüllen sie die schwierigen Kriterien. Hedelfingen bringt drei Handelsbetriebe, die SportKultur Stuttgart (SKS) als großen Verein sowie mindestens einen Gastronomiebetrieb in die „Fairtrade-Ehe“ mit ein. Mit dem Trio hätte die Landeshauptstadt die Auflagen erfüllt und bekäme als Gesamtstadt das Zertifikat verliehen.
Eigentlich wollten die Unter- und Obertürkheimer bereits Ende vergangenen Jahres Vollzug melden. Untertürkheims stellvertretende Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel und ihre Fairtrade-Mitstreiter hatten vergangenen Sommer ihre Bewerbung abgeschickt. Sie wollen als Fairtrade-Stadtbezirk ausgezeichnet werden. Der Kölner Verein Transfair, der das Zertifikat verleiht, bat jedoch um eine kleine Nachbesserung. Hedelfingen bot sich dadurch die Gelegenheit, sich dem Duo anzuschließen. „Mit der Kraft der drei Stadtbezirke wollen wir die Fairtrade-Kriterien erfüllen“, sagt Bezirksvorsteher Hans-Peter Seiler. Eine erste Hürde meisterte sein Stadtbezirk bereits. Die Bezirksbeiräte stimmten der Partnerschaft mit den Nachbarn zu und wollen selbst die Kriterien beachten: Nur noch fair gehandelte und regionale Waren anbieten, wenn der Bezirksbeirat eine Veranstaltung organisiert. Auch die weiteren Auflagen erfüllt der Stadtbezirk: Er kann drei Handelsunternehmen aufweisen, die fair gehandelte Produkte anbieten. Zudem hat Seiler die SKS-Verantwortlichen überzeugt, dass sie dem Fairtrade-Verbund beitreten. „Der Geschäftsführer der SportKultur Stuttgart will zudem mit den Wirten der Sportgaststätten sprechen, ob sie auch Fairtrade-Produkte anbieten“, sagt Seiler. Sonja Lenz von Kultweine-Kochwelten-Kunststücke musste von der Fairtrade-Idee nicht lange überzeugt werden. Gerne arbeitet die Expertin für frische, feine Küche und fair gehandelte Lebensmittel in der Steuerungsgruppe mit.
„Wir werden unsere erweiterten Unterlagen in den kommenden Tagen nach Köln schicken“, sagt Wenzel. Der Fairtrade-Gedanke zieht Kreise. Auch der Musikverein Untertürkheim hat sich bereit erklärt, mitzumachen, und was die stellvertretende Bezirksvorsteherin besonders freut: Immer mehr Schüler machen durch Aktionen auf den Fairtrade-Gedanken aufmerksam. Insofern ist die Steuerungsgruppe guter Hoffnung, dass die Kölner Transfair-Gutachter jetzt das Zertifikat erteilen. „Untertürkheim, Hedelfingen und Obertürkheim werden dann jeweils für sich als Fairtrade-Stadtbezirk ausgezeichnet, wir arbeiten aber zusammen und tragen die Idee gemeinsam weiter“, sagt Wenzel. Profitieren davon würde auch die Gesamtstadt. Denn mit den drei Neckarvororten erfüllt die Landeshauptstadt die Voraussetzung, als große Fairtrade-Stadt anerkannt zu werden.
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So 7. und 14. April in S-Untertürkheim: Stadtbahnen U4 +U13 umgeleitet
5. bis 8. April und 12. bis 15. April: Gleisübergang für Autos gesperrt!
Info der SSB an die Fahrgäste und Verkehrsteilnehmer
Jeweils an den Wochenenden 5. bis 8. April und 12. bis 15. April wird in Untertürkheim von Freitagvormittag bis Montagmorgen die Gleisüberfahrt am Karl-Benz-Platz für den Autoverkehr gesperrt.
An den beiden Sonntagen 7. und 14. April kommt auch die Stadtbahn nicht nach Untertürkheim. Die Linie U4 wird ab Wasenstraße nach Hedelfingen umgeleitet, die Linie U13 fährt ab Uffkirchhof nach Fellbach. Es gibt zwei Ersatzbuslinien: Buslinie U 4 E zwischen Untertürkheim und Wasenstraße sowie U13E zwischen Wilhelmsplatz und Untertürkheim Bahnhof. Die Stadtbahnlinie U4 hält in dieser Zeit an beiden Haltestellen Wasenstraße, um das Umsteigen auf die Ersatzbuslinie zu erleichtern.
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Pfarrer Manfred Griesbeck - Schwerer Abschied nach 14 Jahren
UZ 23.3.2013 - UNTERTüRKHEIM: Pfarrer Manfred Griesbeck
wechselt im Herbst von der Seelsorgeeinheit in den Oberen Neckarvororten
nach Zuffenhausen
Viele Gläubige der katholischen Kirchengemeinden in den Oberen
Neckarvororten hatten gehofft, dass Pfarrer Manfred Griesbeck bis zu
seiner Pensionierung in Untertürkheim bleibt. „Turnusgemäß“ wechselt der
57-Jährige im Herbst nach 14 Jahren in Untertürkheim von der
Seelsorgeeinheit St. Urban in die Seelsorgeeinheit
Zuffenhausen-Stammheim.
Pfarrer Manfred Griesbeck
wechselt nach 14 Jahren in den Oberen Neckarvororten auf die
Pfarrstelle in Zuffenhausen-Stammheim. Archivfoto: Kuhn
Von Mathias Kuhn
Was Manfred Griesbeck am vergangenen Wochenende verkündete, kam für
viele Mitglieder der katholischen Kirchengemeinden überraschend. Nach 14
Jahren in Untertürkheim wechselt der 57-Jährige nochmals die
Pfarrstelle. „Der Abschied fällt mir schwer, weil es mir hier gut
gefällt“, sagt Griesbeck. Aber nach einer gewissen Zeit in einer
Gemeinde sei es in der katholischen Kirche „Usus“, dass der Pfarrer sich
in einer neuen Pfarrstelle beweise. 14 Jahre an einem Ort seien bereits
eine Ausnahme. Die Vergabesitzung des Bischöflichen Ordinats entschied
deswegen, dass der 57-Jährige im Herbst von der Seelsorgeeinheit St.
Urban in die Seelsorgeeinrichtung Zuffenhausen-Stammheim geht. St. Urban
umfasst die vier Kirchengemeinden in den Oberen Neckarvororten. Zu
seiner neuen Seelsorgeeinheit gehören die Gemeinden St. Antonius von
Padua in Zuffenhausen und Zum Guten Hirten in Stammheim.
Er habe sich
bewusst nochmals für eine Pfarrstelle in Stuttgart beworben. „Ich wollte
wieder einer städtischen Gemeinde dienen.“ Der gebürtige Ludwigsburger
wuchs in Remseck auf und absolvierte am Stuttgarter Marienhospital die
Ausbildung zum Diplom-Krankenpfleger. Nach seiner Ausbildung war er
sechs Jahre als Krankenpfleger am Katharinenhospital tätig. 1982 begann
er sein Studium der Philosophie, Geschichte, Religionswissenschaften und
katholischer Theologie in Bonn und Tübingen. 1988 trat er ins
Priesterseminar ein und erhielt 1990 die Priesterweihe. Nach seinen
Vikarsjahren arbeitete er als Seelsorger in der Stuttgarter Gemeinde St.
Elisabeth. Ehrenamtlich engagierte er sich in der
Obdachloseneinrichtung „Franziskusstube“.
1999 wurde Griesbeck Pfarrer
in der katholischen Kirchengemeinde Unter- und Obertürkheim. Seit 2008
steht er der Seelsorgeeinrichtung St. Urban mit den Kirchengemeinden St.
Paulus in Hedelfingen, St. Franziskus in Obertürkheim, St. Johannes in
Untertürkheim und St. Christopherus in Wangen vor. Ständig ist er
zwischen den Gemeinden unterwegs, ohne gehetzt oder missgelaunt zu
wirken. In den 14 Jahren habe es weitreichende Veränderungen gegeben.
„Die größte Herausforderung war sicherlich die Fusion der
Seelsorgeeinheiten“, sagt Griesbeck. Sein Dank gilt den Gremien und
Ehrenamtlichen, ohne deren Hilfe er die Aufgaben nicht hätte bewältigen
können. Griesbeck wird im Herbst in den Stuttgarter Norden wechseln. Die
schwierige Suche nach seinem Nachfolger beginnt.
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Jetzt Vorschläge zum Bürgerhaushalt Stuttgart bewerten 
Ab Montag, den 18. März 2013 können Sie die vielfältigen Bürgervorschläge zum Haushalt der Landeshauptstadt Stuttgart bewerten. Vorher wurden noch doppelte Vorschläge aussortiert.
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Untertürkheimer Decken-Hersteller Centa-Star insolvent
Stuttgarter Zeitung 19.3.2013 - Der Stuttgarter Deckbetten-Produzent Centa-Star hat Insolvenz angemeldet. Produktion und Geschäftsbetrieb in Outlets und Shops seien von dem Verfahren nicht beeinträchtigt, teilte der Insolvenzverwalter Tibor Braun am Montag mit. Die Firma beschäftigt 120 Mitarbeiter, hinzu kommen 70 externe Verkaufsberater und etwa 30 freiberufliche Mitarbeiter. Die Gehälter seien für die nächsten drei Monate über Insolvenzgeld abgesichert, sagte der Insolvenzverwalter. Centa-Star mit Stammsitz im Stadtteil Untertürkheim stellt hochwertige Faser- und Federbetten sowie Kissen her.
Die Firma hatte sich an Investitionen in den Ausbau ihres Einzelhandels-Geschäfts verhoben. Ende 2006 hatte Centa-Star begonnen, sich neu auszurichten und bundesweit 22 eigene Outlets aufzubauen. Darüber hinaus betreibt Centa-Star 60 Shops in Handelsunternehmen. Notwendige Kreditlinien seien von Gläubigerbanken nicht verlängert worden, hieß es nun. In dem zuletzt ausgewiesenen Jahresabschluss für 2010 stand das Unternehmen bei Kreditinstituten mit 1,37 Millionen Euro in der Kreide.
Centa-Star-Geschäftsführer Thomas Müller hofft auf einen strategischen Investor. Es habe bereits im Vorfeld vielversprechende Verhandlungen gegeben. Diese seien aber nicht schnell genug zum Abschluss gekommen. Deshalb musste die Firma jetzt beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz anmelden.
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Hoffnung auf Fortbestand von Centa-Star
UZ 23.3.2013 - UNTERTüRKHEIM: Insolvenzverwalter führt
Gespräche mit „diversen Interessenten“ für den in Schwierigkeit
geratenen Bettdecken-Hersteller
Der Untertürkheimer Deckbetten-Hersteller Centa-Star hat
Insolvenz anmelden müssen. „Die Produktion und der Verkauf in den
Outlet-Shops und der Werkverkauf in der Augsburger Straße gehen
unvermindert weiter“, sagt Insolvenzverwalter Tibor Braun. Er ist „guter
Hoffnung“, dass das Unternehmen und die Arbeitsplätze gerettet werden.
„Es gibt diverse Interessenten“, sagt er.
Von Mathias Kuhn
Die Meldung, dass Centa-Star Insolvenz anmelden
musste, hat die Untertürkheimer geschockt. Schließlich gehört der
Hersteller von hochwertigen Bettwaren und feinen Accessoires fürs
Badezimmer zu den alteingesessenen Betrieben im Stadtbezirk. Seit 1968
ist das Unternehmen - zuvor unter dem Markennamen „Nordfeder“ bekannt -
in der Augsburger Straße ansässig. Die mit besten Testnoten
ausgezeichneten Erzeugnisse fürs Schlafzimmer und Bad werden noch in den
Untertürkheimer Produktionsstätten hergestellt und entwickelt. Zum
40-jährigen Bestehen des Unternehmens hat Centa-Star zudem den beliebten
Fabrikverkauf in der Augsburger Straße ausgeweitet.
Für die Untertürkheimer hat das Firmengelände
eine noch weitergehende, historische Bedeutung. Es ist der Sitz der
Firma Eszet. Ernst Staengel und Karl Ziller gründeten 1857 in Stuttgart
die Schokoladenfirma. 1899 siedelte die Fabrik nach Untertürkheim um und
machte sich nicht nur durch ihre „Eszet-Schnitten“ deutschlandweit
einen hervorragenden Namen. Die Brücke, die von der Augsburger Straße in
Richtung Benzstraße führt und die viele Daimler-Beschäftigte und
Stadionbesucher nutzen, wird deswegen noch heute „Eszet-Steg“ genannt.
1975 wurde die Marke vom Kölner Stollwerck-Konzern erworben.
Gehälter sind gesichert
Die Nordfeder GmbH & Co, wurde 1968 als Deutsche Centerfill
gegründet. In den wirtschaftlich schwierigen Jahren 2003/2004 bewältigte
die damalige Nordfeder GmbH bereits eine Krise. Nach langen
Verhandlungen einigten sich Mitarbeiter, Banken, Gesellschafter und die
IG Metall auf ein Zukunftskonzept. Das Unternehmen konzentrierte sich
auf seine exklusive Marke Centa-Star und baute die innovative
Produktlinie aus. „Ende 2006 hatte Centa-Star begonnen, sich neu
auszurichten und bundesweit 22 eigene Outlets aufzubauen“, berichtet
Insolvenzverwalter Braun. Darüber hinaus betreibe der
Bettdecken-Hersteller 60 Shops in Handelsunternehmen. Nun hat sich die
Firma an den Investitionen für den Ausbau ihres Einzelhandelsgeschäfts
offenbar verhoben. Notwendige Kreditlinien seien von Gläubigerbanken
nicht verlängert worden, heißt es.
In dem zuletzt ausgewiesenen
Jahresabschluss 2010 sei das Unternehmen bei Kreditinstituten mit 1,37
Millionen Euro in der Kreide gestanden. Centa-Star-Geschäftsführer
Thomas Müller hofft auf einen strategischen Investor. Es habe im Vorfeld
vielversprechende Verhandlungen gegeben, die aber nicht schnell genug
zum Abschluss kamen. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden.
Insolvenzverwalter Braun hat seine Arbeit in Untertürkheim aufgenommen
und ist sehr zuversichtlich. „Die Belegschaft ist äußerst motiviert. In
den vergangenen Tagen haben sich zudem diverse Interessenten bei uns
gemeldet“, sagt Braun. Er werde versuchen, weitere mögliche Investoren
zu finden. „Unser Ziel ist es, die Produktion und Arbeitsplätze am
Standort sowie die Outlets zu erhalten“, sagt Braun.
Der Stuttgarter
Spezialist für Insolvenzen von Einzelhandelsunternehmen hat in den
Vorjahren für die Firma Böhm, Foto Hirrlinger und Betten Braun optimale
Lösungen gefunden. Centa-Star beschäftigt 120 Mitarbeiter. Hinzu kommen
70 externe Verkaufsberater und etwa 30 freiberufliche Mitarbeiter. „Die
Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert“, so
Braun. Produktion und Verkauf gehen weiter. „Im Fabrikverkauf in der
Augsburger Straße gibt es sogar passend zum Frühjahrsbeginn eine
Sonderaktion mit 20 Prozent Ermäßigung“, sagt Braun.
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| Krämermarkt in Untertürkheim Di 26.03.2013
Der Frühjahrsmarkt in Untertürkheim findet dieses Jahr am Dienstag, 26. März 2013, in der Wallmerstraße zwischen Schlotterbeck- und Oberstdorfer Straße, von 8 bis 17 Uhr statt.
In den Gemeinderäumen der Wallmerkirche ist die Marktstube an diesem Tag ab 7-18 Uhr geöffnet.
Info Stadt Stuttgart
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Sa 16. März 2013 - Lange Nacht der Museen - "Tour Wein"
Bei der Langen Nacht der Museen zeigt sich die Stuttgarter Kunst- und Kulturszene in all ihren Facetten! Über 90 ausgewählte Kunst- und Kulturinstitutionen öffnen von 19 bis 2 Uhr ihre Türen für eine außergewöhnliche Rundreise durch die großen renommierten Museen und die kleinen feinen Galerien Stuttgarts, in spannende Atelierhäuser, subkulturelle Off-Spaces und ausgefallene temporäre Kunst- und Ausstellungsorte.
Sa 16. März 2013, 19-2 Uhr Ticket: € 16,- Für Kinder: € 6,- (6-14 Jahre)
Abendkasse: Ticket-Bänder für Erwachsene für € 16,- und für Kinder für € 6,- (6-14 Jahre) sind bei allen beteiligten Museen, Galerien, Ateliers und Kulturinstitutionen erhältlich. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.
VVS-Kombiticket: Das Lange-Nacht-Ticket bzw. das Ticket-Band gilt am 16. März ab 15 Uhr als VVS-Kombiticket und berechtigt zur Nutzung aller VVS-Verkehrsmittel (2. Kl.) bis 6 Uhr des Folgetages im gesamten VVS-Netz.
TOUR WEIN - Lange Nacht der Museen - Busfahrplan:
Untertürkheim Bf-> Hafen -> OT ->Uhlbach -> Rotenberg -> Untertürkheim Bf
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Busfahrplan "TOUR WEIN" - offen ab 19 Uhr bis - PROGRAMM -
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Untertürkheim Bahnhof (Umstieg zu Tour Hafen - Richtung Mercedes-Benz Museum)
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Am Mittelkai -19-2 Uhr, (30 Min.) Rundfahrten im leuchtenden Hafen - 19-2 Uhr halbstündlich Großillusion Der international renommierte Stuttgarter Illusionist Topas zeigt seine magische Großillusion.
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Uhlbach Weinbaumuseum Uhlbach - 19-1 Uhr - Tanznacht mit DJ -
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Rotenberg Grabkapelle Rotenberg - 19-2 Uhr Führungen + 21, 22:30, 0 Uhr, (20 Min.) A Capella Quartett
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Württembergstraße Kelter im Fleckensteinbruch - 19-1 Uhr Lichtbildschau „Um den Württemberg“
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Alter Friedhof Bunker Untertürkheim - Ausstellung „Friedhofs- und Totenkultur“ -
19-1 Uhr stündlich Jimmy Love mit Gospelchor -
19:30-2 Uhr halbstündlich Independent-Gitarrensongs Von und mit Thomas Engel.
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Großglocknerstraße Stadtkirche Untertürkheim - 19:30-0:30 Uhr stündlich, (40 Min.) Führungen „Grieshaber Wand“
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Untertürkheim Bahnhof (Umstieg zu Tour Hafen)
http://www.lange-nacht.de/
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Illegal Beschäftigte bei Pizza-Lieferdienst in UNTERTüRKHEIM
(red) - Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben mehrfach illegale Beschäftigung bei verschiedenen Pizza-Lieferdiensten festgestellt. In Uhlbach und Fellbach trafen die Zöllner in Gastronomiebetrieben Arbeitnehmer an, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus in Deutschland keine Beschäftigung aufnehmen durften. Der Inhaber des Untertürkheimer Betriebs behinderte dabei die Prüfung massiv, indem er sich den Zollbeamten in den Weg stellte, um den in der Küche beschäftigten Asiaten die Flucht zu ermöglichen. Die Beamten folgten dem Asylbewerber und konnten ihn noch in der Küche festhalten. Gegen die Arbeitnehmer wurden Verfahren eingeleitet. Die Arbeitgeber müssen sich jetzt wegen illegaler Ausländerbeschäftigung verantworten. Welche Strafen die Männer zu erwarten haben, zeigt das Urteil des Amtsgerichts Stuttgart, das am Montag den Inhaber eines Stuttgarter Pizzalieferservices wegen der wiederholten illegalen Beschäftigung von Ausländern zu einer Freiheitsstrafe von einem halben Jahr auf Bewährung verurteilte.
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Ausstellung von C h r i s t a L i p p e l t
A b s t r a k t i o n e n
C h r i s t a L i p p e l t
Acryl, Kohle, Bleistift, Collagen
Ausstellung vom 23. März 2013 bis 25. Mai 2013
Gasthof Weinstube Waldhorn
Stuttgart-Untertürkheim, Großglocknerstraße 63
geöffnet: freitags 11:00 bis 14:00 Uhr
sonntags bis donnerstags 11:00 bis 14:00 Uhr/17:00 bis Ende
Vernissage: 11. April 2013,19:00 Uhr |
| Ein „Betonpfennig“ für die Sanierung der Gartenstadtkirche
U Z 9.3.2013 - LUGINSLAND: Fassade des 44 Jahre alten Gotteshauses muss für 245 000 Euro saniert werden
Der Zahn der Zeit nagt an der neuen Gartenstadtkirche. Die
Betonfassade des 44 Jahre alten Gotteshauses muss saniert, das Dach der
angebauten Kapelle erneuert werden. Die Kosten werden auf 245 000 Euro
geschätzt, 160 000 Euro muss die Gemeinde selbst aufbringen. „Wir planen
daher einige Benefizveranstaltungen“, sagt Pfarrer Reinhard Mayr.
Zudem sollen die Gemeindemitglieder um einen Von sogenannten „Betonpfennig“
gebeten werden. Der Baubeginn für die Sanierung soll bereits im Mai
erfolgen.
Alexander Müller
Die Schäden an der Fassade der Gartenstadtkirche
kommen für die Gemeinde nicht überraschend. Bereits vor vier Jahren
stand fest, dass eine Sanierung zwingend erforderlich ist. „Wir haben
uns aber bewusst Zeit gelassen, damit wir einen soliden Grundstock
haben“, erklärt Mayr. Nun kann man die Arbeiten aber nicht mehr länger
verschieben, weil die Gefahr bestehe, dass sich die Schäden noch
vergrößern können. Denn diese sind bereits jetzt unübersehbar.
Die Stahlmatten, die in der grauen Fassade der Gartenstadtkirche eingearbeitet sind, rosten stellenweise. Dadurch kann der Beton nicht mehr richtig haften. Foto:Enslin
In der grauen Fassade der neuen
Gartenstadtkirche in der Barbarossastraße bröckelt an einigen Stellen
der Beton ab. Risse und Löcher sind bereits entstanden. Der Grund sind
die in den Wänden verwendeten Stahlmatten. Immer wieder kann Wasser
eindringen. Die Folge: Der Stahl rostet, somit kann der Beton nicht mehr
halten. Schließlich ist das Gotteshaus nicht mehr das Neueste. Der
Grundstein für die neue Gartenstadtkirche wurde 1968 gelegt, die
Einweihung fand 1969 statt. Nach mehr als 40 Jahren bröckelt die
Fassade. Kein Einzelfall: Denn bei etlichen baugleichen Kirchen sind
bereits ähnliche Schäden aufgetreten. „Damals hat man vermutlich schnell
gebaut und nicht auf alles geachtet“, ist Mayr überzeugt. Nun muss die
Fassade an einigen Stellen aufgebrochen werden, die Stahlmatten
behandelt werden, damit sie nicht weiter rosten. Der Baubeginn ist im
Mai avisiert, bereits im Sommer soll die Sanierung abgeschlossen sein.
Wie sich bei den Untersuchungen des beauftragten
Architekturbüros herausstellte, nicht die einzigen Schäden an der
Kirche. Zeitgleich muss auch das Dach der angebauten Kapelle erneuert
werden, weil es undicht ist. „Es dringt immer wieder Wasser ein“, weiß
Mayr. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 245 000 Euro. Von
der Landeskirche erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 30 Prozent,
weitere fünf Prozent steuert der Kirchenbezirk bei. 160 000 Euro muss
die Gemeinde aber selbst aufbringen. „Das können wir natürlich nicht aus
der Portokasse bezahlen“, erklärt Mayr. In den vergangenen Jahren
wurden im Hinblick auf die Sanierung bereits Gelder angespart: aus den
Einnahmen der Adventsbasare und des Daimler-Konzerts, aus Spenden und
Gottesdienstopfern. Somit habe man bereits 40 000 Euro zusammenbekommen,
freut sich Pfarrer Mayr. „Aber das reicht natürlich noch lange nicht
aus.“ Deshalb sind weitere Benefizaktionen geplant. Unter anderem wird
es am 28. Mai ein Benefizkonzert mit anschließender Ü-35-Disco geben.
Und am 6. Januar kommenden Jahres wird die Untertürkheimer Volksbank ein
Blechbläserkonzert zugunsten der Sanierung organisieren. Zudem will die
Gemeinde auf die Mitglieder zugehen und um einen sogenannten
„Betonpfennig“ als Spende werben.
Weitere Schäden vorhanden
Denn die Sanierung der Gartenstadtkirche ist mit
der Fassade noch nicht abgeschlossen. „Es ist letztendlich nur der
erste Bauabschnitt“, verrät Mayr. Denn wie sich bei den Untersuchungen
herausstellte, ist auch das Dach der Kirche selbst beschädigt. „Nach
knapp 50 Jahren ist bei solchen Flachdächern einfach damit zu rechnen“,
hat sich Mayr informiert. In den kommenden fünf bis sieben Jahren, so
die Schätzungen, steht dann noch einmal eine größere Sanierung an. Dafür
sind weitere 200 000 Euro veranschlagt. „Aber das ist im Augenblick
noch Zukunftsmusik“ - zunächst steht die Fassade im Blickpunkt.
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| Seit 10 Jahren: Die Leidensgeschichte Jesu erlebbar machen 
UZ 8.3.2013 -UNTERTüRKHEIM:
Ehrenamtliche der evangelischen Wallmerkirchen- gemeinde bauen den Ostergarten auf
(mk) - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Rund 20
Helfer haben vergangenen Samstag die Stationen des Ostergartens in der
Wallmerkirche aufgebaut. Jetzt folgen die Feinheiten: Palmwedel für den
„Einzug nach Jerusalem“, Gewürze für den Marktstand, römische Kleider
samt Waffen für Herodes und seine Soldaten sowie Becher für den
Abendmahlstisch. Am Sonntag öffnet wieder der Ostergarten. Zum zehnten
Mal wird die Leidensgeschichte Jesu mit allen Sinnen erlebbar gemacht.
Ende Februar, die Kulissen für den Ostergarten
schlummerten noch auf der Bühne der Wallmerkirche, waren bereits alle
morgendlichen Gruppenführungen ausgebucht. „Ohne, dass wir den
Ostergarten im Internet erwähnt, haben“, sagt Pfarrer Martin Hug. Der
Untertürkheimer Ostergarten ist zu einer festen Institution und die
Wallmerkirche zum „Wallfahrtsort“ in der vorösterlichen Zeit geworden.
„2012 mussten wir aus Kapazitätsgründen einigen Gruppen absagen. Sie
waren die Ersten, die sich dieses Jahr angemeldet haben“, sagt Hug.
Viele Kita-Gruppen, Schulen, aber auch Landfrauen oder Jahrgänge aus der
Region und sogar aus dem Hohenlohischen haben sich für die
Morgenführungen gemeldet. Sie wollen die Passionsgeschichte, den
Leidensweg Jesu, nicht nur hören, sondern erleben.
Damit alle Sinne der Besucher angesprochen
werden, bestückt ein Team aus Ehrenamtlichen mit viel Liebe die
einzelnen Stationen. Bereits am Beginn der Zeitreise entführt der Duft
der Gewürze die Ostergartenbesucher nach Jerusalem. Die Palmwedel, die
Hug und Paul Warth heute in der Wilhelma abholen dürfen, sowie der Esel
werden die Gäste an den Palmsonntag erinnern. „Der große Abendmahlstisch
ist gerichtet. Er wird noch mit Becher und Teller gedeckt“, sagt Hug.
Im Garten Gethsemane steht der Brunnen bereits. „Hier ist der Übergang
vom grünen Garten zu den dürren Trockenpflanzen,“ so Hug. Die Dornen
symbolisieren den Beginn der Leidenszeit Jesu, bei der Herodes eine
wichtige Rolle spielt. Noch sitzt nur eine nackte Schaufensterpuppe auf
dem Stuhl vor dem römischen Palast. Thomas Kerber vom Kostümhaus Wagner
wird sie heute in den römischen Vasallenkönig und eine weitere Figur in
einen römischen Soldaten verwandeln.„Ohne die vielen Helfer und Spender
wäre der Ostergarten nicht leistbar“, dankt Hug. Einen großen Anteil
tragen Paul und Martha Warth mit Tochter Andrea, die bis Sonntag die
letzte Station in ein blühendes, lebendiges Paradies verwandeln - sehr
zur Freude der Besucher.
Der Ostergarten in der Wallmerkirche ist von
Sonntag, 10. März bis Ostermontag, 1. April, an allen Tagen von 14 bis
18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.
Offene Führungen finden
werktags um 16 Uhr statt, an Sonn- und Feiertagen werden sie um 15 und
17 Uhr angeboten.
Am Sonntag, 17. März wird zudem die Matthäuspassion
aufgeführt. |
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Häuser/Grundstücke werden wegen S21 untertunnelt – Info-Veranstaltung 15.03.2013
Fr, 15. März 2013, 19:00 – 21:30 Uhr
70327 Stuttgart-Wangen, im evang. Gemeindehaus, Ulmer Str. 347 A
Info-Veranstaltung: Häuser/Grundstücke werden wegen S21 untertunnelt
Veranstalter: Netzwerk Killesberg+Feuerbach/Gablenberg/Wangen+Untertürkheim/Kernerviertel +Sonnenberg
Beschreibung Kaum Entschädigung, viele Risiken – Eigentümer informieren sich über das Vorgehen gegen die Teilenteignung. Als Vorbereitung für die Verhandlungen mit der „Landsiedlung“, die von der DB ProjektBau GmbH beauftragt ist, wird mit den von der Untertunnelung Betroffenen folgenden Fragestellungen nachgegangen: • Welche geologischen Gegebenheiten/Unsicherheiten gibt es? • Wie ist die Erfahrung in Stuttgart mit den bisherigen Tunnelbauten? • Wie verhalte ich mich, wenn die Landsiedlung die Unterschrift unter den Grunddienst-barkeitsvertrag fordert? • Wie soll die Entschädigung nach dem sogenannten „Stuttgarter Gutachten“ aussehen? • Deckt die Entschädigung die Wertminderung? • Sind bei S21 alle technischen, finanziellen Fragen geklärt?
Für vier Kurzvorträge und die Beantwortung der oben gestellten Fragen werden anwesend sein:
- Dr. Hermann Behmel (Diplom-Geologe, Akademischer Direktor a.D.) Kurzvortrag: Geologische Situation in den von der Untertunnelung betroffenen Gebieten
- Dieter Nagel (Diplom-Geologe) Kurzvortrag: Tunnelbauten in Stuttgart und geologische Risiken und Probleme
- Dr.Peter Deimel Kurzvortrag: Planfeststellung – Erläuterungen zum weiteren Ablauf nach der Einreichung der Einwendungen
- Ulrich Hangleiter ( Akademischer Direktor i.R./ Universität Stuttgart) Kurzvortrag: Das sogenannte “Stuttgarter Gutachten” zur Entschädigung
Mit freundlichen Grüßen Alexander Schenk, Mitglied im Netzwerk Wangen
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Idee vom Bürgerhaus stößt auf Skepsis
UZ 1.3.2013 - UNTERTüRKHEIM: AGUV plant Stadtbezirksputzete am 16. März
(mk) - Mehr als 50 Vorsitzende oder Mitglieder der
Untertürkheimer Vereine und Einrichtungen drückten am Dienstagabend die
Schulbank. Im 45. Jahr lud die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer
Vereine (AGUV) in die Mensa des Wirtemberg-Gymnasiums. Der Förderverein
der Schule stellte sich vor. Zudem diskutierten die Besucher über Sport
für Senioren, den Bürgerhaushalt, das Vereinsverzeichnis und die
Stadtbezirksputzete.
„Das zeugt von Weitsicht und Zusammenhalt“,
zeigte sich Martin Bizer, der Rektor des Wirtemberg-Gymnasiums, von der
Tatsache überrascht, dass sich Untertürkheims Vereine seit 45 Jahren zu
einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, um Termine
abzustimmen und etwas für den Stadtbezirk zu bewegen. Zunächst stellte
sich allerdings der Schulverein des Wirtemberg-Gymnasiums als ein
wichtiger Unterstützer und Förderer des traditionsreichen Gymnasiums
vor, der auch Veranstaltungen und Vorträge organisiert.
Die Bewegung bei älteren Menschen fördern, will
das Sportamt in den Stadtbezirken. Lena Knorr stellte die bestehenden
und die geplanten Aktivitäten vor und warb für eine
Herzensangelegenheit: Mit Sport im Park sollen Untertürkheimer im Alter
von 60 plus animiert werden, sich regelmäßig im Freien zu bewegen. Das
Amt für Sport und Bewegung bezuschusst das Projekt. „Leider hat sich
kein Verein gefunden, der einen Übungsleiter stellt“, so Knorr. Da
Untertürkheim bisher der einzige Stadtbezirk ohne Sport im Park-Angebot
ist, legte Bezirksvorsteher Klaus Eggert den Vereinsverantwortlichen die
Veranstaltung ans Herz.
Im Anschluss stellte er den Zuhörern die
Möglichkeiten des Bürgerhaushalts vor. Der Vorschlag einer Bürgergruppe
den Bahnhof als Bürgerhaus zu nutzen, in dem Räume für den Bürgerverein
und eventuell ein „Entspannungsraum“ für Jugendliche eingerichtet werden
sollen, sah Bezirksvorsteher Eggert als unrealistisch an. Beim
Stichwort Bahnhof bat IHGV-Vorsitzender Markus Krautter jedoch die
Vereinsverantwortlichen um Unterstützung. Der IHGV wird im
Bürgerhaushalt den Vorschlag unterbreiten, Mittel für einen
attraktiveren Ortskern bereitzustellen. Krautter bat die
Vereinsverantwortlichen darum, sich dem Wunsch anzuschließen, indem sie
den Vorschlag positiv bewerten. Dass der AGUV selbst viel für einen
attraktiven Stadtbezirk macht, beweisen die Vereine, indem sie am 16.
März zum 19. Mal Untertürkheims Straßen und Plätze putzen.
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| Weintouren der Stadt sollen Ortskern Untertürkheims aufwerten
uz 26.2.2013 -UNTERTüRKHEIM:
Neue Oldtimer-Tour und der erste Württemberger Wein-Radweg soll Touristen nach Untertürkheim locken
(mk) - Untertürkheim hat einige Sehenswürdigkeiten, doch nur wenige Touristen finden den Weg in den Ort. Die CDU-Gemeinderatsfraktion bat deswegen die Stadtverwaltung, den Stadtbezirk touristisch aufzuwerten. Neben dem bewährten Weinwanderweg von Obertürkheim bis Untertürkheim, bietet Stuttgart Marketing eine neue Oldtimer-Weintour zu diversen Weingütern und der „Württemberger Wein-Radweg“ wird dieses Jahr installiert.
Stadtkirche mit HAP Grieshaberwand, Württembergs älteste Bahnstrecke, ein Schiffsanlegestelle, die Grabkapelle, etliche renommierte Weinerzeuger und Besenwirtschaften, das nahe Mercedes-Benz-Museum und Stadion, Stuttgarts größtes Freibad, den Radfernwanderweg und viele interessante Veranstaltungen und Wanderwege - Untertürkheim hat einige Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch reizvoll erscheinen lassen. Nur, viele Touristen lassen den Ortskern links liegen. Das soll sich ändern.
Anfang des Jahres führte der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) Untertürkheim Stadträte unterschiedlichster Parteien durch Untertürkheims Ortskern. Die Handels- und Gewerbetreibenden machten die Politiker auf den schleichenden Niveauverlust rund um den Untertürkheimer Bahnhof aufmerksam. Spielsalons, Wettbüros und Gaststätten mit Spielautomaten haben zunehmend attraktive Fachgeschäfte verdrängt. Der Karl-Benz-Platz und die Bahnhofsumgebung geben keine ansprechende Visitenkarte ab. Stadträte und IHGV-Mitglieder waren sich deswegen einig, dass die touristische Aufwertung des Stadtbezirks ein Rezept für Aufwertung des Ortskerns sein kann. Die CDU-Fraktion griff dies in einer Anfrage an die Stadtverwaltung auf, die Oberbürgermeister Fritz Kuhn nun beantwortete. Demnach ist der Stadtbezirk Untertürkheim in erster Linie Teil der Marketingaktivitäten der Stuttgart Marketinggesellschaft. Sie macht den Touristen das Thema Wein schmackhaft. Sehr beliebt bei Ausflüglern ist der Weinwanderweg „Untertürkheim - Uhlbach - Rotenberg - Uhlbach“. „Er ist ein fester Bestandteil des Weinmarketings und wird sehr stark nachgefragt“, sagt Kuhn. Eventuell hat er darüber mit seinem Parteifreund Winfried Kretschmann gefachsimpelt. Der Ministerpräsident besorgte sich nämlich das von Stuttgart Marketing herausgegebene Faltblatt und wanderte in den Sommerferien mit seiner Frau durch die Weinberge von Obertürkheim über Uhlbach und Rotenberg nach Untertürkheim.
Das ist nicht der einzige Vorschlag, den Stuttgart Marketing Ausflüglern für den Raum Untertürkheim unterbreitet. So bieten die Touristikfachleute monatlich stattfindende geführte Weinwanderungen, die alle in Untertürkheim beginnen oder enden. Neu im Programm sind Oldtimer-Weintouren, bei denen diverse Weingüter in Untertürkheim angesteuert werden. Im Frühjahr kommt eine weitere Attraktion hinzu. Nach dem Radfernwanderweg Neckar, der Untertürkheim quert, wird ein neuer „Württemberger Wein-Radweg“ eingerichtet. Von Heilbronn kommend führt er über Fellbach, Rotenberg, Uhlbach und Esslingen in Richtung Tübingen. Natürlich erhalte der Radweg auch einen Hinweis auf eine Stippvisite in Untertürkheim, meinte Kuhn in seiner Antwort.
Der Weinradweg - von Fellbach kommend - führt nur durch Rotenberg und dann nach Uhlbach - an Untertürkheims Zentrum weit entfernt vorbei - siehe Karte unten!
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Schusterbähnle: Es bleibt bei acht Zügen am Tag
STZ - Thomas Faltin, 22.02.2013
Zazenhausen - Der Verband Region Stuttgart hat es vor kurzem in seiner Sitzung des Verkehrsausschusses abgelehnt, mehr Zugverbindungen auf der Schusterbahn zwischen Kornwestheim und Untertürkheim anzubieten. Es wird bei den bisherigen vier werktäglichen Zügen je Richtung am Morgen und am Abend bleiben.
Die Grünen im Regionalparlament hatten beantragt, einen Stundentakt zu prüfen; die Linke forderte sogar einen Halbstundentakt. Als sich dafür in der vorletzten Sitzung keine Mehrheit abzeichnete, hatte die SPD einen Kompromissvorschlag eingebracht, nach dem zumindest sechs Züge pro Richtung und Tag fahren sollten. Eine Mehrheit aus CDU, Freien Wählern und FDP hat gestern nun auch diesen Kompromiss zurückgewiesen.
Schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis
Grund für diese Ablehnung ist das schlechte Verhältnis von Kosten und Nutzen; zumindest sieht dies die Verwaltung des Regionalverbandes so. Derzeit seien ungefähr 215 Fahrgäste pro Tag mit der Schusterbahn unterwegs, was Verkehrsdirektor Jürgen Wurmthaler als eine „eher geringe“ Besetzung der Züge bezeichnete. Bei einem Stundentakt würde die Zahl der Fahrgäste pro Zug zwar von 27 auf 42 steigen, was aber immer noch „am unteren Rand des Spektrums“ liege, in dem der Ausbau der Schusterbahn sinnvoll sei.
Die moderate Ausweitung nach dem SPD-Vorschlag würde rund 100 000 Euro im Jahr kosten, aber nur 14 800 Euro einbringen. Das sei eine weit unter dem Durchschnitt liegende Kostendeckung, so der Verband. Zusätzliche Fahrgäste erhoffte sich Regionalrat Thomas Leipnitz (SPD) davon, dass in Münster die Schule womöglich in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werde. Davon würden keine signifikanten Impulse ausgehen, entgegnete Jürgen Wurmthaler.
Die Grünen unterstützten den Antrag der SPD. Die zusätzlichen Verbindungen seien ein guter Einstieg in den Ausbau der Schusterbahn, sagte Regionalrat Werner Neher. Man müsse bei den Zügen ja nicht gleich die hohe Qualität der S-Bahnen anstreben. Wolfgang Hoepfner (Linke) warf der Verwaltung sogar vor, mit Absicht die Schusterbahn schlecht zu rechnen.
Alternativstrecke ist zehn Minuten länger
Rainer Ganske (CDU) und Alfred Bachofer (Freie Wähler) argumentierten, dass der öffentliche Nahverkehr aus einer Gesamtstrategie heraus betrachtet werden müsse. Die Verwaltung sei gerade dabei zu prüfen, welche Maßnahmen am sinnvollsten seien. Sollte die Schusterbahn unter diesen Maßnahmen sein, werde man sich nicht verschließen, so Ganske. Die Liste soll noch in diesem Jahr vorliegen. Armin Serwani (FDP) sagte, die Liberalen hätten dem Vorschlag der SPD zunächst folgen wollen. Doch bei einem Besuch vor Ort habe man festgestellt, dass am Bahnhof in Münster die Gefahr sehr groß sei, dass Schüler über die Gleise rennen, um schnell zu ihrer Schule zu kommen. Dies sei zu gefährlich.
Die Strecke der Schusterbahn mit den sechs Haltestellen von Kornwestheim bis Untertürkheim ist 11,5 Kilometer lang. Die Fahrt dauert 15 Minuten – beim alternativen Weg über den Hauptbahnhof ist man 25 Minuten unterwegs. Die Gleise werden vor allem von Güterzügen genutzt: Bis zu 120 solcher Züge verkehren täglich auf der Strecke. Die Schusterbahn war einst gegründet worden, um die Beschäftigten der Salamander-Schuhfabrik zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim zu befördern – daher auch der Name des Zuges, der die offizielle Bezeichnung Regionalbahnlinie 11 trägt.
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Großrazzia auch in drei Untertürkheimer Spielhallen
UZ - 20.02.2013 - UNTERTüRKHEIM: Polizei geht gegen illegale
Manipulation von Geldspielautomaten vor - Mehrere Millionen Euro an
Steuern hinterzogen
Der Polizei und Staatsanwaltschaft Stuttgart ist ein
Schlag gegen die bandenmäßige Manipulation von Geldspielautomaten
gelungen. Bei einer groß angelegten Aktion wurden gestern 42 Wohnungen,
Geschäftsräume, Gaststätten und Spielhallen in Baden-Württemberg,
Rheinland-Pfalz und der Schweiz durchsucht - alleine 16 in Stuttgart.
Der Schwerpunkt lag in Untertürkheim. Den Betreibern wird
Steuerhinterziehung in großem Stil vorgeworfen. Der Schaden wird auf
mehrere Millionen Euro beziffert. Fünf türkisch stämmige Männer wurden
festgenommen, drei Betriebe vorläufig geschlossen.
Von Alexander Müller - Gestern am frühen Morgen schlugen die Ermittler
kurz nach sieben Uhr zeitgleich zu. Mit einem Großaufgebot durchsuchten
Zivilfahnder und Spezialisten der Steuerfahndung mit Unterstützung von
Polizeistreifen die Räume der verdächtigen Betriebe. In Stuttgart waren
die Fahnder vorrangig in Untertürkheim aktiv. In einem Café, einem
Imbiss und einer Spielhalle wurden die Räume durchsucht. Allesamt liegen
im unmittelbaren Umfeld des denkmalgeschützten Untertürkheimer
Bahnhofs. Daher rührt auch der Arbeitsname „Istasyon“ (auf türkisch
„Bahnhof“) der Ermittlungsgruppe bestehend aus Mitgliedern der
Kriminalpolizei, Ordnungsamt und der Stadtkämmerei Stuttgart.
Bereits seit mehreren Monaten hatten die
Experten überwiegend verdeckt gegen die Beteiligten unter der
Federführung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt. Diese hatten
Manipulationen an Geldspielautomaten in großem Stil ergeben. Im Zuge
dessen wurden gestern fünf türkisch stämmige Männer im Alter von 35 bis
46 Jahren verhaftet. Die vier in Stuttgart festgenommenen
Tatverdächtigen sind Betreiber oder Geschäftsführer von
Gastronomiebetrieben und Spielhallen, in denen Geldspielautomaten zum
dauerhaften Gelderwerb aufgestellt wurden. Laut Polizei haben nach den
bisherigen Ermittlungsergebnissen die vier Gastronomen mit einem
37-jährigen ebenfalls inhaftierten Mann aus Neustadt an der Weinstraße
zusammengearbeitet, um über einen längeren Zeitraum die Quittungsbelege
der Geldspielautomaten zu fälschen. So wurden die tatsächlichen
Spieleinsätze und Gewinnausschüttungen zu Gunsten der Aufsteller
„frisiert“. Der Vorteil: Durch die verfälschten Belege musste deutlich
weniger Umsatzsteuer an das Finanzamt als auch Vergnügungssteuer an die
Stadtkämmerei gezahlt werden. Der 37-Jährige aus Rheinland-Pfalz
verfügte dabei offenbar über die notwendige Software. Jeweils zu den
Monatswechseln tourte er durch den süddeutschen Raum. Diese führten ihn
nicht nur zu den drei Betrieben in Untertürkheim, sondern auch zu
jeweils einer Gaststätte in Wangen und Stuttgart-Ost, einem Imbiss in
Bad Cannstatt und einem Bistro in Freiberg. Insgesamt 16 Wohnungen und
Gewerbebetriebe in Stuttgart wurden daher durchsucht. Betroffen waren
auch Betriebe in Weil der Stadt, Bietigheim-Bissingen, Mannheim,
Freiburg, Offenburg, Bühl und Heidelberg sowie in mehreren Städten in
Rheinland-Pfalz und der Schweiz.
Bei einigen seiner Touren wurde der 37-Jährige
von der Kriminalpolizei observiert, zudem wurden Telefongespräche
abgehört. Der durch die Steuerhinterziehung entstandene Schaden wird von
der Polizei derzeit auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die
Ermittlungen dauern aber noch an. Kistenweise bei den Hausdurchsuchungen
beschlagnahmtes Material muss von den zuständigen Experten noch
ausgewertet werden. Grundlage werden insbesondere die Ergebnisse der
Auslesungen der Geldspielautomaten sein, die von Spezialisten der
Steuerfahndung und der Bußgeldstelle des Ordnungsamtes durchgeführt
wurden.
Bislang sind die drei betroffenen Betriebe rund
um den Untertürkheimer Bahnhof aufgrund weiterer gaststätten- und
gewerberechtlicher Verstöße von den zuständigen Ämtern geschlossen
worden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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NEU: 3 x Live-Musik im Jägerhaus in der Fellbacher Str. 70 - unplugged - eintrittsfrei
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Sonntag, 3. März 2013, 17 Uhr: Ralf H. Schübel - „Songs Sung“
Warum sollte man seine Lieblingslieder ausschließlich in der Badewanne singen? Ralf H. Schübel,
in den achtziger Jahren Keyboarder der ersten Peter- S c h i l l i n g - B a n d , Mitgestalter des NDWHits "Major Tom (völlig losgelöst)" und pianistischer Begleiter der Sängerin Anne Haigis, hatte lange nach einer vernünftigen Antwort auf diese Frage gesucht, aber keine gefunden. Seitdem setzt er sich regelmäßig an sein Piano und tüftelt aus, wie er die vielen tollen Lieder, die ihm im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind, mit zwei Füßen, zwei Händen und seiner Stimme so spielen und singen kann, dass es ihm eine rechte Freude ist. Das dabei ständig wachsende Programm nennt er „Songs Sung“, und wer durch Zufall oder Glück von einem bevorstehenden „Songs Sung“- Konzert erfährt, sollte sich das auf gar keinen Fall entgehen lassen! www.songs-sung.com
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Samstag, 6. April 2013, 20 Uhr: “Fredex”
Frieder Fallscheer und Dex Smith sind Fredex. Die zwei routinierten alten Haudegen haben es in ihrer über 70 jährigen Musikererfahrung bisher noch nicht geschafft, berühmt und bekannt zu werden. Dies wird sich schlagartig mit diesem Abend ändern. Die „Jacks of all trades and masters of none” spielen Klassiker aus Pop und Rock. Zu zweit und auch mit plötzlichen Überraschungsgästen. Lassen Sie sich überraschen - es lohnt sich!
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Samstag, 4. Mai 2013, 20:30 Uhr: “September”
Der Latin-Jazz-Band September ist es gelungen, einen eigenen, unverkennbaren Sound zu kreieren. Sie verbinden knackige Latin-Grooves mit der Power des Rocks und ziehen diesem einen Funky Bass unter. Zu guter Letzt setzen sie noch eine kräftige Prise Jazzimprovisation obendrauf. September spielt ausschließlich Eigenkompositionen – überwiegend aus der Feder des Pianisten Andreas Spätgens – geprägt von eingängigen Melodien und einer intensiven, ausgeprägten Rhythmik. Es war die Musik von Santana, Weather Report, dem späten Miles Davis oder Chick Coreas „Return to Forever“, die Spätgens und Saxophonist Adi Mürdter bei der Gründung Septembers im gleichnamigen Monat des Jahres 1978 inspirierte - September wird Sie begeistern!
Kontakt: Gasthaus Jägerhaus, Fellbacher Str. 70, 70327 Stuttgart - Email: jaegerhaus70@gmail.com
Öffnungszeiten 1. Halbjahr 2013
Jedes 1. Wochenende im Monat: Sa 2. + So 3. Februar / Sa 2. + So 3. März Sa 6. + So 7. April / Sa 4. + So 5. Mai Sa 1. + So 2. Juni / Sa 6. + So 7. Juli jeweils ab 14 Uhr (Sa bis 24, So bis 22 Uhr)
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E i n l a d u n g zur Informationsveranstaltung am Dienstag, 19.02.2013 –18:30 Uhr
Bahnprojekt S21 - Stuttgart-Ulm
Informationsveranstaltung in der Sängerhalle Untertürkheim -Dienstag, 19.02.2013 - Beginn: 18:30 Uhr
Die Bürgerbeauftragte Alice Kaiser und die Bezirksvorsteher von Obertürkheim, Peter Beier, und Untertürkheim, Klaus Eggert, laden zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 19. Februar, um 18.30 Uhr in der Sängerhalle Untertürkheim, Lindenschulstraße 29, ein.
Es geht um die Bauarbeiten für die Streckenzuführungen Ober- und Untertürkheim im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21. In beiden Stadtbezirken werden unter anderem Tunnel in offener und bergmännischer Bauweise und Tröge für die Trassen gebaut.

Detaillierte Pläne für Untertürkheim zu STUTTGART21 - zum Zoomen - www.biss21.de
Artikel vom 20.02.2013 Untertürkheimer Zeitung
Mitte des Jahres beginnen Bauarbeiten für S21 - Neubaustrecke
UNTER-/OBERTüRKHEIM: Reges Interesse an Infoveranstaltung der Bahn zu Stuttgart 21 in der Sängerhalle
(ale) - Ab Mitte des Jahres werden die Bauarbeiten für die Streckenzuführung des Planabschnitts 1.6a in Unter- und Obertürkheim an das Bahnprojekt Stuttgart 21 beginnen. Ein Tunnel soll von Wangen kommend auf Höhe des heutigen Nanz-Areals und auf dem ehemaligen Güterbahnhof an das bestehende Schienennetz angeschlossen werden.
Die Sängerhalle war gestern Abend gut gefüllt. Das Interesse an der Infoveranstaltung der Deutschen Bahn AG zum Milliardenprojekt Stuttgart 21 war groß. Rund 300 Bürger aus den beiden Stadtteilen lauschten gebannt den Planungen für Ober- und Untertürkheim. Denn im Rahmen des Milliardenprojekts soll in dem Planabschnitt 1.6a eine Zuführung an die bestehenden Schienentrassen erfolgen.
Vorgesehen ist ein neuer Tunnel, der etwa 600 Meter nach dem Hauptbahnhof in einer Tiefe von 60 Metern unter Gablenberg und Wangen hindurch in Richtung Untertürkheim führen soll.
Jeweils in zwei Röhren Richtung Unter- und Obertürkheim sollen diese dann den Neckar, das Insel- sowie Stadtbad und den Karl-Benz-Platz unterqueren.
„Diese Röhren werden unterirdisch im Betonspritzverfahren errichtet“, erläuterte der zuständige Leiter des Baubschnitts, Volker Weiß. Auf Höhe des Nanz-Areals sollen die Schienen bis zum Bahnhof Obertürkheim in Richtung Esslingen und entgegengesetzt in Richtung Waiblingen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs an das bestehende Niveau überirdisch angeglichen werden. Dafür sind aber mehrere Zwischenangriffe nötig, um bei einem täglichen Tunnelvortrieb von zwei bis fünf Metern die angestrebte Fertigstellung im Dezember 2018 einhalten zu können. So sind Baustelleneinrichtungen in der Ulmer Straße in Wangen, der Benzstraße und an der Augsburger Straße in Untertürkheim sowie der Verbindung der Augsburger Straße und der Hafenbahnstraße als auch am Imweg in Obertürkheim notwendig.
Mit den notwendigen Vorarbeiten an der Benzstraße in Richtung B14-Auffahrt und am Neckarersatzbach in Obertürkheim wurde bereits begonnen und bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Dann wird die Verbindung zwischen der Augsburger und der Hafenbahnstraße sowie der Radweg am Neckarersatzbach komplett gesperrt. Bereits im März wird die Benzstraße auf zwei Fahrspuren verringert. Mit dem Erstellen der eigentlichen Baugruben soll dann Ende des Jahres gestartet werden.
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UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 20.2.2013
Bürgerwünsche an OB Fritz Kuhn überreicht
(mk) - Vertreter von 23 Stadtbezirken überreichten am Montagabend dem neuen Oberbürgermeister Fritz Kuhn 23 Ordner, in denen die Aktiven die Wünsche der Bürger aus dem jeweiligen Stadtbezirk gesammelt haben. „23 Stadtbezirke - ich vergesse keinen‘ war ein Slogan in Ihrem Wahlkampf. Diesen Slogan haben wir als Signal verstanden, dass Sie unsere Interessen vertreten und die Aktion initiiert“, erklärte Cornelia Geeve als Sprecherin der Bürgerinitiativen.
Auch eine Delegation aus Untertürkheim hatte einen dicken Ordner ins Rathaus mitgebracht. Marlene Blumenstock vom Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte hatte die drängendsten Probleme gesammelt und teilweise mit Fotos versehen. Den Bürgerinnen und Bürgern ging es vor allem um den Lärm und die Verkehrsbelastung. Natürlich sorgen sich etliche Aktive um die Auswirkungen durch den geplanten Abstell- und Servicebahnhof für Stuttgart 21. Doch auch die Luginsländer Aktiven meldeten sich nochmals wegen des Geräuschpegels, den der Verkehr der B 14 verursacht, zu Wort. Den Untertürkheimern ging es aber auch um die Zukunft des Untertürkheimer Bahnhofs, den sie zu einem Bürgerbahnhof umfunktionieren wollen und sie sorgen sich um die zunehmenden Ladenleerstände.
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Förderverein wird Hallenbad weiterhin betreiben
UZ 16.2.2013 -UNTERTüRKHEIM:
CDU-Ortsverein lässt sich von erfolgreichem Betreibermodell durch lokale Ehrenamtliche überzeugen
(mk) - Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Matthias Mitsch, dass die Stadt sich nicht aus der Verantwortung fürs Hallenbad Untertürkheim herausstehlen dürfe, hatten beim Förderverein für Unruhe gesorgt. Die Ehrenamtlichen managen den Badebetrieb seit 16 Jahren erfolgreich. Die CDU ist nun für die Beibehaltung des Betriebssystems.
In den vergangenen Wochen hat sich die CDU Untertürkheim nochmals intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, ob das durch einen Förderverein betriebene Untertürkheimer Hallenbad wieder zu den Bäderbetrieben Stuttgart zurückgeführt werden soll. Dies hatte Mitsch in seiner Ansprache zum Neujahrsempfang angeregt. 1995 wurde der Förderverein Hallenbad Untertürkheim damals von Bürgerrinnen und Bürgern gegründet, um eine komplette Schließung aus Kostengründen durch den Gemeinderat zu verhindern. „Die Stadt hat sich schon vor vielen Jahren ihrer Verantwortung zur Betreibung dieses Bades entzogen. Seither baden Ehrenamtliche mit ihrem Engagement das aus, wofür auch den Vertretern unseres Stadtbezirkes die politische Durchsetzungskraft fehlte“, so Mitsch.
Im Gespräch mit den beiden Vorsitzenden des Fördervereins, dem Rektor der Linden-Realschule Kurt Pilsner und dem Rektor des Wirtemberg-Gymnasiums Martin Bizer, wurden die Vor- und Nachteile des derzeitigen Betriebssystems erörtert. Auch wenn die CDU Untertürkheim nach wie vor davon überzeugt sei, dass es die gesetzliche Aufgabe einer Kommune als Schulträger ist, ausreichend Schulsportanlagen zur Verfügung zu stellen und zu unterhalten, habe dieses Betriebssystem des Hallenbades durchaus seine Vorzüge. Insbesondere die Vorteile bei der Belegung für die neun Schulen und die Vereine aus den Oberen Neckarvororten sind ein gewichtiges Argument. „Es hat natürlich keinen Modellcharakter, aber das Betriebssystem zeigt sich als gewachsene Struktur, die sich über viele Jahre bewährt hat“, verdeutlicht Mitsch. Unmittelbaren Änderungsbedarf sieht die CDU-Fraktion im Untertürkheimer Bezirksbeirat daher nicht mehr. Über die nächsten Jahre wird die Entwicklung der Bädersituation im Stadtbezirk Untertürkheim aber weiter genau beobachtet werden.
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(red) - Am So 17.2.3013 findet um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Untertürkheim die nächste Musik vor der Grieshaberwand statt. Capriccio Fridericiana Karlsruhe unter Leitung von Hubert Heitz Werke von Mendelssohn, Barber und Die Kleine Nachtmusik von Mozart mit Sektbar
Leitung: Hubert Heitz
Der Eintritt ist frei - um Spenden für die Deckung der Kosten wird gebeten.
Musik im Ostergarten
So 17.03.13 um 18.00 h in der Wallmerkirche Untertürkheim
Matthäuspassion mit dem Kammerchor Concentus Vocalis Wirtenbergensis unter Leitung von Irene Ziegler Heinrich Schütz: Die Matthäuspassion
Leitung: Irene Ziegler Eintritt: frei, Spenden willkommen
http://www.kantorei-untertuerkheim.de |
Mi 06.02.13 um 19.00 Uhr im Wirtemberg-Gymnasium
Die Götterolympiade - ein Musical
Kooperationsprojekt mit dem Wirtemberg-Gymnasium + Luginslandschule + Untertürkheimer Kantorei
Leitung: Irene Ziegler und Frau Lauxmann - Eintritt: frei |
Infoabend am Do 7.2.2013 zum 2. Stuttgarter Bürgerhaushalt
Herzliche Einladung an alle Bürger, Jugendliche und Schüler aus Untertürkheim. Am 22.01.2013 fand im Bezirksrathaus Untertürkheim eine Informationsveranstaltung zum Thema II. Bürgerhaushalt statt. Das Verfahren wurde vorgestellt und diskutiert. Hier stellte sich die Frage, wie wir als Stadtbezirk Untertürkheim es schaffen, Themen so zu positionieren, dass sie auch aus anderen Stadtbezirken positiv bewertet werden können, um eine Chance auf Realisierung zu erhalten (Top 100). In dieser weiteren Veranstaltung soll nun genau diese Diskussion weitergeführt und die Maßnahmen gesammelt und formuliert werden, die aus Sicht von Untertürkheimer Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in den Bürgerhaushalt eingebracht werden können.
Die Veranstaltung des Bürgervereins Untertürkheim findet am Donnerstag, 7. Februar um 19 Uhr im Kulturtreff Untertürkheim in der Strümpfelbacher Str. 38 statt. Hier können alle offene Fragen gestellt werden, die es zur Eingabe ab dem 18.2. und zur Abstimmung der Vorschläge ab dem 18.3. auf der Stuttgarter Website www.buergerhaushalt-stuttgart.de noch gibt; Benutzeranmeldungen sind auf der Website jetzt bereits möglich. Es wird ein offizieller Multiplikator der Stadt am Infoabend anwesend sein. Wir freuen uns auf regen Besuch.
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Kulturmonat Februar in Uhlbach: Genussreich und voller Farbe
UZ 10.1.2013 - Uhlbach:
Lesung, Galadinner, Lichtkunst und Weinprobe im Kulturmonat des Collegium Wirtemberg
(mk) – Der Kulturmonat des Collegium Wirtemberg hat Tradition. Dennoch wartet Geschäftsführer Martin Kurrle immer mit Überraschungen auf.
 
Im Gewölbekeller Uhlbach: Handy-Paint-Art des Künstlers Prof. Jürgen Scheible aus Stuttgart - Fotos: Enslin
2013 steht unter dem Motto „Genussreich und voller Farbe“. Den Rahmen bildet die Ausstellung des Handy-Paint-Art-Künstlers Prof. Jürgen Scheible. Dazu gibt es einen Abend mit SWR 1-Musikexperte Günther Schneidewind und ein Galadinner.
Wenn im Februar die meiste Arbeit in den Weinbergen getan ist und die Tropfen des Jahrgang 2012 im Keller reifen, legen die Wengerter aus Rotenberg und Uhlbach keineswegs die Füße hoch. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisieren sie den Kulturmonat – zunächst in der Rotenberger Kelter, seit einigen Jahren im Uhlbacher Gewölbekeller.
2012 zeigten sie Werke von Toni Ungerer, zum 125-jährigen Jubiläum des Automobils hingen Spitzenfotos von Luxuskarossen an den Wänden. Die Wengerter widmeten den Kulturmonat lokalen Künstlern wie Käthe Schaller-Härlin, Siegfried Berner oder Rotraud Harling, aber auch historischen Stichen und anderen Themen. „Wichtig sind uns hochwertige Veranstaltungen und Künstler“, so Kurrle.
Dieses Jahr konnte er den Stuttgarter Handy-Paint-Art-Künstler Prof. Jürgen Scheible gewinnen. „Mit seinem MobiSpray hat er bereits international Akzente gesetzt und etliche bekannte Gebäude weltweit ins richtige Licht gerückt“, sagt Kurrle. Den Uhlbacher Gewölbekeller wird er mit seinem Handy, das er als virtuelle Spraydose nutzt, in Farbe tauchen.
Seine Ausstellung wird von 2. Februar bis 2. März gezeigt. - Foto:Enslin
Am 8. Februar kommt dann SWR 1-Musikexperte G ünther Schneidewind nach Uhlbach. Der „große Schneidewind“ erzählt im Gespräch mit Michael Lehmann bunte Anekdoten und Musik- Geschichten. (ausverkauft)
Das „Finissimo Spezial“ am 15. Februar zeigt, wie Farbe den Geschmackssinn von Weintrinkern täuschen kann. Höhepunkt ist das Kult-Dinner am 23. Februar. Evangelos Pattas, Inhaber des Sterne- Restaurants Délice und Gaultmillau- Sommelier des Jahres 2007, moderiert das Galadinner und führt durch die Weinprobe. Das Essen bereitet Rauschenberger Great Moments Excellence vor. „Es ist das gleiche, hervorragende Menü wie bei der Verleihung des Rotweinpreises. Dazu hat Pattas ein Chanson-Duo eingeladen, das die Besucher in die „wilden 20er“ mitnimmt“, schwärmt kurrle. Der Kellermeister selbst öffnet seine Schatzkammer und wird unter anderem Topweine zur Verkostung ausschenken, die nicht mehr im Verkauf sind. „Der Gewölbekeller ist bestuhlt, weswegen es ratsam ist, früh Karten für das Kult-Dinner zu reservieren“, sagt Kurrle.
Freitag, 08. Februar 2013, Beginn 19:30 Uhr - „Der Große Schneidewind“- Eintrittskarte: 15 €/Person
Freitag, 15. Februar 2013, Beginn 19 Uhr - Finissimo spezial - Eintrittskarte: 15 €/Person
Samstag, 23. Februar 2013, Beginn 19:30 Uhr - Kult-Dinner- Eintrittskarte, all inclusive: 95 €/Person
Karten für alle Veranstaltungen bekommen Sie in unseren 2 Keltern sowie telefonisch unter 0711-32 777 58-0
www.collegium-wirtemberg.de
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An die Freunde des HAKUL und der Akkordeonmusik,
der Frühling steht vor der Tür! Zeit für unsere Akkordeonspielerinnen und
-spieler, auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm für Sie darzubieten. Wir laden Sie deshalb herzlich ein zu unserem
HAKUL - Frühjahrs-Konzert am Sonntag, 03. März 2013
in der Stadtkirche in Stuttgart-Untertürkheim - Saalöffnung 16:30 Uhr - Beginn 17:00 Uhr
Den Abend lassen wir anschließend bei einem gemütlichen Beisammensein mit kleinem Imbiss ausklingen, bei dem Sie ebenfalls herzlich willkommen sind.
Eintrittskarten erhalten Sie an der Abendkasse.
Erwachsene 9,00 €
Jugendliche (bis 18 J.) 5,00 €
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Veranstaltungen im CAFE RATZ
MÄDCHEN IN AKTION: der Spezialsonntag im CAFE RATZ
Mal ganz unter sich sein und Neues ausprobieren - das können Mädchen am Sonntag, den 3.2.12 von 14.00-18.00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ. Nur für Mädchen ab 11 Jahren öffnet der offene Bereich des Kinder-und Jugendhauses CAFE RATZ in Untertürkheim (Margaretenstr. 67), d.h. die Mädchen können neben dem Mädchencafe mit Waffeln und heißer Schokolade die gesamte Infrastruktur des Hauses nutzen und außerdem gibt es unterschiedliche Mitmachaktionen. Folgende Aktionen sind derzeit geplant: Leinwandmalerei, Kreatives aus unterschiedlichen Materialien, Klettern an der Kletterwand und einiges mehr! Einfach vorbeikommen und überraschen lassen.
Rückfragen/ Informationen unter 3365234-0, Informationen auch auf www.caferatz.de
GIG-BOX- Konzert im CAFE RATZ am 8.Februar 2013
Die Konzertreihe GIG BOX - Konzerte wie im Wohnzimmer - setzt auf das Motto „klein, aber fein“ und stellt vor allem junge Bands aus Stuttgart und näherer Umgebung vor. Das nächste Konzert im Rahmen der Frühjahrs-Konzertsaison im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ (Margaretenstr. 67 in Stuttgart-Untertürkheim) findet am Freitag, den 08.02.2013 statt. An diesem Abend treten in unserem Wohnzimmer auf: Unfinished Business (indie, punk, rock) http://www.myspace.com/unfinished.business
Der 1. Frühstücksbrunch am 17.Februar 2013 im CAFE RATZ
Der erste Frühstücksbrunch des CAFE RATZ in diesem Jahr findet am Sonntag, den 17.02.2013 von 11-14.30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus in der Margaretenstr. 67 statt. Neben dem bekannten großen, reichhaltigen Frühstücks-Büffet mit frühlingsfrischen Gerichten und einem Kinderbetreuungsangebot (mit Kletterwand und „Kinderzimmer“ - bei trockenem Wetter mit dem Spielmobil im Freien)- sorgt eine Band für den„musikalischen Brotaufstrich. Der Eintritt für „Music & Breakfast“, so der Titel der Veranstaltung beträgt 9,00 €, im VVK 8.50 €, der VVK läuft bis zum 15.2.13 nur direkt im KJH CAFE RATZ. Kinder von 6-12 Jahren bezahlen 4.50 €, der Eintritt für unter 6jährige ist frei! Infos unter Tel. 3365234-0 oder unter www.caferatz.de!
9. KINDERSPIELSTADT RATZELBACH in Untertürkheim 
Am Samstag, den 2. März 2013 ist wieder Anmeldetag!
Anfang August heißt es in Untertürkheim bereits zum 9. Mal: Willkommen in der Kinderspielstadt RATZELBACH!
Von Montag 29.7.2013. bis Freitag 2.8.2013 ist das Kinder -und Jugendhaus CAFE RATZ in Stuttgart- Untertürkheim alias Kinderspielstadt RATZELBACH wieder fest in Kinderhand.
In Zusammenarbeit mit den Spielmobilen Region Neckar und Bad Cannstatt und dem Kindertreff Untertürkheim soll dann zusammen mit 180 Kindern wieder ein kunterbuntes Stadtleben entstehen. Obwohl Kinder sich brennend für die Welt der Erwachsenen interessieren, haben sie immer weniger Möglichkeiten sich spielerisch Zugänge zu deren Lebenswelt zu verschaffen. Aus ernsthaften Zusammenhängen bleiben sie meist ausgesperrt. Hier wirkt der inzwischen erprobte Projektansatz der KINDERPIELSTADT entgegen. Im pädagogisch betreuten Konstrukt „Kinderspielstadt“ haben Kinder die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge und Prozesse des Stadtlebens zu erfahren und zu gestalten. Im Konzept der Kinderspielstadt steckt der Gedanke der Alltagsnähe, ein gängiges Prinzip sozialpädagogischer Arbeit. Wie können Kinder angemeldet werden?
Anmeldetag im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ ist Samstag, der 2. März 2013 von 11-13 Uhr. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Kaffee-Tee- und Brezelverkauf für die Wartenden!
Alter: die Kinder müssen die 1. Klasse beendet haben, also angehende Zweitklässler sein. Das Höchstalter bei Spielstadtbeginn ist 11 Jahre.
Bei der Anmeldung muss der Teilnehmerbetrag von 60.-€ in bar bezahlt werden. Eine Bezahlung über die Stuttgarter Family Card ist ebenfalls direkt vor Ort möglich. Auch das Family Card Guthaben Bildung und Teilhabe kann für die Anmeldung verwendet werden (nähere Infos dazu gibt es beim Bürgerbüro).
Zur Anmeldung bitte außerdem unbedingt ein Passfoto (mit dem Namen auf der Rückseite) des Kindes für den Spielstadtpass mitbringen. Ohne das Foto kann die Anmeldung nicht angenommen werden. Anmeldungen sind persönlich oder unter Vorlage unseres Vollmachtformulars, unterschrieben vom Erziehungsberechtigten des anzumeldenden Kindes, möglich. Die Vorlage ist direkt im CAFE RATZ erhältlich oder steht als Download unter www.caferatz.de zur Verfügung. Pro Person kann nur eine Vollmacht ausgestellt werden! Der/die Bevollmächtigte muss sich am Anmeldetag ausweisen können.
Die Durchführung der Kinderspielstadt ist ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nicht möglich. Gesucht werden wie jedes Jahr Menschen, die neugierig auf Neues sind, die viele Ideen haben, die mit vielen netten Leuten im Team zusammenarbeiten wollen und mindestens 16 Jahre alt sind.
Wir bieten: ein bis zwei kostenlose, verbindliche Vorbereitungstage, 5 Tage Kinderspielstadt live, incl. Spaß, Erfahrungen, Teamarbeit, etc., bis zu 100.- € Aufwandsentschädigung und natürlich eine Bescheinigung über die Mitarbeit. Interessierte Ehrenamtliche können sich ab Anfang März im CAFE RATZ melden. Weitere Informationen im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ unter Tel. 0711/ 3365234-0 oder unter www.caferatz.de.
Ein Nachmittag für die ganze Familie: Kleiderkleider- und Spielzeug-Flohmarkt im CAFE RATZ am 3. März 2013
Am Sonntag, den 3. März 2013 findet bereits zum 10. Mal die Kinderkleiderflohmarkt- Kooperation zwischen dem Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ und der Tageseinrichtung für Kinder „Storchennest“ in Untertürkheim statt. Unter Beteiligung vieler engagierter Eltern und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen wird von 14.00 bis 16.30 Uhr ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Neben dem Hallenflohmarkt mit zahlreichen Ständen wird ein vielfältiges Kinder- Mitmachprogramm angeboten.
Bei trockenem Wetter baut das Spielmobil MOBIFANT seine Spielgeräte im Freien auf und in jedem Fall steht der Kinderbereich des CAFE RATZ unter Betreuung der Erzieherinnen der Tageseinrichtung „Storchennest“ zur Verfügung. Für das leibliche Wohl von Eltern und Kinder sorgt der Kuchenverkauf des Storchennests, Kaffee und Getränke bietet das Jugendhaus an. Also: Spiel, Spaß und Gaumenschmaus für Groß und Klein! Wer sich mit einem Verkaufsstand anmelden möchte, kann dies telefonisch unter 216-91084 im „Storchennest“ tun. Ein Stand besteht aus einem Biertisch, den der Veranstalter zur Verfügung stellt. (Das Mitbringen von Kleiderständern ist aus Platzgründen nicht möglich!) Der Anmeldepreis beträgt 5.- € pro Tisch und eine Kuchenspende (möglichst mit Obst!). Profi-Verkäufer können sich nicht anmelden! Die Veranstaltung findet im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67 in Stuttgart-Untertürkheim statt.
GIG-BOX- Konzert im CAFE RATZ am Fr 15. März 2013
Die Konzertreihe GIG BOX - Konzerte wie im Wohnzimmer - setzt auf das Motto „klein, aber fein“ und stellt vor allem junge Bands aus Stuttgart und näherer Umgebung vor. Das nächste Konzert im Rahmen der Frühjahrs-Konzertsaison im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ (Margaretenstr. 67 in Stuttgart-Untertürkheim) findet am Freitag, den 15.03.2013 statt. An diesem Abend treten in unserem Wohnzimmer auf:
* Simmel (Singer-Songwriter)
* My Private Ghost (Low-Fi / Folk-Pop)
Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn pünktlich um 20 Uhr. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 2,50 €. Infos auch unter Tel. 3365234-0 oder unter www.jugendhaus.net/Untertuerkheim
„Nach Stich und Faden“ – Nähworkshops im CAFE RATZ
Eigene Taschen, Kissen, Sitzsäcke, Schminketuis, Broschen oder …. gefällig? Dann ist man im CAFE RATZ genau richtig! Das Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ bietet in seiner Frühjahrs- Kursstaffel „Nach Stich und Faden“ professionelle Unterstützung bei der Umsetzung der eigenen Näh-Ideen an. Egal ob man schon erfahren an der Nähmaschine ist oder ob noch keine Erfahrungen gemacht wurden. Eine professionelle Schneiderin hilft dabei, der eigenen Idee eine Form zu verleihen. Ausgewählt werden können entweder einen, zwei oder alle drei Kursblöcke: 1. Kurs: Fr, 08. März, 15-18 Uhr + Sa, 09. März, 11-14 Uhr 2. Kurs: Fr, 05. April, 15-18 Uhr + Sa, 06. April, 11-14 Uhr 3. Kurs: Fr, 10. Mai, 15-18 Uhr + Sa, 11. Mai, 11-14 Uhr Die Kosten betragen 25 Euro pro Kurs, bei denen das Material und Snacks sowie Kaffee/ Tee inklusive sind. Nur bei Kurs 2 ist es möglich, einen Sitzsack zu nähen, es entstehen dann zusätzlich zu der Kursgebühr weitere Materialkosten. Bitte bei der Anmeldung angeben! Anmeldung unter: 0711/ 33652340 oder unter untertuerkheim@jugendhaus.net.
„Zauberstab und Mäusespeck“ Ein Zauber-Workshop für Kinder im Kindertreff Untertürkheim
„Mäusespeck und Katzenbuckel, Tricks und Tracks und Zauberkugel! Lirum Larum Besenstiel, zaubern ist kein Kinderspiel!“ Du wolltest schon immer zaubern können?! Dann bist Du bei uns genau richtig. Gemeinsam mit dem Zauberer Herr Wunderle werden wir tolle Zaubertricks erlernen und einüben. Lass Dich entführen in die Wunderwelt der Magie! Am Sonntag findet um 15.00Uhr für alle Eltern, Familien und Freunde eine große Zaubervorführung statt.
Wann: Samstag, 16.03.2013 10.00-16.00 Uhr und Sonntag 17.03.2013 11.00-16.00 Uhr
Wer: Schulkinder von 6-12 Jahren Wie viel: Kosten: 15 Euro incl. Verpflegung
Wo: Kindertreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 38, 70327 Stuttgart
Anmeldung: Tel.: 0711-3361045 e-mail: kt-untertuerkheim@jugendhaus.net
Frühlingsbrunch im CAFE RATZ 
Den zweiten Sonntagsbrunch des CAFE RATZ in diesem Jahr gibt es am Sonntag, den 14.04.2013 von 10.45-14.30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus in der Margaretenstr. 67 in Untertürkheim. Neben dem bekannten großen, reichhaltigen Frühstücks-Büffet mit frühlingsfrischen Gerichten und einem Kinderbetreuungsangebot (mit Kletterwand und „Kinderzimmer“ (bei trockenem Wetter mit dem Spielmobil im Freien) sorgt die Stuttgarter Band HAWELKA für den musikalischen Brotaufstrich. http://www.hawelka-band.de
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Der Eintritt für das „musikalische Frühstück“ beträgt 9,00 €, im VVK 8.50 €, der VVK läuft bis zum 13.04.12 nur direkt im KJH CAFE RATZ. Kinder von 6-12 Jahren bezahlen 4,50 €, der Eintritt für unter 6jährige ist frei!
Informationen auch unter 3365234-0 oder www.caferatz.de.
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Indienreise, Operngala und Lesestunde für Erwachsene 
Untertürkheim: UZ vom 30.1.2013
Kulturtreff stellt neues Halbjahresprogramm 2013 vor
(nab) – Das Programm des Kulturtreffs Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 38, verspricht den Besuchern im ersten Halbjahr viel Abwechslung: Gitarrenklänge, Diskussionsrunden, eine Reise durch Indien und Bühnenauftritte der besonderen Art sind im Angebot.
Die Kulturreihe des Kulturtreffs stellt am Freitag, 1. Februar, um 20 Uhr den Gitarristen Veet Ohnemus vor. Mit seiner Musik entführt er seine Zuhörer in ferne Länder, wie Brasilien oder Argentinien. Das Allroundtalent spielt nicht nur Gitarre, sondern komponiert auch eigene Stücke und vertont die Musik für Hörbücher mit klassischem Instrumentarium.
Nicht nur Kinder wollen, dass man ihnen eine Geschichte vorliest. Deshalb findet am Freitag, 22. Februar, die Veranstaltung „Lies mal was vor!“ statt. Um 20 Uhr lesen mitglieder des Kulturhausvereins und ein prominenter Überraschungsgast einzelne Passagen aus Büchern vor, die sie nachhaltig beeindruckt haben. Bei der Mischung aus Liebesromanen und Krimis können die Zuhörer sich entspannt in die Kissen zurücklehnen, eine Kleinigkeit trinken und essen und die Literatur auf sich wirken lassen.
Am Samstag, 2. März, findet um 20 Uhr ein „Requiem für einen Regisseur“ statt. Veranstaltungsort ist die Sängerhalle Untertürkheim, Llindenschulstraße 29. Gezeigt wird den Zuschauern eine skurrile Operngala für einen Theaterdirektor und zehn arbeitslose Primadonnen, die nur machen, was sie wollen. Fällt aus wegen Krankheit
Mit Werken von mozart, Wagner, Strauss, Verdi, Puccini, Dvorák, Smetana und freier Improvisation. An einem wortgewandten Schlagabtausch können sich die Teilnehmer der Gesprächsrunde „Runder Tisch“ am Freitag, 8. März, um 20 Uhr beteiligen. Das Thema lautet „Bald 100 Tage im Amt“, wobei die Frage geklärt wird, ob der Start von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn an seinem neuen Posten gelungen ist oder nicht.
Gunter Haug schildert in seinem historischen Tatsachenroman die Lebensgeschichte des Visionärs Ferdinand Graf Zeppelin. Ihm wurde für die Verwirklichung des lenkbaren Luftschiffs der höchste Orden des deutschen Reiches verliehen. Am Freitag, 22. März, um 20 Uhr, findet die Veranstaltung in der Stadtteilbücherei, Strümpfelbacher Straße 45, statt.
„Mein Jahr in Indien“ beschreibt am Freitag, 5. April, Meret Hesse. ein Jahr lang absolvierte sie einen „Weltwärts“ Freiwilligen Dienst im Südwesten Indiens. So kann sie über ihre Arbeit in Zeltschulen, der Kultur und den Menschen dort berichten.
Die Probierbühne „Schief gewickelt“ von und mit Kabarettistin Sabine Schief ist nicht mehr im Programm.
Aus Platzgründen musste die Untertürkheimerin nach zwei Jahren ins Studio 442, Augsburger Straße 442, umziehen.
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Denkmalschutz: Zwei Bäume müssen fallen
29.01.2013 - Kategorie: Umwelt Am Alten Friedhof in Untertürkheim müssen eine Pappel und eine Kastanie gefällt werden.
Ihre Wurzeln drücken auf die Friedhofsmauer und gefährden dieses denkmalgeschützte Bauwerk. Die Bäume werden deshalb umgehend beseitigt. Im Rahmen der Freiraumgestaltung der dort geplanten Kindertagesstätte werden die Bäume ersetzt.
Info: http://newsroom.stuttgart.de/presse/detail/5107e19f73214407ff016aa7/denkmalschutz-baeume-muessen-fallen
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Einladung zur Vernissage von Frau Lore Scheef
Am Sonntag, den 3. März 2013,11:00 Uhr
im „restaurant top air"
am Stuttgarter Flughafen
Begrüßung
Herr Claus Wöllhaf
Frau Gisela Scheihing,
Vorsitzende des„Verein zur Förderung und Pflege
des Werkes
von Leonhard Schmidt e.V."
Einführende Worte
Frau Irene Schmidt, Kunsthistorikerin
Musikalische Begleitung
Frau Angela Pastor ( Violine )
Kulinarisch umrahmt durch „kleine Leckereien"
aus der top air Küche
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Einladung zum kulinarisch-kulturellen Abend
Am Samstag, den 9. März 2013,19:00 Uhr
im „restaurant top air" am Stuttgarter Flughafen
Vier Gänge Menü von Küchenchef Marco Akuzun
mit begleitenden Weinen vom Collegium Wirtemberg
Jakobsmuschel / Mortadella / Kartoffel / Apfel / Vanille
Taschenkrebs / Nudelblatt / Koriander / Jaipur Curry
Färsenfilet / Kerbelwurzel / Urkarotten / Lavendel /
Langer Pfeffer
Cassis / Guanaja Schokolade /Sekt / Veilchen
Kunst und Wein zum Gourmet Menü präsentiert
von
Frau Lore Scheef und Martin Kurrle
Preis (inkl. Menü, Wein, Wasser und Kaffee) 98,00 €
Reservierung top air: Tel: 0711 / 9482137
E-Mail: info@restaurant-top-air.de
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Di 5. März 2013 - KÖNIGIN KATHARINA VON WÜRTTEMBERG –
Szenische Lesung von und mit Regine & Roland Haug + Weinprobe
Mit keiner anderen Dynastie unterhielt das Haus Württemberg so enge verwandtschaftliche Beziehungen wie mit den Romanows. Aus Anlass des 400-jährige Bestehens des Zarenhauses Romanow widmet das Württembergische Landesmuseum deshalb diesem Thema vom 5. Oktober 2013 bis 23. März 2014 eine Große Landesausstellung. Im Mittelpunkt der Ausstellung werden die fünf Frauen aus dem russischen Adelsgeschlecht der Romanow stehen, deren Ehen die Basis für diese außergewöhnliche gemeinsame Geschichte waren. Eine dieser Frauen avancierte zu den populärsten der württembergischen Geschichte: Ekaterina Pawlowna, 1816 bis 1819 Königin von Württemberg. Obwohl sie nur drei Jahre in der Residenzstadt Stuttgart lebte hat sie für das Königreich Württemberg Bedeutendes geleistet. Noch heute ist sie wegen ihres sozialen Engagements in der Bevölkerung präsent. Die Gründung des Katharinenstifts, des Katharinenhospitals und der ersten württembergischen Sparkasse gehen u.a. auf sie zurück. Um ihren tragischen Tod ranken sich Legenden.
Die Klischees von der „edlen Königin Katharina“ und dem „bösen und untreuen Wilhelm“ sind ohne Zahl. Ob die Geschichten und Mythen zutreffen oder vom Stuttgarter Hofklatsch und der damaligen Boulevard-Presse geprägt sind, werden Regine und Roland Haug mit Worten und historischen Bilddokumenten aufzeigen. Regine Haug machte sich einen Namen als Journalistin und Autorin. Ihr Mann, Roland Haug, langjähriger Korrespondent des ARD-Hörfunks und zuletzt SWR-Nachrichtenchef, gilt als Kenner der „Seele Russlands“. Er hat über das moderne Russland mehrere Bücher geschrieben und Bundeskanzler Helmut Schmidt sowie die Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Dr. Klaus Kinkel sowie den heutigen EU-Kommissar Günther H. Oettinger auf ihren diplomatischen Ost-Reisen begleitet.
Seine jüngsten Recherchen an den historischen Schauplätzen der Romanows in und um St. Petersburg über die russischen Spuren und Wurzeln von Katharina von Württemberg brachten neue Einsichten und überraschende Erkenntnisse. Vielleicht stimmt dann doch, was König Wilhelm auf das Portal des Grabmals auf dem Rotenberg schreiben ließ: „Die Liebe höret nimmer auf“.
Zu der szenischen Lesung wird ein Glas Wein kredenzt! Neben dem geistigen soll auch der leibliche Genuss nicht zu kurz kommen. Die Weinmanufaktur Untertürkheim bietet dafür mit ihren erst jüngst wieder mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichneten Weine beste Voraussetzungen. Stefan Hübner, Geschäftsführer der Weinmanufaktur, wird uns mit einem Winzersekt begrüßen und beim Wengertervesper die exzellenten Weine mit einer 6er Probe vorstellen. (Organisation und Text: Karl-Heinz Steidle)
Termin: Dienstag, 05. März 2013, 18.30 Uhr (Beginn) bis ca. 21.30 Uhr
Anfahrt: Weinmanufaktur Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 47, 70327 Stuttgart ÖPNV: S1 Haltestelle Untertürkheim, ca. 5 Min. Fußweg zur Kelter PKW: Parkmöglichkeiten an der Strümpfelbacher Straße
Kosten: 43.- EUR (Leistungen: Sektempfang, szenische Lesung, 6er Weinprobe mit Vesper)
Teilnehmer: unbegrenzt
Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Telefonische Anmeldung und weitere Informationen unter 0711 / 29 50 00 bei der Geschäftsstelle von Pro Stuttgart
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Kein neuer Takt fürs „Schusterzügle“
UZ 29.1.2013 -
Untertürkheim: Region sieht keinen Bedarf, die Direktverbindung zwischen Untertürkheim und Kornwestheim zu stärken
Viermal am Tag verkehrt die „R 11“ als Direktverbindung zwischen Untertürkheim und Kornwestheim. Zu wenig für die Grünen und Linken im Regionalparlament. Sie fordern schon lange einen Ausbau des sogenannten „Schusterzügles“. Auch die SPD kann sich zumindest vorstellen, einen weiteren Zug anzubieten. Allerdings lehnt die Verwaltung des Verbands Region Stuttgart (VRS) dies aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens ab.
Von Alexander Müller - Die Geschichte der Regionalbahn spiegelt sich in den heute noch gültigen Abfahrtszeiten wider. Morgens um 5.45 und 6.45 Uhr fährt ein Zug von Untertürkheim nach Kornwestheim, im Gegenzug rollen die Bahnen um 6.15 und 7.15 Uhr von Kornwestheim wieder zurück. Am Nachmittag verlassen die Züge um 15.45 und 16.45 Uhr Untertürkheim in Richtung Kornwestheim. nach einer Viertel Stunde Pause fahre sie dort um 16.15 und 17.15 Uhr wieder los.
Denn früher wurde sie von Bahnkunden aus dem Neckartal genutzt, die bei Salamander arbeiteten. kurzerhand wurde die Regionalverbindung das „Schusterzügle“ getauft. Es ist die bequemste Verbindung zwischen Untertürkheim und Kornwestheim. Auf der zweigleisigen 11,5 Kilometer langen Strecke über Ebitzweg, Viadukt, M ünster und Zazenhausen benötigen die Fahrgäste nur 14 Minuten. Für die Grünen und Linken im Regionalparlament besteht dabei noch großes Potenzial. Die beiden Fraktion fordern, dass ein Stunden- oder gar Halbstundentakt auf der Verbindung eingeführt wird. Unterstützung erhalten sie dabei auch in der Studie Zukunft Schienenverkehr, die einen Ausbau als sehr gut bewertete.
Allerdings sieht das die Verwaltung des Verbands Region Stuttgart anders, die in der vergangenen Sitzung des Verkehrsausschusses dem Vorhaben eine Absage erteilte. Zwar sei noch keine Entscheidung des Gremiums gefällt worden, „Aber wir stehen einem Ausbau kritisch gegenüber“, erklärt VRS-Verkehrsdirektor Jürgen Wurmthaler.
Hintergrund ist eine Untersuchung der Fahrgastzahlen, die nur sehr geringes Potenzial ausweise. Derzeit würden täglich 215 Fahrgäste das „Schusterzügle“ nutzen. von den nunmehr 25 bis 30 Insassen pro Zug könne das Aufkommen laut einer Studie des VVS durch eine Ausweitung des Taktes der R11 nur auf bis zu 42 gesteigert werden. „Das sind nicht die klassischen Fahrgastzahlen, bei denen sich der Einsatz von weiteren Zügen rentiert“, betont Wurmthaler. Denn alternativ zum „Schusterzügle“ können die Fahrgäste auch über den Hauptbahnhof fahren und umsteigen. Dies dauert elf Minuten länger. eine höhere Belastung des Verkehrsknotenpunktes sieht der Verband Region dabei nicht, angesichts von 25 Passagieren pro Zug.
Die Entscheidung im Verkehrsausschuss wurde vertagt, da erst kurz vor der Sitzung ein Antrag der SPD eingereicht wurde. Diese lehnt den Vorschlag von Grünen und Linken ab, kann sich hingegen aber zumindest vorstellen, dass jeweils morgens und abends ein Zug mehr eingesetzt wird.
„Das ÖPNV-Angebot muss auch auf der Schusterbahn den veränderten Lebens- und Arbeitsgewohnheiten der Menschen in der Region entsprechen. Deshalb muss das Angebot jeweils um eine Stunde morgens bis 8.30 Uhr und abends bis 18.30 Uhr ausgedehnt werden“, fordert SPD-Verkehrssprecher Thomas Leipnitz. mit dem neuen Antrag will man eine pragmatische Lösung finden, da ein Stunden- oder Halbstundentakt voraussichtlich keine Mehrheit im Gremium gefunden hätte.
„Es wäre zumindest ein erster Anfang als Kompromiss“, erklärt Grünen- Regionalrat Mark Breitenbücher. Dennoch will die Fraktion weiter für einen kompletten Ausbau kämpfen. „Es würden sich viele neue Umsteige- M öglichkeiten ergeben, wie zum Beispiel auf die U12“, ist Breitenbücher überzeugt. Hingegen will der Regionalverband nun noch einmal prüfen, ob dies nicht mit anderen geplanten Vorhaben konkurriert. Das entspricht auch den Wünschen der CDU-Fraktion, die zunächst eine Prioritätenliste für den Ausbau des gesamten Nahverkehrs erarbeiten lassen will. Primär liegt dabei das Augenmerk der Christdemokraten auf der Ausweitung des S-Bahn- Netzes auf 15 Minuten. eine Entscheidung soll nun in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses Ende Februar fallen.
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Hinweisschilder auf Grabkapelle erst im Sommer
Untertürkheim: UZ 29.1.2013 -Stadt prüft genaue Standorte für Verweis auf wichtige Touristische Attraktion
(ale) – Die neuen Hinweisschilder auf die Grabkapelle auf dem Württemberg werden frühestens im Sommer aufgestellt.
Noch muss die Stadtverwaltung die möglichen genauen Standorte prüfen. Denn bislang ist die beliebte touristische Attraktion in Rotenberg nicht ausgewiesen. Immer wieder haben ortsfremde Touristen Probleme den Ursprung Württembergs, die Grabkapelle auf dem gleichnamigen Berg in Rotenberg, zu finden (wir berichteten). Denn bislang fehlen die Hinweisschilder auf den geschichtsträchtigen Ort. Dabei ist die Grabkapelle mit mehr als 30 000 Besuchern pro Jahr ein beliebtes touristisches Ausflugsziel.
Schließlich stand hier früher der Stammsitz des Herrschergeschlechts, heute thront die Grabkapelle über dem Neckar. König Wilhelm I. und seine Frau Katharina fanden in dem Mausoleum die letzte Ruhestätte. Die Stadtverwaltung und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden- Württemberg sind einer neuen Beschilderung gegenüber sehr aufgeschlossen.
Mit seinem einstimmigen Votum hat auch der Bezirksbeirat Untertürkheim im November vergangenen Jahres den Auftrag an die Stadt erteilt. Derzeit laufen die genauen Prüfungen. Bislang angedacht sind „zwei Standorte an der Ecke Mettinger/Strümpfelbacher Straße und an der Württembergstraße“, erläutert Verkehrsplanerin Monika Dietmann. Noch ist allerdings nicht sicher, ob dies möglich ist. Gerade am Standort in der Mettinger Straße sei dies schwierig, erklärt Markus Pfeuffer vom Tiefbauamt, schließlich „dürfen nicht zu viele Schilder an einer Stelle aufgestellt werden“. Grundlegend gelte es zu klären, wie der Verkehr gelenkt werden soll. Die meisten Ortsunkundigen erwarten die Experten von der B10 kommend, über Hafenbahn- und Augsburger Straße. Aber auch aus Fellbach sei dies vorstellbar. Um den Verkehr aus Luginsland fern zu halten, sollen diese über die Dietbachstraße geführt werden. Ziel ist es, die Autofahrer über den Karl-Benz- Platz zur Grabkapelle zu leiten. Als Orientierung dienen die Hinweisschilder nach Rotenberg. Zu klären sei, an welchen Stellen die Gefahr bestehe, dass sich jemand verfährt. Schließlich sollen die typischen, braunen Hinweistafeln lückenlos den Weg führen. Der Abschluss der Prüfung und die Bereitstellung der Mittel werde laut Experten nicht vor dem Sommer möglich sein.
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UNTERTüRKHEIM am So 3.2.2013 um 17 Uhr "Musik vor der Grieshaberwand"
(red) - Am So findet um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Untertürkheim die nächste Musik vor der Grieshaberwand statt. Werke von Johann Sebastian Bach mit der Kantorei und dem Kantoreiorchester Untertürkheim - mit Sektbar
Leitung: Irene Ziegler Eintritt: frei, Spenden willkommen
Der Eintritt ist frei - um Spenden für die Deckung der Kosten wird gebeten.
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Wirtemberg-Gymnasium: Radweg am Neckarkanal wird gebaut
UNTERTüRKHEIM: UZ 23.1.2013 -
Trotz Bedenken der Grünen beschließt Technikausschuss neue Verbindung am Lindenschulzentrum
Die Fortschritte am Anbau des Lindenschulzentrums sind nicht zu
übersehen. Ende Juli soll der 6,3 Millionen Euro teure Erweiterungsbau
fertiggestellt sein, der von der Linden-Realschule und vom
Wirtemberg-Gymnasium genutzt wird. Gestern wurde auch die letzte offene
Frage geklärt. Der Umwelt- und Technikausschuss beschloss trotz der
Bedenken der Grünen-Fraktion den geplanten Geh- und Radweg am
Neckarkanal zwischen Wilhelm-Wunder-Steg und der Straße Am Ölhafen.
Von Alexander Müller
„Damit wird eine Lücke im Radwegenetz geschlossen“,
betonte Claus Köhnlein, der Fahrradbeauftragte der Stadt. Mit dem 150
Meter langen und 70 000 Euro teuren Teilstück wird eine Verbindung
zwischen dem Karl-Benz-Platz und dem an der Straße Am Ölhafen
entlanglaufenden Neckartalradwanderweg geschaffen. Zudem könne man das
Inselbad und die Anlegestelle für die Neckarschifffahrt erreichen.
Bislang ist der Umweg über die Lindenschulstraße nötig, „somit haben wir
nun eine autofreie direkte Verbindung“. Bereits 2009 hatte der
Bezirksbeirat Untertürkheim im Zuge des Planungsauftrags für die
Schulerweiterung den Radweg befürwortet und der Gemeinderat 2011
beschlossen. Im Rahmen des Infoabends zum Landschaftspark Neckar im
November vergangenen Jahres kamen aber noch einmal Zweifel auf, ob die
Ufervegetation für den Radweg geopfert werden sollte. Auch der Rektor
der Linden-Realschule, Kurt Pilsner, hegte Bedenken, dass Fußgänger und
Radfahrer, die ins Klassenzimmer sehen können, nicht störend wären.
In Absprache mit allen beteiligten Ämtern habe
man nun noch einmal die Pläne überprüft, erklärte Köhnlein. Um den
Unterricht nicht zu stören, wird der neue Weg tiefer gelegt. „Somit
können Radfahrer wie Fußgänger nicht mehr durch die Fenster sehen“,
sagte Köhnlein. Zudem wird die Breite auf zwei Meter beschränkt, um
einen gewissen Abstand vom Schulgebäude einzuhalten. Der Kritik an der
Opferung der Ufervegetation trat Georg Schiel vom Gartenbauaumt
entgegen. „Der wesentliche Eingriff erfolgte bereits für den
Schulneubau, für den elf Bäume gefällt werden mussten.“ Von den nun drei
Bäumen, die für den Radweg weichen sollen, müssten zwei aus
Sicherheitsgründen ohnehin gefällt werden, da sie in den Neckarkanal zu
stürzen drohten. Nicht zuletzt habe man am Ende des Wegs zum Neckar hin
eine leichte Kurve eingebaut, um mehrere alte Bäume zu erhalten.
Dennoch regte sich Kritik bei den Grünen. „Es
ist eine Abwägung zwischen dem Erhalt von Vegetation und einem
vermeintlichen Lückenschluss des Radwegenetzes“, erklärte Stadtrat
Jochen Stopper. Und Kollege Peter Pätzold mahnte an, dass der
eigentliche Neckarradweg über den Karl-Benz-Platz verlaufen solle. Dies
sehen die Planungen der Stadt auch weiterhin vor, betonten Köhnlein und
Baubürgermeister Matthias Hahn. Allerdings sei eine entsprechende Lösung
derzeit noch nicht absehbar. Angesichts dessen sei ein wenn auch noch
nicht endgültiger Lückenschluss besser als einer, der vielleicht erst in
etlichen Jahren realisiert werde, ist Marita Gröger (SPD) überzeugt.
„Viel zu selten sind die Stadtbezirke vom Neckarradweg aus erschlossen,
diese Chance gilt es, wenigstens für Untertürkheim zu nutzen“. Aber
nicht nur für die Radfahrer sei der Weg am Lindenschulzentrum ein
Gewinn. Schließlich entstehe so eine wunderschöne Verbindung vom
Ortskern zum Neckar. „Unser Ziel ist es schließlich, den Neckar
erlebbarer zu machen“, erklärte Beate Bulle-Schmid (CDU). Generell seien
die Möglichkeiten in Untertürkheim relativ gering, deshalb „ist der
Radweg für den Stadtbezirk ein echter Gewinn“, mahnte Bezirksvorsteher
Klaus Eggert. Und wenn durch einen Neubau die Möglichkeit bestehe, einen
Radweg zu machen, sei dies im Sinne der Stadt, legte Baubürgermeister
Hahn grundsätzlich fest. Mit dem Bau soll nun bereits im März begonnen
werden, denn mit dem Abschluss des Erweiterungsbaus sei der Radweg dann
nicht mehr möglich.
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Baumpflege- und Rodungsarbeiten am Neckarersatzbach
15.01.2013 - Nach den schweren Sturmschäden des vergangenen Jahres müssen in den nächsten Wochen am Neckarersatzbach im Bereich der Hafenbahnstraße in Ober- und Untertürkheim die Bäume und Gehölze aufgeräumt und gepflegt werden.
Deshalb wird der Schillerweg an mehreren Tagen abschnittsweise gesperrt. Die Rodungsarbeiten sollen bis Ende Februar, die Aufräumarbeiten bis Mitte März abgeschlossen werden. www.stuttgart.de
Am Neckar werden 300 Bäume gefällt
Umfangreiche Maßnahme des Schifffahrtsamtes zur Verkehrssicherheit und zum Schutz der Dämme
UZ 17.1.2013 (ale) - Das Wasser- und Schifffahrtsamt führt bis zum 28. Februar umfangreiche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zum Schutz der Neckardämme durch. Zwischen Aldingen und Deizisau werden alleine knapp 300 Bäume gefällt, weitere 200 werden zurückgeschnitten. Dafür müssen teilweise die Fuß- und Radwege gesperrt werden.
Wie in jedem Jahr greift das Wasser- und Schifffahrtsamt Stuttgart auch in den ersten Monaten des Jahres 2013 seine Pflicht zur Pflege des Neckarufers zwischen Heilbronn und Deizisau auf. In erster Linie „müssen wir die Verkehrssicherheit gewährleisten“, erklärt Udo Gillé. In einem umfangreichen Beobachtungsprogramm werden die Dämme das ganze Jahr überwacht. Die Ergebnisse werden ausgewertet und die erforderlichen Maßnahmen wie eben auch der „ökologische Umbau“ des Bewuchses geplant und durchgeführt. Ziel ist die Sicherung des Verkehrs auf der Bundeswasserstraße Neckar, aber auch auf den bei Fußgängern und Radfahrern beliebten Neckarwegen. Nicht zuletzt aber auch der langfristigen Sicherung der Standsicherheit und Dichtigkeit der Dämme und damit zum Schutz der dahinterliegenden Flächen wie Wohn-, Gewerbegebiete und Industrieanlagen. Insbesondere die langen Wurzeln der großen Bäume stellen ein Problem dar. „Sie versuchen stets das Wasser zu ziehen und graben sich durch den Damm in Richtung Neckar. Das kann langfristig dazu führen, dass die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist“, erklärt Gillé die gültigen Richtlinien für die Bepflanzung von Uferanlagen.
Deshalb haben die Gartenbauexperten wieder jede Menge zu tun. Alleine zwischen Aldingen und Deizisau, vornehmlich in Hofen und Bad Cannstatt werden in den kommenden Wochen 293 Bäume gefällt. Sie ragen in den Neckar hinein und behindern so die Schifffahrt oder es drohen Äste abzubrechen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist auch die Pflege der vorhandenen Begrünung. Insgesamt müssen 1200 Quadratmeter Damm- und Uferfläche gepflegt werden. Dabei werden kleinere Büsche und Sträucher gestutzt. Und auch weitere 203 Bäume zurückgeschnitten. Wie viele es auf der rund 30 Kilometer langen Strecke im Außenbezirk Stuttgart gibt, vermag Gillé nicht zu schätzen. „Aber wir pflegen immer mehr Bäume, fällen wirklich nur die für die Verkehrssicherheit gefährlichen“ betont er. Grundsätzlich gehe die Standsicherheit der Dämme aber vor den Naturschutz. „Die Neckardämme sind Bauwerke, die zum Schutz künstlich angelegt werden. Das vergessen aber viele angesichts der schönen Pflanzenwelt“, weiß Gillé. Natürlich seien aber alle Maßnahmen mit den Umwelt- und Naturschutzämtern abgesprochen.
Die Baumfällungen sollen bis zum 28. Februar abgeschlossen sein, die anschließenden Aufräumarbeiten werden sich bis Ende März hinziehen. In diesem Zeitraum sind entlang des Neckars teilweise auch die Fuß- und Radwege gesperrt.
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2. Stuttgarter Bürgerhaushalt
startet
am 18.02.2013
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Ab 18.02.13: Vorschläge ins System eingeben http://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/
am
11.03.13: Vorschlagen endet
Ab 18.03.13: Vorschläge online bewerten - http://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/
am
08.04.13: Bewerten endet
Anfang 2013 wird in jedem Stadtbezirk eine
Info-Veranstaltung zum Bürgerhaushalt für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten. Die Bezirksvorsteher stellen das Verfahren vor und informieren über den Stadthaushalt. Außerdem werden die Multiplikatoren vorgestellt, die in Einrichtungen wie Schulen, Jugendhäuser oder Senioreneinrichtungen auf Wunsch gesondert über den Bürgerhaushalt informieren.
Bei den Veranstaltungen in den Stadtbezirken können bereits Vorschläge eingebracht und diskutiert werden. Alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Die einzelnen Termine sind im Folgenden aufgeführt:
Untertürkheim: Dienstag, 22. Januar, 18.30 Uhr, Bezirksrathaus Untertürkheim.
Bad Cannstatt: Mittwoch, 23. Januar, 18 Uhr, Bezirksamt Bad Cannstatt, Marktplatz 10, Sitzungssaal.
Obertürkheim: Mittwoch, 23. Januar, 18 Uhr, Bezirksrathaus, Sitzungssaal.
Wangen: Freitag, 11. Januar, 17 Uhr, Bezirksrathaus Wangen.
Hedelfingen: Dienstag, 22. Januar, 18 Uhr, Bürgerhaus, Hedelfinger Straße 163.
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Improvisationstheater „Der Kleine Grinsverkehr“ am Fr. 25.01. 2013 im Kulturtreff 
Untertürkheim Das Improvisationstheater „Der Kleine Grinsverkehr“ ist am Freitag, 25. Januar 2013, im Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38, zu Gast. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und kostet Eintritt. Beim Improvisationstheater ist jede Szene neu, ungeplant und einzigartig. Frei nach den Vorgaben des Publikums entstehen Geschichten aus dem Moment heraus. Mehr Informationen finden Interessierte im Internet unter www.kulturhausverein.com.
Gitarrenabend Veet J. Ohnemus - Freitag, 01.02.2013, 20.00 Uhr im Kulturtreff 
Zu Gehör kommen an diesem Abend neben Musik aus Brasilien und Argentinien und Stücken aus der Swing Ära auch Kompositionen für Laute von Bach.
Konzertreisen führten den Gitarristen Veet Ohnemus durch acht europäische Länder sowie nach Japan, Singapore und Indien. Auf zahlreichen CDs spielte er klassische, spanische und südamerikanische Repertoirestücke und auch eigene Kompositionen ein. Seine Band Global Gypsies wurde vom Goethe Institut zu Konzerten eingeladen. Mit seinem Stück Desert Angel war er Finalist beim International Songwriting Competition. Er vertonte auch Musik für Hörbücher mit klassischem Instrumentarium.
Lies’ mal was vor! Freitag, 22.02.2013, 20.00 Uhr im Kulturtreff 
Die Beliebtheit von Hörbüchern beweist es: Etwas vorgelesen zu bekommen, das genießen auch Erwachsene! Mitglieder des Kulturhausvereins und ein prominenter Überraschungsgast stellen an diesem Abend Bücher vor, die sie besonders beeindruckt haben und lesen einzelne Passagen daraus vor. Lassen Sie sich von einer bunten Mischung zwischen Krimi und Liebesdrama überraschen und machen Sie es sich gemütlich: Sie können sich entspannt in weiche Kissen zurück lehnen, eine Kleinigkeit knabbern, etwas Leckeres trinken und sich in die magische Welt der Literatur entführen lassen (Wenn Sie lieber ordentlich auf einem Stuhl sitzen wollen, ist das natürlich auch kein Problem!) Eine Literaturliste der vorgestellten Bücher liegt bereit.
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Schief gewickelt…die Probierbühne von und mit Sabine Schief -
Mittwoch, 06.02.2013, 20.00 Uhr - Ladynight, ein erotischer Abend
Ladynight, ein erotischer Abend von Frauen für Frauen und Männer, die sich trauen! Geheimnisvolle erotische Treffen in historischen Schlössern mitten im Ländle, gibt’`s das? Mehr darüber erzählt uns die Stuttgarter Autorin Ines Witka! Anna Breitenbach aus Esslingen slamt dazu aus Ihren erotischen Texten. Martina Sanwald-Schwarz aus Stuttgart ist eine Kennerin, wenn es um die Frage geht: Was macht die Frau zu einer besonderen Liebhaberin? Wer dann noch nicht in Wallung ist, wird es spätestens durch die Trommelgruppe Joli Jeudi, schlagkräftige Frauen aus Stuttgart. „Extra Schief“ - eine Überraschungsgästin! Es gibt erotisches Fingerfood.
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125 Jahre Heimat Turnerbund Untertürkheim
UNTERTüRKHEIM UZ 18.1.2013:
Der Verein feiert in diesem Jahr
ein ganz besonderes Jubiläum -
Aus schwierigen Anfängen zum Großverein
gewachsen
Am 22. Januar 1888 beschlossen 23 junge Männer aus
Untertürkheim, einen Turnverein zu gründen. Heute, 125 Jahre später, ist
der Turnerbund Untertürkheim als größter Verein Untertürkheims eine
treibende Kraft innerhalb des Stadtbezirks. Trotz seiner Größe von rund
1550 Mitgliedern ist er für viele Untertürkheimer weit mehr als der
Sportverein mit zwölf Abteilungen. Er ist ein wichtiges Stück Heimat und
die Mitglieder sind Teil der großen Vereinsfamilie. Von Mathias Kuhn
Die Achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts waren die
Gründerzeit der Turnvereine. Vergangenen Sommer begingen der VfL Wangen,
der TV Hedelfingen und der SKV Rohracker ihr 125-jähriges Bestehen,
wenige Monate später zieht der TB Untertürkheim nach.
Der Anfang im
damaligen Königreich Württemberg war steinig. Am 22. Januar 1888 trafen
sich 23 junge Untertürkheimer im Gasthof „Adler“ und beschlossen, einen
„Turnverein Untertürkheim“ zu gründen. Statuten wurden erarbeitet, am
29. Januar fanden sich 29 Untertürkheimer zur Gründungsversammlung ein.
Der junge Verein hoffe auf Unterstützung von der damals selbstständigen
Gemeinde Untertürkheim. Die Mitglieder baten, die Turngeräte in der
Schule und die Kelter als Turnhalle mitbenutzen zu dürfen. Zudem fragten
sie nach Finanzmitteln, um eigene Geräte zu beschaffen. Die
Gemeinderäte waren skeptisch. Sie waren zunächst nur bereit, den Turnern
die Turngeräte in der Schule mitnutzen zu lassen. Die anderen Wünsche
blieben unerfüllt, „um zunächst die weitere Entwicklung des Vereins
abzuwarten“.
Offenbar überzeugten die Turner die Politiker schnell.
1892 durfte der Verein, der sich 1891 in Turnerbund Untertürkheim (TBU)
umbenannt hatte, im Erdgeschoss der neuen Wilhelmsschule trainieren. Mit
dem Bau der Turnhalle im Jahr 1898 - zu der der TBU ein Zehntel der
Kosten beisteuerte - war der Aufschwung des Vereins vorprogrammiert. In
den Folgejahren kehrten die Turner immer wieder mit Erfolgen vom
Deutschen Turnfest heim. Einen ersten tiefen Einschnitt brachte das Jahr
1928. Das bisherige Vereinsgelände unterhalb der Neckarbrücke musste
dem Neubau des Inselbads weichen. Der TBU bekam ein Gelände im Gewann
Aspen angeboten - heute eines der schönstgelegenen Vereinsheime und
-gaststätten in Stuttgart. Der Ausbau des Vereinsgeländes erfolgte in
den vergangenen vier Jahrzehnten.
Unter den Vorsitzenden Erich Heck,
Dieter Jetter, Wolfgang Thrum, Karl Mangold, Siegbert Mecke und bis
heute Gerd Schumacher erlebt der Verein einen Aufschwung. Der TBU, seine
Mannschaften und seine Vorsitzenden sind und waren nicht nur im
Stadtbezirk, sondern oft weit über die Region hinaus treibende Kräfte im
Sport. Die letzten 25 Jahre in der TBU-Geschichte wurden vor allem
durch den Ausbau des Sportgeländes bestimmt. Nachdem die geplante
Erweiterung der Sportanlagen verworfen werden musste, konzentrierten
sich Sportamt und TBU auf die Modernisierung auf dem bestehenden
Gelände. Das Gehrenwaldstadion und die Vereinsanlagen wurden zu einem
Schmuckstück. Das Kleinspielfeld erhielt einen Kunststoffbelag, der
Kinderspielplatz wurde mehrfach unter pädagogischen Gesichtspunkten
attraktiver gestaltet und das Vereinsheim samt Gaststätte umfassend
saniert.
„Der TBU verfügt jetzt über ein modernes Vereinsgelände mit
höchstem Freizeitwert und idealen Bewegungsmöglichkeiten“, sagt
Schumacher. Der reine Turnverein der Gründerjahre hat sich längst zu
einem modernen Sportverein mit zwölf Abteilungen und vielen Sport- und
Freizeitangeboten gewandelt. Zu den traditionsreichen Sportarten wie
Turnen, Faust-, Fuß- und Handball, Tischtennis mit Meistertiteln für
TBU-Sportler kamen Tennis, Tanzen, Radsport und jüngst Triathlon hinzu.
Vorbildliche Jugendförderung
Der Begriff Heimat wird gelebt von Mitgliedern,
beispielsweise in Seniorenstammtischen, Familien übergreifenden
Sportfesten und Abteilungen mit beachtlicher Jugendförderung wie in der
Tennis-, Turn- und Schwimmabteilung. Beispielsweise besuchen bis zu 150
Kinder Kurse im Untertürkheimer Hallenbad. Auch für die Zukunft ist der
TBU gerüstet. „Die Einführung von Ganztagesschulen wird die Vereine
sicher fordern“, sagt Schumacher. Mit der SportKultur Stuttgart ist der
TBU eine Kooperation eingegangen. Seit September betreiben die beiden
Vereine gemeinsam die professionell geführte Kindersportschule KISS. „Es
wird nicht die einzige gemeinsame Aktivität sein“, sagt Schumacher, der
an Koronarsportgruppen und andere Angebote denkt. Einen Einblick ins
bunte Vereinsgeschehen werden auch die Jubiläumsaktivitäten geben, die
übers Jahr 2013 verteilt sind.
Fotos:
* Durch den Bau des Inselbads verlor der TBU 1928 sein Sportgelände an der Neckarbrücke und bezog sein neues Vereinsgelände (siehe Foto oben) im Gehrenwald.
* Die Mitglieder des TB Untertürkheim im Jahr 1933 mit einer Musterriege beim Deutschen Turnfest
* TBU-Vorsitzender Gerd Schumacher vor dem modernisierten TBU-Vereinsheim. (Foto Kuhn) |
NEUER KRIMI - Klaus Wanninger: Mord am Rotenberg
UZ16.1.2013 Untertürkheim: Klaus Wanningers neuester Krimi „Schwabenliebe“ - Spannendes Stück um Zwielichtigkeiten
Von Iris Frey
Die Grabkapelle Rotenbergs ist nicht nur auf dem
Umschlagsbild des neuesten Krimis von Klaus Wanninger zu sehen. Sie ist
auch ein Schauplatz der Liebe und des Abgrunds - eines Mordes. Doch,
nicht nur ein Mord geschieht in Wanningers Krimi, zwei sind zu
ermitteln. Und bis am Ende feststeht, dass sie zusammenhängen und wie,
gibt es jede Menge Ermittlungsarbeit für Kommissar Steffen Braig und
Katrin Neundorf.
Wieder hat der Backnanger Autor ein Werk gestrickt, dass
voller Spannung steckt. Dieses Mal hat er sich sehr auf die Handlung
konzentriert, was dem raschen Verschlingen des Lesestoffs näher kommt.
Wanninger schaut sich seine Schauplätze von Reutlingen bis Ludwigsburg,
Untertürkheim, den Cannstatter Kurpark gerne vor Ort selbst an. Und das
schafft ihm als Autor den Vorteil, dass er glaubwürdig die Szenen
setzen kann. Der Krimi beginnt mit einem Mord vor den Limes-Thermen in
Aalen. Umgebracht wird ein Mann namens Tobias Hessler. Er ist der
Besitzer einer Partner-Vermittlungsagentur. Und da ist gleich ein roter
Faden geschlagen. Der Leser gewinnt tiefe Einblicke in dieses Milieu,
das Wanninger realitätsnah schildert. Frauen leiden, werden mit
K.O.-Tropfen gefügig gemacht und dann mit Sex-Filmchen erpresst. Dass
es dabei um Frauen handelt, die beruflich auf der Karriereleiter nach
oben streben, macht die Sache nicht einfacher. Und so führen die
Ermittlungen der gerade wieder beginnenden Katrin Neundorf sogar bis
nach Friedrichshafen zu einem der Erpressungsopfer.Es ist bemerkenswert,
wie es Wanninger gelingt, das Geschehen voranzutreiben.
Dieses Mal
nutzt er das Mittel des Rückgriffs und blickt immer wieder ein paar
Wochen und Monate zurück ins Geschehen.Der Cannstatter Ermittler
Kommissar Braig findet heraus, dass die Vermittlungsagentur nicht immer
nur seriöse Vermittlungen getätigt hat. Und er löst letztendlich die
offenen Fragen mit der Videokamera, die das Mordopfer hatte, um eine
Szene zu filmen, in der die Politik eine Rolle spielt. Liebe, Politiker
und ihre Abgründe, könnte ein Untertitel dieses Krimis lauten. Denn
gerade gegen Ende des Buches erfährt der Leser von einem Politiker, der
vermeintlich Gutes im Ausland tun will, aber in Wirklichkeit Abgründiges
macht. Diese verabscheuungswürdigen Machenschaften sollten aufgedeckt
werden. Dann kommt der Mord dazwischen. Doch über den Tod hinaus werden
Wahrheiten offenbar. Und die erfährt der Leser bis zum Schluss, bis zur
letzten Zeile, auch über weitere Verstrickungen etwa des Staatsanwalts
Södenhofer und warum er plötzlich nicht mehr an die Öffentlichkeit gehen
will, beispielsweise mit dem gefilmten Stück von der Videokamera des
Mordopfers.Doch wie gesagt, auch Untertürkheim und der Rotenberg sind
mit in das kriminalistische Geschehen eingebunden über einen anderen
Mann, der Campingwagen mietet und dort seine Spielchen treibt.Der Krimi
von Wanninger ist ein gelungenes Stück, das die Zwielichtigkeit unserer
Gesellschaft aufdeckt, vorne hui und hinten pfui. Fast keiner bleibt
davon verschont. Und es ist ein Plädoyer dafür, dass solcherlei
Zwielichtigkeiten doch eines Tages ans Licht kommen. Zum Glück. Die
„Schwaben-Liebe“ überzeugt, nicht nur, weil sie packend erzählt ist und
hoch konzentriert auf den Punkt kommt.
Klaus Wanninger: Schwaben-Liebe,
Kriminalroman KBV, ISBN 978-3-942446-71-6, 9,90 Euro.
Als Kindle - EBOOK EUR 7,99
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Neue AGIP-Tankstelle schließt Versorgungslücke im Ort
UNTERTüRKHEIM UZ 16.1.2013: Eröffnung der modernen Station mit Shop und Waschstraße im Februar geplant
(mk) - Bezirksvorsteher Klaus Eggert beobachtet den
Baufortschritt auf dem einstigen Bison-Areal aufmerksam. Im Februar wird
dort eine neue AGIP-Tankstelle mit drei Zapfsäulen, einem Shop sowie einer
Waschstraße eröffnet. „Die neue Station schließt eine Versorgungslücke
in unserem Stadtbezirk“, freut sich Eggert über die neue Dienstleistung.
Die eigentlichen Bauarbeiten am neuen Standort
in der Augsburger Straße sind weitgehend abgeschlossen. Eine Gasleitung
und ein Stromhäuschen hatten für leichte Verzögerungen gesorgt.
Passanten sehen aber bereits, wie die Tankstelle aussehen wird. Ein Dach
überdeckt den künftigen Tanksäulenbereich. „Wir werden hier drei
Zapfsäulen mit sechs Zapfpunkten anbieten“, verraten Aynur Budak, die
Pächterin der neuen Tankstelle und AGIP-Verkaufsmanager Markus Jordan.
Zusätzlich zu den üblichen Benzin- und Dieselsorten ist noch eine
LPG-Autogastankstelle vorgesehen. Die Autofahrer können dort zusätzlich
ihr Fahrzeug säubern. In der gelben Station integriert, befindet sich
die moderne Durchfahrtwaschstraße. Und wer noch etwas einkaufen will,
ist im Shop gut aufgehoben oder er kann sich im Bistro etwas Leckeres
für Zwischendurch oder zur Pause genehmigen. Ob Spätabendheimkehrer oder
Frühaufsteher, Aynur Budak verspricht, dass die Kundinnen und Kunden
dort von frühmorgens bis in die Nacht bestens versorgt werden. „Die
Tankstelle samt Shop und Bistro wird von 5 bis 23 Uhr geöffnet sein -
von Montag bis Sonntag“, sagt die erfahrene Pächterin. Sie hat den Beruf
von der Pike auf gelernt, eine Ausbildung gemacht und dann
verantwortlich eine Tankstelle für einen Pächter geleitet. Mit 30 Jahren
wollte sie sich nun selbstständig machen. Der Standort im Schatten der
B-14-Brücke über der Augsburger Straße gefiel ihr auf Anhieb. Auch
Bezirksvorsteher Klaus Eggert und Markus Krautter, der Vorsitzende des
Industrie-, Handels- und Gewerbevereins Untertürkheim, begrüßen die
Ansiedlung der Tankstelle. Sie schließe eine wichtige Lücke im
Dienstleistungsangebot, sagt Eggert. Er erinnert sich an rund ein halbes
Dutzend Benzinstationen, die es noch vor 20 Jahren im Stadtbezirk gab.
Noch müssen sich die Autofahrer allerdings ein
paar Tage gedulden. „Wir können diese Woche mit der Innenreinrichtung
und der Installation der aufwendigen Technik beginnen“, sagen Budak und
Jordan. Sie rechnen damit, dass die Tankstelle spätestens Anfang Februar
eröffnet wird. Budak wird dabei zunächst auf die Mithilfe ihrer Familie
setzen, gleichzeitig aber auch Arbeitskräfte für die 18-Stunden-Tage
suchen.
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Elkes Weinkistle: Weine zum Lachen - Samstag, 9.Februar 2013
Liebe Weinzähne, liebe Genießerinnen und Genießer
Als Kontrastprogramm oder zur Ergänzung der närrischen Tage lachen wir mit Weinen,
denn wir servieren Weine zum Lachen.
Kartenreservierung unter elkesweinkistle@googlemail.com
Kartenpreis: 45.- €
Kabarettprogramm inkl. Begrüßungssekt, 5 erlesenen Weinen samt kleinen Gaumenschmäußen
(Tischreservierungen nach Eingang der Überweisung, Mindestteilnehmerzahl 50 Personen)
Wir starten um 19:30 Uhr mit einem Begrüßungssekt
Programmbeginn: 9.2.2013 - 20:00 Uhr ...und liebe autofahrende Genießer, nicht vergessen vorher abzukären wer nach Hause fährt. (Untertürkheim ist auch bequem mit der S-Bahn und U-Bahn und Bus zu erreichen, das Studio442 ist nur 5 Gehminuten...gut, nach der Weinprobe könnnten es 10 Minuten sein, vom Bahnhof entfernt)
Im Studio442 in Untertürkheim, Augsburgerstr.442 in 70327 Untertürkheim
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Starthilfe für neuen OB Kuhn: Anregungen und Wünsche aus Untertürkheim
UNTERTüRKHEIM UZ 9.1.2013: Infobündnis sammelt Bürgerwünsche
(mk) - Stadtteilgruppierungen der Stuttgarter Bürgerbewegung wollen dem neuen Oberbürgermeister Fritz Kuhn eine Starthilfe geben und ihn an sein Versprechen erinnern, ein OB für alle 23 Stadtbezirke zu sein. Deswegen sammeln sie Bürgerwünsche. In Untertürkheim hat das „Infobündnis Zukunft Schiene“ die Verantwortung übernommen.
Noch diesen Monat wollen die Stadtteilgruppierungen, die sich ehrenamtlich und überparteilich für die Belange ihrer Stadtbezirke engagieren, dem neuen OB eine Sammlung von Bürgerwünschen aus den Stadtbezirken überreichen. „Wir wollen ihn über unsere Sorgen, Nöte, Probleme und Wünsche vor Ort informieren“, sagt Marlene Blumenstock vom Infobündnis Zukunft Schiene Untertürkheim.
Das Bündnis hat zunächst Untertürkheims Vereinsvorsitzende und Unternehmen als Multiplikatoren angeschrieben. „Aufgerufen ist jeder Bürger. Ob Probleme mit Kita-Plätzen, dem Wunsch nach Nutzung des Bahnhofgebäudes Untertürkheim als Bürgerbahnhof oder ein spezielles Anliegen des Vereins. Jeder soll sein oder seine Anliegen vorbringen“, sagt Blumenstock. Damit Kuhn die Bürgerwünsche möglichst zeitnah erhält, sollten sich die Bürger sputen.
Die Anregungen sollen unter dem Stichwort „Starthilfe für den neuen OB“ bis Dienstag, 15. Januar, an die E-Mail-Adresse: „zukunftschiene@gmx.de“ geschickt werden. „Bitte helfen Sie, mit die wichtigsten Fragen und Wünsche ins Rathaus zu tragen. Sie kennen die Bedürfnisse im Stadtbezirk am besten“, bittet Marlene Blumenstock um rege Mitarbeit.
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Erika Diemer - Retrospektive
Ausstellung vom 24.11.2012 bis 25.1.2013
Gasthof Weinstube Waldhorn
Stuttgart-Untertürkheim,
Großglocknerstraße 63
geöffnet: freitags 11:00 bis 14:00 Uhr
sonntags bis donnerstags 11:00 bis 14:00 Uhr/17:00 bis Ende
Vernissage und Feier: 6. Dezember 2012, 19:00 Uhr
Vor 10 Jahren (am 5.12.2002) fand die erste Ausstellung der Reihe „Künstler/Innen zeigen Ihren Mitbürgern Ihre Arbeiten“ in Untertürkheim statt. Zuerst im Marktcafe MAXIMA, seit 2010 im Gasthof/Weinstube Waldhorn. Das 10-Jahre-Jubiläum feiern wir mit Gedichten, Musik und Erinnerungen aus einigen Ausstellungen. Aus diesem Anlass stellen wir eine Retrospektive der Malerin Erika Diemer aus.
Vernissage am 6.12.2012 - 10 Jahre Ausstellung in Untertürkheim
Handgemachte Musik, Gedichte, Kurzgeschichten und was alles noch so passieren kann. Keiner weis es so richtig – Überraschung es ist der 6.12.2012
Ab 26.1.2013 bis ca. 23.3.2013 Ausstellung von Andrea Blum:
Akt: Lithografien, Zeichnungen etc.
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Andrea Blum: Körpersprachen
Malerei – Zeichnungen - Druckgrafik
Ausstellung vom 26.Januar 2012 bis 23.März 2013
Gasthof Weinstube Waldhorn
Stuttgart-Untertürkheim, Großglocknerstraße 63
geöffnet: freitags 11:00 bis 14:00 Uhr
sonntags bis donnerstags 11:00 bis 14:00 Uhr/17:00 bis Ende
Vernissage 14. Februar 2013, 19:00 Uhr
Literarische Begleitung:„Plappergruppe Ohrenschmaus“
Einführung durch Harald Lohse |
Erika Diemer: Internationale Kunst-Karriere
UZ 16.1.2013: Erika Diemer zeigt ihre neuesten Werke im Waldhorn - Ausstellungen in New York und Paris
(if) - Sie hat in den vergangenen Jahren eine
beispielhafte Karriere hingelegt: die Rohracker Künstlerin Erika Diemer.
Von ihren ersten Ausstellungen in Untertürkheim ist aus ihr eine
international agierende Künstlerin geworden.
In Untertürkheim hatte sie ihre erste
Ausstellung im Marktcafé Maxima, „entdeckt“ von Harald Lohse. Er feierte
kürzlich im Waldhorn 10 Jahre Ausstellungen mit Erika Diemer und ihren
Werken als Retrospektive. Diemer stellt mittlerweile in Paris und New
York ihre Werke aus. „Ich habe einfach die richtigen Menschen zur
richtigen Zeit getroffen“, sagt sie. Sie lässt alles auf sich zukommen.
Und so ergibt sich eine Möglichkeit nach der anderen.
Galeristen empfehlen sie weiter. Darüber kann
sie sich sehr freuen. Mittlerweile kann sie sich aussuchen, wo sie
ausstellt. Auf Mallorca hat sie mehrfach ausgestellt. Dort hat sie Aina
Maria Lliteras de Can Cardaix getroffen, die ihr die internationalen
Kontakte vermittelt. Damals gründete sie 2007 die „Fundacio Aina Maria
Lliteras“ in ihrem Geburtshaus in Artà/Mallorca. Sie suchte interessante
und außergewöhnliche Künstler und Kunstobjekte. Diemer wurde ihr
empfohlen und sie war sofort von ihren Bildern begeistert. 2008
veranstaltete sie ihre erste Ausstellung im ihrem Hause und wurde als
Künstlerin in diese Stiftung aufgenommen. Ihr Agent, Tony Nunn, einer
der größten englischen Manager im Kunst- und Eventsektor, war bei ihrer
ersten Ausstellung ebenfalls anwesend und genauso begeistert von ihren
Bildern. Nunn plant derzeit eine Galerie in London, in der er auch
Diemers Werke ausstellen möchte. Der Spanier Manuel Marquez, ein
Kunsthistoriker und Galerist in Ourense (Spanien/Galizien), verfasste
die erste Kritik über ihre Bilder und machte Diemer im nordspanischen
Raum bekannt. Seit 2010 sind ihre Bilder ganzjährig in seiner Galerie
Galeria MM in Ourense zu sehen. Über den Galeristen Joaquin Balsa bekam
sie die Gelegenheit, in New York auszustellen und an der Kunstmesse in
Marbella teilzunehmen. 2009 und 2010 stellte Diemer im Stiftungshaus der
Tabaluga-Stiftung aus und traf dort auch Peter Maffay. „Ich hätte es
nie geglaubt, dass es sich so entwickelt“, sagt sie. Es sind viele
Menschen auf sie zugekommen. Mittlerweile muss sie sortieren, auch,
welche Ausstellungsmöglichkeiten sie wahrnimmt.
Sie hat aber auch hart gearbeitet, erklärt die
Künstlerin, ist dran geblieben. So hat sie neben der Malerei, in der sie
mit „Tausend und einem Männchen“ ihre eigene malerische und
zeichnerische „Marke“ und Wiedererkennungseffekt geschaffen hat, weit
über Rohracker hinaus bekannt geworden. Die Männchen erleben alles,
Herzklopfen, Schmerzen, Leid und Hoffnung und unter dem Strich das
Motto, das auch auf dem abgebildeten Werk von ihr herauszulesen ist als
hinterlegte Schrift: „Das Leben ist schön.“ Diemer hat mallorquinische
Ziegel bemalt und Taschen kreiert mit ihren Motiven. Sie schuf Kalender
und Postkarten und zeigt sich damit sehr vielseitig.
Sie hat im Louvre in Paris ausgestellt - im
Museums-Shop. So reiht sich ein kulturelles Mosaik ans andere, auf
Mallorca über die Galerie „Sa Botiga“ in Santanyi, in der sie 2005
startete. Diemer ist trotz des Erfolges bescheiden geblieben. „Es ist
ein weiter Weg“, sagt sie. In der Tat. Sie hat aber ihren Stil ausgebaut
in gründlicher Manier weiter verfeinert - und das überzeugt. So sei die
internationale Anerkennung sogar oft größer als die nationale, sagt
sie.
Die Bilder von Erika Diemer sind im Waldhorn bis
zum 25. Januar 2013 zu sehen, Großglocknerstraße 63, freitags 11 bis 14 Uhr,
sonntags bis donnerstags 11 bis 14 Uhr, 17 Uhr bis Ende.
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IHGV Untertürkheim fordert deutliche Aufwertung des Ortskerns
UNTERTüRKHEIM UZ 12.1.2013 :
Beim Rundgang mit Politikern werden Missstände und das Potenzial des Stadtbezirks gezeigt
Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) Untertürkheim
hat am Donnerstagabend Politiker zum Gedankenaustausch gebeten. Thema
war die „akute Gefahr der Nahversorgung“. Das regnerische Wetter
entsprach der Gemütslage der Gewerbetreibenden. Sie fühlen sich im Regen
stehen gelassen. „Untertürkheim war ein florierender Ort. Nun brechen
die Umsätze der wenigen Fachgeschäfte ein“, sagt IHGV-Vorsitzender
Markus Krautter. Der IHGV fordert die Stadt auf, Ortskern und Bahnhof
aufzuwerten und gegen Spielhallen vorzugehen. Die Runde war sich einig:
„Untertürkheim hat Potenzial. Das müssen wir nutzen.“
 Der Karl-Benz-Platz und vor allem die triste und schmuddelige
Bahnhofsunterführung sind laut IHGV keine gute Visitenkarten für den
Stadtbezirk. Im Mittelpunkt des Forderungspapiers des IHGV steht der
denkmalgeschützte Bahnhof. Die Stadt soll prüfen, ob sie eine Kaufoption
ziehen kann. Foto:Enslin
Keine Rettungs-, sondern Regenschirme spannten die
Teilnehmer beim Rundgang durch den Stadtbezirk auf. Nicht nur wegen des
Nieselwetters präsentierte sich der Ortskern trist.
Bundestagsabgeordnete Karin Maag (CDU), Stadträtinnen und Stadträte,
Bezirksbeiräte sowie Vertreter des IHGV trafen sich dort, wo für viele
der Besuch des Stadtbezirks beginnt: am Karl-Benz-Platz. „Der Bahnhof,
die Unterführung und der Karl-Benz-Platz sind eine Drehscheibe. Durch
die Passage laufen täglich Hunderte Jugendliche ins Schulzentrum,
Daimler-Beschäftigte und alle Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs“,
erklärte Krautter.
Zudem, so Ortschronist Eberhard Hahn, habe das
denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude eine historisch herausgehobene
Bedeutung. „Es war die Visitenkarte und Stolz des Stadtbezirks.“ Und wie
präsentiert sich der Ortseingang heute? Scheiben des Bahnhofs sind
eingeschlagen, die Unterführung ist trist und schmuddelig. Passanten -
darunter Schüler - laufen direkt auf Spielhallen zu. Auf ihrer kurzen
Runde vom Bahnhof zum italienischen Feinkostgeschäft in der
Fußgängerzone kam die Delegation an rund einem Dutzend Spielsalons,
Wettbüros oder Gastrobetrieben mit Spielgeräten vorbei.
Die IHGV-Mitglieder sehen darin das
Hauptproblem. „Viele Bürger und Daimler-Mitarbeiter meiden zunehmend den
Ortskern“, so Krautter. Seit Jahren würde der IHGV versuchen, mit
Vorschlägen diese Abwärtsspirale aufzuhalten. Vor drei Jahren hat der
Verein die Stadt gebeten, vom Vorkaufsrecht für den Bahnhof Gebrauch zu
machen. Die Stadt lehnte ab. Krautter: „Seitdem hat die Fahrt auf der
Abwärtsspirale an Geschwindigkeit gewonnen.“
Forderungskatalog an die Stadt
Der „Hilferuf“ von Donnerstag sei ein weiterer
Versuch, um Unterstützung bei Stadt und Bund zu bitten. Schließlich, da
waren sich alle Anwesenden einig, habe Untertürkheim ein großes
Potenzial. Der Weinbau mit herausragenden Weinerzeugern und
Besenwirtschaften, touristische Höhepunkte wie die Grabkapelle, die
Grieshaberwand, das nahe Mercedes-Benz-Museum oder die Veranstaltungen
locken viele Besucher an. Die Fachgeschäfte, Banken und Post haben
Stammkunden, dank der guten Ärzteversorgung kommen viele Patienten in
den Ort. „Diese Pfunde müssen wir nutzen“, so die IHGV-Vertreter. Doch
ohne Unterstützung der Stadt gehe dies nicht. In ihrem Positionspapier
fordern sie die Aufwertung des Einkaufsquartiers. „Wir wünschen uns,
dass die Widdersteinstraße und der Storchenmarkt als eine Art
Bürgertreff aufgewertet werden.“
Auch der Leonhard-Schmidt- und
Bahnhofsvorplatz müssten attraktiver werden. Der jetzige Zustand sei
untragbar. Zentraler Punkt ist der Bahnhof. „Wir fordern erneut eine
Überprüfung der Kaufoption für den Bahnhof. Kurzfristig sollte
kontrolliert werden, inwieweit der Denkmalschutz verletzt wurde. Durch
Pflege der Unterführung könnte man das Eingangsportal ansprechender
gestalten“, heißt es im Brief. Zudem fordert der IHGV mehr
Polizeipräsenz und den Ausbau der touristischen Stärke. Mit wenigen
Mitteln könne die Stadt viel erreichen. So fehlen Hinweisschilder auf
die Sehenswürdigkeiten. „Die Chancen, dass Untertürkheim auch in Zukunft
ein wichtiger Stadtbezirk bleibt, sind groß. Wir benötigen aber
schnelle Hilfe“, bittet Krautter.
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Wortgewaltige Nachtschichtabende in Obertürkheim
OBERTüRKHEIM:
Gottesdienstreihe mit prominenten Gästen beschäftigt sich mit dem Thema Kommunikation
UZ -12.1.2013 (mk) - Seit wenigen Tagen können die Nachtschicht-Anhänger
aufatmen: Bunte Plakate und ein Programmheft, das auffällt, machen
Appetit auf die besondere Gottesdienst-Reihe. Im 13. Jahr dreht sich
alles um das Wort, die Sprache und Kommunikation. Als Gäste empfangen
Pfarrer Ralf Vogel und sein Team „Caveman“ Martin Luding, Autorin Nilgün
Tasman, Wieland Backes als Gesprächspartner sowie Musiker, die die
Worte musikalisch untermalen.
Auch in diesem Jahr hat Pfarrer Vogel ein
urbiblisches Thema aufgegriffen. Mit „Am Anfang war das Wort“ beginnt
das Johannesevangelium. Wie es die Nachtschicht-Besucher gewohnt sind,
beleuchten Vogel und sein 30-köpfiges Team in den sechs
Spätgottesdiensten die verschiedenen Facetten der Verständigung, geben
Impulse zum Thema Kommunikation. „In einer Zeit, in der wir mit
Nachrichten, Mails und Meldungen überflutet werden, wollen wir zeigen,
was mit unserer Sprache passiert und wir werden durch unsere Gäste
erfahren, welche Kraft und welcher Zauber der Sprache und dem Gespräch
innewohnt“, erklärt Vogel. Als Gesprächspartner hat er dazu Gäste aus
unterschiedlichen Bereichen eingeladen.
Den Auftakt macht am Sonntag,
20. Januar, um 19 Uhr Schauspieler Martin Luding. Mit dem Caveman kommt
jemand zu Wort, der durch Sprache, Gesten und Mimik immer neue
Charaktere verkörpert. „Mit Auszügen aus seinem neuen Programm entführt
er die Nachtschichtgemeinde durch Körperwelten des Worts“, so Vogel.
Besondere Klangwelten wird Youtube-Star Robeat aus Esslingen allein mit
Stimme und Mikro erklingen lassen. Er trifft auf hochbegabte
Klassiktalente.
Am 3. Februar kommt die Theologieprofessorin Klara
Butting und spricht über die Wirkung von Gottes Wort. Musikalisch
begleitet der Super-Pianist Patrick Bebelaar den Abend.
Am 24. Februar kommt Nilgün Tasman in die Andreaskriche. Mit ihrem Buch „Ich träume
deutsch und wache türkisch auf - eine Kindheit in zwei Welten“ eröffnet
sie Horizonte der Verständigung. „Sie wird uns zeigen, wie es Spaß macht
mit Worten zu spielen“, freut sich Vogel. Spaß am Spiel der Instrumente
und Stimme haben auch die Musiker von Berta Epple - vormals Tango Five
-, die für den hervorragenden Ton sorgen.
Nicht im Nachtcafé, sondern in
der Nachtschicht am 17. März wird dann mit Fernsehmoderator Wieland
Backes ein Meister des gepflegten Wortes vor dem Altar stehen - diesmal
als Interviewgast. Mit dabei sind die Talking Drums, das Percussion
Ensemble der Musikhochschule. Diese vier Nachtschichtabende beginnen jeweils um 19 Uhr in der Andreaskirche in Obertürkheim.
Die fünfte Nachtschicht,
am 12. Mai gastiert in der Martinskirche in Stuttgart Nord, der
Jugendkriche. Passend zum jugendlichen Thema „Wie verändert das Wort im
Internet-Zeitalter?“ Zudem geht die Nachtschicht auf Reisen. Das
Obertürkheimer Team gastiert mit dem Erfolgsprojekt Nachtschicht am 2.
Mai auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg.
http://www.nachtschicht-online.de/
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Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Cannabisplantage in Untertürkheim - Tatverdächtiger festgenommen
Untertürkheim: Polizeibeamte sind am Sonntagvormittag (06.01.2013) wegen Streitigkeiten unter Eheleuten in eine Wohnung an der Ötztaler Straße gerufen worden und haben in der Wohnung des Ehepaares mehrere Gramm Marihuana und Hinweise auf eine Cannabiszucht in einer anderen Wohnung entdeckt.
Als die Beamten von der 35-jährigen Ehefrau in die Wohnung gelassen wurden, stellten die dort starken Marihuanageruch fest. Bei einer Durchsuchung der Wohnung konnten mehrere Gramm Marihuana, eine Waage, Verpackungsmaterial und Teile einer bereits abgebauten Aufzuchtanlage für Marihuanapflanzen aufgefunden werden. In einem Zimmer des 34-jährigen Ehemannes fanden die Beamten einen Mietvertrag für eine weitere Wohnung in Untertürkheim. Bei der anschließenden Durchsuchung dieser Wohnung an der Augsburger Straße fanden die Beamten eine Indoorplantage mit zirka 120 Cannabispflanzen. Der 34-jährige Mann wurde am Montag (07.01.2013) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ Haftbefehl.
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Gedenktafel auf Altem Friedhof restauriert
UNTERTüRKHEIM Uz 9.1.2013: Stadt lässt die durch Graffiti beschädigte Ehrenwand für Gefallene richten
(mk) - Die Ehrenwand für die Gefallenen der Weltkriege auf
dem Alten Friedhof in Untertürkheim ist eine von 40 Gedenkstätten, die
das Garten-, Forst- und Friedhofsamt in der Landeshauptstadt betreut und
hütet. Für rund 5000 Euro hat die Landeshauptstadt das Monument wieder
restaurieren lassen.
Die Gedenktafel auf der Grünanlage in der
Ortsmitte von Untertürkheim war in den vergangenen Monaten mehrfach mit
Schmierereien und Parolen besprüht worden. „Wir haben die Farbe jedes
Mal entfernen lassen. Dies hat jedoch Spuren hinterlassen“, sagt Hagen
Dilling, der stellvertretende Leiter des Garten-, Forst- und
Friedhofsamts. Das Muschelkalkgestein hat an einigen Stellen unter den
Schmierereien und der Reinigung gelitten. „Die Schrift im Gedenkstein
war an manchen Bereichen nur noch schlecht zu lesen“, so Dilling. Das
Friedhofsamt hat deswegen den Untertürkheimer Steinmetz Hansjörg Knecht
beauftragt, die Ehrentafel wieder zu restaurieren. „Durch die
Graffiti-Inschriften waren die Namen der Gefallenen vor allem in der
Mitte der Tafel verblasst“, sagt der Untertürkheimer. Mit Hammer und
Meißel vertiefte er die Buchstaben ganz vorsichtig, haute rund 2500
Buchstaben leicht nach. „Anschließend tönte ich die Buchstaben mit Farbe
etwas, damit die Schrift nun wieder ein einheitliches Bild ergibt“,
berichtet Knecht von der aufwendigen Arbeit. Zudem säuberte er die
schwere Tafel am Sockel. „Durch das Regenwasser setzt sich in den
unteren fünf bis sechs Reihen der Namen Moos an“, so Knecht weiter.
Hansjörg Knecht vertieft mit Hammer und Meißel die Buchstaben auf der
Ehrenwand der Gefallenen auf dem Alten Friedhof Untertürkheim. Foto: Enslin
Das Friedhofsamt hat rund 5000 Euro in die
Behandlung der Untertürkheimer Ehrentafel gesteckt. „Wir haben 40 dieser
Kleindenkmale, um deren Verkehrssicherheit und der Erhalt sich ein
darauf spezialisierter Mitarbeiter regelmäßig kümmert und sie
kontrolliert“, erzählt Dilling. Die Stadtverwaltung sehe dies nicht nur
als denkmalschützerische Aufgabe, sondern die Gedenksteine seien eine
Erinnerung an die Zeit, in denen die Völker Europas gegeneinander Krieg
führten. „Sie sind ein Mahnmal für den Frieden in Europa und auf der
Welt“, sagt Dilling. |
24-Stunden-Schwimmen in der Traglufthalle - Sa 26.1.2013 ab 15Uhr
(mk) – Unter dem Motto „SBS – Stuttgart bewegt sich (weiter)“ veranstaltet der Schwimmerbund Schwaben auch dieses Jahr das traditionelle 24-Stunden-Schwimmen, zu dem alle Sportinteressierten und Schwimmbegeisterten eingeladen sind.
Iinteressierte sollten sich den Termin vormerken.
Der Startschuss fällt am Samstag, 26. Januar 2013, um 15 Uhr in der Traglufthalle im Inselbad. Die Halle ist normalerweise dem Schwimmsport vorbehalten. Am 24-Stunden-Schwimmen gilt dies nicht. Ziel ist es, so viele Meter wie möglich zurückzulegen. Es wird nicht nur in einer Einzelwertung geschwommen, sondern es ist ebenso möglich, als Familie, Schulklasse, Firmengruppe, Verein oder als Gruppe zu schwimmen.
Es ist nicht notwendig, 24 Stunden im Schwimmbad zu verbringen, man darf beliebig oft die Strecke unterbrechen und sogar nach Hause gehen – je nach Können, Kraft und Ausdauer. Auch 2013 wird für jede erschwommene Goldmedaille ein Euro an die Olgälestiftung gespendet. mehr Infos gibt es im Internet: www.sb-schwaben.de.
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| Alle Termine 2013 in der Grabkapelle auf dem Württemberg - jetzt reservieren
INFORMATIONEN UND ANMELDUNG
Grabkapelle auf dem Württemberg
Württembergstraße 340 70327 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11 . 33 71 49 Telefax +49 (0) 7 11 . 3 27 88 86 -
info@grabkapelle-rotenberg.de - www.grabkapelle-rotenberg.de
Sonderführungen: Erwachsene 9,00 € Ermäßigte 4.50 €
05.04.2013 + 10.05.2013 + 02.08.2013 je 15.00 Uhr
"Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch",
mit Doris Grau, Sonderführung
Kirchenmaus Amalie ist ganz übermütig! Weil die große Katze gerade nicht da ist, führt sie die Besucher in jeden Winkel der Kapelle. Kindgerecht geleitet von der Mäuse-Handpuppe geht es direkt unter die Kuppel der Kapelle. Und weil Amalie schon lange hier lebt, weiß sie längst, wie man sich als königliche Kirchenmaus bewegt und wie eine Verbeugung am Königshof geht. Zum Abschluss gestalten die Kinder ein Andenken. Für Kinder ab 5 Jahren.
Eine Sonderführung dauert in der Regel 1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer. Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
16.05.2013 + 20.06.2013 + 18.07.2013 + 19.09.2013 je 19.00 Uhr
"Und die Liebe höret nimmer auf.
Abendführung mit Gesang", mit Dirk Zimmermann,
Sonderführung
Weit reicht der Blick von der Grabkapelle der jung verstorbenen Königin Katharina. König Wilhelm I. ließ die Kapelle nach "ächt antikem Geschmack" durch seinen Hofbaumeister Salucci errichten. Dafür wurde eigens die Stammburg der Württemberger abgetragen. Als Höhepunkt des Abends in der Grabkapelle erklingt Gesang – ein bezwingender Eindruck in diesem stimmungsvollen Raum mit seiner außergewöhnlichen Akustik. Musik: A Capella Quartett Eine Sonderführung dauert in der Regel 1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer. Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
01.06.2013 + 27.07.2013 + 01.09.2013 je 17.00 Uhr
"Erinnerung an eine "Russische Königin". Die Grabkapelle als russisch-orthodoxe Kirche",
mit Linda Prier, Sonderführung
Russland und Württemberg – das war über Generationen die Geschichte zweier eng verbundener Herrscherhäuser. Das berühmteste Paar waren Wilhelm I. und Katharina. Die junge „russische Königin“ hat in der kurzen Zeit ihres Lebens in Württemberg viele Spuren hinterlassen. In der Grabkapelle, bis heute russisch-orthodoxe Kirche, und in der Gruft wird der kulturelle und religiöse Einfluss der wohltätigen Königin Katharina sichtbar. Eine Sonderführung dauert in der Regel 1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer. Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
16.06.2013 + 07.07.2013 je 8.00 Uhr
"Bei Tagesanbruch im Monument der ewigen Liebe. Morgenführung mit Musik und Lyrik",
mit Dirk Zimmermann, Sonderführung
Was für ein Gefühl, den Tag auf der Grabkapelle zu beginnen! Der Ort strahlt Ruhe und Erhabenheit aus. In der idyllisch gelegenen Kapelle zelebrierte König Wilhelm I. das Andenken an seine geliebte Frau Katharina – und wählte dafür bewusst die friedliche Stimmung des Landlebens. Umrahmt wird der frühe Morgen von Flötenmusik und Gedichten schwäbischer Dichter, die das damals liebliche Neckartal entdeckten. Musik: A Capella Quartett Eine Sonderführung dauert in der Regel 1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer. Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
09.08.2013 + 06.09.2013 + 27.09.2013 je 19.00 Uhr
"Vom Priesterhaus bis in die Kuppel: Geheimnisvoller Württemberg. Abendführung mit Wein"
mit Michael Wenger, Sonderführung
Giovanni Salucci wollte den ganzen Hügel umgestalten und den Württemberg als Sockel für das Mausoleum der Königin Katharina nutzen. Auch wenn der Plan nur teilweise realisiert wurde: Es lohnt sich, die Kapelle mit der Umgebung im Zusammenhang zu betrachten. Man findet sogar noch Reste der Kegelbahn! Der Rundgang führt bis ins gewaltige Kuppelrund. Stimmungsvoller Ausklang: ein Glas Wein von den Hängen unterhalb des Mausoleums. Hinweis: Für die steilen Wege sind gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Eine Sonderführung dauert in der Regel 1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer. Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
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„Schief-Gewickelt-Bühne“ zieht um
UntertürkheimerZeitung 7.1.2013- : aus Platzmangel weicht Kabarettistin Sabine Schief ins neue Studio 442 aus – Bekannte Gäste im diesjährigen Programm - (mk) –
Vor zwei Jahren startete die Untertürkheimer Kabarettistin Sabine Schief im Kulturtreff eine monatliche Kabarett-, Koch- und Plaudershow, die Probierbühne „schief gewickelt“. Was anfangs als Experiment mit einer Handvoll Besuchern begann, hat nun Kultstatus. Die Vorstellungen platzen oft aus allen Nähten.
Deswegen zieht die Schief-Gewickelt- Bühne um: Ins neue Studio 442 in der Augsburger Straße 442.
Dort werden 2013 so illustre Gäste wie die Galgenstricke, Horst Buchholz‘ Sohn Christopher oder Backblech auftreten. „Vieles neu macht das Jahr 2013“, sagt Schief. vor zwei Jahren startete die Untertürkheimerin, die eine Hälfte des Kabarett-Duos „i-Dipfele“, einen Versuchsballon. Sie wollte eine besondere Kulturreihe installieren. Kabarett, Comedy, gepaart mit einer lockeren Talkshow und ein paar kulinarischen Genüssen für die Besucherinnen und Besucher. aus der ursprünglichen Idee „Schiefe Töne“ entwickelte sich dann das Konzept für „Schief Gewickelt“. Im Normalfall jeden ersten Mittwoch im Monat lädt die Untertürkheimerin Gäste aus Kabarett, Comedy, Musik oder anderen Bereichen der Kultur auf die Schief-Gewickelt-Bühne.
„Was sonst nicht sein darf, darf in Untertürkheim sein. Hier, in der lockeren, intimen Atmosphäre dürfen die Gäste ausprobieren, improvisieren“, sagt Schief. ein bisschen wie daheim fühlen. Schließlich werden nebenbei kleine Leckerbissen für die Gäste und Besucher zubereitet und geplaudert. die Bühnengäste aus dem Kulturbereich bleiben dabei nicht die einzigen Talkgäste. Schief holt immer wieder erstaunliche Menschen aus unterschiedlichen Bereichen in die Talkrunde. im lockeren, unterhaltsamen Gespräch entlockt Schief spannende Neuigkeiten. die Mischung aus Kultur, Kulinarik und Kommunikation stimmt. offensichtlich hat sich dies herumgesprochen. Bei den Künstlern und den Zuschauern. „Am Anfang kamen vor allem die Untertürkheimer. Sie sind weiterhin die treusten Besucher, aber mittlerweile stammen die Zuschauer aus der gesamten Region“, freut sich Schief über den Erfolg. „Allerdings bekommen wir Platzprobleme. deswegen mussten wir einen größeren Veranstaltungsraum finden.“
Die Suche hatte Erfolg. in der Augsburger Straße 442 entsteht gerade „das Studio 442“ – die „ideale Location“ für Schief. mit ihrer Februar-Ausgabe soll die Untertürkheimerin den Veranstaltungsort einweihen. „Doch dies ist nicht die einzige Neuigkeit der Schief-Gewickelt-reihe 2013“, sagt Schief. Zusätzlich zu den Ankündigten Bühnengästen dürfen die Zuschauer auf ein oder mehrere „extra Schief-Überraschungsgäste“ gespannt sein. die Liste der Bühnengäste zeigt, dass die Untertürkheimer Probebühne sich auch unter den Künstlern längst etabliert hat. am 3. Juli kommen beispielsweise die Galgenstricke aus Esslingen, am 6. Februar wird es mit der Stuttgarter Autorin Ines Witka und Anna Breitenbach erotisch. im Juni geht‘s um Wein. die Gruppe daydream spielt musik zum tagträumen und die Weinexperten rudi knoll und konrad Jelden plaudern über Wein. ein Highlight wird sicherlich der 4. September. dann sind Sigi Gall von Backblech, Regisseur Christopher Buchholz, der Sohn des Schauspielers Horst Buchholz, im Studio 442 zu Gast.
Informationen gibt es unter www.sabine-schief.de
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Verabschiedung von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster am 5. Januar
Im Rahmen eines Festakts am Samstag, 5. Januar, um 18.00 Uhr im Beethoven Saal der Liederhalle wird Oberbürgermeister Wolfgang Schuster feierlich verabschiedet. Durch den Abend führt der Kabarettist Christoph Sonntag. Erster Bürgermeister Michael Föll wird die Gäste begrüßen. Auf der Rednerliste stehen Bildungsministerin Annette Schavan, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der EU-Kommissar Günther Oettinger und schließlich auch Wolfgang Schuster selbst. Umrahmt werden die Reden von Sprechtheateraktionen, Musik und Tanzszenen.
Amtseinführung von Fritz Kuhn am 7. Januar
Fritz Kuhn ist am 21. Oktober 2012, zum Oberbürgermeister von Stuttgart gewählt worden. Seine Amtseinführung findet am Montag, 7. Januar 2013 um 16:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Nach Ansprachen unter anderem von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Dienstverpflichtung und Überreichung der Amtskette wird Kuhn seine erste Rede als Stuttgarter Oberbürgermeister halten.
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Sammelplätze für Weihnachtsbäume
Die Abgabe ist ab 27. Dezember möglich - Schmuck entfernen
Vom 27. Dezember bis 13. Januar 2013 können Weihnachtsbäume an folgenden Sammelstellen der Abfallwirtschaft Stuttgart kostenlos abgelegt werden. Die Abfuhr der Bäume findet in der Zeit von Montag, 14. Januar, bis Freitag, 18. Januar, statt. Da die Bäume kompostiert werden, ist Lametta und anderer Christbaumschmuck zu entfernen.
- Untertürkheim: Gögelbachstraße (Parkplatz Friedhof Untertürkheim);
- Untertürkheim: Strümpfelbacher Straße 45 (Parkplatz) nahe Stadtteilbibliothek;
- Untertürkheim: Schlotterbeckstraße / Lindenfelsstraße (Grünanlage)
- Luginsland: Barbarossastraße gegenüber Gebäude 50 (Parkplatz)
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Grabkapelle erhält attraktiven Eingangsbereich 
ROTENBERG (15.10.2012) UZ: Nach Ende der Besuchersaison beginnt die Modernisierung - Abriss der Toiletten, Umbau des Priesterhauses
Noch bis 1. November hatten Ausflügler Gelegenheit, die Grabkapelle auf dem Württemberg zu erkunden. Dann endete die Saison. Knapp 30 000 Besucher strömten ins Mausoleum. Als Beweis seiner Liebe ließ König Wilhelm seiner verstorbenen Gemahlin Katharina nicht nur die Kapelle errichten. Die Anlage samt Priesterhaus bildet ein Ensemble. Ab November wird es attraktiver gestaltet. Die Toiletten werden abgerissen, das Priesterhaus umgebaut. Im Erdgeschoss wird ein Kassenbereich mit Museumsshop eingerichtet.
Die WC-Anlagen am Priesterhaus sind weg - Foto: Enslin
Von Mathias Kuhn
Seit fast 200 Jahren ist die Grabkapelle ein Wahrzeichen und Ausflugsziel der Landeshauptstadt. Auch dieses Jahr strömten knapp 30 000 zahlende Besucher ins imposante Mausoleum. König Wilhelm hatte das Monument der Liebe im Jahr 1821 für seine Gemahlin Katharina von Hofbaumeister Giovanni Salucci bauen lassen. Die junge Königin und Zarentochter war überraschend gestorben. Der Württemberg, auf dem die Stammburg stand, gehörte zu den Lieblingsorten der Königin. Die Stammburg wurde abgetragen. Nach Saluccis Plänen entstand das Mausoleum samt Priester- und Psalmistenhaus am Fuß des Anstiegs. Nachdem die Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG) mit dem Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren viel Zeit und Geld in die Restaurierung der Grabkapelle gesteckt haben, richtet sich nun das Augenmerk auf die Gebäude am Fuß des Hügels - das als Verwaltergebäude genutzte Priesterhaus und die Toilettenanlage.
Der hässliche WC-Trakt und der ins Eck gequetschte Kassenbereich innerhalb der Grabkapelle sind den SSG-Verantwortlichen ein Dorn im Auge. „Nicht mehr zeitgemäß“, erkannte SSG-Geschäftsführer Michael Hörrmann kurz nach seinem Amtsantritt. Er will Ausflüglern, Touristen und Spaziergängern einen attraktiven Eingangsbereich bieten. Umfangreiche Umbauarbeiten sind dafür notwendig. Sie starten, sobald die Besuchersaison beendet ist. „Die vorbereitenden Untersuchungen laufen bereits“, sagt Winfried Alber vom Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg. In enger Zusammenarbeit mit den Denkmalschützern werde momentan der Bestand erhoben. So würden beispielsweise die Fußböden entfernt, um die historische Substanz zu erfassen. Ende November, wenn dann auch keine Besuchergruppen mehr auf den Württemberg kommen, wird mit dem Abriss der Toilettenanlage begonnen. Die hässliche 60er-Jahre-WC-Baracke wird ersatzlos entfernt. „Künftig werden die Toiletten im Untergeschoss des Priesterhauses zu finden sein“, erklärt Alber. Das Erdgeschoss des Gebäudes wird zu einem Museumsshop ausgebaut. Wer die Grabkapelle samt Gruft ansehen will, muss künftig bereits dort seine Eintrittskarte lösen. Zudem können die Spaziergänger und Touristen in den historischen Räumen Souvenirs, entsprechende Publikationen, Postkarten und eventuell auch Erfrischungsgetränke erwerben. Vermutlich wird es dort auch Audioguides geben, die die Besucher durch die Grabkapelle begleiten und mit geschichtlichen sowie kunsthistorischen Fakten füttern.
Das Verwalterehepaar Doris und Otto Grau wird seine heutigen Wohn- und Büroräume im Erdgeschoss räumen und in den ersten Stock ziehen. „Das Obergeschoss und das Dach werden als Erstes gerichtet“, erklärt Alber. Nach dem Umzug der Familie Grau erfolgt dann die Umgestaltung im Erdgeschoss. Die harte Phase wird im Frühjahr beginnen. Der geplante Umbau wird zu einem Rückbau. Das einstige Priestergebäude erhält die Gestalt wieder, die Salucci ihm zugedacht hatte und es 1821 verwirklichte: eine toskanische Villa mit offener Vorhalle und darüber schwebendem Balkon. 1829 wurde die zugige Vorhalle zugemauert. 2013, und damit 184 Jahre später, wird der Eingriff rückgängig gemacht werden. „Eine aufwendige Maßnahme“, ahnt Bernd Sinzinger vom Stadtplanungsamt. „Wenn wir keine Überraschungen erleben, die bei historischen Gebäuden allerdings durchaus vorkommen können, werden wir dennoch Ende kommenden Jahres den Umbau abgeschlossen haben“, sagt Alber.
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Wasserpolizei Stuttgart: Madonnenfigur aus Neckar gefischt 
 Stuttgart 28.12.2012:
(UZ 29.12.2012) - Beamte der Wasserschutzpolizeistation haben am Donnerstag unterhalb der Hedelfinger Schleuse eine Madonnenfigur im Neckar festgestellt und sie aus den Fluten geborgen. Die Statue schwamm auf Höhe des Bootshauses der Wasserschutzpolizei im Hochwasser führenden Neckar. Die Herkunft der zirka 60 Zentimeter großen Figur und wie diese in den Neckar gelangte, konnte bisher noch nicht geklärt werden. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Madonnenfigur ist aus einem leichten Holz geschnitzt. Finger und Zehen sind fein herausgearbeitet. Ihr äußeres Gewand ist blau, das Kleid darunter rot bemalt. Auf der Brust leuchtet ein goldener Stern. Ein beigefarbener Umhang ziert ihren Kopf. Die Farben sind an einigen Stellen abgeblättert. Die linke Hand fehlt, wobei nicht klar ist, ob die Hand durch das Hochwasser oder bereits zuvor abgeschlagen wurde. Drei Löcher im „Rückenbereich“ der Madonna könnten darauf hinweisen, dass die Figur an der Wand befestigt war.
Hinweise nimmt die Wasserschutzpolizei unter der Telefonnummer 8990-5040 entgegen.
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Besuch des Wasserkraftwerks Untertürkheim 2013 - jetzt anmelden bei EnBW
1. Kraftwerkbesichtigung - EnBW Wasserkraftwerk Untertürkheim - Inselstraße 144 - 70327 Stuttgart
Termine: 14.02.2013 + 19.03.2013 je 16:00 -17:30 Uhr - gratis
2. Mercedes-Benz Arena - Mercedesstraße - EnBW - Stadionführung
Termine 17.01.2013 + 4.03.2012 17:00 - 18:30 Uhr - gratis - ausverkauft
Hier Anmeldung unbedingt erforderlich bei: www.enbw.com/stuttgart/
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Neujahrskonzert am So 6.1.2013 in Rotenberg
Es ist in der Zwischenzeit zu einer festen Tradition geworden: Die Untertürkheimer Volksbank veranstaltet am Sonntag, 6. Januar 2013 (Heilige Drei Könige), um 17 Uhr, in der evangelischen Kirche in Rotenberg wieder ein festliches Neujahrskonzert mit dem bekannten Ludwigsburger Blechbläserquintett. Der Eintritt kostet 10 Euro. Eintrittskarten sind ab sofort in allen Geschäftsstellen der Untertürkheimer Volksbank erhältlich. Den Reinerlös dieses Konzertes stellt die Untertürkheimer Volksbank der Evangelischen Kirchengemeinde in Rotenberg zur Verfügung
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Luginslandschule wird Grundschule mit Ganztagesangebot
UNTERTüRKHEIM: UZ 15.12.2012 -Bezirksbeirat stimmt schweren Herzens der Aufgabe des Standortes der Werkrealschule zu
Untertürkheims Bezirksbeiräte mussten in ihrer letzten Sitzung
2012 eine schmerzliche Entscheidung treffen. Der Stadtbezirk verliert
den Status als Standort mit Haupt- und Werkrealschule. Die
Luginslandschule wird spätestens 2016 eine reine Grundschule. Der Grund:
Nur noch sieben Schülerinnen und Schüler besuchen dieses Jahr die
fünfte Klasse der Luginslandschule. „Wir laufen auf ein zweigliedriges
System mit Gemeinschaftsschule und Gymnasium zu“, meinten die
Schulexperten.
Von Mathias Kuhn
Nicht vorweihnachtlich feierlich sondern eher etwas
resigniert war die Stimmung, als Untertürkheims Bezirksbeiräte in ihrer
letzten Sitzung des Jahres über die aktuelle Schulentwicklung und die
Konsequenzen für die künftige Bildungslandschaft diskutierten. Im
vergangenen Schuljahr 2011/12 fiel die verbindliche Grundschulempfehlung
weg. Eltern und Schüler können seitdem frei entscheiden, auf welche
Schule die Kinder nach der vierten Klasse wechseln wollen. Die Zahlen
sprechen für sich. Die Schüler drängten ins Gymnasium und in die
Realschule. Nur noch 490 Jugendliche entschieden sich für eine der noch
32 Stuttgarter Werkrealschulen. Der Anteil fiel von 30,4 Prozent im Jahr
2004 über 20,9 Prozent im Schuljahr 2011/12 auf nun nur noch 10,7
Prozent. In der Luginslandschule kamen noch sieben Fünftklässler
zusammen. „Wir haben die fünfte und sechste Klasse als Kombiklasse
zusammengelegt. Dort praktizieren wir individuelles Lernen. Ein tolles
Modell“, sagt Andreas Passauer. Dem Rektor der Luginslandschule und
„überzeugtem Hauptschullehrer“ ist allerdings nicht nach Frohlocken
zumute. Er und auch die Bezirksbeiräte begriffen, was die „Abstimmung
mit den Füßen“ (Bezirksvorsteher Klaus Eggert) bedeutet. „Wir tragen die
Haupt- und die Werkrealschuhe zumindest am Standort Untertürkheim zu
Grabe“, so Passauer.
Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans
sieht die Aufgabe von mindestens 18 der 32 Werkrealschulen vor. Für die
Oberen Neckarvororte soll die Wilhelmsschule Wangen der zentrale
Standort werden. Für Luginsland läutet bereits das Todesglöcklein. „Die
Werkrealschule der Luginslandschule wird spätestens zum Schuljahr
2016/17 aufgehoben. Es werden ab dem Schuljahr 2013/14 keine neuen
Schüler mehr in die Klassenstufe 5 aufgenommen“, heißt es in der von
Bildungsbürgermeisterin Susanne Eisenmann unterzeichneten
Beschlussvorlage, dem die Bezirksbeiräte zustimmen sollten. Die
Lokalpolitiker taten sich schwer.
CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Mitsch fehlt
ein Grundkonzept. „Der Schulentwicklungsplan, den wir vor einem Jahr
abgenickt haben, ist heute bereits Makulatur. Dennoch wursteln wir mit
einem dreigliedrigen Schulsystem weiter.“ Die Schulexperten unter den
Lokalpolitikern und die anwesenden Stadträte gehen nämlich von einem
Zwei-Säulenmodell mit dem Gymnasium und einer weiteren Schulart aus, die
dann als Gemeinschaftsschule oder Mittelschule die Schüler entsprechend
weiterbildet. Auch Werner Feinauer tut sich deswegen schwer, „heute
bereits eine Entscheidung ins Unreine zu treffen“. Keine Zweifel hat der
SPD-Fraktionsvorsitzende, dass für die Luginslandschule hoher
Sanierungsbedarf besteht. 3,5 Millionen Euro, die für die Werkrealschule
bereits genehmigt sind, will Passauer umwidmen. „Die Mittel sollen
unter anderem für die Sanierung der Turnhalle und den Bau einer Mensa
verwendet werden“, sagt der Rektor. Ziel der Stadt, des Lehrerkollegiums
und Elternbeirats ist nun die Einführung einer Ganztagesschule für die
Klasse eins bis vier. Umstritten auch unter den Bezirksbeiräten ist die
Form als „gebundener Betrieb“. Eigentlich bedeutet dies, dass alle
Kinder den Ganztagsunterricht besuchen müssen. „Im Sprachgebrauch der
Stadt ist dies nicht mehr bindend. Es kommt darauf an, ob Bedarf für
alle Klassen besteht“, versuchte Passauer zu erklären. Die Skepsis und
Unsicherheit bleibt. „Es könnte sich bis kommendes Jahr auch wieder
ändern“, meinte ein Bezirksbeirat.
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Neuer Anlauf für die Lärmsimulation
Untertürkheim - STZ - mai -14.12.2012 - Das Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte unternimmt einen neuen Anlauf, um die Lärmsimulation auf dem Gelände des im Rahmen von Stuttgart 21 geplanten Abstell- und Wartungsbahnhofs in Untertürkheim durchzuführen. Ursprünglich war eine solche Simulation für die Nacht vom 8. auf den 9. September geplant. Sie wurde vom Amt für öffentliche Ordnung untersagt. Jetzt hat das Bündnis einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der beim Amt für öffentliche Ordnung eine Ausnahmegenehmigung für eine einstündige Lärmsimulation zwischen ein und fünf Uhr vor dem Gebäude Augsburger Straße 276 beantragen soll.
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Vier Menschen verletzt - Wohnhaus in Stuttgart-Untertürkheim steht in Flammen
STZ 11.12.2012 - Das Feuer in der Augsburger Straße 199, einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart-Untertürkheim breitete sich schnell vom Keller bis in den Dachstuhl aus.
Stuttgart-Untertürkheim - Am Dienstagabend ist kurz vor 21 Uhr in
einem Wohnhaus in der Augsburger Straße in Stuttgart-Untertürkheim ein
Feuer ausgebrochen. Der Brand griff vom Keller schnell auf das gesamte
Gebäude über. Vier Menschen wurden verletzt.
Laut Feuerwehr breitete sich das Feuer noch vor ihrem Eintreffen
schnell über das Treppenhaus und alle drei Stockwerke bis zum Dachstuhl
aus. Die Flammen griffen über das Dach auch noch auf ein Nachbargebäude
über. Die Rettungskräfte der Feuerwehr holten über eine Drehleiter zwei
Erwachsene und ein Kind über die Fenster aus dem brennenden Gebäude,
auch ein Hund wurde auf diese Weise gerettet.
Ein schwer verletzter Mann wird nach Informationen der Polizei
weiterhin im Krankenhaus behandelt. Eine Mutter und ihr Kind konnten
inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen.
Da das Haus nach dem Brand nicht mehr bewohnbar ist, wurden alle
Hausbewohner in Ersatzunterkünften untergebracht. Die Bewohner des
Nachbarhauses, das ebenfalls vom Feuer betroffen war, konnten wieder in
ihre Wohnungen zurückkehren.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wird ein vorsätzliches
Handeln ausgeschlossen. Das Feuer brach in einem Kellerraum aus. Eine
Gasflasche aus diesem Keller wird derzeit daraufhin untersucht, ob das
Ventil zum Zeitpunkt des Brandes geöffnet war. Der entstandene Schaden
beträgt nach vorläufigen Schätzungen mehrere hunderttausend Euro.
www.Feuerwehr-Untertuerkheim.de - www.Feuerwehr-Stuttgart.de
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Ehrenmünze der Stadt
Stuttgart: Engagement für Mitmenschen
Claudia Leihenseder, Stuttgarter Zeitung vom 07.12.2012
Untertürkheim - Genau am Internationalen Tag des Ehrenamts, am 5.
Dezember, haben sie das Prachtstück bekommen: die Ehrenmünze der Stadt
Stuttgart, eingelassen in Acrylglas. Seit 2004 kann jeder Stadtbezirk
drei Ehrenmünzen pro Jahr vergeben. In Untertürkheim sind zu den 24
bisher Geehrten nun drei dazugekommen: Silvia Paule, Siegfried Berner
und Hermann Jung. Im Festraum des Bezirksrathauses ist an diesem Mittag
eine kleine Schar versammelt, ganz festlich ist die Stimmung, als
Bezirksvorsteher Klaus Eggert zu seiner Ansprache anhebt: „Ohne dieses
Ehrenamt wäre vieles anders“, sagt er. Die Gesellschaft wäre kälter und
liebloser. Ehrenamt werde oft so still vollbracht in vielen Dingen – und
an vielen Orten.
Silvia Paule ist in Luginsland bekannt. Seit Jahrzehnten ist die
heute 73-Jährige in dem beschaulichen Stadtteil am Rande der Großstadt
unterwegs. Sie betreut Senioren, hilft, wo Not ist: „Sie haben ein
waches Auge“, sagt Eggert und berichtet von den Taten, die Silvia Paule
ohne Aufhebens vollbringt: Sie kauft ein für die Gebrechlichen und
Kranken, sie begleitet Menschen, die den Weg alleine nicht schaffen
würden, in den Gottesdienst, zum Arzt oder in die Begegnungsstätte. Sie
spricht mit Einsamen, holt Rezepte in der Apotheke. Eggert: „Sie leisten
in diesem Sinne eine vorbildliche Nachbarschaftshilfe, wie sie in
unserer Gesellschaft nicht mehr allzu häufig anzutreffen ist.“ Silvia
Paule freut sich über die Anerkennung, sagt aber nur so viel dazu: „Ich
werde weitermachen.“
Auch Siegfried Berner ist im Stadtbezirk und darüber hinaus bekannt.
Schließlich hat der Rotenberger Bildhauer die Skulptur am Kreisverkehr
Großglockner-/Mettinger Straße geschaffen – und das im Ehrenamt.
Hunderte Stunden hat der heute 73-Jährige in die Skulptur aus hellem
Jurastein investiert, vom Entwurf bis zu den fertig bearbeiteten
Felsbrocken. „Sie sind ein Ausnahmekünstler“, sagt Eggert. Die
Skulpturen sollen ein Sinnbild für die Standbeine Untertürkheims sein:
den Weinbau sowie Handel und Gewerbe. Seit 2010 schmückt das Kunstwerk
den Ortseingang. „Dass ich die Ehrenmünze bekomme, hat mich sehr stark
berührt, weil ich immer das, was ich gemacht habe, mit viel Liebe und
Engagement gemacht habe“, sagt Berner.
Die Seele des Vereins
Hermann Jung ist sein Amt als Vorsitzender des Obst- und
Gartenbauvereins Stuttgart-Untertürkheim quasi in die Wiege gelegt
worden, denn niemand anderes als sein Vater Richard Jung war sein
Vorgänger, von dem er vor fast 23 Jahren das Amt übernommen hat. „Dem
Obst- und Gartenbauverein kommt gerade in einem Stadtbezirk, in dem der
Wein- und Obstanbau noch groß geschrieben wird, eine wichtige Rolle zu“,
sagt Eggert.
Der Verein mit rund 475 Mitglieder kümmert sich nicht nur um die
Gartenkultur und die Ortsverschönerung, sondern will auch Jugendliche
motivieren, sich für Natur, Umwelt und Landschaftsschutz zu engagieren.
Man übernimmt auch mal eine Patenschaft für eine städtische Grünanlage –
nämlich die im Storchenmarkt. Auf Hermann Jung ist zudem die Gestaltung
des Vorplatzes vor dem Rathaus im Jahr 2001 zurückzuführen, der seitdem
„Schwäbisch Ligurien“ heißt. Klaus Eggert fasst zusammen: „Sie sind die
Seele des Vereins.“
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Ehrenmünze für die „Seele des Vereins“
UNTERTÜRKHEIM: Seit 22 Jahren leitet Herrmann Jung den Obst- und Gartenbauverein
(mk) - Wenn Bezirksvorsteher Klaus Eggert aus dem Rathaus geht, erinnert ihn ein Baum an Hermann Jung und den Obst- und Gartenbauverein. Dieser hat das Bäumchen zur Einweihung des neuen Rathauses 2001 gepflanzt. Mittlerweile ist es zu einem Prachtstück gewachsen. Es ist nicht die einzige Spur, die Jung und seine OGV-Mitglieder im Ort hinterlassen haben. Für seine unermüdliche Arbeit als Vorsitzender des Vereins und für den Stadtbezirk bekam Jung die Ehrenmünze der Stadt überreicht.
Großer Wirbel und Rampenlicht sind nicht die Sache von Hermann Jung und den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins. Der Vorsitzende des Untertürkheimer Obst- und Gartenbauvereins wirkt lieber in und für die Natur - und zwar bei jedem Wetter. So gab Jung am vergangenen Freitag mit Obstbauberater Andreas Siegele wertvolle Tipps, wie Gartenbesitzer junge Streuobstbäumchen richtig pflanzen. Dies ist nur eine von vielen ehrenamtlichen Aktivitäten von Jung.
Seit 3. Februar 1990 ist er der erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, hatte aber zuvor bereits etliche Funktionen im Verein inne. Zeitgleich ist der Untertürkheimer im Kreisverband tätig. Mit 475 Mitgliedern im Rücken hat die Meinung des Untertürkheimer Obst- und Gartenbauvereins Gewicht. „Die Tätigkeit des Vereins beschränkt sich nicht nur auf die Mitglieder, sondern spricht die Gesamtbevölkerung an“, meinte Eggert in seiner Laudatio. So fördere und erhalte der Verein - beispielsweise mit der Streuobstaktion vergangene Woche und regelmäßigen Schnittunterweisungen - die Gartenkultur und Landschaftsgestaltung entscheidend. Darüber hinaus nehmen Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins am Blumenschmuckwettbewerb der Stadt teil. Seit Jahren hat der Verein die Patenschaft für die städtische Grünanlage am Storchenmarkt übernommen, hat nicht nur einen Baum fürs neue Rathaus, sondern hat auch einen für das „Plätzle“ im Lindenschulviertel gespendet. „Sie tragen damit zur Verschönerung unseres Ortes bei“, sagt Eggert. Jung selbst bringt sich zudem im Arbeitskreis Biotopverbundplanung Unter-/Obertürkheim sowie im Arbeitskreis Streuobst in Stuttgart ein. Selbstverständlich engagiert sich der Obst- und Gartenbauverein bei Veranstaltungen im Ort. „So ist mir noch der wunderschöne Festwagen beim Festumzug 800 Jahre Untertürkheim in Erinnerung“, sagt Eggert. Zudem begeisterten die OGV-Mitglieder die jungen Besucher des Schmetterlingsfestes. Unter Mithilfe der Erwachsenen konnten sie Nistkästen zimmern. „Seit acht Jahren ist Hermann Jung zudem als Schöffe tätig. Er hat sich in seinem Jahrzehnte langen ehrenamtlichen Engagement in vorbildlicher Weise für die Belange des Vereins und für die Interessen unseres Stadtbezirks eingesetzt. Er ist die Seele des Vereins und mit ganzem Herzen für ihn da“, sagte Eggert bei der Überreichung der Ehrenmünze.
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Hinrichtung in Dachau - Artikel aus Kontext:Wochenzeitung
http://www.kontextwochenzeitung.de/ von Sigrid Brüggemann
"Sie haben Treue gehalten." Mit diesen Worten ehrt ein Grabmal in Stuttgart-Luginsland Angehörige der kommunistischen "Gruppe Schlotterbeck". Vielfach wurde und wird ihrer von Antifaschisten und in der Literatur gedacht. Doch eine Aufarbeitung des schier undurchdringlichen Geschehens, an dessen Ende ein Dutzend von der Stapoleitstelle Stuttgart in die Wege geleiteter Exekutionen stand, ist bisher ausgeblieben. Eine Schlüsselrolle in dem Fall spielte der Doppelagent Nesper.
Eugen Nesper, geboren am 2. August 1913 in Aufhausen, Kreis Aalen, trat mit sechzehn Jahren als Mechanikerlehrling dem kommunistischen Jugendverband KJVD bei. Seit 1931 gehörte er dem damals schon verbotenen Roten Frontkämpferbund (RFB) an. Im Frühjahr 1932 brachte ihm ein Flugblatt, das "zum Kampf gegen den Faschismus" aufforderte, zwei Monate Gefängnis ein. Im Januar 1933 war er in eine Schießerei mit SS-Angehörigen verwickelt und wurde deswegen einen Monat später wegen Landfriedensbruchs zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt, die er in Rottenburg verbüßte. ....
http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2012/12/hinrichtung-in-dachau/
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Öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim
Bauplätze für Windkraftanlagen in Untertürkheim/Uhlbach
Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim
am Dienstag, 11. Dezember, 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Untertürkheim - Sitzungssaal
- 1 Sanierung und Umgestaltung Barbarossa-Spielplatz in S-Luginsland - Vorstellung der Entwurfsplanung
- 2 Teilfortschreibung des Regionalplans für die Region Stuttgart zur Festlegung von Vorranggebieten für die Nutzung der Windenergie - Stellungnahme der LHS im Rahmen der formalen Anhörung
- 3 Schulentwicklungsplan 2009 - 2020 für die allgemein bildenden Schulen der Landeshauptstadt Stuttgart - Sachstand und Fortschreibung Schulentwicklungsplan - Qualitätsorientierte und bedarfsgerechte Reduzierung der Haupt- und Werkrealschulstandorte
- 4 Bekanntgaben
- 5 Anträge, Anfragen und Anregungen
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- Sanitärgroßhandel REISSER - Der 80-Jährige denkt gar nicht ans Aufhören
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Donnerstag, 06.12.2012, 19.00 Uhr
Willi Bleicher - "Wer nicht kämpft, hat schon verloren"
Filmemacher Herrmann G. Abmayr stellt seine Willi Bleicher Dokumentation vor.
Mit Filmvorführung.
Eine Kooperation mit den Stolperstein-Initiativen Stuttgart
Ort: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Otto-Borst-Saal
Im Rahmen des Begleitprogramms zu der Ausstellung "Anständig gehandelt. Widerstand und Volksgemeinschaft 1933-1945" wird Willi Bleicher ein eigener Abend gewidmet, bei dem der Filmemacher Herrmann G. Abmayr seine Filmdokumentation "Wer nicht kämpft, hat schon verloren" vorführt und erläutert.
Dies findet statt am Donnerstag, 06.12.2012, 19.00 Uhr, im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart.
Schon um 17.00 Uhr bietet Dr. Christopher Dowe vom Haus der Geschichte eine Kuratorenführung an. Eintritt: 1,50 Euro. Anmeldung unter: Tel 0711 212 3989 oder besucherdienst@hdgbw.de
Die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen – im Internet unter:
www.stolpersteine-stuttgart.de
Gedenken braucht Orte – ein historisch-politischer Lernort für die Zukunft: www.hotel-silber.de
Die Website von Gunter Demnig – dem Erfinder der Stolpersteine: www.stolpersteine.com
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Oliver Klein aus Untertürkheim in „Parodissimo“
OLIVER KLEIN - "Parodissimo"
4.+ 5.1.2013 - Beginn: 20:00h
Studio-Theater Stuttgart - Hohenheimer Strasse 44 -
70184 Stuttgart
Oliver Klein präsentiert in seiner Musik-Comedy-Show „Parodissimo“ über 25 Parodien und Imitationen auf Stars, Sternchen und Legenden, die wir nie vergessen werden. Natürlich alles live gesungen und mit den jeweils passenden Kostümen und Requisiten.
Doch neben den vielen Star-Parodien auf Udo Lindenberg, Heinz Rühmann, die Blues Brothers, Sammy Davis Jr., Boy George oder Herbert Grönemeyer werden auch einige Fragen beantwortet, die längst überfällig waren. Wie zum Beispiel parodiert man einen Elvis-Imitator? Wie lacht man richtig, was hätte Johnny Cash in der JVA Stammheim gesungen, und weshalb liegen Rotlicht und Showbranche manchmal ganz nah beieinander?
Versüßt wird das ganze mit großartigen Melodien und viel Wortwitz. Außerdem wird Oliver Klein natürlich auch einige Künstler präsentieren, die bisher von ihm verschont geblieben sind. Die 80er Jahre Ikone Billy Idol oder der deutsche Schauspieler Theo Lingen sind dafür nur zwei Beispiele. Bühne frei und Vorhang auf – denn nach einer kurzen Begrüßung von Marcel Reich Ranicki möge sie beginnen, die schwungvollste Versuchung seit es Oliver Klein gibt - „Parodissimo“!
Eine Oliver Klein Produktion
Sprecher: Pablo Oellers
Fotos: amb-photography.de
www.oliver-klein.de
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| Mehr Bürgereinfluss auf städtischen Haushalt
UNTERTüRKHEIM: UZ 28.11.2012 - Infoveranstaltungen in den Bezirksrathäusern - Beiräte beziehen Stellung zu Projekten
(ale) - Der erstmals durchgeführte Stuttgarter Bürgerhaushalt war mit einer Beteiligung von knapp 9000 Bürgern und 1745 Vorschlägen ein voller Erfolg. Deshalb soll nun nicht nur eine Fortsetzung folgen, sondern die Stadtbezirke noch besser eingebunden werden. In den Bezirksrathäusern finden Infoveranstaltungen statt und die Beiräte sollen über die Vorschläge im Vorfeld beraten.
Mit dem Bürgerhaushalt im Juli 2011 betrat die Stadt absolutes Neuland. Ein richtiger Schritt, wie die große Resonanz bewies. Knapp 9000 Bürger beteiligten sich, 1745 Vorschläge aus allen Aufgabenbereichen wurden gemacht. Insgesamt 243 404 Stimmen wurden im Internet auf der Seite www.buergerhaushalt-stuttgart.de getätigt. Von den 192 in die Beratungen aufgenommenen Vorschlägen wurden schließlich 45 wirklich im aktuellen Doppelhaushalt vom Gemeinderat beschlossen. Überraschend auf Platz eins schaffte es dabei die 1,94 Millionen Euro teure Sanierung des Sillenbucher „Bädles“. Nicht berücksichtigt wurden die Vorschläge aus Untertürkheim wie eine Beleuchtung der Markgräflerstraße zwischen Rotenberg und Uhlbach.
Aufgrund der großen Resonanz hat der Gemeinderat beschlossen auch bei den Planungen für den Doppelhaushalt 2014/2015 wieder die Bürger zu beteiligen. Die Planungen laufen bereits.
„Dabei sollen die Stadtbezirke noch besser eingebunden werden“, informierte Untertürkheims Bezirksvorsteher Klaus Eggert in der vergangenen Sitzung des Bezirksbeirats. Um noch mehr Bürger erreichen zu können, sind dabei einige Neuerungen vorgesehen. So wird es in jedem Bezirksrathaus eine spezielle Veranstaltung vor Ort geben. In Untertürkeim ist dies am 22. Januar 2013, um 18.30 Uhr der Fall. Dabei wird das Konzept des Bürgerhaushalts, aber auch die Abläufe, wie der städtische Doppelhaushalt zustande kommt, verdeutlicht. Die Bürger haben dabei die Möglichkeit Vorschläge einzureichen oder miteinander zu diskutieren. Per Flyer werden alle Einwohner im Vorfeld eingeladen.
Vom 18. Februar bis 11. März 2013 können die Bürger ihre Vorschläge zum städtischen Haushalt aber auch wieder auf der Internet-Plattform www.buergerhaushalt-stuttgart.de einstellen. Nach der Einreichungsphase können diese dann drei Wochen lang bewertet werden. Neu ist auch, dass diese nicht gleich dem Gemeinderat, sondern zunächst den jeweiligen Bezirksbeiräten zur Beratung vorgelegt werden. „So sollen im Vorfeld gewisse Tendenzen zu erkennen sein“, weiß Eggert. Für Untertürkheim sieht er vor allem den Bedarf an Kindertagesstätten.
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Anwohner wollen den Fluss erleben
UZ 26.11.2012 - OBERE NECKARVORORTE: Visionen für den
Landschaftspark Neckar -
Uferweg zur Hedelfinger Schleuse, attraktiver
Uhlbach und Strandcafé
Seit Jahrzehnten gibt es Ideen, Stuttgart näher an den Fluss zu
bringen. Viele Projekte kümmern sich ums Neckarknie in Bad Cannstatt und
weiter flussabwärts. Die Oberen Neckarvororte fühlen sich
vernachlässigt. Dabei haben deren Anwohner konstruktive Ideen, wie der
Neckar erlebbarer gemacht werden kann: einen neuen Weg am linken
Neckarufer zwischen den Otto-Hirsch-Brücken und Hedelfinger Schleuse,
Wohnen auf dem Wasser im Lindenschulviertel, ein attraktiverer
Neckarersatzbach und vieles mehr. Von Mathias Kuhn
„Stadt am Fluss“ hieß das Projekt in den Neunziger Jahren, nach der
Jahrtausendwende gab es das Strukturkonzept 2002 und seit wenigen Jahren
befasst sich die Region mit dem Landschaftspark Neckar. Dennoch
behauptete Architekt Hans Werner Kastner vom Stadtplanungsforum am
Freitagabend etwas provakant, dass „es keine andere Stadt der Welt gibt,
die ihrem eigenen Fluss so desillusioniert gegenübersteht wie
Stuttgart.“ Die Bezirksbeiräte der Oberen Neckarvororte hatten die
Bürger am Freitag zum Ausspracheabend geladen und der Beifall der
Zuhörer zeigte, dass die Anwohner offenbar der gleichen Meinung wie der
Architekt sind. Sie wollen „ihren“ Neckar besser erleben können. „Wieder
näher ans Ufer rücken“, meinten die älteren unter den Zuhörern. Sie
erinnerten sich noch an die Spazier- und Freizeitmöglichkeiten am
Neckar, bevor der Hafen gebaut wurde. „Industrie, der Hafen, die vier
Stadtbezirkszentren, die umliegenden Hänge, aber auch der Fluss
charakterisieren die Oberen Neckarvororte“, meinte Stadtplaner Hermann
Lambert-Oediger. Mit seinem Kollegen Hermann Degen präsentierte er
einige Projekte, die den Neckar wieder stärker ins Bewusstsein der
Bevölkerung rücken sollen. Dass die Belange der Binnenschifffahrt und
des Hafens, der wichtigsten Umschlagsdrehscheibe für die Industrie- und
Exportregion Stuttgart, dabei nicht vergessen werden dürfen, daran
erinnerten Walter Braun vom Wasser- und Schifffahrtsamt sowie Hafenchef
Carsten Strähle. Dennoch bleiben viele Ideen und Visionen, wie die in
Kleingruppen erarbeiteten Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zeigen.
Überdecklung der B 10
Die Hedelfinger Gruppe um Karin Kaiser, Eberhard
Schweizer, Horst-Dieter Eifler und Mario Graunke nahm sich dem linken
Flussufer oberhalb der Otto-Hirsch-Brücken an. „Hier erstreckt sich ein
breiter Grünstreifen, der als Fußweg ausgebaut werden könnte“, meinte
Schweizer. Voraussetzung wäre ein Abgang von den Otto-Hirsch-Brücken ans
Ufer. Bis zur Schleuse könnte man dann flussaufwärts laufen.
„Vorstellbar wäre auch eine neue Verbindung, die von der Hedelfinger
Brücke unweit der Firma Eifler zu den Kaimauern unterhalb des Wehrs
führt.“
Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit den
Flussquerungen. Für die Otto-Hirsch-Brücken schlagen sie
Aussichtsplattformen vor. Nicht nur die Gruppe um Jürgen Klee sieht
zudem eine Überdeckelung der B 10 vor. Auch die Wangener um Marijan
Laszlo würden die trennende Bundesstraße in einen Trog verbannen. Zudem
wollen sie den Bereich um den Autohof neu ordnen. Ginge es nach ihnen,
sollen die Lastwagen künftig nicht auf sinnvoller nutzbarem Wangener
Grund und Boden, sondern in Autobahnnähe parken. Das Autohof-Gelände in
Nachbarschaft zu Flatowhalle, Jugendhaus und Schule könnte als neuer
SKS-Sportplatz genutzt werden - als Sport- und Freizeitzentrum unweit
des Neckars. Natürlich erinnerte Kastner an die Idee des Neckarcafés
unterhalb der Untertürkheimer Schleuse. Klaus Hecht aus Untertürkheim
könnte sich ein Ufercafé aber auch im Bereich des Lindenschulviertels
vorstellen. „Überhaupt könnte man dort Wohnen am oder auf dem Neckar
verwirklichen“, meinte der Rotenberger. Auch der Bereich am
Kraftwerkkanal - eventuell ohne den geplanten Fahrradweg - bietet
reizvolle Entwicklungsmöglichkeiten. Überhaupt sollen die Fahrradwege am
Neckar besser gekennzeichnet und geradliniger geführt werden. Das gilt
vor allem für den Fernradweg entlang des Neckarersatz- oder Uhlbachs. Da
dort Ausgleichsmaßnahmen für Stuttgart 21 notwendig sind, könnte das
einstige Auenwaldgebiet wieder attraktiv gestaltet werden. „Mit Orten
zum Verweilen. Zudem müssen wir uns überlegen, was im Bereich des Oberen
Wasens passieren kann, wenn der Omnibusbahnhof aufgegeben wird“, meinte
Hans Vogt aus Obertürkheim.
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21.11. – 21.12. 2012 - Die Malgruppe Rotenberg stellt sich vor
Eröffnung: Mi, 21.11.2012 19 Uhr - Die Malgruppe Rotenberg stellt sich vor
Stadtteilbibliothek, Strümpfelbacher Str. 45, S-Untertürkheim
Ausstellung mit Bildern in verschiedenen Maltechniken
Die Aussteller: Erwin Berner - Heide Dais - Doris Grau - Rose Hoffmann - Werner Raisch - Rike Richter -
Michael Stadler - Beate Vetter - Julia Vetter - Peter Vetter - Traude Weippert
Elf Freunde stellen ihre Kunstwerke in der Stadtteilbücherei aus
UZ 21.11.2012 - UNTERTüRKHEIM: Malgruppe Rotenberg präsentiert die Spannbreite ihrer Schaffenskraft in der Stadtteilbücherei
(mk) - Ein wenig erinnert die Malgruppe Rotenberg
an eine Fußball-Mannschaft. Nicht nur weil sie aus exakt elf
Mitgliedern besteht, sondern weil es tatsächlich elf Einzelkönner sind,
die ihr Talent erst im Team entfalten. „Jeder hat vorher für sich
gemalt, aber in der Gruppe bekommt man oft die entscheidende Idee.
Die
gemeinsamen Stunden bereichern“, sagt Doris Grau. Die Verwalterin der
Grabkapelle gehört zu den Gründungsmitgliedern. Auslöser war ihre
Nachbarin. Julia Vetter besuchte 2009 einen Kurs bei einem Mallehrer,
kam jedoch enttäuscht nach Rotenberg heim. Deswegen animierte sie ihre
Eltern Peter und Beate Vetter das einstige Familien-Hobby, das
gemeinsame Malen, wieder aufleben zu lassen. „Mit Doris Grau, Rike
Richter und Erwin Berner stiegen drei weitere Rotenberger mit ein“,
erinnert sich Peter Vetter.
Die sechs Hobbykünstler trafen sich jeden
letzten Dienstag im Monat im Rotenberger Gemeindehaus „und wurstelten
mehr oder weniger kreativ vor uns hin“, sagt Vetter. Es fehlte der
Regisseur - die Nummer Zehn auf dem Fußballfeld. Bei einer Freundin
entdeckte Beate Vetter Gemälde von Werner Raisch. Der heute 64-jährige
hat seit 1985 etliche Kurse bei namhaften Künstlern besucht. „Er wurde
zu unserem Mentor, leitet uns an“, sagt Rose Hoffmann aus Rotenberg.
Heide Dais und Michael Stadler aus Luginsland sowie Traude Weippert aus
Wangen stießen ebenfalls hinzu. Das gemeinsame Malen am Dienstagabend
ist für die Elf nicht nur Pflicht, sondern auch Freude.
„Zu Beginn
verständigen wir uns auf ein Thema und diskutieren, wie jeder es
angeht“, erzählt Weippert. Mit welchen unterschiedlichen Stilen es dann
umgesetzt wird, können die Besucher der Untertürkheimer
Stadtteilbibliothek von heute an erleben. Beim Thema Winterlandschaft
entdeckt der Betrachter schneebedeckte Bäume, die an Werke von Leonhard
Schmidt erinnern, neben einer Winterszene im Stil der naiven Malerei.
Faszinierende Werke, in der Doris Grau ihr Faible für Kalligrafie mit
Malerei verbindet, hängen einem lebensecht gemalten Gepard von Traude
Weippert gegenüber. Auch beim Thema Stillleben, Porträt oder Architektur
kommen die Vorlieben des jeweiligen Malers zum Ausdruck - spannend für
die Ausstellungsbesucher. „Der persönliche Stil soll aber nicht verloren
gehen“, sagt Raisch. Der Mentor ist zufrieden. „Die Qualität steigt“,
sagt er. „Hauptsache ist jedoch, dass wir Spaß an unseren Malabenden
haben“, sagt Peter Vetter.
Die Eröffnung der Ausstellung der Malgruppe
Rotenberg findet heute um 19 Uhr in der Stadtteilbücherei Untertürkheim,
Strümpfelbacher Straße 45, statt. Hauptsächlich als Aquarellmalerei,
aber auch in Acryl, Kreide und Kohle sind Landschaften zu verschiedenen
Zeiten, Blumen und Bäume, Architektur und Stillleben sowie Personen und
Porträts entstanden. Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten
bis 21. Dezember 2012 zu sehen.
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Wein-Auslieferungslager mit Schauraum entsteht auf Glemser-Areal
UNTERTüRKHEIM: Bauarbeiten für neuen Standort der Firma Benz-Weine im Bruckwiesenweg im Zeitplan
UZ 19.11.2012 -(mk) - Der Arm des Kranwagens und die schweren
Stützpfeiler, die durch die Luft schweben, sind unübersehbar. Auf dem
einstigen Glemser-Areal im Bruckwiesenweg entsteht das
Auslieferungslager und der neue Verwaltungssitz der Firma Benz-Weine.
Das Unternehmen will bis 1. März 2013 das neue Domizil beziehen.
Im Sommer rückten die Abrissbagger im
Bruckwiesenweg an. Berge voll Bauschutt und anderen Materialien häuften
sich auf dem Gelände an, wurden getrennt, recycelt und abtransportiert.
Nun haben die Rohbauarbeiten begonnen. „Die Stützen für die
Auslieferungshalle und den Leerguthof werden zurzeit installiert“, sagt
Mark Warbanoff. Sein Vater Michael hat das Gelände vor Jahren erworben.
Der Esslinger Investor hat bereits die Daimler-Logistikzentren im Hafen
sowie den Verkaufspavillon für Firmenwagen der Daimler-Beschäftigten auf
die Beine gestellt und vermarktet. Auf dem Glemser-Areal wollte der
Esslinger ursprünglich 140 zukunftsweisende Wohnungen bauen. Erste Pläne
und konkrete Entwürfe hatte Warbanoff den städtischen Gremien bereits
vorgestellt. Doch die Bauarbeiten zu Stuttgart-21 - in dem Bereich ist
die Einmündung des Tunnels geplant - bremsten den emsigen Unternehmer
aus, sodass er vom Wohnbauprojekt Abschied nahm und sich auf
Gewerbe-Ansiedlung konzentrierte.
Mit der Firma Benz-Weine fand er einen
Partner, dem sein bisheriges Domizil in der Augsburger Straße zu klein
geworden war. „Das neue Auslieferungslager im Bruckwiesenweg wird sich
beispielsweise auf nur einer Ebene erstrecken“, verrät Geschäftsführer
Uwe Ziegler einen Vorteil des neuen Firmensitzes. Zusätzlich zum
modernen Lager wird auf dem Areal auch der neue Verwaltungssitz
entstehen. In einem Schauraum können die Weinexperten künftig exklusive
Weinproben oder andere Events abhalten. Die Veranstaltungen richten sich
dabei nur an Wiederverkäufer. Das Unternehmen beliefert die
Gastronomie, Weinfachgeschäfte oder Praxen. „In dieser Woche wird das
Gerüst der Halle stehen. Das Dach wird geliefert“, sagt Warbanoff. Bis
1. März soll der neue Firmensitz bezugsfertig sein. Rund 35 Mitarbeiter
werden dann umziehen. „Beim Bau der neuen Gebäude haben wir darauf
geachtet, dass die Baumasse dem Altbestand entspricht“, versucht
Warbanoff Ängste der Anwohner, dass die Gebäude größer werden, zu
entkräften. Mehr Verkehr erwartet Warbanoff im Lindenschulviertel auch
nicht. „Unsere Firmen-Lkw werden über die Albert-Dulk-Straße an- und
abfahren. Die Zahl der Fahrten ist relativ gering“, sagt Ziegler.
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Paul-Collmer-Heim in Luginsland erhält Anbau
UZ 17.11.2012 - LUGINSLAND: Evangelische Heimstiftung errichtet
30 Appartments für betreutes Wohnen - Stadt plant Kindergarten auf dem
„Anlägle“
Nachdem der Umweltausschuss des Gemeinderats im Juli den
Bebauungsplan für das Paul-Collmer-Heim und die Barbarossastraße
getrennt hat, nimmt die Neuordnung des Areals nun Gestalt an. Die
Evangelische Heimstiftung rechnet mit einem Baubeginn für den Anbau des
Pflegeheims Ende 2013. Auf dem nördlichen Teil des Gebiets, dem
„Anlägle“ soll ein Kindergarten entstehen.
Von Alexander Müller
Bereits seit 2008 laufen die Diskussionen über den
Bebauungsplan des Gebiets entlang der Barbarossastraße. Immer wieder
entzündete sich der Ärger des Bezirksbeirats dabei an dem Vorhaben auf
dem im Volksmund „Anlägle“ genannten Gebiets. Die zunächst angedachte
Wohnbebauung lehnten die Lokalpolitiker kategorisch ab. Hingegen
unstrittig war stets die geplante Erweiterung des Paul-Collmer-Heims.
Durch die Trennung der Bauvorhaben kann die Evangelische Heimstiftung
als Träger des Heims nun wirklich endlich beginnen.

Auf dem Parkplatz an der Ecke Bertram-/Barbarossastraße entsteht ein Neubau
mit Appartements für Betreutes Wohnen. Foto: Müller
„Die Vertragsverhandlungen mit der Stadt über
den Kauf des Grundstücks und der Bebauungsplan stehen kurz vor dem
Abschluss“, sagt Prokurist Ralf Oldendorf. Denn die Planungen sind weit
fortgeschritten. Nun gelte es nur noch die Kritikpunkte der
Gemeinderäte, die einen Steg zum Paul-Collmer-Heim ablehnen und breitere
Gehwege fordern, umzusetzen. „Wir wollen bis Ende März den Bauantrag
stellen“, sagt Oldendorf. Auf dem bisherigen Parkplatz an der Ecke
Bertram-/Barbarossastraße soll ein Neubau mit 24 bis 30 Appartements für
Betreutes Wohnen entstehen. „Noch gibt es verschiedene
Planungsvarianten“, erklärt Oldendorf die ungefähren Angaben. Sicher ist
hingegen, dass die verschieden großen Wohnungen zum Kauf angeboten
werden. Das Interesse ist groß. Bereits jetzt stehen 115 interessierte
Bürger auf der Warteliste des Paul-Collmer-Heims für das betreute
Wohnen. Umso schneller soll der Neubau realisiert werden. „Wir planen
derzeit mit einem Baubeginn Ende 2013 oder Anfang 2014“, sagt Oldendorf.
Rückenwind erhält die Evangelische Heimstiftung
dabei vom Stadtplanungsamt. „Die Pläne sind ja bereits so weit
ausgearbeitet, dass sie genehmigungsfähig sind“, sagt Heinz Sonntag.
Ganz anders sieht das hingegen beim weiterführenden Gelände auf dem
„Anlägle“ entlang der Barbarossastraße aus. „Wir müssen nun erst einmal
ein neues Konzept erarbeiten“, sagt Sonntag. Der Gemeinderat hat noch
einmal unterstrichen, dass das im Flächenutzungsplan als
„Gemeinwesenfläche“ gekennzeichnete Grundstück auch weiterhin nur als
solches genutzt werden darf. Eine Wohnbebauung ist damit vom Tisch.
Vielmehr soll die Verwaltung nun eine Lösung für
den Neubau einer Kindertagesstätte erarbeiten. „Es besteht der Bedarf
an einer Einrichtung mit vier Gruppen“, hat Bezirksvorsteher Klaus
Eggert einentsprechende Bestätigung aus dem Rathaus erhalten.
Des Weiteren können sich Bezirks- wie auch
Stadträte auf dem Gelände an der Barbarossastraße auch ein
Mehrgenerationenzentrum vorstellen. Bislang ist das Grundstück zum
größten Teil in Besitz der katholischen Kirchengemeinde, da es
ursprünglich für den Bau einer Kirche vorgesehen war. „Sobald die Pläne
der Stadt für die Nutzung stehen, sollen die Verhandlungen mit der
Kirchengemeinde aufgenommen werden“, zeigt sich Eggert mit den Aussagen,
die er vom Ersten Bürgermeister Michael Föll bekommen hat, zufrieden.
Ziel sei es das Gelände zu erwerben, da die katholische Kirchengemeinde
nicht selbst als Träger der Kindertagesstätte fungieren will. „Die Pläne
sollten aber zeitnah erstellt werden, da der Bedarf an Plätzen in
Kindertagesstätten groß ist“, sind sich Sonntag und Eggert einig.
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Mit der Laterne auf neuen Wegen
Untertürkheim-UZ 9.11.2012:
500 Eltern und Kinder nahmen gestern am 29. Lampionumzug des Bürgervereins teil
(ts) – Laternen, Punsch und ein Feuerwerk gab es gestern beim 29. Lampionumzug des Bürgervereins zu bestaunen, der dieses Mal zum Alten Friedhof führte. Dorthin machten sich unter Chorgesängen zirka 500 Eltern und Kinder im einem 20-minütigen Fußmarsch auf. Begleitet wurden sie dabei mit Pauken und Trompeten vom Musikverein Untertürkheim. Ein Feuerwerk rundete am Ende den Laternenlauf ab.
„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. dort oben leuchten die Sterne, da unten leuchten wir“, tönte es gestern Abend immer wieder lauthals durch die Untertürkheimer Straßen. 500 Eltern und Kinder ließen es sich nicht nehmen am Laternenumzug des Bürgervereins teilzunehmen. „Wir sind völlig überrascht und auch ein wenig überfordert. Mit so vielen leuten hätten wir nicht gerechnet“, sagt Klaus Enslin, Vorsitzender des Bürgervereins. Unter den Mitläufern waren auch Almira Murati und ihr Sohn Dalil. „Mein Sohn hat mich regelrecht angefleht, dass ich heute frei nehmen soll, damit er am Laternenumzug teilnehmen kann“, erzählt Mama Murati. Der kleine Dalil hatte seinen Lampion in der Schule gebastelt und trug ihn besonders stolz vor sich her. Auch die Neunjährige Tulin freute sich über ihre Laterne, allerdings hatte das Mädchen diese gekauft. „Ich war so aufgeregt, konnte es kaum erwarten bis es endlich losging“, erzählt die Schülerin.
Im Schlepptau hatte Tulin ihre Freundin Selin, die zwar ohne Laterne aber dafür mit großer Freude dabei war. „Wir machen zurzeit alles gemeinsam“, freuen sich die Mädchen. Der Startschuss des Umzugs fiel am Storchenmarkt und dann betrat die Gruppe neue Wege. „Bis jetzt hat das Feuerwerk ja immer auf dem Leonhard- Schmidt-Platz stattgefunden, doch in diesem Jahr haben wir uns für den Alten Friedhof entschieden“, sagt Gerd Schumacher vom Bürgerverein. Und Enslin ergänzt: „Es ist uns auf dem Leonhard-Schmidt-Platz einfach zu eng geworden. Da muss dann auch an die Sicherheit der Leute gedacht werden“.
Den vielen Eltern und ihren motivierten Kindern schien dies nichts auszumachen, ganz im Gegenteil. nach dem etwa 20-minütigen Fußmarsch von der Widdersteinstraße, über die Hindelangerund Wallmerstraße stürmten alle begeistert auf den Alten Friedhof. „Wahrscheinlich nur, weil es in diesem Jahr das erste mal Punsch gibt“, sagt Schumacher lachend. mit dem warmen Getränk in der Hand bestaunten die Kinder und Eltern am Ende unter „Aah“ und „Ooh“-Rufen das 15-minütige, bunte Feuerwerk.
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| Ehrenbürger mit großen Verdiensten für den Ort Rotenberg
UZ 12.11.2012 - ROTENBERG:
Alexander Beutter prägte als Pfarrer das Dorfleben - Gründer der Theatergruppe und der Rotenberger Bank
Er ist der einzige Ehrenbürger Rotenbergs und eine
Persönlichkeit, die viele Spuren hinterlassen hat: Alexander Beutter.
Beruflich war er von 1891 bis 1926 der erste ständige Pfarrer des
kleinen Orts unterm Wirtemberg. Aber er war mehr: Der Musikfachmann
gründete den Kirchenchor und die Theatergruppe, er initiierte den Bau
des Gemeindehauses, rief die Spar- und Darlehnskasse Rotenberg ins Leben
und fungierte landesweit als Orgelsachverständiger. Ihm zu Ehren trägt
die Straße an der Rotenberger Kirche seinen Namen.
Von Mathias Kuhn
Unweit der malerischen Kirche im Rotenberger Ortskern hängt die Tafel
mit dem Straßennamen: Beutter-straße. Nur die Älteren wissen, wem der
Name gewidmet ist. Pfarrer Alexander Beutter. Er kam im November 1889
als Pfarrverweser in die evangelische Kirchengemeinde rund um die
Grabkapelle. Zwei Jahre später wurde er zum ersten ständigen Pfarrer in
Rotenberg ernannt. „Und mit Prestige ausgestattet. Denn die nun
selbstständige Pfarrstelle wurde vom württembergischen König gestiftet“,
erzählt Pfarrerin Mirjam Mühlhäuser. Der junge Pfarrer - bei seinem
Amtsantritt 1891 war er 29 Jahre alt - war Sohn eines
Landtagsabgeordneten, Kunstliebhaber und profunder Musikkenner.

Pfarrer Alexander Beutter und seine Frau Marie lebten und wirkten 35 Jahre
lange in Rotenberg. Foto: Sobek-Beutter
35 Jahre
lang - bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1926 - lebte und wirkte er
mit seiner Frau Marie im Pfarrhaus in der Stettener Straße. Und zwar
nicht nur als Pfarrer. So gründete er zur Pflege des Kirchengesangs
bereits 1889 den Kirchenchor. Ein Höhepunkt seines Kirchenchorschaffens
war sicherlich die Aufführung von Händels „Messias“ im Jahr 1925. Zudem
hat er die Theatergruppe der evangelischen Kirchengemeinde gegründet.
Die Rotenberger brachten damals besinnliche Stücke mit christlichem
Hintergrund, wie „Luther“ und „Gustav Adolf“ zur Aufführung. Die
Rotenberger Festspiele hatten einen guten Ruf. Noch heute lebt die
Tradition in der Theatergruppe des TGV Rotenberg fort. Landesweit machte
sich Beutter zudem als Orgelsachverständiger einen Ruf. Zudem hat er
viele Orgelbearbeitungen herausgegeben, und viele evangelische Christen
hatten in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein Werk des
Rotenberger Ehrenbürgers in den Händen.
Der Musikgelehrte, der selbst
viele Instrumente spielte, hatte die Vorarbeiten zur Neuausgabe des
Württembergischen Gesangsbuchs gemacht, das 1912 erschien und erst 1953
durch ein „neues“ Gesangsbuch ersetzt wurde. Noch von hohem Wert ist
dagegen ein anderes „Kind“ des einstigen Pfarrers. Auf seine Initiative
bauten die Rotenberg 1904 das Gemeindehaus, das heute noch immer den
Mittelpunkt des Gemeindelebens bildet. Auch außerhalb der
Kirchengemeinde hatte Beutter seine Hände im Spiel. So war er
Mitbegründer der Gemeindekrankenpflege sowie der Spar- und
Darlehenskasse Rotenberg, dem Vorläufer der Rotenberger Volksbank, die
wiederum in der Untertürkheimer Volksbank aufging. Er war - in
Anbetracht von Amtsmissbrauch aus heutiger Sicht unvorstellbar- sogar
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse. Eine Respektsperson und
Persönlichkeit. Wobei Beutter in Erzählungen von Alt-Rotenbergern auch
als streng beschrieben wird, der seine Bildung heraushob. Als er 1926 in
Ruhestand ging, ernannten ihn die Rotenberger zum Ehrenbürger. Nach der
Eingemeindung Rotenbergs Ehrenbürger ihres Ortes wurde er automatisch
auch Ehrenbürger der Landeshauptstadt. Nach seiner Pensionierung war er
nach Korntal gezogen, wo er 1952 verstarb.
Am Di 13.11.2012 lädt die evangelische Kirchengemeinde um 14 Uhr zu einem
Nachmittag rund um Beutter ins Gemeindehaus. Beutters Großnichte Gerdi
Sobek-Beutter sowie die Ortschronisten Heinz Berner und Robert Bubeck
berichten vom Ehrenbürger.
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Warten auf das Fairtrade-Zertifikat
UNTER-/OBERTüRKHEIM:UZ 23.10.2012 -
Stadtbezirke erfüllen gemeinsam die geforderten Voraussetzungen - Antrag wird geprüft
(mk) - Untertürkheims stellvertretende Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel und die Fairtrade-Mitstreiter fühlen sich zurzeit wie bei einer Stellenbewerbung. Ober- und Untertürkheim wollen gemeinsam als Fairtrade-Stadtbezirk ausgezeichnet werden. Der Antrag wurde im Juli abgeschickt. Jetzt warten die Mitstreiter auf positive Nachricht per Post.
Die Nervosität steigt. Insgeheim hatte die Steuerungsgruppe, die die Voraussetzungen für das Fairtrade-Zertifikat schuf, gehofft, dass sie diesen Monat die Auszeichnung in den Händen halten wird. Sie hatten sich eine öffentliche Preisverleihung während des Fleggatreff-Programms gewünscht - als Lohn für die Arbeit der vergangenen Monate.
Verliehen wird die Auszeichnung durch den Verein Transfair in Köln. Allerdings müssen die Bewerber dafür einige Kriterien erfüllen. Die Kommune muss - je nach Zahl der Einwohner - eine bestimmte Anzahl von Einzelhandelsunternehmen, gastronomische Betriebe, Schulen, Vereine und weitere Einrichtungen vorweisen, in denen fair gehandelte Waren angeboten werden. Zudem muss die Fairtrade-Idee weiter in der Bevölkerung bekannt gemacht werden.
Um die hoch aufgelegte Messlatte nicht zu reißen, hat sich Untertürkheim mit seinem Nachbarstadtbezirk Obertürkheim zusammengeschlossen. „Wir stehen hinter der Fairtrade-Idee“, sagt Untertürkheims Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Im Bezirksrathaus werden deswegen nur fair gehandelter Kaffee und Tee getrunken und ausgeschenkt. Die gemeinsame Steuerungsgruppe hat Stück für Stück die weiteren Voraussetzungen geschaffen. Die Schulen in den Stadtbezirken machen fast flächendeckend mit. In der Auschule verkaufen Schülerinnen und Schüler in der Pause nicht nur fair gehandelte Produkte, sondern sie haben auch eine interessante Ausstellung zusammengestellt, mit der sie durch den Stadtbezirk touren und die Besucher aufklären. Auch die geforderte Zahl an Fachgeschäften, die entsprechende Waren verkaufen, konnte nachgewiesen werden. Zudem schlossen sich Vereine und Einrichtungen wie die aktive Gartenstadtkirchengemeinde der Fairtrade-Bewegung an. „Wir haben unsere Unterlagen im Sommer eingereicht. Jetzt müssen wir warten, ob wir als Fairtrade-Stadtbezirk anerkannt werden“, sagt Koordinatorin Wenzel. Unter- und Obertürkheim würden damit anderen Stuttgarter Stadtbezirken wie Wangen, Bad Cannstatt oder Münster folgen. Wenn genügend Stadtbezirke anerkannt sind, dann würde die Landeshauptstadt als Fairtrade-City ausgezeichnet.
Zunächst harrt Wenzel täglich mit Spannung auf die Postsendung und hat zum Jahresende einen Wunsch: „Vielleicht können wir die Verleihung im Rahmen der Weihnachtsmärkte vornehmen.“
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Neue Kindertagesstätte am Alten Friedhof
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 15.10.2012: 1,8 Millionen Euro teurer Neubau bietet Platz für 30 Kinder - Absprache mit Denkmalamt erfolgt
Noch stehen die maroden Gebäude an der Großglocknerstraße 49 und
51. Aber die Planungen schreiten rapide voran. Anstelle der
unansehnlichen Häuser entsteht am Alten Friedhof ein 1,86 Millionen Euro
teurer Neubau einer Kindertagesstätte für 30 Kinder im Alter von null
bis sechs Jahren. Die unansehnlichen Häuser werden abgerissen. Die
Außenanlage erstreckt sich in den Alten Friedhof, die dafür nötigen
Absprachen mit dem Denkmalamt sind getroffen. Schwierig wird es sich
aber noch gestalten, den heute geforderten Energie-Standard zu
erreichen.
Von Alexander Müller
Das alte Gebäude an der
Großglocknerstraße 49 und 51 wird abgerissen. An gleicher Stelle
entsteht eine Kindertagesstätte mit 30 Plätzen. Der Baustart soll im
Frühjahr 2014 erfolgen. Foto: Müller
Passanten und Autofahrer, die in den vergangenen
Tagen die Großglocknerstraße nutzten, konnten die vorbereitenden
Maßnahmen nicht übersehen. Rund um die maroden Gebäude Nummer 49 und 51
wurden Probebohrungen durchgeführt. „Der Baugrund wurde untersucht, um
die Statik gewährleisten zu können“, erklärt Alexander Hofmann vom
Hochbauamt. Im Wesentlichen entsteht die neue Kindertagesstätte anstelle
der bestehenden Bebauung. Allerdings wird der Grundriss um ein Drittel
größer. Damit rückt der Kindergarten ein wenig näher zur Bushaltestelle.
„Das gesamte städtische Gelände dort zu nutzen, ist aber aus
Sicherheitsgründen nicht möglich“, erklärt Hofmann.
Das alte Gebäude an der Großglocknerstraße 49 und 51 wird abgerissen. An gleicher Stelle entsteht eine Kindertagesstätte mit 30 Plätzen. Der Baustart soll im Frühjahr 2014 erfolgen.
Das zweistöckige Gebäude wird parallel zur
Straße verlaufen und mit einem Satteldach versehen, damit sich in das
bestehende Ensemble einpasst. Der Haupteingang soll an der Seite zu den
Parkplätzen gegenüber der Oberen Apotheke liegen. Im Untergeschoss
gelangt man so in das großzügige Foyer. Zudem sind dort auch die Küche
und die Büro- und Personalräume untergebracht. Die eigentlichen
Betreuungsräume sind dann im ersten und im Dachgeschoss vorgesehen.
Diese können auch barrierefrei mit einem Aufzug erreicht werden. Über
die erste Etage soll über eine Spielterrasse auch der Zugang zur circa
600 Quadratmeter großen Außenanlage auf dem Alten Friedhof erfolgen. Ein
Problem der Planer konnte inzwischen gelöst werden. Da der gesamte Alte
Friedhof mitsamt der umliegenden Mauer unter Denkmalschutz steht,
musste mit der Denkmalbehörde die Möglichkeit des Zugangs abgeklärt
werden. „Dieser erfolgt nun über einen kleinen Durchlass, für den wir
wenige Meter der Mauer abtragen können“, sagt Hofmann. Den Wunsch, die
Mauer auf der gesamten Länge des Gebäudes abtragen zu können, gewährten
die Denkmalschützer allerdings nicht. Im Anschluss an die Umgestaltung
soll dann zügig auch mit der Umlegung des öffentlichen Spielplatzes auf
dem Alten Friedhof begonnen werden. Für die Außenanlage der Kita werden
weite Teile des heutigen Geländes benötigt. Daher wird dieser aber nicht
einfach wegfallen, sondern einfach um einige Meter innerhalb des Alten
Friedhofes verlegt.
Intelligente Wärmetechnik
Hingegen noch nicht geklärt ist das Problem, wie
man den für Stuttgarter Einrichtungen vorgeschriebenen Energie-Standard
erfüllen kann. Da eine monolithische Bauweise mit Ziegeln geplant ist,
„reicht eine außerordentlich gute Dämmung nicht aus“, erklärt Hofmann.
Vielmehr muss eine intelligente Wärmetechnik mit regenerativer Energie
eingebaut werden. Denkbar sind unter anderem eine Pelletheizung oder
auch ein Wärmepumpensystem, deutet Hofmann an. Hingegen unrentabel
scheint eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, da das Satteldach gemäß der
vorhandenen Bebauung in Ost-West-Richtung ausgelegt ist. „Diese
Probleme werden wir aber auch noch lösen“, zeigt sich Hofmann
zuversichtlich.
Der Zeitplan sieht vor, dass der Baubeschluss
für die Kindertagesstätte Ende kommenden Jahres erfolgen soll. Die
Planer gehen von einer Bauzeit von 18 Monaten aus. Somit könnte die neue
Kindertagesstätte Mitte/Ende 2015 in Betrieb gehen.
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Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg
Nächster Öffnungstermin
So 7.04.2013, 11-16 Uhr
im Ortsmuseum
Untertürkheim / Rotenberg -
Heimatgeschichtliche Ausstellung
Führungen um 11 und 14 Uhr
Die Industrialisierung Untertürkheims
am Anfang des 20. Jahrhunderts
* Firmengeschichten
* Warenzeichen
* Aktien u.v.m.
An jedem ersten Sonntag von April bis September
von 14-16 Uhr geöffnet
- im Alten Schulhaus Stuttgart-Rotenberg -
Württembergstr. 312
neuer Zugang zum Museum von hinten beachten
Mehr Infos hier:
Bürgerverein Untertürkheim e.V.
www.bv-untertuerkheim.de/
- Stuttgarter Gipsgeschäft seit 1896
in Untertürkheim
- Die Bettfedernfabriken Straus & Cie
- Firma Wolf & Söhne Baumwoll-
und Putzwollfabrik
- Fa. Jos. Biesinger -
das BISON-WERK in Stuttgart-Untertürkheim
- ESZET Kakao- und Schokoladenfabrik
- 100 Jahre Daimler-Werk in Untertürkheim
1904 - 2004
- Daimler-Motoren-Gesellschaft - Schreibmaschinen und Fahrräder
- Fusion der Daimler-Motoren-Gesellschaft mit Benz & Cie.
- Vereinigte Seifenfabriken Stuttgart -
seit 1902 in Untertürkheim
- Kinomaschinenfabrik Eugen Bauer
Neue Ausstellung im Heimatmuseum Rotenberg
Im Alten Schulhaus in Rotenberg, dem Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg des Bürgervereins Untertürkheim, wird ab 1. April die Jahresausstellung: "Die Industrialisierung Untertürkheims am Anfang des 20.Jahrhunderts" gezeigt. Mit zahlreichen Firmenbeschreibungen, Warenzeichen und Aktien der Unternehmen wird die industrielle Entwicklung Untertürkheims dargestellt. Zu ihnen gehören die Bettfedernfabriken Straus & Cie, die Vereinigten Seifenfabriken Stuttgart, Wolf & Söhne, Jos. Biesinger, Staengel & Ziller, Bubeck & Sohn, Daimler-Motoren-Gesellschaft, Karl Pfisterer, Eugen Bauer, UT-Motoren- und Fahrzeugbau, Gustav Reisser, Garbaty Cigarettenfabrik und weitere.
Am So 1.04.2012 und So 14.10. ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet - um 11 und 14 Uhr sind Führungen. Das Museum in der Württembergstraße 312 ist dann an jedem ersten Sonntag bis September jeweils von 14-16 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei. Sonderführungen für Gruppen nach Absprache (Tel. 338689). |
- Vereinigte Trikotagenfabriken AG
- R. Bubeck & Sohn - Hundekuchenmanufaktur
- Julius Faber K.G.
Optische Werke
- Gustav Reisser - Badartikel - gegründet
1871 in Untertürkheim
- Karl Pfisterer - Fabrik für elektrotechnischer Spezialartikel
- Friedrich Kübler - Sprengstoffe aus Untertürkheim
- Karl Glemser GmbH - Frauenlob - aus Stuttgart-Untertürkheim
- Carbáty Cigarettenfabrik Stuttgart
- UT-Motoren- und Fahrzeugbau Stgt.-Untertürkheim
- IDEAL-Steppdeckenfabrik
- Bericht in der Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/ Hundekuchen und Kinomaschinen
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Die Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes
Die Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes,
Video als Kurzinfo von Klaus Gebhard, 31.08.2012
Kurz-Info: Dauer 7 Minuten - Vollbild X mit Doppelklick
Die 62km Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes,
ausführliche Erläuterung an Hand der BISS-Karte von Klaus Gebhard, 31.08.2012
37-Minuten-Video mit der Untertunnelung des Neckars
beim Stuttgart21-Projekt - von fluegel.tv
Vollbild X mit Doppelklick
Ab Minute 25: Neckarunterquerung in Untertürkheim
mit schließbaren Hochwassertoren im Tunnel.
Der Tunnel muss bei Neckarhochwasser geflutet werden!
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NEU: alfredhausser.blogsport.de zum 100. Geburtstag
31. August 2012
- Am 27. August 2012 wäre der Antifaschist Alfred Hausser 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wurde eine Ausstellung erstellt, die in Stuttgart gezeigt werden wird. Auf diesem begleitenden Blog werden die 11 Tafeln, die den Lebensweg und das politische Schaffen Haussers umreißen, dokumentiert.
http://alfredhausser.blogsport.de/
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Modernisiertes Neckarwehr in Untertürkheim hat Arbeit aufgenommen
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 3.9.2012: 18 Millionen Euro teure Sanierung der Staustufe abgeschlossen -
Zuverlässigere Technik und attraktive Brückenköpfe ==>> neckarwehr.htm <<

Foto:
Bundesanstalt für Wasserbau
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OB -WAHL STUTTGART - HISTORIE -
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Bewerbung für Fair-Trade-Zertifikat abgegeben
UNTERTüRKHEIM/OBERTüRKHEIM: UZ vom 25.08.2012 Beide Stadtbezirke erfüllen gemeinsam die Fairhandels-Kriterien - Verleihung im Herbst erhofft
(mk) - Kurz vor Beginn der Sommerpause können die Mitglieder der Steuerungsgruppe aufatmen. Unter- und Obertürkheim haben die Bewerbungsunterlagen für die Fair-Trade-Zertifizierung abgegeben. Gemeinsam konnten die harten Kriterien erfüllt werden. „Jetzt hoffen wir, dass wir als Fair-Trade-Stadtbezirke ausgezeichnet werden“, sagt Untertürkheims Bezirksvorsteher Klaus Eggert.
Eine weitere, wahrscheinlich die letzte und größte Hürde haben die Mitglieder der Steuerungsgruppe nun erfüllt. Seit einigen Monaten machen sich einige Untertürkheimer daran, ihren Stadtbezirk auf Fairen Handel zu trimmen. „Unser Ziel ist es, dass auch unser Stadtbezirk als Fair-Trade-Ort anerkannt ist“, sagt Michael Alexander Schmückle, Initiator dieses Gedankens und Inhaber des Fairhandels-Geschäfts in der Widdersteinstraße.
Verliehen wird der „Titel“ durch den Verein TransFair in Köln. Die Organisation stellt einen harten Forderungskatalog auf. Je nach Größe der Kommune müssen die Gemeinden eine bestimmte Anzahl von Einzelhandelsunternehmen, Cafés, Schulen und Einrichtungen aufweisen, in denen die Kunden auch fair gehandelte Waren einkaufen können. Um diese hohe Hürde überspringen zu können, haben sich die beiden Nachbargemeinden im Neckartal zusammengeschlossen. „Die Bezirksbeiräte beider Orte unterstützen die Idee und haben unabhängig voneinander beschlossen, Anstrengungen zu unternehmen, die Kriterien zu erfüllen“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Unter dem Vorsitz seiner Stellvertreterin Dagmar Wenzel hatte sich eine Steuerungsgruppe mit Vertretern des Bezirksbeirats, der Schulen, Kirchen und des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins gebildet. Vordingliche Aufgabe sei die Bestandsaufnahme gewesen. Wo können bereits Fair-Trade-Produkte erworben werden oder wo wird Fair-Trade-Kaffee ausgeschenkt und wo können Mitstreiter gewonnen werden? „Ziel ist es auch den Fair-Trade-Gedanken öffentlich zu machen und in die Gesellschaft zu tragen“, sagt Schmückle.
Foto:Enslin
Es gelingt offensichtlich gut. So ergriffen einige Schluklassen - vorbildlich ist dabei die Auschule - die Initiative. Auch Firmen, Vereine oder das Bezirksrathaus schlossen sich der Initiative an. „Insofern können wir nun die Kriterien erfüllen und haben die Bewerbungsunterlagen an den Kölner Verein geschickt“, sagt Eggert. TransFair werde die Unterlagen nun genau prüfen. „Wir sind aber überzeugt, dass wir nach der positiven Überprüfung das Zertifikat erhalten werden“, sagt Schmückle. Die Auszeichnung als Fair-Trade-Stadtbezirk solle dann - voraussichtlich im Herbst - in einem kleinen Festakt verliehen und die Zertifikate für die Stadtbezirke übergeben werden, so Eggert.
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UNTERTÜRKHEIM - Fairhandelsprodukte & Wein -
Michael Alexander Schmückle
seit 31.1.2012 in der Widdersteinstraße 10
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STUTTGART 21 - Deckel über Güterbahnhof soll für Ruhe sorgen
UNTERTüRKHEIM: Architektengruppe erarbeitet städteplanerisches Konzept für Bahngelände - Parklandschaft soll Brücke schlagen
2013 werden die Tunnelbauarbeiten für Stuttgart 21 auch in
Untertürkheim beginnen. Ausgenommen ist das Güterbahnhof-Areal. Der
Abschnitt ist noch nicht planfestgestellt. Dort soll ein Wartungsbahnhof
entstehen. Bürger befürchten, dass der Lärm die Lebensqualität des Orts
massiv mindert. Eine Architektengruppe will nun ein Konzept erarbeiten.
Das Bahngelände könnte überdeckelt werden. Es entstünde ein
Grünstreifen, der den Lärm schluckt - egal ob Stuttgart 21 realisiert
wird oder nicht. Von Mathias Kuhn
Lauten Protest lösen die Bauarbeiten rund um den
Stuttgarter Hauptbahnhof und die Trassenführung auf den Fildern aus.
Vergleichsweise ruhig geht es in den Oberen Neckarvororten zu. „Dabei
wird Untertürkheim durch Stuttgart 21 mit am stärksten belastet werden“,
sagt Sabine Reichert, die Sprecherin des Informationsbündnisses
„Zukunft Schiene Obere Neckarvororte“. Auf dem heutigen, weitgehend
stillgelegten Güterbahnhof soll ein Service- und Wartungsbahnhof
entstehen. Die Stuttgart-21-Gegner aus Untertürkheim fürchten, dass die
Lärmbelastung durch den 24-Stunden-Betrieb erheblich steigen wird. „Und
zwar nicht nur während der Bauzeit, sondern permanent“, sagt
Grünen-Bezirksbeirat Martin Glemser. So soll auf dem Gelände an der
Augsburger Straße eine Außenreinigungsanlage und ein technischer
Servicepunkt eingerichtet werden. „Das ist ein 200 Meter langes Gleis
mit einer kurzen, fahrbaren Halle darüber. Beim Verschieben der
Montage-Einhausung ertönen Warnsignale in einer Lautstärke von 107
Dezibel“, erklärte Glemser beim Vororttermin auf dem Eszet-Steg. Dorthin
hatten die Untertürkheimer Aktiven einige Stuttgart-21-kritische
Architektinnen und Architekten eingeladen, um ein städteplanerisches
Gegenkonzept zu erarbeiten. „Wir wollen nicht nur die Missstände
aufzeigen, sondern das Heft des Handelns in die Hand nehmen“, sagt
Reichert.

Anhand von Luftaufnahmen und Plänen, die die
Bahn für den Planabschnitt 1.6B verlegte, machte sich
Landschaftsarchitekt Christof Luz Gedanken über die
Gestaltungsmöglichkeiten. „Brücken- und andere mehrstöckige Bauwerke für
Stuttgart 21 werden sich in diesem Bereich nachhaltig auswirken“,
prognostiziert Luz. Doch er hat eine städteplanerische Vision. „Die
Bahngleise trennen heute bereits Untertürkheim wie eine
Demarkationslinie. Wenn der Gleisbereich beispielsweise zwischen dem
Untertürkheimer Bahnhof und der Haltestelle Neckarstadion überdeckelt
wird, würden Verbindungen geschaffen und gleichzeitig würde der Lärm
gemindert“, sagt Luz. Städtebaulich könnten auch seine Kolleginnen und
Kollegen, die sich die Situation erstmals vor Ort angesehen und angehört
haben, sich eine Kombination aus Park- und Wohnlandschaft vorstellen.
Auf der Überdeckelung könnte eine Grünzone für die Bevölkerung sowie
Wohn- oder Gewerbeflächen für Handwerker auf der Seite der Benz Straße
entstehen.
Auch für die Finanzierung gibt es Vorschläge.
„Hier könnte die Bahn ihre Ausgleichsmaßnahmen sinnvoll einsetzen“,
meinte ein Untertürkheimer. „Der Vorteil dieser Vision ist, dass sie
Untertürkheim sowohl im Falle von Stuttgart 21 als auch in der heutigen
Situation mit dem starken Güterzugverkehr enorme Erleichterung bringen
würde“, sagt Reichert. Die Architektinnengruppe will die Ideen bis zum
Erörterungstermin für den Abschnitt 1.6B in konkrete Pläne fassen.
Nächstes Treffen Informationsbündnis
Untertürkheim –
Zukunft Schiene:
am Donnerstag, den 16. August 2012 um 19:30 Uhr, Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 38.
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GESUCHT: Historische KINO-Dokumente von Untertürkheimer Kinos
Auch Untertürkheim hatte von 1911 bis in die 1970er Jahre mehrere Kinos.
Noch bis Ende September Kino-Ausstellung in Gablenbergim MUSE-O::
Ausstellung und winziges Kino in einem –im Muse-o Gablenberg

Anzeige von Juli 1927 zum 50. Untertürkheimer Feuerwehrjubiläum
1917: Untertürkheim - Wiedmann. M.. Claudiusstraße ???
1918: Untertürkheim. Kgr. Württemberg (8000 Einw.) - L.U. Lichtspiele Untertürkheim, Cannstatterstr. 10 -
150 Plätze - Carl Burkhart, Stuttgart, Kriegsbergstr. 13 Fernsprecher: 13166 -
im Saal des Gasthauses zum Hirsch neben der Evang. Stadtkirche

Gasthaus zum Hirsch um 1900 - Cannstatter Straße 10
1920: Lichtspiele Untertürkheim, CannstatterStr. 10 (Sp. Freitag, Sonnabend und Sonntag) 145 Plätze Philipp Treutier, Eßlingen a. N., Apothekerstraße 11
1921: Lichtspiele Untertürkheim, Stuttgart-Untertürkh., Cannstatter Straße 10 (Freitag, Sonnabend, Sonntag) 145 Plätze -
Inhaber: Philipp Treutier,. Eßlingen am Neckar, Apothekerstr. 11.
 
ULI Lichtspiele im rückwärtigen Saal des Gasthaus zum Löwen - links um 1910 - rechts Foto von 2004: Enslin
1927: ULI-Untertürkheimer Lichtspiele wurde zum Gasthaus zum Löwen in der Cannstatter Straße 49 - heute Augsburger Str. 340 verlegt. Das Haus steht noch - der Kinosaal war der Anbau - heute Bank-Parkplatz.
1929: "Uli"- Untertürkheimer Lichtspiele. Stuttgart-Untertürkheim Cannstatter Str. 49 a, F: 30965, Gr: 1928, täglich, R 400 Plätze
I: Karl Kauderer sen. Stuttgart. Friedrichstraße 41
1930: „Uli"- Untertürkheimer Lichtspiele, Stuttgart-Untertürkheim, Cannstatter Str. 49 a, F: 30965, Gr: 1928, täglich, R 400 I: Karl Kauderer sen., Stuttgart. Friedrichstraße 41
1949: US-Zone: Stuttgart-Untertürkheim (14 a) - Uli-Lichtspiele Tel. 30 965.
Inh.: Karl Kauderer, Stuttgart-Untertürkheim, Aribergstr. 15. - Mit Diaprojektor - 7 Tage Spielbetriebe - Plätze: 443
1950: Uli-Lichtspiele Untertürkheim, Arlbergstr. 13, Tel. 3 09 65, I: Karl Kauderer, Stuttgart-U.. Arlbergstr. 13. 398 Plätze. 7 Tg., 1 V., Dia; App.: Baue M 7, Vst.: Lorenz, Str.: W. 220 Volt Bühne 5x2x7, O. ja.
1958: Sonnen -Theater -Untertürkheim, Oberstdörfer Str. 3, Tel: 32210, 1: Lore Walheim & Willy Klein, Gf: Werner Hess Plätze: 528, Best: Löffler, Hochpolster, 7 Tg., 16-20 V., 2 Mat.-/Spätvorst., tön. Dia, App-. Philips FP 56, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35, Th., O.
1961: Sonnen-Theater -Untertürkheim, Oberstdorfer Str. 3, Tel: 32288, I: Lore Walheim & Willy Klein PIätze: 528, Best: Löffler, Hochpolster, 7 Tg, 16-20 V, 2 Spät-, 1-2 Sondervorst, FKTg: licht, App: Philips FP 56, tlVers2g:t KS„d, donnerstags, tön. Dia-N, Br, App: Philips FP 56, Lichtquelle: Becklicht, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL, Th, O, Höranlage
Das Sonnen-Theater wurde im Biergarten des Gasthauses Sonne als Zweckbau 1957 von der Familie Walheim errichtet und betrieben (die gleichzeitig mit ihrer Firma Photo-Hildenbrand in Stuttgart die Vertretung für Philips-Kinomaschinen besaß). Architektonisch gut gelöst war die Integration des Foyers unter den ansteigenden Rang, Gesamtplatzzahl war etwa 450. Das Theater wurde Mitte der 1970er Jahre geschlossen.
Umbau ca. 1975 zuerst ALDI - heute KIK Textildiscont - Ecke Oberstdorfer /Silvrettastraße
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Stuttgarter Zeitung: Bahnhof Untertürkheim - Seit Monaten klebt der Dreck fest
==>> http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bahnhoefe-seit-monaten-klebt-der-dreck-fest.113eeec4-e7c0-45b8-b0c8-82024ac6ecc0.html
Claudia Leihenseder, 30.07.2012
Untertürkheim - S-Bahn-Pendler werden das Bild kennen: Dreck, Zigarettenkippen und Müll auf dem Boden, Urinspuren in den Ecken und manchmal auch bröckelnde Bausubstanz. Der Zustand der S-Bahnhöfe in den Neckarvororten ist teilweise erbärmlich. Besonders schlimm sieht es in Untertürkheim aus.
Wer dort am Gleis 6 mit der S-Bahn aus der Stadt ankommt, möchte gar nicht erst aussteigen. Der Bahnsteig ist dort, wo er überdacht ist, völlig verklebt und schmutzig. Offensichtlich sind Flüssigkeiten – ob Kaffee, Cola oder Urin – verlaufen. In den inzwischen getrockneten Pfützen hat sich herumfliegender Dreck gesammelt. Vor allem um die Sitzgelegenheiten ist der Boden bräunlich statt schwarz. Der Treppenabgang zur Unterführung ist nicht besser: Die Stufen bröckeln, alte Pappbecher liegen herum und in den Ecken sind stinkende Pfützen von Urin. Das gleiche Bild in der Unterführung: auch dort muss sich jemand in einem unbeobachteten Moment direkt vor einer der Kneipen erleichtert haben.
Woanders sieht es etwas besser aus
Etwas besser sieht es in Obertürkheim an der S-Bahnhaltestelle aus. Am Montagvormittag werden gerade die Scheiben der Wartehäuschen und der Schaukästen gereinigt. Der Boden ist trotzdem klebrig. Dort, wo auf Plakaten und Schildern auf den Nichtraucher-Bahnhof hingewiesen wird, liegen Kippen auf dem Boden. Anderswo natürlich auch. Auf dem Treppenabgang ist wieder Müll. Die Kacheln der niedrigen Unterführung sind allerdings sauber. Graffiti-Künstler haben sich an dieser Stelle nicht verewigt. Nur der Mülleimer ist verbeult. Richtig eklig sieht der Automat für Snacks und Kaltgetränke am Bahnsteig aus. Die Klappe, in der man sich normalerweise seinen Snack aus dem Automaten holt, ist total verdreckt. Irgendeine Flüssigkeit muss dort ausgelaufen sein. Appetitlich ist das nicht.
Der Cannstatter Bahnhof schneidet etwas besser ab. Aber auch dort sind teilweise die Sitze voller Abfall. Der Ausgang am Ende der Bahnsteige in Richtung Zentrum sieht bis auf einige kleinere Spuren ordentlich aus. Der Ausgang Richtung Neckarpark und Kegelenstraße ist extra für die Fußballweltmeisterschaft 2006 hergerichtet worden. Die rote Wand, die mitten auf den Vorplatz ragt, ist etwas in die Jahre gekommen und es sind Graffitis überstrichen worden. Auch in Bad Cannstatt machen die Automaten keinen appetitlichen Eindruck. Einer ist rostig, ein anderer verbeult und die Scheibe angesengt.
Wie oft wird geputzt?
Doch was sagt die Bahn dazu? „In Bad Cannstatt sind wir jeden Tag präsent“, sagt eine Sprecherin des Schienenkonzerns. Tatsächlich ist am Montagvormittag auch jemand mit Müllzange, Besen und Kehrschaufel unterwegs, der erste Eindruck ist dort auch besser als an den anderen Bahnhöfen. In Ober- und Untertürkheim schickt die Deutsche Bahn AG drei Mal pro Woche einen Putztrupp durch, der die Mülleimer leert, Vitrinen und Glasflächen reinigt und auch den Boden säubert. Eine Nassreinigung sei allerdings nicht so häufig möglich, betont die Sprecherin. Man versuche, die bekannten Ecken regelmäßig und auch bei Hinweisen aus der Bevölkerung zu reinigen. Aber: „Wenn ein Schülertrupp durch den Bahnhof durchgegangen ist, dann können Sie gleich wieder reinigen.“
Dass Untertürkheim ein Problembahnhof ist, weiß die Bahn. Deswegen wird von dieser Woche an der Putzrhythmus auf täglich heraufgesetzt. An diesem Freitag soll die nächste Nassreinigung in der Unterführung stattfinden. Der Bahnsteig, an dem die Verschmutzungen teilweise eklatant sind, bleibt jedoch vorerst trocken.
Man könne nur nachts reinigen
„Man muss auch einsehen, dass der Bodenbelag am Bahnsteig nur ein bis zwei Mal pro Jahr grundgereinigt werden kann“, meint die Sprecherin. Es sei ein sehr hoher Aufwand. Schließlich könne man nur nachts reinigen und müsste zudem eventuell die Oberleitungen abschalten, wenn man mit Hochdruckreinigern die Bereiche säubert. In Untertürkheim habe es erst im Frühjahr eine Grundreinigung gegeben. Und im Moment sei keine weitere geplant.
Dass sich trotz Rauchverbot zahlreiche Kippen auf den Bahnsteigen befinden, bedauert die Bahn und appelliert an ihre Kunden: „Wir würden uns freuen, wenn die Reisenden sich an das Rauchverbot halten würden, machen aber keinen Druck.“ Man hoffe auf gegenseitiges Verständnis. „Es ist ein gesellschaftliches Problem“, sagt die Sprecherin. Wenn jeder etwas aufpasse, dann habe man einen Effekt.
Und was sagt der Automatenbetreiber zum Zustand seiner verdreckten Geräte? „Normalerweise wird bedarfsgerecht gereinigt“, sagt Bernhard Schöll, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma mit Sitz in Winningen bei Koblenz. Sprich: Wenn der Bestücker zum Automaten kommt, muss er ihn auch sauber machen. Vandalismus und Dreck sind für den Geschäftsmann Alltag. Eine Scheibe eines Automaten, hinter der die Kunden die Ware erkennen können, koste 200 bis 300 Euro. Die könne man nicht gleich ersetzen, wenn sie angesengt ist. Ehrlich gibt er zu: „Ich würde mir teilweise auch nichts aus den Automaten herausholen.“ Trotzdem berichtet Schöll von steigendem Umsatz bei seinen rund 800 Automaten, die er im Südwesten, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aufgestellt hat. Und: Er wird sich um die verschmutzten Automaten in den Neckarvororten kümmern.
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Firma Benz-Weine bezieht 2013 Glemser-Areal
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 21.7.2012:
Abriss der alten Gebäude hat begonnen - Lager und Präsentationsraum ab Frühjahr 2013
Der Abbruch hat begonnen: Auf dem Areal an der Bruckwiesenstraße entsteht der Sitz der Firma Benz-Weine mit Lager für eine Million Weinflaschen. Foto: Kuhn
Im Bruckwiesenweg klafft mittlerweile eine große Lücke. Abrissbagger haben einige Gebäude des Glemser-Areals abgetragen. Seinen ursprünglichen Plan dort 140 attraktive Wohnungen zu bauen, musste Investor Michael Warbanoff aufgeben. „Mein Sohn Mark baut für Benz-Weine dort ein attraktives Weinlager mit Schauraum“, erzählt Warbanoff. Die Firma Benz-Weine wird im Februar mit Verwaltung und Lager vom derzeitigen Standort in der Augsburger Straße ins neue Domizil umziehen.
Von Mathias Kuhn

Foto: Enslin
Der Bagger mit seiner imposanten Greifzange hat seinen Auftrag erfüllt. Vergangene Woche hat er sich innerhalb weniger Stunden im Gebäude am Bruckwiesenweg festgebissen, Stücke herausgebrochen und auf diese Weise das dreistöckige Haus, in dem bis vor wenigen Monaten noch eine Cocktail-Mix-Schule untergebracht war, dem Erdboden gleichgemacht. Nur noch Gesteinshügel und andere Berge mit Baumaterial zeugen von den einstigen Bauwerken. Mittlerweile konzentrieren sich die Abbruchspezialisten auf das Verwaltungsgebäude im Postwiesenweg - gleich gegenüber dem Autohaus für Daimler-Firmenangehörige. „Doch auch das zweite Gebäude im Bruckwiesenweg wird noch abgerissen werden“, sagt Michael Warbanoff.
Im Zuge der Umgestaltung des Lindenschulviertels hatte der emsige Investor aus Esslingen das ehemalige Glemser- und auch Teile des benachbarten Prinzing-Areals erworben. Sowohl den sehenswerten Pavillon für den Firmenwagenverkauf der Daimler-Beschäftigten als auch das Studentenwohnheim „In der Au“ hat Warbanoff erstellen lassen. Mit diesen Projekten weckte er das bis dato verkannte Gebiet jenseits der Bahnlinie aus seinem Tiefschlaf und wertete es auf. Auf dem einstigen Glemser-Areal wollte der Projektentwickler eigentlich ein innovatives Wohnbaukonzept verwirklichen. Geplant waren 140 familienfreundliche Wohnungen mit einem See und regenerativen Energiekonzepten. „Er hat dem Bezirksbeirat damals auch sein visionäres Parkraumkonzept vorgestellt“, erinnert sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Die Ideen waren aber nicht zu verwirklichen. Zwei Faktoren gaben den Ausschlag: Der Stuttgart-21-Tunnel soll unter dem Grundstück hindurchführen, weswegen die Bauherren nicht so sehr in die Tiefe gehen durften. „Zudem hat das Stuttgarter Innenentwicklungsmodell die Umsetzung untragbar gemacht. Es hätte auch sozialverträgliche Wohnungen vorgeschrieben“, erklärt Michael Warbanoff. Mit seinem Sohn, dem er das Gewerbe-Grundstück übertragen hat, plante er um.
„Wir erstellen ein modernes Weinlager für die Firma Benz-Weine mit einem attraktiven Präsentationsraum“, sagt Warbanoff. Das Lager wird rund 4500 Quadratmeter umfassen. Um mit der Bahntrasse nicht in Konflikt zu geraten, wird das Gebäude über der Erde gebaut und mit einer rund 1,1 Meter hohen Rampe für die Anlieferung versehen. Die Investoren gehen davon aus, dass das Gebäude bis Weihnachten steht.
„Im Februar werden wir dann mit der Verwaltung und dem Lager von unserem derzeitigen Standort in der Augsburger Straße in unser neues Domizil ziehen“, sagt Sascha Götz von Benz-Weine. Das Unternehmen beliefert die Gastronomie, Vereine, Praxen sowie Getränke- und Weinfachmärkte mit Weinen, Spirituosen und alkoholfreien Getränken. Es hat mehr als 700 Weine aus Baden und Württemberg, 500 Weine aus Spanien und Frankreich, 220 Weine aus Italien, weitere 300 edle Tropfen aus Übersee sowie Sekte und Champagner im Angebot. Damit zählt das Stuttgarter Unternehmen zu den absolut führenden Weinanbietern in der Region. Das derzeitige Zentrallager ist mit rund einer Million Weinflaschen sowie anderen Getränken bestückt.
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Wiener Firma PORR erhält wieder Auftrag für Großprojekt Stuttgart 21
Wien (ots) - Die PORR Deutschland hat von der Deutschen Bahn AG einen weiteren Großauftrag für das Projekt S21 in Stuttgart erhalten. Bei dem Auftrag mit einem Volumen von über 100 Mio Euro handelt es sich um zwei Ingenieurbauabschnitte in Untertürkheim bzw. Obertürkheim.
Die beiden äußerst anspruchsvollen Baulose 2A und 3 im Planfeststellungsabschnitt 1.6a grenzen direkt an den bereits vor einem Jahr von der Deutschen Bahn erteilten Tunnelgroßauftrag der ATCOST 21, die unter der technischen Federführung der PORR steht.
Die Beauftragung unterstreicht das hohe Vertrauen der Auftraggeber in die Baukompetenz der PORR. Beide Lose stellen für die Ingenieure der PORR Deutschland angesichts der technisch äußerst schwierigen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung dar. So müssen beispielsweise Gleise auf einer Länge von etwa 300 Metern über eine Dauer von 3 Jahren unter Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs in Nacht- und Wochenendsperrpausen unterfahren werden.
Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR, zeigt sich über diesen Folgeauftrag sehr erfreut: "Dieser Auftrag zeigt, dass die Deutsche Bahn mit unserer Leistung und Kompetenz sehr zufrieden ist. So ist dieses Projekt nicht nur wirtschaftlich äußerst bedeutsam, sondern bestätigt uns wieder einmal, dass sich die PORR am richtigen Weg befindet."
Rückfragehinweis: Mag. Gabriele Al-Wazzan Konzernsprecherin Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG
Absberggasse 47, 1100 Wien Tel.: +43 (0)50 626-2371, Fax: +43 (0)50 626-1186
gabriele.al-wazzan@porr.at,
www.porr-group.com
Auftrag für weitere Tunnelarbeiten vergeben
Untertürkheim/Obertürkheim: Bieterkonsortium um die österreichische Porr-Gruppe soll 110 Millionen Euro teure Bauwerke realisieren
(eh) - Ungeachtet aller offener Fragen rund um den Bahnhofsumbau in Stuttgart treibt die Deutsche Bahn das Projekt Stuttgart 21 voran: Nun wurden die Tunnelbauarbeiten in Unter- und Obertürkheim vergeben. Den Zuschlag für zwei Baulose im Volumen von 110 Millionen Euro erhielt eine Bietergemeinschaft unter Federführung der österreichischen Porr-Gruppe. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal nächsten Jahres beginnen.
Wie das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt gestern mitteilte, wurde der Auftrag Mitte dieser Woche vergeben. Die Porr-Gruppe hatte im vergangenen Jahr bereits den Zuschlag für die beiden Baulose des 9,5 Kilometer langen Fildertunnels zwischen Hauptbahnhof und Flughafen/Messe (Planfeststellungsabschnitt 1.2) sowie der rund sechs Kilometer langen Tunnelzuführung zwischen Hauptbahnhof und Ober- und Untertürkheim (Planfeststellungsabschnitt 1.6a) im Volumen von 750 Millionen Euro erhalten.

Die Grafik zeigt, an welchen Stellen demnächst in Untertürkheim gebaut werden soll. Grafiken: Kommunikationsbüro
Nun folgt der zweite große Teil des Planfeststellungsabschnitts 1.6a, für den die Baugenehmigung seit dem Jahr 2002 vorliegt. Bei den beiden äußerst anspruchsvollen Baulosen 2A und 3 handelt es sich um die Anbindung der Infrastruktur von Stuttgart 21 an die bestehenden Bahnstrecken in Ober- und Untertürkheim. In Untertürkheim (2A) entstehen drei neue Bauwerke: ein Tunnel in offener Bauweise, ein Trog für die Rampe zur Tunnelzufahrt sowie eine Rettungszufahrt als Rahmenbauwerk unter sechs Gleisen. In Obertürkheim werden sieben Ingenieurbauwerke, unter anderem ein Tunnel in offener Bauweise, Tröge und eine Eisenbahnüberführung neu gebaut. Zudem werden an beiden Orten etwa sieben Kilometer Gleise um- oder neu gebaut. Nicht mit in diesem Paket vergeben wurde das in der gleichen Ausschreibung angebotene Baulos 2B, die Zuführung Untertürkheim/Bad Cannstatt. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Nach Bahnangaben wird die Bietergemeinschaft jetzt auch mit der Ausführungsplanung und Bauvorbereitung für die beiden Baulose beginnen. Die Arbeiten selbst sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen. Sie werden mindestens drei Jahre lang unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes ausgeführt - vor allem nachts und an den Wochenenden.
Auch im Bereich Obertürkheim sind an mehreren Stellen anspruchsvolle Ingenieurbauwerke vorgesehen.
Die Arbeiten für diese Bauwerke waren europaweit ausgeschrieben worden - vier Bietergemeinschaften hatten sich daran beteiligt. Mit der Vergabe dieses Ausschreibungspakets ist nach Angaben der Bahn nun mehr als die Hälfte des Bauvolumens bei Stuttgart 21 vergeben. „Wir freuen uns, dass wir bei den Vergaben für das Bahnprojekt so gut voran kommen“, sagt Projektsprecher Wolfgang Dietrich. „Die Vergabe der Ingenieurbauwerke in den Neckarvororten lässt den Projektfortschritt immer deutlicher werden.“ Mit der formellen Vergabe endet auch die Einspruchsfrist der Bieter, die nicht berücksichtigt wurden.
Weiterhin offen ist der Planfeststellungsabschnitt 1.6b, der Abstellbahnhof Untertürkheim mit seinen vorgesehenen 27 Abstellgleisen mit einer Gesamtlänge von 7,4 Kilometern sowie Anlagen zur Außen-/Innenreinigung, Wartung und Betankung. Diese sollen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs zwischen Benz- und Augsburger Straße entstehen und den Abstellbahnhof am Rosensteinpark ersetzen. Die Planunterlagen für den Abstellbahnhof Untertürkheim wurden bereits vor zwei Jahren öffentlich ausgelegt, die Einwendungen seien derzeit noch in Bearbeitung, heißt es. Das Kommunikationsbüro rechnet damit, dass noch in diesem Herbst der Erörterungstermin stattfindet.
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Bahnhof in Untertürkheim - Denkmalschutz nicht beachtet
Stuttgarter Zeitung - Maira Schmidt, 29.05.2012 http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bahnhof-in-untertuerkheim-denkmalschutz-nicht-beachtet.57d7df4a-c5f9-404c-8e7a-a795573a5473.html
Untertürkheim - Einst ist er der ganze Stolz der Untertürkheimer gewesen. Leicht überdimensioniert für die kleine Ortschaft war der Bahnhof ein wichtiger Knotenpunkt für den Zugverkehr im Neckartal. 1845 hielt hier sogar die erste Königlich Württembergische Staats-Eisenbahn.
Heute ist der Bahnhof vielen Bewohnern des Stadtbezirks aber nur noch ein Dorn im Auge. Die 1896 erbaute Immobilie, bereits das dritte Bahnhofsgebäude an dieser Stelle, ist in einem schlechten Zustand. An den Wänden bröckelt der Putz, an den Türen blättert die Farbe ab, Eingänge und Fenster sind mit Werbeplakaten beklebt.
Zumal das Gebäude unter Denkmalschutz steht
Wo einst Daimler-Arbeiter aus der ganzen Region mit dem Zug ankamen, die Post und das Fernmeldeamt untergebracht waren, reihen sich heute Spielcasinos an Imbissbuden. „Als Visitenkarte für Untertürkheim ist das eine Schande“, findet der ehemalige Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim Eberhard Hahn.
Zumal das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Die damit verbundenen Vorschriften scheinen aber niemanden zu interessieren. So hat der Inhaber des Döner-Imbisses, der sein Geschäft unmittelbar neben dem Bahnhofseingang hat, die historischen Holzfenster einfach herausgerissen und durch weiße Plastikfenster ersetzt.
„Warum passt da keiner auf“, fragt Hans K. Schlegel empört. Der emeritierte Kunst- und Architekturprofessor wurde von der Stadtverwaltung als Experte gehört, als die Bahn das Gebäude vor rund 15 Jahren an einen Privatmann verkaufte.
Bei einem Ortstermin mit dem beauftragten Architekten und der Unteren Denkmalschutzbehörde untersuchte Schlegel damals die historische Bausubstanz. Er habe sogar die Farbe von den Wänden abgekratzt, um den historischen Originalton zu bestimmen, erzählt der Professor, der lange Zeit an der Hochschule der Medien (HDM) lehrte.
Die Holzfenster wurden ungenehmigt entfernt
Anschließend wurde das Bahnhofsgebäude aufwendig restauriert. „Das hat wirklich klasse ausgesehen“, sagt Hahn, der sich auch deshalb so sehr über den jetzigen Zustand des Bahnhofs ärgert. „Warum muss man vorher so einen Aufwand betreiben, um es dann wieder so verfallen zu lassen“, fragt der langjährige Vorsitzende des Bürgervereins.
Die Holzfenster seien tatsächlich ungenehmigt entfernt worden, heißt es hierzu bei der Unteren Denkmalschutzbehörde. Man habe aber einfach nicht das Personal, um regelmäßig Kontrollen durchzuführen. „Wir sind darauf angewiesen, dass wir Infos aus der Bevölkerung bekommen“, sagt der für die Oberen Neckarvororte zuständige Sachbearbeiter Bernd Sinzinger.
Die Problematik am Untertürkheimer Bahnhof sei ihm aber bekannt. Das Gebäude gehöre seit einigen Jahren nicht mehr dem ursprünglichen Investor, der es vor etwa 15 Jahren von der Bahn gekauft und aufwendig restauriert habe.
Die Immobilie sei inzwischen weiterverkauft worden. Heute gehöre das Gebäude drei Eigentümern, zu denen die Untere Denkmalschutzbehörde auch bereits Kontakt aufgenommen habe. „Ein bisschen etwas haben die auch schon verändert“, sagt Sinzinger. So sei etwa die aufwenige Werbung an der Außenfassade ein wenig reduziert worden. Nun müssten jedoch weitere Maßnahmen folgen.
Die komplette Immobilie soll laut Sinzinger im Verlauf des kommenden Jahres in einen den Denkmalschutzvorschriften entsprechenden Zustand zurückversetzt werden – einschließlich der alten Post, die von der Stadtbezirksseite aus gesehen, in dem ganz linken der drei Bauteile untergebracht war und vor Kurzem ebenfalls verkauft wurde. Zwei der drei Eigentümer seien in diesem Punkt auch sehr kooperativ, nur der Dritte stelle sich ein wenig quer.
Alle drei Eigentümer würden nun noch einmal von der Unteren Denkmalschutzbehörde angeschrieben. „Wir versuchen es immer zuerst auf dem ruhigen Weg“, sagt Sinzinger. Im Ernstfall stünden der Stadt allerdings auch andere Mittel zur Verfügung. Hausbesitzer, die gegen das Denkmalschutzgesetz verstoßen, könnten mit einem Bußgeld belegt werden.
Im äußersten Fall habe die Behörde sogar die Möglichkeit, eine Rückbauverfügung zu erlassen. Die Eigentümer würden dann mit Hilfe von Rechtsmitteln dazu gezwungen, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Da der Rechtsweg aber meist sehr langwierig sei, suche man zunächst das Gespräch.
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Voraussetzungen für fairen Stadtbezirk geschaffen
UNTER-/OBERTüRKHEIM: Vereine, Handel und Institutionen sowie Bezirksbeiräte treten für fairen Handel in beiden Stadtbezirken ein
(ale) - „Eigentlich sind wir soweit, wir haben die fünf nötigen Kriterien erfüllt“, sagt Dagmar Wenzel, die stellvertretende Bezirksvorsteherin von Untertürkheim. Gemeinsam mit dem Nachbarbezirk aus Obertürkheim will man nun den Antrag für die „Fair-Trade-Zertifizierung“ stellen.
Es ist ein weiterer Schritt für die Landeshauptstadt auf dem Ziel zur „Fair-Trade-Stadt“. Im Juli hatte der Gemeinderat den Beschluss gefasst, sich für das Zertifikat zu bewerben, auch auf Initiative von OB Wolfgang Schuster. Dafür müssen mindestens die Hälfte aller Stadtbezirke die nötigen Kriterien erfüllen, nun haben sich auch Ober- und Untertürkheim gemeinsam dazu entschlossen.
„Wir haben uns für den gemeinsamen Weg entschlossen, da wir einzeln Probleme hätten, die Kriterien zu erfüllen“, erklärt Wenzel. Beide Bezirksbeiräte haben dem Vorhaben uneingeschränkt zugestimmt. Und beim ersten Treffen der lokalen Steuerungsgruppe stellte sich heraus, dass auch bereits alle weiteren Kriterien erfüllt sind. „Es ist aber nicht so, dass wir uns das Leben unbedingt leichter machen wollten mit der Zusammenlegung. Schließlich gelten nun in diesem Fall für ‚einen‘ Stadtbezirk mit mehr als 20 000 Einwohnern auch strengere Kriterien“, erklärt Wenzel.
So schreibt der Verein zur Förderung des fairen Handels mit der Dritten Welt vor, für die Produkte von Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika aufmerksam zu machen, und durch den fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dafür sind an allen Schulen in den beiden Stadtbezirken Ende des Jahres innerhalb einer Woche jeweils Aktionstage geplant. Bereits jetzt werde das Thema im Unterricht behandelt und die Auschule sowie die Luginslandschule besuchen sogar einen Dritte-Welt-Laden. Und Michael Alexander Schmückle vom Untertürkheimer Fairhandelsgeschäft in der Fußgängerzone hält Vorträge in den Schulen. Besondere Aufmerksamkeit genießt das Thema in der evangelischen Gartenstadtgemeinde Luginsland: So besteht eine Kooperation mit dem Wirtemberg-Gymnasium und es wird ein faires Frühstück und sogar ein Tagesausflug dazu angeboten.
Zeitgleich müssen fünf Einzelhändler und zwei Gastronomiebetriebe fair gehandelte Waren anbieten. „Das erfüllen wir ohne Probleme“, freut sich Wenzel. Dennoch will man sich damit noch nicht zufrieden geben. „Wir wollen noch mehr Einrichtungen mit ins Boot holen.“ Vor allem größere Unternehmen in den Stadtbezirken sollen gezielt angesprochen werden, ob auch in der Kantine zum Beispiel fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt werden kann. Dies wollen auch die Bezirksrathäuser in Zukunft in die Tat umsetzen.
Allerdings sei dies auch ein schmaler Grat: Ziel sei es, vor dem Hintergrund des fairen Handels nicht die Anbieter von regionalen Produkten zu verprellen - gerade in Ober- und Untertürkheim. „Schließlich ist auch das ökologisch und fair“, betont Wenzel. Aufgrund der kurzen Wege und dem direkten Verkauf würde die Umwelt nur gering belastet und auch die heimischen Erzeuger unterstützt. Dabei muss das eine das andere nicht ausschließen. So verkaufe Mayer Fruchtsäfte in Uhlbach auch einen zertifizierten fair gehandelten Orangensaft.
In Zukunft will sich die Steuerungsgruppe noch verstärkter um die Vereine kümmern. Bei den zweimaligen Treffen im Jahr soll dann Bilanz gezogen werden.
Artikel vom 19.05.2012 Untertürkheimer Zeitung |
Kaffee in Untertürkheim - Die hohe Kunst des Kaffeeröstens
Nina Ayerle, 14.05.2012 Stuttgarter Zeitung - Neckarvororte
Untertürkheim - Seinen heutigen Beruf hat er vor allem deshalb gewählt, weil er endlich dem Geheimnis auf die Spur kommen wollte. Jahrelang hat Giuseppe Principe Experten befragt, Kurse besucht und recherchiert. Doch hinter das Mysterium des Kaffeeröstens kam er lange nicht.
Bei kaum einem anderen Produkt sind die Inhaltsstoffe und Mischungen so geheim wie beim Kaffee. Die Röstmeister sind verschwiegen. Giuseppe Principe wollte es in seinem eigenen Betrieb anders machen. Schon vor Jahren, lange vor der Eröffnung, schwor er sich, immer das Röstdatum und die Art der Mischung auf die Verpackung zu schreiben. „Der Kunde muss doch ungefähr wissen, was er da kauft“, sagt Principe.
Jetzt können die Käufer sofort sehen, ob zum Beispiel Arabica-Kaffee aus Brasilien oder Robusta aus Indien in der Mischung steckt. Nur den genauen Anteil der Kaffeesorten erfahren sie nicht. Jeder Röster habe schließlich seine eigene Theorie. Da lasse auch er sich nicht in die Karten schauen, räumt der gebürtige Italiener ein.
Mittwochs und donnerstags ist bei Caffè Principe Rösttag
Mittwochs und donnerstags ist bei Caffè Principe Rösttag. Mittlerweile kommen so viele Kunden, dass es sich lohnt, zweimal in der Woche die Maschine aufzuheizen. Die ungerösteten Bohnen stehen in großen Säcken an der Wand.
Mit einer kleinen Schaufel schöpft Vito, der Auszubildende von Giuseppe Principe, die gelb-grünlichen Bohnen in die große Maschine, die aus mehreren Silos und einem großen Schlauch besteht. „Die Bohnen werden durch den Schlauch aus dem Silo hochgezogen, während die Trommel warm wird“, erklärt Vito.
Wenn die Temperatur den richtigen Wert erreicht hat, bewegt er einen blauen Hebel und die Bohnen fallen auf die Röstfläche. Sobald sie dunkelbraun sind, hole er sie sofort raus, erläutert Vito. Die fertig gerösteten Bohnen packt er in große Kisten. An den anderen Tagen rösten sie nicht, da muss Vito die Bohnen für die Kunden verpacken. „Das macht die Maschine aber fast alleine, da muss ich nur die Tüte halten“, sagt er.
Seit fünf Jahren betreibt der Italiener seine kleine Rösterei
Die meisten Kunden wollen ganze Bohnen. „Wir haben hauptsächlich Kunden aus der Gastronomie, die mahlen selber“, erklärt Principe. Für Privatkunden mahlen sie auf Wunsch den Kaffee. Doch das gefällt den beiden Italienern eigentlich nicht. „Das ist dann für den Filterkaffee“, sagt Principe und rümpft die Nase.
Seit fünf Jahren betreibt der Italiener seine kleine Rösterei in Untertürkheim in der Lindenfelsstraße. Mit Kaffee hat er beruflich bereits seit 20 Jahren zu tun, früher vor allem als Händler. In Italien hat er seine Leidenschaft für Espresso und Kaffee entwickelt, im Alter von 28 Jahren kam er dann nach Deutschland. Der Wunsch, irgendwann eine eigene Rösterei zu eröffnen, blieb. In der ersten Jahren im fremden Land war Principe als Vertreter für Speiseeis und Kaffee unterwegs.
„Ich konnte ja die Sprache nicht“, erzählt er. Sein Großvater sei schon in den 1950-er Jahren nach Deutschland ausgewandert. Den wollte er damals eigentlich für ein bis zwei Monate besuchen. Doch aus wenigen Wochen wurden 16 Jahre. Der Grund: „amore“. Wegen einer deutschen Frau mit US-amerikanischen Wurzeln blieb Giuseppe Principe in Deutschland.
Zusammen mit einem Freund hat er die Rösterei aufgemacht. Sein Partner brachte genügend Erfahrung mit, Giuseppe Principe hat sich das Wissen in verschiedenen Kursen angeeignet. „Das meiste lernt man aber von anderen Röstern“, sagt Principe. Sein Partner habe ihn in viele Geheimnisse des Röstens eingeweiht. Mit 400 bis 500 Kilogramm geröstetem Kaffee in der Woche gehört Principes Rösterei zu den kleineren Betrieben. „Die großen Röstereien produzieren rund 10 000 Kilo am Tag“, berichtet er. In Stuttgart gebe es ohnehin nur noch vier Röstereien. Viele erzählen ihm, dass sie noch selber rösten. „Aber das glaube ich ihnen nicht“, sagt er.
Wenn er von unterschiedlichen Röstmethoden, verschiedenen Mischungen für Kaffee, Cappuccino oder Espresso spricht, ist Principe ganz in seinem Element. Alle paar Minuten klingelt sein Handy. Und während er nebenbei auf Italienisch telefoniert, erklärt er auf Deutsch, dass die „Bohnen nur gut“ werden, wenn sie „mindestens zehn Tage im Beutel ruhen“. Das Aroma sei sehr instabil. Wenn die Bohnen zu früh gemahlen werden, verflüchtige es sich.
Was dann passiert, demonstriert Principe sofort. Schnell brüht er einen Espresso auf, mit drei Tage alten Bohnen. „Die Crema ist viel gröber“, sagt er. Perfekt ist die Crema, wenn keine großen Bläschen zu sehen sind. Guter Kaffee ist eben leicht von schlechtem Kaffee zu unterscheiden. Das Geheimnis des Kaffeeröstens hat Principe damit gelüftet.
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Italienische Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe in der Lindenfelsstraße 39a |
Caffè Principe
Kaffee, Schokolade, Sirup
Eine italienische Kaffeerösterei in Deutschland.
Guiseppe Principe
Lindenfelsstr. 39a
70327 Stuttgart
Telefon: 0711 - 67340111
Fax: 0711 - 67340112
info@caffe-principe.eu
| Bericht im SWR-Fernsehen vom 16.2.2012
Jeden Mittwoch wird geröstet ...
Mo, Di, Do von 9:30 bis 17 Uhr geöffnet
http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=9301356/pv=video/
nid=122182/1kax0hi/index.html |
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Untertürkheim - Spaziergang zum neuen Abstellbahnhof
Das „Informationsbündnis Zukunft Schiene obere Neckarvororte“ veranstaltet am Donnerstag, 10. Mai 2012, einen Stadtspaziergang zum geplanten neuen Standort des Abstell- und Wartungsbahnhofs, der für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 nach Untertürkheim verlegt werden soll. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr am Eszet- Steg an der Augsburger Straße. Martin Glemser, Grünen-Bezirksbeirat aus Untertürkheim und Beauftragter des Landesnaturschutzverbandes, und Wolfgang Seidel von den Ingenieuren 22 werden vor Ort erklären, welche Gebäude und Anlagen wo geplant sind und wo die Tunnel verlaufen sollen. G äste sind willkommen.
Informationsbündnis
Untertürkheim –
Zukunft Schiene obere Neckarvororte
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Stuttgarter Zeitung 13.5.2012
Stuttgart 21 Baurecht für Abstellbahnhof fehlt noch
mai, 13.05.2012
Die Fildertrasse ist nicht der einzige Abschnitt im Rahmen von Stuttgart 21, für den das Planfeststellungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Auch für die Verlegung des Abstell- und Wartungsbahnhofs vom Rosensteinpark auf das Güterbahnhofgelände in Untertürkheim hat die Bahn bis jetzt kein Baurecht. Wenn der Abstellbahnhof tatsächlich kommt, könnte es für die Anwohner laut werden, das behauptet zumindest das Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte. Die Stuttgart-21-Gegner organisierten am Donnerstag einen Vor-Ort-Termin am Güterbahnhof. Martin Glemser, Grünen-Bezirksbeirat aus Untertürkheim, erläuterte die Pläne der Bahn. Rund 100 Bürger waren gekommen.
Signalanlagen sorgen für Lärmbelastung
Eine von ihnen ist Waltraud Hahn. Sie wohnt im Untertürkheimer Stadtteil Rotenberg. „Ich bin hier, um mich zu informieren“, sagte die 74-Jährige. Laut Glemser soll auf dem Gelände in Untertürkheim eine Reinigungsanlage für die Züge, ein Servicegleis sowie eine Tankanlage entstehen. Insbesondere die Warn- und Signalanlagen vor der Waschanlage und dem Servicegleis seien für die zunehmende Lärmbelästigung verantwortlich. Sie würden einen Lärm von bis zu 107 Dezibel verursachen, was mit der Lautstärke eines Presslufthammers vergleichbar sei, sagte der Lokalpolitiker. Auch die ebenfalls auf dem Gelände geplante Wertstoffpresse würde in ihren Spitzenzeiten 15 Minuten lang Lärm von bis zu 104 Dezibel erzeugen.
Sorge um Biotop zwischen den Gleisen
Das Lärmgutachten komme aber dennoch zu dem Schluss, dass in diesem Bereich keine Lärmschutzmaßnahmen notwendig seien. „Beim Lärm wird immer nur der Stunden- oder sogar der 24-Stunden-Mittelwert beachtet“, und der liege natürlich deutlich unter diesen hohen Spitzenwerten, sagte der Bezirksbeirat und fügte hinzu: „Wenn ich nachts wach werde, liegt das aber nicht am 24-Stunden-Mittelwert.“
Glemser fürchtet aber nicht nur um die Nachtruhe der Anwohner. Im vorderen Teil des Geländes seien die Gleise seit mehr als zehn Jahren stillgelegt. „Hier hat sich ein Biotop erster Güte entwickelt“, sagte der Bezirksbeirat. Insbesondere Zaun- und Mauereidechsen sind dort zu Hause.
Die Bahn erklärte hierzu, dass die Einwendungen gegen den Abstellbahnhof, auch die Bedenken zum Thema Lärmschutz, derzeit geprüft würden.
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Neu in Untertürkheim: Heilpraxis Andrea Fleuchaus
Heilpraxis
Andrea Fleuchaus
Margaretenstraße 61B
70327 Stuttgart - Untertürkheim
Telefon: 0711/3041627
E-Mail: hp.afleuchaus@online.de
http://www.heilpraxis-andrea-fleuchaus.de/
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TBU-VEREINSGASTSTÄTTE unter neuer Regie
Inh.: Familie Vögl-Cayless - Geschäftsführerin Josefine Vögl
TBU-VEREINSGASTSTÄTTE Württembergstraße 121
70327 Stuttgart-Untertürkheim
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Ab Di 17. April 2012 gelten wieder unsere regulären Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 23 Uhr.
An den Wochentagen bieten wir Ihnen Mittagstisch.
Tischreservierungen unter Telefon 01 51 / 53 22 20 87 oder 07 11 / 3 36 92 70 |
Untertürkheim (mk) - Der Turnerbund Untertürkheim (TBU) und Untertürkheims Vereine hatten am Montag Grund zu feiern: Unter der Regie einer neuen Pächterfamilie, die allerdings in Untertürkheim altbekannt ist, eröffnete die TBU-Vereinsgaststätte wieder: Die Familie Vögl-Cayless mit Geschäftsführerin Josefine Vögl übernimmt das Restaurant in der Württembergstraße 121. „Wir freuen uns auf die neue Aufgabe“, sagt die 26-Jährige, die von ihren Eltern Gisela Vögl und Ramon Cayless unterstützt wird. Die Freude war am Montagabend auch auf Seiten der Gäste groß. Nicht nur für TBU-Mitglieder, sondern für viele Vereine, Jahrgänger, Verbände und Spaziergänger ist das TBU-Restaurant mit seinem großen und hellen Saal, den vielen Parkplätzen und der günstigen Lage der ideale Veranstaltungsort und Treffpunkt. „Wir werden die Tradition fortsetzen“, versprechen Josefine und Gisela Vögl.
Josefine Vögl (Mitte) übernimmt mit ihren Eltern Ramon Cayless und Gisela Vögl die TBU- Vereinsgaststätte. Foto: Kuhn
Ihr gastronomisches Können und ihre Erfahrung beweisen sie seit Jahren in der Sängerhalle und im Wangener Autohof. Einen leckeren Vorgeschmack erhielten rund 200 Gäste, die über die Osterfeiertage das lukullische Angebot im TBU-Restaurant genossen. Der reguläre Betrieb startete gestern. „Von Dienstag bis Sonntag haben wir von 11 bis 23 Uhr geöffnet und durchgehend warme Küche“, sagt Josefine Vögl. An den Wochentagen gibt es einen täglich wechselnden Mittagstisch. „Auf der Speisekarte bieten wir gutbürgerliche, schwäbische Köstlichkeiten mit internationalem Hauch sowie saisonale Spezialitäten“, verspricht Josefine Vögl. Sonn- und feiertags können die Gäste zusätzlich unter drei Menüs wählen. Spaziergänger bekommen Kaffee mit Kuchen, abends auch Vesper mit lokalen Weinen. Im Sommer locken zusätzlich der Biergarten und der große Kinderspielplatz. -Untertürkheimer Zeitung 18.4.2012
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6. Kinder-Fußball-Turnier auf dem Wallmer-Sportplatz 
Die coolsten Kicker aus unserer Region, Mädels und Jungs beweisen sich auch in diesem Jahr beim Kinder-Fußball-Turnier in Untertürkheim. Das Spielmobil MOBIFANT (Region Bad Cannstatt und Neckar), der Kindertreff Untertürkheim und der Kinderbereich des Kinder- und Jugendhauses CAFE RATZ veranstalten das 6. Kinder- Fußball- Turnier. Alle Kinder zwischen 6 und 11 Jahren, die Spaß an Fußball haben, sind am Freitag den 11.05.12 nach Untertürkheim auf den Wallmer- Sportplatz (in der Wallmerstrasse) eingeladen. Die begehrten Startplätze könnt ihr euch, wie gewohnt, bereits am Donnerstag den 10.05.12 sichern. An diesem Tag ist auch das Spielmobil vor Ort. Das Turnier am Freitag beginnt um 14.30 Uhr und endet mit der Siegerehrung um 17.30 Uhr. Gespielt wird in Vierer-Teams (es können weitere Spieler als Auswechselspieler gemeldet werden).
Anmelden könnt ihr euch am Donnerstag, den 10.05.12 zwischen 15:00 Uhr und 17:30 Uhr und am Freitag, den 11.05.12 zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr. Noch Fragen? Im CAFE RATZ unter Tel. 0711/3365234-0 gibt es weitere Infos.
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Neue Perspektiven für den Stadtbezirk
UZ 28.3.2012
UNTERTüRKHEIM: Industrie-, Handels- und Gewerbeverein sowie Wirtschaftsförderin Ines Aufrecht suchen Wege mehr Kaufkraft anzulocken
(mk) - Seit 2003 beschäftigt sich der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) Untertürkheim mit der Frage, wie sich der Stadtbezirk in Zukunft entwickelt. Im Namen des IHGV stellte Hans Ulrich Strauß am Montagabend Ines Aufrecht, der Leiterin der Wirtschaftsförderung, das Konzept vor. Ziel muss es sein, Kaufkraft im Ort zu halten und in den Ort zu holen, erkannte sie. Eine Kundenkarte für Daimler-Mitarbeiter könnte ein erster Schritt sein.
Auch im Vortrag von Professor Strauß war die zentrale Frage, „wie Untertürkheim ein interessanter Ort bleiben kann?“ Denn die Sorge, dass der Ort weiter ausblutet, wurde auch in den anschließenden Redebeiträgen der IHGV-Mitglieder deutlich. Als ein Rezept gegen die Abwärtstendenz bringt Strauß die Idee eines „Weinviertels rund um den Württemberg“ ins Spiel. Mit unterschiedlichen Aktionen wollen Strauß und die IHGV-Mitglieder Wein-Touristen nach Untertürkheim und die Wengerterorte rund um den Württemberg locken. Ziel müsse es sein, den bisherigen Trend - nämlich das Ladensterben - zu stoppen und das Viertel um den Württemberg zu einem „erlebnisorientierten Naherholungs- und Tourismusziel“ zu entwickeln.
Dem etwas pessimistischen Tenor von Strauß setzte Aufrecht die durch Untersuchungen belegten Stärken Stuttgarts - die Megatrends - entgegen. „In Stuttgart werden sich 38 Wirtschaftszweige überproportional entwickeln. Mit den drei Kompetenzfeldern Nachhaltige Technologie, Wissen für morgen und Stadterleben eröffnen sich viele spannende Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort zu gestalten“, überzeugte Aufrecht die Zuhörer. Doch wie passen die Wünsche der Untertürkheimer in diese Entwicklung? IHGV-Pressesprecher Emil Roldan machte Aufrecht auf die Anstrengungen des Vereins aufmerksam. Regelmäßig stellen die IHGV-Aktiven Veranstaltungen auf die Beine und sie entwickeln Konzepte gegen das Ladensterben. „Aber wenn wir keine Unterstützung vonseiten der Stadt bekommen, treten wir auf der Stelle.“
Klaus Dieter Warth, vom Weingut Warth, ging einen Schritt weiter. Er sei von der Stadt enttäuscht. „Als der Bahnhof zum Verkauf stand, erklärte sich die Stadt nicht für zuständig, das Gebäude zu erwerben. Jetzt haben wir dort Spielhallen. Welchen Eindruck macht dies auf Touristen im Ortskern?“ Untertürkheim brauche ein professionelles Gesamtkonzept, das aber die IHGV-Ehrenamtlichen nicht alleine erarbeiten können, meinten etliche Redner. Ein erster Puzzlestein im Gesamtkonzept könnte eine spezielle Kundenkarte für Daimler-Mitarbeiter sein, die dann für die vier Oberen Neckarvororte gelte, so Aufrecht. Ein ähnliches Konzept hat Stadtteilmanager Torsten von Appen mit der Uni Hohenheim und dem Stadtbezirk Plieninigen-Birkach auf die Reihe gebracht. Aufrecht will zudem nochmals mit Stuttgart Marketing über die Weintourismus-Ideen sprechen und sie hat einen Workshop vorgeschlagen. „Durchaus hoffnungsvolle Perspektiven“, bedankte sich IHGV-Vorsitzender Markus Krautter bei Aufrecht und bei von Appen für deren Bemühungen.
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POLIZEI STUTTGART - Lokalmatador im Polizei-Großrevier Stuttgart-Ost
OBERE NECKARVORORTE: Stefan Ritz leitet seit hundert Tagen das Polizeirevier Ostendstraße
UZ vom 21.3.2012 - Stefan Ritz leitet seit November das Polizeirevier in der Ostendstraße. Der Cannstatter, der in Stuttgart-Ost wohnt, kennt sein Revier bestens. Foto: K. Rau
(mk) - Seit 100 Tagen leitet Stefan Ritz das Polizeirevier 5 in der Ostendstraße. In seinem Revier kennt er sich bestens aus. Der Cannstatter wohnt in Stuttgart-Ost. Auch die Oberen Neckarvororte, die von der Ostendstraße betreut werden, sind für ihn keine unbekannten Pflaster. Von 1996 bis 1997 leitete er eine Dienstgruppe in Untertürkheim. Nach Jahren mit Spezialaufgaben innerhalb der Polizei kehrt er zu den Wurzeln zurück. Er verspricht Bürgernähe und Kontinuität für Bewohner und Kollegen.
Als Ritz im Sommer gefragt wurde, ob er die Leitung des Polizeireviers in der Ostendstraße übernehmen wolle, musste er nicht lange überlegen. Stuttgart-Ost und die Oberen Neckarvororte kennt er wie seine Westentasche. Von seiner Wohnung kann er ins Büro laufen und nach zwölf Jahren mit verantwortungsvollen Aufgaben innerhalb der Polizeiorganisation wollte er in die Polizeipraxis zurück.
Im November hat er die Leitung des Großreviers übernommen. „Damit schließt sich ein Kreis“, sagt der 44-Jährige zufrieden. Er wuchs in Bad Cannstatt auf, hat im Kepler-Gymnasium das Abitur gemacht und ist wie „jeder Cannstatter eingefleischter VfB-Fan“. 1988 begann er die Ausbildung zur mittleren Polizeilaufbahn bei der Bereitschaftspolizei in Hechingen. Nach dem Dienst in der Einsatzhundertschaft in Biberach gehörte Ritz zu den wenigen, die sich auf eigenen Wunsch in die Landeshauptstadt versetzen ließen.
1991 kehrte Ritz in seine Heimat - ins Revier Wiesbadener Straße - zurück. In dieser Zeit übernahm er eine Stabsfunktion bei Einsätzen während der Leichtathletik-WM. Von 1994 bis 1996 schloss sich das Studium zum gehobenen Dienst an. 1998 zog es ihn das erste Mal ins Revier im Stuttgarter Osten. Bis März 1999 war er dort Schichtführer. Dann nahm er verschiedene Funktionen innerhalb der Landespolizei an. Beim Projekt zur Erneuerung der Informationstechnik eignete er sich Fachwissen an, das ihm nun im Polizeialltag nützt. „Denn das Thema Neue Medien und die Kriminalität im Internet werden uns in Zukunft immer stärker beschäftigten“, ist sich Ritz sicher. Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche liegt dem Vater von Zwillingen deswegen besonders am Herzen. Ritz will für alle Bürgerinnen und Bürger im Revier da sein, Nähe beweisen und leben. Dass dies keine leeren Worte sind, zeigt sich beim Fototermin vor dem Revier. Er wird angesprochen und hat ein „offenes Ohr“. Ritz engagiert sich im Kirchengemeinderat der Heilig Geist Kirche, ist in Vereinen verwurzelt. Er kennt mögliche Brennpunkte und kann Klagen einschätzen. Zudem kennt er die Hälfte seiner Kollegen - auch jene in den Oberen Neckarvororten - von früher. „Hier herrscht eine Superkollegialität“, sagt Ritz. Nachdem in den vergangenen Jahren die Leitung des Reviers schnell wechselte, will er für die Kollegen und die Bevölkerung auch eines erreichen: Kontinuität.
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Preisverleihung 2012 der „Heimatbuch-Stiftung Untertürkheim und Rotenberg“
Bei der Sitzung am 17.1.2012 wurden folgende vier Preisträger vom Verleihungsassschuss und vom Vorstand der „Heimatbuch-Stiftung Untertürkheim und Rotenberg“
einstimmig ausgewählt:
- 1. Bürgerverein Untertürkheim e.V. (Ausstellung: 110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim)
- 2. Sportler Bruno Dobelmann (Weltrekord Doppel-Solo-Beltquerung - Extremschwimmer)
- 3. Kantorei Untertürkheim (Rock-Oratorium Judas Makkabäus)
- 4. IHGV Untertürkheim (Restfinanzierung der Skulptur von Siegfried Berner im Kreisverkehr Mettinger Straße)
Die Preisübergabe von insgesamt 3000 EUR erfolgt bei der Hauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim e.V. am 12.3.2012
Dobelmann -Enslin-Ziegler-Krautter-Berner
Foto:Vetter
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Video in der SWR-Landesschau BW vom 1. März 18:45 Uhr
>>Albert Dulk und das Dulkhäusle <<
http://www.swr.de/landesschau-bw/id=122182/did=9367684/
pv=video/nid=122182/17byjsq/index.html
Albert-Dulk-Gedenkfeier am 1.4.2012 am Dulkhäusle
in Esslingen am Neckar
Sonntag, 1. April 2012 - ab 14 Uhr - Der "Albert-Dulk-Freundeskreis" lädt ein
Diese Gedenkfeier-Initiative des „Albert-Dulk-Freundeskreis“ wird bisher unterstützt u. a. von: Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) Stuttgart-Mittlerer Neckar, Humanistischer Verband Ba-Wü, IBKA Ba-Wü, DFV Ba-Wü, FreidenkerInnen Ostwürttemberg und Ulm/Neu- Ulm, sowie vielen Einzelpersonen. Herzlich willkommen sind weitere Unterstützer und viele Gäste -
Gedenk-Feier für Albert Dulk Sonntag, 1. April 2012, ab 14 Uhr am Dulkhäusle und in der Gaststätte Zeus Vereinsheim Radsportverein Germania (Römerstraße 13, Esslingen)
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Wichtiger Schritt zum Fairtrade-Stadtbezirk Untertürkheim
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 13.3.2012: Vereine, Handel und Gewerbe sowie Bezirksbeirat treten für fairen Handel im Ort ein
(mk) - Untertürkheim hat einen großen Schritt in Richtung „Fairtrade-Stadtbezirk“ gemacht. Der Bezirksbeirat begrüßte die Anstrengungen, die gemacht seit Wochen werden, um die Auszeichnung zu erhalten. Dieser Beschluss ist eine von fünf Voraussetzungen um das Fairtrade-Siegel zu erhalten. Auch die restlichen vier Kriterien kann der Stadtbezirk erfüllen.
Fairer Handel liegt nicht nur den Untertürkheimern,
sondern sogar Stuttgarts Stadtoberhaupt am Herzen. Auch auf Initiative
von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster hat der Gemeinderat beschlossen,
möglichst rasch Fairtrade-City zu werden. Mindestens die Hälfte der
Stadtbezirke Stuttgarts müssen dafür die Kriterien für eine
„Fairtrade-Gemeinde“ erfüllen.
Unabhängig von Schusters Wunsch habe Michael
Alexander Schmückle vom Untertürkheimer Fairhandelsfachgeschäft in der
Fußgängerzone vor Monaten bereits die Initiative ergriffen und
Verbindungen geknüpft, meinte Bezirksvorsteher Klaus Eggert. „Ein
Großteil der Kriterien, die der Verein zur Förderung des Fairen Handels
mit der ‚Dritten Welt‘ vorschreibt, können wir bereits erfüllen“,
berichtete Eggerts Stellvertreterin Dagmar Wenzel in der vergangenen
Bezirksbeiratssitzung. So sei bereits eine lokale Steuerungsgruppe
gebildet worden, die die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Auch Vertreter
der Bezirksbeiräte erklärten sich bereit, darin mitzuarbeiten.
Zudem müssen in Sitzungen und bei
Veranstaltungen im Bezirksrathaus - sofern möglich -
Fairhandels-Produkte ausgegeben oder beispielsweise Fair Trade-Kaffee
ausgeschenkt werden.
„Das Wichtigste ist allerdings, dass die
Bevölkerung für den fairen Handel sensibilisiert und aufgeklärt wird,
welche sozialen Ziele mit dieser Form des fairen Handels in den
Produktionsländern erreicht werden“, sagte Schmückle. Er bat in der
AGUV-Sitzung deswegen auch die Vereinsvertreter, vereinsintern über das
soziale Engagement zu informieren. Besonders wichtig - eine der fünf
Kriterien - ist die Aufklärungsarbeit in den Schulen, die in
Untertürkheim bereits angelaufen ist. Zudem muss ein Stadtbezirk in der
Größe von Untertürkheim vier Geschäfte aufweisen, in denen die Kunden
fair gehandelte Erzeugnisse kaufen und zwei Gastronomiebetriebe, in
denen sie entsprechende Produkte konsumieren können. „Auch damit sind
wir auf einen guten Weg“, berichtete Wenzel.
Den wichtigsten Beschluss fällten die
Bezirksbeiräte anschließend einstimmig. Sie votierten dafür, dass der
Stadtbezirk Untertürkheim sich um das Siegel bewirbt. „Die ersten,
wichtigen Schritte sind gemacht, jetzt müssen wir auf dem Weg
weitergehen“, gibt sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert optimistisch.
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AGUV kritisiert Auflagen und Gebühren bei Veranstaltungen
UNTERTüRKHEIM 7.3.2012 : Viele Vereine sehen Nachwuchsarbeit durch Ganztagesschule bedroht
(mk) - Beim Frühjahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft der Untertürkheimer Vereine (AGUV) gab es am Montag einen Tenor: Das Ehrenamt wird zwar hochgelobt, aber wenig gefördert. Auflagen und Gebühren erschweren die Teilnahme an Stadt- oder Vereinsfesten. Zudem sehen sich viele Vereine durch die Ganztagesschule in ihrer Existenz bedroht. In Untertürkheim gibt es noch rege Aktivitäten. Bestes Beispiel: das „neue“ Schmetterlingsfest am 21. April.
Zweimal im Jahr treffen sich Untertürkheims Vereine, um Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen wie die Stadtbezirksputzete abzusprechen, aber auch um Probleme zu diskutieren. Am Montagabend bestimmte neben einem positiven Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2011 und gemeinsame Aktionen in den kommenden Wochen, die Sorge um die Zukunft der ehrenamtlichen Arbeit. „Das Ehrenamt wird gelobt, aber uns wird die Arbeit gleichzeitig schwer gemacht“, meinte ein Vereinsvorsitzender. Als ein Beispiel nannten die Vereinsverantwortlichen die erhöhten Auflagen und Gebühren, die bei Straßen- und Vereinsfesten erhoben werden. AGUV-Vorsitzender Werner Feinauer wusste Beispiele: „Jahrzehnte lang konnten die Vereine, die Glühwein an ihrem Stand auf dem traditionsreichen Untertürkheimer Weihnachtsmarkt ausschenkten, bei der Stadt eine Sammelschankerlaubnis über den IHGV einreichen. Jetzt muss jeder Verein einzeln die Genehmigung beantragen und jeder einzeln eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 Euro bezahlen.“ Diese werde sogar fällig, wenn, wie beim Schwäbischen Albverein und beim Bayernverein das Fest am Bärenschlössle buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Zusätzlich zu den Kosten für das nicht verkaufte Essen und die Getränke bleiben die Vereine, die ehrenamtlich für die Bewirtung des Bärenschlössles sorgen, auf 50 Euro Gebühren sitzen.
Hinzu kommen - Feuerwehrkommandant Holger Kamm kann davon ein Lied singen - immer neue Auflagen für Straßenfeste wie für die Feuerwehrhocketse. Einen 26-seitigen „Leitfaden für die Organisation von Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen“ - eine verkürzte Form von Auflagen - hatte Bezirksvorsteher Klaus Eggert mitgebracht. Ihm, wie auch den erfahrenen Festorganisatoren ist klar, dass solche Vorschriften wie auch Gema- und andere Gebühren, dazu führen, dass immer mehr bekannte Veranstaltungen entweder in abgespeckter Form oder gar nicht mehr stattfinden. Umso erfreulicher ist das Engagement der Untertürkheimer Vereine beim Schmetterlingsfest. Nach einem Vorstoß von IHGV-Vorsitzendem Markus Krautter hatte sich im Herbst eine Gruppe gebildet, die das Traditionsfest im April auf neue Beine stellt. „Einige Vereine haben sich bereit erklärt, aktiv am Schmetterlingsfest teilzunehmen. Wir werden deswegen am 21. April sogar einige Straßenabschnitte im Ortskern sperren“, dankte Krautter für das „tolle“ Engagement.
Die Vereinsverantwortlichen sehen allerdings eine weitere Herausforderung auf ihre Vereine zukommen: „Die Ganztagesschulen können zu einer existenziellen Bedrohung für unsere Jugendarbeit werden“, warnte Hans-Peter Kienle, der Vorsitzende des Handharmonika- und Akkordeonklubs Untertürkheim-Luginsland (HAKUL). Auch Klaus Ruf, der Vorsitzende des Musikvereins Untertürkheim, und einige Sportvereinsfunktionäre sehen einige „offene Fragen“. Noch wisse man nicht, wie es sich auswirkt, wenn die Kinder und Jugendlichen bis 16 oder gar 17 Uhr in der Schule sind. „Ob sie dann noch motiviert sind, zur Probe oder ins Training zu gehen, scheint fraglich“, so Feinauer. Zwar suchen die Schulen die Kooperation mit den Vereinen. „Aber welcher ehrenamtliche Übungsleiter kann am frühen Nachmittag Kinder betreuen?“, fragt Kienle.
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UNTERTÜRKHEIMER
OSTERGARTEN 2012
In der Wallmerkirche in Untertürkheim,
Wallmerstraße 63,
kann vom
Sonntag, 18. März 2012
bis Ostermontag, 9. April 2012
Passion und Ostern
mit allen Sinnen erlebt werden.
Der Ostergarten ist täglich
von 9-12 und 14 - 18 Uhr, beziehungsweise nach Vereinbarung, geöffnet.
Es
finden stündlich Führungen nach Anmelung und um 16.00 Uhr eine offene Führung statt. Am Sa + So und feiertags Führungen um 15 + 17 Uhr.
Gruppen sollten sich
beim Pfarramt per Telefon 30 40 156 oder Email anmelden. stadtwallmerkirche@arcor.de
Musik im Ostergarten -
25.03.2012 19 Uhr Die Markuspassion von Guiseppe Peranda
mit dem Kammerchor Conentus Vocalis Wirtenbergensis.
Leitung Irene Ziegler -
Eintritt frei
Sonntag 25.03. 2012 19.00 Uhr Ort: Wallmerkirche |
Seelsorger mit Fingerspitzengefühl
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 29.2.2012:
Martin Hug wird Pfarrer der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde
Investitur am Sonntag 4. März, um 16 Uhr in sein Amt als Pfarrer der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde
(mk) - Noch ist das Büro von Martin Hug erst provisorisch
eingerichtet. Doch er fühlt sich in seiner neuen Umgebung wohl. Morgen
beginnt für den 53-Jährigen ein neuer Lebensabschnitt: Er wird Pfarrer
in der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde. „Wir sind gespannt auf die
Begegnungen“, sagt Hug. Im ersten Jahr wolle er die Menschen
kennenlernen, um dann Akzente zu setzen, um „miteinander am Reich Gottes
zu arbeiten“.
Noch gehen die Handwerker in der Wohnung und im
Büro von Martin und Christine Hug ein und aus, aber der „neue“ Pfarrer
der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde fühlt sich im Pfarrhaus im
Schatten der Wallmerkirche bereits heimisch. Der gebürtige Esslinger,
der in der Parksiedlung aufgewachsen ist, kennt Untertürkheim. „Meine
Frau Christine, die bei der Stadt Fellbach arbeitet, kann zu Fuß auf den
Bus“, sagt Hug lachend. Auch das Backhäusle und den schönen Garten rund
um die Wallmerkirche hat Hug bereits mit Begeisterung erkundet. „Sicher
werden wir versuchen, das eine oder andere Brot selbst im Ofen zu
backen“, freut sich der 53-Jährige, der auch den elterlichen Garten
unweit der Katharinenlinde bewirtschaftet. Rasenmähen, Früchte, Tomaten
und andere Pflanzen pflegen und ernten sei ein willkommener Ausgleich
für die Arbeit als geschäftsführender Pfarrer der Untertürkheimer
Kirchengemeinden.
Nach dem Studium der Theologie in Tübingen und
Kiel sowie dem Vikariat in Schwenningen führte ihn seine erste
Pfarrstelle nach Kirchensall im Kreis Öhringen. Danach kam er nach
Stuttgart zurück - genauer nach Riedenberg, wo er auch als
Altenheimseelsorger im Augustinum wirkte. Vor zehn Jahren wurde er
Pfarrer und Stellvertreter des Dekans an der Stadt- und Frauenkirche in
Esslingen. Er kennt die Befindlichkeiten einer fusionierten
Kirchengemeinde. Schließlich war er Ansprechpartner für die
verschiedenen Gruppen in den einstmals eigenständigen Gemeinden in der
Innenstadt Esslingens. Mit viel Fingerspitzengefühl gelang es dem
erklärten Seelsorger Hug in den vergangenen Jahren der Stadtkirche über
die Funktion als wichtige Zentralkirche in Esslingen hinaus eine eigene
Gemeindearbeit zu bescheren. Umso erfreuter registrierte Hug das
vielfältige Angebot der Untertürkheimer Kirchengemeinden. „Ich komme in
eine engagierte Kirchengemeinde mit vielen Gruppen und Veranstaltungen.“
Er freue sich darauf, im ersten Jahr zuerst die Menschen
kennenzulernen, um dann zu sehen, wo er sich einbringen und auf welchem
Gebiet er Akzente setzen könne. Aktivitäten wie der Ostergarten, aber
auch die Kirchenmusik sind für Hug, der selbst eine Posaune im
Wohnzimmer stehen hat, wichtige Elemente der Gemeindearbeit. „Chöre und
Choräle sind eine andere Form der Verkündigung von Gottes Wort.“ Auf
diesem Weg könne man andere Menschen erreichen und eventuell
hinzugewinnen. „Schließlich wollen wir miteinander am Reich Gottes
bauen“, sagt Hug, der gerne privat wandert oder auch mal in einem Krimi
schmökert.
Am Sonntag, 4. März, 16 Uhr, setzt Dekan Eckhart
Schultz-Berg Martin Hug in sein Amt als Pfarrer ein. Die
Investiturfeier wird in der Wallmerkirche gefeiert.
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Vorbild für fairen Handel
UNTERTüRKHEIM : Stadtbezirks strebt Fair-Trade-Zertifikat an - Artikel in der UZ vom 27.12.2011
(mk) - Degerloch hat es, Wangen auch und Oberbürgermeister Wolfgang Schuster will es für die ganze Stadt: das Fair-Trade-Zertifikat. Nun macht sich Untertürkheim auf, diese offizielle Auszeichnung zu erhalten.
Der Stadtbezirk muss einige Kriterien erfüllen, bei der der IHGV und der Bezirksbeirat die Initiatoren unterstützen wollen. Fair gehandelte Waren liegen OB Schuster am Herzen. Er will, dass Stuttgart eine Fair-Trade-Landeshauptstadt wird.
Verliehen wird die Auszeichnung durch den Verein zur Förderung des Fairen Handels. 1000 dieser Fair-Trade-Towns gibt es weltweit. In Deutschland startete die Kampagne vor zwei Jahren. Wer die Auszeichnung will, muss strenge Kriterien erfüllen: Als Kommune mit mehr als 7500 Einwohnern benötigt Untertürkheim vier Geschäfte, in denen fair gehandelte Waren verkauft werden. Zudem sollen in mindestens zwei Cafés oder Restaurants Fair Trade-Produkte - also Kaffee oder Tee - ausgeschenkt werden.
Mit dem Fachgeschäft von Michael Alexander Schmückle, das ab 31. Januar von der Buchhandlung Roth in die Widdersteinstraße 10 zieht, mit dem Cap-Markt und dem Kaufland verfügt Untertürkheim bereits über drei Fachgeschäfte. „Mindestens ein viertes Fachgeschäft müssten wir noch gewinnen können“, hofft Schmückle.
Auch mit den Gastrobetrieben, Kirchen und Einrichtungen ist Schmückle in Kontakt. Unterstützung erfährt der Unternehmer durch den Bezirksbeirat und den Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV). IHGV-Vorsitzender Markus Krautter bietet beispielsweise den Kunden seines Autohauses Kaffee an, der aus fair gehandelten Bohnen aufgegossen wird.
Die Organisationen des Fairen Handels zahlen den Produzenten Preise, die über den Weltmarktpreisen liegen, die die Produktionskoten decken und Spielraum für Entwicklungsaufgaben lassen. Sie garantieren langfristige, verlässliche Handelsbeziehungen und fördern den ökologischen Anbau. Ausbeuterische Kinderarbeit ist ausgeschlossen und auf den Einsatz von Gentechnik wird verzichtet. „Diese Kriterien gelten längst nicht mehr nur für die früher ‚Dritte Welt‘ genannten Länder. Auch fair gehandelte Erzeugnisse aus Europa und Deutschland, etwa Bio-Milch, gehören zum Sortiment“, sagt Schmückle, der mit weiteren Mitstreitern hofft, dass 2012 in Untertürkheim das Fair-Trade-Jahr eingeläutet wird.
FOTO. ENSLIN
UNTERTÜRKHEIM - Fairhandelsprodukte & Wein -
Michael Alexander Schmückle
ab 31.1.2012 in der Widdersteinstraße 10
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Wasserflugzeug Junkers F13 - D-833 -
startet auf dem Neckar
Neu: Drei Fotos vom 31. Oktober 1931 von
Probeflugversuchen der Jukers F13 D-833
auf dem Neckar zwischen Untertürkheim und Bad Cannstatt... MEHR HIER
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„Soldat aus Stein“ im Keller entdeckt
UZ 18.1.2012
ROTENBERG: Im alten Schulhaus findet die Kita-Leiterin in einer Kammer ein Monument
Im Keller des Alten Schulhauses hat die Leiterin der Kindertagesstätte ein Monument entdeckt: eine zwei Meter große Platte mit einem steinernen Soldaten. „Eine Gedenktafel für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs“, vermutet Anja Dauschek, die Leiterin des künftigen Stadtmuseums. Ältere Rotenberger erinnern sich, dass das Monument in der Nazi-Zeit am sogenannten Heldengedenktag aus dem Keller geholt wurde.
In einer engen Kammer im Keller des Alten Schulhauses in Rotenberg
hat die Kita-Leiterin das Monument des gefallenen Soldaten entdeckt - Foto:Eslin
„Einen gehörigen Schreck“ bekamen Miroslawa Sojka, die Leiterin der Rotenberger Kindertagesstätte, und ihre Helfer, als sie den Keller des alten Schulhauses umräumten. „Wir wollen die Räume als Atelier und Holzwerkstatt nutzen“, erzählt Sojka. Hinter Regalen verbarg sich eine Tür zu einer engen Kammer. Ideal für Regale, dachte sich Sojka. An der Wand lehnte eine zwei Meter große, schwere Platte. Als die Helfer die Betonplatte umdrehten, graute es ihnen für den Bruchteil einer Sekunde. Sie blickten in die geschlossenen Augen eines toten Soldaten - eine Plastik. Woher stammt das Monument? Die Kita-Leiterin suchte Rat bei Klaus Enslin, dem Vorsitzenden des Bürgervereins, der eine Fotografie an Anja Dauschek, die Leiterin des Planungsstabs für das künftige Stadtmuseum, schickte. „Ich habe es zwar nicht in Augenschein genommen. Aber der ganze Ausdruck, die Uniform und die geschlossenen Augen sprechen dafür, dass es sich um eine Gedenkplastik für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges handelt“, sagt Dauschek. Ihre Einschätzung deckt sich mit Erzählungen einiger Rotenberger Bürger. So erinnert sich Robert Bubeck daran, dass die schwere Tafel während des Dritten Reiches am sogenannten Heldengedenktag aus dem Keller geholt wurde. „Die NSDAP münzte den früheren Volkstrauertag, an dem der Toten des Ersten Weltkriegs gedacht wurde, in einen Ehrentag für die gefallenen Helden um“, erklärt Dauschek dazu.
Die Skulptur scheint aber bereits vor Beginn der Nazi-Herrschaft angefertigt worden zu sein. Keine Zeichen weisen auf die Nazis hin. Deswegen vermutet Hermann Berner, dass die Plastik bereits im Alten Schulhaus gestanden habe. „Es wurde 1934 abgerissen und 1935 ein neues Schulhaus gebaut. Eventuell fand die Skulptur keinen Platz und wurde in den Keller gestellt.“ Vielleicht gibt der Name „R. Hartmann“ am Rand der Skulptur Hinweise auf die Entstehungszeit und den Grund.
Doch was soll mit der Plastik geschehen? „Sie ist ein Zeugnis der Ortsgeschichte. Auch wenn sie an eine ungute Zeit erinnert, nützt es nichts, wenn man die Erinnerungen verdrängt“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Auch Dauschek hält die Plastik für „interessant“. Doch leider sei der Soldat für die geplante Ausstellung im künftigen Stadtmuseum zu groß und zu schwer. „Er würde vermutlich in unserem Archiv landen und dafür wäre er zu schade“, sagt die Ausstellungsexpertin. Sie würde es begrüßen, wenn die Skulptur im Stadtbezirk aufgestellt würde. Als eine Art Mahnmal. Allerdings mit Fingerspitzengefühl vorbereitet, im Dialog mit der Bevölkerung und im richtigen Umfeld. „Beispielsweise in zwei Jahren. Dann jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Mit dem Ausdruck des toten Soldaten könnte man hinterfragen, was Kriege anrichten“, könnte sich Dauschek vorstellen.
Wer noch Näheres zum Monument weiß, kann sich an Klaus Enslin, Telefon 33 86 89, oder an die Redaktion wenden.
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Neue Kindertagesstätte am Alten Friedhof
UNTERTüRKHEIM: UZ 14.1.2012 - Stadt stellt 1,8 Millionen Euro für die Einrichtung mit 30 Plätzen zur Verfügung

Das alte Gebäude Großglocknerstraße 49 und 51 wird abgerissen. An seiner Stelle entsteht eine Kindertagesstätte mit 30 Plätzen. Foto: Kuhn
Mit der Zustimmung des Gemeinderates im Zuge des aktuellen Doppelhaushaltes ist es nun amtlich: Für 1,86 Millionen Euro entsteht am Alten Friedhof ein Neubau einer Kindertagesstätte für 30 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. Die maroden Gebäude Großglocknerstraße 49 und 51 werden abgerissen. Die Außenanlage erstreckt sich in den Alten Friedhof. Der öffentliche Spielplatz muss daher um einige Meter verlegt werden.
Von Alexander Müller
Für die Untertürkheimer erfüllen sich damit gleich mehrere Wünsche: Zum einen ist vielen das baufällige und leer stehende Nachbargebäude der Alten Apotheke im Ortskern ein Dorn im Auge, zum zweiten ist im Zuge des Neubaus auch eine Umgestaltung des Alten Friedhofes geplant. In erster Linie werden aber dringend benötigte Plätze in der Kinderbetreuung geschaffen. Anstelle des maroden städtischen Gebäudes soll ein ebenfalls zweigeschossiger Neubau entstehen. Dieser soll parallel zur Straße verlaufen und passend zum bestehenden Gebäudeensemble mit einem Satteldach versehen werden. Allerdings wird der Grundriss um ein Drittel größer sein. Der neue Kindergarten rückt damit näher an die Bushaltestelle. Ein Vorprojektbeschluss wurde bereits gefasst. „Mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln können wir zügig in die Feinplanung gehen“, freut sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Grundsätzlich erhofft er sich dadurch eine Milderung der Platznot in den Kindertagesstätten und eine Aufwertung des öffentlichen Raums.
Insgesamt 30 Kinder im Alter von Null bis Sechs sollen dort in zwei Gruppen betreut werden. Die Büros, Personal- und Nebenräume sowie die Küche sind im Untergeschoss vorgesehen. Die Gruppen-, Schlaf- und Ruheräume sind im Obergeschoss untergebracht. Der Haupteingang und das Foyer sollen gegenüber der Alten Apotheke liegen. Der Außenspielbereich ist abgewandt von der viel befahrenen Großglocknerstraße im Alten Friedhof. Der Zugang erfolgt über eine Terrasse, die sich über die Mauer erstreckt. Eingriffe seien laut den Planern in die historische Struktur des Friedhofes nicht geplant. Insgesamt 600 Quadratmeter Außenanlagen sind vorgesehen, das umfasst auch circa 300 bis 400 Quadratmeter des heutigen öffentlichen Spielplatzes im Alten Rathaus. Dieser soll jedoch nicht wegfallen, sondern innerhalb des Geländes um einige Meter verlegt werden. „Die genauen Absprachen zwischen den Ämtern müssen noch erfolgen“, erklärt Eberhard Koning vom Amt für Liegenschaften. Mit den Kollegen des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sei aber bereits eine grundsätzliche Einigung getroffen worden. „Es wird auf jeden Fall Hand in Hand verlaufen“, verspricht Gartenamtsleiter Volker Schirner. Die Finanzierung für die Umgestaltung des Alten Friedhofes ist gesichert. Und auch eine Bürgerbeteiligung ist geplant.
Der Zeitplan für den Neubau der Kindertagesstätte in der Großglocknerstraße sieht vor, dass der Baubeschluss im November 2013 erfolgen soll. Bei einer geplanten Bauzeit von 18 Monaten sei dann Ende 2015 mit einer Inbetriebnahme zu rechnen. „Die Chancen stehen aber günstig, dass es sich auch zügiger realisieren lässt“, hofft Koning. Die Voraussetzungen sind gut. Die Mittel sind im aktuellen Doppelhaushalt bereit gestellt. Zudem befinden sich die beiden Gebäude bereits in städtischem Besitz. Weiteren Rückenwind erhalten die Planer aus dem Bezirksbeirat und nicht zuletzt haben die städtischen Ausschüsse dem Vorprojektbeschluss bereits zugestimmt. „Es ist eine der priorisierten Maßnahmen aus der Fülle der Projekte“, erklärt Koning.
Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Unterversorgung des Stadtbezirks mit Betreuungsplätzen für Kinder. Der Versorgungsgrad der Null- bis Sechsjährigen beträgt lediglich 19 Prozent, auch bei den Kindern von drei bis sechs Jahren besteht noch Bedarf. Mit dem Neubau am Alten Friedhof könnte zumindest ein Teil der Not gelindert werden.
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75 Jahre Vorort-Straßenbahnen Stuttgart — Wangen — Untertürkheim — Hedelfingen
Quelle: Zeitschrift „Über Berg und Tal“ 3/1985: 8-seitiger Zeitungssonderdruck von 1985 hier als pdf-Datei laden:
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Seit Dezember neu in Untertürkheim in der Stubaier Straße 6 : Olio e Delizie
Im ehemaligen Vetter & Salm Laden in der Stubaier Straße eröffnete Anfang Dezember das italienische Spezialitätengeschäft Olio e Delizie (Öl und Köstlichkeiten) mit kleinem Café.
 
Inhaberin Leone Sonia bietet frischgespresse Olivenöle, italienische Torten und leckerem Gebäck zu
frischem italienischem Kaffee an. Fotos: Enslin
Leone Sonia - Stubaier Straße 6 - 70327 Stuttgart - Tel. 0152-53809997 |
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"Mein Onkel hat viele Jahre gar nichts vom KZ erzählt!"
Realschülerinnen aus Möhringen besuchen die Nichte von Willi Bleicher
Praxisnaher Unterricht war vergangenen Woche für sechs Schülerinnen aus Möhringen in Luginsland angesagt. Gemeinsam mit Geschichtslehrer Holger Viereck besuchten sie die Edeltraut Widmaier, die Nichte von Widerstandskämpfer Willi Bleicher.
LUGINSLAND/MÖHRINGEN - Foto: Willi Bleicher ca. 1970
Die Schülerinnen wollten die Künstlerin und Heilpraktikerin als Zeitzeugin über ihren Onkel, Willi Bleicher, befragen. Denn das hatten sie im Unterricht schon gelernt, dass dieser Willi Bleicher als Kommunist und Widerstandskämpfer 1934 von den Nationalsozialisten verhaftet und zunächst nach Ulm und später ins KZ Buchenwald verschleppt worden war.
Vor allem seine Haft in Buchenwald hat die Schülerinnen interessiert. Dass es möglich war, in dem aus Mord, Gewalt und Unterdrückung bestehenden KZ-System einen kleinen jüdischen Jungen vor dem sicheren Tod zu retten und dass Willi Bleicher diese Rettung organisiert hatte, das hatte Bewunderung ausgelöst.
"Welche Beziehung hatten sie denn zu Willi Bleicher?", wollten die Schülerinnen zunächst wissen. Sehr gut sei sie gewesen, so die Antwort der Nichte. Von der Gefangenschaft habe Bleicher allerdings erst sehr viel später erzählt. "Er behielt eigentlich alles bis zur Geburt seines Enkels in den 70er Jahren für sich. Die Erlebnisse und Demütigungen waren wohl zu furchtbar, als dass er davon hätte sprechen können." Besonders interessant war für die Schülerinnen, dass Stefan Jerzy Zweig, der kleine Junge von damals, tatsächlich überleben konnte und später in Paris studierte, bevor er schließlich über Israel nach Wien kam, wo er heute noch lebt.
Zufälligerweise hätten sich Bleicher und Zweig in Israel wieder gefunden. Zweigs Vater hatte Bleicher, der mittlerweile Vorsitzender der Gewerkschaft der IG Metall in Stuttgart geworden war, in der Zeitung erkannt und den Kontakt aufgenommen. "Die Freude war auf beiden Seiten riesig", so Widmaier, die Zweig ebenfalls seit vielen Jahren kennt.
Die Schülerinnen waren außerdem sehr bewegt von der Geschichte der Familie Schlotterbeck, die bis in die 30er Jahre im Nachbarhaus von Willi Bleichers Familie gewohnt hatte. Dass nahezu sämtliche Mitglieder und angeheirateten Familienangehörigen dieser Familie während er Nazidiktatur von einem V-Mann verraten und dann ermordet worden waren, schockierte alle sehr.
Stuttgarter Wochenblatt 21.12.2011
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Eine schwäbische Mutter im Widerstand
Dienstag, 13. Dezember 2011, 19 Uhr - Stuttgrt-Mitte - Stiftung Geißstraße 7, Stiftungssaal, 1. Stock, Geißstraße 7
Lesung aus Briefen und Dokumenten
Gertrud Schlotterbeck, verheiratete Lutz, wurde 1910 in Reutlingen geboren und wuchs in der Arbeitersiedlung Luginsland in Stuttgart-Untertürkheim auf. Die Nazis ermordeten sie wegen «Vorbereitung zum Hochverrat» 1944 im KZ Dachau. Gertrud Lutz war die Schwester von Friedrich Schlotterbeck, dem Verfasser eines der bekanntesten Bücher württembergischer Widerstandskämpfer («Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne»).
Geplant ist, dass der Schauspieler Eric van der Zwaag und die Schauspielerin Yvonne Lachmann (Reutlinger Theater Die Tonne) zum 100. Geburtstag von Gertrud Lutz-Schlotterbeck publizierte Briefe lesen.
Moderiert wird der Abend von Günter Randecker (Wilhelm-Zimmermann-Gedenkstätte Dettingen), der die Briefe zusammen mit Michael Horlacher unter dem Titel »›Mein Gott, Grabenstetten ist mir doch wie ein kleines Paradies in Erinnerung‹. 100 Jahre Gertrud Lutz, geb. Schlotterbeck. Briefe, Dokumente, Bilder« herausgegeben hat.
Musikalisch untermalt wird die Lesung durch Arbeiter- und Lagerlieder aus der Zeit – gesungen von Eric van der Zwaag und vom Grammophon gespielt. Eintritt frei, Spenden erbeten (Der Eingang befindet sich in der Töpferstraße)
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Neuer Pfarrer Martin Hug: Mit den Menschen in der Gemeinde leben
Untertürkheimer Zeitung 2.12.2011
Untertürkheim: Esslinger Stadtkirchenpfarrer Martin Hug wird Pfarrer in der Stadt- und Wallmerkirche
(mk) – Die Entscheidung ist gefallen: Martin Hug, momentan Pfarrer an der Esslinger Stadt- und Frauenkirche, übernimmt – vermutlich ab Februar – die Stadt- und Wallmerkirchengemeinde. „Damit schließt sich für mich der Kreis. Ich habe als junger Pfarrer in Orten mit aktivem Kirchengemeindeleben begonnen, habe nun zehn Jahre die Esslinger Stadtkirchengemeinde erlebt und freue mich jetzt auf eine lebendige Ortsgemeinde und die Begegnung mit Menschen.“
Die Erleichterung bei den Mitgliedern der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde ist groß. Seit vergangener Woche haben sie wieder einen Pfarrer. „Wir haben uns für Martin Hug entschieden. er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, freut sich der stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende Stefan Glöckler, dass die Pfarrstelle – vermutlich ab Februar oder März–wieder besetzt werden konnte.
Der 53-jährige Theologe ist momentan im zehnten Jahr als Pfarrer und Stellvertreter des Dekans an der Stadt- und Frauenkirche in Esslingen beschäftigt. „In dieser Funktion bin ich Ansprechpartner für mehrere Gruppen in unserer fusionierten Gemeinde in der Esslinger Innenstadt“, berichtet Hug. Zu seinem Aufgaben gehört auch die seelsorgerische Betreuung der Senioren- und Pflegeheime. eine Arbeit, die Hug bereits an seiner vorletzten Pfarrstelle am Herzen lag.
Bevor er 2002 nach Esslingen wechselte, war er zehn Jahre lang Altenheimseelsorger am Wohnstift Augustinum in Riedenberg. Studiert hat der gebürtige Stuttgarter in Tübingen und Kiel. nach dem Vikariat in Schwenningen führte seine erste Pfarrstelle ihn und seine Frau von 1985 bis 1992 nach Kirchensall im Kreis Öhringen. „Die Gemeinde bestand aus 13 Wohnorten, in denen ich meist zwei Gottesdienste hielt und in denen viele Feste organisiert und gefeiert wurden, damit sich die Menschen begegnen konnten.“
Dieses Zusammensein mache eine Gemeinde auch aus. „Kirche ist für mich eine Heimat von Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen.“ insofern schließe sich der Kreis. er habe von dem großen Engagement der Untertürkheimer Kirchengemeindemitglieder und den vielen Aktivitäten gehört. Deswegen freue er sich auf die Arbeit in dem Stuttgarter Stadtbezirk, der durch Industrie und Weinbau geprägt ist, sowie auf die täglichen Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern. im Februar/März wird Hug mit seiner Frau, die bei der Stadtverwaltung in Fellbach beschäftigt ist, ins Pfarrhaus im Wallmer einziehen. „Das Pfarrhaus wird eine Anlaufstelle für die Gemeinde sein. ich werde dann sicherlich auch öfter im Pfarrgarten mein eigenes Brot im Backhäusle backen und versuchen, dass die Kirche im Gemeindeleben wieder mehr an Bedeutung gewinnen wird.“
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Stadt und Kommunikationsbüro starten interaktives Bürgerinformationssystem www.biss21.de
11.11.2011 www.Stuttgart.de
Seit heute ist die neue, interaktive Bürgerinformationsplattform www.biss21.de online. Das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm und die Stadt Stuttgart haben das BürgerInformationsSystem zu Stuttgart 21, BISS21, in den vergangenen Monaten gemeinsam auf den Weg gebracht.
Es bietet den Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr praktische Informationen zum Streckenverlauf des Stuttgarter Bahnknotens, der Tunneltiefe oder den Beweissicherungsgrenzen. Im BISS21 werden die Gesamtstrecken von Stuttgart 21 abgebildet und Informationen aus über 250 Plänen der Planfeststellungsbeschlüsse verarbeitet.

Detaillierte Pläne für Untertürkheim zu STUTTGART21 - zum Zoomen - www.biss21.de
Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: "Mit dem Bürgerinformationssystem haben wir die vielen Daten und Fakten zum Bahnprojekt auf ganz praktische Weise aufbereitet. Jeder Bürger kann sich anhand des Streckenverlaufs ganz gezielt und schnell die Informationen holen, die er haben möchte, die für ihn persönlich wichtig sind. Wir schaffen damit weitere Transparenz beim Thema Stuttgart 21, ganz besonders für die Bürger in der Landeshauptstadt."
Unter www.biss21.de erhalten Bürger eine Übersicht der S21-Strecke auf Stadtkarten und Luftbildern in verschiedenen Maßstäben, können über eine Adresseneingabe einen Standort finden und unter anderem die Distanz von Gebäuden zum Tunnel abmessen. Es lassen sich zudem 640 Höhenangaben und 154 Grafiken zur Tunneltiefe abrufen.
Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister, erklärt die Systematik der Software. "Das BISS21 ist wie ein Baukastensystem konzipiert: Informationen lassen sich einzeln abrufen und bauen aufeinander auf. Technische Inhalte des Projekts werden mit einfachen grafischen Mitteln veranschaulicht".
Projektsprecher Wolfgang Dietrich sieht in dem BürgerInformationsSystem eine optimal Ergänzung zum bestehenden Informationsangebot: "Unser Ziel ist es, den Bürgern das optimale Werkzeug an die Hand zu geben, damit sie möglichst schnell genau die Informationen zum Bahnprojekt bekommen, die sie brauchen. Es ist weiterer wichtiger Baustein für unseren Dialog mit den Bürgern."
Im BISS21 werden ebenfalls Beweissicherungsgrenzen dargestellt, auch die Originalpläne der einzelnen Beschlüsse können heruntergeladen werden. Zum Beweissicherungsverfahren der Deutschen Bahn AG hat das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V die Informationen zusätzlich in einer Broschüre zusammengefasst, die im Internet unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/beweissicherung abrufbar ist.
Das BISS21 wurde von der Bürgerbeauftragten der Stadt Stuttgart für Stuttgart 21, Alice Kaiser, initiiert und in Kooperation mit dem Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V. erarbeitet. Als Basis dienten Stadtgrundkarten und Luftbilder, die vom Stadtmessungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart bereitgestellt wurden.
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UNTERTÜRKHEIM - Fairhandelsprodukte & Wein -
Michael Alexander Schmückle
Fairhandelsprodukte & Wein von Michael Alexander Schmückle
im Hause “Roth"- Buch&Papier (im 1.Stock)
Fairhandelsprodukte & Wein
Michael Alexander Schmückle
Augsburger Str. 360
70327 Stuttgart - Untertürkheim
Tel. 0711 34271338
FAX 0711 34271339
www.fairhandelsprodukte.de/
Michael A. Schmückle hat vor einem Jahr sein Fachgeschäft für Fairhandelsprodukte & Wein eröffnet und sich mit seinem attraktiven Sortiment etabliert.
16.4.2011 - Ein halbes Jahr „Fairhandel & Wein Schmückle“
Untertürkheim (mk) - Vor einem halben Jahr hat Michael A. Schmückle sein Fachgeschäft für „Fairhandelsprodukte & Wein“ im ersten Stock der Buchhandlung Roth, Augsburger Straße 360, eröffnet und sich mit dem attraktiven Sortiment etabliert.
Nur fair gehandelte Produkte finden sich in den Regalen: Gewürze, Kaffee, handgeschöpfte Schokolade, Tees, Ketten und kunsthandwerkliche Produkte aus aller Welt.
Angefertigt werden die Waren - wie die herrlichen Taschen aus Madagaskar - von Kooperativen. Mit dem Erlös finanzieren sie Bildungsprojekte oder bauen nachhaltige Strukturen in ihren Ländern auf. Die hochwertigen Waren sind ökologisch produziert.
Im Nebenraum bietet Schmückle zudem ausgesuchte Weine der Weinmanufaktur Untertürkheim und des Collegiums Wirtemberg an.
Zum Halbjahresjubiläum lädt Schmückle am Schmetterlingsfest-Sonntag zu einer Brotaufstrichverkostung.
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Vier Millionen Euro für neue Kindertagesstätten in Uth.
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 20.10.2011
Am Alten Friedhof ist ein Neubau geplant - Einrichtung in der Sattelstraße wird erweitert
Die Stadtverwaltung geht die Missstände in der Kinderbetreuung
in Untertürkheim massiv an. Insgesamt knapp vier Millionen
Euro sollen für neue Kindertagesstätten im Stadtbezirk
investiert werden. An Stelle des alten Hauses Großglocknerstraße 49
bis 51 am Alten Friedhof soll ein Neubau entstehen, die
Einrichtung in der Sattel- und Fiechtnerstraße wird deutlich erweitert.
Hingegen muss für das „Storchennest“ in der Ötztaler Straße
noch ein neues Konzept erstellt werden.
Der Kindergarten in der Sattelstraße 73 wird erweitert. Ein Anbau auf dem angrenzenden nicht mehr genutzten öffentlichen Spielplatz bietet in Zukunft Platz für drei Gruppen mit 45 Plätzen für Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.
Von Alexander Müller
Eine ungewöhnliche Vorlage bekamen die
Bezirksbeiräte am Dienstagabend ausgehändigt. Entgegen der sonst
üblichen Regeln, wird
in dieser nicht nur ein Bauvorhaben beschrieben, sondern sind
gleich drei zusammengefasst. „Wir wollten nicht jedes Projekt
einzeln betrachten, sondern für den gesamten Stadtbezirk ein
umfassendes Bild erstellen“, erklärte Eberhard Koning vom Amt
für Liegenschaften und Wohnen. Möglich machte dies die
Zusammenarbeit von Jugend-, Hochbau- und eben Liegenschaftsamt. Das
ist auch wichtig. „Schließlich ist der Fehlbedarf an
Betreuungsplätzen im Stadtbezirk gravierend“, weiß Bezirksvorsteher
Klaus
Eggert. Der Versorgungsgrad bei Kinder im Alter von null bis drei
Jahren beträgt lediglich 19 Prozent. Um die stadtweit angestrebten
50 Prozent zu erreichen, fehlen 137 Plätze. Bei den Drei- bis
Sechsjährigen liegt der Versorgungsgrad bei 90 Prozent. Allerdings
ist in den kommenden Jahren mit steigenden Kinderzahlen zu
rechnen, daher besteht ein Bedarf von weiteren zwei Gruppen. 
Umfassendes Bild für Stadtbezirk
Zumindest einen Teil des Bedarfs sollen nun die
geplanten Bauvorhaben decken. Für 1,86 Millionen Euro soll ein Neubau am
Alten
Friedhof entstehen. Das marode städtische Gebäude in der
Großglocknerstraße 49 bis 51 wird dafür abgerissen. In dem zweistöckigen
Haus sollen zwei Gruppen für 30 Kinder im Alter von null bis sechs
Jahren untergebracht werden. Für den Außenbereich wird
ein Teil des öffentlichen Spielplatzes auf dem Alten Friedhof
genutzt. „Wir werden mit den vorhandenen Strukturen sehr gemäßigt
umgehen“, versprach Alexander Hofmann vom Hochbauamt.
Das marode städtische Gebäude in der Großglocknerstraße 49 bis 51 am Alten Friedhof soll einem Neubau weichen.
Auch im Bereich des Kindergartens an der Sattel-
und Fiechtnerstraße wird für die Erweiterung in den öffentlichen Raum
eingegriffen.
Allerdings wird der angrenzende öffentliche Spielplatz nicht mehr
genutzt. Bereits vor Jahren hatte der Bezirksbeirat daher
einer möglichen Nutzung für die Erweiterung des Kindergartens
zugestimmt. Die jeweils eingruppigen Einrichtungen in der Sattelstraße
73 und in der Fiechtnerstraße 47, dem ehemaligen Bäderhaus, seien
nicht wirtschaftlich zu betreiben. Die Planungen sehen vor,
den Kindergarten in der Sattelstraße für 2,12 Millionen Euro zu
erweitern. „Das Gebäude aus dem Ende der 1930er-Jahre ist
sehr schön und die Erzieherinnen fühlen sich sehr wohl“, weiß
Hofmann. Daher soll dieses in seiner jetzigen Form bestehen
bleiben. Auf dem angrenzenden Spielplatz soll ein zweigeschossiger
Neubau entstehen, der durch einen Verbindungsgang dem alten
Gebäude angeschlossen ist. So soll in Zukunft eine dreigruppige
Kindertagesstätte für 45 Kinder im Alter von null bis sechs
Jahren entstehen. Ein weiterer Vorteil: Durch den Erweiterungsbau
würde auch eine Art Mehrzweckraum für das Wohngebiet entstehen,
der unabhängig vom Kindergarten für andere Veranstaltungen genutzt
werden könnte. Vorläufig soll aufgrund des großen Bedarfs
auch die Einrichtung in der Fiechtnerstraße in ihrer jetzigen Form
erhalten bleiben. „Langfristig will das Jugendamt den Standort
aber aufgeben“, betonte Hofmann.
Neue Planung fürs „Storchennest“
Hingegen eine Neuplanung ist für die
Kindertagesstätte „Storchennest“ in der Ötztaler Straße nötig. Die
Sanierung des Gebäudes
Nummer 13 war bereits beschlossene Sache, die nötigen Gelder von
2,79 Millionen Euro im laufenden Doppelhaushalt bereit gestellt.
Allerdings erwies sich auch der bauliche Zustand des Hauptgebäudes
Nummer 11 als nicht mehr sanierungsfähig, zudem sind die
Innenräume für eine Kindertagesstätte ungeeignet. Durch einen
Neubau der beiden Häuser hätten aufgrund der Platzvorgabe maximal
sechs Gruppen entstehen können. „Das Jugendamt möchte aber acht
Gruppen für diesen Standort“, erklärte Hofmann. Nun bestehen
Überlegungen, auch Bereiche der angrenzenden Außenstelle der
Wilhelmsschule in die Planungen mit einzubeziehen. „Das gesamte
Carré gehört der Stadt, es macht Sinn, eine neue für den Schul-
und Kindergartenbedarf aller drei Gebäude zu erarbeiten“,
betonte Hoffmann. Die nötigen Gelder in Höhe von 80 000 Euro
werden ebenso wie die vier Millionen Euro für beiden anderen
Standorte im Doppelhaushalt angemeldet. Die bereits vorhandenen
2,79 Millionen für den Neubau des „Storchennests“ sollen für
diese Projekte verwendet werden.
Von den Untertürkheimer Bezirksbeiräten
erhielten die Projektverantwortlichen uneingeschränkte Unterstützung,
wenngleich Klaus
Hecht (SPD) bemängelte, dass trotz aller Anstrengungen noch nicht
der komplette Bedarf gedeckt werden könnte: „Wir sind noch
nicht bei dem, was wir brauchen“. Hingegen vor allem von der Idee
eines Mehrzweckraums für das Wohngebiet in der Sattelstraße
zeigte sich Andrea Mathiasch (CDU) angetan: „Es ist eine
Einrichtung, die bislang eindeutig fehlt.“
Für das „Storchennest“ in der Ötztaler Straße ist eine komplette Neuplanung nötig. Fotos: Müller
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