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Aktuelles - UNTERTÜRKHEIM - 2016

Di 16.2.2016 - Untertürkheimer Mühlen und Wasserkräfte in der Geschichte

Bildvortrag von Dr. Achim Bonenschäfer zu seiner Dissertation

Das Untertürkheimer Elektrizitätswerk, das seit nun mehr als 100 Jahren auf der Insel Wasserkraft in Strom wandelt, bündelt die Wasserkraft des Neckars. Bereits seit 1120 existierten mehrere Mühlen an verschiedenen Standorten in Untertürkheim, die zugunsten des 1902 gebauten Elektrizitätswerkes verschwanden. Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtteilbibliothek mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.

Dr. Achim Bonenschäfers Doktorarbeit ist veröffentlicht als sechster Band der Serie „Mühlenatlas Baden-Württemberg“ über Mühlen im Stadtkreis Stuttgart. Erschienen sind die beiden Bände (Teil1 und 2) im Verlag Manfred Hennecke in Remshalden (je 20 Euro).

Eintritt: EUR 6 | Mitglieder und ermäßigt EUR 5 - Abendkasse

Di 16.02.2016 | 19 Uhr - Stadtteilbibliothek Untertürkheim -
Strümpfelbacher Str. 45, 70327 Stuttgart
stadtteilbibliothek.untertuerkheim@stuttgart.de
1910
Das Kraftwerk 1910 - Archiv Enslin

Engpass auf dem Post-Parkdeck wird behoben

UZ 12.2.2016 - UNTERTüRKHEIM: Pläne für Verbreiterung der Stellplätze im Ortskern -
Mehr Komfort fallen sechs Parkplätze zum Opfer

Von Alexander Müller - Der Engpass auf dem Parkdeck hinter dem Postgebäude im Ortskern von Untertürkheim soll in naher Zukunft behoben sein. Zumindest wenn es nach den Plänen des Tiefbauamtes geht. Die Stellflächen sind für viele heutige Fahrzeuge viel zu schmal, hatten Bürger und auch der Bezirksbeirat mehrfach beklagt. Nun sollen diese verbreitert werden. Für das Plus an Komfort der Autofahrer müssten „aber sechs Parkplätze wegfallen“, sagt Silvester Koci vom Tiefbauamt.

Auf dem wichtigsten Parkplatz im Ortskern von Untertürkheim geht es eng zu - nicht nur bei der Ein- und Ausfahrt, sondern auch beim Einparken. An manchen Tagen herrscht ein regelrechtes Chaos. Die Parkplätze sind umkämpft. Einfahrende Autos von der Rampe zur Mettinger Straße oder von der Arlberg- und Augsburger Straße, sowie jene, die ein- und ausparken, kommen sich in die Quere. Zudem nutzen viele Verkehrsteilnehmer das Parkdeck zwischen Postgebäude und Bahndamm als Abkürzung. Immer wieder kommt es zu Auffahrunfällen, weiß auch die stellvertretende Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins Untertürkheim (IHGV), Uta Smolik. „Deshalb würden wir es im Sinne unserer Kunden begrüßen, wenn die Parkflächen etwas verbreitert werden.“ Der IHGV hatte sogar kurzerhand angeboten, dies selbst zu übernehmen. Das ist nun nicht mehr nötig.

„Wir haben einen Lösungsvorschlag erarbeitet, um die Situation zu entschärfen“, sagt Koci. Vorgesehen sind im Bereich in Richtung Esslingen auf der Seite zum Bahndamm insgesamt elf Parkplätze mit einer Breite von 2,60 Meter, einer mit 2,40 Meter und einer mit 3,50 Meter. „Dieser kann bei Bedarf auch als Behindertenstellplatz ausgewiesen werden.“ Im weiteren Verlauf in Richtung Ortskern sind weitere 16 mit einer Breite von 2,57 Meter vorgesehen. Auf der anderen Seite zum Postgebäude hin sollen weitere 20 mit 2,53 Meter entstehen. Auf Druck des Bezirksbeirats wurden bereits 2012 die 14 Parkplätze auf Höhe der AOK auf 2,60 Meter verbreitert. „Wir haben dieses Standardmaß ein bisschen optimiert, damit so wenig Stellplätze wie möglich entfallen“, sagt Koci. Schließlich sei es immer ein Spagat zwischen dem Komfort und der Anzahl der Parkplätze. Denn immerhin sechs Stellflächen würden der Umgestaltung des Pardecks zum Opfer fallen.

Sollte dies kein Hinderungsgrund für den Bezirksbeirat sein, stünde einer entsprechenden Neuauszeichnung nichts im Weg. Gleichzeitig könnten auch die tiefen Spurrillen, die sich über die Jahre im Asphalt, vor allem an den Parkplätzen auf der Seiten zur AOK und zur Post gebildet haben, behoben werden.

Aus rein rechtlicher Sicht steht dem Vorhaben nichts im Weg. „Die Förderungsfrist ist inzwischen abgelaufen“, sagt Stadtplaner Heinz Sonntag, der dies im Zuge der geplanten Aldi-Ansiedlung geprüft hat. Beim Bau des dringend benötigten Parkdecks im Jahr 2004 erhielt die Stadt Fördermittel zur Finanzierung. Voraussetzung war damals aber, dass das Bauwerk einen bestimmten Höchstbetrag pro Stellplatz nicht überschreiten durfte. Deshalb schufen die Stadtplaner so viele Parkplätze wie möglich, eben mit der jetzigen Breite von 2,35 Meter. Doch das könnte bald der Vergangenheit angehören - der Engpass auf dem Parkdeck behoben sein.

Öffentliche Bezirksbeiratssitzung Untertürkheim am Di, 23. Februar, 18:30 Uhr

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim
am Dienstag, 23. Februar 2016, 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Untertürkheim - Sitzungssaal

1 Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtbezirk

2 Stuttgart 21: Anstehende Bauarbeiten im Planungsabschnitt Streckenzuführung Untertürkheim (PFA 1.6a) Bericht durch Vertreter der Deutschen Bahn, Herrn Glöckner, Projektleiter Technik, PFA 1.6a

Hinweis: Zu diesem Thema findet eine gesonderte Informationsveranstaltung für die Einwohnerinnen und Einwohner von Untertürkheim am 01.03.2016 um 19:00 Uhr in der Sängerhalle in Untertürkheim statt. Aufgrund der begrenzten Raumkapazität im Bezirksrathaus werden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, die Informationsveranstaltung am 01.03.2016 zu besuchen. Dort können auch Fragen gestellt werden.

3 Förderung bürgerschaftlicher Aktivitäten
a) Antrag Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim für das 25jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Untertürkheim

4 Anträge, Anfragen und Anregungen
a) Taubenmanagement für den Bahnhof Untertürkheim Antrag der AfD-Bezirksbeiratsfraktion vom 26.11.2015
b) Einsetzstelle für das Rettungsboot der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim im Neckar im Bereich Lindenschulviertel Antrag der AfD-Bezirksbeiratsfraktion vom 20.01.2016

5 Bekanntgaben:
a) Stellungnahme des Schulverwaltungsamtes vom 01.02.2016 zur Luginslandschule: Ausbau der Turnhalle Luginslandschule zu einer Turn- und Versammlungshalle und Mängel und Schäden an der bestehenden Turnhalle (Bezug: Anträge Bezirksbeirat vom 24.11.2015)
b)   Öffentlicher Workshop zur Planung des Neckarufers im Lindenschulviertel am 22.03.2016

S 21 - Bürgerinformation für Untertürkheim am Di. 1. 3. 2016, 19 Uhr - Sängerhalle

Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner in Stuttgart-Untertürkheim,

in Untertürkheim schreiten die Bauarbeiten für Stuttgart 21 voran. Im Frühjahr 2016 werden die vor gut einem Jahr eingebauten Hilfsbrücken wieder ausgebaut, da die Rettungszufahrt Benzstraße zum künftigen Tunnel im Schutze dieser Hilfsbauwerke bereits fertiggestellt wurde. Danach wird mit den Verbauarbeiten für den Tunnel und den Trog der Streckenzuführung Untertürkheim begonnen. Im Weiteren wird die Baugrube ausgehoben. Zudem ist geplant, mit den vorbereitenden Arbeiten für die spätere Verlegung des Abwasserkanals im Bereich der Benz- bzw. Augsburger Straße zu beginnen.
Sicherlich haben Sie als Anwohnerinnen und Anwohner Fragen über den Bauablauf und die damit verbundenen Beeinträchtigungen. In meiner Funktion als städtische Bürgerbeauftragte für das Projekt Stuttgart 21 lade ich Sie herzlich ein zu einem

Informationsabend am: Dienstag, 1. März 2016, 19 Uhr Sängerhalle Untertürkheim,
Lindenschulstraße 29, 70327 Stuttgart.

Die Veranstaltung zu den anstehenden Bauarbeiten im Planungsabschnitt der Zuführung Ober- und Untertürkheim findet in Kooperation mit der Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel statt. Zuständige Vertreter der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH werden anwesend sein und Ihre Fragen gerne beantworten.
Über die Planungen zum Wartungsbahnhof Untertürkheim (Abschnitt 1.6b) werden Sie in einer gesonderten Veranstaltung informiert.

Mit freundlichen Grüßen
Alice Kaiser
Bürgerbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart für Stuttgart 21


GRÜNE gegen Ansiedlung eines Discounters im Postareal in Untertürkeim

10.2.2016 - Presseinfo - In ihrer letzten Fraktionssitzung hat sich die Gemeinderatsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN klar gegen Pläne zur Ansiedlung eines Discounters im Postareal in Untertürkheim ausgesprochen.

„Es ist leider bezeichnend für die Entwicklung des Zentrums in Untertürkheim, dass die Bürger und die Politik von den Plänen zur Ansiedlung eines Discounters im heutigen Postareal aus der Presse erfahren mussten“ so Björn Peterhoff, Betreuungsstadtrat für Untertürkheim. „Eine offene Debatte über die Entwicklung des Zentrums von Untertürkheim hätte dem Investor sicherlich frühzeitig deutlich gemacht, dass seine Pläne vor Ort kritisch gesehen werden“ so Peterhoff weiter.

Seit Jahren sorgen sich die Untertürkheimerinnen und Untertürkheimer berechtigter Weise um die negative Entwicklung ihres Zentrums. Hier sind nach dem Verkauf des Bahnhofgebäudes die alten Nutzungen aufgegeben worden und Spielcasinos gewichen. Insgesamt hat sich die Aufenthaltsqualität im zentralen Eingangstor für den Stadtbezirk deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund haben die GRÜNEN im Rathaus im vergangenen Doppelhaushalt Mittel bereitgestellt, um der Negativentwicklung des Stadtteilzentrums entgegen zu steuern. Mit den Mitteln für die Untersuchung „Stadtteilzentren konkret“ sollen speziell die Zentren der Bezirke untersucht werden, welche sich in den letzten Jahren negativ entwickelt haben. Ergänzend hierzu wurden speziell für Untertürkheim Gelder bereitgestellt, um einen Masterplan zu entwickeln. Gemeinsam mit allen beteiligten vor Ort sollen Maßnahmen definiert werden, die eine positive Stadtentwicklung ermöglichen.

Nicht nur die Bürger vor Ort, auch die Anwohner Obertürkheims machen sich aufgrund des Verkaufs des Postareals Sorgen, wie sich die potenziellen Pläne des Investors im Postareal auf die künftige Nahversorgungssituation in Unter- und Obertürkheim auswirken wird, die heute durch zwei CAP-Märkte und weiteren Einzelhandel gewährleistet wird. „Die konkreten Plänen im Postareal kennen wir bisher zwar nicht, wir halten es aber auch dem Investor gegenüber für fair und transparent, frühzeitig unsere Haltung zu einer möglichen Ansiedlung eines Discounters zu kommunizieren“ macht die Fraktionsvorsitzende Anna Deparnay-Grunenberg deutlich. Für eine solche Ansiedlung bedürfe es einer Änderung des Baurechts und eines Ankaufs des angrenzenden städtischen Parkplatzes durch den Investor. „Dem werden wir im Gemeinderat nicht zustimmen“, so Deparnay- Grunenberg.

Aus Sicht der GRÜNEN ist bereits heute unstrittig, dass die Ansiedlung eines Discounters negative Folgen für die Stadtentwicklung in Untertürkheim und die Nahversorgung in Unter- und Obertürkheim hätte. Für Peterhoff ist deshalb klar: „Wir wollen, dass unter Beteiligung der Bürger, des Bezirksbeirats, des IHGVs und der Bezirksvorsteherin nun zügig mit der Ausarbeitung des Masterplans für Untertürkheim begonnen wird“. In diesem solle dann in Grundzügen die städtebauliche Entwicklung vor Ort definiert werden. Hierzu gehöre die Vorstellung, welche Nutzungen an welcher Stelle sinnvoll sind, wie die verkehrliche Erschließung aussehen muss und schlussendlich, wie der öffentliche Raum gestaltet werden soll. „Beginnen wir jetzt so schnell wie möglich mit den Bürgern vor Ort über die künftige Entwicklung zu diskutieren und übersetzen wir die Ergebnisse in den von uns angestoßenen Masterplan. Dieser gibt dann die Leitplanken für die künftige Entwicklung vor, nicht eine aus unserer Sicht schädliche Ansiedlung eines Discounters“, so Peterhoff.

  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN IM GEMEINDERAT STUTTGART - Rathaus Stuttgart - Zimmer 8 - Marktplatz 1 - 70173 Stuttgart
    Tel: 0711/216-60724 - 0711/216-60722 - Fax: 0711/216-60725 - gruene.fraktion@stuttgart.de - www.lust-auf-stadt.de

Baubeginn für Flüchtlingsunterkunft

UNTERTüRKHEIM: Systembauten in der Württembergstraße werden aufgestellt - Bezug im Oktober geplant

UZ - 11.2.2016 -(mk) - In der Württembergstraße, auf dem Gelände zwischen Untertürkheimer Friedhof und dem TBU-Sportplatz, drehen sich seit Anfang der Woche die Kräne und am Bürofenster der Bauleitung hängt der Rote Punkt. Das Regierungspräsidium hat die Baugenehmigung erteilt. Jetzt kann mit dem Aufstellen der Systembauten und dem Einrichten der Flüchtlingsunterkunft für 243 Menschen begonnen werden.

2016
Foto:Enslin

Nach einigen Wochen mit gemäßigten Bauaktivitäten herrscht seit wenigen Tagen wieder Betriebsamkeit auf dem Gelände an der Württembergstraße. Im Januar bereiteten die Handwerker die eigentlichen Neubauarbeiten vor, jetzt können sie starten. Die Stadt hat erhalten, auf was sie seit Wochen wartete: den Roten Punkt. „Wir haben die Baugenehmigung“, sagt ein Sprecher der Stadt. Anwohner hatten Einsprüche gegen das Bauvorhaben geltend gemacht. In Informationsabenden machten sie auf die schlechte Anbindung an den Nahverkehr, auf die langen Wege zur Nahversorgung und zum Bezirksrathaus aufmerksam. Auch die Lage im Landschaftsschutzgebiet führten sie ins Feld.

Die Grundstücke waren als Erweiterungsflächen für den Untertürkheimer Friedhof reserviert und in der Zwischenzeit als Agrarflächen verpachtet worden. Im Zuge der Suche nach neuen Standorten für Flüchtlingsunterkünfte hatte die Stadtverwaltung das Gebiet dem Gemeinderat vorgeschlagen. Bezirksbeirat und Bürger brachten auch Alternativvorschläge vor. Die Stadträte stimmten dennoch dem städtischen Vorschlag und damit der Bebauung in der Württembergstraße zu.

Mit der Baugenehmigung in der Hand können die Handwerker nun mit dem Aufstellen der Systembauten beginnen. „Die Unterkunft soll im September fertiggestellt sein, die Flüchtlinge dann im Oktober dort einziehen“, sagt ein Stadtsprecher. Die Untertürkheimer Flüchtlingsunterkunft gehört zu den Standorten der vierten Tranche, mit denen die Stadt den steigenden Flüchtlingszahlen begegnen will. Auf dem Gelände sind drei zweistöckige Systembauten geplant. In ihnen können 243 Flüchtlinge untergebracht und auch vor Ort betreut werden. Zusätzlich zu einem professionellen Team, das die Flüchtlinge betreuen wird, hat sich im Sommer ein Kreis Ehrenamtlicher aus Untertürkheim gebildet, die die Integration der Flüchtlinge fördern will.

Stuttgarter Geschichte - Denkmal schlummert Jahrzehnte im Keller

Von Thomas Faltin  StZ vom 11. Februar 2016

Ein lange verschollenes Erinnerungsdenkmal für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs aus dem Schloss Rosenstein ist in Rotenberg im Alten Schulhaus wiederentdeckt worden. Es soll jetzt im Haus der Geschichte einen Platz bekommen.

Rosenstein
Anhand dieses Fotos aus dem Jahr 1933 hat Markus Speidel vom Stadtmuseum den toten Krieger wiedererkannt. Das Bild zeigt das Denkmal im Vestibül des Schlosses Rosenstein.Foto: Bibliothek für Zeitgeschichte Stuttgart

Stuttgart - Wie kommt ein Ehrendenkmal, das 1933 geschaffen worden ist und Mittelpunkt des Foyers im Schloss Rosenstein war, in den Keller einer Kindertagesstätte in Rotenberg? Das ist ein Rätsel, das die Stuttgarter Historiker noch nicht gelüftet haben. Aber viele andere offene Fragen um die lange verloren geglaubte Statue sind beantwortet – eine entscheidende Rolle spielt dabei Markus Speidel vom Stadtmuseum Stuttgart, der klug zwei Elemente, die scheinbar nichts miteinander zu tun hatten, zusammenbrachte.

Aber der Reihe nach. Die Bibliothek für Zeitgeschichte feiert gerade ihr 100-Jahr-Jubiläum mit einer Ausstellung in der Landesbibliothek, zu der sie mittlerweile gehört. Die Bibliothek, 1916 von dem Ludwigsburger Unternehmer Heinrich Franck gegründet, sollte alle Materialien über den Ersten Weltkrieg sammeln, damit man später genügend Quellen für eine solide historische Aufarbeitung besaß; diese vermisste man schmerzlich zum deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Seit 1921 war diese Weltkriegsbibliothek im Schloss Rosenstein untergebracht, und im Mai 1933 wurde dort eine große Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg eröffnet, deren Besuch für viele Schulklassen in Stuttgart Pflicht war. Die Schau war noch von den Demokraten der Weimarer Republik geplant worden, wurde aber von den Nationalsozialisten umgebaut und dazu benutzt, die Dolchstoßlegende zu befördern und ihre eigene Parteibewegung zu verherrlichen.

Auf jeden Fall hatte der junge Stuttgarter Künstler Peter Hartmann, von dem man sonst nicht viel weiß, für diese Ausstellung ein Ehrenmal aus Kunststein entworfen, das im Vestibül des Schlosses stand – oder vielmehr lag: Es zeigt einen toten Soldaten, und an seinen eingefallenen Wangen und an den tiefen Augenhöhlen lässt sich ablesen, dass dieser Soldat vor seinem Tod viel gelitten hat. Heroisch war der Ausdruck jedenfalls nicht. Hartmann zeigte den Soldaten als Opfer.

Den Nazis war die Statue vermutlich zu unheroisch

Und nun beginnt die Spekulation. Irina Renz von der Bibliothek für Zeitgeschichte könnte sich vorstellen, dass den Nazis die Statue tatsächlich zu unheroisch war, so wie ihnen die ganze Ausstellung zu pazifistisch war. Sie wollten Soldatentum und Krieg glorifizieren – und vielleicht haben sie das Kunstwerk deshalb schon 1934 oder 1935 entfernt. Eine andere Theorie, so der Bibliotheksleiter Christian Westerhoff, könnte sein, dass das Ehrenmal nach einem verheerenden Angriff auf Stuttgart im September 1944 abtransportiert worden ist; das Schloss Rosenstein brannte damals bis auf die Grundmauern ab. Wahrscheinlich ist diese Theorie aber nicht, sagt Westerhoff selbst; denn es finden sich keinerlei Brandspuren an dem Kunstwerk.

Vor fünf Jahren ist das Ehrenmal wiederentdeckt worden, ohne dass jemand sagen konnte, wohin es gehörte. Es lagerte im Keller einer Kita, die im Alten Schulhaus von Rotenberg untergebracht ist. Die Statue war jahrzehntelang in einem winzigen Raum – ungewollt oder mit Absicht – durch ein Regal zugestellt gewesen. Erst als dort eine Toilette eingebaut werden sollte, stieß man auf den toten Krieger. Die Leiterin der Kindertagesstätte habe einen gehörigen Schreck bekommen, als sie plötzlich in die leeren Augen des Soldaten geschaut habe, erzählt Klaus Enslin, der Vorsitzende des Bürgervereins, dessen Ortsmuseum im gleichen Haus untergebracht ist. Alle glaubten, das Objekt gehöre dorthin – aber Enslin versicherte, dass dem nicht so ist.

Erst ein Zufall führt zur Identifizierung des Denkmals

Mehrere Aufrufe wurden gestartet, um Personen zu finden, die etwas über die Herkunft der Statue sagen konnten. Auch Markus Speidel vom Stadtmuseum war eingeschaltet. Doch niemand meldete sich, und die Sache verlief im Sande. Bis Markus Speidel vor kurzem die Jubiläumsausstellung der Bibliothek für Zeitgeschichte besuchte und den Katalog durchblätterte. An einem Bild vom Foyer des Schlosses Rosenstein blieb er hängen – und obwohl die Bibliothek bis dahin noch gar nicht mit der entdeckten Statue in Verbindung gebracht worden war, kombinierte er scharf. Der liegende Soldat im Foyer konnte nur identisch sein mit dem Kunstwerk in Rotenberg: „Vor allem die stark herausragende Helmkante fiel mir sofort auf“, so Speidel. Als er Westerhoff angerufen habe, sei der fast vom Stuhl gefallen vor Überraschung.

So hat sich die Geschichte zugetragen. Nach einigen Gesprächen ist nun klar, dass das Haus der Geschichte das Kunstwerk in der Dauerausstellung zeigen wird. „Die Statue ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Nazis auf allen Ebenen einen Gesinnungswandel einleiten wollten“, sagt Sebastian Dörfner vom Museum. Das Kunstwerk ist so gut erhalten, dass es nicht einmal groß renoviert werden muss. Nur abgestaubt.

Steinsoldat kommt ins Haus der Geschichte Soldat

UZ 10.2.2016 - Rotenberg: Im Alten Schulhaus wurde eine Skulptur entdeckt, die in den 1930er-Jahren im Rosensteinmuseum stand. Einen Schreck bekam die Leiterin des Kindergartens, als sie 2011 im Keller der Alten Schule eine Steinplatte umdrehte. Die Skulptur auf der Rückseite stellte einen toten Soldaten dar. Sie hatte Jahrzehnte im Keller geschlummert. Nun wurde ein Teil ihres Geheimnisses gelüftet. „In den 1930er-Jahren stand sie in der Eingangshalle von Schloss Rosenstein“, sagt Christian Westerhoff, der Leiter der Bibliothek für Zeitgeschichte. Als Monument der Zeitgeschichte soll sie ins Haus der Geschichte zurückkehren.

Von Mathias Kuhn - Wie manchmal zum Jahreswechsel räumte Miroslawa Sojka, die frühere Leiterin der Kita, vor fünf Jahren den Keller im Alten Schulhaus aus. Sie wollte die Kellerräume als Atelier nutzen. Hinter Regalen verbarg sich eine Tür zu einer Kammer. An der Wand lehnte eine 1,80 Meter große Steinplatte. Als die Erzieherin die Platte herumdrehte, stockte ihr der Atem. Sie blickte in die geschlossenen Augen eines gefallenen Soldaten. Mantel, Helm und Stiefel deuten auf den Ersten Weltkrieg hin. Woher die Figur stammt, konnten selbst die ältesten Rotenberger nicht sagen. offenbar war die Skulptur des Soldaten versteckt und vergessen worden. Erst der Bericht in unserer Zeitung, Nachfragen des Bürgervereinsvorsitzenden Klaus Enslin und das Gedächtnis von Markus Speidel brachten Licht in das Geheimnis. Freilich nicht sofort.

Die Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen landesbibliothek feiert zurzeit hundertjähriges Bestehen mit einer sehenswerten Ausstellung. Stationen ihrer Historie werden dargestellt. In den 1930er-Jahren hatte die Württembergische Regierung beschlossen, den rechten Teil des Rosensteinmuseums für die vom Industriellen Richard Franck gesammelte Weltkriegsbücherei – den Grundstock der Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) – bereitzustellen.

„Der Künstler Peter Hartmann hat 1931 dazu die Skulptur des toten Soldaten gefertigt“, sagt Irina Renz vom BfZ. Das Denkmal des liegenden Soldaten stand im Foyer und bildete das Entrée zum Weltkriegsmuseum der damaligen Weltkriegsbücherei. Ein Foto ist im Begleitbuch zur Ausstellung abgebildet, das wiederum Markus Speidel vom Planungsstab des Stadtmuseums Stuttgart zu Gesicht bekam. „Ich erinnerte mich sofort an das Foto des steinernen Soldaten von Rotenberg und wusste: Das ist die einstige Skulptur.“ Mittlerweile, auch nach dem gestrigen Vororttermin im Rotenberger Keller, hat sich der Verdacht bestätigt. „Offen ist allerdings noch wie und wann die Skulptur nach Rotenberg kam“, sagt Christian Westerhoff, der Leiter der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek. Die Weltkriegsausstellung bestand sicher bis 1939 im Rosensteinmuseum. Sukzessive hatten die Nazis die Ausstellung für ihre Zwecke verändert. „Vielleicht passte die Skulptur des toten Soldaten nicht in deren Ideologie“, vermutet Westerhoff. im Stil der Weimarer Republik hat Hartmann den Gefallenen nicht als Heroen, sondern als Toten ohne Waffen, mit geschlossenen Lidern und gefalteten Händen dargestellt. „Wir hatten die Skulptur für verschollen gehalten“, freut sich Westerhoff über den Glücksfund. noch gibt es aber einige Rätsel zu lösen. „Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ältere Bürger an die Skulptur oder ein Rotenberger daran, wieso und wann sie ins Alte Schulhaus gebracht wurde.“ Der tote Soldat wird schon bald aus dem Keller geholt. „Als Dokument der Zeitgeschichte wird er einen Platz im Haus der Geschichte finden“, sagt Sebastian Dörfler vom Haus der Geschichte. Wer näheres zur Skulptur weiß, kann sich unter Telefon 212 4515 an Christian Westerhoff, den Leiter der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek, wenden.
Foto: Enslin

Gesundheitsprojekt: Gesund älter werden in Untertürkheim

UZ 9.2.2016 - UNTERTüRKHEIM:
Pilotprojekt für aktiven Stadtbezirk für Senioren - AWO-Begegnungsstätte Luginsland in Gefahr
Von Mathias Kuhn - Bürgerinnen und Bürger werden älter, oft auch fitter. Damit ältere Mitbürger künftig weiter körperlich und geistig beweglich bleiben, erforscht das Gesundheitsamt die Situation in den Stadtbezirken. Untertürkheim mit seinen 1200 Menschen über 65 Jahren wurde als Pilotbezirk ausgewählt. Die Bestandsaufnahme ergab, dass es gute Strukturen, aber auch Wünsche gibt. So ist der Fortbestand der Awo-Begegnungsstätte Luginsland in Gefahr.

Seit Anfang 2015 steht Untertürkheim unter besonderer Beobachtung - zumindest, was das Thema gesunder Stadtbezirk für ältere Mitbürger betrifft. Der Ort wurde aufgrund der Altersstruktur seiner Bevölkerung als Pilotbezirk für ein landesweites Gesundheitsprojekt ausgewählt. Mehr als 1200 Menschen über 65 Jahren leben in Untertürkheim. Verschiedene Ämter wollen nun herausfinden, welche Angebote es für Senioren im Stadtbezirk bereits gibt und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um auch zukünftige Generationen beweglich zu halten. Auf der ersten Gesundheitskonferenz haben die Fachleute des Gesundheits-, Sozial- und Sportamts ihre Bestandsaufnahme vorgestellt und mit Bürgern Verbesserungsvorschläge erarbeitet

„Grundsätzlich haben wir ein breites Angebot für Senioren vorgefunden“, sagt Heinz-Peter Ohm vom Gesundheitsamt. Es gibt verschiedene Senioreneinrichtungen, den Mäulentreff, die Stadtteilbücherei, Angebote der Vereine, Kirchen und Organisationen. „Viele Orte der Begegnungen, aber uns muss es gelingen, dass sie noch stärker miteinander kooperieren“, wünscht sich Stadtseniorenrat Werner Feinauer.

Die Seniorenarbeit beruht oft auf der Mithilfe Ehrenamtlicher. Ein Beispiel dafür ist der Mittagstisch und das Programm der Awo-Begegnungsstätte Luginsland. Nachdem die hauptamtliche Leiterin 1994 in eine größere Einrichtung gewechselt war, sprang ein Ehrenamtsteam als Retter ein. 22 Jahre später, und selbst einige Jahre jenseits des Rentenalters, haben die Helfer sich ihren Ruhestand verdient. „Wir werden den Mittagstisch vermutlich aufgeben. Ich kämpfe aber, dass wir die Räume als Seniorencafé mit Programm erhalten“, sagt Feinauer.

Auch um noch mehr Untertürkheimer Senioren zu ein bisschen Bewegung bewegen zu können, benötigt das Amt für Sport und Bewegung ehrenamtliche Mitstreiter. „Freiwillige Übungsleiter, die Sport im Park anbieten, oder Bewegungspaten, die Senioren unter die Arme greifen“, so Carolin Barz vom Sportamt. Ideen haben die Untertürkheimer im Rahmen der Konferenz genügend gesammelt: Rollatortraining, bewegte Apotheke, Sport für Demenzkranke. „Bewegungsangebote helfen, auch soziale Kontakte zu knüpfen und der Isolation zu fliehen“, so Lina Wallus vom Gesundheitsamt.

Doch auch um ein besseres Leben und Wohnen im Alter hat sich eine Arbeitsgruppe um Bürgervereinsvorsitzenden Klaus Enslin gekümmert. Ein Boule-Platz, ein Seniorencafé oder eine Mitfahrbank stehen auf deren Wunschliste. Sie machten darauf aufmerksam, dass viele leere Ladengeschäfte eigentlich ideal für Arztpraxen wären, da sie barrierefrei sind, und hoben die Wichtigkeit des Lieferservices durch den Cap-Markt hervor. „Mit relativ einfachen Mitteln können zudem Altbauwohnungen altersgerecht umgestaltet werden“, so Enslin. „Viele Senioren benötigen aber eine Beratung“.

Maroder Treppenaufgang zum Mönchsberg gesperrt

UZ 9.2.2016 - UNTERTüRKHEIM:
Staffel in der Strümpfelbacher Straße nicht mehr verkehrssicher - hoher Sanierungsaufwand

(mk) - Für Spaziergänger und Hundebesitzer ist der Treppenaufgang, der neben der städtischen Brennerei in die Weinberge führt, wichtig. Es ist der direkte Weg zum Mönchberg. Seit drei Wochen sind die Staffeln gesperrt. Nachdem der Bezirksbeirat auf den Zustand mancher Stufen hingewiesen hatte, musste das Tiefbauamt die Treppe aus Verkehrssicherheitsgründen sperren. „Wir überlegen, ob es sich lohnt, die Treppen aufwendig zu sanieren“, sagt Reinhold Noll vom Tiefbauamt.

Das rot-weiße Gatter neben dem Hof des Kindertreffs in der Strümpfelbacher Straße sorgt für Gesprächsstoff. Es soll den Weg zu den Treppen versperren. Ein Verkehrsschild signalisiert zusätzlich eindeutig: Begehen der Treppenanlage für Fußgänger verboten. „Doch immer wieder ignorieren Passanten und Hundebesitzer die Absperrung, quetschen sich zwischen Gatter und Mauer hindurch und steigen die Treppen hinauf“, sagt ein Anwohner. Dieses Verhalten zeige aber auch die große Bedeutung des geschichtsträchtigen Aufstiegs. Die Staffel ist die zwar steile, aber eben auch direkte Verbindung vom Kelterplatz in der Ortsmitte zu den Weinbergen rund um den Mönchberg. Spaziergänger erklimmen auf ihnen langsam die Höhe, Hundebesitzer nutzen den Weg als Gassi- und Sportler als Fitnessstrecke. „An die gleiche Stelle kommt man nur über einen durchaus beträchtlichen Umweg“, hat auch Reinhard Noll erfahren. Dennoch: Ihm blieb aber nichts anderes übrig, als die Treppenanlage zu schließen.

Bezirksbeiräte und Anwohner hatten in den vergangenen Monaten das Tiefbauamt mehrfach auf den maroden Zustand des Aufgangs aufmerksam gemacht. Etliche Stufen sind beschädigt, Steine sind heraus-, Kanten abgebrochen oder porös. Risse haben sich gebildet und auch das Geländer scheint nicht mehr vertrauenswürdig. „Die Verkehrssicherheit ist nicht überall gewährleistet. Spaziergänger könnten verunglücken“, meinte Noll. Die Konsequenz für ihn als Verantwortlichen: Das Begehen der Treppe - erst recht während den eisig kalten Wintertagen - ist für Fußgänger untersagt.

Noch nicht endgültig entschieden ist zurzeit, ob die städtische Treppe überhaupt wieder begehbar sein wird. „Die Sanierung der Stufen und die Behebung der Schäden wird aufwendig“, erklärt Noll. Im aktuellen Etat für die Unterhaltungsarbeiten habe er zwar auch ein wenig mehr Geld für die Erneuerung von Treppen und Staffeln erhalten, aber er müsse sich über die Dringlichkeit der Sanierung der unterschiedlichen Treppen in den Oberen Neckarvororten erst noch eine Meinung bilden.

Das Jägerhaus in Untertürkheim hat am Sa + So wieder geöffnet

Offen am Samstag 6.02.2016, 17 - 24 Uhr + Sonntag 7.02.2016, 15 - 22 Uhr
Das Jägerhaus - Fellbacher Str. 70 - 70327 Stuttgart - Email: dasjaegerhaus@t-online.de - 177 3181356  
 Live am Sonntag 7.02.20016 um 19:00 Uhr 

20 Jahre Oliver Klein, Comedy,  präsentiert:
"Best Of" - "20jähriges Bühnenjubiläum"

Oliver Klein

ACHTUNG - diese Veranstaltung am 2.3.2016 fällt aus!
Gekaufte Tickets werden erstattet.

Mi 2.3.2016 - Wahrheit und Mythos der Ekaterina Pawlowna,
Königin von Württemberg - Die Auswanderung der Schwaben nach RusslandKAtha

Stadtteilbibliothek Untertürkheim Mi, 02.03.16 | 19.30 Uhr
Strümpfelbacher Str. 45, 70327 Stuttgart
stadtteilbibliothek.untertuerkheim@stuttgart.de

Königin Katharina war vielleicht die erste emanzipierte Frau, die im etwas schmalbrüstig geratenen Königreich Württemberg Großes bewirkt hat. Im elenden Schreiberstaat Württemberg redete sie den Reichen und den Schönen, den Hochwohlgeborenen und den betriebsblind gewordenen Bürokraten ins Gewissen.

Eine szenische Lesung mit historischen Bilddokumenten mit Regine und Roland Haug.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtteilbibliothek mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.

Jugendratswahl - Großes Interesse an politischer Mitbestimmung

UZ 8.2.2016 - Rege Beteiligung an der Jugendratswahl – 15 Kandidaten gewählt

(mk) – Am letzten Freitag, um 14 Uhr, endete die Jugendratswahl. 30 Minuten später begann die Auszählung. 28 Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, 15 Sitze wurden für den Jugendrat Obere Neckarvororte vergeben. 619 Stimmzettel wurden abgegeben. „Genügend Kandidaten, 31 Prozent Wahlbeteiligung. Die Jugendlichen interessieren sich für die politische Mitbestimmung“, freut sich Yvonne Hummel, Untertürkheims stellvertretende Bezirksvorsteherin.

Die Spannung war groß: Drei Wochen lang hatten alle Stuttgarter zwischen 14 und 18 Jahren die Gelegenheit, ihren Jugendrat zu wählen. Nachdem es in den Oberen Neckarvororten 2014 zu wenige Kandidaten gab, hatten sich nun 28 Jugendliche zur diesjährigen Wahl gestellt – gemäß der Einwohnerzahl werden nur 15 Sitze vergeben. „Eine echte Wahl“, meinte auch Bezirksvorsteher Peter Beier. Dies schlug sich auch in der Wahlbeteiligung nieder. Natürlich waren die stellvertretenden Bezirksvorsteher mit ihrer „fliegenden Urne“ in den Schulen und Jugendhäusern unterwegs. „27 Prozent der Stimmen wurden per Briefwahl abgegeben“, erklärt Hummel. 1999 Jungwähler waren dieses Mal in den Oberen Neckarvororten wahlberechtigt. 619 Stimmzettel gingen ein. „Das ist eine Wahlbeteiligung von 31 Prozent“, sagt Hummel. Die Oberen Neckarvororte liegen damit im oberen Drittel aller Wahlbezirke. Stuttgartweit beträgt die Wahlbeteiligung 29 Prozent. Insgesamt setzt sich Stuttgarts Jugendrat aus 162 Jugendlichen zusammen.

Mitglieder des Jugendrats:
Diese Kandidaten wurden gewählt (Reihenfolge gemäß Stimmenzahl):

Obere Neckarvororte: Wahlbeteiligung: 31,0 Prozent. 15 Sitze.
Suman Sahifi, Nele Jutzeler, Roda Tzeggai, Esmeray Acar, Angeliki Theodoridou, Michelle Biocic, Leonie Scherer, Kanstantinos Serasidis, Yunus Dikkatli, Vivian Benito Jörger, Jule Christof, Jasvir Gherra, Julian Prill, Helena Hanna, Florentine Schaupp.

Bad Cannstatt: 31,3 Prozent. 17 Sitze. Alisa Eisele, Sinan Cakar, Marcel Luu, Vanja Lukić, Alina Gall, Julian Stahl, Alma Hasanbašić, Alexander Rosenberg, Vincent Frisch, Maximilian Sclifos, Dejan Tomic, Felix Spatschek, Lorena Leoni, Diana Balos, Janna Reif, Mehmet Ildes, Lara Martini.

Mühlhausen: Wahlbeteiligung: 28,6 Prozent. 13 Sitze. Daniel Schulz, Julia Bek, Gözdem Göksu, Joshua Graf, Marian Micke, Anthony Raheem, Jesse-John Yankson, Kai Maurer, Havva Findik, Vanessa Sartore, Frank Rettenberger, Anja Kobe, Ben Hörner.

Münster: Wahlbeteiligung: 32,1 Prozent. 9 Sitze. Larissa Kirberg, Pierina Lagreca, Nadine de Simone, Nadine Worch, Markus Specht, Vanessa Bukmayer, Roman Schulz, Marius Gschwendtner, Chiara Joos.

Die Konfirmanden in Untertürkheim 2016

LUGINSLAND Gartenstadtkirche
UNTERTÜRKHEIM Wallmerkirche
Sonntag, 17. April 2016
10 Uhr
Sonntag, 24. April 2016
10 Uhr

Sonntag, 1. Mai 2016
10 Uhr

Pia Charrier
Pia Dausch
Leonard-Carl Gaenslen
Julia Hellmann
Michelle Keier
Salome Knihs
Max Kronmüller
Elena Lang
Larissa Lang
Ariane Rosental
Leon Walliser
Robin Wittmann

Eileen Eisenbraun
Carlos Fleuchaus
Lara Gensler
Marvin Gorke
David Haug
Lilian Heinz
Tom Keppeler
Till Knauke
Bennet Kovarik
Elena Maier
Luca Simon Matzner
Jonas Mrutzek

Tanja Bücheier
Samuel Jonathan Dittmann
Caitlin Marie Haug
Gina Sophie Hellenthal
Celine Kohn
Philipp Carl Lehner
Pascal Lionti
Lara Joy Pfahler
Ruth Schopper
Sandra Denise Tubbesing
Mareike Warth
Xenia Wörner


Neckaranzeiger/UZ- 6.2.2016

Bügelschilder am Eingang statt Poller in der Mitte

UZ 5.2.2016 - UNTERTüRKHEIM:
Verkehrsbehörde lehnt Durchfahrtssperre in der Widdersteinstraße ab - Mehr Kontrollen gefragt

Eigentlich ist die Widdersteinstraße eine Fußgängerzone. Passanten und Anwohner merken davon aber wenig, da das Sträßchen gerne als Schleichweg sowie als Parkplatz für die Gastronomiebesucher missbraucht wird. Der Bezirksbeirat schlug einen Poller in der Mitte der Straße vor, der die Durchfahrt verhindern würde. Die Verkehrsbehörde lehnt ab - zum Ärger einiger Anwohner und Bezirksbeiräte.

Ob in der Bürgerversammlung in der Sängerhalle, in Gesprächen mit den Wirtschaftsförderern und Stadtplanern oder beinahe monatlich in den Bezirksbeiratssitzungen - die Zustände in der Widdersteinstraße sind ein Dauerthema. Redebeiträge der Anwohner machten selbst OB Fritz Kuhn die Missstände klar. Einst war die Widdersteinstraße als Fußgängerzone und Flaniermeile konzipiert. Der Pflasterbereich ist eigentlich Passanten vorbehalten. Zufahrt haben eigentlich nur Zulieferer und Anwohner. Die Praxis sieht anders aus. Immer wieder nutzen Autofahrer die Gasse als Direktverbindung von der Augsburger zur Stubaier Straße. „In den Nachtstunden stellen Lokalbesucher ihre Fahrzeuge regelmäßig in der Straße ab“, berichten die Anwohner immer wieder. Fußgänger müssen Slalom laufen. An heißen Sommertagen kommt Ruhestörung durch bis weit in die Nacht in den Außenbereichen sitzende Gäste hinzu. „Beschwerden bei der Polizei haben keinen Erfolg“, berichtete ein Anwohnersprecher bei der Bezirksbeiratssitzung im vergangenen Frühjahr.

Widderstein untenDie Bezirksbeiräte schlugen einen Poller in der Mitte der Widdersteinstraße, etwas oberhalb der Einmündung Trettachstraße vor. Der Vorteil: Damit wäre die Durchfahrt unterbunden, aber die Anwohner könnten ihre Hofeinfahrten oder Garagen erreichen und die Geschäfte beliefert werden. Planer, Ordnungs- und Verkehrsexperten sowie die entsprechenden Ämter der Stadt befassten sich mit den Vorschlägen. „Das Aufstellen eines Pollers wurde abgelehnt“, trug Untertürkheims Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel das Ergebnis eines bindenden Beschlusses vor.
Widderstein obenDie Begründung: Die Unterbrechung auf halber Strecke hätte die ungehinderte Zufahrt für berechtigte Anwohner erschwert. Für den Lieferverkehr würde der Poller bedeuten, dass er nicht wie bisher von der Augsburger Straße zu- und über die Widdersteinstraße vorwärts in Richtung Stubaier Straße abfahren könnte, sondern entweder zurückstoßen oder aufwendig umdrehen müsste. „Wenn dann ein zweites Fahrzeug entgegenkommt, wird es eng“, meinten die Verkehrsexperten. Das Gleiche würde für die Zulieferer gelten, die von der Stubaier Straße her anfahren müssten. Erschwerend komme hinzu, dass die Polizei den Verkehr als „unauffällig“ eingeordnet habe und das Meinungsbild innerhalb der Anwohner auch nicht einheitlich sei, so Wenzel. „Es gibt eine relativ kleine Gruppe, die die Verkehrsänderung fordert. Aber es gibt auch Anwohner und Geschäftsinhaber, die den Poller strikt ablehnen“, so Wenzel.

Statt des Pollers soll ein auffälliges, großes Bügelschild an den Straßenenden aufgestellt werden, das deutlich macht, dass es sich um eine Zone handelt, die Fußgängern vorbehalten ist und nur frei für Radler, Anwohner und Lieferverkehr ist. Zudem sollen irreführende Verkehrsschilder an der Stubaier Straße demontiert werden.

„Eine Farce. Das hilft nicht“, ärgerte sich Werner Feinauer (SPD). Seinem Antrag für eine Sondersitzung zur Widdersteinstraße wollten die Bezirksbeiräte nicht folgen. „Der Erfolg der neuen Regelung hängt davon ab, ob das Verbot kontrolliert wird“, meinte Wenzel und erntete skeptisches Schulterzucken. Die Hoffnung, dass die Polizei oder der städtische Vollzugsdienst öfter vorbeischaut, war bei den Zuhörern gering.


Als Fotomontage die beiden

Vorschläge von
Klaus Enslin für die sinnvolle Erweiterung der Bügelschilder mit Hinweisschildern für Fußgänger. Montage: Enslin

Harsche Kritik an „Nacht- und Nebelaktion“Hütte

UNTERTüRKHEIM: Bezirksbeirat über Abriss der Schutzhütte am Gögelbach erbost

UZ 4.2.2016 -

(mk) - Der Unmut des Bezirksbeirats war einstimmig und laut: In einer „Nacht- und Nebelaktion“ ließ die Stadt im Dezember die Schutzhütte am Gögelbach abbauen, weil der Gemeinderat kein Geld für einen neuen Unterstand zur Verfügung stellte. „Unerhört. Es wurden einfach Fakten geschaffen“, ärgerte sich SPD- Bezirksbeirat und Stadtseniorenrat Werner Feinauer.

Die Untertürkheimer erlebten Ende 2015 eine böse Bescherung. Die Holzhütte, die Wanderern seit Jahrzehnten Schutz vor Regen bietet, war plötzlich verschwunden. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hatte sie kurzerhand abreißen lassen. Dabei hatten Bezirksbeiräte und Bürger im Vorfeld für den Erhalt gekämpft. Der Unterstand war in die Jahre gekommen, das Dach hatte einige undichte Stellen. Die Bezirksbeiräte baten, diese Mängel auszumerzen. Daraufhin hatte das Gartenamt festgestellt, dass der Holzbau nur bedingt verkehrssicher ist. Teile der Holzkonstruktion waren morsch. Noch, so vor einem Jahr die Aussage, sei die Konstruktion zwei bis drei Jahre standsicher, mittelfristig drohe sie aber zu kippen. Die Fachleute bezifferten die Sanierungskosten auf rund 30 000 Euro. Die Experten plädierten deswegen dafür, einen neuen Unterstand aufzustellen. Die Kosten wurden auf 45 000 Euro beziffert. Aus dem regulären Etat für den Unterhalt der Schutzhütten konnte der Neubau nicht finanziert werden, zumal die Experten einige historische Wengerterhäuschen rund um den Württemberg für erhaltenswerter halten.

Deswegen stand die Sanierung oder der Neubau der Schutzhütte auf der Finanzierungswunschliste der Bezirksbeiräte und tauchte auch im Bürgerhaushalt unter den Wünschen der Stuttgarter an vorderer Stelle auf. Zudem gab es noch einen Antrag einer Gemeinderatsfraktion, die 45 000 Euro zu bewilligen. Als dieser abgelehnt wurde, waren die Tage der Hütte gezählt. „Wir mussten den Unterstand aus Sicherheitsgründen rückbauen“, antwortete Gartenbauamtschef Volker Schirner auf die Anfrage von Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. „Das ist purer Hohn“, ärgerten sich die Bezirksbeiräte. „Der Ärger unter den Bürgern ist groß. Es wurden ungefragt Fakten geschaffen. Uns wurde nicht einmal eine Alternative zum Neubau gelassen“, ärgert sich Andrea Mathiasch (CDU). Einige Bürger hätten nämlich Geld für die Sanierung gespendet

Erster Schritt zum Masterplan

UZ -1.2.2016 -  UNTERTüRKHEIM: Mehrere Bausteine ergeben ein Gesamtkonzept zu einem attraktiveren Stadtbezirk 

Die Stadtverwaltung lässt ihren Worten erste Taten folgen. OB Fritz Kuhn hatte im Juli 2015 einen Masterplan, Baubürgermeister Peter Pätzold im Oktober einen „großen Wurf“ für Untertürkheim versprochen. Stadtplaner und die Stadtteilmanagerin Mareike Merx stellten in einer nichtöffentlichen Sitzung den Bezirksbeiräten ihre Ideen vor: Mehrere Bausteine sollen ein Gesamtkonzept ergeben, mit dem der Stadtbezirk attraktiver werden soll.

Von Mathias Kuhn - Das Jahr fing für Untertürkheims Bezirksbeiräte hoffnungsvoll und zugleich spannend an. Im vergangenen Jahr hatten sie mehrfach über die künftige Entwicklung des Stadtbezirks diskutiert: Umgestaltung des Karl-Benz-Platzes, Verkehrs-, Lärm- und Verschmutzungsprobleme in der Widdersteinstraße, Verkauf des Postgebäudes, der Verlust der Vielfalt der Fachgeschäfte, Umgestaltung des Lindenschulviertels und weitere Mosaiksteinchen, die zur Attraktivität des Ortskerns beitragen. Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) und Bürger brachten während der Bürgerversammlung in der Sängerhalle ihre Sorgen nachdrücklich zu Gehör.

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte im vergangenen Sommer einen Masterplan zu. Im Oktober stellte dann der frisch ins Amt gekommene Baubürgermeister Peter Pätzold „einen großen Wurf“ in Aussicht. Am vergangenen Dienstag erhielten die Bezirksbeiräte erste Einblicke. „Die Stadtplaner sind dabei eine Vorlage zum Masterplan für die Gremien zu erstellen. Sie stellten erste Gedanken dazu den Bezirksbeiräten vor“, erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Dies geschah - zur Verwunderung einiger Bezirksbeiräte - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. „Wir befinden uns in einem Findungsprozess. Die Stadtplaner wollten uns ihre Vorstellungen vorab erläutern, damit unsere Einwände und Ideen eventuell auch in der Vorlage Einzug finden“, stellte Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel klar.

Schließlich stehen einige Kraftakte in den kommenden Jahren an. Ein Spaziergang durch den Ortskern offenbart die Herausforderungen. Eine Bäckerfiliale in der Widdersteinstraße hat geschlossen, Plakate im Schaufenster von „Auf Maß“ künden den Räumungsverkauf an - es wird nicht das letzte Fachgeschäft sein, das schließen wird. Diesen „Trading-Down-Efffekt“ will der IHGV stoppen, fordert seit Jahren ein Stadtentwicklungskonzept. Auch dieser städtebauliche Rahmenplan werde einer von mehreren Bausteinen im Gesamtkonzept sein, das die Stadtplaner zurzeit zusammenstellen.

Weitere Bausteine sind die Ergebnisse der Gesundheitskonferenz am kommenden Mittwoch, die Umgestaltung des Karl-Benz-Platzes und des Lindenschulviertels. Der Neckar soll dort erlebbarer gemacht werden. Ein zentraler Pfeiler sei auch die Aufwertung der Widdersteinstraße und eine Frage wird sein, was mit Postgebäude geschieht. Aldi hat das Gebäude erworben. Die Misstrauen vieler Bezirksbeiräte ist groß, nachdem sie erst jetzt ein Gutachten zur möglichen Aldi-Ansiedlung in die Hände bekamen. „Können wir uns jetzt sicher sein, dass wir alle relevanten Fakten von der Stadt bekommen haben?“, fragte Grünen-Bezirksbeirat Martin Glemser. „Die Stadtplaner werden nun die Vorlage erstellen, die zuerst innerhalb der Abteilungen abgestimmt und im Frühjahr im Bezirksbeirat öffentlich diskutiert wird“, verspricht ein Sprecher der Stadt. Auch die Bürgerinnen und Bürger würden dann bei den Diskussionen der Zukunftsfragen beteiligt.

Anlegestelle für Rettungsboot im Lindenschulviertel gefordert

UZ - 30.1.2016 - UNTERTüRKHEIM:
Freiwillige Feuerwehr möchte bei der Neugestaltung des Neckarufers im Lindenschulviertel berücksichtigt werden
Neckar

(ale) - Für 1,41 Millionen Euro soll das Neckarufer im Lindenschulviertel neu gestaltet werden. Im Zuge dessen hofft die Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim auf eine neue Anlegestelle für ihr Rettungsboot. Bislang muss dieses im Zuge des Stuttgarter Wasserrettungskonzepts an der Obertürkheimer Schleuse eingesetzt werden. Das ist im Notfall mit einem großen Zeitverlust verbunden.

Erst im Dezember hatte der Gemeinderat die Gelder für das aus ihrer Sicht wichtige Projekt bereit gestellt. Aber bereits seit Mitte der 1990er-Jahre gibt es Visionen, den Neckar für die Bürger erlebbarer zu machen. Zumindest für das Lindenschulviertel soll dies nach dem Wunsch der Stadträte und OB Fritz Kuhn nun Wirklichkeit werden. Im Frühjahr sollen die Pläne vorgestellt werden. Angedacht sind unter anderem eine attraktivere Schiffsanlegestelle für den Neckar Käpt‘n, die Absenkung des Damms und der Uferterrassen, zudem wünschen sich viele Bürger ein Café. Doch bereits jetzt weckt das Projekt auch Begehrlichkeiten - und zwar bei der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim.

„Wir wünschen uns eine Einsatzstelle für unser Rettungsboot“, sagt Kommandant Holger Kamm. Denn diese fehlt bislang in Untertürkheim seit die Abteilung vor mehr als zwei Jahren ein neues, den Richtlinien entsprechendes Motorboot bekommen hat. Dieses ist mit einer Länge von circa 4,50 Metern und einer Breite von mehr als zwei Metern deutlich größer als das bisherige. „Deshalb können wir es im Oberwasser überhalb der Unterürkheimer Schleuse nicht mehr zu Wasser lassen.“ Die einzige Möglichkeit besteht derzeit an der Obertürkheimer Schleuse oder es muss die Drehleiter als Hilfskran eingesetzt werden. „Beides ist im Notfall mit einem gehörigen Zeitverlust verbunden“, betont Kamm. Dabei beruht auf der Abteilung Untertürkheim und den Kollegen aus Münster, die über das gleiche Boot verfügen, die Basis des Stuttgarter Wasserrettungskonzepts. Bereits vier Mal waren die Untertürkheimer Feuerwehrmänner in diesem Jahr mit ihrem Boot im Einsatz, unter anderem als aufgrund von Blitzeis ein Auto in den Neckar im Stuttgarter Hafen krachte.

Mit der neuen Anlegestelle könnte man innerhalb weniger Minuten einsatzbereit sein. Dafür ist einfach ein betonierter, seichter Zugang von wenigen Metern nötig. „So könnten wir das Boot mit dem Anhänger einfach zu Wasser lassen“, sagt Kamm. Dies ließe sich im Zuge der Renaturierung gut integrieren ohne aufzufallen, hofft er. Vielleicht könnten so auch Bürger oder Kinder ihre Füße im Neckar kühlen. Aber vor allem als Anlegestelle für das Feuerwehrboot - um Menschenleben zu retten.

Mittwoch 3.Februar 2016 um 20 Uhr - Schief gewickelt - im Kulturtreff Gitze

Liebe Liebhaberinnen und Liebhaber des Kabaretts und des Herzhumors,

schnell Karten reservieren!!! Gitze kommt! Und wir haben den Rock! Ich habe ihn an und Gitze und seine Band bringen ihn auf die Bühne.
Am Mittwoch, 3.Februar lassen wir es krachen! Hoffentlich hat Eberhardt Weber, der Geschäftsführer von www.lieferladen.de
auch Duschgel,Erfrischungstücher und Salbeibonbons im Sortiment. Denn die werden wir brauchen nachdem wir die Wolle Kriwanek Songs von Gitze und seiner Band mitgegrölt haben.Ein brandaktuelles Thema für Untertürkheim! Was passiert mit unserem Einzelhandel ? Internetversand - Fluch oder Chance? Diskutieren Sie mit uns!

Gitze & Band

Bitte die Neuerung beachten: bringen Sie Ihr eigenes Vesper mit! Für die Eiligen, oder die, die direkt von der Arbeit kommen, gibt es kleine Snacks an der schiefen Theke zu kaufen.Getränke gibt es wie immer vom charmanten schiefen Thekenpersonal und vom Weingut Warth .

Wo: im Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Str.38
Einlass und Abendkasse: 19 Uhr  (17.-€)  Beginn: 20 Uhr
Kartenreservierung telefonisch oder per mail bei Sabine Schief
info@sabine-schief.de    Tel. 0711 -50462891

Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder ein Kennenlernen!

Herzliche Grüsse
Eure Sabine Schief

Do 4.2.2016 -20 Uhr - Flüchtlingspolitik in Stuttgart

Der Offene Kreis, die Gesprächsrunde der Gesamtkirchengemeinde Untertürkheim, beschäftigt sich am
Donnerstag, 4. Februar, von 20 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus der Gartenstadtkirche, Barbarossastraße 50, in Luginsland mit dem Thema „Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik in Stuttgart“.

Dabei handelt es sich um einen Bericht und ein Gespräch über eine Willkommenskultur in den Gemeinden und Quartieren vor Ort. Was ist notwendig, um Flüchtlinge, die aus Kriegs- und Bürgerkriegsregionen geflohen und traumatisiert zu uns kommen, in Stuttgart willkommen zu heißen und ihnen ein Gefühl von Heimat zu geben?
Die Referentin, Pfarrerin Friederike Weltzien, ist Beauftragte des Kirchenbezirks Bad Cannstatt für die Asyl- und Flüchtlingsarbeit und Ausbilderin in einem Traumazentrum in Beirut. Weltzien hat selbst viele Jahre im Libanon gelebt und ist mit den kirchlichen und politischen Vorgängen in dieser Region vertraut. Sie wird den Besuchern auch über ihre ganz aktuellen Erfahrungen bei der Betreuung der Flüchtlinge in der Notunterkunft der Turn- und Versammlungshalle in Obertürkheim berichten. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.

 Fr 5.2.2016 -19:30 Uhr - NaturFreunde Untertürkheim-Luginsland 

  • Fr 5.02. 2016, 19:30 Uhr - Vortrag bei den NaturFreunden Untertürkheim-Luginsland - Fiasko im Nahen Osten - Die Auflösung der arabischen Staaten ist in vollem Gange und die arabischen Eliten spielen mit ihrer Unfähigkeit dem IS in die Hände. Über aktuellen Stand der Dinge berichtet Wolfgang Mayer. Gaststätte Luginsland, Fellbacher Straße 143, 70327 Stuttgart-Luginsland

Zum 60. Geburtstag - der Stuttgarter Fernsehturm öffnet ab 30. Januar wieder

Nach dreijähriger Renovierungspause öffnet am Samstag 30.1.2016 wieder der Stuttgarter Fernsehturm. Auch die drei sich drehenden Leuchtfeuer leuchten ab Freitag Nacht wieder. Ich hatte bereits am Freitagnachmittag exklusiv die Gelegenheit, als einer von 13 Gewinnern des Stuttgarter Amtsblatts eine Führung vom Keller zur Spitze zu besuchen.
Am Freitag 5.2.2016 wird er 60 Jahre alt.

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Fundament und Keller - Korbquerschnitt - Turmquerschnitt
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- Fotos: Enslin -

SÖS-Linke-Plus im Gemeinderat wollen Aldi verhindern

StZ - jon  30. Januar 2016 - 11:30 Uhr

Die Fraktionsgemeinschaft SÖS-Linke-Plus fordert die Stadt auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit sich Aldi nicht im Untertürkheimer Ortskern ansiedeln kann. Diese Konkurrenz würden die beiden CAP-Lebensmittelmärkte in Unter- und Obertürkheim nicht überleben, befürchten die Stadträte in ihrem Antrag.

Stuttgart - Die Fraktionsgemeinschaft SÖS-Linke-Plus will die Zukunft der beiden von einer Caritas-Tochter betriebenen CAP-Lebensmittelmärkte in Unter- und Obertürkheim sichern. In den Läden arbeiten zahlreiche Menschen mit Behinderung, zudem wird ein kostenloser Lieferservice für mobilitätseingeschränkte Kunden angeboten. Weil den Märkten das Aus drohen würde, könnte sich in der alten Untertürkheimer Post ein Aldi-Supermarkt ansiedeln, fordert die Fraktionsgemeinschaft die Stadt auf, es zu unterlassen, ein Grundstück zu verkaufen. Auf diesem könnten die nötigen Parkplätze ausgewiesen werden. Außerdem soll die Verwaltung erst gar kein Bebauungsplanverfahren einleiten, das die rechtliche Grundlage für die Ansiedlung des Konzern schaffen würde.

Die Stadträte von SÖS-Linke-Plus betonen die organisatorische Einheit der beiden CAP-Märkte. Die Umsatzverluste des Ladens in Untertürkheim, die Geschäftsführung geht von bis zu 30 Prozent aus, hätten deshalb auch negative Auswirkungen auf den Markt im Nachbarort. Sie erwähnen das deshalb, weil OB Fritz Kuhn (Grüne) diesen Zusammenhang in der Abweisung einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die städtische Wirtschaftsförderin Ines Aufrecht bestreitet. Der Obertürkheimer Bezirksbeirat Christoph Hofrichter (SÖS-Linke-Plus) hatte moniert, dass Aufrecht ein Gutachten zu möglichen Auswirkungen der Aldi-Ansiedlung zurückgehalten habe. Kuhn hat die Expertise daraufhin veröffentlichen lassen.

StZ 25.01.2016, S. 18 - OB verteilt jetzt das geheime ALDI Gutachten

StZ - CAP-Märkte - 25.1.2016 - Fritz Kuhn weist die Beschwerde gegen Ines Aufrecht zurück.
Jörg Nauke

Die Leiterin der OB-Abteilung Wirtschaftsförderung, Ines Aufrecht (CDU), hat sowohl den Gemeinderat als auch die Bezirksbeiräte in Ober- und Untertürkheim rechtzeitig und umfänglich über die umstrittene Ansiedlung eines Aldi-Markts in Untertürkheim und die Konsequenzen für die Mitbewerber informiert. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls ihr Dienstherr, Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne).

Er wies deshalb die vom Obertürkheimer Bezirksbeirat Christoph Hofrichter (SÖS-Linke-Plus) eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde zurück. Der Schauspieler und Regisseur hatte sich beschwert, weil er von einem Gutachten, das von Aufrecht in Auftrag gegeben wurde und über die negativen Folgen der Aldi-Ansiedlung im ehemaligen Postgebäude informiert, erst aus der Zeitung ­erfahren habe. Von einer 'rechtzeitigen ­Berichterstattung', wie sie Kuhn nun ­attestiert habe, könne deshalb überhaupt keine Rede sein, so Hofrichter. Er werde deshalb beim Regierungspräsidium Stuttgart widersprechen.

Vor allem die Obertürkheimer tragen Sorge, dass sie bald wieder ohne zentrumsnahen Lebensmittelmarkt da stehen könnten. Würde dem Untertürkheimer CAP-Markt der Mark & Service GmbH, in dem zahlreiche Menschen mit Behinderung arbeiten und der auch einen Lieferservice für geheingeschränkte Menschen anbietet, durch die übermächtige Konkurrenz ein Umsatzrückgang von mindestens 30­Prozent entstehen, wäre auch der zweite Vollsortimenter der Caritas-Tochter im Nachbarort nicht zu halten.

Das haben die Geschäftsführer Gerhard Sohst und Werner Neubrandt am Samstag im StZ-Interview noch einmal klar gemacht. Die ­Behauptung Kuhns, die Umsatzentwicklungen der beiden Märkte seien unabhängig von einander zu betrachten und 'konnten nicht Gegenstand des Gutachtens sein' bezeichnet Hofrichter als 'weltfremd'. Kritisch sieht er auch die Behauptung, es handele sich bei CAP-Märkten um 'subventionierte Anbieter'. Die Zuschüsse nach dem Sozialgesetzbuch glichen schließlich nur den erhöhten Aufwand aus, der durch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung entstehe, sagen die CAP-Geschäftsführer.

Dieser Ausgleich stehe allen Unternehmen zu, die diese Bedingungen erfüllten. Die Debatte geht weiter: Fritz Kuhn hat den Bezirksbeiräten das geheime Gutachten zugeschickt und veranlasst, dass sie das Thema Einzelhandel zeitnah noch einmal behandeln.

ALDI kauft Untertürkheimer POSTGEBÄUDE

Deutliches Votum für CAP-Märkte - trotz geheimem Marktverträglichkeitsgutachten Post

UZ 18.12.2015 - OBERTüRKHEIM:
Bezirksbeiräte kritisieren Aldi-Pläne in Untertürkheim - Empörung über geheimes Gutachten

In ihrer letzten Sitzung des Jahres setzte der Obertürkheimer Bezirksbeirat ein Zeichen: Alle zehn Stimmberechtigten votierten für den Erhalt des Obertürkheimer Cap-Markts. Sie fürchten, dass die Ansiedlung einer Aldi-Filiale auf dem Postgelände in Untertürkheim den dortigen Cap-Markt gefährden würde. Ein nicht veröffentlichtes Gutachten soll dies bestätigen.

Von Mathias Kuhn - Keineswegs still, sondern aufgewühlt verlief der Bezirksbeiratsabend im Obertürkheimer Rathaus. Stadtteilmanagerin Mareike Merx stellte sich, ihre Arbeit und das Erreichte in ihrem ersten Jahr als Zuständige für die Neckarvororte und Bad Cannstatt vor. Dabei kam sie auch auf die Situation der Nahversorgung im Stadtbezirk zu sprechen. Ein heikles Thema. Zwar wurde durch den Wochenmarkt auf dem Uhlbacher Platz eine Versorgungslücke in Uhlbach geschlossen, die Bezirksbeiräte fürchten jedoch um den Obertürkheimer Cap-Markt, wenn in Untertürkheim ein Aldi öffnet. Das Unternehmen hat im Sommer das Postgebäude im Untertürkheim Ortskern erworben. Es gibt Pläne, mittelfristig das Haus abzureißen und einen Neubau mit Parkplätzen für eine moderne Filiale zu errichten. Wenn dies geschähe, wären alle Bemühungen, den Handel in Obertürkheim zu stärken, sinnlos, kritisierte CDU-Bezirksbeirätin Sigrid Zaiß. Die Politiker fürchten, dass Aldi dem Untertürkheimer Cap-Markt starke Konkurrenz machen würde.

Ein Marktverträglichkeitsgutachten, das noch nicht veröffentlich wurde, würde dies bestätigen, erklärte Christoph Hofrichter, Bezirksbeirat von SÖS-Linke-Plus. Die von der Wirtschaftsförderung beauftragten Gutachter rechnen demnach mit Umsatzeinbußen zwischen 15 und 30 Prozent für den Untertürkheimer Cap-Markt. Zehn Prozent Umsatzeinbußen gelten als eine wesentliche Beeinträchtigung, bei der Geschäftsaufgabe droht. „Die Ansiedlung von Aldi führt selbst bei der günstigen Variante von 15 Prozent zur Liquidierung des Cap-Markts. Die Gutachter schreiben: Der aufgezeigte Zielkonflikt kann nicht gelöst werden“, sagt Hofrichter. Gerhard Sohst, der Geschäftsführer Markt & Service gGmbH, die die Cap-Märkte in Ober- und Untertürkheim betreibt, erhärtet Hofrichters Einschätzung. „Wir sind an beiden Standorten etabliert, aber einen solchen Einbruch im Ertrag könnten wir nicht mehr stemmen.“ Die drohende Aufgabe des Untertürkheimer Standorts würde auch zum Ende des Obertürkheimer Cap-Markts führen.

Auch die anderen Bezirksbeiratsfraktionen bezogen klar Position. „Wir werden für den Markt kämpfen“, erklärten die Redner. Die Bezirksbeiräte aller Fraktionen bekräftigten nochmals einstimmig ihren Antrag, dass die Stadt den Bestand des Obertürkheim Markts sichern müsse. Dabei soll die Stadt auch in die Pflicht genommen werden. Um das Neubauvorhaben realisieren zu können, benötigt Aldi einen Teil des öffentlichen Parkdecks der Stadt. Die SÖS-Linke-Bezirksbeiratsfraktion beantragte, dass die Stadt den Parkplatz nicht verkauft. Zudem forderten die Bezirksbeiräte unisono, dass das Gutachten offengelegt wird.

Da gestern eine Dienstaufsichtsbeschwerde von Hofrichter gegen die Leiterin der Wirtschaftsförderung eingegangen sei, könne sich die Stadtverwaltung derzeit nicht öffentlich zu dem Sachverhalt äußern, so Sven Mathis, der Sprecher der Stadt. „Wir müssen das Schreiben und die darin enthaltene Argumentation prüfen, bevor wir dazu Stellungen nehmen können.“

POL-S: Unklare Sturzursache an U13 - ESZET-Haltestelle
Zeugen vom Di 24.11.2015 gesucht

POLIZEI STUTTGART 22.01.2016 – 12:54

Stuttgart-Untertürkheim (ots) - Die Polizei sucht dringend Zeugen zu einem Vorfall vom 24.11.2015 (Dienstag), bei dem sich eine 83 Jahre alte Frau an der Haltestelle "Eszet" schwer verletzte.

Der Sachverhalt wurde erst später polizeilich bekannt. Gegen 11.00 Uhr wollte die Seniorin, wie viele weitere Fahrgäste, in die Stadtbahnlinie U13 in Richtung Stuttgart-Hedelfingen einsteigen. Als sie gerade im Begriff war, die Bahn zu betreten, schloss sich offenbar direkt vor ihr die Türe. Die Frau stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu.

Warum genau die Frau hinfiel, ist unklar. Zeugen, insbesondere das ausländische Paar, das sich bis zum Eintreffen des Rettungswagens um die ältere Frau kümmerte, werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 8990-4100 zu melden.

Fr 29.1.2016 - 20 Uhr - Der Runde Tisch im Kulturtreff Treff

Am Freitag 29. Januar 2016, wird nicht gesungen, sondern diskutiert -

am Runden Tisch zum Thema „Willkommenskultur in Untertürkheim“.
Kaum 3 Flugstunden von uns entfernt, in Syrien, tobt ein gnadenloser Bürgerkrieg und seit 2015 haben nun auch wir hier in Deutschland bemerkt, dass das auch uns betrifft. Menschen aus Syrien kommen in großer Zahl zu uns, um diesem Inferno zu entfliehen – über 200 von Ihnen werden bald auch hier bei uns in Untertürkheim ankommen. Es gilt deshalb, alles zu tun, damit diese Menschen schnell integriert werden und in Würde bei uns und mit uns zusammen leben können.

Beginn 20 Uhr im Kulturtreff in der Strümpfelbacher Str.38

Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim am Dienstag, 26. Januar 2016

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim
am Dienstag, 26. Januar, 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Untertürkheim - Sitzungssaal
- Großglocknerstr. 24/26

1 Vorstellung von Herrn Michael Warth als neues Mitglied des Bezirksbeirats und Bestellung von Herrn Heinz Walde zum stellv. Mitglied des Bezirksbeirats

2 Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtbezirk

3 Kinder- und Jugendkunstprojekt „Heimat – Öffentliche Kunst im Rahmen“ Vorstellung des Projekts des Kinder- und Jugendhauses Cafe Ratz - Referenten: Herr Sven Hallwirth und Frau Silvia Rehm

4 Förderung bürgerschaftlicher Aktivitäten –Anlagen -

a) Antrag SG 07 Untertürkheim : Beschaffung von Sport- und Koordinationsgeräten für die Fußballschule
b) Antrag AGUV: Ersatz einer Lichterkette für den Weihnachtsbaum auf dem Leonhard-Schmid-Platz sowie Ersatz der Kosten für Aufstellung, Stromanschluss und Strom
c) Antrag Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim: Platzmiete für Soccer-Olymp
d) Antrag Bürgerverein Untertürkheim e.V.: Beschaffung von Ausstellungsvitrinen

5 Anträge, Anfragen und Anregungen

a) Erweiterung der Fahrgastinformation am Karl-Benz-Platz
Antrag der SPD-Bezirksbeiratsfraktion vom 22.11.2015
b) Ausschließlich digitale Form der Versendung der Sitzungsunterlagen und Niederschrift an die Bezirksbeiräte – Antrag der AfD-Bezirksbeiratsfraktion vom 27.11.2015

6 Stellungnahmen der Fachämter zu Anträgen und Anfragen des Bezirksbeirats

Verkehrsüberwachung durch die Polizei im Stadtbezirk -
Ablehnung eines Schwerbehindertenparkplatzes in Luginsland -
Ablehnung von Pollern in der Widdersteinstraße

7 Bekanntgaben:

Anordnung von Verkehrszeichen für die Widdersteinstraße -
Standort Glascontainer Luginsland -
Einziehung von öffentlichen Stellplätzen im Rahmen der Anwohnerparkregelung im Wohngebiet Wallmer-
Termine Stuttgart 21

Kulturmonat Februar: Magische Momente im Uhlbacher Gewölbekeller

VW BusCollegiums-Kulturmonat mit spannenden Events
und purem Genuss

Der renommierte Kulturmonat des Collegium Wirtemberg lockt auch in diesem Jahr wieder mit einer attraktiven Ausstellung und außergewöhnlichen Veranstaltungen. Der Februar 2016 steht ganz im Zeichen der Magie, denn die Fotografen Christoph von Haussen und Rolf Linnemann zeigen mit Ihrer Bilderreihe Magic Places ungewöhnliche,  märchenhafte Fotografien – wie aus einer anderen Welt. Vom 30.01.2016 bis zum 29.02.2016 werden die geheimnisvollen Motive im Gewölbekeller in Uhlbach präsentiert.

Öffentliche Vernissage am Freitag 29.1.2016 - 19 Uhr.

Parallel glänzt der Kulturmonat 2016 mit einer ganzen Reihe illustrer Künstler und Gästen, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Den Beginn macht die Jazzband renz&friends, die am 06.02.2016 „Magische Gefühle“ in den Gewölbekeller bringt: Eine ebenso kurzweilige wie eigenständige künstlerische Auseinandersetzung mit Tucholskys Lyrik, mit Lust, Liebe und anderen magischen Gefühlen – untermalt von einem spannenden Reigen jazziger Rhythmen (Beginn 19.00 Uhr, Eintritt 20 €). Am Samstag, den 13.02.2016 folgt mit dem „Magischen Allgäu“ ein reizvolles Experiment: Die Zusammenführung von Allgäuer Köstlichkeiten und Attraktionen mit beflügelnden Weinen aus dem eigenen Keller. Ein abwechslungsreicher Abend mit würzigem Sennerkäse, ausdrucksstarken Collegiums-weinen und der einen oder anderen Überraschung (Beginn 19.00 Uhr, Eintritt 20 €).

Weinberghaus
Für die „Magischen Perlen aus königlicher Hand“ ist Freitag, der 19.02.2016, reserviert. Ein prickelndes Finissimo Extra – mit der amtierenden deutschen Weinkönigin Josefine Schlumberger und belebenden Winzersekten aus Südbaden und Württemberg. Ein unterhaltsamer und genussreicher Abend, der den Zuhörern aus unterschiedlichen Perspektiven die Gemeinsamkeiten und Gegensätze der beiden Weinlandschaften näherbringt (Beginn 19.00 Uhr, Eintritt 20 €).

Den Abschluss des Kulturmonats bilden dann nachhaltige, lange am Gaumen haftende Tafelfreuden: Beim – bereits ausverkauften – Kult-Dinner am Samstag, den 27.02.2016 sorgen Kult-Weine & Kult-Speisen für eine sinnliche Korrespondenz zwischen den Collegiumsweinen und kulinarischen Überraschungen. Begleitet von Sommelier Evangelos Pattas aus dem Stuttgarter Sternerestaurant Délice und angerichtet von Sternekoch Sebastian Prüßmann aus der Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten wird dieser lukullische Abend mit Sicherheit ein Fest für die Sinne. Fotos:Veranstalter

Alarm

Feinstaub-Alarm in Stuttgart

Ab Sonntag, 17. Jan. 2016, 18:00 Uhr
Bitte lassen Sie Ihren Komfort-Kamin aus
Ab Montag, 18. Jan. 2016, 00:00 Uhr
Bitte lassen Sie Ihr Auto stehen
bis Freitag 22.1.2016 - 24 Uhr
Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.stuttgart.de/feinstaubalarm/

14 Parteien zur Landtagswahl am 13.3.2016 zugelassen

Die Stadtbezirke Ost ohne Stadtteile (ohne Gänsheide und Uhlandshöhe), Bad Cannstatt, Hedelfingen, Obertürkheim, Untertürkheim, Wangen stellen den vierten Wahlkreis in Stuttgart dar.

Im sogenannten Neckar-Wahlkreis IV treten Roland Schmid (CDU), Brigitte Lösch (Grüne), Rolf Gaßmann (SPD), Jan Havlik (FDP), Bernd Riexinger (Die Linke), Nikolai Kliewer (Piraten), Winfried Hantschel (REP), Lutz Schernau (NPD), Iris Baur (ÖDP), Madeleine Fellauer (BüSo), Peter Gerlach (ALFa), Eberhard Brett (AfD) und Matthias Ebner von der Tierschutzpartei gegeneinander an.

Konzept gegen Sonntags-Verkehrschaos in Rotenberg

ROTENBERG: Bürger und Stadt suchen gemeinsame Lösung - Anwohnerparken an Grabkapelle, breite Gehwege im Ort Etliche Familien, Spaziergänger und Touristen zog es am Wochenende zwar zum Rodeln, Schneewandern und die Aussicht genießen nach Rotenberg. Das Verkehrschaos hielt sich aber noch in Grenzen. Autos stauten sich an Engstellen, parkten auf Gehwegen und es gab Gehupe. An vielen Sonntagen Normalität. Stadt und Anwohner diskutieren gerade Maßnahmen dagegen. Anwohnerparken unterhalb der Grabkapelle, breitere Gehwege im Ortskern und wegfallende Parkplätze sorgen für kontroverse Debatten. - Von Mathias Kuhn -

Der erste Schnee in diesem Winter lockte am Samstag und Sonntag etliche Familien auf die Egelseer Heide und etliche Touristen nutzen die wenigen Sonnenstunden, um die Weinberglandschaft rund um den Württemberg von der Grabkapelle aus zu betrachten. Wenngleich die weiße Pracht nach einigen Schlittenfahrten vorüber und bereits wieder Grashalme aus der Schneedecke heraussahen, hielt es viele Kinder aus Untertürkheim, Uhlbach und Umgebung kaum in der Stube. Sie wollten die erste Rutschpartie des Winters nicht verpassen. Tim war am Samstagmittag mit seinem Eltern und seinem Bob auf die Egelseer Heide gekommen. Unermüdlich setzte er sich in den blauen Kunststoffteller und schoss den Abhang hinunter, stapfte wieder auf den Gipfel und sauste dann wieder nach unten. „Die Kinder haben doch seit Wochen auf den Schnee gewartet“, sagte sein Vater. Auch den Erwachsenen scheint die weiße Pracht Spaß zu bereiten. Ein Vater baut mit seinen Töchtern einen Schneemann. Andere liefen - mit oder ohne Hund - durch die Schneelandschaft.

Am Parkplatz an der Egelseer Heide gab‘s fast keine Plätze mehr. In der Württembergstraße, direkt unterhalb der Grabkapelle drängten sich die Fahrzeuge auf der Suche nach Parkmöglichkeiten an Touristen vorbei. In der eh engen Stettener Straße hatten Spaziergänger ihr Fahrzeug auf den Gehweg abgestellt. Begegnungsverkehr war nicht mehr möglich. Richtung Egelseer Heide fahrende Autos mussten warten, um Autos in Gegenrichtung passieren zu lassen. Staus, Gehupe, Beschimpfungen von Passanten waren die Folge. „Normalität. Wenn die Sonne länger geschienen hätte, wäre das erste absolute Verkehrschaos des Jahres ausgebrochen“, sagte eine Anwohnerin. An mehr als einem Dutzend Sonn- oder Feiertagen im Jahr fühlen die Rotenberger sich wie in einem Belagerungszustand. Deswegen will die Stadtverwaltung etwas gegen das Verkehrschaos unternehmen. Erste Vorschläge, die Experten den Bürgern vorstellten, fanden wenig Zustimmung. Deswegen soll nun in kleinerem Kreis - fünf Anwohner, Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel und Vertreter der Stadtverwaltung - nach einem Konzept gesucht werden, mit dem die Verkehrsbehörde, Stadtplaner und Anwohner leben können. Vergangene Woche war ein erstes Treffen. Ein schwieriger Balanceakt.

„Diskutiert wurde die Idee, dass auf der Württembergstraße unterhalb der Grabkapelle nur noch von Anwohnern geparkt werden dürfe“, sagt Wenzel. Bislang teilen sich Touristen und Anwohner die Stellflächen entlang der Mauer. Da gleichzeitig Fußgänger in Richtung Württemberg laufen, Autofahrer ein- und ausparken und die Straße eh nur einspurig befahrbar ist, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. „Doch wo sollen die Grabkapellen-Besucher künftig parken?“, fragt Anwohnerin und Bezirksbeirätin Rose Hoffmann. Reguläre Parkplätze im Ort sind rar. Laut bisherigem Verkehrskonzept würden weitere entfallen. Denn in der Stettener Straße soll es breitere Gehwege geben. Vorstellbar wäre, erklärt Wenzel, ein Bereich in dem Fußgänger und Autofahrer gleichberechtigt sind. Ein ähnliches Konzept wird in der Tübinger Straße praktiziert. Allerdings dürfe dann dort nicht mehr wild geparkt werden. Dies ginge zu Lasten von Stellflächen, die bislang auch Anwohner nutzen. Sie regen sich über den Wegfall auf. „Mit Ausnahme der besucherstarken Sonntage gibt’s kaum Probleme. Doch jetzt werden die Rotenberger bestraft“, so Hoffmann. Bis zur nächsten Sitzung will die Stadtverwaltung deswegen den Bestand der Fahrzeuge in Rotenberg und den Bedarf an Stellplätzen ermitteln. In weiteren Runden sollen dann geeignete Maßnahmen gefunden werden. „Ohne Kompromisse werden wir zu keiner Lösung kommen“, so Wenzel.

Sitzbänke ersetzen Schutzhütte im Gehrenwald

UZ 16.1.2016 - UNTERTüRKHEIM: Gemeinderat verweigert Mittel für Sanierung des Unterstands im Gehrenwald

Hütte

Die Schutzhütte am Gögelbach war bei Spaziergängern beliebt. Ende Dezember wurde sie abgebaut. Nur die Bänke blieben stehen.
Archiv Foto: Enslin

(mk) - Die Tage der Schutzhütte im Gehrenwald gehören der Vergangenheit an. Der Bezirksbeirat setzte sich mehrfach für die Sanierung des ins Alter gekommenen Unterstands ein, in den Haushaltsberatungen wurden noch Sanierungsmittel beantragt, aber dann doch von der Gemeinderatsmehrheit abgelehnt. „Die Schutzhütte wird nun durch Sitzbänke ersetzt“, sagt Volker Schirner, der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts.

Für Spaziergänger, Wanderer und Hundebesitzer war die Schutzhütte im Gehrenwald ein wichtiger Anlaufpunkt. Wenn es regnete oder stürmte, bot die Holzhütte nahe des Gögelbachs ihnen eine Unterstehmöglichkeit. Teilweise trafen sich auch Jugendliche. Probleme mit Ruhestörungen oder Beschädigungen gab es allerdings keine, betonten die Bezirksbeiräte. Der Unterstand liegt den Lokalpolitikern am Herzen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hatte nämlich festgestellt, dass der Holzbau nicht mehr verkehrssicher ist. Das Dach hatte einige undichte Stellen, zudem stellten Experten fest, dass einige Teile der Holzkonstruktion morsch waren. Mittelfristig drohte die Holzkonstruktion umzukippen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt bezifferte die Sanierungskosten auf rund 30 000 Euro.

Lohnt sich das, fragten die Verantwortlichen des Garten-, Friedhof- und Forstamts. Für die Sanierung von Schutzbauten in Garten- und Weinberggebieten steht dem Amt nämlich nur ein begrenzter Etat zur Verfügung. Statt Geld in die Sanierung des Unterstands am Gögelbach zu stecken, würden sie aus ihrer Sicht „schutzwürdigere“, Unterstände in den Weinbergen in Schuss halten. Dem Bezirksbeirat legten sie eine Liste mit teilweise historischen Weinberg-Schutzhütten vor, die ebenfalls sanierungsbedürftig sind.

Dennoch plädierten die Bezirksbeiräte für den Erhalt. Da die Sanierung laut Gartenbauamt unwirtschaftlich wäre, schlugen die Experten den Abriss und Neuaufbau eines Unterstands in Knüppelarchitektur vor. Bei den Haushaltsberatungen für den aktuellen Doppelhaushalt gab es einen Antrag, 45 000 Euro für den Neubau zur Verfügung zu stellen. Auch im Bürgerhaushalt befürworteten 124 Stuttgarter, die Schutzhütte in historischem Stil neu aufzubauen. Letztendlich entschied sich die Mehrheit der Stadträte dagegen. Ende des Dezember baute das Garten-, Friedhofs- und Forstamt daraufhin den Holzbau ab und ließ bislang nur die alten, besudelten Holzbänke stehen.

Polizeipräsidium Stuttgart - Arbeitsunfall auf S21-Baustelle Benzstraße

15.01.2016 – 15:30 - http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110977

Stuttgart-Untertürkheim (ots) - Ein 25 Jahre alter Mann hat sich am Freitag (15.01.2016) bei einem Arbeitsunfall an der Benzstraße schwere Verletzungen zugezogen. Rettungskräfte sowie ein Notarzt kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn in ein Krankhaus. Offenbar besteht Lebensgefahr. Der 25-jährige war gegen 11.40 Uhr mit drei weiteren Arbeitern mit der Demontage eines zirka vier Meter langen Stahlträgers beschäftigt. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache geriet der Stahlträger unter Spannung, löste sich und schleuderte den Arbeiter gegen eine Wand. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Sa + So: Teure Heimat "Lokal-Termin" - OPER - OPERETTE - MUSICAL - CHANSON
… in einem (fiktiven) Untertürkheimer Caféhaus

Die „Teure Heimat“ ist Kult! Doch nun droht dem altehrwürdigen Cafehaus das Aus: es soll von einem mächtigen Discounter aufgekauft werden! Die Kundschaft steht Kopf: wo sollen sie nun alle hin – der Altherrenstammtisch, die Divenrunde „Ladies Night“, die Straßen-Kids, die Protestbürger, die exzentrische Wirtin Antonia? Musikalisch geht es bunt zu mit Musik von Vivaldi, Händel, Mozart, Lortzing, Lehár, Weill, Kreisler u. a. – alles brandaktuell! Die zahlreichen Anspielungen auf „Lokal“-Politisches sind voll beabsichtigt…

Ausführende: Sängerinnen und Sänger des „Studio für Gesang“
Renate Brosch
Klavier/Akkordeon: Karl-Friedrich Schäfer
Die Veranstaltung findet in der Sängerhalle Untertürkheim -Lindenschulstraße 29 statt!
Flyer auf www.Kulturhausverein.de
Samstag, den 16. Januar 2016, 19.00 Uhr
Sonntag, den 17. Januar 2016, 17.00 Uhr

Kartenvorbestellung@Kulturhausverein.de
Kartenvorverkauf: Buchhandlung Roth

Seit drei Jahrzehnten Kultur vom FeinstenTreff

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 15.1.2016 -
Kulturtreff startet am Wochenende sein
abwechslungsreiches Halbjahresprogramm

(mk) - Am Wochenende startet der Kulturhausverein sein Halbjahresprogramm mit einer Attraktion: Ein Singspiel über ein fiktives Untertürkheimer Caféhaus. Aufgeführt wird dieses Projekt ausnahmsweise in der Sängerhalle. Fast im Zwei-Wochenrhythmus laden die Verantwortlichen anschließend freitags in den Kulturtreff ein. Es gibt Diskussionen, Politikvorträge, Jazz-, Lieder- und Kabarettabende.

Der Kulturtreff ist eine Institution. Seit 32 Jahren garantiert die Einrichtung in der Strümpfelbacher Straße, die von Ehrenamtlichen geführt wird, Kultur vom Feinsten. Auf der eigentlich kleinen Bühne mit Saal für rund 50 Zuschauer traten und treten oft Größen aus Kabarett, Jazz oder Literatur auf.

Auch das diesjährige Frühjahrsprogramm beginnt am Wochenende gleich mit einen kulturellen Leckerbissen: Am Samstag, 16. und Sonntag, 17. Januar ist der Kulturhausverein ausnahmsweise in die größere Sängerhalle gezogen. Unter dem Titel „Teure Heimat“ präsentieren Sopranistin Renate Brosch mit Sängerinnen und Sänger ihres „Studio für Gesang“ eine Mischung aus Oper, Operette, Musical und Chanson rund um ein fiktives Untertürkheimer Caféhaus. Karl-Friedrich Schäfer begleitet sie am Klavier und Akkordeon. Musikalisch geht es bunt zu mit Stücken von Vivaldi über Mozart bis Kreisler. „Zahlreiche Anspielungen auf Lokalpolitisches sind voll beabsichtigt“, sagt Brosch. Die Aufführungen sind am Samstag, 16. Januar 2016, um 19 Uhr und am Sonntag, 17. Januar, um 17 Uhr in der Sängerhalle Untertürkheim, Lindenschulstraße 29.

Zwei Wochen später, am 29. Januar 2016, wird nicht gesungen, sondern diskutiert - am Runden Tisch zum Thema „Willkommenskultur in Untertürkheim“. Nach den Faschingsferien, am Freitag, 19. Februar 2016, folgt dann wieder Musik. Die Band Camino Mundo nimmt die Zuhörer mit ihrer Mischung aus Chanson, Irish Folk, Klezmer, Mittelalterliedern und Latin mit auf eine abwechslungsreiche Weltreise.

Am 4. März 2016 klärt Professor Matthias Rohe die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, und eine Woche später trägt Andreas Linder, der Referent des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg vor, ob es sichere Herkunftsländer für Roma gibt. Am 18. März 2016 gastiert dann das Banana Jazz Trio mit Jazz der Extraklasse und am 8. April 2016 bringt Felix Leopold Lieder aus dem poetischen und rebellischen Griechenland mit. Der Abschluss ist dann wieder in einem größeren Saal und in Kooperation mit den Naturfreunden Untertürkheim/Luginsland und der Stadtteilbücherei. Peter Grohmann kommt mit seinem politisch-literarischen Kabarett am 17. Juni 2016 in die Stadtteilbücherei. Zudem lädt die Untertürkheimer Kabarettistin Sabine Schief jeden ersten Mittwoch im Monat zur Plaudershow auf die „Schief gewickelt“-Bühne.

Mi 3.2.2016 - Fachtagung der Stuttgarter Gesundheitskonferenz
Gesund älter werden in Untertürkheim

Einladung für Mittwoch, 3. Februar 2016 - 14.30 bis 19.00 Uhr im
Katholischen Gemeindezentrum St. Johannes, Warthstraße 16, Untertürkheim

Fachtagung „Gesund älter werden in Untertürkheim“
Die Zahl der älteren Menschen in Deutschland nimmt stetig zu, gleichzeitig steigt die Lebenserwartung seit vielen Jahren an. Dieser Trend ist auch in Stuttgart spürbar. Allein in Untertürkheim leben inzwischen mehr als 1.200 Menschen über 65 Jahre – Tendenz steigend.

Das Projekt „Gesund älter werden in Untertürkheim“ wurde vom Gesundheitsamt Stuttgart initiiert und hat das Ziel, einen Eindruck über die Lebenssituation und die gesundheitliche Lage von Menschen über 65 Jahre im Stadtteil zu erhalten.

Was brauchen die Menschen vor Ort, um gesund älter zu werden? Mithilfe von Interviews und Befragungen ist eine stadtteilspezifische Bestandsaufnahme zu den Themen „Leben und Wohnen“, „Soziale Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten“ und „Gesundheitsversorgung und Prävention“ entstanden. Sie zeigt, auf welche Ressourcen Untertürkheim als gesundheitsfördernder Stadtteil bauen kann und wo die Herausforderungen liegen. Gibt es Angebote der Begegnung und Bewegung? Kann man sich trotz Einschränkungen selbst versorgen und wer unterstützt dabei? Gibt es Barrieren, die beseitigt werden können? Wie erreicht man diejenigen, die eher zurückgezogen leben? Wie kommen die Betroffenen an Information? Gibt es eine intakte Nachbarschaft? Wo gibt es Handlungsbedarf und wie kann man Abhilfe schaffen?

Diese und weitere Fragen werden bei der Fachtagung aufgegriffen, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Untertürkheim diskutiert und weiter bearbeitet. Bei Bedarf soll die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen nach der Tagung fortgeführt werden.

Wichtig: Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie richtet sich an Vertreter von Organisationen und Vereinen, die sich um die Belange von Älteren kümmern, und an interessierte Einwohnerinnen und Einwohner aus Untertürkheim.

Programm Mittwoch, 3. Februar 2016

14.30 Uhr Ankommen mit Begrüßungskaffee und Kuchen

15.00 Uhr Begrüßung Dagmar Wenzel Bezirksvorsteherin Untertürkheim
Grußwort Dr. Dr. Hans-Otto Tropp Leiter des Gesundheitsamts der Landeshauptstadt    Stuttgart

15.20  Uhr Vortrag Alter werden in Stuttgart. Die Generation 50_plus zwischen Selbstbetimmung und Unterstützungsbedarf. Ergebnisse des Alterssirvey 2012. Catrin    Hanke Sozialamt, Altenhilfeplanung

16.00 Uhr Vortrag Was wünschen sich ältere Untertürkheimerinnen und Untertürkheimer für's "Gesund älter werden"? Vorstellung der bisherigen Projektergebnisse Vanessa    Geyer und Lina Wallus Gesundheitsamt Stuttgart

16.45 Uhr Pause und Aufteilung in Arbeitsgruppen

17.15 Uhr Thematische Arbeitsgruppen

18.30 Uhr Vorstellung der Arbeitsgruppenergebnisse

19.00 Uhr Ausklang mit einem kleinen Imbiss

Thematische Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1 - Leben und Wohnen in Untertürkheim
Was sollte im Stadtteil für Ältere getan werden?

Arbeitsgruppe 2 - Soziale Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten
Was gibt es und wie erreicht man diejenigen, die eher zurückgezogen leben?

Arbeitsgruppe 3 - Bewegungsförderung im Quartier
Was gibt es und was braucht es?

Arbeitsgruppe 4 - Richtig informieren in Untertürkheim
Angebote verbreiten und Informationsdefizite abbauen!

Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 26.1.2016 mit dem Anmeldebogen, per Post, per Fax 0711 216-59420 oder E-Mail: gesundheitsfoerderung@stuttgart.de an.
Kreuzen Sie bitte an, bei welcher Arbeitsgruppe Sie mitmachen möchten.

Jahresbericht 2015: Wildernde Hunde reißen 15 Rehe

UZ 15.01.2016 - ROTENBERG:
Massive Anhäufung von Fällen in den vergangenen Wochen - Jäger kritisieren fehlende Sorgfaltspflicht

Das Problem mit wildernden Hunden, die Rehe in Untertürkheim und rund um Rotenberg reißen, ist nicht neu. „Aber so eine massive Häufung habe ich noch nie erlebt“, ärgert sich Jagdpächter Ernst Warth. Im vergangenen Jahr fielen insgesamt 15 Tiere den Angriffen zum Opfer, alleine neun im Dezember. Vor allem in der kalten Jahreszeit haben die geschwächten Rehe kaum eine Chance. Die Jäger kritisieren vor allem die fehlende Sorgfaltspflicht von Hundebesitzern und der Stadtverwaltung.

Von Alexander Müller

Die Bilder der qualvoll verendeten Tiere gehen dem erfahrenen Jagdpächter nicht mehr aus dem Kopf. Die Kadaver der Rehe sind teilweise an mehreren Stellen zerfetzt. Die Spuren weisen darauf hin, dass es sich jeweils um einen großen und sehr schnellen Hund gehandelt haben muss. Die Rehe haben dabei gerade jetzt in der kalten Jahreszeit nur wenig Chancen. Auf der Suche nach Futter verlassen die geschwächten Tiere den schützenden Wald und streunen durch die Gärten und Weinberge oberhalb von Untertürkheim und rund um den Rotenberg. „Wenn die Hunde, dann die Fährte aufnehmen, schlägt bei einigen der Jagdtrieb durch“, vermutet Warth.

Die scheuen Rehe hätten aber aufgrund der zahlreichen Zäune und Hecken kaum eine Fluchtmöglichkeit. Oftmals verfangen sie sich in der Panik in diesen - eine tödliche Falle. „Wir ärgern uns maßlos, dass die Tiere so leiden müssen“, sagt Warth. Vom finanziellen Schaden ganz abgesehen, denn das Fleisch der so verendeten Rehe darf nicht weiterverwertet werden. Die Kritik richtet sich dabei auch an die Stadtverwaltung angesichts der mangelnden Kontrolle hinsichtlich der Zäune. „Diese dürfen im Landschaftsschutzgebiet überhaupt nicht aufgestellt werden“, moniert der Jäger.

Die Folgen sind drastisch. In den Revieren in Untertürkheim und Rotenberg sowie den angrenzenden in Uhlbach und auf dem Kappelberg in Fellbach wurden im vergangenen Jahr 15 Rehe gezählt, die von Hunden gerissen wurden - alleine neun im Dezember. Die Dunkelziffer könne noch viel höher liegen. Im Normalfall müssen die Jäger lediglich zwei bis drei tote Tiere verzeichnen. Auffallend: Kein einziger Kadaver wurde im Wald entdeckt, „denn dort hätten die Hunde keine Chance“. Ohne die Zäune müsse man nicht einmal die Hälfte der verendeten Tiere beklagen, ist Warth überzeugt.

Aber vor allem auch die Hundehalter sieht der erfahrene Jäger in der Pflicht: „Wenn sie ihre Tiere streunen lassen, ist das eine absolute Verantwortungslosigkeit.“ Eine Leinenpflicht besteht im Landschaftsschutzgebiet aber nicht. Laut Straßen- und Polizeiverordnung gilt dies nur für öffentliche Parkanlagen, Straßen, Fußgängerzonen, Unterführungen und Spielplätzen sowie dem Neckardamm - nicht aber im Landschaftsschutzgebiet. „Dort gilt das Wildtier- und Jagdmanagementgesetz“, sagt Hansjörg Longin, der Leiter des städtischen Vollzugsdienstes. Das schreibt nicht einmal mehr wie früher vor, dass Hundebesitzer ihre Tiere im unmittelbaren Einwirkungsbereich zu führen haben.

Die Jäger dürfen die wildernden Hunde auch nicht abschießen, denn zunächst einmal muss das Tier samt Hundehalter der Polizei zur Prüfung vorgeführt werden. Angesichts dem mit Wilderei verbundenen Bestand der Ordnungswidrigkeit kaum vorstellbar. „Es ist kaum etwas dagegen zu unternehmen“, weiß auch Longin. Im Rahmen der Streifen des Vollzugsdienstes sollen die Mitarbeiter nun aber verstärkt die Hundebesitzer auf die Probleme ansprechen und „an die Vernunft appellieren“. Für eine flächendeckende Kontrolle fehle aber das Personal.

„Vernunftehe“ zweier Nachbarn - Untertürkheime Volksbank/Fellbacher Bank VB

UZ 14.1.2016 - UNTERTüRKHEIM/FELLBACH: Zukunftsorientierte Fusion zwischen Untertürkheimer und Fellbacher Bank formt die „optimale Mitgliederbank“

Eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“ wollen die Untertürkheimmer Volksbank und die Fellbacher Bank eingehen und damit der augenblicklichen Marktentwicklung in der Bankenbranche Rechnung tragen. Die Vertreterversammlungen beider Institute müssen dem Zusammenschluss mit einer Mehrheit von 75 Prozent zustimmen.

Von Sigfried Baumann - Hinsichtlich der vielen genossenschaftlichen Bankenfusionen und auch dem Zusammenschluss von Sparkassen fällt die Fusion zwischen Untertürkheimer und Fellbacher Bank tatsächlich insofern aus dem Rahmen, dass „keinerlei wirtschaftliche Notwendigkeit bestand“, wie die Vorstände beider Häuser betonen. Beide Institute sind kerngesund und verfügen über vergleichbare Strukturen. Auch Philosophie und die gelebte Kundenorientierung passen gut zueinander, wird auf beiden Seiten versichert. 2015 brachte für beide Banken eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. So konnten die Bilanzsummen gegenüber dem Vorjahr nochmals um 6 Prozent (Untertürkheim) und 5,6 Prozent (Fellbach) gesteigert werden.

Der Umbruch im Bankengewerbe mache es aber notwendig, hinsichtlich einer langfristigen Sicherstellung der Leistungsfähigkeit, sinnvolle Zusammenschlüsse ins Auge zu fassen. Und die Wettbewerbsfähigkeit der „neuen Bank“ wird auch im direkten Marktumfeld eine bessere sein. Davon ist man sowohl auf Untertürkheimer als auch auf Fellbacher Seite überzeugt. Die Vorstandsmitglieder Armin Hornung, Volker Mengeringhausen (Untertürkheim) sowie Ingolf Epple und Peter Hermanutz (Fellbach) machen keinen Hehl daraus, dass von „Anfang an alles gepasst hat“. Beide Vorstände pflegen seit Jahren einen konstruktiven Erfahrungsaustausch. Daraus resultierte die gemeinsame Strategie, vorausschauend zu operieren.
Herauskommen soll ein Institut (der Name ist noch nicht festgelegt), das sich als „optimale Mitgliederbank“ versteht.
Die starke Kundenorientierung und die hohe Kompetenz vor Ort sollen die fusionierte Bank auch weiterhin prägen. Dazu wird es zwei gleichberechtigte Hauptsitze geben. Armin Hornung wird die Position des Vorstandsvorsitzenden übernehmen, Ingolf Epple sein Stellvertreter sein.

Am Montagabend hatten die Aufsichtsgremien beider Banken einstimmig die Vorstände beauftragt, die Fusionsverhandlungen voranzutreiben. Mit dem Ziel, eine leistungsfähige Einheit zu schaffen, die sich vor allem dem Mittelstand verpflichtet fühlt. Am Dienstag wurden die Belegschaften und die Führungskräfte beider Institute informiert. In Untertürkheim wurde die Ankündigung der Fusion „entspannt aufgenommen“, wie Armin Hornung versichert, für Fellbach bedeutet die Fusion schon eher einen Einschnitt, der aber keinesfalls negativ aufgenommen wurde, sagt Ingolf Epple. Nun sind die Untertürkheimer eher fusionserprobt. Zuletzt erfolgte 2012 der Zusammenschluss mit der Uhlbacher Bank, während zuvor auch die Hedelfinger und Obertürkheimer Bank unter das Dach der Untertürkheimer kamen. Die Fusion, das versichern beide, werde keinen Stellenabbau und keine Filialschließung mit sich bringen, vielmehr eröffnen sich durch die neue Größe des Instituts für die Mitarbeiter auch bessere Aufstiegschancen.

Im April oder Mai werden nun die Vertreterversammlungen beider Banken sich mit der Fusion befassen. Dazu ist in beiden Gremien eine Zustimmung von 75 Prozent notwendig. Das bisherige Geschäftsgebiet beider Banken hatte keine Überschneidungen. Insofern passt auch hier alles zusammen.

Untertürkheimer Volksbank

Am 1. Februar 1899 beschließen 118 Untertürkheimer, einen örtlichen Spar- und Darlehenskassenverein nach den von Friedrich Wilhelm Raiffeisen verankerten Grundprinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung zu gründen.
Am 1. März 1899 nimmt das neue Geldinstitut seinen Betrieb auf. Die Geschäfte werden im Wohnzimmer des Rechners, Gemeinderat Fritz Leeger, abgewickelt.
Am 21. Oktober 1899 beschließt die Generalversammlung die Umfirmierung in Untertürkheimer Bank.

Zum 1. Januar 1979 erfolgt die Fusion mit der Rotenberger Bank.
Am 15. Februar 1992 kann der in 28 Monaten fertig gestellte Hauptstellenneubau in der Arlbergstraße bezogen werden.
Die „zukunftsweisende Bankenehe“ wird vollzogen. Die Verschmelzung mit der Obertürkheimer Bank wird zum 1. Januar 1996 vollzogen.
Die nächste Bankenehe bahnt sich fünf Jahre danach an: 2001 Die Hedelfinger Bank und die Untertürkheimer Volksbank schließen sich zusammen. Die letzte Fusion vollzieht sich schließlich 2012 mit der Uhlbacher Bank.

Derzeit hat die Untertürkheimer Volksbank 9528 Mitglieder, zusammen mit der Fellbacher Bank würde sich dies auf mehr als 20 000 erhöhen. Dem Vorstand gehören Armin Hornung und Volker Meringhausen an.

Wunsch der SPD: Mehr Fahrgastinfos am Karl-Benz-Platz

UZ 13.1.2016-UNTERTüRKHEIM: Bezirksbeirat will Anzeigetafeln mit Abfahrtszeiten aller Stadtbahn und Buslinien

(mk) - An den Haltestellen der Stadtbahn- und Buslinien am Karl-Benz-Platz steht jeweils eine Tafel, die die Abfahrtszeit der betreffenden Linie anzeigt. Untertürkheims SPD-Politiker wollen die Information erweitern. Die Abfahrtszeiten aller Linien sollen gezeigt werden.

Als SSB-Nutzer kennen viele Bezirksbeiräte aus Untertürkheim die Situation. Die Fahrgäste kommen entweder aus Richtung Bad Cannstatt oder der Innenstadt am Karl-Benz-Platz an. Der Blick wandert zur einige Meter entfernten Bushaltestelle. Dort stehen die Fahrzeuge der SSB-Linien 60 und 61. Fahren sie bald ab oder reicht es noch auf dem regulären Weg zur Haltestelle?

Am stärksten von dieser Frage betroffen sind die Fahrgäste der U 13. Viele riskieren nicht den Umweg über den Karl-Benz-Platz, sondern rennen über die Stadtbahngleise, um noch rechtzeitig in den abfahrbereiten Bus zu steigen. Auch der Umstieg vom Busbahnsteig zur Stadtbahnhaltestelle gestaltet sich oft unnötigerweise hektisch. Wenn auf der Anzeigetafel an der Haltestelle nicht nur die Informationen zu der gerade verlassenen Stadtbahnlinie stünden, sondern zusätzlich aufleuchten würde, wann die drei Anschluss-Buslinien und die U 4 abfahren, wäre mancher Fahrgast gelassener. Aus diesem Grund schlugen die SPD-Bezirksbeiräte die erweiterte Fahrgastinformation auf dem Karl-Benz-Platz vor. „Durch die Weitläufigkeit des Karl-Benz-Platzes wäre es für ankommende Fahrgäste gut, wenn sie beispielsweise die Abfahrtszeiten der Busse sofort sehen könnten.“

Bei den Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) halten die Verantwortlichen den Vorschlag „durchaus für sinnvoll“, so SSB-Sprecherin Susanne Schupp. Allerdings sollte man dann auch die S-Bahnlinien mit aufnehmen. Der Bahnhof in Bernhausen könnte als Vorbild dienen. Die Verantwortung läge dann in den Händen der VVS. Grob kalkuliert rechnen die SSB-Experten mit Kosten von rund 25 000 Euro.

Untertürkheim-Bad Cannstatt: Neckarradweg bis Anfang Februar gesperrt

Pressemeldung der Stuttgart Netze Betrieb - 8.1.2016 -

Leitungsrohre in der neuen Kabelbrücke werden angebunden
Gut vier Wochen nach ihrem spektakulären Transport über den Neckar wird die neue Kabelbrücke in Gaisburg nun mit den ebenfalls neu verlegten Leitungsrohren am Cannstatter Ufer verbunden.

Für die notwendigen Arbeiten muss der Neckarradweg für einige Zeit gesperrt werden: Die Stuttgart Netze Betrieb GmbH rechnet mit rund vier Wochen Bauzeit. In dieser Zeit müssen Radfahrer den Radweg auf der anderen Neckarseite benutzen. Dort werden die Rohre voraussichtlich im Februar angeschlossen. Örtliche Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Stuttgart Netze Betrieb GmbH – ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Stuttgart GmbH und der EnBW-Tochter Netze BW GmbH – ist seit dem 1. Januar 2016 der neue Betreiber des Stromnetzes im Stadtgebiet Stuttgart.

Im Auftrag der Stuttgart Netze Betrieb GmbH
Freundliche Grüße
i.V. Hans-Jörg Groscurth Pressesprecher / Leiter Regionale Kommunikation Kommunikation & Politi

Baubeginn für Flüchtlingsunterkunft

UZ 9.1.2016 - UNTERTüRKHEIM: Vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände an der Württembergstraße -
Warten auf Baugenehmigung

12-2015
Auf dem Gelände an der Württembergstraße wird bereits gebaggert: Es sind vorbereitende Maßnahmen
für den eigentlichen Bau der drei Flüchtlingsunterkünfte. Foto: S. Allabar

(mk) - In der Württembergstraße, auf dem Gelände zwischen Unter-türkheimer Friedhof und dem TBU-Sportplatz, wird gebaggert. „Es sind vorbereitende Arbeiten für die dort geplante Flüchtlingsunterkunft“, sagt ein Pressesprecher der Stadt. Noch wartet die Stadtverwaltung allerdings auf die Baugenehmigung. Sobald sie vorliege, werde mit dem eigentlichen Aufstellen der Systembauten und dem Einrichten der Flüchtlingsunterkunft für 243 Menschen begonnen.

Mit Argusaugen beobachten die Untertürkheimer und Rotenberger die Entwicklung auf dem Gelände an der Württembergstraße. „Zuerst wurde das schöne Gartenhaus, das auf dem Grundstück stand, abgerissen“ (Haus steht noch!!Enslin) , wundert sich ein Anwohner. Im Dezember rückte dann ein Bagger an und „pflügte“ die einstigen, landwirtschaftlich genutzten Flächen um. Die Stadt hatte die Grundstücke bislang als Reserve für eine mögliche Erweiterung des Friedhofs zurückgehalten, im Sommer als Standort für Flüchtlingsunterkünfte ausgewiesen. Mittlerweile ist das Grundstück eingezäunt und Baucontainer wurden am Rand aufgestellt. Baufahrzeuge und ein Bagger wühlten Erde um und hoben Gräben aus. Gleichzeitig wurde das Gelände vermessen und Messpunkte gesetzt. Aufgrund der Bautätigkeiten gingen mehrfach Anfragen auch im Bezirksamt ein. „Bei den aktuellen Arbeiten handelt sich um vorbereitende Maßnahmen“, gab Yvonne Hummel, die stellvertretende Bezirksvorsteherin, als Auskunft. Dies bestätigte auch ein Pressesprecher der Stadt. Der offizielle Baustart werde vermutlich erst im Februar erfolgen. Das Baurechtsamt der Stadt erwarte noch im Laufe des Monats eine Baugenehmigung durch das Regierungspräsidium. Anwohner haben allerdings Einsprüche gegen das Bauvorhaben geltend gemacht. Bei Informationsabenden machten sie auf die schlechte Anbindung an den Nahverkehr und die Lage im Landschaftsschutzgebiet aufmerksam. Der Gemeinderat hatte sich dennoch mit großer Mehrheit für das Gelände ausgesprochen und Alternativvorschläge abgelehnt.

„Nach dem aktuellen Stand kann der Bau im Februar beginnen, die Unterkunft wäre dann bis Herbst fertiggestellt“, meinte ein Stadtsprecher. Die Untertürkheimer Flüchtlingsunterkunft gehört zu den Standorten der vierten Tranche, mit denen die Stadt den steigenden Flüchtlingszahlen begegnen will. Auf dem Gelände sind drei zweistöckige Systembauten geplant, in denen 243 Flüchtlinge untergebracht und auch vor Ort betreut werden können. Zusätzlich zu professionellen Flüchtlingsbetreuern hat sich ein Kreis Ehrenamtlicher gebildet, die die Stadt bei der Integration der Flüchtlinge unterstützen wollen.

Obertürkheimer Nachtschicht 2016 mit Plöger, Sittler und anderen Promis2016

UZ 9.1.2016 -OBERTüRKHEIM:
Sonntagabend-Gottesdienstreihe dreht sich um das Thema Gerechtigkeit

(mk) - Seit 16 Jahren organisiert Pfarrer Ralf Vogel die Nachtschicht-Gottesdienstreihe. Zu der Sonntagabendveranstaltung mit einer Mischung aus Talk, Kultur und Gottesdienst lädt er prominente Gesprächspartner in die Andreaskirche und in andere Veranstaltungsstätten ein. Mit dabei sind unter anderem Casandra Steen, Walter Sittler und Sven Plöger. Bei den acht Gottesdiensten dreht sich alles um das Thema Gerechtigkeit.

Nach Themen wie Brot, Natur und Bildung nimmt sich das Nachtschichtteam in den mittlerweile acht Nachtschicht- Gottesdiensten im Jahr 2016 des Themas „Gerechtigkeit“ an. „Einige schwimmen im Überfluss, andere haben nicht mal genug zum Überleben oder für Bildung und medizinische Versorgung. Manche zerstören das Klima, andere leiden darunter. Geschieht uns Recht?“, fragt Vogel im Vorwort des Programmhefts. Der Nachtschichtauftakt behandelt die Frage nach dem gerechten Gott.

Am 31. Januar 2016 ist der Theologe und Karl-Barth-Preisträger Michael Welker und der Popchor „Open Doors“ in der Andreaskirche zu Gast.

Vier Wochen später am 28.2.2016 kommt Staatsanwalt Marcus Höschele vom Haus des Jugendrechts nach Obertürkheim, um über Jugendgerichtsbarkeit zu reden. Den musikalischen Part übernimmt Pop-Star Casandra Steen mit ihrem „Traum von einer gerechten Stadt.
Um „gerechte Gesundheit oder doch Luxusprodukt?“ geht es am 10. Apri 2016l im Gespräch mit der Ärztin Katja Hilgenstock von „Ärzte ohne Grenzen“.

Am 8. Mai 2016 - diesmal im Theaterhaus - sprechen Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann und ihr Mann, der Schauspieler Walter Sittler, über das Menschenrecht auf Bildung.

Am 10. Juni 2016 kommen dann ARD-Wettermann Sven Plöger und Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin der Organisation „Brot für die Welt“, ins Amphitheater des Mercedes-Benz-Museums. Die Experten sprechen über den Klimawandel. Die Gruppe „Fuenf“ und Uli Gutscher kommentieren dies musikalisch.

Am 22. Juli 2016 macht der Feierabend-Gottesdienst im Hospitalhof Station. Auf die Frage „Wie gerecht ist unsere Gesellschaft?“ geben die mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Kabarettisten Dietrich Krauss und Max Uthoff („Die Anstalt“ im ZDF) Antworten.

Am 25. September 2016 kümmert sich Kabarettist Christian Springer im Gespräch mit Pfarrer Vogel um „Globale Gerechtigkeit“. Den Abschluss der Reihe bildet dann im Herbst Christine Hohmann-Dennhardt, das ehemalige Daimler- und heutige VW-Vorstandsmitglied.
An einem noch festzulegenden Tag geht es unter dem Motto „Du kannst arbeiten, bis Du weiß wirst“ um Gerechtigkeit am Arbeitsplatz.

6.1.2016 - Babarossastraße Luginsland: Weihnachtsbaum löst Zimmerbrand aus

06.01.2016, 18:41 Uhr - feuerwehr-stuttgart.de

Lage Ein Anrufer meldete der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Stuttgart (ILS) über den europaweiten Notruf 112 einen Zimmerband im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Barbarossastraße. Die ILS alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr sowie den Medizinischen Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um 18:48 Uhr hatten die Bewohner die Wohnung bereits verlassen und alle Türen geschlossen, so dass sich der Brand und der Rauch nicht weiter ausbreiten konnten. Es stellte sich heraus, dass der Brand beim Entzünden der Kerzen an einem Weihnachtsbaum entstanden war. Der ausgetrocknete Baum stand dadurch schlagartig im Vollbrand. Durch die hierbei entstehenden hohen Temperaturen wurden die Fenster, Einrichtungsgegenstände und die Zimmerdecke massiv beschädigt.

Maßnahmen Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung einen Trupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät ein. Mit einem in der Zimmertür angebrachten Rauchschutzvorhang wurde die Ausbreitung des Brandrauches beim Vorgehen der Feuerwehr verhindert, so dass sich die Schäden auf den Brandraum beschränkten. Das Feuer war innerhalb weniger Minuten gelöscht. Anschließend wurde das Zimmer mit einem Überdrucklüfter vom Brandrauch befreit und der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die besonderen Gefahren durch die Verwendung echter Kerzen an Weihnachtsbäumen hin. Insbesondere in der Zeit nach Weihnachten können sich die ausgetrockneten Bäume innerhalb von wenigen Sekunden komplett entzünden.

Kräfte Berufsfeuerwehr Löschzug Feuerwache 3
Kräfte Freiwillige Feuerwehr Abteilung Untertürkheim
Kräfte Rettungsdienst Organisatorischer Leiter Rettungsdienst 1 Notarzteinsatzfahrzeug 2 Rettungswagen

  • Neueröffnung mit neuem Pächter ab Freitag 8.1.2016 - TBU-Vereinsgaststätte "Bei Dimi" mit Despina Leventi, Württembergstraße 121 - Württembergstraße 121

Luginsland - Mann übergießt sich mit Benzin POLIZEI

UZ - 5.1.2016 -(ale) – In Folge eines Beziehungsstreits hat sich gestern ein 45-jähriger Mann mit Benzin übergossen und gedroht, sich anzuzünden. Da der nach Aussage der Polizei alkoholisierte 45-Jährige daraufhin flüchtete, wurde vorsorglich für die Suche ein Polizeihubschrauber angefordert.

Gegen 16 Uhr geriet der Mann mit seiner Partnerin offensichtlich in Streit, auf einem Gartengrundstück in der Nähe der Maximilianstraße übergoss er sich dann mit dem Benzin und rannte anschließend davon. Bei der Suche waren neben dem Hubschrauber auch mehrere Streifenwagen und die Feuerwehr im einsatz. Nur wenige Minuten später konnte der 45-Jährige unbeschadet an der Dietbachstraße von der Polizei aufgegriffen werden. Der Mann wurde vorsorglich in psychologische Behandlung übergeben.

S21 - Bauarbeiten im Bahnhof Stuttgart-Untertürkheim

SWP 4.1.2016 - Die Deutsche Bahn führt in Zusammenhang mit Stuttgart 21 Bauarbeiten am Bahnhof Stuttgart-Untertürkheim durch. Der S-Bahn- und Regionalverkehr auf der Strecke Ulm - Stuttgart ist dadurch in der Zeit vom 7. Januar bis 25. Januar 2016 eingeschränkt.

Die Deutsche Bahn AG führt von Donnerstag, 7. Januar, bis Montag, 25. Januar 2016, Gleisbauarbeiten am Bahnhof Stuttgart-Untertürkheim durch. Mit den Baumaßnahmen, die im Zusammenhang mit Stuttgart 21 stehen, soll zukünftig eine örtlich flexiblere Betriebsführung ermöglicht werden.

Die Arbeiten finden im Bereich der Eisenbahnüberführung über die Mettinger Straße in Tag- und Nachtschichten statt.

Wegen den Arbeiten kann der Zugverkehr nur über zwei der vier Streckengleise fahren. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen im Straßenbahn- und Regionalverkehr. Der Bahnverkehr ist an den Wochenenden vom 9. und 10. Januar sowie 23. und 24. Januar eingeschränkt. Züge der Interregio-Express (IRE)-Linie Stuttgart–Ulm–Lindau fahren ab Stuttgart etwa 20 Minuten früher. In Plochingen besteht in und aus Richtung Tübingen zusätzliche Umsteigemöglichkeit durch die RB-Züge Tübingen–Wendlingen, die bis und ab Plochingen fahren. Die zweistündlich verkehrende Regionalbahn (RB)-Linie Stuttgart–Ulm fällt zwischen Stuttgart und Plochingen sowie in Gegenrichtung aus und hält nicht zwischen Plochingen und Göppingen (dadurch werden die Anschlüsse in Plochingen aus und in Richtung Stuttgart erreicht). Für die Halte zwischen Plochingen und Göppingen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrräder können in den Bussen nicht mitgenommen werden. Die Busse fahren folgende Haltestellen an: Plochingen (ZOB), Reichenbach (Fils) (Bahnhof), Ebersbach (Fils) (Bahnhof), Uhingen (Bahnhof), Faurndau (Stuttgarter Straße / Bahnhof) und Göppingen (ZOB). Zusätzlich zu den Bussen steht in Göppingen ein Ruftaxi mit Anschluss aus der Regionalbahn in Richtung Reichenbach bereit. Eine telefonische Anmeldung mindestens 30 Minuten vor Abfahrt ist erforderlich (Telefon: 07161-95 00 23).

Die S-Bahn-Linie S1 verkehrt am 9. und 23. Januar nur im Halbstundentakt. Abfahrt in Plochingen Richtung Stuttgart zur Minute 8 und 38, in Esslingen zur Minute 18 und 48 sowie ab Hauptbahnhof in Richtung Plochingen zur Minute 25 und 55. Fahrgäste finden Einzelheiten zu den Änderungen auf Aushängen an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten. Der persönliche Fahrplan für die Bauzeiten steht im Internet unter www.bahn.de/persoenlicherfahrplan zur Verfügung.

Informationen gibt es auch beim Kundendialog DB Regio Baden-Württemberg unter der Rufnummer 0711 2092-7087 (montags bis freitags, 7 bis 20 Uhr) und unter der Service-Nummer der Bahn 0180 6 99 66 33. Für die Baumaßnahmen und die auftretenden Beeinträchtigungen bittet die Deutsche Bahn die Fahrgäste und die Anwohner um Verständnis. Reisende werden gebeten, soweit erforderlich eine frühere Verbindung zu wählen.  

Näher an den Neckar ran - Café am Neckarufer?

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 28.12.2015: Stadt investiert 1,41 Millionen Euro in die Neugestaltung des Ufers im Lindenschulviertel

NeckarDie Haushaltsberatungen sind beendet. Als wichtiges Projekt haben die Stadträte die Neugestaltung des Neckarufers im Lindenschulviertel mit großer Mehrheit durchgesetzt. Sie geben 1,41 Millionen Euro frei, um dort den Fluss dort erlebbarer zu machen. Im Frühjahr sollen die Ideen mit Bezirksbeiräten und Bürgern diskutiert werden. Stadtplaner sehen eine attraktivere Schiffsanlegestelle, die Absenkung des Damms und Uferterrassen vor, ein Café ist seit Jahren der Wunsch der Bürger.

Von Mathias Kuhn

Mitte der 1990er-Jahre hatten die Stadtplaner Visionen für die Stadt am Fluss. Zwei Jahrzehnte später könnte das Lindenschulviertel tatsächlich ein Stück näher an die Lebensader rücken, die den Oberen Neckarvororten ihren Namen gibt. „Der Neckar muss erlebbarer gemacht werden“, fordert OB Fritz Kuhn. Jetzt hat die große Mehrheit der Stadträte den Startschuss für die Umgestaltung im Bereich zwischen Ölhafen und Untertürkheimer Schleuse gegeben. 1,41 Millionen Euro können für die Umgestaltung des Uferbereichs am Lindenschulviertel ausgegeben werden.

Anwohner, Stuttgarter und Gäste sollen Lust verspüren, am Fluss zu verweilen. Dazu müssen Gelegenheiten geschaffen werden. „Radtouristen auf dem Fernradweg nehmen den Neckar dort nicht wahr“, sagt Stadtplaner Wolfgang Maier. Der hohe Damm schützt zwar das Wohngebiet, versperrt aber den Blick aufs Wasser. Nur wenige spazieren auf der Dammkrone oder setzen sich ans Ufer. Der Standort hat aber auch gute Voraussetzungen: Die Schifffahrt wird auf der gegenüberliegenden Flussseite abgewickelt. Die strengen Regeln der Bundeswasserstraße sind gelockert. Die Straße „Zum Ölhafen“ ist nicht mehr die Hauptzufahrt zum Tanklager. Sie kann verschmälert werden. Durch den Weg entlang des Kraftwerkkanals gibt es zudem eine Verbindung vom Karl-Benz-Platz zum Neckar.

„Noch gibt es nur Ideen. Im Februar wollen wir den Untertürkheimer Bezirksbeirat bei der Ideensammlung beteiligen“, sagt Maier. Vermutlich wird es auch eine Ideenwerkstatt mit Bürgerbeteiligung geben. Die Vorschläge sollen in eine Entwurfsplanung münden. Die Stadtplaner wollen eine attraktivere Schiffsanlegestelle einrichten. „Eine größere Plattform, auf dem sich Menschen auch aufhalten können“, so Mayer.

Zudem könnte der Damm an einigen Stellen abgetragen werden. Es entstünden Sichtachsen. Fluttore könnten die „Lücken im Wall“ bei Hochwasser schließen. „Dort Wohnboote zuzulassen, wurde ebenfalls geprüft. Die zunächst interessierten Investoren haben aber Abstand genommen“, so Maier.

Das Problem: Gebäude im oder auf dem Wasser müssten aufwendig gegen Hochwasser und Treibgut gesichert werden. Das würde auch für ein Restaurant gelten. Das Interesse, im Lindenschulviertel ein Flusscafé einzurichten, ist dennoch lebendig. Die Fläche für ein großes Café direkt am Uferbereich sei allerdings zu gering, so Maier. Eine Alternative: Ein Gastronomiebetrieb am sogenannten Quartiersplätzle im Bereich des Spielplatzes „In der Au“. „Es wird sicher spannend, ab Februar diese Ideen zu diskutieren und weiterzuentwickeln“, so Maier. 1,41 Millionen Euro ermutigen sicher dazu und eröffnen Chancen.

Leiche in Untertürkheim - Identität des Toten ist geklärt

Von Benjamin Bauer -Stz - 21. Dezember 2015
Nur einen Tag, nachdem im Neckar bei Stuttgart-Untertürkheim die Leiche eines Mannes gefunden wurde, ist die Identität des Toten geklärt. Der Mann war seit Ende November vermisst worden.

Stuttgart-Untertürkheim - Nach dem Fund einer männlichen Leiche in Stuttgart-Untertürkheim am Sonntag hat die Polizei am Montag die Identität des Mannes geklärt. Es handele sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit um einen 72-Jährigen aus Esslingen, der seit Ende November vermisst worden war, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Zur Todesursache wird noch ermittelt. Man gehe aber von einem Unfall aus, so der Sprecher. Der Rentner hatte am Abend des 26. November gegen 17.30 Uhr seine Wohnung in der Wiflingshauser Straße verlassen und war mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Von dort aus fuhr er mit einer S-Bahn nach Fellbach. Als der 72-Jährige gegen Mitternacht immer noch nicht zu Hause war, meldeten ihn seine Angehörigen bei der Polizei als vermisst.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber blieb erfolglos. Wie sich später herausstellte, fuhr der 72-Jährige nach 19 Uhr wieder aus Fellbach mit einer S-Bahn der Linie S1 nach Esslingen zurück. Dort verlor sich seine Spur - bis zum Sonntag, als Passanten seine Leiche im Neckar entdeckten.

Untertürkheim - Angler finden am Sonntag eine Leiche im Neckar

NeckarStN - 20. Dezember 2015 - Angler finden Leiche im Neckar -
Körper trieb mitten im Wasser – Identität nicht geklärt

Von Barbara Czimmer-Gauss - Forto: Enslin
STUTTGART. Im Neckar bei Untertürkheim ist am Sonntag ein Leichnam entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei haben Passanten einen Körper im Wasser treiben sehen und die Polizei verständigt. Der Notruf ist dort um 14.28 Uhr eingegangen. Die Zeugen, mehrere Angler, befanden sich zu diesem Zeitpunkt an der Straße Zum Ölhafen.

Offenbar hatte der Körper schon längere Zeit im Wasser gelegen. Die Polizei konnte im Lauf des Sonntags noch keine Angaben über den in Frage kommenden Zeitraum machen noch über die Identität der Person. Am späten Abend wurde zumindest klar, dass es sich um einen Mann handelt.

Ungeklärt blieb am Sonntag zudem, ob eine Person aus Stuttgart oder den benachbarten Neckaranrainern vermisst wird, deren Beschreibung auf den Leichnam passen könnte. Weil der Leichnam zwischen Treibholz auf das Untertürkheimer Wehr zutrieb, musste die Polizei zur Bergung ein Boot einsetzen. Er wird nun medizinisch und kriminaltechnisch untersucht. - In Reutlingen wird seit dei Wochen ein Mann vermisst. -

TERMINE im JANUAR 2016

  • Sonntag, 10.1.2016 - 17 Uhr - BeSwingtes Neujahrskonzert mit dem LadiesSwingQuartet
    in der Stadtkirche Untertürkheim - Tickets: 10 € bei der Untertürkheimer Volksbank

  • Samstag, 16.01.2016 - 19.00 Uhr - Sängerhalle - Teure Heimat -„Lokal“-Termin OPER – OPERETTE– MUSICAL – CHANSON … in einem (fiktiven) Untertürkheimer Caféhaus

  • Sonntag, 17.01.2016 - 17.00 Uhr - Sängerhalle - Teure Heimat-„Lokal“-Termin OPER – OPERETTE– MUSICAL – CHANSON … in einem (fiktiven) Untertürkheimer Caféhaus
Jägerhaus

„Das Jägerhaus“ in Untertürkheim wieder geöffnet

Das Jägerhaus - Fellbacher Str. 70 - 70327 Stuttgart Untertürkheim -
www.das-jaegerhaus.de/ Email: dasjaegerhaus@t-online.de – Tel. +49 177 3181356 oder +49 172 7340783
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Willkommen bei uns im gemütlichen Jägerhaus
=> Veranstaltungen - immer Eintritt frei!

Januar 2016: GESCHLOSSEN

Sa 6.02.2016, 17 - 24 Uhr + So 7.02.2016, 15 - 22 Uhr

=> So 7.02.2016 - 19:00 Uhr -
20 Jahre Oliver Klein, Comedy, präsentiert "Best of"

Sa 5.03.2016, 17-24 Uhr + So 6.03.2016, 15-22 Uhr

Sa 5.3.2016 - 20:00 Uhr "Dem und Derra"
Szenische Lesung mit Musik

Sa 2.04.2016, 17-24 Uhr + So 3.04.2016, 15-22 Uhr

Sa 2.04.2016 - 20:00 Uhr "Helmut und Walter" Gitarrenduo
Foto: Enslin

Keine Poller in der Widdersteinstraße

UZ 12.12.2015 - UNTERTüRKHEIM:
Ordnungsamt will Autoverkehr in der Fußgängerzone durch Bügelschilder eindämmen

Obwohl die Widdersteinstraße eine Fußgängerzone ist, herrscht dort reger Autoverkehr - zum Leidwesen der Anwohner und Bezirksbeiräte. Sie wollen mit einem Poller in der Mitte der Straße den Durchfahrtsverkehr ausbremsen. Die Stadt lehnt diese Lösung als nicht praktikabel ab. Stattdessen sollen Bügelschilder an beiden Enden der Straße Autofahrer darauf hinweisen, dass nur Anlieger in die Fußgängerzone fahren dürfen.
- Von Mathias Kuhn -

Zunächst in der Bezirksbeiratssitzung und im Juli während der Bürgerversammlung machten sich Anwohner der Widdersteinstraße und der umliegenden Gebäude Luft. Das gepflasterte Gässchen im Ortskern ist als Fußgängerzone ausgewiesen. Dennoch nutzen Autofahrer die Verbindung zwischen Augsburger- und Stubaier Straße kontinuierlich als Schleichweg. „In den Abend- und Nachtstunden parken regelmäßig Fahrzeuge vor den Gaststätten“, klagten Anwohner. Oberbürgermeister Fritz Kuhn versprach Besserung. Die Bezirksbeiräte schlugen daraufhin eine Pollerlösung vor. Auf halber Strecke, etwas oberhalb der Einmündung der Trettachstraße, sollte das Hindernis die Durchfahrt versperren. Doch einige Anwohner sowie die Polizei und die Experten des Ordnungsamts verweigerten den Einbau. „Große Liefer- oder gar Lastwagen hätten erhebliche Probleme, in der engen Straße umzudrehen oder rückwärts aus der Fußgängerzone zu fahren“, erklärt Stefan Prechtl, der Leiter der Untertürkheimer Polizeirevierstation, seine Bedenken gegen eine Durchfahrtssperre. Mit den heutigen Regelungen können die Anlieferer relativ problemlos in Richtung Stubaier Straße abfahren. Falls der Poller umklappbar gewesen wäre - auch dies war eine Option - hätten Anwohner einen Schlüssel erhalten. „Bei so vielen Anwohnern und Geschäften mit Berechtigung wäre es unübersichtlich geworden“, befürchtete Untertürkheims Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel

Die verschiedenen Ämter der Stadtverwaltung haben sich mit einer reinen Ablehnung nicht begnügt. „Wir haben die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger Ernst genommen“, sagt Edgar Riester vom Amt für öffentliche Ordnung. Erste Konsequenz: Die Beschilderung soll verbessert werden. Bislang weist nur ein kleines, blaues Schild auf etwa drei Meter Höhe darauf hin, dass es sich um eine Fußgängerzone handelt. „Nun werden wir am unteren und oberen Ende der Widdersteinstraße ein gut sichtbares Bügelschild aufstellen“, verrät Riester. Das Piktogramm mit der Mutter und dem Kind auf blauen Untergrund wird dann in Augenhöhe kaum zu übersehen sein. In anderen Fußgängerzonen hätten diese Schilder gute Wirkung erzielt. Am unteren Ende, an der Einfahrt von der Augsburger Straße, werde das Verkehrsschild mit dem Zusatz „frei für Radler sowie für Anwohner und Lieferverkehr“ ausgerüstet. Am oberen Ende unweit der Stubaier Straße ist dagegen wie bisher die Einfahrt für Fahrzeuge nicht erlaubt.

Ob‘s eingehalten wird? „Wie bei allen Ge- oder Verboten hängt der Erfolg davon ab, ob auch kontrolliert wird“, sagt Riester diplomatisch. Allerdings kennen die städtischen Mitarbeiter die Personaldecke der Polizei sowie des städtischen Vollzugsdienstes und die zunehmenden Aufgaben, die beide Behörden zu bewältigen haben. Zeit für Verkehrskontrollen in Fußgängerzonen bleibt wenig.

Kita-Neubau Sattelstraße im März 2016 fertig

UZ 11.12.2015 - UNTERTüRKHEIM:
Stadt investiert 2,5 Millionen Euro in die Erweiterung der Einrichtung in der Sattelstraße

(ale) - Die Stadt investiert 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Kindertagesstätte in der Sattelstraße. Neben der Sanierung des bestehenden Hauses erhält diese einen zweistöckigen Neubau im Außenbereich. In Zukunft soll die Einrichtung Platz für 45 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren bieten. Der Betrieb soll nach einer baulichen Verzögerung nun im März kommenden Jahres aufgenommen werden.

Der Umzugstermin ist nun festgelegt: „Dieser wird im März erfolgen“, sagt Peter Holzer vom Hochbauamt. Deutlich später als ursprünglich vorgesehen. Denn in den ersten Planungen war man noch von einer Fertigstellung im Herbst ausgegangen, nunmehr kann auch der Dezember nicht gänzlich gehalten werden. Die letzten Arbeiten sollen nun im Januar vonstatten gehen. Hintergrund ist, „dass generell ein Engpass auf Baustellen festzuhalten ist“, sagt Holzer. Dann aber können die Kinder, nachdem auch genügend Zeit für die neue Inneneinrichtung eingeplant ist, endlich aus dem Interimsquartier in den Containern auf dem nahegelegenen Wallmer-Spielplatz ihr neues Domizil beziehen.

Auf die dann 45 Kinder und die Erzieherinnen wartet eine absolut moderne Einrichtung. Für 2,533 Millionen Euro wird das bestehende Gebäude in der Sattelstraße 73 komplett saniert. Damit erfüllt man den Wunsch der Einrichtungsleitung, die das Gebäude aufgrund des perfekten Zuschnitts erhalten wollte. Dieser entspricht dann den neuesten energetischen Anforderungen mit einem Vollwärmeschutz, einer Pumpwasserheizung und einem Gasbrennwertkessel.

Und auch der Neubau auf der gegenüberliegenden Seite des Geländes ist bereits fast fertiggestellt. Das zweistöckige Gebäude bietet weitere Gruppenräume, einen Ruhebereich für die jüngsten Besucher und eine Verteilerküche. Der Neubau erstreckt sich parallel zum Bestandshaus von der Sattel- in Richtung Fiechtnerstraße. Beide Gebäude werden mit einem neuen Verbindungsgang miteinander verknüpft, der an der Mauer an der Sattelstraße entlangführt. Der Vorteil: So entsteht ein geschlossenes „U“, das im Innenhof genügend Platz für den Außenbereich bietet. Dieser wird durch den bisher öffentlichen, aber kaum noch genutzten Spielplatz erweitert.

Durch die Erweiterung bietet die Einrichtung in Zukunft Platz für 45 Kinder, 22 mehr als bislang. Aber auch inhaltlich wird dadurch eine deutliche Verbesserung durch die neuen Plätze in der Kleinkindbetreuung umgesetzt. Das Angebot umfasst 30 Ganztagesplätze für Drei- bis Sechsjährige und 15 Plätze für Kinder im Alter von einem bis drei Jahre. Ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Kinderbetreuung im Ortskern von Untertürkheim - nun aber erst ab März kommenden Jahres.

Jetzt in Untertürkheim - BIOLAND-Restaurant CASSIOPEIA im Bootshaus

BootshausCassiopeia
Cass

Cassiopeia

BIOLAND-Restaurant
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schwäbische Küche +
vegatarische + vegane Küche mit Live-Club
Inselstr. 147
70327 Stuttgart - Untertürkheim
(im Bootshaus hinter
dem Hallenbad)
Anders & Lieber GmbH
Tel. 0163 0814960
Live-Club - Termine

OASE

jeden 1.Donnerstag,
ab 20 Uhr

Eintritt frei
Open Acoustic Stage Event – für Gitarristen, die gerne einmal spielen möchten, und für alle, die den vielfältigen Darbietungen lauschen möchten.
E-Mail:
anders(at)andersundlieber.de
Cassiopeia
BIOLAND-Restaurant
Cass Fotos: Enslin
Webseite:
www.cassiopeia-live.de/

www.facebook.com/ cassiopeia.live


Zwei Terrassen -
mit Neckarblick

Di - Fr: 17:00 - 22:30 Uhr
Sa: 10:00 - 14:00, 15:00 - 22:30 Uhr
So: 11:30 - 21:30 Uhr

Samstags von 10-14 Uhr
Bio-Brunch für 16,80 €
Live-Club

Schwoof mit
DJ Fred

jeden 1.Freitag,
ab 21.30 Uhr

Eintritt: 5 €
Wer den Rummel auf der Theodor-Heuss-Meile und die diversen Ü-Partys nicht mag – bei uns geht es mit bunt gemischtem Publikum um den Spaß am Tanzen. Von Disco-Pop bis Rock mit Ausflügen in Latin oder Standard, hauptsächlich aus den 70igern bis 90igern. Unsere DJs erfüllen Euch gerne Eure Wünsche.
Digitalisierte Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin - PK - 1. Weltkrieg -
Untertürkheimer Kriegs-Chronik - http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/
Bericht

1. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1914-1915 - digital lesbar

2. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1915-1616 - digital lesbar

3. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1916-1917 - digital lesbar

4. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1917-1918 - digital lesbar

Untertürkheimer Chronik 1919 - digital lesbar

Alte Flurbezeichnungen in Rotenberg - mit Karte

- Ausschnitte aus dem Buch von G. Kill, ROTENBERG MIT DEM WÜRTTEMBERG von 1931
Ein Gang durch die Markung - Flurnamen mit Karte -
Flurkarte

Das Bahnhof-Graffito in der Bahnunterführung von Marko Engelmann ist vollendet
Foto-Bericht in der BILD-Stuttgart am 21.7.2014

Graffiti von Marko Engelmann
Das Bahnhof-Graffito in der Untertürkheimer Bahnhofunterführung von Marko Engelmann - Foto: Enslin

STZ 28.5.2014 -99 Jahre ungehörtes Untertürkheim

Schwäbischer Whisky vom Wirtemberg

WhiskyEtikett
In den neuen Weißeiche-Fässern ruhte und entwickelte sich der Whisky drei Jahre lang,
bevor in Günther Busch nun abfüllte. Foto: Kuhn

UZ 22.5.2014 - Rotenberg (mk) - Seit Montag gibt es den ersten Single Malt Whisky aus Stuttgart. Von gedorrtem Gerstenmalz aus einer Mühle im Schwäbischen Wald hat Günther Busch am 10. Mai 2011 den Malz-Whisky in seiner lizenzierten Brennerei destilliert. Drei Jahre lang durfte sich der edle Alkohol in frischen Weißeichefässern entwickeln. Nicht nur Busch wartete gespannt auf das Ergebnis. Drei Jahre nach der Einlagerung verkostete er die edlen Tropfen. Goldgelb und fein im Aroma, aber mit 54 Volumenprozent kam der Brand aus dem Fass. „Mit mineralischem Wasser haben wir den Whisky auf 42 Prozent heruntergesetzt“, verrät Busch. „Ein Gedicht“, sind sich Kenner einig. In einer 0,35- oder 0,5-Liter-Flasche kann der erste „Wirtemberg Single Malt Whisky“ nun in der Destillerie von Günther Busch, Württembergstraße 205, erworben werden - solange der Vorrat reicht.


busch.guenther@web.de

Erste Aktion Untertürkheimer Bürger

“Bunt statt grau – Untertürkheim selber machen” hieß es am Samstag, 15. März 2014 um 10 Uhr in der Unterführung des Untertürkheimer Bahnhofs.

Der Kulturhausverein Untertürkheim hatte in den vergangenen Wochen zwei “Runde Tische” angeboten zum Thema “Wie geht es weiter mit dem Untertürkheimer Ortskern?”, an denen rund hundert Bürger teilgenommen haben.

Fazit der Diskussion: Der Ortskern verwahrlost seit Jahren mehr und mehr, der Niedergang erfasst auch die Fußgängerzone und Hilfe von der Stadt Stuttgart oder von sonst wem ist nirgends in Sicht. Die einzige Möglichkeit: Untertürklheim selber machen! In der Diskussion entstanden viele Ideen für Mikroprojekte, die mit wenigen Mitteln schnell umgesetzt werden können, als Zeichen dafür, dass sich Bürger um ihren Ort kümmern, ihn bunt und lebenswert machen und damit vernachlässigte öffentliche Räume zurück erobern.

Das erste von einer ganzen Reihe solcher Mikroprojekte begann an einem der verdrecktesten Orte von ganz Untertürkheim, dem denkmalgeschützten (!), ältesten Bahnhof Württembergs (neben Bad Cannstatt). Die Aktion, an der sich rund 30 Bürger beteiligten, bietet attraktive, bunte Fotomotive. Vor Ort fanden sich auch Ansprechpartner vom Kulturhausverein und der Bürgerinitiative.

Bunt statt Grau -Treppen-Malaktion vom 15.3.2014 im Bahnhof Untertürkheim Treppe HBF
Treppe
Untertürkheims Bürger werden selbst aktiv
- Foto:Enslin - rechts Beispiel im HBF Stgt.

"Unbekanntes aus Untertürkheim"
Kaffee aus Untertürkheim
- Die hohe Kunst des Kaffeeröstens Plakat

Nina Ayerle, 14.05.2012 Stuttgarter Zeitung - Neckarvororte

Untertürkheim - Seinen heutigen Beruf hat er vor allem deshalb gewählt, weil er endlich dem Geheimnis auf die Spur kommen wollte. Jahrelang hat Guiseppe Principe Experten befragt, Kurse besucht und recherchiert. Doch hinter das Mysterium des Kaffeeröstens kam er lange nicht.

Bei kaum einem anderen Produkt sind die Inhaltsstoffe und Mischungen so geheim wie beim Kaffee. Die Röstmeister sind verschwiegen. Giuseppe Principe wollte es in seinem eigenen Betrieb anders machen. Schon vor Jahren, lange vor der Eröffnung, schwor er sich, immer das Röstdatum und die Art der Mischung auf die Verpackung zu schreiben. „Der Kunde muss doch ungefähr wissen, was er da kauft“, sagt Principe.

Jetzt können die Käufer sofort sehen, ob zum Beispiel Arabica-Kaffee aus Brasilien oder Robusta aus Indien in der Mischung steckt. Nur den genauen Anteil der Kaffeesorten erfahren sie nicht. Jeder Röster habe schließlich seine eigene Theorie. Da lasse auch er sich nicht in die Karten schauen, räumt der gebürtige Italiener ein.

Mittwochs und donnerstags ist
bei Caffè Principe Rösttag

Mittwochs und donnerstags ist bei Caffè Principe Rösttag. Mittlerweile kommen so viele Kunden, dass es sich lohnt, zweimal in der Woche die Maschine aufzuheizen. Die ungerösteten Bohnen stehen in großen Säcken an der Wand.

Mit einer kleinen Schaufel schöpft Vito, der Auszubildende von Giuseppe Principe, die gelb-grünlichen Bohnen in die große Maschine, die aus mehreren Silos und einem großen Schlauch besteht. „Die Bohnen werden durch den Schlauch aus dem Silo hochgezogen, während die Trommel warm wird“, erklärt Vito.

Wenn die Temperatur den richtigen Wert erreicht hat, bewegt er einen blauen Hebel und die Bohnen fallen auf die Röstfläche. Sobald sie dunkelbraun sind, hole er sie sofort raus, erläutert Vito. Die fertig gerösteten Bohnen packt er in große Kisten. An den anderen Tagen rösten sie nicht, da muss Vito die Bohnen für die Kunden verpacken. „Das macht die Maschine aber fast alleine, da muss ich nur die Tüte halten“, sagt er.

Seit fünf Jahren betreibt der Italiener seine kleine Rösterei

Die meisten Kunden wollen ganze Bohnen. „Wir haben hauptsächlich Kunden aus der Gastronomie, die mahlen selber“, erklärt Principe. Für Privatkunden mahlen sie auf Wunsch den Kaffee. Doch das gefällt den beiden Italienern eigentlich nicht. „Das ist dann für den Filterkaffee“, sagt Principe und rümpft die Nase.

Seit fünf Jahren betreibt der Italiener seine kleine Rösterei in Untertürkheim in der Lindenfelsstraße. Mit Kaffee hat er beruflich bereits seit 20 Jahren zu tun, früher vor allem als Händler. In Italien hat er seine Leidenschaft für Espresso und Kaffee entwickelt, im Alter von 28 Jahren kam er dann nach Deutschland. Der Wunsch, irgendwann eine eigene Rösterei zu eröffnen, blieb. In der ersten Jahren im fremden Land war Principe als Vertreter für Speiseeis und Kaffee unterwegs.

„Ich konnte ja die Sprache nicht“, erzählt er. Sein Großvater sei schon in den 1950-er Jahren nach Deutschland ausgewandert. Den wollte er damals eigentlich für ein bis zwei Monate besuchen. Doch aus wenigen Wochen wurden 16 Jahre. Der Grund: „amore“. Wegen einer deutschen Frau mit US-amerikanischen Wurzeln blieb Guiseppe Principe in Deutschland.

Cafe Principe
Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe in der Lindenfelsstraße 39a Foto: Enslin

Zusammen mit einem Freund hat er die Rösterei aufgemacht. Sein Partner brachte genügend Erfahrung mit, Guiseppe Principe hat sich das Wissen in verschiedenen Kursen angeeignet. „Das meiste lernt man aber von anderen Röstern“, sagt Principe. Sein Partner habe ihn in viele Geheimnisse des Röstens eingeweiht. Mit 400 bis 500 Kilogramm geröstetem Kaffee in der Woche gehört Principes Rösterei zu den kleineren Betrieben. „Die großen Röstereien produzieren rund 10 000 Kilo am Tag“, berichtet er. In Stuttgart gebe es ohnehin nur noch vier Röstereien. Viele erzählen ihm, dass sie noch selber rösten. „Aber das glaube ich ihnen nicht“, sagt er.

Wenn er von unterschiedlichen Röstmethoden, verschiedenen Mischungen für Kaffee, Cappuccino oder Espresso spricht, ist Principe ganz in seinem Element. Alle paar Minuten klingelt sein Handy. Und während er nebenbei auf Italienisch telefoniert, erklärt er auf Deutsch, dass die „Bohnen nur gut“ werden, wenn sie „mindestens zehn Tage im Beutel ruhen“. Das Aroma sei sehr instabil. Wenn die Bohnen zu früh gemahlen werden, verflüchtige es sich.

Was dann passiert, demonstriert Principe sofort. Schnell brüht er einen Espresso auf, mit drei Tage alten Bohnen. „Die Crema ist viel gröber“, sagt er. Perfekt ist die Crema, wenn keine großen Bläschen zu sehen sind. Guter Kaffee ist eben leicht von schlechtem Kaffee zu unterscheiden. Das Geheimnis des Kaffeeröstens hat Principe damit gelüftet.

Italienische Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe in der Lindenfelsstraße 39a

Caffè Principe

Kaffee, Schokolade, Sirup
Eine italienische Kaffeerösterei in Deutschland.
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Guiseppe Principe
Lindenfelsstr. 39a
70327 Stuttgart
Telefon: 0711 - 67340111
Fax: 0711 - 67340112
info@caffe-principe.eu

Bericht im SWR-Fernsehen vom 16.2.2012
Jeden Mittwoch wird geröstet ...
Mo, Di, Do von 9:30 bis 17 Uhr geöffnet

http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=9301356/pv=video/
nid=122182/1kax0hi/index.html

RegiomatHofladenWarths Hofladen mit Regiomat -
der 24 Stunden Gemüse- und Obstautomat

Seit einigen Tagen kann man in der Augsburger Straße 345 in Untertürkheim in Warths Hofladen 24 Stunden Obst und Gemüse aus eigenem Anbau kaufen. Der Selbstbedienungsautomat
nimmt Münzen und Geldscheine. Angeboten werden die aktuellen Gemüsesorten und Obst aus eigenem Anbau in Fellbach.

Fotos:Enslin

Öffnungszeiten des Hofladens
Dienstag          9 bis 13 Uhr
Freitag             9 bis 18 Uhr
Samstag          9 bis 13 Uhr

www.warths-hofladen.de/


Auf der Homepage passende leckere Rezepte

Wiener Firma PORR erhält wieder Auftrag für Großprojekt Stuttgart 21

Wien (ots) - Die PORR Deutschland hat von der Deutschen Bahn AG einen weiteren Großauftrag für das Projekt S21 in Stuttgart erhalten. Bei dem Auftrag mit einem Volumen von über 100 Mio Euro handelt es sich um zwei Ingenieurbauabschnitte in Untertürkheim bzw. Obertürkheim.

Die beiden äußerst anspruchsvollen Baulose 2A und 3 im Planfeststellungsabschnitt 1.6a grenzen direkt an den bereits vor einem Jahr von der Deutschen Bahn erteilten Tunnelgroßauftrag der ATCOST 21, die unter der technischen Federführung der PORR steht.

Die Beauftragung unterstreicht das hohe Vertrauen der Auftraggeber in die Baukompetenz der PORR. Beide Lose stellen für die Ingenieure der PORR Deutschland angesichts der technisch äußerst schwierigen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung dar. So müssen beispielsweise Gleise auf einer Länge von etwa 300 Metern über eine Dauer von 3 Jahren unter Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs in Nacht- und Wochenendsperrpausen unterfahren werden.

Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR, zeigt sich über diesen Folgeauftrag sehr erfreut: "Dieser Auftrag zeigt, dass die Deutsche Bahn mit unserer Leistung und Kompetenz sehr zufrieden ist. So ist dieses Projekt nicht nur wirtschaftlich äußerst bedeutsam, sondern bestätigt uns wieder einmal, dass sich die PORR am richtigen Weg befindet."

Rückfragehinweis: Mag. Gabriele Al-Wazzan Konzernsprecherin Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG
Absberggasse 47, 1100 Wien Tel.: +43 (0)50 626-2371, Fax: +43 (0)50 626-1186
gabriele.al-wazzan@porr.at,
www.porr-group.com

Auftrag für weitere Tunnelarbeiten vergeben

Untertürkheim/Obertürkheim: Bieterkonsortium um die österreichische Porr-Gruppe soll 110 Millionen Euro teure Bauwerke realisieren

(eh) - Ungeachtet aller offener Fragen rund um den Bahnhofsumbau in Stuttgart treibt die Deutsche Bahn das Projekt Stuttgart 21 voran: Nun wurden die Tunnelbauarbeiten in Unter- und Obertürkheim vergeben. Den Zuschlag für zwei Baulose im Volumen von 110 Millionen Euro erhielt eine Bietergemeinschaft unter Federführung der österreichischen Porr-Gruppe. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal nächsten Jahres beginnen.

Wie das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt gestern mitteilte, wurde der Auftrag Mitte dieser Woche vergeben. Die Porr-Gruppe hatte im vergangenen Jahr bereits den Zuschlag für die beiden Baulose des 9,5 Kilometer langen Fildertunnels zwischen Hauptbahnhof und Flughafen/Messe (Planfeststellungsabschnitt 1.2) sowie der rund sechs Kilometer langen Tunnelzuführung zwischen Hauptbahnhof und Ober- und Untertürkheim (Planfeststellungsabschnitt 1.6a) im Volumen von 750 Millionen Euro erhalten.

Los 2
Die Grafik zeigt, an welchen Stellen demnächst in Untertürkheim gebaut werden soll. Grafiken: Kommunikationsbüro

Nun folgt der zweite große Teil des Planfeststellungsabschnitts 1.6a, für den die Baugenehmigung seit dem Jahr 2002 vorliegt. Bei den beiden äußerst anspruchsvollen Baulosen 2A und 3 handelt es sich um die Anbindung der Infrastruktur von Stuttgart 21 an die bestehenden Bahnstrecken in Ober- und Untertürkheim. In Untertürkheim (2A) entstehen drei neue Bauwerke: ein Tunnel in offener Bauweise, ein Trog für die Rampe zur Tunnelzufahrt sowie eine Rettungszufahrt als Rahmenbauwerk unter sechs Gleisen. In Obertürkheim werden sieben Ingenieurbauwerke, unter anderem ein Tunnel in offener Bauweise, Tröge und eine Eisenbahnüberführung neu gebaut. Zudem werden an beiden Orten etwa sieben Kilometer Gleise um- oder neu gebaut. Nicht mit in diesem Paket vergeben wurde das in der gleichen Ausschreibung angebotene Baulos 2B, die Zuführung Untertürkheim/Bad Cannstatt. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Nach Bahnangaben wird die Bietergemeinschaft jetzt auch mit der Ausführungsplanung und Bauvorbereitung für die beiden Baulose beginnen. Die Arbeiten selbst sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen. Sie werden mindestens drei Jahre lang unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes ausgeführt - vor allem nachts und an den Wochenenden.

Los 3
Auch im Bereich Obertürkheim sind an mehreren Stellen anspruchsvolle Ingenieurbauwerke vorgesehen.

Die Arbeiten für diese Bauwerke waren europaweit ausgeschrieben worden - vier Bietergemeinschaften hatten sich daran beteiligt. Mit der Vergabe dieses Ausschreibungspakets ist nach Angaben der Bahn nun mehr als die Hälfte des Bauvolumens bei Stuttgart 21 vergeben. „Wir freuen uns, dass wir bei den Vergaben für das Bahnprojekt so gut voran kommen“, sagt Projektsprecher Wolfgang Dietrich. „Die Vergabe der Ingenieurbauwerke in den Neckarvororten lässt den Projektfortschritt immer deutlicher werden.“ Mit der formellen Vergabe endet auch die Einspruchsfrist der Bieter, die nicht berücksichtigt wurden.

Weiterhin offen ist der Planfeststellungsabschnitt 1.6b, der Abstellbahnhof Untertürkheim mit seinen vorgesehenen 27 Abstellgleisen mit einer Gesamtlänge von 7,4 Kilometern sowie Anlagen zur Außen-/Innenreinigung, Wartung und Betankung. Diese sollen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs zwischen Benz- und Augsburger Straße entstehen und den Abstellbahnhof am Rosensteinpark ersetzen. Die Planunterlagen für den Abstellbahnhof Untertürkheim wurden bereits vor zwei Jahren öffentlich ausgelegt, die Einwendungen seien derzeit noch in Bearbeitung, heißt es. Das Kommunikationsbüro rechnet damit, dass noch in diesem Herbst der Erörterungstermin stattfindet.

INDUSTRIEGESCHICHTE IN UNTERTÜRKHEIM - Downloads als pdf-Datei

JunkersWasserflugzeug Junkers F13 - D-833 -
startet auf dem Neckar

Neu: Drei Fotos vom 31. Oktober 1931 vom Start der Jukers F13 D-833 auf dem Neckar zwischen Untertürkheim und Bad Cannstatt zu Rundflügen über Stuttgart. .. MEHR HIER

75 Jahre Vorort-Straßenbahnen Stuttgart — Wangen — Untertürkheim — Hedelfingen

Quelle: Zeitschrift „Über Berg und Tal“ 3/1985: 8-seitiger Zeitungssonderdruck von 1985 hier als pdf-Datei laden:

Stadt und Kommunikationsbüro starten interaktives Bürgerinformationssystem www.biss21.de

11.11.2011 www.Stuttgart.de

Seit heute ist die neue, interaktive Bürgerinformationsplattform www.biss21.de online. Das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm und die Stadt Stuttgart haben das BürgerInformationsSystem zu Stuttgart 21, BISS21, in den vergangenen Monaten gemeinsam auf den Weg gebracht.

Es bietet den Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr praktische Informationen zum Streckenverlauf des Stuttgarter Bahnknotens, der Tunneltiefe oder den Beweissicherungsgrenzen. Im BISS21 werden die Gesamtstrecken von Stuttgart 21 abgebildet und Informationen aus über 250 Plänen der Planfeststellungsbeschlüsse verarbeitet.

biss21.de
Detaillierte Pläne für Untertürkheim zu STUTTGART21 - zum Zoomen - www.biss21.de

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: "Mit dem Bürgerinformationssystem haben wir die vielen Daten und Fakten zum Bahnprojekt auf ganz praktische Weise aufbereitet. Jeder Bürger kann sich anhand des Streckenverlaufs ganz gezielt und schnell die Informationen holen, die er haben möchte, die für ihn persönlich wichtig sind. Wir schaffen damit weitere Transparenz beim Thema Stuttgart 21, ganz besonders für die Bürger in der Landeshauptstadt."

Unter www.biss21.de erhalten Bürger eine Übersicht der S21-Strecke auf Stadtkarten und Luftbildern in verschiedenen Maßstäben, können über eine Adresseneingabe einen Standort finden und unter anderem die Distanz von Gebäuden zum Tunnel abmessen. Es lassen sich zudem 640 Höhenangaben und 154 Grafiken zur Tunneltiefe abrufen.

Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister, erklärt die Systematik der Software. "Das BISS21 ist wie ein Baukastensystem konzipiert: Informationen lassen sich einzeln abrufen und bauen aufeinander auf. Technische Inhalte des Projekts werden mit einfachen grafischen Mitteln veranschaulicht".

Projektsprecher Wolfgang Dietrich sieht in dem BürgerInformationsSystem eine optimal Ergänzung zum bestehenden Informationsangebot: "Unser Ziel ist es, den Bürgern das optimale Werkzeug an die Hand zu geben, damit sie möglichst schnell genau die Informationen zum Bahnprojekt bekommen, die sie brauchen. Es ist weiterer wichtiger Baustein für unseren Dialog mit den Bürgern."

Im BISS21 werden ebenfalls Beweissicherungsgrenzen dargestellt, auch die Originalpläne der einzelnen Beschlüsse können heruntergeladen werden. Zum Beweissicherungsverfahren der Deutschen Bahn AG hat das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V die Informationen zusätzlich in einer Broschüre zusammengefasst, die im Internet unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/beweissicherung abrufbar ist.

Das BISS21 wurde von der Bürgerbeauftragten der Stadt Stuttgart für Stuttgart 21, Alice Kaiser, initiiert und in Kooperation mit dem Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V. erarbeitet. Als Basis dienten Stadtgrundkarten und Luftbilder, die vom Stadtmessungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart bereitgestellt wurden.

Industrialisierung in Untertürkheim

 

Stuttgart 21 : - Der neue Wartungs- und Abstellbahnhof Untertürkheim
Entlang der Augsburger Straße kann es nachts laut werden -
Gutachter rät Bahn zum Nachbessern ... 220 Einsprüche.

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Eugen Bauer - Kinomaschinenfabrik in Untertürkheim

Vereinigte Seifenfabriken Stuttgart

2. Auflage der DVD des Bürgervereins:Bummel durch die Ortsgeschichte

Inhalt der DVDDVD

Länge: 45 min : 10 € incl. 56-Seiten-Booklet
Die Ortsgeschichte von Untertürkheim, Luginsland und Rotenberg von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart in Fotos und bewegten Szenen mit Erläuterungen durch professionelle Sprecher.

Booklet-Inhalt -
56 Seiten
Tabellarische Zusammenfassung der wichtigsten historischen Daten der Ortsgeschichte chronologisch sortiert nach Ortsteilen und Themengebieten.

DVD ohne Booklet:
7,50 EUR

Die DVD ist erhältlich bei

Buchhandlung Roth
Augsburger Str. 360
70327 Stuttgart-Untertürkheim


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