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Grabkapelle
Grabkapelle auf dem
Württemberg

- Burg Wirtemberg -

Bürgerverein Untertürkheim

Albert Friedrich Benno Dulk

Fragekarte Karl-Benz-Platz

Container im Hafen
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Tactics

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Haushalt
Bürgerhaushalt 2015
Untertürkheimer Vorschläge
Bewerten 10.3. - 30.3.2015
10007 10041 10051 10052
10140 10146 10174 10315
10324 10332 10400 10493
10593 10684 10832 10836
10881 10998 11043 11096
11100 11104 11105 11205
11287 11368 11515 11519
11597 11790 11927 11961
11971 11985 12122 12250
12456 12612 12852 12908
12930 13048 13119 13129
13209 13211 13216 13281
13285 13287 13295 13302

Aktuelles - UNTERTÜRKHEIM - 2015

Haushalt

Bürgerhaushalt-Stuttgart
WAS PASSIERT AB DEM 10. MÄRZ?

Bewertungsphase Bürgerhaushalts beginnt am Di 10. März 2015
Mit 3732 Vorschlägen für die Haushaltsberatungen im Herbst haben die Stuttgarterinnen und Stuttgarter die erste Phase des Bürgerhaushalts gemeistert und einen riesigen Ideenpool aufgebaut. Von Dienstag, 10., bis Montag, 30. März, geht es nun ans Bewerten.

Ziel dabei ist es, die Top 100 der Bürgerwünsche sowie die beiden höchstbewerteten Vorschläge jedes Stadtbezirks zu ermitteln. Diese werden dann von der Verwaltung geprüft, mit Stellungnahmen versehen und zusammen dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt. Am einfachsten geht das Bewerten auf der Bürgerhaushaltsseite im Internet www.buergerhaushalt-stuttgart.de
Wer keinen eigenen Zugang besitzt, kann dafür auch gerne die PC-Plätze der Stadtbibliothek und ihrer Außenstellen nutzen. Alle, die ihr Votum dennoch schriftlich abgeben möchten, müssen dafür unbedingt die Muster für Formulare und Bewertungslisten der Stadtkämmerei beachten. Diese liegen in den Bezirksrathäusern, städtischen Bibliotheken, an der Infothek im Rathaus und in der Stadtkämmerei aus.
Außerdem stehen sie ab 10. März auf der Homepage des Bürgerhaushalts zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung.

Bewerten mit "gut" oder "weniger gut"

Abgabeschluss für schriftliche Bewertungen ist bereits am Donnerstag, 26. März, bei der Stadtkämmerei. Nur so können diese nämlich rechtzeitig in Handarbeit auf die hinter dem Internetauftritt stehende Datenbank übernommen werden. Grundsätzlich gilt, dass jeder Vorschlag nur einmal bewertet werden kann und zwar entweder mit "gut für unsere Stadt" oder "weniger gut für unsere Stadt". Bei der anschließenden Bewertung werden allerdings nur die positiven Stimmen berücksichtigt, um mögliche Manipulationen zu verhindern. Um Betrachtern dennoch ein unvoreingenommenes Urteil zu ermöglichen, werden Negativbewertungen aber im Internet angegeben. Obwohl der diesjährige Bürgerhaushalt hervorragend angenommen wird und hinsichtlich der Zahl der Vorschläge, seine beiden "Vorgänger" übertrifft, freut sich die Stadt immer über zusätzliche Werbung. Bürgerinnen und Bürger, die gerne mitmachen oder 2011 beziehungsweise 2013 schon den ein oder anderen Erfolg verbuchen konnten, sollten ihre Begeisterung unbedingt mit anderen teilen. Möglichkeiten gibt es viele, zum Beispiel durch Hinweise in den sozialen Medien, einen Link auf der eigenen Homepage oder eine Einladung zum Mitmachen per E-Mail an Freunde.

Daten und Fakten

Insgesamt 5041 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen aktuell aktiv beim Bürgerhaushalt mit. Während der Vorschlagsphase haben sie 3732 Ideen in das Verfahren eingespeist. Außerdem sind bereits 3472 Kommentare abgegeben worden. Das Bürgerhaushaltsteam der Stadtkämmerei hat die Vorschlagsliste inzwischen gemeinsam mit der Firma buergerwissen um Themen-Doppelungen und Wünsche, die nicht direkt mit dem Stadthaushalt in Verbindung stehen, bereinigt. Damit stehen jetzt noch rund 2800 Vorschläge für die Bewertungsphase zur Verfügung.

Topthemen Verkehr

Absolutes Topthema ist der Verkehr. Die meisten Vorschläge gelten dem Straßenverkehr, gefolgt von ÖPNV und Radfahren. Ebenfalls wichtig: Stadtplanung, Grünflächen, sowie Kinder, Jugend und Familie.

Kontakt und Information

Für den Bürgerhaushalt zuständig ist die Stadtkämmerei, Schmale Straße 9-13, 70173 Stuttgart Für Fragen rund um den Bürgerhaushalt steht von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr eine Hotline unter der Nummer 216-91222 zur Verfügung. Die Beteiligungsplattform mit allen Vorschlägen und Informationen ist unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de zu finden.

Rechts oben sind alle Links zu den Untertürkheimer Vorschlägen  - 1x filtern - Untertürkheim wählen-

Für Personen ohne Internetzugang werden dann auch Formulare auf Papier bereit gestellt. Nur mit diesen Formularen dürfen Vorschläge auf Papier bewertet werden. Diese können auch von der Plattform heruntergeladen und gedruckt werden.

https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de

Karfreitagsprozession der Italienische Katholischen Gemeinde in Bad Cannstatt
am Fr 3.04.2015 um 15:30 UhrKarfreitag

Die Karfreitagsprozession in Bad Cannstatt, die von der italienisch-katholischen Gemeinde organisiert und durchgeführt wird, hat eine lange Tradition. Bereits zum 38. Mal wird am Karfreitag ab 15.30 Uhr der Leidensweg von Jesus Christus eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Die Karfreitagsprozession beginnt um 15.30 Uhr im unteren Kurpark, führt dann zum Schulhof des Johannes-Kepler-Gymnasiums und später über die Marktstraße und den Daimlerplatz zurück zum Kurpark. - Foto: Enslin

Ich, der Nesenbach - ein Fluss packt aus

Schauspiel mit Boris Rodriguez Hauck, Musik: Paul Ernst Knötzele, Bühne: Veronika Nadj

Wann So 29.03.2015 von 16:00 bis 18:00
Wo Stuttgart-Untertürkheim - ABZ Süd

Der Nesenbach, einstmals stolzes „Gewässer“ durch die Stuttgarter Senke, ist heute ein Abwasserkanal ohne Bedeutung. Seine Quellen sind trockengelegt und überbaut.

Der Schauspieler Boris R. Hauck erzählt die Geschichte dieses Nesenbachs – als eine mögliche, unmögliche, erfundene und wahre Geschichte. Erzählt wird, was er  – der Nesenbach – erlebt hat. Stuttgarter Geschichte(n) von der ersten Ansiedlung  bis  jetzt. Der Nesenbach plaudert aus dem Nähkästchen, beschwert sich, klagt, lamentiert. Streift Politisches. Die Nazizeit. Den Widerstand oder kommentiert die gigantischen Veränderungen durch Stuttgart 21. - - Eintritt: 10 / 5 Euro --

Die Untertürkheimer sind fleißigste Straßenkehrer der Stadt

UNTERTüRKHEIM: Vereine und Schulen fegen Plätze und Straßen im Ort sauber

UZ 23.3.2015 - mk - Auf den Plätzen und Straßen des Stadtbezirks wurden am Samstag Besen geschwungen und die Rücken krumm gemacht, um Müll aus den Büschen zu sammeln. Vereine und Schulen nahmen rege an der traditionsreichen Stadtbezirksputzete teil. Einen zusätzlichen Motivationsschub versetzte Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel den Straßenfegern.

Sie verkündete das Ergebnis des Let’s-putz-Wettbewerbs 2014:
„Untertürkheim hat den ersten Platz gemacht.“

„So sauber war’s schon lange nicht mehr“, wunderte sich ein VfB-Fan, der den Karl-Benz-Platz überquerte. Wenige Meter entfernt sammelten ehrenamtliche Straßenfeger Müll ein und verstauten ihn in blaue Säcke: Zigarettenschachteln, Flaschen, Fast Food-Verpackungen und Überreste, die Passanten im Vorübergehen zu Boden fallen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine (AGUV) hatte zur traditionsreichen Stadtbezirksputzete aufgerufen, Schulen, Vereine, Bezirksbeiräte, die Freiwillige Feuerwehr und vereinzelt auch Privatpersonen griffen zu Zangen und zogen sich Handschuhe über, um die Plätze im Ort sauberer zu machen. Der Bayernverein hatte sich mit dem Bezirksbeirat den Karl-Benz-Platz und die Bahnhofsumgebung vorgenommen. Franziska, Christian, Antonia und Sebastian konzentrierten sich mit ihrem Vater Heinz-Peter Ebert, dem zweiten Vorsitzenden des Bayernvereins, auf die Bahnböschung und „zogen viele kleine Glasflaschen, Tüten, Zigarettenstummel, Papier, Handschuhe und sogar eine Radkappe aus den Büschen“, erzählen die vier jungen Straßenfeger. Insgesamt kamen rund drei Dutzend blaue Säcke zusammen, die die einzelnen Gruppen am Rand des Parkplatzes am Bruckwiesenweg auftürmten. „Untertürkheim wird dadurch ein Stück sauberer“, freut sich AGUV-Vorsitzender Werner Feinauer über die anhaltende Bereitschaft zur gemeinsamen Frühjahrskehrwoche. Ein Nebeneffekt: Die Stadtverwaltung hat am Freitag die Gewinner der Let’s Putz-Aktion 2014 verkündet. „Untertürkheim hat gewonnen“, verriet Wenzel. „Wir sind eben doch die fleißigsten Straßenkehrer der Stadt“, so Feinauer.

Geputzt wurde auch in Obertürkheim. Allerdings stellte das Reinemachen am Samstag nur den Auftakt der Let’s-Putz-Aktion des Bürgervereins Obertürkheim-Uhlbach statt. Die Aktion, die alle zwei Jahre stattfindet, läuft über ein halbes Jahr.

POLIZEI-S: Vermisstensuche sonntagnachts mit Polizeihubschrauber POLIZEI

23.03.2015 Stuttgart-Obertürkheim (ots) - Mehrere Streifenwagenbesatzungen, ein Polizeihubschrauber sowie ein "Man-Trailer-Hund" haben am Sonntagabend (22.03.2015) bis spät in die Nacht zunächst erfolglos nach einem Vermissten gesucht. Der 80 Jahre alte, demenzkranke und orientierungslose Mann verließ am Sonntag (22.03.2015) zwischen 16.00 Uhr und 16.30 Uhr unbemerkt seine Wohnung an der Quittenstraße und war seither verschwunden. Nachdem die Suche in der Nacht sowie am Morgen, unter anderem mit einem Polizei-hubschrauber, erfolglos verlaufen war, wurde er am Montagvormittag (23.03.2015) kurz vor 11.00 Uhr von einer Polizeistreife in der Werderstraße in Stuttgart-Ost wohlbehalten angetroffen und nach Hause gebracht.

POLIZEI-S: Rotlicht missachtet - Zeugen gesucht

POLIZEI

20.03.2015 - Stuttgart-Untertürkheim (ots) - Ein 66 Jahre alter VW-Fahrer hat am Freitagmittag (20.03.2015) an der Eisenbahnunterführung der Arlbergstraße offenbar das Rotlicht der Ampel übersehen und ist mit einer Stadtbahn der Linie U 13 zusammengestoßen. Der 66-Jährige befuhr gegen 14.20 Uhr die Augsburger Straße stadtauswärts in Richtung Untertürkheim und bog nach rechts in die Bahnunterführung der Arlbergstraße ab. Hierbei übersah er offenbar das Rotlicht der Ampel und musste aufgrund der anderen an der nächsten Ampel wartenden Fahrzeuge auf den Gleisen der Stadtbahn anhalten. Der 34-jährige Stadtbahnfahrer, der mit dem Zug der Linie U13 in Richtung Hedelfingen fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und stieß gegen den VW. Hierbei entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Der 66-Jährige und die rund 60 Personen in der Stadtbahn blieben unverletzt. Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizei unter der Rufnummer 8990-4100 zu melden.

Erneut nachts Müllcontainer angezündet POLIZEI

20.03.2015 - Stuttgart - Untertürkheim (ots) - Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag (20.03.2015) in der Ötztaler Straße insgesamt vier Altpapiertonnen sowie ein mobiles Toilettenhäuschen angezündet. Anwohner bemerkten gegen 00.40 Uhr die brennenden Papiertonnen und verständigten Feuerwehr und Polizei. Durch die Hitzeeinwirkung wurden zum Teil auch Hausfassaden beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt vermutlich mehrere Tausend Euro. Die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 8990-5778.

SportKultur und TBU stehen vor der FusionTU

UZ 21.3.2015 -OBERE NECKARVORORTE:
Vorbereitungsgespräche beginnen - Großverein ermöglicht professionelles Management und zeitgemäßes Angebot

In den Oberen Neckarvororten bahnen sich im Sport weitere Zusammenschlüsse an. Am 27. März 2015 informieren die SportKultur Stuttgart (SKS) und der Sportverein Obertürkheim ihre Mitglieder, wie die Vereine miteinander verschmelzen könnten. Die nächste „Vermählung“ ist bereits in Vorbereitung: Die Verantwortlichen von SKS und TB Untertürkheim haben der Aufnahme von Gesprächen zugestimmt. Der Großverein mit dann 4100 Mitgliedern würde ein professionelles Management ermöglichen, brächte Synergieeffekte und ein zeitgemäßes Angebot für alle Mitglieder.

SpKu
Von Mathias Kuhn

Die Konzentration der Sportvereine ist nicht aufzuhalten. „Wer nicht mit der Zeit geht, bleibt auf der Strecke“, lautet das Motto, mit dem SKS-Vorsitzender Ulrich Strobel und der TBU-Vorsitzende Gerd Schumacher die Abteilungsverantwortlichen beider Vereine für offene Fusionsgespräche überzeugen wollen. Ende Oktober erhielten die TBU-Vorstände die Genehmigung, den Zusammenschluss von SKS und TBU auszuloten. „Auf Vorstandsebene haben wir die Möglichkeiten untersucht und die Ergebnisse nun dem erweiterten Vereinsrat vorgestellt“, sagt Schumacher.

Der wichtigste Vorteil: Nur Vereine mit einer entsprechenden Größe ermöglichen auch professionelles Arbeiten. „Hauptamtliche Kräfte übernehmen administrative, operative Aufgaben und entlasten damit die ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder“, erklärt Strobel. Wovon der SKS-Vorsitzende spricht, weiß Schumacher: Im TBU stemmen zwei Vorstände die Vereinsarbeit. Nachdem die Kassiererin verstarb, führt Schumacher auch dieses Amt kommissarisch fort. „Wenn einer der beiden Vorstände ausfällt, ist der Verein faktisch handlungsunfähig“, sagt er.

Nicht nur das Zusammenlegen der Verwaltung würde beiden Vereinen erhebliche Synergie-Effekte bringen. Was für die Vorstandsebene gilt, trifft auch auf die Abteilungsebene zu. „Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, Mitglieder für ehrenamtliche Tätigkeiten zu gewinnen, benötigt man einen größeren Pool von Ehrenamtlichen, um qualitativ gute Arbeit gewährleisten zu können“, sagt Strobel.

2011 schlossen sich SKG Hedelfingen, TV Hedelfingen, SKV Rohracker und VfL Wangen zur SportKultur Stuttgart zusammen. Die Fusion brachte neuen Schwung. Nutznießer des größeren Betreuerstabs sind die Mitglieder: Sie können aus dem vielfältigen Angebot auswählen, zumal der Großverein mehr speziell geschulte Kursleiter anbieten kann. Die erfolgreiche Kindersportschule KISS und der Gesundheitssport - im Übrigen beide bereits in Kooperation mit dem TBU - basieren auf diesem Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Kräften - ein Zukunftsmodell. Dank ihrer Größe kann die SKS jetzt bereits über eine Fußball-Nachwuchsakademie nachdenken und ein in allen Stadtbezirken agierender Großverein könnte sich noch stärker in den Ganztagesbetrieb der Schulen einbringen.

Synergieeffekte für beide Vereine

Natürlich müssen beim Zusammenwachsen auch lieb gewonnene Dinge aufgegeben und emotionale Barrieren überwunden werden. Aus finanziellen Gründen würde der Großverein den übergeordneten Namen SportKultur Stuttgart erhalten. In verschiedenen Sitzungen will er das Ergebnis und das weitere Vorgehen zunächst in den Abteilungen und im April auch auf der Jahreshauptversammlung vorstellen. Der weitere Zeitplan sieht dann die Bildung von Verhandlungsteams vor, die verschiedene Bereiche wie Finanzen, Immobilien prüfen. „Vermutlich in Form einer Klausurtagung würden wir dann auf Abteilungsebene schauen, auf welchem Weg die einzelnen Abteilungen zusammenwachsen könnten“, so Strobel. TBU-Abteilungen wie Schwimmen, Leichtathletik, Tanzen , Faustball, Triathlon oder Radsport ergänzen das Portfolio der SKS ideal, die Handballer kooperieren bereits in der HSG. Fußball, Tischtennis und Tennis müssten sich zusammenraufen. „Ähnlich wie jetzt beim SV Obertürkheim würden wir dann im ersten Halbjahr 2016 die Mitglieder beider Vereine informieren und in je einer außerordentlichen Sitzung über die Fusion abstimmen lassen“, so Strobel. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 entstünde dann mit 4100 Mitgliedern der größte und schlagkräftigste Verein in den Oberen Neckarvororten, der auch innerhalb der Stuttgarter Sportpolitik eine wichtige Rolle spielen könnte.

Sa 21.3.2015 - Untertürkheimer Bezirksputzete der Vereine

UZ 18.3.20154 - Die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine (AGUV) organisiert die diesjährige Stadtbezirksputzete am Samstag, 21. März – stadtweit gesehen „Let’s Putz XVIII“.

Treffpunkt für die Teilnehmer ist um 9.45 Uhr am Kelterplatz Untertürkheim. Die Putzete geht von 10 bis 12 Uhr.

Sammelplatz für den Unrat ist der Parkplatz Ecke Llindenschul-/ Benzstraße. Zangen und M üllsäcke werden gestellt, Handschuhe notfalls. Die Schulen für ihren Bereich verfügen bereits über die erforderliche Anzahl an Zangen und Handschuhe; M üllsäcke, falls vom Vorjahr nicht mehr vorhanden, sollten von den Schulen auf Kosten der AGUV selbst beschafft werden. Für Rückfragen steht Werner Feinauer, Telefon 33 57 92, zur Verfügung.

Arlbergstraße Untertürkheim – Geld aus Kofferraum gestohlen – Zeugen gesucht

POLIZEI

Polizeimeldung Polizeipräsidium Stuttgart 13.3.2015
Ein bislang unbekannter Mann gestern Freitag 13.03.2015 um 11.50 Uhr einem älteren Ehepaar mehrere Tausend Euro aus dem Kofferraum gestohlen. Das 59 und 69 Jahre alte Ehepaar hob gegen 11.50 Uhr in einer Bankfiliale an der Arlbergstraße einen niederen fünfstelligen Geldbetrag ab. Der 69-Jährige legte den Briefumschlag mit dem Geld in den Kofferraum seines an der Arlbergstraße geparkten Autos und schloss den Kofferraumdeckel. Solange er seiner Frau beim Einsteigen half, trat der Unbekannte an den Kofferraum, öffnete den Deckel, stahl den Umschlag mit dem Geld und flüchtete in den Bahnhof Untertürkheim zur S-Bahn.
Von dem Tatverdächtigen liegt folgende Personenbeschreibung vor: 21 bis 22 Jahre alt, zirka 174 Zentimeter groß, vermutlich Ausländer, bekleidet mit schwarzem Oberteil, Bluejeans und schwarzen Schuhen.

Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten der Polizeirevierstation Untertürkheim unter der Rufnummer 8990-4530 entgegen.

Frühjahrsmarkt in Untertürkheim am Mittwoch 25.03.2015

Der Frühjahrsmarkt in Untertürkheim findet in diesem Jahr am Mittwoch, 25. März, von 8 bis 17 Uhr in der Wallmerstraße zwischen Schlotterbeckstraße und Warthstaffel statt. In der Wallmerkirche ist die Marktstube bereits ab 7 Uhr geöffnet. Zahlreiche Händler freuen sich auf regen Besuch. - Info, Stadt Stuttgart

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart: Zwei mutmaßliche Bank-Räuber festgenommen

POLIZEI
12.03.2015
Stuttgart / Mannheim (ots) - Polizeibeamte des Polizeireviers Ladenburg (Polizeipräsidium Mannheim) haben am Mittwochmorgen (11.03.2015) zwei mit Haftbefehl gesuchte Räuber in einem Hotel in Mannheim Friedrichsfeld festgenommen. Die beiden 19 und 21 Jahre alten Männer hatten sich am Abend zuvor in das Hotel eingebucht. Sie stehen im Verdacht, einen 65-Jährigen am Donnerstag (19.02.2015) an einem Geldautomat in Untertürkheim um mehrere Hundert Euro beraubt zu haben.

Die Männer konnten durch Lichtbilder der Überwachungskamera am Geldautomat identifiziert werden, seit dem Raub waren sie auf der Flucht (siehe Pressemitteilung vom 24.02.2015 PP Stuttgart). Die aus Rumänien stammenden Männer wurden mit Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der den bereits bestehenden Haftbefehl in Vollzug setzte. Beide wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

Beim Geldabheben in der Volksbank UTH beraubt - jetzt mit Fahndungsfoto VOba der Täter

POLIZEI

20.02.2015 POLIZEI-Stuttgart

Stuttgart-Untertürkheim (ots)

Ein 65 Jahre alter Mann ist am Donnerstagmorgen (19.02.2015) in einer Bankfiliale an der Arlbergstraße beraubt worden. Der 65-Jährige befand sich gegen 8.00 Uhr in der Filiale und wollte an einem Automaten Geld abheben. Als er die PIN eingab, betraten zwei junge Männer die Bank. Einer packte ihn am Arm und schubste ihn weg, dessen Komplize hob währenddessen mehrere Hundert Euro vom Konto des Geschädigten ab. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Augsburger Straße. Die Gesuchten sind zirka 20 Jahre alt, rund 160 Zentimeter groß und hatten ein südländisches Aussehen. Beide trugen eine schwarze Kappe. Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten des Raubdezernats unter der Rufnummer 8990-5778 entgegen. Foto: Polizeipräsidium Stuttgart

Den Angaben der Polizei zufolge sind die gesuchten Männer etwa 25 bis 30 Jahre alt und zirka 1,70 Meter groß.
Beide haben ein südländisches Aussehen und trugen eine schwarze Kappe.

15.3. bis 6.4.2015 - 12. Ostergarten in der WallmerkircheOstergarten

UZ 13.3.2015 - UNTERTüRKHEIM: Ehrenamtliche bauen die letzten Stationen im Leben von Jesus auf

(mk) - In drei Wochen beginnt die Karwoche. Zeit für die Ehrenamtlichen der Wallmergemeinde, die Kulissen für den Ostergarten aufzubauen. Von Sonntag, 15. März bis Ostermontag, 6. April 2015 können sich Besucher auf die Spuren Jesus machen und seinen Leidensweg vom Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung und Auferstehung hautnah miterleben.

In der Wallmerkirche wird seit Kurzem gehämmert, geschraubt und geschmückt. „Viele fleißige Hände helfen wieder, den Ostergarten aufzubauen“, sagt Pfarrer Martin Hug. Der Endspurt hat begonnen. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisiert die Kirchengemeinde den Ostergarten. Sie kann auf Bewährtes zurückgreifen. Jedes Jahr sind die Freiwilligen jedoch bemüht, Details zu verbessern, damit Gäste jeden Alters die Stationen noch eindrucksvoller erleben können.

Sie sollen ein Gefühl für die Zeit erhalten, in der Jesus mit seinen Jüngern gelebt hat, und die letzten Stationen seines Lebens nicht nur in der Bibel lesen, sondern mit allen Sinnen erfahren können. Deswegen darf der Basarstand am Eingang mit seinen duftend-orientalischen Köstlichkeiten genauso wenig fehlen wie das Schlückchen Traubensaft beim letzten Abendmahl oder der Hahn, der nach der Verhaftung Jesu dreimal lauthals kräht.

Erfahrene Ostergartenbesucher werden an dieser Station, der Rückwand des Palastes des römischen Präfekten Pilatus, die erste von Eberhard Graf gemalte Neuerung entdecken. An einer weiteren arbeiteten Graf und Horst Zimmermann noch fleißig. Von der Kreuzigungsszenerie führen Treppen zum bislang engen Felsengrab, in das Jesus Leichnam gelegt wurde. „Damit auch Menschen mit Rollator oder Rollstuhl durchs Grab in den Ostergarten kommen, bauen wir eine Rampe“, sagt Zimmermann. Auch der (Papp-)fels, der das Grab verschließt, und der Durchgang wurden erneuert und so aufgeweitet, dass nun Besucher samt Rollstuhl durch den Gang in den Garten gelangen. „Schließlich wird der Ostergarten auch zum Kirchentag nochmals aufgebaut, und zwar barrierefrei“, so Hug. Die Resonanz ist im Vorfeld bereits groß. „Die geführten Vormittagsführungen bis Ostern sind ausgebucht, obwohl wir mehr Führer als 2014 haben“, sagt Hug.

Der Ostergarten in der Wallmerkirche ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet und kann auf eigene Faust erlebt werden. Werktags sind zudem um 16 Uhr, sams-, sonn- und feiertags um 15 und 17 Uhr offene Führungen. Sonntags öffnet zudem das Ostergartencafé.

Sa 6.6.2015 - Neues Weinblütenfest auf dem Karl-Benz-PlatzLogo

UNTERTÜRKHEIM: UZ 4.3.2015 -Weinfestverein und AGUV wollen am 6. Juni neue Veranstaltung ins Leben rufen

(mk) - Zufrieden blickten die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Untertürkheimer Vereine (AGUV) am Montagabend auf das vergangene Veranstaltungsjahr zurück. Etwas Sorge bereitet ihnen allerdings die künftige Entwicklung des Stadtbezirks. Mit der Stadtbezirksputzete und einem neuen Weinblütenfest auf dem Karl-Benz-Platz wollen sie den Ort attraktiv halten.

Das Interesse am Untertürkheimer Vereinsleben ist ungebrochen: Bei der traditionellen AGUV-Frühjahrssitzung war der Saal im SGU-Vereinsheim bis auf den letzten Platz gefüllt. AGUV-Vorsitzender Werner Feinauer freute sich „neue Gesichter“, darunter auch Stadtteilmanagerin Mareike Merx, begrüßen zu dürften. Sowohl die neue Stadtteilmanagerin als auch Markus Krautter, der Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) Untertürkheim, hoben die Attraktionen und „Pfründe“ die der Stadtbezirk bietet, hervor, sprachen aber auch verbesserungswürdige Dinge an. Dieter Bossert brachte beispielsweise als Vertreter des Stadtseniorenrats die Bedenken der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger hervor. „Nach den jüngsten Vorfällen rund um den Untertürkheimer Bahnhof und einer Serie von Einbrüchen fühlen sie sich nicht mehr sicher.“

Der Karl-Benz-Platz und der Ortskern spielen deswegen in den Initiativen des IHGV eine zentrale Rolle. „Gemeinsam mit Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel und der städtischen Wirtschaftsförderung ist es uns gelungen, dass sich Studierende der Hochschule in Nürtingen ein Jahr lang mit der Umgestaltung des Platzes beschäftigen und Ideen entwickeln“, so Krautter. Für das zweite Projekt rührte er noch die Werbetrommel. „Wir fordern ein Stadtentwicklungskonzept.“ Dazu hat der IHGV Vorschläge im Bürgerhaushalt eingestellt und bittet nun die Vereinsvertreter und deren Mitglieder, dass sie sich durch ihr Votum auch für solch ein Konzept einsetzen.

Die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine will den Karl-Benz-Platz mit einer neuen Veranstaltung beleben. „Wir wollen ein Weinblütenfest ins Leben rufen. Es werden einige Weinstände aufgestellt, es gibt Essen, vielleicht auch Musik und natürlich Sitzgelegenheiten“, umschrieb Feinauer die Idee. Veranstalter wird aus rechtlichen Gründen der Weinfestverein sein, der dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. „Wenn wir den Karl-Benz-Platz nicht so nutzen, wie es vor 25 Jahren geplant war, dann hat die Stadt auch kein Interesse, ihn schöner zu gestalten“, so Weinfestvereins-Vorsitzender Michael Warth.

Als Termin haben sich Warth und Feinauer den 6. Juni 2015 ausgesucht. „Das ist das Wochenende, an dem in Stuttgart Tausende Kirchentagsbesucher zu Gast sein werden. Auf den Veranstaltungen des Kirchentags wird allerdings bewusst kein Alkohol ausgeschenkt“, machte Rolf Maier-Geißer vom Ordnungsamt aufmerksam. In einem kurzen Vortrag hatte er den Vereinsverantwortlichen die Grundvoraussetzungen für die „Organisation von Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen“ geschildert.

Verkehrschaos in Rotenberg - Autofrei oder Seilbahn – was rettet Rotenberg?

14.03.2015 Stuttgarter Nahrichten - Michael Deufel -

Stuttgart - Sich von einer arbeitsreichen Woche zu erholen fällt viele Rotenbergern schwer – weil Heerscharen Erholungssuchender meist sonntags in den Ort einfallen. Oberhalb von Untertürkheim lockt die Idylle zwischen Wald und Weinbergen, die Grabkapelle, jenes 1824 zu Ehren der verstorbenen Königin Katharina erbaute Mausoleum auf dem Württemberg, und der atemberaubende Blick von dort ins Neckartal. Die Situation hat sich über die Jahre zugespitzt.

Der Ort sei praktisch lahmgelegt, für Rettungsfahrzeuge gebe es kaum ein Durchkommen, klagte in dieser Woche der örtliche Feuerwehrkommandant bei einer Bürgeranhörung. „Wir müssen da was machen“, erklärte dazu eine Vertreterin des Stadtplanungsamts. Touristik-Direktor Armin Dellnitz sieht in Rotenberg „zwei Seiten einer Medaille“. Denn viele Besucher seien auch Ausweis des Glanzes einer Attraktion. Wer des Ansturms Herr werden möchte, muss also verschiedene Interessen bedienen.

Autofreies Rotenberg

So hätten es manche Anwohner gerne. „Es braucht eine intelligente Besucherführung und nicht Maßnahmen, die Leute von der Grabkapelle fernzuhalten“, widerspricht Dellnitz. Die Straße ab der Kelter des Collegiums Wirtemberg zu sperren und einen Pendelbus verkehren zu lassen, hält etwa der renommierte Stuttgarter Ausstellungsdesigner Johannes Milla für eine rasch umsetzbare Lösung. Milla, nach eigenem Bekunden fast jedes zweite Wochenende dort unterwegs, würde Autos dann entlang der Württembergstraße parken lassen. Einen Großparkplatz oder gar ein Parkhaus – wie hie und da gefordert – hält er für unnötig. Die Genehmigung von derlei Eingriffen in ein Landschaftsschutzgebiet dauerten mehrere Jahre.

Mehr Kontrollen

Dazu würde der städtische Vollzugsdienst mehr Personal benötigen als die zurzeit 22 Bediensteten, sagt Edgar Riester von der Verkehrsabteilung im Stuttgarter Ordnungsamt. Falschparken werde zwar kontrolliert, jedoch habe man aufgrund der vielfältigen Aufgaben in anderen Teilen der Stadt die Präsenz in Rotenberg reduzieren müssen. Unter den momentanen Bedingungen „werden in Rotenberg monatlich 70 bis 80 Strafzettel ausgestellt“.

Mehr Busse

Ein engerer Takt der Line 61 stehe nicht zur Debatte, heißt es bei den Stuttgarter Straßenbahnen (SSB). Zwischen Mai und Oktober verkehrten Busse an Sonn- und Feiertagen im 15-Minuten-Takt zwischen dem Bahnhof Untertürkheim und Rotenberg, sagt SSB-Sprecherin Susanne Schupp, „bei der Kapazität gab es bisher nie Engpässe“. Im Klartext: Der 61er kämpft sich oft halbleer durch den Verkehr hinauf zum Württemberg und wieder zurück. 2014 hatten Wengerter privat einen Pendelverkehr zwischen Rotenberg und Uhlbach organisiert.

Seilbahn zur Grabkapelle

Per Gondel zur Grabkapelle zu gelangen „gibt es als Idee schon länger“, sagt die Untertürkheimer Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. Auch im Bürgerhaushalt, dem Abstimmungsportal für Vorschläge der Stuttgarter zum städtischen Haushalt, findet sich unter der Nummer 13295 und dem Titel „Utopia – Sponsor für eine Seilbahn suchen!“ ein entsprechender Vorschlag. Die Spezialfirma Doppelmayer aus Österreich wiederum hatte anlässlich des Hafenjubiläums 2008 die Kosten für eine Achter-Gondelbahn ermittelt. Die Schätzung für eine drei Kilometer lange Seilbahn über den Hafen belief sich damals auf knapp neun Millionen Euro. Johannes Milla beschäftigt sich ebenfalls immer wieder mit dem Thema Seilbahn. „Man sollte in Stuttgart die Berge nicht mit Tunneln bekämpfen, sondern die Hügel betonen“, lautet sein Credo. Im Zuge der vom Gemeinderat verworfenen Pläne zum Mobilitäts- und Erlebniszentrum in Bad Cannstatt hatte Milla bereits eine Gondelbahn von der Wilhelma zum Mercedes-Museum ins Spiel gebracht. „Langfristig sollte die Stadt über eine Seilbahn nachdenken.“ Warum nicht über eine nach Rotenberg?

ROTENBERG: Anwohner: „nicht zumutbar“ - Verkehrschaos birgt Sicherheitsrisiko

Stuttgarter Nachrichten - Uli Meyer, 11.03.2015
Stuttgart - Lange hatte Jürgen Hummel es grummelnd beobachtet, ehe er öffentlich Alarm schlug. „Am Wochenende ist der komplette Ort regelmäßig lahmgelegt. Kein Feuerwehrauto, kein Krankenwagen kommt mehr durch“, beschrieb der für den Rotenberg zuständige Feuerwehr-Abteilungskommandant den verkehrstechnisch „nicht zumutbaren Zustand“. Der kleine Teilort oberhalb von Untertürkheim hat schon für seine rund 750 Bewohner kaum genügend Abstellmöglichkeiten für Autos. Und dann strömen an schönen Wochenenden Massen von Ausflüglern mit ihren Autos den Berg hoch und verstopfen Straßen und Gehwege.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist mit ihrer exponierten Lage eines der attraktivsten Ausflugsziele der Gegend. Im vorigen Jahr wurden 34.000 Besucher gezählt. Hinzu kommen zahlreiche Wanderer, die von dort oben ihre Touren durch die idyllischen Weinberge starten.

Hummels Aufschrei führte über einen Antrag der Freien Wähler zu einem von Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel einberufenen Informationsabend.
Mehr als 40 interessierte Bürger nahmen am Dienstag im Katholischen Gemeindezentrum St. Johannes in Untertürkheim die Gelegenheit wahr, um zusammen mit dem Bezirksbeirat und Christiane Wüsteney-Arbabi vom Stadtplanungsamt nach Lösungen und Auswegen aus dem Verkehrschaos zu suchen.

Viele Bürger, meist betroffene Anwohner, ließen in der Runde ihrem Frust freien Lauf, beließen es jedoch nicht bei Nörgeleien, sondern steuerten auch konstruktive Vorschläge bei.
So schlug ein Anwohner eine Einbahnstraßenregelung vor, die der Staubildung an besonders engen Straßenabschnitten auf der Anhöhe entgegenwirken könnte. Andere dachten noch radikaler, als sie ein Sonntagsfahrverbot in die Runde warfen und die neue Regelung für die Hofener Straße als Vorbild nahmen. Dass aber anders als am Bad Cannstatter Straßenabschnitt am Neckarufer entlang beim Rotenberg ein ganzes Dorf betroffen und durch ein Fahrverbot abgeschnitten wäre, merkte an dieser Stelle nicht nur Bezirksvorsteherin Wenzel kritisch an. Deutlich mehr Chancen schien der Vorschlag von Anwohnern zu haben, speziell für Touristen einen Shuttlebus-Service von Untertürkheim hoch zum Rotenberg einzurichten. Bei gleichzeitig stark reduzierten Parkmöglichkeiten nahe der Grabkapelle soll Besuchern ganz die Wahl des öffentlichen Verkehrsmittels bis zum Zielort attraktiver gemacht werden. Problem nur: Auch in Untertürkheim fehlen Parkflächen.

Ein von der SPD-Fraktion eingebrachter Antrag, auf dem Flurstück 2/1 nahe der Markgräfler Straße ein zweigeschossiges Parkdeck für rund 45 Stellplätze zu bauen, fand weit mehr Gegner als Befürworter. „Noch mehr öffentliche Stellplätze bringen nur noch mehr Verkehr dort oben“, sagte ein Anwohner.

Mit der Einführung von Parkausweisen für Anwohner sollen deren Ansprüche gestärkt werden. Diesen und weitere Vorschläge nahm Christiane Wüsteney-Arbabi nach zwei Stunden Debatte mit auf den Heimweg. „Die Situation ist schlimm, wir müssen da was machen“, sagte die Mitarbeiterin des Stadtplanungsamts.

Di 10.3.2015 - Infoabend für Bürger und Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim

Infoabend für Bürger zum Verkehrskonzept – Zum Informations- und Ausspracheabend mit anschließender Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim lädt die Stadt am Dienstag, 10. M ärz, ab 18.30 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Johannes, Warthstraße 14, ein.

Auf der Tagesordnung steht die Klärung der Verkehrs- und Parkraumsituation im Stadtteil Rotenberg. Christiane Wüsteney-Arbabi vom Stadtplanungsamt stellt die aktuelle Verkehrsentwurfsplanung vor. Der Infoabend bietet den Bürgern die Möglichkeit, ihre Ansichten und Vorschläge für eine Verbesserung vorzutragen und sich über rechtliche und finanzielle Grenzen zu informieren. im Anschluss findet eine öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats zu diesem Thema statt.

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim
am Dienstag, 10. März, 18:30 Uhr im
Saal des KGZ - Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim, Warthstraße 16

  • 1. Klärung der Verkehrs- und Parkraumsituation im Ortsteil Rotenberg
    Christiane Wüsteney-Arbabi vom Stadtplanungsamt stellt die aktuelle Verkehrsentwurfsplanung vor.
     Informations- und Ausspracheabend 
    danach
    öffentliche Bezirksbeiratssitzung zum selben Thema

Hierzu der Antrag der SPD-Fraktion: Der Bezirksbeirat Untertürkheim fordert den Bau eines zweigeschossigen Anwohner-Parkdecks auf dem Flurstück 2/1. Die obere nicht überdachte Etage kann dann über die Stettener Straße angefahren werden. Das untere Parkdeck ist über die Markgräfler Straße zu erschließen. Das obere Parkdeck ist so zu gestalten, dass es auch als Aussichtspunkt zum Verweilen einlädt und einige Besucherparkplätze ausweist. Die Stellplätze sind vorrangig an die Bewohner der Stettener Straße zu vermieten, die durch ein ab-solutes Halteverbot ihre Straßenparkplätze verlieren.

Begründung: In vielen altertümlichen Städtchen wird das Parkproblem ähnlich gelöst. Es kann nicht erwartet werden, dass man vor seinem Haus, auf öffentlicher Straße, einen Stellplatz hat. Im oberen Bereich der Stettener Straße gibt es genügend freie (noch kostenlose) Stellplätze. Der Gehweg ist durch Absenkung des Randsteines und Kennzeichnung so herzurichten, dass am Fahrbahnrand geparkt werden kann und ein breiter Geh- und Wanderweg entlang der Weinberge bestehen bleibt.

Bürgerverein Untertürkheim e.V.- Hauptversammlung am Montag 9. März 2015

  • Herzliche Einladung zur 42. Hauptversammlung am Montag 9. März 2015 um 19.00 Uhr
    im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim Warthstraße 16,  70327 Stuttgart

Nach der Pause

„Doktor“ IHGV will bei der Gesundung Untertürkheims helfen

UZ 05.03.2015 -UNTERTüRKHEIM:
Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel zeigt bei der Jahreshauptversammlung auf, an was der Stadtbezirk krankt

(sb) - Ein bemerkenswerter Auftritt prägte am Dienstagabend die Jahreshauptversammlung des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) Untertürkheim. Und das war der von Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. Sie zeigte auf, an was der „Patient“ Untertürkheim krankt. Ihre Analyse kann ein erster Schritt zur Behandlung sein.

Die Bezirksvorsteherin, erstmals in dieser Funktion bei einer IHGV-Hauptversammlung, nannte die Dinge beim Namen. Der Einkauf im Ortskern sei heute kein positiv besetztes Erlebnis, die Außendarstellung in kultureller Hinsicht müsse verbessert werden, der Ortskern stehe vor einer städtebaulichen Herausforderung. Viele Geschosswohnungen würden aufgegeben und die Räumlichkeiten als Einzelzimmer vermietet; eine bessere soziale Durchmischung der Einwohnerschaft sei notwendig.

Die Arbeitslosenquote liege in Untertürkheim bei 10,6 Prozent und damit weit über dem städtischen Durchschnitt (7,4 Prozent). Die „Behandlung des Patienten“, so prognostizierte Wenzel, werde sicher mehrere Jahre in Anspruch nehmen. An der Gesundung arbeitet seit Jahren der IHGV Untertürkheim. Die Zukunft, so 1. Vorsitzender Markus Krautter, ließe sich am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet. Der IHGV ist in dieser Hinsicht weit mehr als nur Interessenvertreter seiner Mitglieder. „Wir kämpfen einen kommunalpolitischen Kampf“, so Krautter, „der zwischenzeitlich erste Früchte trägt“. Von der städtischen Wirtschaftsförderung wurde ein Stadtentwicklungskonzept zugesagt.

2014 war das 125-jährige Jubiläumsjahr für den IHGV. „Und für uns überaus erfolgreich“, wie der Vorsitzende feststellte. Ihn hätte besonders gefreut, wie viele Mitglieder des Vereins sich bei den zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen ehrenamtlich für Untertürkheim eingesetzt hätten. Dadurch gab es genügend Möglichkeiten über Untertürkheim positiv in der Öffentlichkeit zu berichten. Als nicht nachvollziehbar nannte Krautter externe Kritik, die dem IHGV nur kommerzielle Hintergründe unterstelle, bei allem was er tue. 116 Mitglieder hat der Verein im Augenblick, 2014 gab es fünf Ein- und sieben Austritte. Die gut besuchte Jahreshauptversammlung war erneut ein Indiz für das Interesse und das Engagement der Mitglieder. Und beides braucht man auch beim Blick auf das Jahresprogramm 2015. Noch in diesem Jahr wolle man innerhalb des Vorstandes einen direkten Ansprechpartner für den Einzelhandel finden.

Gemeinsam mit der neuen Stadtteilmanagerin für die sieben Stuttgarter Neckarvororte, Mareike Merx, wolle man die Aufgaben angehen. Eine steht kurz vor dem Abschluss: Die gemeinsame neue Homepage der vier Gewerbevereine der Oberen Neckarvororte.

Das Jägerhaus – Fellbacher Straße 70 - 70327 Stuttgart

Helmut
Das Jägerhaus – Fellbacher Straße 70 - 70327 Stuttgart - Tel.: 0177/3181356 oder 0172/7340783

März: Samstag 7.03.2015 - 17-24 Uhr + Sonntag 8.03.2015 - 15-22 Uhr

April: das Jägerhaus bleibt geschlossen

Mai: Samstag 2.05.2015 - 17-24 Uhr + Sonntag 3.05.2015 - 15-22 Uhr

Juni: Samstag 6.06.2015 - 17-24 Uhr + Sonntag 7.06.2015 - 15-22 Uhr

www.das-jaegerhaus.de

Alle Termine des Weinhofs am Württemberg - Helmut Zaiß - im Jahr 2015 Termine


Neu: Rebblütenwanderung durch die Weinberge

am Sa 20.6.+21.6.2015

 

Der Weingipfel kann 2015 leider nicht statt finden

Die Auflagen dafür sind extrem mehr geworden. Aber wir wollen 2016 wieder voll durchstarten, und geben uns Mühe, dass wir dieses Highlight wieder veranstalten dürfen!

 

Sa 7.3. - Anmeldung zum Evangelischen Waldheim Untertürkheim

Die Termine des diesjährigen Sommerwaldheims sind für den ersten Abschnitt von Montag, 3. bis Samstag, 15. August 2015, für den zweiten Abschnitt von Montag, 17. bis Freitag, 21. August 2015.

Die Kinderanmeldung findet am Samstag, 7. März 2015, von 9 bis 11 Uhr im Evangelischen Ferienwaldheim Untertürkheim, In den Aspen 1, statt. Die Vergabe der Waldheimplätze erfolgt in der Reihenfolge des Eintreffens, vor 9 Uhr werden keine Anmeldungen ausgegeben. Für die Anmeldung sind folgende Unterlagen notwendig: Impfpass des Kindes, Versicherungsnummer der Krankenkasse und Haftpflicht, Bankverbindung (SEPA), wenn vorhanden Stuttgarter Familiencard/Bonuscard.

Aufgenommen werden Kinder zwischen 4 und 14 Jahren, die 15-Jährigen können sich für das „Projekt15“ anmelden.

Für nähere Informationen kann gerne die Waldheimleitung kontaktiert werden: Corina Berner, Telefon 30 40 710, per E-Mail an ev-waldheim-uth@gmx.de oder im Internet unter www.ev-waldheim-uth.de.

So 15.3.2015 - „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ - Krimi-Theateraufführung im CAFE RATZRatz

Vom 11.3. bis 22.03.15 finden die 2. Stuttgarter Kinderkrimiwochen statt. Spannende Kriminalfälle können von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahren live und im Buch unter die Lupe genommen werden!

Zwölf Tage lang gibt es Gänsehaut, Spannung und viele ungelöste Kriminalfälle auch für junge Krimifans. Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben die Gelegenheit Krimi-Autoren und Autorinnen hautnah zu erleben oder bei interessanten Workshops und in Schreibwerkstätten ihren Spürsinn unter Beweis zu stellen. Spannende Filme und Theateraufführungen sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel. Genaue Infos über das Programm gibt es unter www.kinderkrimiwochen.de.

Am Sonntag den 15.3.2015 gastiert das „Theater zwischen den Dörfern“ mit seinem Krimistück „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ (nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Steinhöfel) im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in Untertürkheim Berlin, Kreuzberg: Alles beginnt mit einer Nudel. Die liegt eines Tages einfach so auf dem Gehweg vor Ricos Haus. Und plötzlich taucht da Oskar auf, ein kleiner Junge mit einem blauen Motorradhelm auf dem Kopf. Was versteckt Fitzke in seiner Wohnung - und: Wer ist der Bühl? Der Aldi-Erpresser hat schon wieder ein Kind entführt. Die Bingokugeln in Ricos Kopf beginnen zu rotieren. Klingt wie ein Krimi? Ist auch einer. - Und die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft, die auf eine harte Bewährungsprobe gestellt wird.

Das Stück richtet sich Familien mit Kindern ab ca.10 Jahren. Der Eintritt kostet nur 2.- €. Reservierungen sind unter Telefon 216 5771 möglich. Aber es gibt auch Karten an der Tageskasse. Veranstaltungsort ist das Kinder- und Jugendhaus Untertürkheim in der Margaretenstraße 67 in Stuttgart Untertürkheim. Veranstalter ist das Jugendamt Stuttgart.
Einlass ist um 14.30 Uhr, da Stück dauert von 15:00 bis 16:15 Uhr.

In Untertürkheim wird genäht!Ratz

Verschiedene Nähkursangebote stehen in den nächsten Wochen auf dem Programm des Kinder-und Jugendhauses CAFE RATZ und seiner Außenstelle Kindertreff in Untertürkheim. Und es gibt noch freie Plätze!

1. „Nach Stich und Faden“ – Nähworkshops im CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67 (Altersgruppe 12 - 25 Jahre)

Eigene Taschen, Kissen, Schminketuis, Broschen oder …. gefällig? Dann ist man im CAFE RATZ genau richtig! Das Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ bietet in seiner Frühjahrs- Kursstaffel „Nach Stich und Faden“ professionelle Unterstützung bei der Umsetzung der eigenen Näh-Ideen für Jugendliche und junge Erwachsene von 12- 25 Jahren an. Egal ob man schon erfahren an der Nähmaschine ist oder ob noch keine Erfahrungen gemacht wurden. Bärbel Maier, eine professionelle Schneiderin, hilft dabei, der eigenen Idee eine Form zu verleihen. Der nächste Termin ist am Freitag, 24.04.15 von 15-18 Uhr und am Samstag, den 25.04.15 von 11-14 Uhr. Die Kosten betragen 30 Euro pro Kurs, bei denen das Material und Snacks sowie Kaffee/ Tee inklusive sind. Anmeldung unter: 0711/ 33652340 oder unter untertuerkheim@jugendhaus.net.

2. „Verflixt und Selbstgenäht“ im Kindertreff in der Strümpfelbacher Straße 38 (Altersgruppe 8-13 Jahren)

Hier läuft für die Jüngeren die Nadel heiß! Am Samstag, 14.03.15 14 von 9.30 – 16 Uhr zeigt Lotte Büchner-Flinspach (Maskenbildnerin/ Erzieherin und Nadelkünstlerin) wie in der Nähwerkstatt mit Nähmaschine, Schnittmuster und Stoff die eigenen Produkte entstehen. Begonnen wird mit dem Nähführerschein und dann können eigene Kissen gestaltet werden. Falls auf der eigenen Nähmaschine geübt werden möchte, einfach mitbringen. Materialien wie Stoffe, Bänder, Borten etc. sind vorhanden. Die Kurskosten betragen 30.-€ bei Anmeldung zu bezahlen) inkl. Material und Tee, Vesper bitte mitbringen. Anmeldung direkt im Kindertreff unter: 0711/ 3361045 oder unter kt-untertuerkheim@jugendhaus.net.

Grabkapelle auf dem Württemberg - Generationenwechsel zum SaisonauftaktGrabkapelle auf dem Württemberg

UZ 28.02.2015 - ROTENBERG: Christiane Grau übernimmt von Mutter Doris die Verwalterstelle für die Grabkapelle -
Besuchermagnet für ausländische Touristen

Mit 34 000 Besuchern entwickelt sich die Grabkapelle zu einem beliebten Anziehungspunkt für Ausflügler und Touristen. Foto: Enslin

Zum Saisonauftakt der Grabkapelle gab es gestern einen besonderen Personalwechsel. Die langjährige Kapellenverwalterin Doris Grau übergab ihrer Tochter Christiane den Schlüsselbund für die Tür ins Monument der Liebe. Sie setzt eine Familientradition in dritter Generation fort. „Zu den gewohnten Führungen haben wir Sonderveranstaltungen geplant“, sagt Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. - Von Mathias Kuhn

Wenngleich der Amtsantritt der neuen Verwalterin gestern eher verregnet und frostig ausfiel, weiß sie ihren neuen „Job“ zu schätzen. „Es ist der schönste Arbeitsplatz Stuttgarts“, erzählt die 35-Jährige. Sie muss es wissen. Schließlich ist die Germanistin und Anglistin im Verwalterhaus wenige Meter unterhalb der Grabkapelle aufgewachsen, ihr Opa Otto hat von 1950 bis 1968 das Amt des Kapellenverwalters ausgeübt und schon als Kind hat sie die Katakomben und Gänge hinter den Säulen erkundet. „Nicht die Kapellenmaus Amalie, sondern ich bin eigentlich die Entdeckerin der Geheimgänge“, sagt sie lachend und spielt damit auf die Kinderführungen „hinter die Kulissen“ an, die ihre Mutter Doris Grau ins Leben gerufen hatte. Diese bei Familien äußerst beliebte Veranstaltung wird ab Mai regelmäßig jeden Monat angeboten. Überhaupt haben die Staatlichen Schlösser und Gärten wieder ein Führungsprogramm zusammengestellt, das für jeden Interessenten etwas bereit hält. Geschichtsinteressierte erfahren etwas über den Vulkanausbruch vor 200 Jahren, der zum größten Fest der Schwaben führte: dem Volksfest, das König Wilhelm I und seine Frau Katharina als Leistungsschau ins Leben riefen. An drei Führungen erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über das Leben und das Wirken von König Wilhelm I. „Zudem gibt es am Internationalen Museumstag am 17. Mai ein attraktives Familienprogramm mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt, eine Rebblütenwanderung am Schlössererlebnistag am 21. Juni sowie ein reichhaltiges Programm am Tag des offenen Denkmals am 13. September“, zählt Birgit Strobel, die in der Schlösserverwaltung als „Kümmererin“ für die Grabkapelle zuständig ist, weitere Attraktionen auf.

Dabei benötigt die Grabkapelle kaum solche Höhepunkte. Vergangenes Jahr strömten 34 000 Besucher ins Mausoleum. „Unter unseren Schlössern, Burgen und Denkmälern ist die Grabkapelle ein Monument, das aus sich heraus Besucher anzieht“, sagt Hörrmann. Sie sei aufgrund ihrer Lage inmitten der Weinberge und dem „schönsten Ausblick ins Neckartal“ ein herausragendes Ausflugsziel, stelle ein architektonisches Denkmal dar, ist geschichtlich als Stammsitz der Württemberger von höchster Bedeutung sowie ein Gotteshaus und Erinnerungsort an König Wilhelm und seine Frau Katharina. Nicht nur Württemberger, auch Touristen aus dem Ausland machen sich vermehrt auf den Weg auf den Württemberg. „Deswegen haben wir Führungsblätter in englischer, russischer, spanischer und französischer Sprache aufgelegt. Deutsche Führungsblätter richten sich an Besucher, denen es schwerfällt, akustisch einer Führung zu folgen“, so Hörrmann. Mittelfristig will er Touristen noch stärker den Dreiklang Wein, Kulinarik und Historie rund um den Württemberg näherbringen. Die Möglichkeit dafür biete sich, wenn das Verwalterhaus bis Ende des Jahres umgebaut und das neue Zugangszentrum samt Museumsshop eröffnet ist.

Täter schrie: „Der Nächste, der kommt, den knall' ich ab“
Am Karl-Benz-Platz: Polizist schießt Mann in den Bauch!Uhr

Stuttgart.Bild.de 25.2.2015 -

Stuttgart – Vor dem Untertürkheimer Bahnhof flattert Absperrband. Polizisten untersuchen eine Pistole.
Hier musste ein Kollege gerade einen Mann (34) niederschießen.

Es geschah am Mittwoch um 3.17 Uhr. Der Mann rief bei der Polizei an und drohte: „Der Nächste, der kommt, den knall' ich ab.“ Als die erste Streifenwagen-Besatzung am Karl-Benz-Platz eintraf, soll der Mann sofort geschossen haben.

Die Beamten erwiderten das Feuer. Eine Polizei-Kugel traf den Mann in den Bauch. Er wurde mit lebensgefährlicher Verletzung in eine Klinik eingeliefert. Ärzte konnten ihn bei einer Not-OP retten.

Eine Untersuchung der Täter-Waffe ergab: Es ist eine Softair-Pistole, mit der Plastik-Kugeln verschossen werden können.

Ein Polizeisprecher: „Es gibt erste Hinweise darauf, dass der Mann sich von den Beamten erschießen lassen wollte.“ Kriminalisten nennen das „suicide by cop“ (engl. für Suizid durch Polizeibeamte).

BILD erfuhr: Auf dem Weg ins Krankenhaus soll der Mann die Sanitäter gebeten haben, ihn sterben zu lassen.

Der Vorfall erinnert an eine Schießerei im November 2013. Damals hatte Martin R. († 36) vor seiner Wohnung in der Landhausstraße (Stuttgart-Ost) mehrere Polizisten mit einer Pistole bedroht. Trotz Warnschuss nahm er die Waffe nicht herunter, wurde von einer Polizeikugel durch die Bauchdecke getroffen und verblutete (BILD berichtete).

Nach Schüssen in Untertürkheim - Mann ist außer Lebensgefahr

Stg.-Zeitung Von Christine Bilger 25. Februar 2015 - 17:35 Uhr

Der 34-Jährige, der bei einem Schusswechsel mit der Polizei schwer verletzt worden ist, ist außer Lebensgefahr. Der Mann hatte es offenbar darauf angelegt, von den Beamten erschossen zu werden. In den USA ist dieses Phänomen als „Suicide by Cop“ bekannt.

Stuttgart - Wieder hat die Polizei mitten in der Nacht auf einen Mann geschossen. Und wieder deutet alles darauf hin, dass der Verletzte es darauf angelegt hatte, von den Kugeln der Beamten getroffen zu werden. Der Zwischenfall, der sich in der Nacht zum Mittwoch am Untertürkheimer Bahnhof ereignete, erinnert auf erschreckende Weise an den Schusswechsel, bei dem im Jahr 2013 im Stuttgarter Osten ein Mann ums Leben kam. „Suicide by Cop“ nennen die Amerikaner dieses Phänomen: Selbstmord durch die Waffe eines Polizisten. Die Polizei ging am Mittwoch davon aus, dass sie es mit dem zweiten Fall dieser Art in der Stadt zu tun gehabt hat. Der 34-jährige Mann erlitt schwere Verletzungen im Bauch. Er wurde operiert und ist außer Lebensgefahr.
Der Anruf erreichte die Notrufzentrale am Mittwoch um 3.17 Uhr. Ein Mann am anderen Ende habe aufgeregt ins Telefon gerufen: „Der Nächste, der kommt, den lege ich um!“ Die Polizei schickte sofort mehrere Streifenwagen zum Untertürkheimer Bahnhof und verständigte den Rettungsdienst. Die Beamten, die zuerst da waren, sahen den 34-Jährigen, der den Anschein erweckte, dass er die Drohung wahr machen würde: Mit einer Schusswaffe in der Hand ging er auf die Beamten los. Die Pistole habe auf die Beamten täuschend echt gewirkt, sagt der Polizeisprecher Stefan Keilbach. Bis hin zur Beschriftung, die eingeprägt sei, sei die Soft­air-Pistole einer scharfen Waffe nachempfunden gewesen.

Eine Zeugin sucht Schutz in ihrem Laden

„Der Mann hat die Beamten sofort bedroht, als sie ankamen“, so der Pressesprecher weiter. Die Beamten hätten schließlich mehrfach auf den Mann gezielt, der ebenfalls Schüsse abgab. „In so einem Fall muss die Polizei den Angreifer stoppen“, erläutert Keilbach. Deswegen hätten die Polizisten geschossen. Als der Täter getroffen war, hätten sich die Beamten und der wenig später eingetroffene Rettungsdienst um ihn gekümmert, er wurde dann in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert.

Auf dem Weg ins Krankenhaus machte der Mann gegenüber den Rettungskräften und einem Polizeibeamten, der mitfuhr, eine Bemerkung: „Lasst mich doch sterben“, soll er sinngemäß gesagt haben. Zusammen mit seinem Verhalten und der Ankündigung über die Notrufnummer folgert die Polizei, dass der Mann sich offenbar erschießen lassen wollte. Er habe sich so verhalten, dass die Beamten schießen würden – und die Polizei zuvor selbst gerufen. Der 34-Jährige war polizeibekannt. Er wurde schon wegen des Missbrauchs von Notrufen belangt. Auf seinem Facebook-Profil zeigte er sich in Armeekleidung.

Eine Zeugin sah in der Nacht den Beginn der Auseinandersetzung. Sie war in der Unterführung und wollte den Kiosk dort aufschließen. Als die ersten Schüsse fielen, suchte sie Schutz im Laden. Am Morgen beobachteten viele Passanten, wie die Polizei die Spuren am Tatort sicherte. Zahlreiche Patronenhülsen lagen auf dem Boden – wie viele Schüsse genau abgegeben wurden, war noch unklar. Auch fanden die Ermittler Spuren von Farbkugeln aus der Softair-Pistole von den Schüssen, die der 34-Jährige abgegeben hatte, als die Beamten durch die Unterführung vom Bahnhof her auf ihn zukamen. „Warum macht die Polizei das, wenn der sich umbringen will?“, fragte eine Frau. „Was würden Sie machen, wenn einer mit einer Pistole vor Ihnen steht?“, entgegnete ein anderer Beobachter.

Paralleln zu einem Fall im November 2013

Der Fall hat viele Parallelen zu jenem, der sich im November 2013 im Osten zugetragen hatte. Damals rief ein 36-jähriger Mann, der in der Landhausstraße wohnte, die Polizei und kündigte an, er würde nach draußen gehen und herumschießen. Die Polizei versuchte, ihn zum Aufgeben zu überreden, als er mit einer Waffe auf sie zukam. Da er nicht stoppte, griff auch damals ein Beamter zur Pistole und gab einen Schuss ab. Er zielte auf das Bein, traf aber den Bauch, weil der Mann weiter auf ihn zugegangen war. Das ergab die Untersuchung der Staatsanwaltschaft. Die Behörde hatte gegen den Polizisten wegen fahrlässiger Tötung im Amt ermittelt. Das Verfahren wurde eingestellt, weil der Beamte sich richtig verhalten hatte. Der 36-Jährige starb im Krankenhaus an den Folgen der Verletzung. Auch der aktuelle Fall wird von der Staatsanwaltschaft untersucht.

Poller gegen Autos in der FußgängerzoneFußweg

UZ 24.02.2015 - UNTERTüRKHEIM: Im Boden versenkbare Sperre soll Durchfahrts- und Parkverkehr in Widdersteinstraße eindämmen

Nachdem die Klagen über zunehmenden Durchgangsverkehr sowie parkende Autos in der Widdersteinstraße immer lauter werden, die Polizei und das Amt für öffentliche Ordnung dem Bezirksbeirat aber keine Hoffnung auf zusätzliche Kontrollen machen konnten, bleibt aus Sicht der Lokalpolitiker nur eine bauliche Lösung. Das Tiefbauamt könnte sich einen versenkbaren Poller am unteren Ende der Widdersteinstraße vorstellen. Der Bezirksbeirat stimmte dem Vorschlag mehrheitlich zu.

Von Mathias Kuhn

Es vergeht kaum eine Sitzung des Bezirksbeirats, bei der das Thema unerlaubter Park- oder Durchfahrtsverkehr in der Fußgängerzone nicht angesprochen wird. Ende vergangenen Jahres hatten Anwohner der Widdersteinstraße im Rahmen der „Fünf Minuten für den Bürger“ die Situation aus ihrer Sicht geschildert und auch mit Fotos bekräftigt. Dass die verschiedenen Post- und Paketzulieferer ihre Fahrzeuge, manchmal mit laufendem Motor, mitten in der Fußgängerzone abstellen, sehen Anwohner und Passanten zwar als Ärgernis, aber als hinnehmbar an. Schließlich bremsen die Lieferwagen auch Autofahrer aus, die die Widdersteinstraße als Abkürzung nutzen wollen. „Mehrmals am Tag fahren Autos von der Augsburger zur Stubaier Straße. Nachts sogar mit erhöhter Geschwindigkeit“, berichtete der Sprecher der Anwohner.

Keine Fußgängerzone sondern ein Fußweg - Foto:Enslin

Auch viele Zweiradfahrer würden die direktere Verbindung nutzen und dabei auch oft Passanten gefährden. Mindestens so ärgerlich für Anwohner und Passanten ist, dass die Fußgängerzone immer stärker als Parkfläche missbraucht wird. „An den wärmeren Frühlings- oder Sommertagen fahren die Besucher - verbotenerweise - bis vor die in der Straße vorhandenen Gaststätten, stellen ihr Auto ab und drehen oft auch nach 22 Uhr das Autoradio laut auf“, erklärten die Anwohner. Der Anruf beim zuständigen Polizeirevier war meist erfolglos. Bis eine Polizeibesatzung vor Ort kam, war das Fahrzeug meist verschwunden oder die Beamten beließen es bei einer mündlichen Verwarnung. Sowohl von Seiten der Polizei als auch vom Amt für öffentliche Ordnung bekamen die Bezirksbeiräte und Bürger die Information, dass sie kontinuierliche Kontrollen der Fußgängerzone - zumal bei Nacht - nicht gewährleisten könnten.

Um die Willkür ein wenig einzudämmen, schlugen die Bezirksbeiräte vor, die Straße mit baulichen Mitteln zu sperren. Das Schwierige: Für die Anwohner und auch für die Zulieferer sowie für die Beschicker des Wochenmarkts muss die Zu- und Abfahrt gewährleistet bleiben. „Deswegen hat das Tiefbauamt einen absenkbaren Poller vorgeschlagen“, berichtet Untertürkheims Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. Eine ähnliche Variante habe das Tiefbauamt auch für den Obertürkheimer Markt vorgeschlagen. „Der Poller in Obertürkheim ist der erste Poller dieser Art in Stuttgart“, berichtet Reinhard Noll vom Tiefbauamt. Wegen des Winterwetters konnte er noch nicht eingebaut werden.

In Untertürkheim würden Anwohner und Berechtigte einen speziellen Schlüssel erhalten, mit dem sie den Poller dann in den Boden versenken können. „Allerdings müssen die Autofahrer, nachdem sie den versenkten Poller passiert haben, nochmals anhalten und ihn wieder entriegeln, damit er aus der Versenkung erscheint und die Straße wieder sperrt“, so Noll. Nach einer kurzen Diskussion auch über den idealen Standort des Pollers und die Frage, ob sich durch die Schlüssellösung wirklich der Parkverkehr eindämmen lasse, entschlossen sich die Bezirksbeiräte, dass die städtischen Ämter die Installation eines versenkbaren Pollers prüfen sollen.

Ich sehe was, das du nicht siehst!

Das Projekt Aus:sicht mobil ist vom 13. bis 17. April in der villa jo in Obertürkheim zu Gast.

Blinde und Sehbehinderte Menschen bieten für Gruppen
und Schulklassen ein tolles Sensibilisierungstraining an.
Danach geht es dann gemeinsam in das Dunkelzelt

Dort sehen wir alle dann gleich gut: Nämlich nichts!
Ein Erlebnis, das Groß und Klein nachträglich prägen wird.

Am Donnerstag, 16.04. ist von 16 bis 19 Uhr ein offenes Angebot für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich auf ein ganz besonderes Erlebnis ein.

Weitere Informationen unter: 0711/323010.
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Kinder- und Jugendhaus villa jo Obertürkheim
Rüderner Str. 20 70329 Stuttgart
Tel.: 0711/323010 Fax: 0711/32085904
Email: torsten.hofmann@jugendhaus.net
www.villajo.de
Das KJH Villa Jo ist eine Einrichtung der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH

Junge Artistinnen und Artisten für AWO-Zirkustournee gesucht!

Nach der erfolgreichen Premiere der Zirkustournee des Jugendwerks der AWO in 2014, wird die Tour auch in diesem Jahr wieder in den Sommerferien, vom 16. August bis 02. September 2015, stattfinden.

Bei der etwas anderen Jugendfreizeit erfahren junge Leute im Alter von 12 bis 15 Jahren den Zauber der Manege hautnah, denn sie werden die Rolle der Artistinnen und Artisten selbst einnehmen.
Dabei werden sie eigene Zirkusnummern entwickeln, einüben und anschließend bei einer Tournee durch Waldheime der AWO aufführen. Ob artistische Disziplinen wie Einrad fahren, Jonglieren und Seiltanz oder Clownerie – Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Die zirkuserfahrenen Betreuerinnen und Betreuer des Kinderzirkus Fitze Fatze der AWO Geislingen werden die Teilnehmenden trainieren und tatkräftig unterstützen.

Und auch der Freizeitcharakter kommt auf der Zirkustournee nicht zu kurz. Die ersten Tage geht es ins Trainingslager an den Bodensee. Neben Kennenlernen und Trainieren bleibt hier genügend Zeit zum Relaxen und im See zu baden.

Für Interessierte findet ein Infotreffen zu dem Zirkusprojekt am 21. März 2015 von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Hier erhält man allerlei Informationen zu der außergewöhnlichen Freizeit direkt von den Machern des Zirkus Fitze Fatze.

Nähere Informationen und Anmeldung zur Zirkustournee sowie dem Infotreffen gibt es auf der Homepage www.jugendwerk24.de. Dort kann man sich zudem über Zuschussmöglichkeiten und dem kompletten Programm an Freizeiten, Sprachreisen und Jugendbegegnungen aller Altersstufen in den Schulferien informieren.

Telefonisch ist die Geschäftsstelle des Jugendwerks unter (0711) 945 729 111 erreichbar.

Sprungturm im Inselbad gesperrt

UNTERTüRKHEIM: UZ 19.2.2015 - Eine der Hauptattraktionen weist Sicherheitsmängel auf

Eine der Hauptattraktionen im Inselbad Untertürkheim bleibt in diesem Sommer für die Besucher gesperrt: der Sprungturm. Bei einer routinemäßigen Untersuchung wurden am Zehn-Meter-Turm Sicherheitsmängel festgestellt. „Die Geländer sind nicht mehr sicher“, sagt Bäderchefin Anke Senne. Die Kosten für die Sanierung werden auf 350 000 Euro geschätzt. Zu viel, um es aus den laufenden Mitteln zu bestreiten. In einer Sofortmaßnahme werden lediglich das Ein- und Drei-Meter-Brett gerichtet.

Von Alexander Müller

SpringerbeckenMit im Schnitt circa 200 000 Gästen im Jahr ist das Inselbad nicht nur das größte, sondern auch das am stärksten besuchte derfünf Freibäder in Stuttgart. Allerding waren es im Vorjahr lediglich knapp 160 000 Besucher. Das war dem schlechten Wetter geschuldet. Auch in der kommenden Saison wird wieder ausschlaggebend sein, ob die Sonne dauerhaft am Himmel steht. Aber vielleicht schlägt sich auch eine andere Tatsache nieder: Mit dem Sprungtrum fehlt eine der Hauptattraktionen des Inselbads. Denn der gewaltige Betonklotz bleibt in der Saison 2015 gesperrt. „Wir müssen leider in den sauren Apfel beißen. Uns bleibt keine andere Wahl“, sagt Senne.

Denn im Rahmen der obligatorischen Überprüfung wurden am mehr als 40 Jahre alten Sprungturm überraschend Sicherheitsmängel festgestellt. Eine jährliche Kontrolle der Bauanlagen der Bäderbetriebe ist seit dem Unglück in Bad Reichenhall im Jahr 2006, als das Dach einer Eishalle einstürzte, üblich. „Wir überprüfen alle sicherheitsrelevanten Teile“, sagt Senne - so auch den Sprungturm. Das Ergebnis der Experten sieht vor allem bei den Geländern die nötigen DIN-Vorgaben nicht mehr erfüllt. „Die vorgeschriebene Anpralllast, wenn sich jemand dagegen lehnt oder gestoßen wird, ist nicht mehr gegeben“, hat sich die Bäderchefin informiert. Das heißt: Im schlimmsten Fall könnte das Geländer nachgeben und ein Badegast aus zehn Metern Höhe auf den Beton stürzen. Eine Gefahr, Sprungturm 1939die die Stadt natürlich nicht eingeht. „Wir müssen die Sicherheit der Badegäste gewährleisten“, betont Senne. Daher wird die komplette Sprunganlage den gesamten Sommer über gesperrt. Die Drei-, Fünf-, Siebeinhalb- sowie Zehn-Meter-Plattformen können nicht genutzt werden.

Eine andere Lösung sei kurzfristig nicht umsetzbar. Die Kosten für eine Instandsetzung werden auf 350 000 Euro geschätzt. „Diese Mittel können wir aus unserem Budget nicht finanzieren“, sagt Senne. Vielmehr müssen die Gelder im kommenden Doppelhaushalt 2016/2017 beantragt werden. Die Ertüchtigung des Sprungturms soll daher in Etappen in den kommenden zwei Jahren erfolgen. In einer kurzfristigen Maßnahme werden aber zumindest die Ein-Meter- und ein Drei-Meter-Brett für circa 40 000 Euro saniert. „Das wird auch bis zum Start der neuen Freibadsaison der Fall sein“ - das Inselbad öffnet in diesem Jahr am 16. Mai 2015 seine Pforten.

Erstmals seit 1933 dann ohne einen geöffneten Sprungturm für die Badegäste. Denn dieser wurde zum damaligen Deutschen Turnfest in Stuttgart gebaut, das Inselbad aber bereits von 1927 bis 1929 errichtet. „Zum Turnen gehörte damals eben auch das Schwimmen“, erklärt Untertürkheims Ortschronist Eberhard Hahn. Der zehn Meter hohe Turm sorgte für großes Aufsehen. „Er war eine absolute Sensation“, weiß Hahn. Allerdings zerstörte ein Volltreffer einer Bombe im Zweiten Weltkrieg das Becken. Nach dem Ende des Kriegs wurde es wieder aufgebaut und wiederum zum zweiten Deutschen Turnfest in Stuttgart 1973 der alte durch den heutigen Sprungturm ersetzt. Nun muss dieser nach rund mehr als 40 Jahren instand gesetzt werden. Damit spätestens im Jahr 2017 das Inselbad wieder eine seiner Hauptattraktionen hat.

Sprungturm von 1933

STUTTGART 21 - Tunnel unter dem Neckar wird vier Meter tiefer gelegt

WANGEN:UZ 19.2.2015 -Neue geologische Erkenntnisse zwingen die Bahn, dass die Zugröhre
vom neuen Hauptbahnhof den Neckar noch tiefer unterquert

(mk) - Die Erfahrungen mit grundwasserführenden Schichten, die die Tunnelbauer beim Bau des Schachtes machten, der den Zwischenangriff in der Ulmer Straße mit dem künftigen Stuttgart-21-Tunnel verbindet, führte zu Korrekturen des geplanten Verlaufs. Die Bahn beantragte, dass die Röhren tiefer unter dem Neckar hindurchgeführt werden dürfen. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) schätzt, dass dadurch „keine entscheidungserheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind“. Kritiker betonen, dass der Tunnel dadurch näher an die Mineralquellen rückt.

2014 hat die Bahn von der Baustelle in der Ulmer Straße aus einen 104 Meter langen Schacht zum Standort der zu bauenden Tunnelröhren gegraben. Durch den Stollen wird Aushub nach außen befördert. Zu Beginn des Schachtbaus stießen die Mineure auf Probleme. Es trat mehr Grundwasser aus den oberen Erdschichten aus, als Gutachter berechnet hatten. Die Ingenieure zogen daraus Konsequenzen. Der Stollendurchmesser wurde etwas „gequetscht“. Mittlerweile ist er fertiggestellt. Die neuen Erkenntnisse zur Lage wasserleitender Schichten führte zu Korrekturwünschen beim Bau der Tunnelröhren. „Es gibt Planungen zur Änderung des Höhenverlaufs der Stuttgart-21-Tunnelführung in Richtung Obertürkheim“, bestätigt ein Sprecher des Bahnprojekts. Diese wurden beim EBA eingereicht. Beantragt wurde die Tieferlegung der Gradiente - des horizontalen Kurvenverlaufs - um maximal vier Meter.

In einem Brief, der im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, bescheinigt die Behörde dem Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, dass „nach überschlägiger Prüfung von dem Vorhaben keine entscheidungserheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind“. Durch die Tieferlegung der Gradiente würden die Tunnelröhren nach den Ergebnissen der Erkundung auch im Bereich des Neckartals nahezu über die gesamte Länge im gesteinsfesten, gering durchlässigen Gipskeuper liegen. „Es verringert sich zwar der Abstand zwischen Tunnelsohle und der Oberfläche der mineralwasserführenden Schichten des oberen Muschelkalks. Dieser ist aber immer noch geringer als der minimal planfestgestellte Abstand“, heißt es in dem Brief. Stuttgart-21-Kritiker weisen dagegen auf das erhöhte Risiko für die Mineralquellen hin. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Zukunft Schiene fragen sich auch, wie sich die Überwindung der vier zusätzlichen Höhenmeter auf der kurzen Distanz vom Neckar bis zum Untertürkheimer Servicebahnhof beziehungsweise zum Tunnelmund an der Hafenbahnstraße auswirkt. Fragen, die auch das EBA noch klären wird. Noch ist die Änderung der Trassenführung nicht genehmigt. Die Bahn kann auf Basis des bestehenden Planfeststellungsrechts weiterarbeiten. „Es werden nun horizontale, vorauseilende Erkundungsbohrungen im Profil des künftigen Tunnels vorgetrieben“, sagt der Bahnsprecher.

Korrekte Zeit rund um den BahnhofUhr

UNTERTüRKHEIM: UZ 18.2.2015
Stadt will Uhren auf dem Karl-Benz-Platz austauschen

(mk) - Schüler und Passanten, die auf dem Weg zum Bahnhof auf die Uhr des Turms auf dem Karl-Benz-Platz blicken, ärgern sich regelmäßig: Selten zeigen alle drei Turmuhren die richtige Zeit an. Das Tiefbauamt will nun für die korrekte Zeitanzeige sorgen. Eine nicht funktionierende Uhr soll getauscht, eine weitere entfernt werden. Auch die Uhr auf der Seite zum Ortskern soll gerichtet werden.

Nach etlichen Klagen von Bürgerinnen und Bürgern nimmt sich das Tiefbauamt dem Uhrenproblem rund um den Untertürkheimer Bahnhof an. Schließlich wirft der erste Eindruck des Ortseingangs kein positives Bild auf den Stadtbezirk. Wer von den Bushaltestellen, der Endstation der Stadtbahnlinie U 4 oder über den Wundersteg in Richtung Bahnhofsunterführung oder zu den S-Bahnen läuft, dem fällt das Manko schnell auf: Auf dem Karl-Benz-Platz steht ein Info-Turm mit drei gut sichtbaren Uhren - auf jeder Seite des dreieckigen Turms eine. Allerdings: Selten stimmen die angezeigten Zeiten überein. Seit Jahren ist mindestens eine Uhr nicht intakt. Nachdem lange Zeit nicht geklärt werden konnte, wer - die Stadt Stuttgart, auf deren Platz der Turm steht, oder die Deutsche Bahn - für die Uhren zuständig ist, hat nun das Tiefbauamt das Heft des Handelns in die Hand genommen. „Wir werden in den kommenden Wochen die Uhren auf ihre Funktionstüchtigkeit untersuchen, gegebenenfalls abbauen und wenn notwendig ersetzen“, sagt Reinhard Noll vom Tiefbauamt. Mindestens zwei funktionierende Uhren sollen wieder montiert werden. „Das Ziffernblatt, das in Richtung Bahnhof zeigt, spielt für Passanten eh kaum eine Rolle“, sagt Noll.

Im Zuge des Uhrenchecks auf dem Karl-Benz-Platz will das Tiefbauamt auch die Uhr am Bahnhofsausgang in der Arlbergstraße unter die Lupe nehmen. Auch dieser Chronograf führt seit langem die Bahnhofsbesucher in die Irre. Auf die Zeit sollte sich niemand verlassen - sie stimmt nicht. Allerdings sind die Besitzverhältnisse noch ungeklärter. Seit dem Verkauf des Bahnhofs ist sie offenbar in privater Hand. „Dennoch würden wir als Stadt die Uhr kontrollieren, und wenn machbar auch reparieren wollen“, sagt Noll. Wenn die Kosten doch zu hoch wären, käme für die Stadtverwaltung ein Abriss in Betracht.

Freier WLAN-Internetzugang im Zentrum Untertürkheims gefordert

UNTERTüRKHEIM:UZ 18.2.2015 -Bezirksbeirat will WLAN im Ortskern

(mk) - Wenn es nach dem Bezirksbeirat Untertürkheim geht, sollen Passanten künftig im Untertürkheimer Ortskern kostenlos im Internet surfen können. Die SPD-Bezirksbeiratsfaktion stellte einen entsprechenden Antrag und die anderen Fraktionen folgten - nach kurzer Aussprache - dem Ansinnen. Die WLAN-Zone soll die Widdersteinstraße, den Karl-Benz-Platz und das Bezirksrathaus attraktiver machen.

Einige Städte haben es bereits. Spätestens zum Evangelischen Kirchentag soll auch in der Stuttgarter Innenstadt der öffentliche Internetzugang für Passanten freigeschaltet sein. Vier zentrale Standorte hat die Stuttgart Marketing GmbH für den Service vorgesehen: die Touristeninformation, den Schlossplatz, den Schillerplatz und den Marktplatz. Untertürkheims Sozialdemokraten haben in der vergangenen Sitzung den Antrag gestellt, dass auch im Untertürkheimer Ortskern ein öffentliches drahtloses lokales Funknetz, auf englisch Wireless Local Area Network (WLAN), eingerichtet wird.

Die SPD-Politiker dachten dabei vor allem an den Karl-Benz-Platz, an das Lindenschulviertel mit seinen Schulen und dem Studierenden-Wohnheim, an den Bahnhofsvorplatz, den Storchenmarkt und die Fußgängerzone in der Widdersteinstraße. „Damit wollen wir auch erreichen, dass mehr Menschen in der Widdersteinstraße oder auf dem Karl-Benz-Platz verweilen, in der Sonne sitzen und im Internet surfen“, argumentierte SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Feinauer. Auch die Schüler sowie die Studierenden würden sich, so sein Parteikollege Werner Kapitza, sicherlich über einen freien Zugang im Lindenschulviertel freuen.

Grundsätzliche Zustimmung sprach auch Sabine Reichert von den Grünen aus. Dennoch stellte sie sich zwei Fragen. Gerade am Tag der sicheren Daten, an dem die Bezirksbeiräte just tagten, mache ihr schon Sorge, ob die Nutzer von Handy, Laptop oder Tablet durch das öffentliche WLAN noch stärker gefährdet würden. Zudem stellte sie auch infrage, ob es tatsächlich zu mehr Attraktivität beitrage. „Heute kommunizieren viele Menschen nicht mehr, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, sondern sie surfen. Es wäre schade, wenn sie nun auch noch wortlos im Straßencafé auf der Widdersteinstraße oder auf dem Storchenmarkt sitzen“, meinte Reichert.

Walter Klopfer von der AfD bemerkte zudem, dass die Strahlenbelastung steigen würde. Trotz dieser Bedenken stimmten die Bezirksbeiräte dem freien Internetzugang zu, erweiterten das Gebiet sogar. Auch im Bezirksrathaus soll öffentlich gesurft werden können.

Gesamtkonzept für Untertürkheimer Ortskern gefordert

UZ 13.2.2015 -UNTERTüRKHEIM: Bezirksbeirat lässt sich vom Stadtentwicklungskonzept nicht abbringen

(mk) - Fast schon trotzig reagieren Untertürkheims Bezirksbeiräte auf das zögerliche Verhalten der Stadtverwaltung. Im Oktober hatten die Lokalpolitiker ein Stadtentwicklungskonzept für den erweiterten Ortskern gefordert. Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel berichtete, dass das Stadtplanungsamt dies ablehnte und stattdessen eine förmliche Voruntersuchung für eine „soziale Stadt“ vorschlug - allerdings ohne den Bereich um den Bahnhof. Einstimmig beschlossen die Bezirksbeiräte nun, dass die städtischen Ämter über ein Gesamtkonzept informieren.

Mit kollektivem Kopfschütteln quittierten die Untertürkheimer den Bericht, den ihnen Bezirksvorsteherin Wenzel von ihrem Gespräch im Stadtplanungsamt gab. Im Herbst hatte Wirtschaftsförderin Ines Aufrecht im Namen von OB Fritz Kuhn dem Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) einen Brief zur Entwicklung des Ortskerns geschrieben. Darin schlug sie ein Stadtentwicklungskonzept für den erweiterten Ortskern vor. In der Oktobersitzung stellten die IHGV-Mitglieder Karl-Hans Keinath und seine Tochter Christine die Chancen eines solchen Konzepts vor. Gleichzeitig machen sich Studierende der Universität Nürtingen Gedanken, wie der Karl-Benz-Platz attraktiver gestaltet und genutzt werden könnte. Es schien sich stadtgestalterisch wieder etwas zu bewegen.

Nach einem Gespräch mit Vertretern des Stadtplanungsamts musste Bezirksvorsteherin Wenzel die vorsichtige Euphorie abkühlen. Die Stadtplaner hätten ihr klargemacht, dass sie den Wunsch nach einem Stadtentwicklungskonzept für Untertürkheim nicht unterstützen werden. Stattdessen stellten sie ein förmliches Voruntersuchungsverfahren in Aussicht, das dann in ein Programm für die „Soziale Stadt“ münden kann. In der Prioritätenliste steht Untertürkheim dort allerdings ziemlich weit unten. Zudem müsste in der förmlichen Untersuchung für ein Vorranggebiet der Bereich rund um den Bahnhof und die Großglocknerstraße ausgeschlossen werden. „Das können wir nicht hinnehmen. Wir müssen weiter darauf beharren und ein Entwicklungskonzept für den Stadtbezirk einfordern“, meinte Andrea Mathiasch von der CDU. Auch Sabine Reichert will sich nicht mit einer abgespeckten Version zufriedengeben. „Wir brauchen ein Konzept für ein Gesamtbild für den Stadtbezirk. Wir benötigen einen Plan, wo sich etwas entwickeln könnte“, meinte die Grünen-Bezirksbeirätin. Die Bezirksbeiräte schlugen vor, dass die Stadtplaner und -erneuerer ihre Vorstellungen zu Entwicklungsmöglichkeiten in einer Bezirksbeiratssitzung vorstellen. SPD-Politiker Werner Feinauer will dazu auch Wirtschaftsförderin Ines Aufrecht einladen. In Hinblick auf die Bürgerversammlung Ende Juli mit OB Fritz Kuhn drängten die Bezirksbeiräte darauf, dass die drei Stadtvertreter noch im April den Bezirksbeirat informieren.

Die Konfirmanden 2015 im Stadtbezirk Untertürkheim

Luginsland
Untertürkheim

ROTENBERG

Gartenstadtkirche
Wallmerkirche
Rotenbergkirche
So 15. März, 10 Uhr
So 22. März, 10 Uhr So 10. Mai, 10 Uhr

So 22. März, 11 Uhr

Vivian Benito Jörger
Rafael Brommer
Melanie Gaßmann
Paul Kazmaier
Teresa Merkle
Oliver Nowatzki
Benjamin Reis
Samuel Reis
Tobias Rupp
Carolin Scherer
Lucy Sommer
Hanna Vöhringer

Fabian Drechsel
Jan-Eric Göbel
Immanuel Haag-Titz
Raphael Hipp
Isabel Klett
Maike Menges
Albrecht Mombert
Lucas Perkic
Jannis Pohl
Niklas Weckermann
Hannes Wilhelm
Jannik Woernle

Christian Stefan Glöckler
Christian Haase
Philipp Holger Heinz Kamm
Vanessa Leslie Schäfer
Markus Steckel
Timo Strauß

Kai Yannick Berner
Lilou Berner
Nils Delinaoum
Victoria Groch
Tim Hohl
Emilia Liva
Christopher Penkert
Jona van Moll
Elias Vetter

Sa 7.3. + So 8.3.2015 - Chorkonzert - POP-CHORNPOPCHORN

Die Chorgemeinschaft Untertürkheim präsentiert die schönsten Filmmelodien der Welt von UFA bis James Bond.

Das Gemeinschaftsprojekt des Gemischten Chores und des Junger Chores "ChorKultur" begeistert durch seine vielseitige und seine abwechslungsreiche Liedauswahl und wird auch ihren Geschmack treffen. Aber es ist nicht nur die Musik die zählt! Was wäre ein Showact eines der Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller ohne die entsprechend dazu passenden Accessoires. Genießen Sie beste Unterhaltung im Breitbildformat und in Dolby Surround.

Aber das ist noch nicht alles! Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte erhält der Besucher die Berechtigung auf eine außergewöhnliche noch nie dagewesene Überraschung!

Also sofort....Karten kaufen….vorbei kommen….zurück lehnen….staunen....Popcorn essen….genießen!

Samstag, 07.03.2015 Beginn: 20.00 Uhr oder
Sonntag, 08.03.2015 Beginn: 16.00 Uhr

im Kultur- und Kongresszentrum Sängerhalle Stuttgart-Untertürkheim, Lindenschulstraße 29.

Einlass 45 Minuten vor Konzertbeginn.
Kartenverkauf an der Abendkasse, bei den Chormitgliedern oder
bei Waltraut Streck Telefon / Telefax (0711) 3 27 88 43

Eintrittspreis:   20,- €   /   16,- € mit Chorcard*   /   10,- € Schüler* & Studenten*
*Nur unter Vorlage eines gültigen Ausweis

http://www.kai-mueller-choere.de/
content/popchorn.html

Schiff bleibt mit Steuerhaus an Untertürkheimer Neckarbrücke hängen
Von SIR 07. Februar 2015 - 17:56 Uhr - Stuttgarter Zeitung

Unglück auf dem Neckar: Am Samstagvormittag bleibt ein Schiff mit seinem Steuerhaus an einer Brücke hängen. Der Schiffsführer erleidet einen Schock - der Sachschaden ist enorm. 

Ein Container-Gütermotorschiff ist am Samstagvormittag auf dem Neckar bei Stuttgart-Untertürkheim mit einer Straßenbrücke zusammengestoßen.
Wie die Polizei meldet, war das mit Containern beladene Schiff gegen 11.30 Uhr auf dem Neckar im Bereich der Schleusenanlage den Fluss hinauf unterwegs und blieb mit seinem Steuerhaus an der Brücke hängen. Durch den Zusammenprall erlitt der Schiffsführer Schnittwunden und einen Schock. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Am Schiff entstand ein Sachschaden von 30.000 bis 40.000 Euro. Der Sachschaden an der Brücke kann derzeit noch nicht benannt werden. Sie wird von einem Sachverständigen untersucht.
Laut Angaben der Polizei kam es beim Straßenbahn- und Schiffsverkehr zu keinen Beeinträchtigungen. Die Ermittlungen dauern an.


Fr 6.2.2015-20 Uhr - Kulturhausverein Untertürkheim - Kulturtreff

  • Kulturhausverein Untertürkheim - Kulturtreff
    Strümpfelbacher Straße 38
KTFr 6.2.2015 - 20 UhrStrümpfelbacher Straße 38
Udo Hauenstein & Winne Schniepp - Blues
  • 7.2.2015 -Untertürkheimer Männervesper in der Besenwirtschaft Fritz Warth - Württembergstr. 46
Sa 7.Februar 2015 11:00 Uhr Untertürkheimer Männervesper in der Besenwirtschaft Fritz Warth -
Thema - Staat und Kirche - Was trent uns- was verbindet uns - mit Pfarrer H.P. Ziehmann

So 8.2.2015 - 19 Uhr - Oliver Klein - live im Jägerhaus UntertürkheimOK

Am 1. Wochenende ist das Jägerhaus Untertürkheim wieder geöffnet.
Samstag 7.2.2015 17:00 – 24:00 Uhr
Sonntag 8.2.2015 15:00 – 22:00 Uhr

Am Sonntag 8.2.2015 ist um 19:00 Uhr

wieder der wunderbaren Oliver Klein zu Gast


mit seiner Spezialshow Parodissimo- Eintritt frei!

- wie immer geht die “Dose” (Hut) rum

Bitte beachtet, dass während der Veranstaltung keine Essensbestellungen entgegen- genommen werden können.

Das Jägerhaus –
Fellbacher Straße 70
70327 Stuttgart
Tel.: 0177/3181356 oder 0172/7340783

www.das-jaegerhaus.de

Der 1. Frühstücksbrunch 2015 im CAFE RATZ am So 8.2.2015 Ratz

Der erste Frühstücksbrunch des CAFE RATZ in diesem Jahr findet am Sonntag, den 08.02.2015 von 11-14.30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus in der Margaretenstr. 67 statt. Neben dem bekannten großen, reichhaltigen Frühstücks-Büffet mit frühlingsfrischen Gerichten und einem Kinderbetreuungsangebot (mit Kletterwand und „Kinderzimmer“ - bei trockenem Wetter mit dem Spielmobil im Freien)- sorgt der Singer/Songwriter „Sascha Santorineos“ wieder für den „musikalischen Brotaufstrich“: Sascha Santorineos (Singer/Songwriter) http://saschasantorineos.weebly.com/

Sascha Santorineos ist ein Singer-Songwriter aus Schorndorf. Instrumentiert mit Gitarre und Mundharmonika stellen seine Deutsch versprachlichten Melodien eine akustische Hommage an eine Welt dar, so wie sein könnte, sollte und leider selten in Realität ist. Mit seiner jugendlich wachen Stimme sucht er in seinen stets gefühlvollen Songs Antworten zu den existenziellen Grundfragen „Wer und wo bin ich?“ und „Wo und wie ist meine Welt?“. Mit sanfter Artikulation zwischen den Liedern, doch des Öfteren rebellisch aufrüttelnder Singstimme, bringt er seine wunderbare Gedankenlandschaft voller Träumereien und Liebe unter Menschen, immer mit viel authentischem Einsatz, voller Wärme und Nähe. Darin mag auch der besondere Reiz der Atmosphäre bei seinen Auftritten bestehen: Das Feuer von Saschas lebendigen Gedanken springt auf sein Publikum über, das sich nicht selten tief berührt und nachdenklich an die Hand zu ihm nehmen lässt. "

Der Eintritt für „Music & Breakfast“, so der Titel der Veranstaltung beträgt 9,00 €, im VVK 8.50 €, der VVK läuft bis zum 06.02.2015 nur direkt im KJH CAFE RATZ. Kinder von 6-12 Jahren bezahlen 4.50 €, der Eintritt für unter 6jährige ist frei! Infos unter Tel. 3365234-0 oder unter www.caferatz.de!

Neu ab 5.2.2015: Das neue Buch von Horst Waldemar Nägele
- WAS EIN VOLK AUSMACHT - Was sich so alles machen lässt und durch die Bürger getragen wird -Buch

Es werden Strategien unter die Lupe genommen, mit denen man noch immer meint, eine ernsthafte Aufarbeitung der jüngeren deutschen Vergangenheit umgehen zu können. Es handelt sich um das Getriebe in einem stetig sich steigernden Wirtschaftswachstum bis hin zu (erneut) daseinsfremden Spekulationen auf eine deutsche Führerrolle in der Welt, und das unter Zuhilfenahme von (vornehmlich exotisch klingenden) Worthülsen, welche herzuhalten haben, wo es an (bürgernaher) Verantwortlichkeit fehlt.

Horst Waldemar Nägele, 
Dr. phil. (Kiel, 1969), Vergleichende Literatur. Geb. 1934 in Stuttgart. Wohnt in Dänemark. Studium auch in England und in Dänemark. Zeitweise in buddhistischen Klöstern im fernen Osten. In jungen Jahren Verwaltungs- und Betriebsbeamter. Jens-Baggesen-Preis (2006), Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur (2010).

  • Was ein Volk ausmacht:
    Was sich so alles machen lässt und durch die Bürger getragen wird


    von Horst Waldemar Nägele (Autor)
  • ---------------------------------
  • Taschenbuch: 52 Seiten
  • EUR 7,90
  • Verlag: Autumnus Verlag (5. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944382498
  • ISBN-13: 978-3944382494

So 22.2.2015 - Kaffeeklatsch und Kinderquatsch im Café Ratz Kaffeeklatsch

Die Elterninitiative „Ratzelbande“ organisiert ein buntes Familienprogramm am Sonntag, den 22.02.15 im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ Untertürkheim

Jessica Vernot, Kathy Callanni, Ningül Reyent, Daniela Keller, Mejke Nowatski und noch einige mehr sind die “Ratzelbande“. Zwar sind die meisten von ihnen schon über dreißig, aber das hält die jungen Mütter nicht davon ab, so einiges auf den Kopf, bzw. auf die Beine zu stellen!

Die Idee einer von Eltern mitorganisierten Sonntagsveranstaltung im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ gärt seit November in verschiedenen Köpfen. Nun haben einige aktive Mütter in Luginsland die Elterninitiative „Ratzelbande“ gegründet. Hauptziel dieser Initiative ist die Organisation und Durchführung eines „Familiensonntages“ mit einem bunten Spiel-und Bastelangebot und natürlich Kaffee, Kuchen und Waffeln im Kinder und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67.

Das CAFE RATZ bietet zwar an einigen Sonntagen im Jahr tolle Aktionen, aber wenn es nach den Eltern geht, dann könnten das ruhig noch ein paar mehr werden. Um dies zu erreichen, wollen sie gerne auch aktiv unterstützen! „Wir kümmern uns um Kuchen, betreuen Spielangebote und helfen natürlich beim Auf-und Abbau“, meint Daniela Keller, ehemalige Jugendhausbesucherin, jetzt Mutter zweier Kinder „Zwei meiner fünf Kinder gehen super gerne ins CAFE RATZ, sind absolute Fans und bei dieser Veranstaltung können dann auch die Kleinen mit. So sind wir zum einen am Sonntag alle sinnvoll beschäftigt und zum anderen trotzdem als Familie zusammen, meint Mejke Nowatzki, und Jessica Vernot ergänzt lachend, „und da geht dann sogar der Papa gerne mit!“ Auch Anne Manigk, die Koordinatorin der Kinderangebote im CAFE RATZ freut sich über die neue Kooperation und darüber, dass so das Angebotsspektrum für Familien in Luginsland ausgeweitet werden kann.

Am Sonntag, den 22.02.2015 gibt es dann den ersten Termin: von 14.30-17.30 Uhr ist das CAFE RATZ fast ganz in den Händen der „Ratzelbande“. Eingeladen sind kleine und große Leute von 0-99 Jahren.

Haushalt Vorschlagen: 3. 2. bis 23.2. - Bürgerhaushalt 2015

Im Jahr 2015 wird es wieder einen Bürgerhaushalt geben - das hat der Gemeinderat beschlossen. Wie das Verfahren ablaufen soll und welche Änderungen am Verfahren vorgenommen werden, können Sie in der Gemeinderatsvorlage lesen. Der Bürgerhaushalt ist ein Verfahren, bei dem sich die Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Vorschlägen an der Aufstellung des städtischen Haushaltsplans beteiligen können: Wofür soll die Stadt Geld ausgeben, wo kann sie höhere Einnahmen erzielen oder sogar sparen? Vorschläge können Stuttgarterinnen und Stuttgarter über die Online-Plattform www.buergerhaushalt-stuttgart.de eingeben. Sie können die Ideen der anderen Nutzer kommentieren und mit ihnen in Kontakt treten.

Wer kann mitmachen?

Am Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart dürfen alle teilnehmen, die in Stuttgart mit Erst- oder Zweitwohnsitz gemeldet sind. Für die Teilnahme gibt es keine Altersbeschränkung.

Termine

  • EINFÜHRUNG: Untertürkheim: Di, 27. Januar, 18.30 Uhr, Bezirksrathaus, Großglocknerstraße 24-26

  • 03. - 23. Februar 2015: Geben Sie unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de ihre Vorschläge ein und kommentieren Sie die Ideen der anderen Nutzer.
  • 10. - 30. März 2015: Bewerten Sie die Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2015 unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de

Heute Anmelde-Start für Untertürkheimer AWO-Waldheim

(UZ-2.2.2015) - Auch in diesem Jahr bietet die Arbeiterwohlfahrt Stuttgart (AWO) wieder in den Sommerferien ein spannendes und erlebnisreiches Programm für Kinder von 3 bis 15 Jahren an.

Start der Anmeldung für die Waldheime in Untertürkheim, Hedelfingen, Stuttgart-Ost und Feuerbach ist heute.
Die diesjährigen Waldheimferien finden vom 3. bis 28. August in je zweiwöchigen Abschnitten statt.

awoZeitgleich startet die Anmeldung für Betreuer und Betreuerinnen. Die Awo sucht dabei engagierte Menschen ab 16 Jahren, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben, die bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, aber auch Lustdaran haben in einem Team zu arbeiten. Die Onlineanmeldung für die Waldheime der Awo Stuttgart ist ab heute möglich.

Weitere Informationen zu den Waldheimen sowie die genauen Anmeldezeiträume gibt es im Internet unter
www.awo-stuttgart.de oder im Waldheimbüro der Awo Stuttgart unter der Telefonnummer 0711-210 61 41.

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim

Öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheimam
Dienstag, 10. Februar, 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Untertürkheim - Sitzungssaal

1 Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtbezirk

2 Vorgesehene Unterhaltungsarbeiten des Tiefbauamtes im Stadtbezirk
    Referenten: Herr Hofmann (66-9, Leiter Bauabteilung Neckar/Filder)
    Herr Noll (66-9.23, Leiter Baubezirk 3)

3 Förderung bürgerschaftlicher Aktivitäten Antrag der Linden-Realschule für ein deutsch-französisches     Berufsorientierungsangebot -    Antrag der Schule vom 04.11.2014

4 Stadtentwicklungskonzept für den Stadtbezirk Untertürkheim

5 Anträge, Anfragen und Anregungen

6 Bekanntgaben

Sanierung der Wilhelmsschule nicht vor 2016

UNTERTüRKHEIM - UZ 31.1.2015 : Schwierige Suche nach einem Ausweichquartier verzögert die drei Millionen Euro teure Maßnahme am Altbau

Der Sanierungsbedarf am alten Schulhaus der Wilhelmsschule ist groß. Die Experten gehen von Kosten von mehr als drei Millionen Euro am denkmalgeschützten Gebäude aus. Der Gemeinderat hat im Zuge des Schulsanierungsprogramms die Gelder bereit gestellt. Allerdings verzögert sich die Maßnahme: Mit einem Baubeginn wird nun erst 2016 gerechnet. Denn die Suche nach einem geeigneten Ausweichquartier gestaltet sich äußerst schwierig.

Von Alexander Müller - Foto: Enslin WS

Im Gutachten der von der Stadt beauftragten Beratungsfirma Drees & Sommer über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an Stuttgarter Schulen ist auch das historische Gebäude der Wilhelmsschule Untertürkheim aufgelistet. Genauere Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Schäden an dem denkmalgeschützten Schulhaus deutlich höher sind, als zunächst angenommen. Die Kosten stiegen von zunächst geschätzten 1,5 auf mehr als drei Millionen Euro. Die nötigen Mittel stellte der Gemeinderat im laufenden Doppelhaushalt im Rahmen des Schulsanierungsprogramms - das insgesamt 50 Millionen Euro umfasst - zur Verfügung. Doch noch hat die Sanierung nicht begonnen.

Vielmehr werden derzeit nur die nötigsten Maßnahmen durchgeführt. Auf der Westseite des Gebäudes ist ein Gerüst aufgestellt. „Am Giebel werden das Holzgebälk und das Fachwerk der Fassade abgesichert, sodass keine Gefahr für Schüler und Lehrer besteht“, sagt ein Sprecher des Schulverwaltungsamtes. Bis in vier Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, der Unterricht ist weiter uneingeschränkt möglich. Im Sommer beginnt dann die Dachsanierung der benachbarten Schulturnhalle. Dieses ist über die Jahre undicht geworden. Mit der eigentlichen Sanierung am alten Schulhaus wird aber nicht vor 2016 begonnen.

Denn das historische Gebäude bedarf einer kompletten Erneuerung. Das Dachgebälk und die Fachwerkträger sind stark angegriffen. Zudem muss die komplette Fassade, das Dach, die Fenster und die gesamte Elektrik saniert werden. Dafür muss in Absprache mit dem Denkmalamt massiv in den Baubestand eingegriffen werden. „Die Maßnahme kann nur in einem Gesamtablauf durchgeführt werden“, sagt der Sprecher des Schulverwaltungsamtes. Das heißt, ein Unterricht ist in dieser Zeit im alten Schulhaus nicht möglich. Und genau darin liegt das Problem. Immerhin sind dort circa 160 Schüler auf acht Klassenzimmer verteilt untergebracht. Hinzu kommen Lehrerzimmer, Verwaltungsbüros sowie Archive. Diese müssen während der Bauphase in einem Ausweichquartier untergebracht werden - immerhin eineinhalb Jahre. Eine Lösung ist noch nicht gefunden.

„Wir können sicher nicht alle Schüler in der Außenstelle in der Nebelhornstraße und den benachbarten Neubau unterbringen“, weiß der Amtssprecher. Zudem bietet das kleingliedrige Areal an der Oberstdorfer Straße zu wenig Platz für genügend Container. Eine mögliche Option sei die Container auf dem Wallmerspielplatz aufzustellen, wenn die derzeit dort befindlichen für den Umbau der Kindertagesstätte in der Sattelstraße im kommenden Jahr abgebaut sind. „Auf jeden Fall muss das Ausweichquartier fußläufig erreichbar sein“, betont der Sprecher des Schulverwaltungsamtes.

Derzeit befinde man sich in Absprache mit der Schulleitung. Allerdings sieht Rektorin Sybille Ermel eine mögliche Lösung als äußerst schwierig an. „Das Ausweichquartier muss für einen anspruchsvollen Betrieb der Ganztagsschule geeignet sein.“ Wie auch immer die Gespräche verlaufen, ist für den Amtssprecher eines klar: „Wir werden den von den Experten vorgegebenen Sanierungsbedarf in absehbarer Zeit umsetzen müssen.“

Untertürkheimer Rathaus erzeugt bald Sonnenstrom

UNTERTüRKHEIM: UZ 5.2.2015 - Umweltamt empfiehlt Photovoltaikanlage auf dem Dach

(mk) - Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel und ihr Team können vielleicht schon bald mit dem „eigenen“ Strom arbeiten. Der Bezirksbeirat hat die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bezirksrathauses angeregt. Die Stadtverwaltung hat den Vorschlag nun geprüft. Der Einbau sei technisch machbar, das Umweltamt hält die Anlage als Beitrag zur Energiewende zudem für „sinnvoll“.

Wer vom Mönchberg oder den ihn umgebenden Weinbergen auf den Untertürkheimer Ortskern blickt, dem fällt das Rathausdach auf, das etwas herausragt. Für die Bezirksbeiräte lag deswegen eine Anregung nahe. Kann die Stadtverwaltung als Beitrag zum Umweltschutz das neu gebaute Rathaus mit einer Solaranlage nachrüsten, wollten die Politiker wissen. Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel gab die Frage an die Experten weiter, die die Möglichkeit untersuchten und zu einem positiven Ergebnis kamen: Die Dachfläche sei von der Ausrichtung und Verschattung durchaus für den Betrieb einer Photovoltaikanlage geeignet, las Wenzel aus der Antwort des Umweltamts vor. Das Satteldach mit seiner Ziegeleindeckung sei zwar für eine Aufdachlösung mit einer zusätzlichen Photovoltaiksnlage aus statischen Gründen nicht geeignet. Die statische Dachlastreserve wäre zu gering. Auch die statische Verstärkung des Dachstuhls kommt offensichtlich nicht in Frage. Diese Lösung wäre nicht rentabel.

Die Experten bieten jedoch eine Alternative an. Man könnte die Ziegeleindeckung entfernen und die Photovoltaikanlage konstruktiv in das Rathausdach integrieren. Die Photovoltaikmodule mit der Unterkonstruktion müssten dann das Dach dicht halten. „Unter Berücksichtigung des neuen Erneuerbaren Energie-Gesetzes und einer überwiegenden Eigennutzung des erzeugten Photovoltaikstroms empfiehlt sich eine Anlagengröße von maximal zehn Kilowattpeak“, zitiert Dagmar Wenzel die Experten.

Die technischen Möglichkeiten sind somit gegeben. Das Umweltamt betrachtet eine Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach als einen „sinnvollen Beitrag zur Energiewende“. Noch besser: Die Stadtverwaltung hält sogar eine Teil- oder Vollfinanzierung über das stadtinterne Contracting durch das Amt für Umweltschutz für möglich. Die Bezirksbeiräte wollen das Projekt nun in den entsprechenden Gremien vorantreiben, damit das Untertürkheimer Rathaus bald eigenen, umweltfreundlichen Strom erzeugt.

Paul-Collmer-Heim: Anbau für zehn Millionen Euro beginnt

UZ 26.1.2015 - Luginsland: Baustart für Betreutes Wohnen im späten Frühjahr – Baumfällungen auf dem bisherigen Parkplatz

Der Zeitplan steht: Der Startschuss für den Anbau des Paul-Collmer-Heims soll „nun im späten Frühjahr erfolgen“, sagt Pressesprecherin Judith Eschenhagen. Die Evangelische Heimstiftung will auf dem heutigen Parkplatz an der Ecke Barbarossa-/ Bertramstraße 30 neue Appartements für Betreutes Wohnen errichten.
Zugleich wird ein neuer Flügel an der Ostseite der Einrichtung entstehen. Insgesamt zehn Millionen Euro investiert der Träger in die Zukunft des Paul-Collmer-Heims.

Collmer
Archivfoto: Müller

- Von Alexander Müller -
Bereits seit sechs Jahren laufen die Diskussionen um eine mögliche Bebauung des Areals im Herzen der Gartenstadt. Bis heute umstritten und noch nicht geklärt ist die Zukunft der weiterführenden Grünanlage entlang der Barbarossastraße, im Volksmund liebevoll das Anlägle genannt. Hingegen stand der geplante Anbau des Paul-Collmer-Heims nie zur Debatte. mit der Trennung der beiden Vorhaben machte der Gemeinderat 2012 den Weg für die Erweiterung frei. Seitdem haben sich die Planungen und auch die Verhandlungen zwischen der Heimstiftung und der Stadt über den Kaufpreis des Geländes hingezogen.

Die Folge waren immer wieder neue Verzögerungen des Baustarts. Doch nun steht die Heimstiftung in den Startlöchern. „Wir gehen davon aus, dass wir die Baugenehmigung im Februar erhalten werden“, sagt Eschenhagen. Das ist auch notwendig. Schließlich sollen Ende kommenden Monats, also noch vor Beginn der Vegetationsperiode die Bäume auf dem bisherigen Parkplatz gefällt werden. Der eigentlichen Baubeginn sei dann für das späte Frühjahr terminiert.

Die neuen Wohnungen sollen dann Anfang 2017 fertiggestellt werden. Auf dem 2500 Hektar großen Gelände ist ein Neubau geplant. Auf vier Etagen entstehen 30 Eigentumswohnungen für das Betreute Wohnen. Die Größe reicht von der 2-Zimmer- Wohnung mit 55 Quadratmetern bis hin zur 3,5-Zimmer-Wohnung mit 117 Quadratmetern. Alle sind mit einem Balkon oder einer Terrasse versehen. Ebenso gehören innovative technische Hilfsmittel wie etwa optische Signale, automatisches Orientierungslicht, Türkamera oder Herd- und Wasserüberwachung zur Ausstattung. Und natürlich sind alle Wohnungen barrierefrei. in erster Linie können die Bewohner aber durch die örtliche Nähe auf die Service-Angebote der bewährten Senioreneinrichtung zurückgreifen.

Mit dem neuen Angebot trägt die evangelische Heimstiftung des großen Bedarfs Rechnung. Bereits jetzt ist die Warteliste lang und gibt es viele Anfragen für die neuen Wohnungen. Zum anderen ist es eine Investition in die Zukunft des Paul-Collmer- Heims. nicht die einzige.

Schließlich gehört zum Neubau auch direkt der Anbau eines weiteren Flügels an der Ostseite des bestehenden Gebäudes. „Die beiden Vorhaben sind für uns ein und dasselbe Projekt, gehören zusammen und werden auch gemeinsam realisiert“, betont Eschenhagen. Dieser war bereits vor nunmehr 26 Jahren beim Bau vorgesehen, aber nie realisiert worden. Mit den 20 neuen Zimmern wird der letzte Schritt der Umwandlung auf reine Einzelzimmer. Im Zuge dessen werden die letzten 20 Doppelzimmer umgebaut. in Zukunft verfügt das Paul-Collmer-Heim dann über 130 Plätze – ausschließlich in Einzelzimmern. Damit erfüllt die evangelische Heimstiftung frühzeitig die ab 2019 gültige Vorgabe des Heimgesetzes für Einzelzimmer.

POLIZEISo 25.01.2015 - Erneuter Mülleimerbrand in der Silvrettastraße

Mülleimerbrand 25.01.2015 – 10:14
Stuttgart-Untertürkheim (ots) - Bislang unbekannte Täter haben am Sonntag (25.01.2015) gegen 01.45 Uhr in der Oberstdorfer Straße/Silvrettastraße einen unter einem Holzcarport abgestellten Mülleimer in Brand gesetzt. Das Feuer griff auf zwei weitere Mülleimer über und setzte den Carport und Teile der Hausfassade in Brand. Es entstand ein Sachschaden von zirka 30 000 Euro. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0711-8990-5778.

Sa 24.01.2015 - Einbruch ins Bezirksrathaus Untertürkheim

Polizei Stuttgart 26.01.2015 – 15:11

Stuttgart - Untertürkheim (ots) - Unbekannte sind zwischen Freitag (23.01.2015) 23.00 Uhr und Samstag (24.01.2015) 15.00 Uhr ins Bezirksamt Untertürkheim an der Großglocknerstraße eingebrochen. Die Diebe hebelten ein Fenster auf und stiegen ein. Dort stemmten die Eindringlinge weitere Türen auf, öffneten Schränke, Schubladen und durchsuchten die Räume. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde ein Stahlschrank, in welchem diverse Ausweisdokumente aufbewahrt wurden, gestohlen. Der entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zu Folge mehrere Hundert Euro.

Zeugen werden gebeten sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Rufnummer 8990-3500 zu melden. Personen, die vor kurzem eine Abholnachricht für Ihre neu beantragten Dokumente erhalten haben, können sich unter der Rufnummer 115 beim Servicecenter der Stadt Stuttgart informieren, ob ihre Dokumente abholbreit sind.

POLIZEIFr 23.01.2015 - Kfz-Aufbrecher in Untertürkheim festgenommen

24.01.2015 – 11:40
POL-S: Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Kfz-Aufbrecher festgenommen

Stuttgart - Untertürkheim (ots) - Aufgrund eines Zeugenhinweises konnten Beamte des Polizeireviers 5 Ostendstraße am Freitag (23.01.2015) gegen 16.30 Uhr einen Mann festnehmen, der kurz zuvor einen Pkw aufgebrochen hatte. Der Zeuge hatte beobachtet, wie der 43-jährige Tscheche auf dem Parkplatz des Inselbades an einem Pkw die Seitenscheibe einschlug und daraus zwei Rucksäcke entwendete. Die alarmierten Polizisten konnten den alkoholisierten Tatverdächtigen kurz darauf in Tatortnähe festnehmen und das Diebesgut und weitere Gegenstände unklarer Herkunft sicherstellen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten ihm zwischenzeitlich zwei weitere Kfz-Aufbrüche nachgewiesen werden, die er am Vormittag in der Innenstadt im Umfeld der Liederhalle verübt hatte. Der wohnsitzlose Beschuldigte wird am Samstag (24.01.2015) mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Richter vorgeführt.

POLIZEIKriminalität in Stuttgart - Polizei fasst Einbruchsbande aus Untertürkheim

Stuttgarter Zeitung - Von Oliver im Masche 23. Januar 2015 - 21:25 Uhr

Polizei fasst Einbruchsbande aus Untertürkheim
Der Polizei ist offenbar einer der größten Schläge im Bereich der Einbruchsdelikte der vergangenen Jahre gelungen. Sie kommt zum Schluss, dass acht Männer in der Stadt in 100 Wohnungen engebrochen sein sollen. Der Wert der Beute: mehrere 100.000 Euro.

Der Polizei ist offenbar einer der größten Schläge im Bereich der Einbruchsdelikte der vergangenen Jahre gelungen. Nach umfangreichen Ermittlungen kommt sie zum Schluss, dass acht Männer von 2012 bis Herbst 2014 in der Stadt in insgesamt 100 Wohnungen eingebrochen sein sollen. Der Gesamtwert der Beute beträgt mehrere Hunderttausend Euro. Gestohlen haben die mutmaßlichen Täter wohl vor allem Schmuck, Geld, Smartphones, tragbare Computer, Kameras, Elektrogeräte sowie Antiquitäten, aber auch Modeschmuck und Massenartikel, wie Handtaschen und Rucksäcke.

Wohnung diente als Unterschlupf

Ausgangspunkt der aufwendigen Ermittlungen war vorigen Spätsommer ein Tipp des Landeskriminalamts München gewesen. Die Polizei in Stuttgart klingelte daraufhin am 9. September 2014 an der Augsburger Straße in Untertürkheim an einer Wohnungstür. Dort lebten drei 25, 29 und 31 Jahre alte Männer. Der 31-Jährige sprang bei der Flucht noch aus dem Fenster – wurde aber mit einem Beinbruch ebenfalls festgenommen wie die beiden anderen Männer. Bei der Hausdurchsuchung entdeckten die Polizisten etwa 400 Gegenstände, die mutmaßlich von Wohnungseinbrüchen stammten. Außerdem fiel den Ermittlern Tatwerkzeug in die Hände.

Immer wieder kam Verstärkung aus Georgien

Die drei Männer sitzen seit der Wohnungsdurchsuchung in Untersuchungshaft. Bei den Ermittlungen kam ans Licht, dass es wohl mindestens fünf weitere Mittäter gab. Auch diese Männer im Alter von Ende 20 bis Anfang 30 stammen aus Georgien, wurden aber bereits im Sommer 2012, Sommer 2013 und Februar 2014 gefasst und später verurteilt. Sie erhielten Gefängnisstrafen zwischen 15 und 27 Monaten. Möglicherweise müssen sie damit rechnen, dass sie nach dem Auffliegen der Bande in weiteren Prozessen zu noch längeren Gefängnisstrafen verurteilt werden.

Mit Bus und Bahn auf Beutezug

Wenn jemand gefasst wurde, sollen die Bandenmitglieder weitere Männer aus Georgien nach Stuttgart geholt haben, um weiterhin in Gruppen von drei oder vier Mann auf Beutezug zu gehen. Auffallend war laut der Polizei, dass die mutmaßlichen Täter dabei meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs waren.

Mareike Merx will den Handel stärken - Eine Managerin, sieben Bezirke Mareike Merx

Stuttgarter Zeitung - von Maira Schmidt 14. Januar 2015 - 17:28 Uhr

Mareike Merx ist die neue Stadtteilmanagerin für Bad Cannstatt und die Neckarvororte. Die 34-jährige Diplom-Geografin will die Stadtbezirke am Neckar gemeinsam vermarkten. Wein und Wasser sind für sie dabei die zentralen Elemente.

Bad Cannstatt - Sie hat nicht nur die Wirtschaftsförderung überzeugt, sondern auch die Mitglieder der örtlichen Gewerbe- und Handelsvereine. Mareike Merx ist die neue Stadtteilmanagerin für Bad Cannstatt und die Neckarvororte. Anfang Januar hat die 34-Jährige ihre Stelle bei der Wirtschaftsförderung angetreten.

Die Diplom-Geografin wurde laut Ines Aufrecht, der Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, aus mehr als 100 Bewerbern ausgewählt. Überzeugt habe sie unter anderem durch ihre Erfahrungen in der Privatwirtschaft. Denn Merx war in der Vergangenheit nicht nur für die Wirtschaftsförderung der Stadt Sindelfingen und die Kreiswirtschaftsförderung Göppingen zuständig, sie hat auch für eine private Agentur gearbeitet, die Kommunen bei der Stadtentwicklung berät.

Ohne die Akteure vor Ort geht es nicht

Die 34-Jährige stammt gebürtig aus Südhessen und ist vor 15 Jahren zum Studium nach Stuttgart gekommen. Heute wohnt sie in der Stuttgarter Innenstadt. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens hat sie ein erstes Vermarktungskonzept für Bad Cannstatt und die Neckarvororte entwickelt, das auch den Mitgliedern der örtlichen Handels- und Gewerbevereine präsentiert wurde. Wasser und Wein waren darin die zentralen Elemente.

Auch wenn Ines Aufrecht betont, dass sie als Leiterin der Wirtschaftsförderung letztlich die Entscheidung für Mareike Merx als Stadtteilmanagerin getroffen habe, das Votum der Gewerbe- und Handelsvereine wurde gehört. Ohne die Akteure vor Ort gehe es nicht, „die Mitstreiter sind das Wichtigste“, sagt auch Merx selbst.

An Aufgaben wird es der 34-Jährigen in den kommenden Monaten nicht mangeln. Die Liste der Projekte für 2015 ist lang. In Bad Cannstatt ist die Belebung des Marktplatzes eines der Kernthemen, auch in die Planung für den nächsten Welt-Weihnachtsmarkt will sie sich einbringen. In Hedelfingen steht die Hafen GmbH im Fokus. Ziel müsse es sein, dass die dortigen Mitarbeiter die Angebote in den angrenzenden Bezirken stärker nutzen. Eine Stadtteilzeitung für Mühlhausen und Wangen sowie eine bessere Präsenz der Stadtbezirke im Internet sind weitere Punkte auf ihrer To-do-Liste.

Dass die Bezirke am Neckar Potenzial haben, davon ist Merx überzeugt. Durch die zahlreichen Unternehmen und Tourismusangebote seien in Bad Cannstatt und den Neckarvororten täglich viele Menschen unterwegs. Hinzu komme die Wohnbevölkerung. Merx spricht von einer „großen Kaufkraft vor Ort“. Als positiv hebt sie außerdem hervor, dass die örtliche Wirtschaft schon heute gut organisiert sei, sodass sie bei ihrer Arbeit auf bestehende Strukturen zurückgreifen könne.

Es handele sich um einen Wirtschaftsraum

Die neue Stadtteilmanagerin verspricht nicht, dass sie die Ortszentren aller sieben Bezirke in blühende Einkaufszonen verwandeln wird. Es gehe zunächst darum, das jetzige Angebot zu erhalten. Natürlich müsse in Stadtteilen wie Uhlbach, in denen bis auf den kürzlich eröffneten Wochenmarkt kaum Einkaufsmöglichkeiten mehr vorhanden sind, die Nahversorgung gestärkt werden. Zu diesem Thema hat die Wirtschaftsförderung laut Aufrecht aber bereits ein stadtweites Projekt gestartet.

Die Kernaufgaben von Merx liegen unterdessen in der gemeinsamen Vermarktung der sieben Neckarbezirke. Sie soll die Gewerbetreibenden vor Ort bei der Ausrichtung von Veranstaltungen beraten und wenn es um die Ortskerne geht, das große Ganze im Blick haben. Wirken die Einkaufsstraßen einladend? Sollen die Schaufenster am Abend beleuchtet werden? Das sind Fragen, mit denen sich die Stadtteilmanagerin in Zukunft beschäftigen wird.

Dass sich die Stelle nicht, wie ursprünglich als Reaktion auf den autofreien Marktplatz mal angedacht, nur auf die Cannstatter Altstadt bezieht, sondern auf alle Bezirke am Neckar, bezeichnet Aufrecht als ihren ausdrücklichen Wunsch. „Es handelt sich um einen Wirtschaftsraum“, der nicht an den Bezirksgrenzen ende, erklärt die Leiterin der Wirtschaftsförderung. Verbindende Elemente seien der Neckar, der Wein aber auch zum Beispiel Daimler. „Ich werde versuchen, allen sieben Stadtbezirken gerecht zu werden“, verspricht Merx.

Für sie heißt es nun zunächst, die Menschen und Begebenheiten vor Ort besser kennenlernen. Auch in Zukunft will Merx die Bezirke am Neckar nicht von ihrem Schreibtisch in der Innenstadt aus vermarkten. „Ich werde überwiegend außerhalb des Büros unterwegs sein“, sagt sie.

SuperwanzeFr 30.01.2015, 19.30 Uhr
Superwanze Smartphone

Über die Digitalisierung des Natürlichen

Superwanze Smartphone
Freiwillige Unterwerfung in Konsumrausch und digitale Überwachung?

Vortrag von Peter Hensinger, BUND KV Stuttgart und Peter Bäuerle, Informatiker

Das Smartphone überwacht und manipuliert seine Nutzer, um digitale Profile zu erstellen, die sich Kaufhausketten, Personalabteilungen und Geheimdienste zu Nutze machen. Mit ihm kann verwirklicht werden, was der diesjährige Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels, der Informatiker Jaron Lanier, prophezeit: "Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt“. Wie die Manipulation zum Konsumrausch heute schon stattfindet, das analysiert der spannende Vortrag.

Freitag, 30. Januar 2015, 19.30 Uhr, Eintritt: 5 / 3 €

ABZ Süd Stuttgart - Bruckwiesenweg 10 -
70327 Stgt-Untertürkheim
Telefon 0711/3360703 -
ABZSued@t-online.de

So 15.02.2015 - Le Trio For me-dable

Gitarre/Gesang: Marc Delpy, Akkordeon: Franco Ferrero (Frank Eisele), Kontrabass: Christian Brinkschmidt

Mit einem Musette & Swing Programm und bekannten französische Chansons aus verschiedenen Jahrzehnten sowie eigenen  Kompositionen

Sonntag, 15. Februar, 18 Uhr, Eintritt: 10 / 7 € - ABZ Süd Stuttgart - Bruckwiesenweg 10

FaschingGroßer Faschingsball in der Sängerhalle
am Sa 7. Februar 2015

Samstag 7. Februar 2015

ab 19:33 Uh

Eintritt 15 €

Veranst. Grün-Schwarz Vespa-Fiat-Club 1950 Stuttgart e.V.

 

Sängerhalle Untertürkheim

Lindenschulstraße 29

70327 Stuttgart S-Untertürkheim

24-Stunden-Schwimmen fällt nicht mehr ins Wasser

UNTERTüRKHEIM: UZ 22.1.2015 -
Streit um Belegung der Traglufthalle im Inselbad beigelegt - Schwimmerbund Schwaben lädt am 7. und 8. Februar ein

(ale) - Groß war der Ärger im vergangenen Jahr als der Schwimmerbund Schwaben (SBS) sein traditionelles 24-Stunden-Schwimmen absagen musste - mangels Termin. Hintergrund ist, dass die Traglufthalle im Inselbad Untertürkheim die einzige wettkampftaugliche 50-Meter-Bahn in Stuttgart bietet. Diese ist grundsätzlich dem Spitzensport vorbehalten. Die Stadt sieht die Verantwortung für die Belegung einzig bei den Vereinen. Am 7. und 8. Februar 2015 können sich nun wieder knapp 500 Freizeitsportler im Inselbad tummeln.

In Anspielung auf den Vereinsnamen lädt der Schwimmerbund Schwaben 1895 unter dem Motto „SBS - Stuttgart bewegt sich 24 h(weiter)“ wieder zum seit Jahren beliebten 24-Stunden-Schwimmen ein. Mit dem Zusatz in Klammern können sich die Organisatoren einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen, nachdem die traditionelle Veranstaltung im Vorjahr abgesagt werden musste. „Das hat uns schon sehr getroffen“, sagt Anita Haidle, die stellvertretende Vorsitzende. Trotz aller Bemühungen scheiterte es an einem möglichen Termin. Als Grundvoraussetzung für das 24-Stunden-Schwimmen sehen die SBS-Verantwortlichen die 50-Meter-Bahn. Zwischen Oktober und April kommt daher nur das Inselbad als Austragungsort in Frage. Doch die einzig wettkampftaugliche Schwimmstätte in der Landeshauptstadt ist grundsätzlich dem Spitzensport - in erster Linie dem Olympiastützpunkt der Wasserballer und Schwimmer - vorbehalten. In den vergangenen Jahren fand sich trotzdem immer wieder ein Termin. Im Vorjahr aber nicht. Das 24-Stunden-Schwimmen fiel buchstäblich ins Wasser. Auf den Vorschlag den U 15-Lehrgang der Wasserballer in ein anderes Hallenbad zu verlegen, ging die für die Einteilung zuständige Arbeitsgemeinschaft Schwimmsporttreibender Vereine nicht ein. „Die Lobby des Bundesstützpunktes ist da einfach größer“, erklärt Haidle. Zwar sei es vernünftig, dem talentierten Nachwuchs die bestmöglichen Trainingsbedingungen zu bieten, aber dürften die Schwimmvereine in der Landeshauptstadt nicht komplett leer ausgehen.

Eine Kritik, die die Stadt nach wie vor zurückweist. „Bei der Hallenbelegung mischen wir uns nicht ein“, sagt Karin Rudolph von den Bäderbetrieben Stuttgart. Grundsätzlich könne es aber zu Engpässen zu den Hauptzeiten in den Bädern zwischen 16 und 22 Uhr sowie am Wochenende kommen. Das Sportbecken im Inselbad sei täglich sogar von 6 bis 22 Uhr komplett ausgebucht. Eine Erhöhung der Wasserflächen in Stuttgart sei generell nicht geplant, im Zuge der Planung für ein neues Sportbad auch kontraproduktiv. Sollte dies in den kommenden Jahren realisiert werden, erhofft man sich „eine gewisse Entspannung“. Im Zuge dessen fällt die Traglufthalle im Inselbad ersatzlos weg. „Es ist eine der Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeitsberechnung“, sagt Rudolph. Somit wird das bisherige Angebot lediglich verbessert, aber nicht ausgebaut.

Umso erfreuter zeigt sich Haidle nun, dass in diesem Jahr das 24-Stunden-Schwimmen nach einem Jahr Pause wieder durchgeführt werden kann. „Wir haben sehr frühzeitig darauf gedrängt und deutlich gemacht, wie wichtig die Veranstaltung als Werbung für den Schwimmsport ist“, betont Haidle.

Denn auch am Samstag, 7. und 8. Februar 2015 werden wieder bis zu 500 Sportler aus ganz Baden-Württemberg im Inselbad erwartet. Die Zahlen sind beeindruckend: Im Jahr 2013 schwammen diese fast 2200 Kilometer. Und das auch für einen guten Zweck. Für jeden Teilnehmer spendet der Verein einen Euro, der Erlös kommt der Olgäle-Stiftung zu Gute.

7./8. Februar 2015 von 15:00 - 15:00 Uhr (Einlass am Samstag ab 12.30 Uhr)
im Inselbad Untertürkheim

Startgebühr/Eintritt: Erwachsene: 6 Euro, Kinder: 4 Euro - FLYER -

Leidensgeschichte Jesu erleben - Ostergarten in der Wallmerkirche 15.3. bis 6.4.2015

Ostergarten UNTERTüRKHEIM:
Ehrenamtliche bauen den Ostergarten in der Wallmerkirche auf

Requisit um Requisit verwandelt sich die Wallmerkirche in einen Erlebnisraum: Rund 30 Ehrenamtliche bauen den Ostergarten auf. An verschiedenen Stationen erleben die Besucher von Sonntag 15.3. an die Leidensgeschichte Jesu mit allen Sinnen mit: vom Einzug in Jerusalem über die Kreuzigung bis zur Auferstehung.

Paul Warth ging gestern aus „dienstlichen“ Gründen in die Wilhelma. Nicht um den Eisbärenmann zu bestaunen, sondern um Palmzweige, die der Botanische Garten zur Verfügung stellt, abzuholen. Die Wedel schmücken die erste Station des Ostergartens: Jesus reitet auf dem Esel in Jerusalem ein. Die Besucher, die die Wallmerkirche betreten, blicken auf die Silhouette der Heiligen Stadt. An der Seite erwartet sie ein „Händler“ mit Köstlichkeiten des Orients. Ingrid Strauß ist gerade dabei, diese am Stand liebevoll zu dekorieren. Linsen und Salz in Tonkrügen, Zwiebeln, Olivenöl, edle Tücher, Porzellan und (Plastik-)Fische. „Kräuter und Gewürze stellen wir am Samstag auf“, sagt die Ostergarten-Aufbauerin. Rund 30 Ehrenamtliche - jung und älter - helfen seit einer Woche beim Aufbau und der Dekoration der Stationen mit. Der Ostergarten ist seit Jahren ein wichtiger Termin im vorösterlichen Veranstaltungskalender und die Wallmerkirche zum „Wallfahrtsort“ geworden. Besucherinnen und Besucher, Kitas, Seniorenheime und Vereine aus Stuttgart und Umgebung wollen die Leidensgeschichte Jesu hautnah und mit allen Sinnen erleben.

Auf den Spuren von Jesu und seinen Jüngern nehmen sie am Passahmahl teil, erhalten Matzen-Brot und Wein. Im Garten Gethsemane können die Besucher ihre Wünsche und Gebete vorbringen, hören gegenüber den stolzen Hahn dreimal krähen und werden Zeugen der Geschehnisse im Palast von Pontius Pilatus. „Das Kreuz mit Begriffen wie Krieg, Streit, Hass und anderem erinnert uns, dass der Tod Jesu damals eine Brücke ins Jetzt schlägt“, sagt Pfarrer Martin Hug. Die Besucher folgen dann Jesu durchs Grab in die Freuden der Auferstehung. Von der dunklen Felsenhöhle in den farbenprächtigen Ostergarten mit herrlichen Frühlingsblumen, blühenden Ästen, Küken und Kaninchen.

Der Ostergarten öffnet am Sonntag 15.3.2015 mit einem Gottesdienst und kann bis 6. April 2015 einzeln oder in Gruppen besucht werden. Er ist täglich zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet mit Vormittagsführungen.
Um 16 Uhr finden an Werktagen eine, an Sams-, Sonn- und Feiertagen um 15 und 17 Uhr Führungen statt.


An den Sonntagen betreiben die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde und die Landfrauen im Wechsel ab 14 Uhr das Ostergartencafé im Michaelsaal mit selbst gebackenen Kuchen.

> Fotos von 2006 <

Karl-Benz-Platz soll attraktiver werdenKB-Platz

UNTERTüRKHEIM:UZ 23.1.2015 -
Wirtschaftsstudenten erarbeiten Entwürfe für den Verkehrsknotenpunkt - Ziel: Aufenthaltsqualität steigern

Gerade an grauen Wintertagen wirkt der Karl-Benz-Platz trist und wenig einladend. Dabei steckt in der Fläche am Bahnhof enormes Potenzial. Darüber waren sich Teilnehmer des Infogesprächs mit den Professoren der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt einig. Die Nürtinger Studierenden werden sich in den kommenden Semestern die Köpfe zerbrechen, wie die Aufenthaltsqualität des Verkehrsknotenpunktes erhöht werden kann.

Von Mathias Kuhn - Fotos: Enslin

Das Luftbild, das den Teilnehmern den Karl-Benz-Platz aus der Vogelperspektive zeigte, offenbarte Chancen, aber auch das Manko des Bahnhofvorplatzes. Er ist ein Verkehrsknotenpunkt, umringt von Stadtbahn- und Bushaltestellen, von wichtigen Verbindungsstraßen und der Bahnlinie Stuttgart-Ulm. Tausende Menschen hasten täglich über den Platz. Verweilen wollen wenige. Dabei hat der Knotenpunkt Potenzial: Im benachbarten Mercedes-Benz-Werk arbeiten rund 30 000 Beschäftigte, von denen viele in Untertürkheim umsteigen. Das Inselbad, das Lindenschulzentrum, das historische Elektrizitätskraftwerk, der Neckarradweg, die Schiffsanlegestelle und der Ortskern mit den Sehenswürdigkeiten sind in unmittelbarer Nähe und locken Passanten an. „Unsere Aufgabe muss es sein, die Aufenthaltsqualität des Karl-Benz-Platzes zu erhöhen, die Ströme zu binden“, so Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. Unterstützung erhält der Stadtbezirk nun durch Studierende der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen. Stadtteilmanager Torsten von Appen und der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein Untertürkheim haben die Verbindung zu Professorin Cornelia Bott geknüpft, die wiederum ihren Kollegen, Professor Siegfried Gaß, und dessen Studierende ins Großprojekt einbezieht.

Sie wollten erfahren, „was dies für ein Stück Stuttgart ist“, so Gaß. Er vermied damit bewusst die Bezeichnung Platz. „Die UhrStudenten sollen in aller Offenheit Ideen entwickeln.“ Die Freifläche, auf der zurzeit die Skateranlage aufgebaut ist, aber kaum benutzt wird, spielt dabei eine zentrale Rolle. Bezirksbeirätin Andrea Mathiasch (CDU) verwies auf das Projekt eines Untertürkheimer Gastronomen, der dort ein Café mit Weinstube errichten wollte, aber „wegen den hohen Auflagen der Behörden die Motivation verlor.“ Auch ein Verkaufsshop der Daimler AG, eine Strandbar mit Liegestühlen auf den Terrassen oder eine kleine Ausstellung, die auf die historische Umgebung - die erste Fahrt auf einem Motorrad, die erste Eisenbahn in Württemberg, das erste Wasserkraftwerk - hinweist, wurden vorgeschlagen. Gaß könnte sich aber auch einen attraktiven Treffpunkt für die Jugend vorstellen.

„Wir müssen mit innovativen Ideen an die Gestaltung rangehen und versuchen, die trennende Bahnlinie zu überwinden und das Tor zu Untertürkheim mit dem Ortskern verbinden“, so Bott. Die Ergebnisse der Studierenden sollen Anstöße für langfristige Umplanungen sein.

Kurzfristig bemühen sich Untertürkheimer Bürger um Verschönerungen. So werden Jugendliche der Projektgruppe die Bänke abschleifen und neu streichen. Mittelfristig müssten die verrosteten Sitzgelegenheiten abgebaut und neue installiert werden, erklärte Kilian Bezold vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt. Die Gruppe „Bunt statt Grau“ um Marlene Blumenstock, Andrea Nicht-Roth und Sabine Reichert schlug zudem mobile Beete auf den ungenutzten Terrassen vor. „Ausgediente Autoreifen können mit Erde befüllt und bepflanzt werden“, so Blumenstock. Grünen-Bezirksbeirätin Reichert stellte zudem innovative Beleuchtungsideen des Künstlers Tobias Rehberger vor.

Wohnraum im Wallmer-Hochbunker

BunkerUNTERTüRKHEIM - UZ 22.1.2015: Stadt prüft nicht mehr benötigte Schutzgebäude - Vorzeigeprojekt in der Sattelstraße begonnen

Am Hochbunker in der Sattelstraße 46 sind die Aussparungen für die zimmertiefen Fenster bereits ausgesägt. - Es entstehen fünf Wohnungen.

Früher retteten sie Leben, heute haben die Hoch- und Tiefbunker in der Landeshauptstadt ausgedient. Circa 30 Schutzeinrichtungen gibt es noch in Stuttgart. Die Stadt will die nicht mehr benötigten Gebäude nun anderweitig nutzen: als Wohnraum. „Derzeit laufen die Untersuchungen“, sagt Erster Bürgermeister Michael Föll. Als Vorzeigeprojekt dient der Hochbunker in der Sattelstraße. Die Arbeiten für den hochwertigen Wohnraum am Fuße der Weinberge in Untertürkheim haben bereits begonnen.

Von Alexander Müller

In den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs fanden unzählige Stuttgarter in den Hoch- und Tiefbunkern der Stadt den zwingend nötigen Schutz. Doch inzwischen sind sie nicht mehr notwendig. Denn auch die Zeiten des Kalten Kriegs sind vorbei. Die Gebäude fallen somit aus der Zivilschutzbindung. Soll heißen, sie müssen nicht mehr für den Notfall vorgehalten werden. Somit kann der Eigentümer damit machen, was er will. Deshalb trennt sich der Bund in ganz Deutschland von vielen Schutzbauten - auch in Stuttgart. Allerdings sind die meisten immer noch in städtischem Besitz. Zählte man Ende der 1970er-Jahre noch 47 solcher Einrichtungen, sind nun nur noch circa 30 im Besitz der Kommune. Doch was tun mit den nicht mehr benötigten Bauten?

Nun prüft die Stadt, ob sich einige Hochbunker auch für die Schaffung für Wohnraum eignen. So könnte zum einen der Unterhalt eingespart, zum anderen die Gebäude sinnvoller genutzt werden. „Wir können die Wohnraumnot damit nicht beheben, aber es wäre wieder ein Tropfen mehr“, hofft Föll. Auf der Liste stehen unter anderem die Anlage an der Talstraße in Stuttgart-Ost und auch an der Sickstraße bei der Villa Berg. Doch nicht alle Bunker kommen in Frage. „Es sind lediglich drei oder vier, die nun einer näheren Untersuchung unterzogen werden.“

Bislang sind die meisten Gebäude als Lagerfläche oder auch als Probenraum für Bands vermietet. Das soll auch in Zukunft weiter beibehalten werden. „Wir wollen den größeren Teil der Bunker weiterhin in unserem Besitz behalten“, sagt Föll. Dennoch kann sich die Verwaltung eben bei einer Handvoll Einrichtungen auch einen Verkauf vorstellen, sollten sich geeignete Interessenten finden. Bis Mitte des Jahres sollen die Untersuchungsergebnisse vorgestellt werden. „Ich bin sehr optimistisch“, sagt Föll. Seine Zuversicht zieht der Finanzbürgermeister zum einen aus den erfolgreichen Projekten in anderen Städten wie Berlin oder Hamburg. Den konkreten Anstoß gab jedoch das laufende Projekt in der Sattelstraße in Untertürkheim.

Dort realisiert die Projekt Rentenvorsorge GmbH & Co KG aus dem niedersächsischen Langenhagen hochwertigen Wohnraum im Hochbunker an der Sattelstraße 46. In dem Betonklotz aus dem Jahr 1942 entstehen fünf Wohnungen mit jeweils 130 Quadratmetern und einem Balkon. Seit Ende vergangenen Jahres laufen die Arbeiten. Teilweise wurden aus den 1,10 Meter dicken Wänden die Aussparungen für die zimmertiefen Fenster bereits ausgesägt. 2011 hat die Gesellschaft den Bunker vom Bund gekauft, bislang diente er als Lagerfläche. „Nun haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, sagt Projektleiter Gregor Breschke. Noch sind die Wohnungen, die nach den neuesten Energiesparrichtlinien erstellt werden, nicht verkauft. „Das erfolgt mit Abschluss des Baus im Spätsommer“, sagt Breschke. Vom Erfolg ist man überzeugt. „Wir haben uns bereits nach weiteren Bunkern in Stuttgart umgesehen“ - das wird Bürgermeister Föll gerne Hören.

Luginslandschule-Turnhalle bleibt für Großveranstaltungen geschlossen

LUGINSLAND: UZ 21.1.2015 -
Brandschutzbestimmungen verhindern Feiern und Infoabende der Luginslandschule mit mehr als 200 Gästen

(mk) - Sowohl die Einschulungsfeier, als auch andere Jahresfeste der Luginslandschule fielen 2014 aus. Der Brandschutz verbietet Veranstaltungen mit mehr als 200 Gästen in der Turnhalle. Auch der Untertürkheimer Bezirksbeirat konnte die Stadtverwaltung nicht umstimmen. In Luginsland und in 95 anderen Schulturnhallen dürfen jeweils nur maximal fünf Veranstaltungen pro Jahr mit höchstens 200 Personen durchgeführt werden. „Die Schulkultur ist in Gefahr“, so Rektor Andreas Passauer.

SPD-Bezirksbeirat Werner Feinauer versteht die Welt nicht mehr. Seit Jahren finden in der Turnhalle der Luginslandschule Veranstaltungen statt. „Für die Einschulung, fürs Sommerfest, bei Infoveranstaltungen der Schule, Vorführungen, Preisvergaben und Diskussionen wurden die Gäste in die Turnhalle geladen“, sagt der Luginsländer mit besonderer Beziehung zur Luginslandschule. Insofern könne er die Antwort der Stadtverwaltung nur mit einem Kopfschütteln quittieren.

Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 stand Passauer vor einem Problem. Wie Jahre zuvor hatte er Eltern und Schüler zur Einschulungsfeier in die Schulturnhalle gebeten. Im Rahmen einer routinemäßigen Brandschau erfuhr Passauer aber, dass die Luginsland-Turnhalle nicht der Versammlungsstätten-Verordnung entspräche. Sie erfüllt bestimmte bau- und brandschutzrechtliche Vorgaben nicht. Das bedeutet: Mehr als 200 Personen dürfen aus rechtlichen Gründen nicht in die Halle. „Bei rund 330 Schülern und dementsprechend vielen Eltern ist dies das Aus für gemeinsame Feiern“, erklärt Passauer. Für ein Schulkonzert weicht der Chor in die Gartenstadtkirche aus, auf die gemeinsame Jahresendfeier mussten Schüler vergangenes Jahr verzichten.

Auch ein Antrag des Bezirksbeirats und weitere Nachfragen durch Feinauer brachten kein anderes Ergebnis. Seit mehr als einem Jahrzehnt gäbe es eine Versammlungsstätten-Verordnung, die nicht nur für Luginsland, sondern für 96 städtische Sporthallen ohne spezielle Ausstattung für eine Versammlungsstätte gelte, erklärt Karin Korn, die Leiterin des Schulverwaltungsamts. „Nach einer mit dem Baurechtsamt in langen Verhandlungen abgestimmten Vereinbarung können in diesen Schulturnhallen maximal fünf schulische Veranstaltungen pro Jahr mit einer Höchstbelegung von 200 Personen durchgeführt werden“, so die Antwort des Schulverwaltungsamts an Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. Erst diese Regelung gewährleiste überhaupt Schulveranstaltungen. Der Gemeinderat habe zudem beschlossen, dass in Stadtbezirken, in denen es bereits eine Versammlungshalle gibt, keine Turnhalle umgerüstet werde. Die Luginslandschule behilft sich nun damit, dass sie große Veranstaltungen zweimal feiert: zuerst mit den Erst- und Zweitklässler und dann mit den Älteren. Bei Festen mit mehr als 200 Besuchern muss Passauer auf gutes Wetter hoffen, um im Freien feiern zu können. „Unserer Idee von Gemeinsamkeit und Integration ist das abträglich“, so Passauer.

Besucherbegrenzung für die GrabkapelleGrabkapelle

Rotenberg: UZ 17.1.2015 -
Versammlungsstättenverordnung lässt nur maximal 100 Gäste zu – Probleme bei russisch-orthodoxen Gottesdiensten

Wird die Grabkapelle zum zweiten Fernsehturm? Durch die Verschärfung der Versammlungsstättenverordnung gilt für das Mausoleum auf dem Württemberg eine Besucherbegrenzung. Maximal 100 Gäste dürfen gleichzeitig in der letzten Ruhestätte für König Wilhelm und Königin Katharina weilen. Das sorgt vor allem bei russisch-orthodoxen Gottesdiensten für Probleme. „Wir suchen eine Lösung, die die gesetzlichen Grundlagen als auch die Wünsche der Gemeinde berücksichtigt“, sagt Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden- Württemberg.

Von Alexander Müller
Die Probleme rund um die Grabkapelle schlagen hohe Wellen. Bischof Mark von Berlin und Deutschland hat sich gar mit einem Brief an Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewandt und um eine Klärung gebeten.

Denn der höchste Vertreter der russischorthodoxen Kirche in Deutschland hat die Problematik hautnah miterlebt als er am Pfingstmontag im vergangenen Jahr wie üblich am traditionellen Gedenkgottesdienst in der Grabkapelle zugegen war. Aufgrund der verschärften Versammlungsstättenverordnung dürfen lediglich nur noch maximal 100 Besucher gleichzeitig im Mausoleum auf dem Württemberg sein. Der Andrang beim Gottesdienst war aber deutlich größer. Im Schnitt kommen Jahr für Jahr rund 200 Gläubige. Als dann Gottesdienstgästen der Zutritt verweigert wurde, drohte die Situation zu eskalieren. „Wir waren wie vor den Kopf gestoßen. Letztendlich haben wir den zweiten Teil der Messe einfach ins Freie vor der Grabkapelle verlegt“, sagt der Priester der russischorthodoxen Gemeinde in Stuttgart, Ilya Limberger.

Nun müsse man eine vernünftige Lösung finden. Denn die russisch-orthodoxe Gemeinde will an der „Jahrzehnte langen Stuttgarter Tradition mit dem Pfingstfest und dem Gedenkgottesdienst zu Ehren von K önigin Katharina festhalten“, betont Limberger.
Ttraditionell strömen unzählige Gläubige aus ganz Süddeutschland zum Mausoleum auf dem Württemberg. Denn dieses ist nicht nur das älteste russisch-orthodoxe Gotteshaus in Stuttgart – es wurde 1824 nur fünf Jahre nach der Errichtung geweiht –, sondern ist es bis heute. Vor allem der bis heute geliebten Königin und Zarentochter Katharina, der zu Ehren das Denkmal errichtet wurde, wird dabei gedacht. An runden Jubiläen kämen denn auch bis zu 400 Besucher. Aber auch bei anderen Veranstaltungen wie Konzerten oder der Ehrung der Königin durch den Volksfestverein können mehr als 100 Besucher in die Grabkapelle strömen.
„Es ist keine grundsätzliche Beschränkung auf diese Zahl“, betont hingegen Gerald Petri vom Ordnungsamt. vielmehr habe der Antrag der Kirchengemeinde für die Genehmigung der Einzelveranstaltung lediglich auf 100 Personen beruht. Grundsätzlich führt die Stadt die Grabkapelle offiziell nicht als Kirche. Denn bei Gotteshäusern greift die Versammlungsstättenverordnung nicht, sondern gilt das Kirchenrecht. Das gilt für die Grabkapelle nicht.

Das Problem: Bislang wurde noch nie generell ein Bauantrag für eine Genehmigung als Versammlungsstätte gestellt. „Wir hatten auch noch nie diese Probleme“, sagt Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Durch die Verschärfung kam nun das Dilemma ans Tageslicht. Das will man nun aber beheben. „Wir suchen nach einer vernünftigen Lösung“, beteuert Hörrmann.

Als eine der Möglichkeiten, um mehr Fluchtwege zu schaffen – die Grundvoraussetzung um mehr Besucher zulassen zu können– sei unter anderem denkbar, die beiden vorhanden Türen an den Seiten zu öffnen. Bislang ist lediglich das Hauptportal als Zu- und Ausgang zur Verfügung. Derzeit laufe eine Absprache mit dem Denkmalamt. Denn „die Bronzetüren wurden seit mehr als 100 Jahren nicht mehr geöffnet“, sagt Hörrmann. Nun gelte es, den Denkmalschutz und die gesetzlichen Bestimmungen unter einen Hut zu bringen. Damit den russisch-orthodoxen Gottesdienst und andere Veranstaltungen mehr als 100 Gäste gleichzeitig besuchen können.

POLIZEI-Stuttgart: Auto aufgebrochen und Diesel abgezapft

Stuttgart-Untertürkheim (ots) - Unbekannte haben zwischen Sonntag und Dienstag (18.01. - 20.01.2015) einen an der Sattelstraße geparkten Mercedes aufgebrochen.

Der Fahrzeugbesitzer hatte seinen Mercedes am Sonntag gegen 10.00 Uhr an der Sattelstraße geparkt. Als er am Dienstag gegen 14.00 Uhr wieder zu seinem Auto zurück kam, musste er feststellen, dass Unbekannte das Beifahrerfenster gewaltsam aufgedrückt, rund 60 Liter Diesel aus dem Tank abgezapft und den Mercedesstern und einen Verstärker gestohlen hatten. Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Rufnummer 0711-8990-3500 entgegen.

Wieder Müll im Rückhaltebecken abgeladen - Täter aus Fellbach?

UNTERTüRKHEIM: UZ 21.1.2015 - Polizei findet in Abfallsäcken Hinweise auf möglichen Verursacher des Umweltfrevels

(mk) - Alois Herb und die zwei Beamten des Polizeireviers Ostendstraße machten sich am Montagvormittag gerne schmutzige Finger. Spaziergänger hatten Müllsäcke im Regenrückhaltebecken im Gewann Wetzstein entdeckt. Wieder. Mit den fünf am Wochenende weggeworfenen wurden bereits 37 Säcke dort illegal entsorgt. Diesmal entdeckten die Beamten im Müll jedoch einige Hinweise, die sie auf die Spur des oder der Umweltfrevler bringen können.

An dem Regenrückhaltebecken oberhalb des CVJM-Waldheims versammelten sich am frühen Morgen einige Spaziergänger und Gartenbesitzer. Eine Anliegerin hatte Alois Herb, der sich um das Feuchtbiotop im Gewann Wetzstein kümmert, am Wochenende informiert, dass abermals einige blaue Säcke illegal an dem beliebten Gewässer abgelagert worden waren. Einen Tag später entdeckte Herb das Ausmaß. Vier blaue Säcke lagen am Rand des Gewässers, einen weiteren Sack angelte Herb mit einer Stange aus dem gefrorenen See. „Er wurde wahrscheinlich ins Wasser geworfen und dann durch den Regen ans andere Ufer getrieben“, so Herb.

Die verbotene Ablagerung muss Ende vergangener Woche geschehen sein. Der Müll selbst ist noch nicht alt: Eine Rechnung aus einem Freizeitbad im Schwarzwald datiert vom 1. Januar. Auch ein Faltblatt von der Silvester-/Neujahrsparty lag zerrissen in einem Sack. „Ansonsten deutet wie bereits bei den vergangenen Funden vieles daraufhin, dass die Person ein oder mehrere Hunde besitzt“, so Herb. Zusätzlich zu Tierfutterdosen fanden sich verbissene Spielzeug-Plüschtiere und andere Hinweise auf Haustiere.

Seit einem Jahr hat Herb zum Teil auch mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr 37 Säcke geborgen. In einem vor Weihnachten entsorgten Sack fand sich eine Rechnung eines Tierarztes aus dem Remstal. Der Tiermediziner habe der Polizei allerdings die Identität des Patienten verschwiegen, bedauert Herb. Die Hoffnung der Ermittler richtet sich nun auf einen Aufschrieb zu einem Seminar, das die Beamten am Montag sicherstellen konnten. Der Name der Verfasserin ist ihnen bekannt, die Recherchen haben begonnen. Wer etwas gesehen hat, kann sich an das Polizeirevier Ostendstraße, Telefon 0711-8990-3500, wenden.

Schutzhütten sollen erhalten bleiben

UNTERTüRKHEIMER Zeitung 20.1.2015 : Unterstand im Gehrenwald muss für 30 000 Euro saniert werden

Hütte
Die beliebte Schutzhütte am Gögelbach müsste in den kommenden drei bis fünf Jahren saniert oder abgerissen und neu aufgebaut werden. Die Stadt will sie aufgeben, die Bezirksbeiräte forderten einstimmig den Erhalt. Foto: Enslin

Sie bewahren Wanderer und Wengerter vor Regen, Sturm und Blitz, sind Rastplätze für Spaziergänger, romantische Treffpunkte für Jugendliche und Schmuckstücke in der Landschaft - wenn sie nicht verschmiert oder zerstört sind: die Schutzhütten in den Weinbergen. In Untertürkheim stehen noch acht. Die Bezirksbeiräte kämpfen für ihren Erhalt und fordern die Sanierung des Unterstands im Gehrenwald.

Von Mathias Kuhn

Die Bezirksbeiräte, die durch die Weinberge joggen, walken oder wandern, kennen die acht Schutzhütten, die ihnen Kilian Bezold per Foto präsentierte, aus eigener Erfahrung. Die anderen staunten über die Kleinode inmitten der Weinberglandschaft. „Wir betrachten sie als Kulturdenkmale und wollen sie auch erhalten“, sagt der Experte vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt. Allerdings sei der zeitliche und finanzielle Aufwand relativ hoch. „Immer wieder werden Unterstände beschädigt, das Kupfer auf dem Dach geklaut, Blitzableiter abgerissen, die Holzverkleidung wird zum Grillen verwendet oder direkt auf dem Holztisch im Innern ein Feuer entzündet“, so Bezold. Kleinere Schäden werden aus dem Etat für Unterhaltungsmaßnahmen behoben. „Für größere Sanierungsmaßnahmen fehlt uns allerdings das Geld“, so Bezold. Deswegen machte das Garten-, Friedhofs- und Forstamt nun eine Bestandsaufnahme: Das „Zuckerhäusle“ unterhalb der Grabkapelle wurde mehrfach demoliert, der Unterstand auf dem Mönchberg weist Brandspuren auf, ein anderes Häusle nahe der Rotenberger Kelter war mit Graffiti besudelt, das Dach abgedeckt, weitere weisen leichte Schäden auf.

Bezolds Vorschlag: Fünf der acht Schutzhütten stehen mitten in den Weinbergen und besitzen auch ihre Schutzfunktion noch. Sie gelte es weiter zu bewahren. In den Erhalt des „Zuckerhäusles“, des Unterstands auf dem Mönchberg und der Schutzhütte am Gögelbach würde das Garten-, Friedhofs- und Forstamt aber keine Mittel mehr stecken wollen. Während die Bezirksbeiräte beim „Zuckerhäusle“ und dem Unterstand auf dem Mönchberg der Argumentation folgten, erntete die Stadtverwaltung bei der Schutzhütte am Gögelbach erheblichen Gegenwind. „Der Unterstand muss erhalten bleiben. Dort ist ein wichtiger Kreuzungspunkt vieler Spazierwege, ein Kinderspielplatz und der Weinwanderweg kommt vorbei“, sagt CDU-Bezirksbeirat Matthias Madeya. Werner Feinauer (SPD) erinnerte daran, dass der Bezirksbeirat vor mehr als einem Jahr einstimmig die Sanierung der Schutzhütte beschlossen habe. „Schließlich wird das Gebiet von vielen älteren Menschen genutzt, die dort relativ eben spazieren gehen können“, so Feinauer. Die Freien Wähler und die Grünen reihten sich in die Reihe der Schutzhütten-Retter ein.

Die Sanierung würde nach ersten Berechnungen circa 30 000 Euro verschlingen. „Das Dach ist bereits undicht und einige Holzkonstruktionsteile sind morsch“, so Bezold. Die Planer würden es deswegen für sinnvoller erachten, die alte Schutzhütte komplett abzubrechen und eine Hütte in der sogenannten Knüppelarchitektur neu zu errichten. „Wir benötigen eine neue Bodenplatte und Stahlzargen für Pfosten. Die Kosten für den Neubau würden deswegen circa 45 000 Euro betragen“, so Bezold. Einige Bezirksbeiräte regten eine Patenschaft oder eine Spendenaktion für die Schutzhütte im Gehrenwald an. Alle elf berechtigten Bezirksbeiräte votierten abschließend einstimmig für die Sanierung oder den Neubau. Das Projekt soll auf die Wunschliste für den nächsten Doppelhaushalt.

Panoramablick oder Lebensraum für Wildtiere

ROTENBERG - UZ 15.1.2015 : Bezirksbeirat diskutiert über Rodungsmaßnahmen am Hang unter der Rainstraße

Um das Waldstück zwischen den Häusern an der Rain- und der Württembergstraße gibt es kontroverse Diskussionen: Anwohner wollen Bäume roden lassen, Jäger sind für den Erhalt.

Das Wäldchen unterhalb der Rainstraße führte am Dienstag zu einer Kontroverse im Bezirksbeirat. Anwohner plädieren dafür, die 7000 Quadratmeter große Parzelle auszulichten und Bäume für Sichtachsen zu fällen. Dagegen erheben Jäger Einspruch. Das Hangstück sei Lebensraum für bedrohte Tierarten. Panoramablick steht gegen den Erhalt eines Biotops. Im Juli wollen die Parteien einen Kompromiss suchen.

Von Mathias Kuhn

Kilian Bezold vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt und Untertürkheims Bezirksbeiräte packten in ihrer ersten Sitzung 2015 ein heikles Thema an. Bei der Diskussion um Rodungsmaßnahmen am Hang unterhalb der Rainstraße saßen sie zwischen zwei Fronten. Seit Jahren fordern Hausbesitzer in der Rainstraße, dass die Bäume, die ihnen die Aussicht aufs Neckartal versperren und kein Licht in die Wohnung lassen, gefällt oder wenigstens „Sichtschneisen“ geschlagen werden. Sie berufen sich darauf, dass die Rainstraße als Aussichtsstraße eingestuft sei. „Nach Rotenberg kommen viele Ausflügler, die das Panorama genießen wollen. Das Aussehen und der jetzige Wildwuchs ist dem Ort nicht würdig“, meint Anwohner Hermann Berner. Im April vergangenen Jahres hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt einen etwa acht bis zehn Meter breiten Saum am Straßenrand komplett roden lassen. Ein Radikalschnitt, der weder den Anwohnern noch den Jägern gefiel. „Die Abholzung geschah während der Brutzeit der Vögel. Auch eine trächtige Rehgeiß wollte dort wieder ein Kitz zur Welt bringen“, merkte ein Jäger an. Überhaupt erhob Siegfried Berner, der im Vorstand der Jägervereinigung für das Biotopwesen zuständig ist, offiziell Widerspruch gegen weitere Rodungen. „Bei dem Wald handelt es sich naturschutzrechtlich um ein wertvolles Biotop. Das Unterholz, das die Anwohner nun als Wildwuchs entfernen wollen, wird von Vögeln als Brut- und Nistmöglichkeit benötigt. Einen Kahlschlag wird es mit uns nicht geben.“ Dieses Hanggrundstück sei ein Teil einer wichtigen Grünbrücke, die sich für Wildtiere vom Kappelberg über die Rainstraße und das Gebiet unterm Württemberg bis zum Mönchberg zieht. „Die Stuttgarter Stadtverwaltung versucht, für teures Geld solche Grüninseln miteinander zu verbinden und hier soll eine intakte Struktur zerstört werden“, ärgerte sich ein Rotenberger Jäger.

Schwere Geschütze auf beiden Seiten. „Offenbar müssen wir uns entscheiden, ob das Gebiet als eine Aussichtsfläche mit parkähnlichem Charakter oder als ein Biotop genutzt wird“, meinte SPD-Bezirksbeirat Klaus Hecht. Obwohl er das Gefühl hat, dass selbst ein vorsichtiges Roden oder Sichtschneisen kein Patentrezept, sondern ein fauler Kompromiss sei, versuchten die Bezirksbeiräte eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird. So wollen sich Experten des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Anwohner, Mitglieder der Jägervereinigung und ein neutraler, Artenschutz-Experte im Sommer nochmals vor Ort treffen, um zu klären, wo noch Eingriffe möglich sind. „Sicher ist jedoch, dass wir keine Bäume kappen werden, da sie dann für Pilze anfällig sind. Der Hang wird zudem als Wald bestehen bleiben. Das Baurechtsamt hat uns zudem versichert, dass man aus der Bezeichnung ‚Aussichtsstraße‘ nicht das Recht auf Sichtschneisen ableiten kann“, so Bezold. Einzelne pflegerische Maßnahmen seien freilich machbar. Über diese Eingriffe soll im Sommer, wenn die Bäume belaubt sind, diskutiert werden. Sie würden dann im Winter 2015/16 und den nachfolgenden Wintern durchgeführt.

Fr 23.1.2015 - 16 Uhr - Sprechstunde mit StadtseniorenratFeinauer

Nach dem plötzlichen Tod von Christa Aspacher ist die Stellvertreterin Luise Maier neben Dieter Bossert in den Stadtseniorenrat Stuttgart für den Stadtbezirk Untertürkheim nachgerückt.

In der Jahreshauptversammlung des Stadtseniorenrates Stuttgart e.V. wurde Werner Feinauer für den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Stuttgart in den Vorstand des Stadtseniorenrates berufen.

Am Freitag, 23. Januar 2015 um 16:00 Uhr halten die neuen Vertreter des Stadtseniorenrates in der AWO-Begegnungstätte Widderstein, Widdersteinstraße 22 in Untertürkheim eine Sprechstunde ab, Schwerpunktthema ist:       Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Bei dieser vertraulichen Beratungssprechstunde erhalten Sie auch die entsprechenden Formulare und die Anleitung, wie diese auszufüllen und zu handhaben sind.

Auch Wünsche und Anregungen für den Stadtbezirk Untertürkheim wie z.B. Gehwegabsenkungen, Gehwegschäden usw. können angesprochen werden. Je nach Zuständigkeit werden die städtischen Ämter dann um Abhilfe gebeten.

Weinmanufaktur 2015 - CENA & ARTE - Das exclusive CommediaDinner TheaterFlyer

Am Freitag, 6. Februar 2015 sind bei uns die Schauspieler los! Freuen Sie sich bei „Der Bart ist ab oder Die Last der Ehre - Ein Barbarossa-Gaudium“ auf ein einzigartiges Schauspiel und auf beeindruckende Improvisationskünste. Garantiert mit dabei sind urkomische Szenen und genussvolle Momente.

Preis pro Person: 62,- €, inklusive Begrüßungssekt, Barbarossa-Menü kombiniert mit Schätzen aus dem Weinkeller, Mineralwasser.
Einlass: 19.00 Uhr /
Beginn: 19.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr
Mehr Infos:
https://www.weinmanufaktur.de/veranstaltungen/
termine/cena-e-arte-2015.html

Do 5.3.2015 - Legende Nachtcafé -
Ein Abend mit Wieland BackesFlyer

Am Donnerstag, 5. März 2015 begrüßt Sie Wieland Backes in der Weinmanu-faktur: Mit interessanten Gesprächen, Lesungen von spannenden Zitaten und bemerkenswerten Geschich- ten aus dem legendären Nachtcafé. Für lukullische Genussmomente sorgt das Team der Weinmanufaktur: Es erwarten Sie ausgewählte Weine und kleine Snacks.

Preis pro Person: 15,- € inkl. Begrüßungssekt
Einlass: 19.00 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr / Dauer: 90 Minuten - Mehr Infos:

https://www.weinmanufaktur.de/veranstaltungen/ termine/legende-nachtcafe.html
Karten für alle Veranstaltungen können Sie unter Angabe von Name, Adresse und Anzahl hier bestellen: weis@weinmanufaktur.de

Fr 6.3.2015 - Genussvolles Schwaben: Kulinarische Weinprobe mit Ewald Braden

Freitag, 6. März 2015 um 19 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim

Nach den Erfolgen der bisherigen Veranstaltungen 'Genussvolles Schwaben' gehen wir mit Ewald Braden in die vierte Genuss-Runde: Die Weinmanufaktur Untertürkheim und Ewald Braden, ehemaliger Leiter der Gastronomie bei der Allianz Lebensversicherungs AG, auch bekannt als PfundsKur-Koch, laden Sie herzlich zur Weinprobe der schwäbischen Art ein. Bei der Weinprobe 'Genussvolles Schwaben' kommen Sie in den großartigen Genuss von ausgewählten Weinen aus der Weinmanufaktur und den passenden schwäbischen Versucherlen aus der Speisenmanufaktur von Jens Monty Heerde. Ewald Braden begleitet Sie durch den Abend und führt mit humorvollen Anekdoten und erheiternden Geschichten in die 'Genussvolle Welt Schwabens' ein.  Natürlich dürfen Sie sich auf allseits bekannte schwäbische Klassiker wie Maultäschle mit Kartoffelsalat freuen... Seien Sie aber auch gespannt auf Bietigheimer Laubfrösche oder auf's Göckele im Samtrot.

  • Beginn: 19.00 Uhr
  • Kulinarische Weinprobe mit Sektempfang & Gruß aus der Küche, gefolgt von 7 Weinen und jeweils passenden schwäbischen 'Versucherlen'.
  • Preis pro Person: 55,- €

Vorherige Anmeldung erforderlich!
Begrenzte Teilnehmerzahl. Kartenbestellung: 0711 33 63 81-10
oder per Email weis@weinmanufaktur.de (Milena Weis)

Fr 13.3.2015 - Schokolade & Wein

Freitag, den 13. März 2015 Um 19 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim

Genuss pur in der Weinmanufaktur! Das dürfen Sie erwarten:
  • Begrüßungssekt im Sektbunker inkl. Sektpraline
  • Führung durch die Räumlichkeiten der Weinmanufaktur
    • Traubenannahme
    • Stahltankkeller
    • Abfüllanlage
    • traditionelle Holzfässer im Kreuzgewölbekeller
  • Sehens- und Wissenswertes rund um das Thema Sekt- und Weinbereitung
  • Fünf ausgewählte Schokoladensorten aus der Schokoladenmanufaktur Schell, dazu fünf exquisite Weine aus der Weinmanufaktur Untertürkheim
Preis pro Person 35,- € Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich!
Kartenbestellung: 0711 33 63 81-10 oder per Email weis@weinmanufaktur.de (Milena Weis)

Familienzentrum Mäulentreff platzt fast aus allen Nähten FAZ

UZ 17.1.2015 -Untertürkheim:
Angebot im Mäulentreff wird sehr gut angenommen –
Straßenfest im Sommer geplant

(ale) – Nach knapp vier Jahren hat sich das Untertürkheimer Stadtteil und Familienzentrum Mäulentreff fest etabliert, das Angebot wird sehr gut angenommen. „Wir platzen fast aus allen Nähten“, freut sich Leiterin Corinne Birgel. Dennoch sollen mit neuen Programmpunkten noch mehr Menschen angesprochen werden, unter anderem mit einem Straßenfest im Sommer.

Wie sich das Familienzentrum genau entwickelt, wussten die Initiatoren im März 2011 bei der Eröffnung noch nicht. einzig über den dringenden Bedarf waren sich alle Seiten einig. Zu Recht. „Wir sind mehr als zufrieden“, sagt Birgel. Die festen Programmpunkte werden sehr gut angenommen. Über die Jahre habe sich nun ein buntes und gemischtes Publikum herauskristallisiert. vielmehr noch stoße man bereits fast an die Kapazitätsgrenzen.

Das offene Bürgercafé lädt von Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr. Hinzu kommen Mittagstisch- und internationale Frühstücksangebote, es gibt Deutschkurse und Gymnastik sowie Infoveranstaltungen für Familien.

Für Kinder steht eine ständige Hausaufgabenhilfe, Lern- und Bastelangebote sowie Lesenachmittage auf dem Programm. „Es hat sich gezeigt, dass ein dauerhaftes Angebot für eine gewisse Sicherheit sorgt, daraus sind auch feste Kontakte unter den Besuchern entstanden“, sagt Birgel.
Darüber hinaus erfreut sich auch das Kulturangebot im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst in Untertürkheim“ steigender Beliebtheit. In regelmäßigen Abständen finden Vernissagen und Ausstellungen in den Räumen in der Mäulenstraße 5 statt. „Inzwischen kommen die ortsansässigen Künstler auf uns zu“, freut sich Birgel.

Logo Doch trotz aller Erfolge soll das Programm in Zukunft noch breiter aufgestellt werden. „Wir wollen noch mehr Menschen aus allen Altersklassen und Gesellschaftsschichten erreichen“. Vor allem Männer und Senioren sollen besser eingebunden werden. Vorstellen kann sich die Leiterin zum Beispiel ein wöchentliches Angebot für Senioren und weitere Einzelveranstaltungen. Dafür müssten aber die personellen Kapazitäten erhöht werden.

Um das Familienzentrum noch bekannter zu machen, lädt der Mäulentreff am 23. Mai 2015, von 15 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Und am 13. Juni 2015, von 14 bis 19 Uhr soll beim Mäulenstraßenfest die gesamte Angebotspalette demonstriert werden. Mit verschiedenen Mitmachaktionen für Jung und Alt.„Wir hoffen, dass sich auch zahlreiche Einrichtungen aus dem Stadtbezirk beteiligen“, sagt Birgel. Gemäß dem Motto des Familienzentrums: alle Untertürkheimer aus allen Altersklassen zu verbinden.

Inselstraße in S-Wangen 8 Wochen für Verkehr gesperrt

WANGEN: Ab 16.1.2015 wieder Kanalarbeiten - Umleitung über Ulmer Straße

Autofahrer müssen ab heute wieder mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in Wangen rechnen. Für den letzten Abschnitt der Kanalarbeiten muss ab heute die Inselstraße von der Fleiwa-Kreuzung in Fahrtrichtung Untertürkheim komplett gesperrt werden. Eine Umleitung über den Ortskern ist eingerichtet.

Die Arbeiten dauern circa acht Wochen.

Mehrfach Papiertonnen in Brand gesteckt

UNTERTüRKHEIM UZ 15.1.2015: Feuerwehr konnte Übergriff des Feuers auf Gebäude verhindern

(mk) - Die Anwohner im Untertürkheimer Ortskern sind beunruhigt: Seit Anfang des Jahres rückte die Feuerwehr mindestens zweimal wegen Bränden in Papiertonnen aus. In beiden Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Sonntagnacht griff der Brand bereits auf einen Holzzaun über. Die Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

Anwohner im Ortskern schauen besorgt zu ihren Müllcontainern, wenn die Freiwillige Feuerwehr ausrückt. Mindestens zweimal innerhalb einer Woche stand nachts eine Papiertonne in Flammen. „Am 8. Januar musste die Feuerwehr kurz vor Mitternacht in die Ötztaler Straße ausrücken. Dort brannte eine große Mülltonne“, bestätigte Polizeisprecher Thomas Geiger. Die Löscharbeiten verhinderten Schlimmeres. Die Plastikmülltonne war komplett geschmolzen, der Inhalt bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die Polizei ermittelte wegen mutmaßlicher Brandstiftung.

Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den Abfall in Brand gesteckt hatte, ist nun gestiegen. Am vergangenen Sonntag gegen 21.35 Uhr rückte die Feuerwehr abermals aus. Diesmal stand eine Grüne Tonne in einem Hinterhof in der Oberstdorfer Straße lichterloh in Flammen. „Der Brand in der Papiertonne hatte bereits auf den benachbarten Holzzaun übergegriffen“, berichtet Geiger. Auch hier verhinderten die Feuerwehrmänner, dass das Feuer auf eines der Gebäude übersprang. Die Polizei sicherte Spuren und befragte Anwohner. Die Furcht vor weiteren Anschlägen ist spürbar, zumal laut Anwohnern am Montag ein dritter Mülleimer in der Ötztaler Straße gebrannt haben soll.

Die Hausbesitzer haben bereits reagiert. „Etliche Nachbarn haben die Tore zu ihren Höfen abgeschlossen oder stellen ihre Papiertonnen in die abgeschlossene Garage“, sagt eine Anwohnerin der Ötztaler Straße. Auch sie sei beunruhigt, wenn sie Stimmen vor dem Haus höre.

Als am Dienstagnachmittag dann bereits wieder die Martinshörner zu hören waren, fürchteten viele einen weiteren Anschlag. Diesmal hatte der Einsatz einen anderen Hintergrund. „Im Bereich der Wallmersiedlung ist Öl auf dem Herd angebrannt“, sagt Polizeisprecher Tobias Tomaszewski.

Die Polizei bittet Zeugen, die am 8. Januar oder am 11. Januar etwas beobachtet haben, das mit den Bränden in Verbindung stehen könnte, sich beim Polizeirevier Ostendstraße unter Telefon 89 90-35 00 zu melden.

Einladung zur nächsten Bezirkbeiratssitzung Stuttgart Untertürkheim 13.01.2015

Untertürkheim. Dienstag, 13. Januar, 18.30 Uhr im Bezirksrathaus, Sitzungssaal, 1. OG, Großglocknerstraße 24-26 Rathaus

  1. Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem
    Stadtbezirk
  2. Gehölzbestände im Bereich der Rainstraße im Ortsteil
    Rotenberg, Bericht von Kilian Bezold, Garten-, Fried­
    hofs- und Forstamt, Leiter Bezirk Neckar
  3. Erhalt und Sanierung von Schutzhütten im Stadtbe­
    zirk, Bericht von Kilian Bezold, Garten-, Friedhofs­
    und Forstamt, Leiter Bezirk Neckar
  4. Karl-Benz-Platz, Pflegemaßnahmen und Neumöblie-
    rung, Bericht von Kilian Bezold, Garten-, Friedhofs­
    und Forstamt, Leiter Bezirk Neckar
  5. Anträge, Anfragen und Anregungen
  6. Bekanntgaben

Stuttgart 21-Bauarbeiten in Untertürkheim im Januar, Februar und März 2015

Stuttgart-21-Bauarbeiten in Stuttgart-Untertürkheim im Januar, Februar und März 2015

S-Bahn-Linie S1 verkehrt an einigen Samstagen bzw. Wochenenden im Januar, Februar und März
nur im 30-Minuten-Takt
• Haltausfälle am Neckarpark, in Unter- und Obertürkheim
• Fahrplanänderungen auf der Filstalbahn (Plochingen-Göppingen)

(Stuttgart, 2. Januar 2015) Die Deutsche Bahn AG wird im Januar, Februar und März 2015 für die Herstellung des Stuttgart-21-Tunnels „Untertürkheimer Kurve“ die bestehenden Gleisanlagen im Bahnhof Stuttgart-Untertürkheim weiter anpassen. Um eine flexiblere Betriebsdurchführung zu erzielen, bei der Zugfahrten auch im eigentlichen Gleis der Gegenrichtung möglich werden, sind umfangreiche Oberleitungsarbeiten erforderlich.

Auf Grund der Arbeiten stehen an allen Wochenenden von Samstag, 10. Januar 2014, bis einschließlich Sonntag, 15. März 2015, statt vier jeweils nur zwei Streckengleise zur Verfügung.

S-Bahn

Die S-Bahn-Linie S1 verkehrt an den Samstagen 10., 17., 24., 31. Januar, 7., 14., 21. und 28. Februar sowie 7. und 14. März 2015 nur im Halbstundentakt. Abfahrt in Plochingen Richtung Stuttgart zur Minute 8 und 38, in Esslingen zur Minute 18 und 48 sowie ab Hauptbahnhof in Richtung Plochingen zur Minute 25 und 55. Zusätzlich werden an den Wochenenden 21./22. Februar, 28. Februar/1. März und 7./8. März 2015 Züge der Linie S1 zwischen Bad Cannstatt und Mettingen umgeleitet und fahren die Stationen „Neckarpark“, „Untertürkheim“ und „Obertürkheim“ nicht an.

Zwischen Bad Cannstatt und Esslingen fahren Ersatzbusse. Die Haltestelle „Neckarpark“ kann an den Samstagen 31. Januar und 7. Februar während der VfB-Heimspiele nicht angefahren werden. Fußballfans müssen über Bad Cannstatt an-/abreisen. Grund hierfür ist die Sperrung der Straße bzw. der Station aus Sicherheitsgründen.

Hinweise

Die Busse fahren folgende Haltestellen im S-Bahn-Verkehr an: Bad Cannstatt (Bahnhofsvorplatz / Eisenbahnstraße), Neckarpark (Bahnhofsvorplatz), Untertürkheim (Bahnhof /Wunderstraße), Obertürkheim (Bahnhof / Göppinger Straße), Mettingen (Bahnhof / Cannstatter Straße) und Esslingen (ZOB, Haltestelle 6). Fahrräder können in den Bussen nicht mitgenommen werden.

Informationen zu den Fahrplanänderungen und den Bauarbeiten

Fahrgäste finden Einzelheiten zu den Änderungen auf Aushängen an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten. Der persönliche Fahrplan für die Bauzeiten steht im Internet unter www.bahn.de/persoenlicherfahrplan zur Verfügung. Informationen gibt es auch beim Kundendialog DB Regio Baden- Württemberg unter der Rufnummer 0711 2092-7087 (montags bis freitags, 7 bis 20 Uhr), unter der Service-Nummer der Bahn 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) sowie im SWR-Text auf den Tafeln 528 und 529.

Die Oberleitungsarbeiten finden im Bahnhof Stuttgart-Untertürkheim im Bereich der Mettinger Straße statt. Die Arbeiten an den Wochenenden werden durchgängig – auch nachts – ausgeführt. Für die Baumaßnahmen und die auftretenden Beeinträchtigungen bittet die Deutsche Bahn die Fahrgäste sowie auch die Anwohner um Verständnis. Reisende werden gebeten, soweit erforderlich eine frühere Verbindung zu wählen.
Bei Fragen zu den laufenden Bauarbeiten steht betroffenen Anwohnern die BauInfo Stuttgart–Ulm unter der Telefonnummer 0711-213 21 212 rund um die Uhr zur Verfügung.

Flyer: http://s14.yesspress.com/file/?id=ORfMROMosk4Lmn8CydL27A

Neue Projekte und Begegnungen für 2015

Stuttgarter Zeitung 2.1.2015 Obere Neckarvororte:
Die Bezirksvorsteher haben für das Jahr 2015 viele Pläne und Ideen. Von Caroline LeibfritzSTR

Untertürkheim: Dagmar Wenzel, die erst im Oktober die Nachfolge von Klaus .Eggert als Bezirksvorsteherin Untertürkheims angetreten hat, will sich vor allem den Verkehrsproblemen im Bezirk widmen. Denn besonders an der Widdersteinstraße und im Stadtteil Rotenberg haben die Anwohner mit Lärm und starkem Durchgangsverkehr zu kämpfen. „Auch das Bahnhofsviertel und der Karl-Benz-Platz werden weiter ein Thema sein", sagt  Wenzel.  

Rund   um   den   Bahnhof wünscht sie sich vermehrte Kontrollen - vor allem in den Spielhallen. „Wir haben in Untertürkheim gefühlte 20 Casinos, dabei sind nur zwei genehmigt", sagt die Bezirksvorstehe­rin. Darum, wolle sie sich im neuen Jahr kümmern.
Außerdem will Dagmar Wenzel prüfen, ob es im Bürgerhaus an der Strümpfelbacher Straße noch Kapazitäten gibt, um weitere Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen. „Diese Idee trage ich schon seit Jahren mit mir herum", sagt Wenzel. „Jetzt will ich das Thema Bürgerhaus angehen." Besonders am Herzen liegt Wenzel auch die Schulentwicklung im Bezirk. Hierbei sei wichtig, dass die Schulstandorte in Untertürkheim gesichert werden.

Di 6.1.2015 - 17 Uhr - Festliches Neujahrskonzert mit der Gruppe Brasspur

Am Dienstag, 6. Januar 2015, um 17 Uhr findet ein Festliches Neujahrskonzert mit der Gruppe Brasspur in der evangelischen Wallmerkirche in der Wallmerstraße 63 statt.

Great! Britain - so lautet das Motto des Neujahrskonzertes 2015 von brasspur. Ein musikalischer Streifzug von G. F. Händel, E. Elgar bis hin zu den legendären Rockbands, den Beatles und Queen. Neben diesen großen Klassikern erklingen schottische Folksongs, englische Filmmusik und bekannte Musical Songs. Very british, indeed!

Karten zu 10 Euro erhältlich über alle Geschäftsstellen der Untertürkheimer Volksbank, www.untertuerkheimer-volksbank.de
Den Reinerlös des Neujahrskonzerts stellt diese wieder der evangelischen Stadt- und Wallmergemeinde Untertürkheim zur Verfügung.

Im Stuttgarter Hafen - Drei Waggons mit Diesel kippen um

Von SIR/dpa 03. Januar 2015 - 14:36 Uhr - Stuttgarter Zeitung - 35 FOTOS HIER . . .

Im Stuttgarter Hafen sind am frühen Samstagmorgen drei Waggons mit Dieselkraftstoff umgekippt. Laut Polizei sei kein Diesel ins Erdreich gelangt. Verletzt wurde niemand. Ein Problem mit einer Weiche könnte zu dem Unfall geführt haben.

Stuttgart-Hedelfingen - Am frühen Samstagmorgen sind nahe der Hafenbahnstraße im Hafen Stuttgart drei mit Diesel gefüllte Zug-Waggons umgekippt. Probleme an einer Weiche hatten beim Rangieren mit einem Güterzug den Unfall mit hohem Schaden ausgelöst.
Drei Diesel-Waggons kippten in der Nacht zum Samstag um. Strommasten seien umgeknickt, Leitungen abgerissen und Gleise beschädigt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Lokführer habe sofort eine Notbremsung eingeleitet. Es sei kein Kraftstoff ausgelaufen. Niemand sei verletzt worden.
Die Beamten konnten zunächst keine genaue Schadenshöhe nennen. Wieso es zu dem Unfall mit der Weiche gekommen war, stand ebenfalls nicht fest. Am Sonntag könne man voraussichtlich mehr dazu sagen, so der Sprecher. Dann solle ein Kran die auf der Seite liegenden Waggons mit den Tanks aufrichten und auf die Schienen stellen. Noch am Samstag sollte der Diesel abgepumpt werden.
Der Bahnverkehr war laut Polizei nicht betroffen, da sich das Unglück auf einem privaten Gelände am Stuttgarter Hafen ereignet hatte.

Theater, Blues und Geschichten - das neue Programm vom KTKulturhausverein

UNTERTüRKHEIM:
präsentiert sein ausgewogenes Frühjahrsprogramm

UZ 7.1.2015 - (mk) - Auf dieses Frühjahrsprogramms haben Freunde und Fans des Kulturtreffs gewartet. Sie dürfen sich auf ein gewohnt ausgewogenes Angebot an Veranstaltungen freuen: Musiktheater, Blues, Geschichte, Lieder, Literatur und Lokalpolitik. Obwohl die Künstler wegen den räumlichen Kapazitäten nicht vor sehr großem Publikum gastieren, gelingt es den Machern des Kulturhausvereins abermals, tolle Kunstschaffende in die Strümpfelbacher Straße zu locken. (Beginn: 20 Uhr - außer 18.1.2015 - 17 Uhr)

  • Das Jahr 2015 beginnt der Kulturhausvereins mit einem Kracher: Mehrere Kunstschaffende haben sich zu einem musikalischen Großvergnügen zusammengetan. Die Sängerinnen und Sänger der Gesangsklasse der Untertürkheimerin Renate Brosch präsentieren am Sonntag, 18. Januar 2015, ein unterhaltsames Musiktheater. Unter dem Motto „Nice Little Smartphone World“ haben sie den klassischen Gesang „upgedatet“. Sie entführen die Zuhörer in die neue digitale Welt mit Arien aus Oper, Operette, Musical und mit Chansons rund ums Telefon und dessen moderne Nachfolger. Karl-Friedrich Schäfer begleitet die Sänger am Klavier. Für das richtige Ambiente sorgen die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Bühnenbild) und die Klasse von Professor Nico Fritz. Für das Projekt weicht der Kulturhausverein am Sonntag, 18. Januar um 17 Uhr , in die Sängerhalle aus.
  • Den nächsten Musikgenuss können die Besucher am Freitag, 6. Februar 2015, wieder im Kulturtreff genießen. In dem heimeligen Saal treten Udo Hauenstein & Winne Schniepp auf. Seit vier Jahren spielen die Beiden Blues, Boogie und Balladen sowie eigene Songs - mal rockig, mal swingig.STR
  • Am Freitag, 27. Februar 2015 erinnert sich Ortschronist Eberhard Hahn in seinem Bildvortrag an die Zwanzigerjahre des vorigen Jahrhunderts, die Machtergreifung, das Dritte Reich und den Krieg in Untertürkheim - eine Zeitspanne, die er als Kind und Jugendlicher erlebte.
  • Eine Woche später am 6.3.2015 geht es um Sekundenentscheidungen. Bei der Improvisationstheatershow von Impro Stuttgart erleben Besucher spontanes Theater.
  • Am Freitag, 13. März, lesen Kulturhausmacher aus ihren Lieblingsbüchern vor und am 20. März treffen sich Untertürkheimer, die den Ortskern schöner gestalten wollen am „Runden Tisch“ und überlegen, wie das Ortszentrum noch bunter werden kann.
  • Nach den Osterferien am 17.04.2015 bringt dann Felix Leopold Lieder aus dem poetischen und rebellischen Griechenland mit.
  • Den Abschluss bildet wieder eine Gemeinschaftsveranstaltung. Am 24. April laden die Naturfreunde Untertürkheim und der Kulturhausverein zum Mark-Twain-Abend mit dem Trio Leselust unter dem Motto „Bummel durch Deutschland“ in die Stadtbücherei.

Jetzt in Untertürkheim - BIOLAND-Restaurant CASSIOPEIA im Bootshaus

Bootshaus
Cassiopeia
Cass
Cassiopeia

BIOLAND-Restaurant

schwäbische Küche
vegatarische + vegane Küche

mit Live-Club


Inselstr. 147
70327 Stuttgart - Untertürkheim
(im Bootshaus hinter
dem Hallenbad)
Anders & Lieber GmbH
Tel. 0163 0814960
Live-Club - Termine

OASE

Donnerstag, 5.03.2015
ab 20 Uhr

Eintritt frei
Open Acoustic Stage Event – für Gitarristen, die gerne einmal spielen möchten, und für alle, die den vielfältigen Darbietungen lauschen möchten.
E-Mail:
anders(at)andersundlieber.de
Cassiopeia
BIOLAND-Restaurant
Cass Fotos:Enslin
Webseite:
www.cassiopeia-live.de/

www.facebook.com/ cassiopeia.live


Zwei Terrassen -
mit Neckarblick

Di - Fr: 17:00 - 22:30 Uhr
Sa: 10:00 - 14:00, 15:00 - 22:30 Uhr
So: 11:30 - 21:30 Uhr

Samstags von 10-14 Uhr
Bio-Brunch für 16,80 €
Live-Club

Schwoof mit
DJ Fred

Freitag, 13.03.2015
ab 21.30 Uhr

Eintritt: 5 €
Wer den Rummel auf der Theodor-Heuss-Meile und die diversen Ü-Partys nicht mag – bei uns geht es mit bunt gemischtem Publikum um den Spaß am Tanzen. Von Disco-Pop bis Rock mit Ausflügen in Latin oder Standard, hauptsächlich aus den 70igern bis 90igern. Unsere DJs erfüllen Euch gerne Eure Wünsche.

So 18.01.2015 - “Nice Little Smartphone World” in der Sängerhalle Untertürkheim Smartfone

… ein theatralischer Update des klassischen Gesangs in die schöne neue digitale Zukunft mit Werken aus Oper, Operette, Musical, Chanson…

Glanz und Elend der neuen Smartphone-Wirklichkeit spiegelt sich an diesem Abend gänzlich “unplugged” und auf amüsante Weise in der ganz analogen Welt des Belcanto von Mozart bis Bellini; Menottis “The Telefone” braucht genauso einen Update wie Kreislers “Telefonbuch-Polka” – dem modernen Kultcharakter unserer kleinen digitalen Nervensägen wird ordentlich gehuldigt – mal humorvoll, mal ganz ernsthaft. Sichern Sie sich einen der vorderen Plätze – natürlich online.

Gesangsklasse Renate Brosch, Karl-Friedrich Schäfer, Klavier in Kooperation mit: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Bühnenbild),
Klasse Prof. Nico Fritz (Entwerfen und Gebäudelehre)


Veranstaltungsort:

Sängerhalle Untertürkheim, Lindenschulstr. 29.

Sonntag, 18.01.2015, 17.00 Uhr

Tickets: http://www.kulturhausverein.com/kartenservice-kulturtreff

„Fit für´s Baby- ein offener Treff für Eltern mit Kindern im Alter von 0-2 Jahren“Ratz

Am 04.02.2015 startet der Treff „Fit für´s Baby“ des Städtischen Elternseminars in den Räumen des Kinder- und Jugendhauses CAFE RATZ in der Margaretenstr.67 in Untertürkheim.

Der erste Termin ist Mittwoch, der 4.2. von 9.30-11 Uhr und danach immer 14 tägig. Das Angebot ist kostenfrei und es kann auch nach dem 04.02.noch eingestiegen werden. „Fit für´s Baby“ richtet sich an Mütter und Väter, die auf folgende Fragen und Themen gemeinsam eine Antwort finden wollen: Tipps zur Erziehung, Veränderungen im Alltag, Kraft und Gesundheit (Wie erhalte ich meine Kraft und Gesundheit? Was tut mir gut?), vom Paar zur Familie (Veränderungen in der Partnerschaft, Zufriedene Eltern- zufriedene Kinder), Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Wiedereinstieg in den Beruf), Freizeitangebote im Stadtteil (was kann ich wo unternehmen?) und Kinderkrankheiten (spezielle Themen werden von einer fachkundigen Kinderkrankenschwester beantwortet).

Bei diesem Treff stehen Spaß, Austausch und Informationen im Vordergrund! Der Treff wird von Silvia Haug (Sozialpädagogin Elternseminar) und Sabine Lutz (Familienkinderkrankenschwester) begleitet. Um eine kurze Anmeldung per Mail an das elternseminar@stuttgart.de oder per Telefon (Sekr. 0711/216 80344) wird gebeten! Der Treff ist für kostenlos- der Einstieg jederzeit möglich. Für offene Fragen steht Nicole Lohbeck (Elternseminar) unter Tel.: 0711/ 216-80354 zur Verfügung.

Kinderfasching in Untertürkheim am Fr 13.02.2015 Ratz

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Kinderfaschingsumzug durch Teile von Luginsland.

Am Freitag den 13. Februar 2015 ziehen 256 Grundschüler gemeinsam mit dem Kollegium der Grundschule Luginsland und Mitarbeitern des Kinder- und Jugendhauses CAFE RATZ und lautem „Zicke-zacke, zicke-zacke, LUGINSLAND!“ durch das Wohngebiet.

Wer Lust und Zeit hat den Faschingsumzug stimmungsmäßig zu unterstützen ist herzlich dazu eingeladen, am Straßenrand zu stehen und Bonbons zu werfen.
Aufstellung ist um 10:40 Uhr vor der Luginslandschule. (Ende des Zugs ca. 11:40 Uhr danach noch Aktionen auf dem Schulhof)

Die Route führt durch folgende Straßen: Margaretenstr./ Bertramstr./ Ecke Paul-Collmer Heim (geplantes Eintreffen 11:00 Uhr) / Flohbergstr./ Erikastr./ Barbarossastr./ Barbarossaspielplatz/ Brodbeckweg/ Im Hopfengarten/ Margaretenstr./ Schulhof Luginslandschule.

Weiter geht es dann um 14.30 Uhr mit der großen Faschingsparty für Familien im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr.67. Dieses Jahr finden verschiedene Aktionen in vielen Räumen des Kinder- und Jugendhauses statt. Saalöffnung ist um 14:30 Uhr.

Von 15:00 bis 17:30 Uhr gibt es ein Programm mit Spielen, Tanzaktionen, Musik, lustiger Bastelei und Bewirtung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spielmobils MOBIFANT, des Kindertreffs und des CAFE RATZ proben schon das dreifache: „Zicke-zacke, zicke-zacke, CAFE RATZ!“ Hier sind Kinder mit ihren Familien herzlich willkommen! Natürlich verkleidet!

Der Eintritt für Kinder ab 4 Jahren beträgt 1,50€, Erwachsene bezahlen 3,00 € (bei gelungener Verkleidung gibt es für die Erwachsenen einen kleinen Preisnachlass). Kinder bis 3 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen auch unter 3365234-0!

31. Januar – 28. Februar 2015: Kulturmonat Februar 2015 - in der Uhlbacher Kelter

Kulturmonat Februar mit der Ausstellung "5 W" | Wein | Wald | Wiesen | Wasser | Wirtschaft |
Collegium Wirtemberg in Kooperation mit der Umweltakademie Baden-Württemberg in der Kelter Uhlbach
Karten: 07 11 / 327 77 58 - 0 - www.collegium-wirtemberg.de/index.php/k2

  • Samstag, 07. Februar 2015  - 20.00 Uhr - Joe Bauers Flaneursalon in der Uhlbacher Kelter, Uhlbacherstraße 221.
    Mit Eric Gauthier & Jens-Peter Abele, Dacia Bridges, Michael Gaedt & Anja Binder. Karten: 07 11 / 327 77 58 - 0
  • Freitag, 13. Februar 2015 - Klavier & Kästner mit Gabriele und Peter Grabinger Uhlbacher Kelter
  • Samstag 21. Februar 2015 (ausnahmsweise am Samstag) Finissimo EXTRA - Überragende Weine aus steilen Lagen
  • Samstag,28. Februar 2015 - Kult-Dinner von und mit Sommelier Evangelos Pattas und Sterne-Koch Frank Oehler, Speisemeisterei Hohenheim
  • Untertürkheimer Männervesper in der
    Besenwirtschaft Fritz Warth -Württembergstr. 46
Sa 28.2.2015 - 11:00 Uhr Untertürkheimer Männervesper in der Besenwirtschaft Fritz Warth - Thema: Das neue Bibelmuseum Stuttgart - Dr. F. Zeeb

KINDERSPIELSTADT 2015 RATZELBACH in UntertürkheimRatzelbach

Am Samstag, den 21. März 2015 ist RATZELBACH Anmeldetag!
Von Montag 03.08.2015 bis Freitag 07.08.15 ist das Kinder -und Jugendhaus CAFE RATZ in Stuttgart- Untertürkheim alias Kinderspielstadt RATZELBACH wieder fest in Kinderhand. In Zusammenarbeit mit den Spielmobilen Region Neckar und Bad Cannstatt und dem Kindertreff Untertürkheim soll dann zusammen mit 180 Kindern wieder ein kunterbuntes Stadtleben entstehen. Täglich von 10-17 Uhr beleben die Spielstadtbürger ihre Stadt und suchen sich einen Arbeitsplatz. Dort verdienen sie ihre eigenen Ratzel, z.B. als Radiomoderator, Schreiner, Bürgerbüro-Angestellter, Gärtner, selbständiger Unternehmer etc. Mit ihrem selbstverdienten Geld können die Kinder u.a. bei den Betrieben einkaufen, Waffeln kaufen, Briefe verschicken oder es auf der Bank anlegen. Natürlich müssen auch Steuern an die Stadt abgeführt werden. Die Kinder wählen am 2. Tag einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin, der oder die dann die unterschiedlichen Interessen der Bürger vertritt. So entsteht in einer Woche ein buntes Stadtleben mit Infrastruktur. Der Spielstadttag endet mit einer Bürgerversammlung.

Wie können Kinder angemeldet werden?

  • Anmeldetag im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ ist Samstag, der 21. März 2015 von 11-13 Uhr. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Kaffee-Tee- und Brezelverkauf für die Wartenden!
  • Alter: die Kinder müssen die 1. Klasse beendet haben, also angehende Zweitklässler sein.
    Das Höchstalter bei Spielstadtbeginn ist 11 Jahre
  • Bei der Anmeldung muss der Teilnehmerbetrag von 65.-€ in bar bezahlt werden. Eine Bezahlung über die Stuttgarter Family Card ist ebenfalls direkt vor Ort möglich. Auch das Family Card Guthaben Bildung und Teilhabe kann für die Anmeldung verwendet werden (nähere Infos dazu gibt es beim Bürgerbüro).
  • Zur Anmeldung bitte außerdem unbedingt ein Passfoto des Kindes (mit dem Namen auf der Rückseite) des Kindes für den Spielstadtpass mitbringen. Ohne das Foto kann die Anmeldung nicht angenommen werden.
  • Anmeldungen sind persönlich oder unter Vorlage unseres Vollmachtformulars, unterschrieben vom Erziehungsberechtigten des anzumeldenden Kindes, möglich. Die Vorlage ist direkt im CAFE RATZ erhältlich oder steht als Download unter www.caferatz.de zur Verfügung. Pro Person kann nur eine Vollmacht ausgestellt werden! Der/die Bevollmächtigte muss sich am Anmeldetag ausweisen können.

In der Woche nach RATZELBACH, also vom
10.8.2015 - 14.08.15 heißt es dann erstmalig in Obertürkheim: WILLKOMMEN IN DER VILLA FANTASIA!

Das Kinder- und Jugendhauses Obertürkheim villa jo verwandelt sich in einen fantastischen Märchengarten mit kreativen, sportlichen, kulinarischen und abenteuerliche Mitmachaktionen. Genaue Infos unter www.villajo.de.

Am Anmeldetag für RATZELBACH kann man sich auch direkt im CAFE RATZ für die VILLA FANTASIA anmelden, Mitarbeiter der villa jo sind Vorort. Wer an beiden Aktionen teilnehmen möchte, hat am 21.03.15 die Möglichkeit gleich beide Angebote zu einem reduzierten Preis zu buchen. (Ratzelbach: 65,- €, Villa Fantasia: 60,- €, bei Buchung von beiden Angeboten (Kombibuchung): 120,- €)

Ab dem 24. März, 14 Uhr ist eine Anmeldung für die VILLA FANTASIA in der villa jo möglich. Weitere Informationen über RATZELABCH im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ unter Tel. 0711/ 3365234-0 oder unter www.caferatz.de.

Fr 6.3.2015 - Improshow - Alles im KTAugenblick

Untertürkheim - Am Freitag, 6. März 2015, gibt es um 20 Uhr eine Improshow „Alles im Augenblick“. Boom, Geschichtenfeuerwerk! In der Improvisationstheatershow von Impro Stuttgart dreht sich alles um energiegeladenes spontanes Theater, das voller neuer Ideen und überraschender Wendungen steckt. Jede Szene entsteht aus dem Moment heraus, ist garantiert noch nie da gewesen und einzigartig. Risikobereit, charmant, wortgewandt und poetisch - mal fürs Herz, mal fürs Hirn und fast immer für die Lachmuskeln. Impro Stuttgart spielt rebellisches Improtheater.

Infos unter www.impro-stuttgart.de

Kulturhausverein Untertürkheim | Kulturtreff | Strümpfelbacher Straße 38
70327 Stuttgart-Untertürkheim
| www.kulturhausverein.com

UNTERTÜRKHEIM Fr 20.3.2015 - Runder Tisch zum Thema „Bunt statt Grau!

Der Kulturhausverein Untertürkheim lädt am Freitag, 20. März, um 20 Uhr zum „Runden Tisch“ zum Thema „Bunt statt Grau! – Es geht weiter!“in den Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38, ein.

Nachdem es im Jahr 2014 eine große Zahl von Aktionen gegeben hat, die für eine Aufwertung
des Untertürkheimer Stadtkerns gesorgt haben, wird es an diesem Abend darum gehen, welches die nächsten Schritte sein werden.

KTRunder Tisch


Zur Runden Tisch-Sonderseite

Mittwoch, 25. März 2015 - Frühjahrsmarkt in Untertürkheim

  • Der Frühjahrsmarkt in Untertürkheim findet in diesem Jahr am Mittwoch, 25. März, von 8 bis 17 Uhr in der Wallmerstraße zwischen Schlotterbeckstraße und Wartstaffel statt. In der Wallmerkirche ist die Marktstube bereits ab 7 Uhr geöffnet. Zahlreiche Händler freuen sich auf regen Besuch

KarfreitagCannstatter Karfreitagsprozession
am Fr 3.4.2015 um 15:30 Uhr

  • Die Karfreitagsprozession in Bad Cannstatt, die von der italienisch-katholischen Gemeinde organisiert und durchgeführt wird, hat eine lange Tradition. Bereits zum 38. Mal wird am Karfreitag ab 15.30 Uhr der Leidensweg von Jesus Christus eindrucksvoll in Szene gesetzt-.

  • Die Karfreitagsprozession beginnt um 15.30 Uhr im unteren Kurpark, führt dann zum Schulhof des Johannes-Kepler-Gymnasiums und später über die Marktstraße und den Daimlerplatz zurück zum Kurpark.      Foto: Enslin
  • =>karfreitag.htm - Fotos

RotweinnachtSamstag, 20. Juni 2015 - 10. RotweinNacht -
von 17 - 22:30 Uhr in der Widdersteinstraße in Uth.

Bereits zum zehnten Mal begeistert Untertürkheim in diesem Jahr seine Bewohner und Besucher mit der stimmungsvollen RotweinNacht. Die direkt in der Ortsmitte gelegene Widdersteinstraße verwandelt sich dabei in Stuttgarts längste Weintafel. An von Kerzenschein feierlich erleuchteten Tafeln bieten die engagierten und renommierten Weinbauern aus Untertürkheim und Rotenberg ihre besten Weine zum Verkosten an: Traditionelle wie außergewöhnliche Rot- und auch einige Weißweine können Sie verkosten. Seien Sie Gast und schließen Sie in einer lauen Sommernacht Freundschaft mit den exquisiten Weinen und dem charmanten Weinort Untertürkheim.

POLIZEI: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

29.12.2014 - Stuttgart-Untertürkheim (ots) - Unbekannte haben in der Nacht zum Montag (29.12.2014) in der Kappelbergstraße einen Gegenstand auf die Fahrbahn gelegt. Mindestens ein Fahrzeug fuhr dagegen, offenbar entstand jedoch kein größerer Schaden am dem Pkw. Ein 19-jähriger Autofahrer erstattete Anzeige, nachdem er gegen 01.20 Uhr im Kurvenbereich über einen Gegenstand gefahren war. Dabei handelte es sich um eine Fußplatte eines mobilen Verkehrszeichens, die offenbar mutwillig von Unbekannten auf die Fahrbahnmitte gelegt wurde. Nach der Unfallaufnahme stellten die Beamten unweit der Unfallstelle im Baustellenbereich an der Großglocknerstraße weitere auf die Fahrbahn geworfene Gegenstände fest. Die Polizei sucht Zeugen und Geschädigte und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 8990-3500.

Joe Bauer - Foto: Enslin

Bürger haben in allen Bezirksbeiräten nun das Wort

UZ 19.12.2014 - UNTERTüRKHEIM: Fünf Minuten für Anwohnerfragen feierte Premiere

(mk) - Als letzter Bezirksbeirat in den Oberen Neckarvororten ermöglicht Untertürkheim seinen Bürgern, in den Sitzungen Anliegen vorzubringen. Die „fünf Minuten für den Bürger“ zu Sitzungsbeginn feierte diesen Monat Premiere - mit Erfolg, wobei sich die „Regeln noch herumsprechen müssen“, so einige Bezirksbeiräte.

Auf Antrag der SPD-Bezirksbeiratsfraktion zog Untertürkheim nun in Sachen eingeschränktem Mitspracherecht in Bezirksbeiratssitzungen nach. Kurz nach dem offiziellen Beginn der öffentlichen Sitzungen haben die Bürgerinnen und Bürger, die Gelegenheit, in kurzer Form ihr Anliegen und vor allem ihre Fragen vorzubringen. „Die Bürger können dann allerdings nicht erwarten, dass die Bezirksbeiräte eine Lösung oder Antworten parat haben, sondern die Fragen werden aufgenommen und gegebenenfalls dem entsprechenden Amt innerhalb der Stadtverwaltung weitergegeben“, machte Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel deutlich.

Bei der Premiere vor wenigen Tagen berührten die Redebeiträge der Anwohner zwei Themen, die später als Tagesordnungspunkte auf dem offiziellen Programm standen, was dazu führte, dass die Bürger nach ihren Anfangsstatements auch bei der anschließenden Debatte der Bezirksbeiräte mit den städtischen Referenten mitdiskutieren wollten. „Das ist zwar nachvollziehbar, aber nicht vorgesehen“, bat Wenzel zum Verständnis. Auch von den Bezirksbeiräten unterschiedlicher Parteien kam nach der Premiere die Befürchtung auf, dass sonst die Sitzungen ausufern würden. Bezirksbeiratssitzungen seien kein Bürger-Diskussionsforum. Die Bürger, die die Chance nutzen, etwas zu fragen, erhalten von der Stadtverwaltung eine Antwort zugeschickt. Zudem stünde es den Parteien offen, die Anregungen aufzugreifen.

STUTTGART 21 - Bahn legt neues Konzept für Abstellbahnhof vor

Uz 18.12.2014 - UNTERTüRKHEIM: Verzicht auf Überbrückungsbauten im Bereich Herzogenberg - Abstellflächen nun auch in Obertürkheim und Münster

Die Bahn hat ihre Pläne für den Abstellbahnhof Untertürkheim grundlegend überarbeitet. Die Neukonzeption sieht eine geänderte Zuführung in den Abstellbahnhof vor. Zwei bislang auf der Cannstatter Seite geplante Überbrückungsbauwerke fallen weg. Statt des Technischen Servicepunkts, der von Bürgern teilweise heftig kritisiert wurde, plant die Bahn nun eine Fläche mit Werkstatthalle ein. Die neuen Pläne wurden gestern beim Eisenbahnbundesamt eingereicht. Das Verfahren inklusive Bürgeranhörung beginnt damit neu.

Von Mathias Kuhn
Die Planungsabschnitte von Stuttgart 21, die vom künftigen Hauptbahnhof in Richtung Fildern, Bad Cannstatt und nach Unter- und Obertürkheim führen, sind planfestgestellt. Dort wird bereits gebaut. Davon ist Abschnitt 1.6b, der Abstellbahnhof Untertürkheim, ein weites Stück entfernt. In Untertürkheim sollen Teile der Aufgaben von Fahrzeugreinigung und -instandhaltung verlagert werden, die heute im Abstellbahnhof am Rosensteinpark ausgeführt werden. 2009 stellte die Bahn Pläne für den neuen Servicebahnhof vor. Er ist auf dem Gelände des heutigen Güterbahnhofs vorgesehen. Verschiedene Ämter der Stadt als auch Anwohner aus Untertürkheim brachten etliche Einwände vor. Seit drei Jahren ruht das Verfahren. Die Projektgesellschaft hat die ursprünglichen Planungen grundlegend modifiziert. „Die DB-Projekt Stuttgart-Ulm Gesellschaft hat eine neue Konzeption für den Abstellbahnhof Untertürkheim entwickelt“, erklärte ein Bahnsprecher gestern.

Auffälligste Neuerung: Zwei geplante Überwerfungsbauwerke, die etwa auf Höhe des Gebiets Herzogenberg zur Anbindung des Bahnhofs Bad Cannstatt und zur Remsbahn Richtung Waiblingen gedacht waren, sind demnach nicht mehr erforderlich. Statt aufwendiger Eisenbahnbrücken und der daran anschließenden Rampen sei die Leistungsfähigkeit der Bahnanlage auch mit Weicheneinbauten gegeben. Damit will die Bahn zum einen Kosten in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro einsparen, zum Zweiten sieht sie darin den Vorteil, Schallemissionen zu vermeiden und insgesamt die Schallbelastung zu reduzieren.

Darüber hinaus - dies wurde in der November-Sitzung des Untertürkheimer Bezirksbeirats gefragt - werde der Abstellbahnhof über die gleichen Parameter verfügen. Die Planungen beinhalten weiterhin Anlagen für die Innen- und Außenreinigung von Zügen. Die Länge der Gleisanlagen für die Abstellung von Zügen wurde um rund 1500 Meter auf insgesamt 8856 Meter erweitert. „Zusätzliche Abstellgleise werden aber auf bisherigen Flächen realisiert“, beruhigt der Bahnsprecher. Neu in den Planungen tauchen vorhandene Gleisinfrastruktur in Münster und Obertürkheim auf.

Technischer Servicepunkt entfällt

Auch der wegen der starken Lärmemission von Anwohnern heftig kritisierte „Technische Servicepunkt“ fehlt in der Neukonzeption. Dafür plane die Bahn aber weiterhin eine Fläche ein, auf der eine - dann eingehauste - Werkstatthalle gebaut werden kann.

Die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH hat heute die neuen Planunterlagen für den Abstellbahnhof beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht. Damit werde das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1.6b neu begonnen. Das bedeute, dass das Eisenbahnbundesamt die Unterlagen nun auf Vollständigkeit prüfe. Zudem werden danach die Träger öffentlicher Belange - auch die Stadt - beteiligt und es wird eine Bürgeranhörung geben. „Da der Abschnitt 1.6b ist aber nicht zeitkritisch ist, gefährdet er das Gesamtprojekt nicht“, meint ein Bahnsprecher.

BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer sieht dies anders. „Dass das S21-Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1.6 b komplett neu begonnen wird, ist ein Offenbarungseid für die Bahn.“ Dieses „Zurück auf Los“ bei den Abstellbahnhofplanungen bedeutet nach den bisherigen Erfahrungen ein Zeitverzug von mindestens zwei bis drei Jahren. Eine Inbetriebnahme von Stuttgart 21 im Jahre 2021 ist völlig unrealistisch, da ja auch im Filderbereich die S21-Planungen wegen der negativen Wirkungen auf den S-Bahnverkehr feststecken würden.

Bürger machen grauen Ortskern bunter

plakatBuchzelle
---------- Fotos : Enslin -------------------
UZ 18.11.2014 - Untertürkheim:
Grünes Licht für Bücherzelle am oberen Ende der Fußgängerzone - Bänke am Karl-Benz-Platz erhalten Farbe

Die Woche fing für Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel gut an: Sie konnte die Genehmigung für die Bücherzelle in der Fußgängerzone in den Händen halten. Aktive Bürgerinnen und Bürger haben sich für die Idee engagiert und mit Wenzels Unterstützung grünes Licht von den Ämtern erhalten. „Die Bücherzelle wird ein weiterer Mosaikstein zur Verschönerung des Ortskerns“, sagt Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin. Die Jugendräte wollen Farbe auf den Karl-Benz-Platz bringen: Die Bänke werden gestrichen. Zudem starten die Jugendlichen eine Häkelaktion. .... >> ... mehr ... <<

Parkchaos im Zentrum von Untertürkheim - Ordnungsamt überfordert

UZ 16.12.2014 -UNTERTüRKHEIM: Ab 18 Uhr fehlen Kontrollkräfte in den Vororten - Feuerwehr beklagt zugestellte Kreuzungsbereiche

Für die Bezirksbeiräte und die Zuhörer war die Bezirksbeiratssitzung desillusionierend. Mündlich und per Fotos beschrieben sie die Parksituation im Ortskern: abgestellte Autos vor dem Zebrastreifen an der BW-Bank, Dauerparker an der Ecke Oberstdorfer-/Silvrettastraße, Falschparker in der Dietbachstraße. Jeder Zuhörer konnte weitere Beispiele nennen. Thomas Grab vom Ordnungsamt der Stadt konnte wenig Hoffnung auf Besserung machen. Im Schnitt zehn Mitarbeiter sind werktäglich in einem Gebiet, das die Neckarvororte, Stuttgart-Nord und Stuttgart-Ost umfasst, unterwegs. Ab 18 Uhr fehlt die Kontrolle komplett. „Das ist resignierend“, meinte SPD-Bezirksbeirat Klaus Hecht.

Von Mathias Kuhn

Es vergeht für Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel keine Woche, in der ein oder mehrere Bürger sie auf Falschparker ansprechen. Aus diesem Grund hatte sie die Verantwortlichen der städtischen Verkehrsüberwachung gebeten, über ihre Arbeit zu berichten. Die Antworten haben die Zuhörer sicherlich nicht beruhigt. Insgesamt 132 Beschäftigte sind in Stuttgart für die Kontrollen des Verkehrs zuständig, 43 für den fließenden, also für Geschwindigkeitsübertretungen, 89 für den ruhenden Verkehr. Was sich jedoch durchaus komfortabel anhört, relativiert sich für den Stadtbezirk Untertürkheim und die anderen Oberen Neckarvororte schnell. Für sie ist das Team Ost mit 15 Kräften zuständig. Ihr Aufgabengebiet umfasst zusätzlich zu den Neckarvororten, Stuttgart-Ost und sogar Stuttgart-Nord. „Bei einem Zwei-Schichtbetrieb bedeuten 15 Mitarbeiter unter Berücksichtigung von Krankheit und Urlaub je fünf oder sechs Mitarbeiter pro Schicht“, so Grab. Dennoch hätten seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Augsburger Straße - das Parkdeck und die Parkschein-Stellflächen im Ortskern - vergangenes Jahr 2741 Strafzettel ausgestellt. In der Großglocknerstraße waren es 840 und in der Stubaier Straße beispielsweise 425 „Knöllchen“.

Dem Falschparkchaos werden die Politessen und ihre männliche Kollegen allerdings nicht Herr. „Dabei ist Falschparken kein Kavaliersdelikt, sondern es kann Menschenleben gefährden. Beispielsweise, wenn die Freiwillige Feuerwehr wegen der abgestellten Autos im Kreuzungsbereich mit ihren schweren Fahrzeugen nicht um die Kurve kommen“, klagte Matthias Madeja aus eigener Erfahrung als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim. Er konnte einen dieser Brennpunkte auch benennen. An der Ecke Oberstdorfer/Silvrettastraße stehen regelmäßig Falschparker. „Die zudem von den Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts nicht verwarnt werden“, ergänzte FDP-Bezirksbeirat Michael Marquardt. Er hat sowohl Falschparker als auch die wegschauenden Kontrolleure fotografisch belegt.

SPD-Bezirksbeirat Werner Kapitza fügte einen weiteren Gefahrenpunkt an: In der Augsburger Straße stellen regelmäßig Autofahrer ihre Fahrzeuge vor und hinter dem Fußgängerüberweg an der BW-Bank ab - illegal und trotz Parkverbotsschilds. „Doch auch Polizeibeamten scheint dies nicht zu stören. Mehrfach habe ich Polizeifahrzeuge vorbeifahren sehen, ohne anzuhalten.“ Dabei könnten die Ordnungshüter des Landes durchaus auch durchgreifen. „Es gibt eine Parallelzugehörigkeit von uns städtischen Ordnungshütern und von den Kollegen der Polizei“, so Grab. Vor allem in der Nacht und an den Wochenenden wären Falschparker eine Angelegenheit für die Polizei - theoretisch. Denn werktags spätestens ab 18 Uhr kehren die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts den Straßen in den Neckarvororten den Rücken. „Bis 22 Uhr sind wir dann nur noch in der Innenstadt und dem Westen präsent“, gestand Grab, hatte aber den Untertürkheimern einen vermeintlichen Trost. „Im Vergleich zum Chaos im Stuttgarter-Westen ist es bei Ihnen noch erträglich.“

Dies wollten die Bezirksbeiräte nicht auf sich beruhen lassen. Werner Feinauer führte als ein weiteres Beispiel mit Gefahrenpotenzial die Dietbachstraße auf Höhe des Schützenhauses an. „Es müssen Lösungen her“, forderte er. Martin Glemser von den Grünen schlug beispielsweise eine konzertierte Aktion an einem Abend vor, an der Polizei, Feuerwehr und die neu gegründete Eingreiftruppe des Ordnungsamts die zugestellten Engstellen und Kurven im Ortskern, an denen die Feuerwehr nicht durchkommt, „freischleppen“ lässt. Grab wollte keine allzu großen Hoffnungen machen. „Wenn man sie so hört, könnte man resignieren“, urteilte Hecht, wobei er noch gar nicht über das Parkchaos in Rotenberg gesprochen habe.

Keine Ruhe in der Widdersteinstraße

UZ 13.12.2014 - UNTERTüRKHEIM: Anwohner klagen über Durchgangsverkehr und Lärm bei Nacht in der Fußgängerzone

Jetzt reicht‘s den Anwohnern in der Widdersteinstraße: In der vergangenen Bezirksbeiratssitzung machten sie ihrem Ärger Luft. Sie klagen darüber, dass die Fußgängerzone immer öfter als Durchfahrtsstraße missbraucht, und dass vor den Gastronomiebetrieben geparkt wird. An warmen Tagen sitzen und lärmen die Gäste zudem bis weit in die Nacht im Freien, obwohl für diese Zeiten keine Außengastronomieerlaubnis mehr vorliege.

Von Mathias Kuhn

Seit Wochen wühlen die „Zustände in der Widdersteinstraße“ die Anwohner im Ortskern auf. Zu Beginn der vergangenen Bezirksbeiratssitzung brachten sie nun ihren Unmut deutlich zum Ausdruck. Seit Jahrzehnten wohnen die meisten in der Ortsmitte, doch in den vergangenen Monaten habe sich die Wohnqualität erheblich verschlechtert, erklärte ein Anwohner als Sprecher der Anwohner-Initiative. Sie beklagt zwei Missstände: die nächtlichen Ruhestörungen durch Außengastronomie und den ständigen Durchfahrtsverkehr. „Dabei ist die Widdersteinstraße deutlich als Fußgängerzone ausgewiesen“, meinte der Anwohnersprecher. Sein Nachbar zeigte zum Beweis ein Foto des Verkehrsschilds mit einem Erwachsenen und einem Kind auf blauem Hintergrund, dass den gepflasterten Bereich als Gehweg ausweist. Am unteren Eingang in der Augsburger Straße wird dieser Hinweis ergänzt durch den Zusatz „Lieferverkehr und Zufahrt zu den privaten Stellplätzen frei“. Am oberen Ende, auf Höhe der Begegnungsstätte, fehlt der Hinweis - bewusst. Von oben, so die Überlegung der Verkehrsplaner, soll kein Auto in die Fußgängerzone fahren. Die Realität, das bestätigten auch die Bezirksbeiräte, sieht jedoch anders aus. „Regelmäßig wird die Widdersteinstraße zum Schleichweg. Auto- und motorisierte Zweiradfahrer nutzen sie als Durchgangsstraße, Fahrradfahrer rasen mit hoher Geschwindigkeit übers Pflaster Richtung Bahnhof“, so die Anwohner.

Hinzu komme, dass die breite Fußgängerzone als Parkplatz missbraucht werde. Während der Mittagszeit und am Abend stellen Besucher mancher Gastrobetriebe verbotenerweise ihre Fahrzeuge vor den Privathäusern ab, um vor den Gaststätten im Freien zu sitzen und zu essen. Nachdem gutes Zureden mit den Gaststättenbesuchern und dem Wirt nicht gefruchtet habe, haben die Bewohner sich nicht anders zu helfen gewusst, als die Polizei zu alarmieren. 14 Mal hat ein Hausbesitzer in den vergangenen Wochen im Polizeirevier im Stuttgarter-Osten angerufen. „Passiert ist praktisch nichts, selten kam eine Streifenwagen-Besatzung vorbei.“

Diese Erfahrung haben die Anwohner auch gemacht, als sie wegen nächtlicher Ruhestörung um Beistand baten. An den warmen Sommer- und Herbsttagen bleibe die Außengastronomie mancher in der Widdersteinstraße ansässiger Betriebe oft bis weit nach Mitternacht geöffnet - mit unangenehmen Folgen für die Nachbarn. „Lautstark wird dann diskutiert, gefeiert und oft dringt laute Musik von Radio, Fernsehen oder CD auf die Straße“, erzählen die Anwohner. Die SPD-Bezirksbeiratsfraktion hat auf die Beschwerden reagiert. Sie beantragt, dass ein Gastronomiebetrieb für die kommende Freiluftsaison keine Genehmigung für die Außenbewirtschaftung mehr erhalten soll. Der Bezirksbeirat wird darüber in der kommenden Sitzung diskutieren.

Historische Kraftwerkturbine wieder in BetriebTurbine Neu

UZ 8.12.2014 - UNTERTüRKHEIM:
Beim Brand zerstörter Generator erzeugt wieder Strom - Eine Million Euro investiert

Blau-rot gestrichen und repariert: Nach dem Brand im August 2013 sind Generator und Turbine des Wasserkraftwerks jetzt wieder am Netz. Fotos: Kuhn

15 Monate nach dem verheerenden Brand im Wasserkraftwerk am Karl-Benz-Platz sind seit dieser Woche wieder alle vier Turbinen im Einsatz. Der durch das Feuer zerstörte Generator der historischen Kaplanturbine wurde in den vergangenen Monaten überholt. Da der „Generator-Oldtimer“ ein Unikat ist, mussten einzelne Teile originalgetreu neu hergestellt werden. Parallel dazu wurde die Zeit für eine Revision der Kaplanturbine aus dem Jahr 1924 genutzt. Nach erfolgreichen Tests wird die historische Turbine vermutlich diesen Mittwoch wieder ans Netz gehen.

Von Mathias Kuhn

Wer das blau-rote Monstrum am Ende der langen Kraftwerkshalle betrachtet, käme nicht auf die Idee, dass er vor einem Industriedenkmal steht, das darüber hinaus noch bestens funktioniert. Seit dieser Woche erzeugen die Kaplanturbine und der über ihr thronende Generator wieder Strom für rund 1000 Stuttgarter Haushalte - im Optimalfall bis zu 650 Kilowattstunden. Die Kaplanturbine stammt aus dem Jahr 1924. Sie ist eine der ersten dieser Bauart und die erste Kaplanturbine von Bedeutung in Deutschland - ein Industriedenkmal. Dank ihrer Konstruktionsweise kann sie auf schwankende Zuflüsse im Neckarkanal reagieren und damit einen höheren Wirkungsgrad als die bis dato gängigen Turbinen erzielen. Am 29. August vergangenen Jahres drohte ihr Ende. Ein technischer Defekt löste einen Brand in dem mächtigen Generator aus, in der Folge explodierten zudem Transformatoren. Mehrere Minuten waren Teile von Untertürkheim und Wangen ohne Strom, ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei brachte den Brand unter Kontrolle.

Angespannt warteten die EnBW-Experten in den darauffolgenden Tagen ab, was die Untersuchungen über die Auswirkungen des Feuers ergeben. Viele Teile des Generators waren sichtbar schwarz verschmort. Die Hauptsorge galt allerdings der geschichtsträchtigen Turbine, die unter ihm im Wasser steht. Die Erlösung: „Glücklicherweise hat sie keine großen Schäden abbekommen“, sagt EnBW-Verantwortlicher Klaus Teufel. Das Unternehmen entschied sich, den Generator reparieren zu lassen. Eine ehrgeizige Aufgabe. Weil auch der Generator ein „Oldtimer“ und in seiner Art ein Unikat ist, liegen keine Ersatzteile auf Lager. „Sie mussten möglichst originalgetreu neu konstruiert und angefertigt werden“, so Teufel. Das Gehäuse selbst blieb weitestgehend erhalten, wurde aber gereinigt und neu gestrichen. Die Wicklungen und die Bleche habe eine Spezialfirma allerdings komplett erneuert.

Die Zeit der Generatorerneuerung nutzte die EnBW, um eine Revision der Turbine, die in einem Jahr angestanden wäre, vorzuziehen, um eine zweite Außerbetriebnahme innerhalb kurzer Zeit zu verhindern. „Bei der Revision wurde die Turbine komplett zerlegt, von Grund auf konserviert, neu gelagert und auch zeitgemäßere Standards eingebaut“, so Teufel. Bis vergangenes Jahr wurden die Lager mit Fett geschmiert. Aus Kosten- und Umweltschutzgründen stellte die EnBW nun auf Wasserschmierung um. Auch ein neuer Sternpunktschrank mit Strom- und Spannungswandler wurde installiert. Generatorerneuerung und Revision der Turbine verursachten Kosten in Höhe von einer Million Euro. Im November wurden die Turbinen- und Generatorteile installiert und angeschlossen. In den vergangenen Tagen durchlief die Anlage verschiedene Testläufe, Notfälle wurden simuliert - mit Erfolg. Nach 15-monatiger Zwangspause bekamen die Kaplanturbine und der Generator „grünes Licht“. Sie werden vermutlich am Mittwoch wieder in Betrieb gehen. Der zusätzlich im Untertürkheimer Wasserkraftwerk produzierte Strom wird ins Netz eingespeist werden. Mit den drei kleineren Francis-Turbinen - die bereits kurz nach dem Brand wieder Strom generierten - erzeugt das Wasserkraftwerk - im Übrigen das erste kommunale Kraftwerk in Baden-Württemberg - bis zu sieben Millionen Kilowattstunden im Jahr - regenerative Energie für 2000 Haushalte.

HotelNeues Heim für Wohnungslose

Caroline Leibfritz  - 05. Dezember 2014 - Stuttgarter Zeitung -
Das Hotel Beißwanger in Untertürkheim wird zur sozialen Einrichtung der Caritas. Mitte Dezember soll der Umzug der betreuten Personen beginnen.

Bei ihrer Sitzung am Dienstagabend sind die Untertürkheimer Bezirksbeiräte von einer Nachricht ziemlich überrascht worden. Wie Stefan Spatz, der Leiter des Stuttgarter Sozialamtes, mitteilte, wird das frühere Hotel Beißwanger an der Augsburger Straße in Untertürkheim zum Jahresende in eine Einrichtung für Wohnungslose umgewandelt. Bislang sind die von der Caritas betreuten Wohnungslosen in einem Gebäude an der Landhausstraße im Stuttgarter Osten untergebracht. Weil der Mietvertrag aber nicht verlängert wird, muss die Einrichtung kurzfristig umziehen. Bereits im Zeitraum zwischen dem 15. und dem 18. Dezember soll der Umzug von statten gehen.
Der Leiter des Bereichs „Armut, Wohnungsnot und Schulden“ beim Stuttgarter Caritas-Verband, Manfred Blocher, erklärte, dass insgesamt 23 Personen von Stuttgart-Ost nach Untertürkheim umziehen müssten. Hintergrund sei, dass der Mietvertrag für das Gebäude an der Landhausstraße nach zehn Jahren auslaufe und – anders als bisher vermutet und erhofft – nicht verlängert werde. Daher habe sich der Caritas-Verband kurzfristig nach einer Alternative umgesehen. „Öffentliche Gebäude, die man nutzen könnte, gibt es in Stuttgart nicht mehr“, sagte Blocher. „Das Hotel Beißwanger war das einzige passende Angebot.“-------- Foto: Enslin --------

Vor allem Männer werden in der Einrichtung betreut

Die Unterkunft an der Augsburger Straße soll Platz für 30 Menschen bieten. Bei den betreuten Personen handelt es sich nach den Worten von Blocher um Wohnungslose, die Unterstützung benötigen. Vor allem allein stehende Männer im Alter von 40 bis 60 Jahren würden in der Einrichtung betreut, es gebe aber auch einzelne Paare. Einige von ihnen, so Blocher, hätten Alkoholprobleme.
„Unser Ziel ist, Obdachlosigkeit zu vermeiden, die Menschen zu integrieren und sie unter Umständen dazu zu befähigen, eine eigene Wohnung zu beziehen“, erklärte Blocher. Zwei Caritas-Mitarbeiter seien für die Betreuung der Menschen zuständig. Hinzu kommen laut Blocher acht Personen, die im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes, als Minijobber oder ehrenamtlich mitarbeiten. Zudem gebe es einen Pförtner und einen Wachdienst.

Kritik am kurzfristigen Zeitplan

Einige Bezirksbeiräte kritisierten, dass die Mitteilung über die Umwidmung des Hotels Beißwanger sehr kurzfristig komme. Auch sei der Standort an der Augsburger Straße für Menschen mit Alkoholproblemen nicht gerade ideal, da es im Umkreis viele Kneipen gebe. Daher müsse sichergestellt sein, dass die „Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten“, wie sie von der Caritas genannt werden, tagsüber einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen könnten.
Manfred Blocher räumte ein, dass die örtliche Nähe zum Untertürkheimer Bahnhof und zu den Wirtschaften problematisch sei. Die Caritas betreibe aber nicht nur Sozialarbeit. „Die Leute bekommen auch ein hauswirtschaftliches Training, damit sie eigenständig leben können“, so Blocher. „Außerdem unternehmen wir Ausflüge und bieten den Menschen ein Kulturprogramm.“

Die Bezirksbeiräte fordern ausreichend Personal

Mit den bisherigen Nachbarn in Stuttgart-Ost, erklärte Blocher, habe es keine Probleme gegeben. Er sei zuversichtlich, dass es in Untertürkheim so bleibe.
Die Bezirksbeiräte nahmen die Umwidmung des Hotels Beißwanger zur Kenntnis, forderten aber ausreichend Personal und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bewohner. In den Bezirksbeiratssitzungen soll künftig regelmäßig über die Einrichtung berichtet werden. Für die Anwohner soll es einen Ansprechpartner geben.

Bauers Depeschen - Joe Bauer - Samstag, 29. November 2014 - 1388. Depesche

... Das Herumgehen in der Stadt schärft den Blick auf Zusammenhänge. Das Verleugnen, das Verdrängen und Vergessen ist überall präsent. Bestes Beispiel ist das Hotel Silber, die ehemalige Gestapo-Zentrale am Karlsplatz. Bis heute leben Menschen in der Stadt, die im Hotel Silber einsitzen mussten. Ewald Conzmann (94), den Gewerkschafter und Bürgerrechtler vom Raitelsberg, hat man gleich zweimal im Hotel Silber eingesperrt. 1938 einige Tage im „Dritten Reich“, 1956 ein paar ­Wochen in der Bundesrepublik (er war Kommunist).

Die Stadt hat bekanntlich vor, wenigstens Teile der ehemaligen Gestapo-Zentrale als Lern- und Gedenkort zu gestalten. Mit welchem Inhalt, ist auch fast 70 Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur nicht klar. Die jahrzehntelange Verschandelung des Hotels Silber, die Hinweise reaktionärer Stadtpolitiker auf die nicht mehr vorhandene Ursprungsarchitektur sind zynisch und schäbig angesichts der Geschichte dieses Orts. Kommen wir auf diesem Weg zu einem bitteren Jubiläum.

Vor genau 70 Jahren, am 30. November 1944, haben die Nazis neun Mitglieder der Stuttgarter Widerstandsgruppe Schlotterbeck aus Luginsland im KZ ­Dachau ermordet.

Maria Schlotterbeck, Gotthilf Schlotterbeck, Gertrud Lutz, Else Himmelheber, Erich Heinser, Emil Gärttner, Sofie Klenk, Emmy Seitz, Hermann Seitz. Zwei weitere Antifaschisten, Theodor Seitz und Hermann Schlotterbeck, hat man 1945 umgebracht. Nur einem der Widerstandskämpfer, Friedrich Schlotterbeck (1909 bis 1979), gelang die Flucht in die Schweiz; seine Braut, die oben erwähnte Else Himmelheber, schaffte es nicht.

1996, mehr als 50 Jahre nach dem Krieg, hat man ihr, gegen den Willen der CDU, eine Staffel in der Nähe des Marienplatzes gewidmet. Über all diese Dinge gibt es heute Literatur und Internet-Einträge. Darin erfährt man auch etwas über den Verräter Eugen Nesper, einen ehemaligen Kommunisten und späteren Gestapo-Agenten, der die Widerstandskämpfer ans Messer lieferte. Sinnvoll ist es nach wie vor, man fährt hinaus nach Luginsland, in die frühere Arbeiterkolonie. In der Annastraße 6, vor dem einstigen Haus Friedrich Schlotterbecks, steht man am Denkmal für die Ermordeten. So begreift man im Gegensatz zu gewissen Stadträten etwas von der Psychologie eines Ortes.

Bei der Beschäftigung mit der Gruppe Schlotterbeck führen viele Spuren ins Hotel Silber. Dass man dieses Haus bis heute nicht als NS-Dokumentationszentrum eröffnet hat, ist umso peinlicher, wenn man weiß, dass die Stadt ihr Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der Faschismus bereits 1970 bewusst in der Nähe des Hotels Silber platziert hat, auf dem Karlsplatz. Immer schön vergessen. Erst jetzt gibt es im Landtag einen Untersuchungsausschuss für die haarsträubenden Fehler und Verflechtungen staatlicher Ermittler im Nazi-Sumpf der NSU-Mörder. Man wünscht dem Ausschuss viel Erfolg. Vielleicht hat man ja beim Schreddern in den Jahren des öffentlichen Wegschauens etwas übersehen.

Keine Hinweisschilder zur Grabkapelle Grabkapelle auf dem Württemberg

UZ 25.11.2014 -UNTERTüRKHEIM:
Verweise auf Grabkapelle verzögern sich

(ale) - Noch immer stehen im Ortskern keine neuen Hinweistafeln auf die Grabkapelle auf dem Württemberg. Zwar hat die Verkehrsbehörde die neue Beschilderung bereits angeordnet, allerdings verzögert sich die Maßnahme weiterhin auf unbestimmte Zeit. „Wir sind mit unseren Kapazitäten am Anschlag“, erklärt Markus Pfeuffer vom zuständigen Tiefbauamt.

Sie ist die Wiege und namensgebend für unser Bundesland, die Grabkapelle auf dem Württemberg. Doch bislang fehlen die Hinweisschilder auf die wichtige touristische Attraktion in Rotenberg. Immer wieder haben daher ortsfremde Besucher Probleme, den Weg zur Grabkapelle zu finden. Dabei ist das Mausoleum mit mehr als 30 000 Besuchern im Jahr ein beliebtes Ausflugsziel. Schließlich stand hier früher die Stammburg des Herschergeschlechts, heute thront die Grabkapelle über dem Neckar. König Wilhelm I. und seine Frau Katharina liegen in dem Symbol der ewigen Liebe begraben.

Foto: Enslin

Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden- Württemberg als Verwalter und die Stadtverwaltung Stuttgart befürworten eine neue Beschilderung, und auch der Bezirksbeirat Untertürkheim hat bereits 2012 ein einstimmiges Votum für die Hinweistafeln gefällt. Entsprechend wurde eine verkehrliche Anordnung gefällt. Aber bislang ist nichts geschehen. „Das Verfahren stockt, steht aber weiterhin auf der Liste der Aufgaben“, sagt Pfeuffer.

Hintergrund für die Verzögerung ist die Vielzahl der Aufgaben des Tiefbauamts. Vor allem durch die rege Bautätigkeit in der Stuttgarter Innenstadt seien derzeit zahlreiche Kräfte gebündelt, da auf die neuen Einkaufszentren hingewiesen werden müsse. Denn „mit ein paar einfachen Schildern ist es in Untertürkheim nicht getan“, erklärt Pfeuffer. Grundsätzlich gelte es eine Kontinuität durch den gesamten Ortskern zu erhalten - lückenlos. Im Augenblick ist angedacht die üblichen braunen Hinweistafeln auf die Grabkapelle an der Ecke Mettinger/Strümpfelbacher Straße sowie in der Weiterführung an der Einmündung in die Württembergstraße sowie aus Fellbach kommend an der Ecke Kappelberg-/Württembergstraße die teilweise vorhandenen Hinweise auf Rotenberg zu ergänzen - offen ist nur wann.

TERMINE 2015 - Bürgerversammlung in Untertürkheim am Mo 27.7.2015

In Stuttgart finden in allen Stadtbezirken Bürgerversammlungen statt. Dort können die Stuttgarterinnen und Stuttgarter gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, den Bürgermeistern und der Bezirksvorsteherin /dem Bezirksvorsteher die Themen diskutieren, die für den jeweiligen Stadtbezirk wichtig sind. Bürgerversammlungen finden etwa alle vier bis fünf Jahre in jedem Stadtbezirk statt. Zu jeder Bürgerversammlung lädt der Oberbürgermeister zusammen mit der Bezirksvorsteherin/dem Bezirksvorsteher ein. Dazu schreibt die Bezirksvorsteherin/ der Bezirksvorsteher einen kurzen Bericht, der jeweils zwei Wochen vor einer Bürgerversammlung im Bürgerbüro des Stadtbezirks und an weiteren Stellen zur Mitnahme ausliegt sowie hier in www.stuttgart.de als pdf-Dokument veröffentlicht wird.

Im kommenden Jahr werden insgesamt vier Bürgerversammlungen abgehalten. Dies hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats am 19. November 2014 beschlossen. Vorgesehen sind 2015 jeweils montags der

* Stadtbezirk Zuffenhausen am 2. März 2015,
* Weilimdorf am 18. Mai 2015,

* Untertürkheim am 27. Juli 2015 sowie
* Stuttgart-Mitte am 12. Oktober 2015.

Die Bürgerversammlungen finden in Abständen von zuletzt sieben Jahren statt, geleitet werden sie in der Regel vom Oberbürgermeister. Sie dienen der gegenseitigen Information und dem Meinungsaustausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie dem OB, den Bürgermeistern und der Stadtverwaltung. Dabei können die Bürger bereits im Vorfeld über das Bürgerbeteiligungsportal www.beteiligungsportal-stuttgart.de oder bei der Versammlung selbst Fragen stellen, aber auch Anregungen oder Kritik äußern. Was vor Ort nicht beantwortet werden kann, wird schriftlich oder per Mail nachgereicht.

MVSa 29.11.2014 - Untertürkheimer Männervesper um 11 Uhr

Als gemeinsame Veranstaltung mit der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde und dem Bürgerverein Untertürkheim ist am Sa 29.11.2014 die traditionellen Männervesper.

Treffpunkt ist um 11 Uhr das Trollingerhöfle der Familie Warth in der Württembergstraße 46.

Es spricht Pfarrer Volker Sailer zum Thema:"Sechs Jahre als Bischof in Sibirien ". Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Der nächste Termin ist am 7.2.2015 und 28.2.2015.

stars and carsStars & Cars feiert ein Comeback
am Sa 29.11.2014 von 10-17 Uhr

UZ 17.10.2014 - BAD CANNSTATT:

Nach mehrjähriger Pause findet die Veranstaltung
am
Sa 29. November 2014 von 10-17 Uhr
wieder rund um die Mercedes-Benz Welt statt

Den letzten Boxenstopp von „Stars & Cars“ gab‘s im Jahr 2008 in Bad Cannstatt. Damals feierten mehr als 70 000 Motorsportfans den frischgebackenen Weltmeister Lewis Hamilton. - Foto von 2004: Enslin

(uli) - Nach einer fünfjährigen Pause gibt die bei Motorsportfans so beliebte Veranstaltung „Stars & Cars“ am 29. November ihr Comeback. Zu feiern gibt‘s jedenfalls genug: Mercedes hat in diesem Jahr vorzeitig als erstes deutsches Formel-1-Team die Konstrukteurs-WM gewonnen. Zudem wird entweder der momentan führenden Lewis Hamilton oder sein Konkurrent Nico Rosberg bis dahin auch die Fahrer-WM für Mercedes entschieden haben.

Die Veranstaltung „Stars & Cars“ fand zwischen 1994 und 2008 insgesamt 15 Mall statt und war ein absoluter Publikumsmagnet zum Saisonabschluss der Motorsportsaison. Ort des Events war bis 2004 das alte Mercedes-Benz Museum innerhalb des Werksgeländes. Ab 2006 fand das Spektakel rund um die Mercedes-Benz Welt im Neckarpark statt. So feierten im Jahr 2008 mehr als 70 000 Fans Lewis Hamilton, den damals jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte. Doch ein Jahr später verzichtete die Motorsport-Abteilung des Konzerns - wie übrigens auch schon 2005 - aus Spargründen auf eine Austragung. Im Jahr 2010 fiel die Veranstaltung aus „terminlichen Gründen“ aus. Ein Jahr später wurde „Stars & Cars“ trotz angekündigtem Termin abgesagt. Stattdessen fanden die Stuttgarter Sternstunden anlässlich des 125. Geburtstags von Mercedes-Benz in der Stuttgarter Innenstadt statt.

Gestern gab jetzt der Konzern bekannt, dass „Stars & Cars“ zurückkehrt: und zwar mit Glanz und Gloria. Eine Woche nach dem Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi lädt Mercedes-Benz am Samstag, 29. November, zur großen Abschlussfeier des Sportjahres wieder rund um die Mercedes-Benz Welt ein. Mit dabei ist natürlich das komplette Silberpfeil-Werksteam, das am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in der Geschichte von Mercedes-Benz die Formel 1 Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen hatte. Und aller Wahrscheinlichkeit nach auch den frisch gekürten Formel-1-Weltmeister - egal ob, der jetzt Lewis Hamilton oder Nico Rosberg heißt. Zu den Gästen zählen unter anderem Mercedes-Benz Markenbotschafter aus der deutschen Fußball-Weltmeistermannschaft und aus dem Golfsport sowie ehemalige Rennfahrer.

Der Eintritt ist für alle Besucher kostenlos. Das umfangreiche und kurzweilige Programm bietet den Fans unter anderem Boxenstopp-Wettbewerbe, Autogrammstunden und Interviewrunden. Zu den vielen Höhepunkten des Tages zählen auch Demonstrationsfahrten mit aktuellen Formel-1- und DTM-Rennwagen sowie historischen Rennfahrzeugen aus der 120-jährigen Motorsport-Geschichte von Mercedes-Benz.

Lärmbericht gefordert

UZ 25.11.2014 - UNTERTüRKHEIM: Schallimmissionen der Bahn kritisiert

(mk) - Am Wochenende mussten die Anwohner in der Benz- und Gaggenauer Straße nochmals Lärm von der Stuttgart-21-Baustelle ertragen. Spundwände wurden in die Erde gerammt. Die Erfahrungen mit den vehementen Lärmbelästigungen hat die Grünen-Fraktion dazu veranlasst, einen regelmäßigen Schallschutzbericht von der Bahn und vom Immisionsschutzbeauftragten zu verlangen.

Die Baustelle an der Benzstraße kommt nicht zur Ruhe: Am Wochenende, dies hatten die Bahnmanager auch am Ausspracheabend mit dem Bezirksbeirat und den Bürgern angekündigt, erfolgten Rammarbeiten. Spundwände mussten nochmals in die Erde gerammt werden. Allerdings hatten die Bahnverantwortlichen die Arbeiten in den Tagesstunden verlegt. Dennoch fühlten sich die direkten Anwohner durch die Rammstöße und Vibrationen stark belästigt. Anfang Oktober raubten ihnen nächtliche Rammarbeiten sieben Tage lang den Schlaf. Selbst Bahnmitarbeiter bezeichneten die Belastung als „hervorgehoben“.

Deswegen kritisiert die Grünen-Fraktion im Stuttgarter Rathaus die Informationspolitik der Bahn als „mangelhaft“. Die Appelle der Stadtverwaltung an die Bahn und das die Arbeiten genehmigende Eisenbahn-Bundesamt seien bisher wenig fruchtbar gewesen. Die Rathaus-Grünen beantragen, dass die Bahn als Vorhabensträgerin und der von ihr beauftragte Immissionsbeauftragte „regelmäßig jedes Vierteljahr“ einen Bericht über die von Stuttgart 21 hervorgerufenen Immissionen erstatten.“ Dabei sollten die konkrete Durchführung und die Ergebnisse der jeweils durchzuführenden Messungen dargestellt werden. „Zudem wird berichtet, welche Detailgutachten und Maßnahmen fortgeschrieben werden, weil sich im Rahmen des Bauverlaufs neue Lärmquellen ergeben haben.“

Bezirksbeiratssitzung und Bürgerfragerunde zu Stuttgart 21 in Untertürkheim:
Lärm der Rammarbeiten macht Anwohner krank

Von Thomas Durchdenwald 19. November 2014 - 16:06 Uhr - Stuttgarter Zeitung - Die Anwohner auf beiden Seiten des Untertürkheimer Güterbahnhofs klagen über Schlaflosigkeit aufgrund der lauten Rammarbeiten für Stuttgart 21. Die Bahn verspricht besseren Lärmschutz, doch es scheint erst mal bei einem Versprechen zu bleiben.

Stuttgart - Die Bewohner auf beiden Seiten des Untertürkheimer Güterbahnhofs müssen weiter mit massiven Lärmbelästigungen durch die S-21-Bauarbeiten rechnen. Auf einer Bezirksbeiratssitzung mit anschließender Bürgerfragerunde am Dienstagabend erklärten die Vertreter der Bahn zwar, dass versucht werde, die Belastung zu verringern, allerdings müssten weiter Bauverfahren eingesetzt werden, die laut seien. Rechtsanwalt Peter Schütz von der Bahn sagte, man überlege intern, wie Anwohnern, die hohen Lärmspitzen ausgesetzt seien, geholfen werden könne. Mehrere Bezirksbeiräte hatten gefordert, die Bahn solle Ausweichquartiere in Hotels anbieten. Ob und wann es dazu kommt, ließ Rechtsanwalt Schütz offen. Schließlich würde dann ein Präzedenzfall geschaffen, auf den sich Anwohner anderer S-21-Baustellen berufen könnten. „Es geht um das Belästigungsniveau und die Gleichbehandlung“, sagte er.

Lärm mit mehr als 100 Dezibel und spürbare Erschütterungen hatten etwa 100 Anwohnern im Quartier Gaggenauer Straße und an der Augsburger Straße im Sommer 2013 an mehreren Wochenenden und in diesem Oktober eine Woche den Schlaf geraubt. Ursache waren Arbeiten mit Vibrationsrammen für die Verankerung von Pfählen und Spundwänden für die Rettungszufahrt Benzstraße – einem kurzen Stollen zum neuen Stuttgart-21-Tunnel, der nach Untertürkheim führt. Die Belästigungen hatten zu massiven Protesten geführt, sogar die Polizei wurde alarmiert.

Rammarbeiten am Wochenende und im Dezember 2014

Die Bahn stellt die hohen Lärmwerte nicht in Abrede. Gesundheitsgefährdend seien sie aber nicht, meinte Schütz, und die Nachtarbeiten seien notwendig, weil tagsüber der Zugverkehr auf der stark befahrenen Strecke durch das Neckartal aufrecht erhalten werden müsse. Nach den Protesten hatte die Bahn die Nachtarbeiten zumindest verkürzt. Die Rammarbeiten am kommenden Wochenende und Anfang Dezember (siehe „Einschränkungen für Fußballfans und S-Bahnnutzer“) sollen, wenn möglich, nur tagsüber stattfinden. Zusätzliche Schutzmaßnahmen, wie sie von der Bahn intern überlegt würden, brächten den direkten Anwohnern an der Benz- und Gaggenauer Straße nun nichts mehr, räumte Schütz ein. Aber „dass dort die Arbeiten bald beendet werden, ist ja auch eine gute Nachricht“, meinte er. Allerdings kündigte der Bauabschnittsleiter Sebastian Glöckner an, dass vom kommenden Frühjahr für den Trog und den Tunnel auf dem Güterbahnhofgelände erneut Spundwände eingerammt würden. Man wolle, wenn möglich, nur am Tag arbeiten. Dort tauchen die Züge in die unterirdische Strecke zwischen Hauptbahnhof und Obertürkheim ein.

Im Oktober war ein Anwohner vom Arzt wegen Schlafmangels sogar krank geschrieben worden. Eine Mutter berichtete von weinenden und übernächtigten Kindern und dass sie selbst nicht mehr zur Arbeit gehen konnte, weil sie nächtelang wach lag. „Das ist unzumutbar und unbefriedigend, dass sie sich erst jetzt darüber Gedanken machen“, kritisierte der SPD-Bezirksbeirat Werner Feinauer die Bahn. Sabine Reichert sprach vom einem „rechtsfreien Raum“, da sich das Eisenbahn-Bundesamt auf die in der Genehmigung genannten Werte und Gutachten berufe und die Stadt sich nicht einschalte. „Die Stadt kann den Lärm nicht überprüfen“, sagte die S-21-Bürgerbeauftragte Alice Kaiser, dies obliege allein dem Eisenbahn-Bundesamt. Die Stadt und der Oberbürgermeister setze sich in Gesprächen mit der Bahn für die Bürger ein.

Kritik am Lärmgutachter

Scharfe Kritik übte Sabine Reichert am Lärmgutachter und Immissionsschutzbeauftragten, der für das Eisenbahn-Bundesamt die Einhaltung der Vorschriften überprüfen solle. Just er habe für die Planfeststellung unbedenkliche Lärmwerte ermittelt, sie später – nach der Genehmigung – in einem Detailgutachten erhöht, aber noch weit unter dem nun gemessenen Lärm angesiedelt. Der Sachverständige begründete dies mit dem später geänderten Bauverfahren, zu dem es „keine Alternative“ gibt und das mehr Lärm mache. Zudem sei es „nur an zwei Hände voll Nächten so laut“.

Nach wie vor nicht gelöst sind offenbar die Probleme mit der Verteilung der Flugblätter, mit denen die Anwohner über die Baumaßnahmen informiert werden. Das S-21-Kommunikationsbüro hatte eingeräumt, dass die Information in dem jüngsten Fall ausgeblieben sei, weil ein Verteildienst schlampte. Auch im Sommer 2013 war die Information unterblieben. Bürger aus verschiedenen Quartieren in Untertürkheim berichteten, dass auch sie keinen der 8500 Flyer erhalten hatten.

Kommentar zum Baustellenlärm: "Bürgerfern"

Von Thomas Durchdenwald 19. November 2014 - 19:32 Uhr - Stuttgarter Zeitung -

Der Lärm ist heftig, die Bahn schafft Misstrauen, die Stadt stellt sich taub, kritisiert StZ-Redakteur Thomas Durchdenwald. Er hat viel Verständnis dafür, dass sich die Bürger allein gelassen fühlen.

Stuttgart-Untertürkheim - Zuerst ein Vortrag der Bahn, anschließend eine Bezirksbeiratssitzung und dann, es waren zweieinhalb Stunden vergangen, hatten auch die vom Lärm geplagten Anwohner in Untertürkheim die Gelegenheit zu fragen. Dass Mitglieder der S-21-kritischen Ingenieure 22 diese späte Bürgerrunde zur Fortsetzung ihrer Fehde mit der Bahn nutzten, passt ins Bild einer Veranstaltung, in der viel über die Bürger, aber wenig mit ihnen geredet wurde.

Hilfreiche Antworten gab es von der Bahn nicht. Und der Hinweis, dass der S-21-Bauherr immer noch überlegt, von Lärmspitzen geplagten Anwohnern Ausweichquartiere anzubieten, musste für jene, die noch mindestens zwei laute Wochenenden ertragen müssen, wie Hohn klingen. Zumal der Bahnanwalt keine Formulierung ausließ, die die Vorbehalte nicht noch vergrößert hätten.

Den berechtigten Argwohn der Bürger hat sich die Bahn wahrlich selbst erarbeitet. Mit ihrem Informationsmaterial erreicht sie noch immer nicht alle Haushalte. Die Vorschriften des Planfeststellungsbeschlusses legt sie zwar legal, aber dehnbar so aus, dass sie die Betroffenen nicht schützen, sondern dem Bauherrn alle Möglichkeiten lassen. Auch die Stadt, deren S-21-Bürgerbeauftragte sich einmal mehr öffentlich eher wie eine Verteidigerin der Bahn denn wie eine Anwältin der Bürger verhielt, stellt sich taub. Die Bürger fühlen sich allein gelassen. Gewiss: wo gebaut wird, wird es laut. Das ist auch bei S 21 so, und die Anwohner müssen Lärm ertragen. Das kann aber kein Freibrief sein. Bürgernähe sieht anders aus.

Geänderter Abstellbahnhof Untertürkheim - Bahn will bei Stuttgart 21 Kosten sparen

Von Thomas Durchdenwald 18. November 2014 - 15:50 Uhr -Stuttgarter Zeitung

Die Bahn will beim Projekt Stuttgart 21 Kosten sparen. Dazu soll das Konzept für den Abstellbahnhof in Untertürkheim abgespeckt und Einsparungen in Höhe von 130 bis 150 Millionen Euro erzielt werden. Minister Hermann sieht diese Pläne mit Skepsis.

Die Bahn überarbeitet ihre Planungen im Zuge des Projekts Stuttgart 21 für den Abstellbahnhof Untertürkheim. Die sowohl in der Zuführung als auch in der Ausstattung geänderten Pläne sollen die Kosten verringern. Es ist von Einsparungen zwischen 130 und 150 Millionen Euro die Rede. Wie viel der Abstellbahnhof kostet, sagt die Bahn nicht. Früher war von mehr als einer halben Million Euro die Rede. Offenbar will die Bahn künftig einige Fernzüge auch in den bestehenden kleineren Bahnhöfen in Münster und in Obertürheim abstellen.

Allerdings gibt es Zweifel, ob die Bahn mit dem „optimierten Betriebskonzept“, so der Bahn-Vorstand Volker Kefer, die Züge in gleicher Qualität verkehren lassen kann. „Wir haben erhebliche Bedenken“, sagte der Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) nach der jüngsten Lenkungskreissitzung, „wir wollen auf keinen Fall, dass die Leistungsfähigkeit reduziert wird.“

Nach diesem ersten Schlagabtausch auf der Lenkungskreissitzung über die geänderten Planungen erklärte der S-21-Projektsprecher Wolfgang Dietrich, dass „die Bahn hierzu derzeit in Abstimmung mit den Projektpartnern“ sei. Das betreffe vor allem die betriebliche Simulation der künftigen Zu- und Abfahrten auf dem Abstellbahnhof. „Die modifizierte Planung sieht gegenüber der Planung aus dem Jahr 2009 eine geänderte Zuführung zum Abstellbahnhof vor“, erklärte Dietrich schriftlich auf eine Anfrage der Stuttgarter Zeitung, „der Abstellbahnhof soll dabei über die gleichen Parameter verfügen.“ Durch den Wegfall von zwei Überwerfungsbauwerken sehe die Bahn aber die Möglichkeit, „Kostenvorteile zu realisieren“.
Überwerfungsbauwerke sind dazu da, sich überschneidende Gleise auf unterschiedlichen Ebenen über eine Kreuzungsstelle zu führen – in Form von Brücken oder Unterführungen.

Bahn geht von 8856 Meter Abstellgleisen aus

Im Betriebskonzept könnte es zu Problemen kommen, weil Züge, die den Abstellbahnhof nutzen, auf den unterirdischen Schienenstrang geleitet werden müssen, der vom Hauptbahnhof ins Neckartal führt und bei Obertürkheim auf die bestehende Trasse schwenkt. Zudem kann die Abstellanlage nicht von allen Gleisen des neuen Tiefbahnhofs erreicht werden. In Stuttgart anfahrende oder endende Züge können in dem Durchgangsbahnhof nicht mehr bereitgestellt werden wie im bestehenden Kopfbahnhof, sondern müssen in die Zugabfolge auf den einzelnen Bahnsteigen ein- und ausgefädelt werden.

Zieht man die Unterlagen des Lenkungskreises zurate, sollen gegenüber der Ursprungsplanung nicht nur zwei Überwerfungsbauwerke wegfallen. Die Punkte „Komplettumbau des alten Güterbahnhofs“ und „Technischer Servicepunkt“ tauchen nicht mehr auf. Statt zwei ist noch eine Innenreinigungsanlage vorgesehen. Auf eine Tankstelle wird verzichtet, eine Werkstatthalle ist neu aufgeführt. Neu ist auch, dass die „vorhandene Infrastruktur in Münster und Obertürkheim“ für das Abstellen genutzt werden soll. Nun geht die Bahn von 8856 Metern an Abstellgleisen aus, in den auf Untertürkheim konzentrierten Planungen waren es 7429 Meter.

Projekt Güterbahnhof hat eine lange Planungsgeschichte

Von Thomas Durchdenwald 18. November 2014 - 15:50 Uhr - Stuttgarter Zeitung

Der neue, sich über 1,5 Kilometer ausdehnende Abstellbahnhof in Untertürkheim auf dem Areal des heutigen Güterbahnhofs soll künftig mit zwei Gleisen und einem 2,8 Kilometer langen Tunnel an den Tunnel zwischen dem Hauptbahnhof und Obertürkheim angeschlossen werden. Der Abstellbahnhof ersetzt die heute am Rosensteinpark liegende Anlage.

Das Projekt Güterbahnhof ist neben dem Filderabschnitt und Umbauten im Ulmer Hauptbahnhof der einzige Bereich von S 21 und der Neubaustrecke, der noch nicht genehmigt ist. Die Bahn hatte die bereits ausgelegten Pläne 2010 zurückgezogen, um die Spurpläne zu modifizieren. Zudem werde ein neues Lärmschutzgutachten erarbeitet, hieß es damals. Mehrere Seiten, darunter auch die Stadt Stuttgart, haben bemängelt, dass die Belange der Anwohner nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Beide Punkte würden laut Kommunikationsbüro Eingang in den Fortgang des Planfeststellungsverfahren finden, „sobald sie bahnintern final abgestimmt sind.“

Erforderlich ist auch ein Artenschutzkonzept, weil in dem bestehenden Gleisbett zwischen Augsburger Straße und Benzstraße zahlreiche Eidechsen leben. An dem ursprünglichen Bahn-Konzept, sie aufzusammeln und in einer Voliere wieder auszusetzen, wurde seitens der Naturschutzverbände massive Kritik geübt.

Nach den Terminplänen soll mit den Rohbauarbeiten für den Abstellbahnhof im Jahr 2017 begonnen werden. Zuvor muss das Verfahren bis zur Genehmigung der Pläne durch das Eisenbahn-Bundesamt abgewickelt werden. Der Bereich sei nicht auf einem „zeitkritischen Pfad“, heißt es.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.abstellbahnhof-untertuerkheim-bahn-will-bei-stuttgart-21-kosten-sparen-page1.7175d981-e3ca-467f-83ff-a717bdd259d6.htm

Vorfreude auf Kirchentagsbesucher im Juni 2015

UZ 13.11.2014-UNTERTüRKHEIM: Vereine versprechen Unterstützung bei Versorgung und Unterbringung der Teilnehmer

(mk) - Die Herbstsitzung der Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine (AGUV) dient den Teilnehmern, um die Veranstaltungen des kommenden Jahres zu planen. Eine besondere Herausforderung wird der Kirchentag Anfang Juni, bei dem Untertürkheim eine wichtige Rolle spielt. Die Vereine wollen bei der Versorgung der Kirchentagsbesucher helfen.

Der Veranstaltungskalender des zu Ende gehenden Jahres 2014 war und ist mit den Vereinsjubiläen und größeren Veranstaltungen bereits prall gefüllt. Das kommende Jahr dürfte nicht weniger turbulent werden. Zu den traditionellen Vereinsfesten und großen IHGV-Veranstaltungen wie Schmetterlingsfest (2. Mai 2015), Rotweinnacht (20. Juni 2015), Midnight-shopping und Sommerfest (3. und 4. Juli 2015), Fleggatreff (25. Oktober 2015) und Weihnachtsmarkt (12. Dezember 2015) kündigt sich in den Pfingstferien ein Höhepunkt an.

Von 3. bis 7. Juni 2015 gastiert der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart.
„Da die Hauptveranstaltungen im Bereich des Cannstatter Wasens/Neckarpark stattfinden und Untertürkheim nur eine S-Bahnstation entfernt liegt, spielt unser Stadtbezirk eine wichtige Rolle“, sagt Kirchengemeinderatsvorsitzender Stefan Glöckler. In der Wallmerkirche wird der Ostergarten als ein Zentrum für Sinnesgärten aufgebaut sein. Es werde ein Morgen- und ein Abendgebet angeboten und in den Untertürkheimer Schulen und Turnhallen werden Kirchentagsbesucher untergebracht und auch verpflegt werden. Bei der Versorgung und Betreuung der Gäste haben einige Untertürkheimer Vereine und Einrichtungen ihre Unterstützung zugesagt. Tactics

Damit Touristen - ob Kirchentags- oder andere Gäste - Untertürkheim vorab kennenlernen können, hat Dieter Munk eine besondere Untertürkheim-Homepage aufgebaut, die er den Vereinen ans Herz legt. Unter www.untertuerkheim.taktics.de können 360 Grad-Panoramen von Sehenswürdigkeiten angeschaut werden.

Die Württemberger Weinkönigin 2014/2015 ist Stefanie Schwarz aus UntertürkheimSiegerinnen

7.11.2014 - Herzlichen Glückwunsch:
Stefanie Schwarz (links) aus Untertürkheim ist neue Württemberger Weinkönigin.


Unterstützt wird Sie von Annekatrin Gauger aus Untersteinbach als neuer Württemberger Weinprinzessin.

Stefanie Schwarz aus Stuttgart Ist gelernte Winzerin und studiert nun internationale Weinwirtschaft. Einige Ihrer Hobbies sind kochen und musizieren. Zu Ihren Lieblingsweinen zählt der Lemberger. Als Weinkönigin würde Sie vor allem für die Qualität der Württemberger Weine werben und das Weinland Württemberg über die Grenzen hinaus bekannt machen.






Foto: www.weinbauverband-wuerttemberg.de/











Video von der Wahl in Neckarsulm - von STIMME HEILBRONN -




44 Fotos bei http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Es-lebe-die-neue-Weinkoenigin;art16305,3231613

Es lebe die neue Weinkönigin

Neckarsulm:  Stefanie Schwarz beim Galaabend in der Ballei zur Nachfolgerin von Theresa Olkus gekrönt
– Neue Weinprinzessin aus dem Hohenlohischen ist Annekatrin Gauger.


In der Südkurve der Ballei hatten sich die Untertürkheimer Fans zusammengefunden und nach den Auftritten ihrer Favoritin immer wieder fähnchenschwenkend bemerkbar gemacht. Als klar war, dass Stefanie Schwarz die Krone errungen hatte, gab es kein Halten mehr. Mit Rätschen und einem großen Banner bejubelte die 60-köpfige Unterstützergruppe ihre Kandidatin. Und der ganze Saal jubelte mit. Die 24-Jährige hatte mit natürlichem Charme, Fachwissen und Selbstbewusstsein nicht nur die Jury überzeugt. ...

Besen Markus Schwarz noch geöffnet bis 26.11.2014 in der Lindenfelsstr. 9
http://www.weingut-schwarz.eu/

Die Krone im VisierStefanie

UNTERTüRKHEIM- UZ - 7.11.2014:
Stefanie Schwarz tritt zur Wahl der Weinkönigin an

(mk) - Ein Fanbus aus Untertürkheim wird sich heute Mittag auf den Weg nach Neckarsulm machen. Dort wird am Abend die 51. Württemberger Weinkönigin gewählt. Unter den fünf Bewerberinnen ist Stefanie Schwarz aus Untertürkheim.

Wer heute zum Start ins Wochenende ein paar gemütliche Stunden in der Besenwirtschaft von Markus Schwarz genießen will, wird vor verschlossenen Türen stehen. Aus gutem Grund: Markus Schwarz‘ Tochter Stefanie tritt heute bei der Wahl der 51. Württemberger Weinkönigin in Neckarsulm an. Mit der Familie machen sich Bekannte, Mitglieder des CVJM-Posaunenchors, in dem die 24-Jährige spielt, sowie Freunde auf den Weg ins Unterland. Fünf Kandidatinnen haben sich für die Wahl beworben. Sie beginnt mit einer Fachbefragung durch eine 30-köpfige Jury. „Dabei muss jeder von uns etwa 15 Minuten lang Fragen rund um den Weinbau und aus anderen Themenbereichen beantworten“, weiß Schwarz. Die gelernte Winzerin, die zurzeit noch Internationale Weinwirtschaft in Geisenheim studiert, fühlt sich gut vorbereitet. Beim Vorbereitungstreffen im Sommer konnte sie zwar ihre Mitbewerberinnen nicht kennenlernen, da sie wegen eines Auslandsstudiums noch in Kanada weilte. Sie rechnet sich dennoch gute Chancen aus, am Samstag mit einer Krone nach Untertürkheim heimzukommen. Die Entscheidung fällt heute Abend im Rahmen der Weingala in der „Ballei“ in Neckarsulm. Vor großem Publikum müssen die Bewerberinnen ihr Weinwissen beweisen und zeigen, dass sie württembergischen Wein würdig und sympathisch im Ländle und darüber hinaus vertreten können.
Foto: www.weinbauverband-wuerttemberg.de/

CDU-Kreisvorstand setzt sich über Untertürkheimer Ortsverband hinweg

UZ - 27.10.2014 -UNTERTüRKHEIM: Langjähriger Fraktionsvorsitzender Matthias Mitsch nicht als Bezirksbeirat berufen

Mitsch(mk) - Betretene Stille herrschte in der ersten Sitzung des neuen Bezirksbeirats. Obwohl der CDU-Ortsverband seinen Vorsitzenden Matthias Mitsch als Bezirksbeirat gewählt hatte, wurde der Fraktionsvorsitzende im Bezirksbeirat vom CDU-Kreisvorstand nicht nominiert. „Die vernehmbarste politische Stimme unseres Stadtbezirks soll mit allen Mitteln mundtot gemacht werden“, meinte Mitsch in einer Erklärung.

Der Start in die neue Sitzungsperiode verlief für Untertürkheims Bezirksbeiräte mit einer unliebsamen Überraschung. Als Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel bei den ausscheidenden Bezirksbeiräten Matthias Mitsch nannte, trauten einige Lokalpolitiker ihren Ohren nicht. Der langjährige CDU-Fraktionsvorsitzende im Bezirksbeirat nahm die Ausscheidungsurkunde auch nicht an.

Dagmar Wenzel hatte sich allerdings nicht geirrt. In einer persönlichen Erklärung bezog Mitsch in der Sitzung klar Stellung. Bei den Kommunalwahlen hatte die CDU vier Bezirksbeiratssitze in Untertürkheim erobert. Ende Juni hatten die Mitglieder des CDU-Ortsverbands Mitsch und drei weitere Mitglieder als Bezirksbeirat gewählt. Mitsch wurde einstimmig auch als Fraktionsvorsitzender bestätigt. „Das Mitgliedervotum wurde aber bei der Besetzung der Bezirksbeiräte vom CDU-Kreisvorstand in meiner Person nicht umgesetzt. Entschieden in einer Kreisvorstandssitzung, die fernab jedweder Rechtsstaatlichkeit ablief“, so Mitsch.

Tatsächlich, so CDU-Kreisvorsitzender Stefan Kaufmann, erfolge die Berufung der Bezirksbeiräte durch den Kreisverband. Die Bezirksgruppen schlagen hierzu Kandidaten vor, über die der Kreisvorstand dann entscheidet. „Der Kreisvorstand hat intensiv über den Fall diskutiert, sich dann mit großer Mehrheit gegen eine Berufung von Matthias Mitsch entschieden. Die Bezirksbeiräte sind Vertreter der CDU Stuttgart in den Gremien. Dies setzt ein Mindestmaß an Loyalität und Solidarität gegenüber der Kreispartei voraus,“ so Kaufmann. In einer außerordentlichen Sitzung des Ortsverbands habe der Kreisvorstand Anfang August die Gründe dargelegt. Die Mitglieder lehnten jedoch eine Neuwahl der Bezirksbeiräte ab. Die Konsequenz: Ein Sitz der CDU bleibt zunächst unbesetzt. „Sobald die Bezirksgruppe dem Kreisvorstand eine andere Kandidatin oder einen anderen Kandidaten vorschlägt, wird über die Nachberufung entschieden werden“, so Kaufmann.

Mitsch gibt sich aber noch nicht geschlagen und stellt auch die Frage nach der Wertschätzung der Bezirksbeiräte. „Sollte tatsächlich die Hauptsatzung der Stadt es ermöglichen, dass die Bezirksbeiräte der Landeshauptstadt ohne die Wahrung eines demokratischen und rechtsstaatlichen Verfahrens bestellt oder nichtbestellt werden, dann muss diese Hauptsatzungsnorm eben fallen. In unserem Rechtsstaat entscheidet darüber die Verwaltungsgerichtsbarkeit“, so Jurist Mitsch.

Neue Bezirksbeiräte wurden vorgestellt

Stg. Zeitung - Untertürkheim - Caroline Leibfritz, 24.10.2014 - Nachdem sich der Obertürkheimer Bezirksbeirat in seiner letzten Sitzung neu formiert hat (wir berichteten), steht nun auch die Zusammensetzung der Bezirksbeiräte in Untertürkheim, Wangen und Hedelfingen fest. Die Beiräte wurden in dieser Woche im Rahmen der Bezirksbeiratssitzungen vorgestellt. In den kommenden fünf Jahren sollen die Lokalpolitiker ihre Stadtbezirke in politischen Fragen vertreten.

Die CDU besetzt nur drei ihrer vier Sitze

Obwohl die CDU im Untertürkheimer Gremium eigentlich vier Sitze hat, werden zunächst nur drei davon besetzt. Grund dafür sind offenbar parteiinterne Unstimmigkeiten. So erklärt Matthias Mitsch, der die CDU bislang im Gremium vertreten hat, dass die Untertürkheimer CDU ihn zwar gerne weiter im Bezirksbeirat sehen würde, nicht aber der Kreisvorstand. Er habe das Gefühl, sagte Mitsch im Rahmen der Bezirksbeiratssitzung am Dienstag, dass er „mundtot gemacht werden“ solle. Dagegen wolle er sich zur Wehr setzen. Aktuell, so Mitsch weiter, werde daher geprüft, ob er den Sitz im Bezirksbeirat möglicherweise doch noch bekommen könne.

Die anderen drei Sitze der CDU werden von Matthias Madeya, Andrea Mathiasch und Sandra Weber besetzt. Für die Grünen sitzen Martin Glemser und Sabine Reichert-Hebel im Untertürkheimer Bezirksbeirat. Die SPD wird von Werner Feinauer und Werner Kapitza vertreten, die Freien Wähler von Gerald Multerer. Für die Partei SÖS-Linke-PluS sitzt Peter Luz im Untertürkheimer Gremium, für die FDP Michael Marquardt und für die AfD Walter Klopfer.

Ehrung und Dank für die ausscheidenden Mitglieder

Aus dem Untertürkheimer Bezirksbeirat verabschiedet wurden Steffen Bubeck (Freie Wähler), Günther Busch (Freie Wähler), Iris Hanstein (CDU), Margarete Hofstetter (Grüne), Anja Müller-Hesse (SPD), Bernd Munk (CDU), Ursula Renner (SÖS/Linke), Gerd Schmauk (CDU), Gesine Wiegers-Rößler (SPD), Eduard Zaiß (Freie Wähler) und Matthias Mitsch (CDU), der seinen Platz im Gremium aber wieder zurückerobern will. Iris Hanstein, Gesine Wiegers-Rößler und Bernd Munk erhielten von Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für ihre langjährige Arbeit im Bezirksbeirat. ...

Dagmar Wenzel als neue Bezirksvorsteherin von Untertürkheim ins Amt eingeführt

Wenzelwww.stuttgart.de - 14.10.2014 -

Der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, Werner Wölfle, hat am Dienstag, 14. Oktober, in der Cafeteria des Wirtenberg-Gymnasiums die neue Bezirksvorsteherin von Untertürkheim, Dagmar Wenzel, in ihr Amt eingeführt.

Der Gemeinderat hatte sie am 17. Juli mit 46 von 57 Stimmen als Nachfolgerin von Klaus Eggert gewählt.

Dagmar Wenzel wurde am 13. November 1969 geboren. Nach dem Vorbereitungsdienst und dem Studium für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Braunschweig von 1990 bis 1993 war sie zunächst Sachbearbeiterin im Sozialamt im Landkreis Helmstedt. Von 1996 bis 2000 arbeitete sie als Kommunalaufsichtsbeamtin und Leiterin des Büros des Kreistages im Haupt und Personalamt. Danach wechselte sie zum Landratsamt Tübingen, wo sie als Sachbearbeiterin im Jugendamt tätig war.

Seit Dezember 2001 ist Dagmar Wenzel Mitarbeiterin bei der Landeshauptstadt Stuttgart. Zunächst war sie Standesbeamtin und Stellvertretende Bezirksvorsteherin in Degerloch. Seit 2005 ist sie Standesbeamtin und Stellvertretende Bezirksvorsteherin in Untertürkheim.

Dagmar Wenzel hatte bei ihrer Wahl gesagt, in ihrer neunjäh-rigen Tätigkeit als Stellvertretende Bezirksvorsteherin sei eine große Verbundenheit mit dem Bezirk und den dort lebenden Menschen entstanden. Als Bezirksvorsteherin wolle sie die Ideen und Impulse aus dem Bezirksbeirat und der Bürgerschaft in den Gemeinderat sowie in die Stadtverwaltung tragen, um neue Konzepte zu entwickeln. Zu den künftigen Schwerpunkten zählt Wenzel die städtebauliche Entwicklung. Unter anderem will sie die Aufenthaltsqualität der öffentlichen Plätze verbessern.
FOTO:.ENSLIN

„Ich will den Ideen der Bürger Kraft verleihen“

UNTERTüRKHEIMER Zeitung 16.102014 -: Neue Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel offiziell ins Amt eingeführt

Dagmar Wenzel ist seit 1. Oktober Bezirksvorsteherin von Untertürkheim. Im Beisein von knapp 100 Festgästen führte Bürgermeister Werner Wölfle sie am Dienstagabend offiziell in ihr Amt ein und wünschte ihr „einen langen Atem.“ Die 44-Jährige freut sich auf die Aufgaben. „Es wird bei vielen Herausforderungen keine schnellen Lösungen geben, aber wir können etwas verändern“, rief sie den Vertretern der Vereinen, Organisationen und Einrichtungen aus dem Stadtbezirk zu. - Von Mathias Kuhn -

Eine Herausforderung hat Dagmar Wenzel bereits gemeistert: Die Stadtverwaltung hatte zur Einführungsfeier für die neue Bezirksvorsteherin in die Mensa der Linden-Realschule eingeladen. Nachdem aber fast hundert Gäste zugesagt hatten, war der Saal aus Brandschutzgründen zu klein. Das positive Miteinander im Stadtbezirk bewährte sich aber wieder einmal. Das Wirtemberg-Gymnasium sprang kurzfristig ein und stellte sein Foyer für das Fest gerne zur Verfügung. „Für mich ist heute ein besonderer Tag“, dankte Wenzel deswegen dem Schulleiter des Gymnasiums, Martin Bizer, und den Gästen, die ihren offiziellen Start erleben wollten. Erst im Sommer sei ihr klar geworden, dass „sie auf einmal Bezirksvorsteherin ist.“ Dabei habe sie sich bewusst für Untertürkheim entschieden. Zum Einen, weil sie als stellvertretende Bezirksvorsteherin die Ansprechpartner im Ort und die lokalen Zusammenhänge kennengelernt, aber auch, weil sie in den neun Jahren als „Vize“ viele Menschen erlebt habe, die sich mit viel Engagement für den Stadtbezirk einsetzen. Sie wolle diese ermutigen, die Projekte weiterzuführen.

BezirksvorsteherSpeziell diese Fähigkeit von Wenzel, unterschiedliche Bevölkerungsteile im Stadtbezirk zusammenzubringen, hob Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle in seiner Laudatio hervor. In ihrer „wunderbaren Bewerbungsrede“ vor zwei Monaten habe sie herausgestrichen, dass ihr Werte wie Achtung und Respekt für alle Bürger sowie Toleranz wichtig sind. Damit und mit der bereits geleisteten Arbeit habe sie damals die versammelten Stadträte davon überzeugt, dass sie die Richtige für Untertürkheim sei. Die Gründung des Familienzentrums Mäulentreff, den Wenzel mit Beharrlichkeit initiiert und vorangetrieben hat, sei das beste Beispiel für ein gutes Miteinander von Bürgern mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln, meinte Matthias Mitsch als Sprecher der Untertürkheimer Bezirksbeiräte.

„Die bestehende Struktur mit dem Miteinander von Industrie- und Weinberglandschaft, idyllischem Wohnen in Luginsland und Multikulti im Ortskern, die Grabkapelle, die HAP Grieshaber-Wand in der Stadtkirche, die bekannten Weine, der Weltkonzern Daimler und die Bürger machen Untertürkheim unverwechselbar“, schwärmte Wenzel, verschwieg aber auch die negativen Seiten nicht. So wirke sich das Erscheinungsbild des Untertürkheimer Bahnhofs sicherlich negativ auf den Handel aus. Immerhin konnten einige kleine Verbesserungen erzielt werden. „Es gibt viele Ansätze, die wir verfolgen müssen. Und es gibt sicherlich keine schnellen Lösungen, sondern es wird ein langer Weg“, bat die neue Bezirksvorsteherin vorab schon einmal um Geduld. Sie werde jedoch alles tun, um den unterschiedlichen Ideen Kraft und Flügel zu verleihen, dass sie beispielsweise auch die Stadträte überzeugen. „Wir können etwas verändern“, rief sie den Zuhörerinnen und Zuhörern zu, bevor diese sich - ganz im Sinne der neuen Bezirksvorsteherin - am leckeren Büffet labten und miteinander ins Gespräch kamen. - FOTO:.ENSLIN

Stadtteilmanagerin tritt im Januar 2015 ihr Amt an

UZ 1.10.2014 -BAD CANNSTATT:
Rund 100 Bewerbungen gingen bei der Wirtschaftsförderung ein - Befristeter Vertrag geht bis Ende 2017

Die Würfel sind gefallen. Die Oberen und Unteren Neckarvororte, Münster sowie Bad Cannstatt haben ab Januar 2015 offiziell einen Stadtteilmanager oder besser Stadtteilmanagerin. Denn die Wahl der Stadt Stuttgart fiel auf eine Frau. „Mehr will ich noch nicht verraten, da sie noch bei ihrem jetzigen Arbeitgeber unter Vertrag steht“, sagt Ines Aufrecht, Leiterin der Städtischen Wirtschaftsförderung. -
Von Uli Nagel

Der Einzelhandel in der Landeshauptstadt kommt durch die Eröffnung des Gerbers (rund 80 Shops) und des Milaneos (rund 200 Läden) mächtig in Bewegung. Mit welchen Konsequenzen, lässt sich in seinem Ausmaß nur schwer prognostizieren, allerdings blicken auch die Einzelhändler aus den Neckarvororten mit Sorge in Richtung Innenstadt. Denn es droht wieder einmal Kaufkraft dorthin abzufließen.

Zudem kämpft die Geschäftswelt im Neckartal schon seit geraumer Zeit mit massiven Strukturproblemen (Leerstand, Wettbüros, Nahversorgung) und hat so manchen Hilferuf in Richtung Rathaus geschickt. Besonders laut war der aus Bad Cannstatt. Spätestens als der Marktplatz autofrei wurde, forderten die Geschäftsleute in der Altstadt die Stadt auf, nun einmal etwas für sie zu tun. Mit auf dem Wunschzettel für die anstehenden Haushaltsberatungen stand deshalb der Posten eines Altstadtmanagers analog zum City-Manager für die Innenstadt. Die Einzelhändler waren sogar bereit, den Posten zur Hälfte mitzufinanzieren.

Anspruchsvolles Profil

Doch einen eigenen Altstadtmanager bekommt Bad Cannstatt bekanntermaßen nicht, denn der Gemeinderat sah es als zielführender und gerechter an, gleich einen Posten zu schaffen, der für alle Neckarvororte zuständig sein soll. Am 3. April wurde die Stelle, die vorerst bis Dezember 2017 befristet ist, offiziell ausgeschrieben. Sie ist bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt und wird auch von ihr zu 100 Prozent finanziert. Als eine der wesentlichen Aufgaben des künftigen Stadtteilmanagers wurde unter anderem die Begleitung von Veranstaltungen und Initiativen der Handels- und Gewerbevereine in den Neckarvororten genannt. Zudem sollen gemeinsam mit den örtlichen Akteuren Marketingkonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Ein ganz wichtiger Part war natürlich auch, Maßnahmen zu entwickeln, um Leerstand zu vermeiden und notfalls zügig zu beseitigen. Gewisse Kenntnisse aus den Bereichen Tourismus, Marketing und Eventmanagement waren deshalb genauso erwünscht, wie Erfahrungen im Bereich Verwaltung und Stadtplanung.„Es haben sich binnen zwei Wochen gut 100 Bewerber bei uns gemeldet“, sagt Ines Aufrecht, wobei ein großer Teil nicht dem Anforderungsprofil entsprochen habe. „Dennoch blieb eine stattliche Zahl übrig“, so die Wirtschaftsförderin. Sicher auch ein Indiz, dass es sich um eine anspruchs- und reizvolle Aufgaben handelt.

Gewerbevereine beteiligt

Was der Stadt wichtig war: In den Findungsprozess sollten alle Handels- und Gewerbevereine mit einbezogen werden. So wurde den Bewerbern die Aufgabe gestellt, eine Zukunftsstrategie für die Neckarvororte auszuarbeiten und zu präsentieren. „Die Entscheidung hat jedoch die Stadt Stuttgart getroffen“, so Ines Aufrecht. Und in diesem Fall fiel die Wahl auf eine Frau, die offenbar aus der näheren Umgebung kommt und entsprechende Referenzen mitbringt. Da sie allerdings noch einen Arbeitsvertrag hat, will Ines Aufrecht auch noch nicht ihren Namen nennen. „Der neue ist jedoch unterschrieben und sie wird ihre Tätigkeit definitiv ab Januar kommenden Jahres aufnehmen.“

Und über mangelnde Arbeit wird sie sich nicht beklagen: Während in Bad Cannstatt das Thema autofreier Marktplatz ganz weit oben auf der Agenda stehen wird, muss sich die neue Managerin in Untertürkheim mit der Flut an Glücksspieleinrichtungen auseinandersetzen. Im Mühlhausener Stadtteil Mönchfeld droht der Kollaps in Sachen Nahversorgung, da der Investor für das Ladenzentrum abgesprungen ist. Gleiches Thema sorgt nach wie vor in Uhlbach - trotz Wochenmarkt - und Rohracker für Brisanz, während in Wangen das Thema Leerstand dringend angegangen werden muss.

Digitalisierte Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin - PK - 1. Weltkrieg -
Untertürkheimer Kriegs-Chronik - http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/

Bericht

1. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1914-1915 - digital lesbar

2. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1915-1616 - digital lesbar

3. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1916-1917 - digital lesbar

4. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1917-1918 - digital lesbar

Untertürkheimer Chronik 1919 - digital lesbar

Alte Flurbezeichnungen in Rotenberg - mit Karte

- Ausschnitte aus dem Buch von G. Kill, ROTENBERG MIT DEM WÜRTTEMBERG von 1931
Ein Gang durch die Markung - Flurnamen mit Karte - Seiten 75-83 - als PDF
Flurkarte

STUTTGART 21 - Eidechsenrettung am Untertürkheimer Güterbahnhof

UZ 8.9.2014 - OBER-/UNTERTüRKHEIM: Vorarbeiten für Tunnelbaumaßnahmen - Planänderung in Obertürkheim wird eingereicht

(mk) - Die Arbeiten an den Stuttgart-21-Tunneln gewinnen an Fahrt - auch in den Oberen Neckarvororten. Während in der Ulmer Straße der Verbindungsschacht zur künftigen Röhre Meter um Meter wächst, steht der Start der Tunnelbauarbeiten am Untertürkheimer Güterbahnhof und unterhalb der Otto-Konz-Brücken kurz bevor. Wegen den Bauarbeiten wird es im Oktober Änderungen im S-Bahn- und Zugverkehr geben.

Vor einem Jahr sorgte der Start der Bauarbeiten in der Benzstraße für Wirbel. Die Bahn begann mit den Vorbereitungen für den Bau der Rettungszufahrt. Die Baufirmen mussten hierzu Spundwände in den Gleiskörper rammen - zu Beginn recht lautstark in den Nachtstunden. In den Herbst- und Wintermonaten - hauptsächlich an den Wochenenden mit etwas weniger Zugverkehr - wurden die Vorbereitungen fortgesetzt. „Der Einbau der Hilfsbrücken - unter anderem in die je zwei Hauptgleise der Fern- und S-Bahn - ist abgeschlossen“, erklärt ein Bahnsprecher. Statt Bauarbeitern sind nun Zoologen auf der Gleisfläche. „Aktuell werden im Baufeld Eidechsen gesammelt. Sie werden in eine Zwischenhälterungsfläche in Ostfildern gebracht, um sie nach Ende der Bautätigkeit wieder einzusammeln und auf dem Untertürkheimer Gelände neu anzusiedeln.“ Der nächste Schritt folgt Ende September. Es werden weitere Arbeiten an den Gleisanlagen vorgenommen, sodass im Oktober - im weiteren Prozess der Baufeldfreimachung - dort mit dem Rückbau der Gleisanlagen im Baufeld des Tunnels in offener Bauweise sowie des in den Tunnel führenden Troges begonnen werden kann. Darüber hinaus ist für den Oktober 2014 noch geplant, die restlichen Spundwände der Rettungszufahrt Benzstraße zu gründen, kündigt der Bahnsprecher an.

Weitgehend Stillstand herrscht noch am zweiten Ausgang des Stuttgart-21-Tunnels. Unterhalb der Otto-Konz-Brücken kommt die Röhre in Richtung Plochingen ans Tageslicht. Im Winter hatten Spezialisten nochmals genauere Probebohrungen durchgeführt. Im Juni überraschten die Bahnverantwortlichen die Obertürkheimer dann mit einer für die Anwohner positiven Änderung. Statt wie bisher geplant in offener wollen die Ingenieure den Tunnelmund teilweise in unterirdischer Bauweise errichten. „Die entsprechenden Planänderungen sollen Ende September/Anfang Oktober eingereicht werden. Ende des Jahres möchten wir mit der Baufeldfreimachung beginnen“, so der Bahnsprecher. Dabei stünden zunächst Leitungsumlegungen an. Je nach Planungsfortschritt könnte dann Anfang 2015 mit den Bauten für den Startschacht an der Hafenbahnstraße begonnen werden. Die genauen Termine auch für die Sperrung des Radwegs müssten noch abgestimmt werden.

BuchzelleAktion Bunt statt grau - die Bücherzelle
ist in Untertürkheim angekommen

>> Video Teaser von der Putzaktion am 30.8.2014 <<

Die ersteigerte gelbe Telefonzelle wird derzeit in Untertürkheim zur Aufstellung als Bücherzelle geputzt und vorbereitet (Video Teaser).


Bereits jetzt können Bücher dafür bei Sabine's Geschenke Service
in der Widdersteinstraße 15 abgegeben werden
(Tel.: 0711/50459372)

Ältestes Bahnhofsgebäude wird saniert

UNTERTüRKHEIM: UZ 30.8.2014
Fassade des heutigen Anbaus wird aufwendig restauriert - Historische Farbgestaltung in Absprache mit dem Denkmalamt


(ale) - Es ist das älteste Gebäude des Untertürkheimer Bahnhofs. Bereits seit 1868 steht der heutige Anbau an der Seite zum Postgebäude. Nun wird die Fassade des denkmalgeschützten Hauses aufwendig saniert. „Wir haben versucht, die ursprüngliche Farbgestaltung wieder aufzunehmen“, sagt Architekt Dr. Peter Dietl. Doch das würde das bestehende Gebäudeensemble sprengen.

PostAm 22. Oktober 1845 fuhr der erste Zug von Bad Cannstatt nach Untertürkheim - es war der Beginn der Eisenbahngeschichte im Königreich Württemberg. Bereits 1868 stand das erste Bahnhofsgebäude laut den Plänen des Baurechtsamts in der Arlbergstraße 40. Es ist der heutige Anbau auf der Seite zum Postgebäude und dem Parkdeck. In der Verlängerung standen lediglich eine Rampe und ein Schuppen. „Somit ist das Haus der ursprüngliche Bahnhof“, sagt Dietl von der Urba Architektenpartnerschaft in Untertürkheim. Das heutige Bahnhofsgebäude wurde „erst“ 1896 errichtet, wie die Jahreszahlen in den Torbögen über den Eingängen bezeugen. Denn das Haus in der Arlbergstraße 40 war zu klein geworden, gleichzeitig mit dem Neubau wurde es aufgestockt und von der Deutschen Post übernommen. Weitere Umbauten erfolgten 1924/25 als der Eingang zur Arlbergstraße massiv betoniert wurde und 1930 erfolgte ein Anbau in Richtung der Gleise. „Im Erdgeschoss waren eine Schalterhalle und das Postlokal untergebracht, im Obergeschoss befanden sich Dienstwohnungen“, hat sich Dietl informiert.     Foto: Enslin

Seit 1983 befindet sich in dem „Postanbau“ das Lebensmittelgeschäft der Familie Ates, die das Gebäude vor einigen Jahren auch erworben hat. In den oberen Stockwerken sind Einzelzimmer-Appartements untergebracht. „Wir werden den Supermarkt aber schließen, machen derzeit einen Räumungsverkauf“, sagt Sahin Ates. In Zukunft will die Untertürkheimer Familie die Räumlichkeiten anderweitig nutzen. Zunächst soll aber die Fassade des gesamten Gebäudes saniert werden. „Viele reden über den unbefriedigenden Zustand des Bahnhofs, wir wollen nun Taten sprechen lassen“, betont Ates. Doch die Aufgabe in dem denkmalgeschützten Gebäude ist alles andere als einfach.

Derzeit sind die Stukateure am Werk. „Sie erstellen auf dem Dach eine sogenannte Musterachse“, erklärt Architekt Dietl. Dabei wird versucht, die beste Variante zu finden, die derzeitige Farbe so schonend wie möglich von der ursprünglichen Sandsteinfassade zu lösen. Denn die Farbe blättert nicht nur ab, sondern lässt die Fassade auch nicht mehr atmen, sorgt für einen langsamen Verfall. Keine einfache Aufgabe: Über die Jahrzehnte haben sich verschiedenste Farbschichten angesammelt. Gleichzeitig wird nach der ursprünglichen Gestaltung gesucht. „Im Vorfeld haben wir bereits einen Farbkurator beauftragt“, sagt Dietl. Die überraschende Erkenntnis: Im Jahr 1868 erstrahlte die Fassade in einem hellroten Kalkton. Die großen Ecksteine des Gebäudes waren hingegen in warmem hellgrau gehalten. „Lange Zeit wollten wir in Absprache mit dem Denkmalamt diese Farbgebung wieder übernehmen“, sagt Dietl. Letztendlich wurde die Idee aber wieder verworfen, „da dies laut den Denkmalschützern das bestehende Gebäudeensemble gesprengt hätte.“ Nun soll die Fassade dem zweiten Anbau auf der anderen Seite des Bahnhofs angepasst und in einem Ockerton gestrichen werden. Die endgültige Entscheidung soll im September gefällt werden. „In mehreren Bauabschnitten wird dann in den kommenden Jahren die gesamte Fassade restauriert“, sagt Dietl - damit das älteste Gebäude des Untertürkheimer Bahnhofs wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Verschmorter Generator wird erneuertGenerator

23-8-2014-UZ- UNTERTüRKHEIM: Ein Jahr nach Brand im Wasserkraftwerk wird die historische Kaplanturbine wieder eingebaut - Inbetriebnahme im Herbst 2014

Passanten und Autofahrer am Karl-Benz-Platz ahnen nicht, welch knifflige und zugleich bedeutende Arbeit die Monteure im nahen Wasserkraftwerk verrichten. Am 29. August 2013 zerstörte ein Brand im Turbinenhaus den mächtigen Generator der historischen Kaplanturbine. Mittlerweile wurde der zehn Tonnen schwere Generator generalsaniert und wird nun von Spezialisten Stück für Stück eingebaut. Bis in zehn Wochen soll die 1924 gebaute Turbine wieder in Betrieb gehen. -
Von Mathias Kuhn -

Der generalsanierte Generator im Wasserkraftwerk in Untertürkheim wird zur Zeit wieder eingebaut. Fotos: Kuhn

Vor ziemlich genau einem Jahr fühlten sich viele Untertürkheimer ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Eine knappe Stunde lang waren sie von der Stromversorgung getrennt. In den Fachgeschäften und Büros wurde es dunkel, kein Telefon und kein Fernsehgerät funktionierten mehr. Auslöser des „Blackouts“ war eine Explosion und ein Brand im historischen Wasserkraftwerk am Karl-Benz-Platz. Das Feuer war relativ schnell gelöscht und die Haushalte rasch am Stromnetz, die Folgen des Brandes beschäftigen die Techniker noch heute. Durch das Feuer und die Hitze verschmorten etliche Teile des mächtigen Generators oder sie verformten sich. „Die unter dem Generator befindliche Kaplanturbine bekam keine Schäden ab. Glücklicherweise“, so die EnBW-Mitarbeiter Erhard Starz und Klaus Teufel. Die Turbine stammt aus dem Jahr 1924. Schließlich ist sie eine der ersten dieser Bauart und die erste Kaplanturbine von Bedeutung in Deutschland - ein Industriedenkmal. Dank ihrer Konstruktion kann sie auf schwankende Zuflüsse im Neckarkanal reagieren und damit einen höheren Wirkungsgrad als die bis dato gängigen Turbinen erzielen.

Auch der Generator ist ein Oldtimer, was wiederum die Reparatur erschwerte. „Da er ein Unikat ist, für den es keine Ersatzteile gibt, mussten die beim Brand zerstörten Innenteile originalgetreu rekonstruiert und neu angefertigt werden. Zudem wurden bestimmte Teile auf den heute zeitgemäßen Stand gebracht“, erklärt Starz. Eine Spezialfirma habe dies in den vergangenen Monaten gemacht und gleichzeitig auch das Gehäuse generalsaniert. Der schwere Mantel bekam einen neuen Anstrich. Mit viel Fingerspitzengefühl und überdimensional mächtigen Schrauben werden momentan die Gehäuseteile miteinander verbunden. „Eine äußerst diffizile Arbeit“, sagt Teufel anerkennend.

Während ein Teil der Experten das Gehäuse montiert, kümmern sich andere um die Innenteile. Eine weitere Etage tiefer wird die Kaplanturbine zusammengebaut. „Wir haben die erzwungene Zwangspause, die sich durch die Runderneuerung des Generators ergab, genutzt, um die in wenigen Jahren vorgeschriebene turnusmäßige Revision der Kaplanturbine vorzuziehen“, so Starz. In den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde das Laufrad der Turbine bereits einmal erneuert, in den vergangenen Wochen sämtliche Teile abermals inspiziert. In den kommenden acht bis zehn Wochen folgen der Endspurt und die Feinarbeiten. Zudem müssen die Verbindungen von der Turbine zum Trafo und der Schaltanlage erneuert werden. Die Gesamtkosten für die Generalsanierung schätzen die EnBW-Experten auf einen „mittleren sechsstelligen Betrag“. Mit der Inbetriebnahme der Turbine rechnen sie Mitte Herbst. Dann erzeugen wieder alle vier Turbinen Strom für Untertürkheims Haushalte. Zurzeit laufen die drei kleineren Francis-Turbinen.

360-Grad-Fotos - Virtueller Spaziergang durch den Stadtbezirk

UNTERTüRKHEIM: UZ 19.8.2014 -
IHGV-Mitglied Dieter Munk erstellt eine interaktive Webseite mit 15 Sehenswürdigkeiten im 360-Grad-Panorama

(mk) - Untertürkheim hat eine Attraktion mehr: Dieter Munk, der Chef der Taktics GmbH, hat eine interaktive Webseite mit Sehenswürdigkeiten im Stadtbezirk erstellt. Surfende Internetnutzer können einen virtuellen Spaziergang durch Untertürkheim unternehmen und deren Sehenswürdigkeiten in verblüffenden 360-Grad-Panoramen entdecken. „Ein Blickfang, der hoffentlich vielen Internet-Besuchern Appetit macht, Untertürkheim real anzuschauen“, sagt IHGV-Chef Markus Krautter.

360 Grad FotoAusgangspunkt der Idee für den virtuellen Spaziergang war eine Diskussion, in der Markus Krautter, der Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV), betonte, dass es im Stadtbezirk etliche Sehenswürdigkeiten und historisch interessante Gebäude sowie Standorte gäbe, diese jedoch leider oft im Verborgenen blieben. Schnell kam Munk, dessen Unternehmen sich unter anderem auf die Fotografie und Visualisierung von Immobilien spezialisiert hat, um diese zu vermarkten, der Gedanke, das Projekt „virtuelles Untertürkheim“ ins Leben zu rufen. „Wir wollten eine Webseite mit einer interaktiven Karte von Untertürkheim erstellen, auf der Internetsurfer einen virtuellen Spaziergang durch unseren Stadtbezirk machen können“, sagt Munk.

Seit Kurzem ist die Webseite unter der Adresse „www.untertuerkheim.taktics.de“ einsehbar. Sie ist eine Mischung aus erlebbarem Stadtführer, spielerischer Computerrecherche und PR-Plattform für den Stadtbezirk. Auf der Landkarte sind aktuell 15 blaue Standorte für Sehenswürdigkeiten und weitere 20 Punkte für Firmen- und Vereinssitze gekennzeichnet.

Der Webseiten-Besucher kann jede einzelne Sehenswürdigkeit oder Firma anklicken. Dann erhält er eine Information über den Standort und kann dazu das 360-Grad-Fotopanorama bestaunen - bei manchen Sehenswürdigkeiten sogar mehrere. So ist die Grabkapelle natürlich von außen, aber auch das Innere und sogar die Gruft in Rundumfotografie zu erleben. Ähnlich viel Perspektiven gibt es in der Stadtkirche, der Kelter der Weinmanufaktur, aber auch im Autohaus Krautter als einem der Untertürkheimer Dienstleister zu entdecken. Auch einige Vereine sind angelegt. „Ein Anfang ist gemacht“, so Munk. Er hofft, dass weitere Untertürkheimer Unternehmen sich auf der Webseite präsentieren wollen. Der Menüpunkt Veranstaltungen wird zudem Sequenzen von beliebten Vereinsfesten zeigen. „Wir stellen den Link auch jedem Verein oder Gewerbetreibenden zur Einbindung in deren Webseite zur Verfügung. „Eine tolle Visitenkarte für unseren Stadtbezirk“, dankte Dagmar Wenzel, die gewählte Bezirksvorsteherin Untertürkheims, für die zeitraubende Erstellung der Webseite.

Sie ist unter www.untertuerkheim.taktics.de erlebbar.

Verzögerung bei Sanierung des Priesterhauses bei der Grabkapelle

UZ 15.8.2014 -ROTENBERG: Verwaltergebäude an der Grabkapelle wird erst Ende 2015 fertig - Rückbau in Originalzustand aus dem Jahr 1821

Die aufwendige Sanierung des Priesterhauses unterhalb der Grabkapelle verzögert sich bis Ende 2015. Hintergrund sind historische Geheimnisse, die erst während der Arbeiten entdeckt werden. Das heutige Verwaltergebäude wird in den Originalzustand aus dem Jahr 1821 zurückgebaut - in eine prachtvolle toskanische Villa mit Foyer und einem Hochbalkon. Der neue Museumsshop im Erdgeschoss wird erst zum Saisonstart 2016 in Betrieb gehen.

Von Alexander Müller

Der königliche Hofbaumeister Giovanni Salucci, der die Grabkapelle auf dem Württemberg entwarf, bezog in seinen Planungen auch das unterhalb gelegene Priesterhaus mit ein. Er entwarf ein dreiflügliges Gebäude mit einem sogenannten „Portique Parterre“ und einem „Altan“, einer Art Hochbalkon. Doch bereits sieben Jahre nach der Einweihung war es bereits wieder zu klein. Das Haus wurde erweitert, bekam ein Wallmdach.

PriesterhausKnapp zwei Jahrhunderte blieb diese Veränderung unentdeckt. Bis vor sieben Jahren die Experten der Vermögen und Bau Baden-Württemberg aus dringendem Anlass entschieden, das Dach zu sanieren. Schnell wurde beschlossen, das gesamte Gebäude wieder in den Originalzustand zu versetzen. Bereits im vergangenen Jahr wurde mit der Sanierung begonnen. Doch in den vergangenen Wochen schienen die Arbeiten zu stocken, konnten die Spaziergänger an dem eingerüsteten Haus keine Fortschritte erkennen.

„Das war aber nicht der Fall“, sagt Edgar Schindler, der zuständige Abteilungsleiter von Vermögen und Bau. Die Elektro- und Installationsarbeiten im Innern wurden gemacht, derzeit sind die Steinmetze am Werk. Allerdings wird sich die Sanierung verzögern. Hintergrund sind immer wieder auftauchende Überraschungen. So entschied man sich kurzfristig zum Beispiel alle Fenster auszutauschen. „Die Maßnahme musste man neu ausschreiben“, sagt Schindler. Zudem könne man in einem historischen Gebäude trotz aller Vorbereitung nicht immer genau sagen, was sich hinter jeder Wand verberge. Und nicht zuletzt muss jede Arbeit mit dem Denkmalamt abgesprochen werden. Das Ziel ist, soviel Ursubstanz wie möglich zu erhalten. Schließlich befindet man sich in einem Denkmal. Inzwischen ist der Dachstuhl fertiggestellt. Das Dach selbst mit Schiefern gedeckt. Darunter wird später die Heizungsanlage eingebaut. Die modernen Toilettenanlagen sollen im alten Gewölbekeller realisiert werden.

Die erste Überraschung gab es im Obergeschoss: aufwendige Lamperien, an den Außenwänden verlaufende Holzverzierungen. „Diese waren noch partiell vorhanden und erhalten, der Verlauf originalgetreu fortgeführt.“ Zudem fanden sich auf dem „Atlan“ gusseiserne Platten aus Wasseralfingen, die ebenfalls wieder aufgearbeitet werden. In diesen Bereich soll noch vor Weihnachten das frühere Verwalterehepaar Grau einziehen können, die bislang im Erdgeschoss wohnen.

Erst im Anschluss kann man die Arbeiten daher im unteren Bereich in Angriff nehmen. „Wir haben zwar nun Erkenntnisse aus den bisherigen Arbeiten, aber dennoch sind wir vor weiteren Überraschungen nicht gefeit“, mutmaßt Schindler. Allerdings wurde durch das Entfernen einer Wand bereits ein Teil des „Porrique Parterre“, des großzügigen Foyers und Eingangsbereichs freigelegt. In diesem sollen dann spätestens zum Saisonbeginn im Frühjahr 2016 der neue Museumsshop und der Eingangsbereich eröffnen. „Der Zeitplan sieht derzeit vor, dass wir bis zum Spätsommer 2015 fertig sind. Eine Eröffnung macht aber keinen Sinn mehr, da die Grabkapellensaison im Oktober endet.“ Zudem muss man vermutlich mit weiteren Überraschungen rechnen. Wohl auch beim Preis. Ursprünglich wurden die Kosten auf 900 000 Euro veranschlagt. Aufgrund der zusätzlichen Aufgaben wird dies vermutlich nicht reichen. Dafür dürfen sich die Besucher auf ein historisch bedeutsames Schmuckstück freuen.

Erster Erfolg des Denkmalschutzs im Untertürkheimer Bahnhof

weiss
Die seit ca. drei Jahren beanstandeten weißen Fensterahmen (oben) des Imbisses im Bahnhof wurden durch
Rahmen mit der ursprünglichen braunen Farbe getauscht (unten) - ein erster Erfolg des Denkmalschutzes!
Positiv ist auch der Wechsel zu Holzstühlen statt Plastikstühlen.
Fenster
8/2014 - Fotos:Enslin

WANTED: Beide Strümpfe der Aktion „Bunt statt grau“  in Untertürkheim gestohlenRohr2

Gesucht wird  der handgestrickte bunte Strumpf vom Abluftrohr auf dem Karl-Benz-Platz in Untertürkheim.

Am Samstagabend, 26.7.2014  wurde er eigenhändig von den drei Untertürkheimer Strickerinnen auf dem Abluftrohr zwischen den Stadtbahngleisen angebracht.

Am Sonntag früh war er spurlos verschwunden!

Wer hat Beobachtungen zum Diebstahl gemacht?

Der Strickstrumpf am zweiten Abluftrohr wurde
zwei Tage später auch gestohlen
.

Hinweise bitte an runder-tisch@wirtemberg.de
Aktion „Bunt statt grau“   Untertürkheim - Klaus Enslin -
WANTED














Rohr


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Fotos: Enslin,
Blumenstock




Großbaustelle im Mercedes-Benz-Werk sorgt für Lärmbelastung

DaimlerSeit einigen Tagen hört man verstärkt die Baumaschinen von der Großbaustelle für das neue Motorenwerk- gebäude kurz hinter der Untertürkheime Pforte.

Besonders am Güterbahnhof sowie auf dem Mönchberg sind die Bohrmaschinen gut "hörbar". Es werden zahlreiche Bohrungen für die Betonpfähle für das Fundament des Neubaus hergestellt. Besonders das Abschütteln der Erde aus dem Bohrgerät verursacht den Lärm.

Foto: Enslin

Das Bahnhof-Graffito in der Bahnunterführung von Marko Engelmann ist vollendet
Foto-Bericht in der BILD-Stuttgart am 21.7.2014

Graffiti von Marko Engelmann
Das Bahnhof-Graffito in der Untertürkheimer Bahnhofunterführung von Marko Engelmann - Foto: Enslin

Die neue Bezirksvorsteherin will vieles ändern

WenzelSTGT. Zeitung - Caroline Leibfritz, 25.07.2014
Am 1. Oktober tritt Dagmar Wenzel ihr neues Amt als Bezirksvorsteherin an.
Untertürkheim - Seit der vergangenen Woche ist klar, wer Untertürkheims neues Oberhaupt wird. Am 1. Oktober tritt die bisherige Stellvertreterin des amtierenden Bezirksvorstehers Klaus Eggert, Dagmar Wenzel, die Nachfolge ihres bisherigen Chefs an. Nach neun Jahren im Bezirksamt weiß Wenzel, wo die Untertürkheimer der Schuh drückt. So hat sie schon zwei Monate vor ihrem Amtsantritt eine recht genaue Vorstellung von den Aufgaben, denen sie sich in erster Linie widmen will.

Zum einen, sagt Dagmar Wenzel, wünsche sie sich einen stärkeren Zusammenhalt unter den Bürgern Untertürkheims – unabhängig von deren Herkunft. Außerdem wolle sie die Arbeitslosigkeit, die im Ortskern Untertürkheims mit 8,5 Prozent recht hoch sei, bekämpfen. „Dazu wollen wir vermehrt Bildungsangebote für Erwachsene schaffen, die die Leute direkt vor Ort nutzen können“, sagt Wenzel. „Denkbar wäre hier zum Beispiel, dass die Volkshochschule vielleicht Kurse in Untertürkheim anbietet und dass es von den Vereinen Sportangebote oder musikalische Früherziehung gibt.“

Wenzel hofft auf Förderungen zur Bezirksentwicklung

Ein weiteres wichtiges Thema ist für Dagmar Wenzel die städtebauliche Fortentwicklung des Bezirks. Nachdem eine Förderung zur Ortskernsanierung ausgelaufen und die Gelder aufgebraucht sind, hofft die künftige Bezirksvorsteherin, dass Untertürkheim mittelfristig in ein neues Stadtsanierungsprogramm aufgenommen wird. Dazu, meint sie, müsse sie sich aber erst noch einen Überblick über die Fördermöglichkeiten verschaffen und sich erkundigen, wann eine Förderung möglich sei.

Auch die Verschönerung des Ortes liegt der 44-jährigen Mutter von zwei Kindern am Herzen. Daher soll der Karl-Benz-Platz hochwertiger und einladender werden – beispielsweise durch neue Bänke und eine ansprechende Bepflanzung. Vorstellbar, so Wenzel, sei auch, den Karl-Benz-Platz als „Ort der vielfältigen Kunst“ zu nutzen und dort Ausstellungen zu veranstalten. Eventuell sei es auch möglich, über einen bestimmten Zeitraum hinweg Künstler auf dem Platz arbeiten zu lassen, denen die Passanten über die Schulter schauen können. Erfreulich, meint Dagmar Wenzel, wäre es, wenn sich etwa Daimler als größtes Unternehmen im Stadtbezirk finanziell an der Verschönerung Untertürkheims beteiligen würde.

Dagmar Wenzel freut sich auf ihre neuen Aufgaben

Doch bei allen Aufgaben und Herausforderungen, die es zu meistern gilt, will sich Dagmar Wenzel auch auf das besinnen, was in ihrem Bezirk schon heute positiv ist. „Wir haben den Daimler als großes Unternehmen, wir haben den Weinbau und wir haben super Lagen wie Rotenberg und Luginsland“, sagt Wenzel. „Darauf können wir als Untertürkheimer stolz sein und diesen Stolz dürfen wir auch zeigen.“

Ihren neuen Aufgaben als Bezirksvorsteherin blickt die 44-Jährige mit Freude entgegen. Der Posten sei eine „schöne Veränderung“. In ihrer neunjährigen Tätigkeit als stellvertretende Bezirksvorsteherin sei bereits eine große Verbundenheit mit dem Bezirk und den dort lebenden Menschen entstanden, erklärt sie. Als neues Bezirksoberhaupt wolle sie Ideen und Impulse aus dem Bezirksbeirat und aus der Bürgerschaft in den Gemeinderat und in die Stadtverwaltung tragen, um neue Konzepte zu entwickeln.

Vor ihrem Amtsantritt will Wenzel noch Urlaub machen

Doch bevor sie am 1. Oktober ihr neues Amt antritt, will sich Dagmar Wenzel noch eine kleine Auszeit gönnen. In den Sommerferien reist sie für drei Wochen mit ihrer Familie nach Föhr.

Der Gemeinderat hatte Dagmar Wenzel am 17. Juli 2014 mit 46 von 57 Stimmen zur neuen Bezirksvorsteherin von Untertürkheim gewählt. Es gab keine Gegenkandidaten.


Dagmar Wenzel wird Bezirksvorsteherin von Untertürkheim

18.07.2014 www.stuttgart.de

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat in seiner Sitzung am 17. Juli 2014 Dagmar Wenzel mit 46 von 57 Stimmen zur neuen Bezirksvorsteherin von Untertürkheim gewählt. Es gab keine Gegenkandidaten.

Dagmar Wenzel wurde am 13. November 1969 geboren. Nach dem Vorbereitungsdienst und dem Studium für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Braunschweig von 1990 bis 1993 war sie zunächst Sachbearbeiterin im Sozialamt im Landkreis Helmstedt. Von 1996 bis 2000 arbeitete sie als Kommunalaufsichtsbeamtin und Leiterin des Büros des Kreistages im Haupt und Personalamt. Dagmar Wenzel wird Bezirksvorsteherin von Untertürkheim.
Danach wechselte sie zum Landratsamt Tübingen, wo sie als Sachbearbeiterin im Jugendamt tätig war.
Seit Dezember 2001 ist Dagmar Wenzel Mitarbeiterin bei der Landeshauptstadt Stuttgart. Zunächst war sie Standesbeamtin und Stellvertretende Bezirksvorsteherin in Degerloch. Seit 2005 ist sie Standesbeamtin und Stellvertretende Bezirksvorsteherin in Untertürkheim.

Dagmar Wenzel sagte, in ihrer neunjährigen Tätigkeit als Stellvertretende Bezirksvorsteherin sei eine große Verbundenheit mit dem Bezirk und den dort lebenden Menschen entstanden. Als Bezirksvorsteherin will sie die Ideen und Impulse aus dem Bezirksbeirat und der Bürgerschaft in den Gemeinderat sowie in die Stadtverwaltung tragen, um neue Konzepte zu entwickeln. Zu den künftigen Schwerpunkten zählt Wenzel die städtebauliche Entwicklung. Unter anderem will sie die Aufenthaltsqualität der öffentlichen Plätze verbessern.

Rangliste maroder Schutzhütten ermittelt

UNTERTüRKHEIM: Renovierung des Unterstands im Gögelbach verzögert sich - Geldmittel fehlen Hütte

UZ vom 9.7.2014

Die Schutzhütte am Gögelbach steht auf „wackligen Füßen“ und das Dach ist nicht mehr ganz dicht. Die Sanierung würde circa 30 000 Euro kosten. Foto: Enslin

(mk) - Der Bezirksbeirat hat schon vor Monaten die Renovierung der Schutzhütte im Gehrenwald gefordert. Der bei Wanderern beliebte Unterstand am Gögelbach ist marode. Eigentlich wollte das Garten-, Friedhofs- und Forstamt das Gebäude aus Holz bereits abreißen und neu bebauen. „Im Rahmen einer Umfahrt haben Experten alle Schutzhäuschen im Stadtbezirk angeschaut. Nun wollen sie eine Rangliste der renovierungs-würdigen Hütten aufstellen“, berichtet die stellvertretende Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel.

Der Pfad entlang des Gögelbachs in Richtung der Vereins- und Waldheime gehört für die Untertürkheimer und Luginsländer zu einem der beliebtesten Spazierwege. Hundebesitzern, die dort Gassi gehen, Jugendlichen auf dem Weg zum Training, Senioren, die einen Spaziergang machen oder die nahe Besenwirtschaft besuchen und Wanderern ist die Schutzhütte ein Begriff. Vielleicht hat sie dem einen oder anderen als Unterstand bei Regen und Schnee bereits gute Dienste geleistet. Allerdings mit dem Schutz ist es so eine Sache. Die Fachleute vom Garten-, Friedhof- und Forstamt haben vor zwei Jahren festgestellt, dass sich das aus Holz errichtete, einfache Gebäude nach hinten absenkt. Zudem gehört das Dach endlich gerichtet, es regnet herein. Der Kostenvoranschlag für die Sanierung liegt bei knapp 30 000 Euro. Die Mittel waren bereits fest eingeplant und bewilligt. Mit den Bauarbeiten sollte zunächst im Herbst vergangenen Jahres und dann im Frühjahr begonnen werden. Noch hat kein Handwerker etwas zum Erhalt des Häuschens getan. Stattdessen hat sich eine Expertenkommission nochmals ein Bild gemacht. „Und zwar nicht nur von dieser Schutzhütte. Im Zuge einer Rundfahrt in unserem Stadtbezirk haben wir uns etwa ein Dutzend Unterstände und Schutzhäuschen angeschaut“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert.

Auch unterhalb der Rotenberger Kelter und im Bereich der Egelseer Heide stünden einige, die in einem ähnlich renovierungsbedürftigen Zustand wie das Exemplar am Gögelbach seien. Die Mängel jedes einzelnen seien notiert worden. „Weil die Mittel knapp sind, wollen die Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts nun eine Rangliste erstellen. Bei der Feststellung der Prioritäten wird die Bedeutung des Unterstands eine Rolle spielen“, so Eggert. Er lässt keinen Zweifel daran, welche Schutzhütte nach seiner Meinung an oberster Stelle stehen sollte. Auch im Namen des Bezirksbeirats habe er die Wichtigkeit der Gögelbach-Schutzhütte nochmals hervorgehoben. „Sie liegt zwar ortsnah, erfüllt aber dennoch die Schutzfunktion, da viele Spaziergänger und Wanderer in ihr Unterschlupf oder eine Rastmöglichkeit finden.“ Zudem spreche für den Standort, dass es keine Klagen von den Nachbarn gebe.

Umstrittener Standort für neue Bücherzelle

UNTERTüRKHEIM - UZ 8.7.2014:
Bürgerinitiative will altes Telefonhaus in Fußgängerzone als öffentliches Bücherregal aufstellen


>> Video von der Putzaktion hier <<

BuchzelleEinige Bürger wollen eine Bücherzelle - ein öffentliches Bücherregal - in der oberen Widdersteinstraße platzieren Fotomontage: Nicht-Roth

Eine Idee, die in vielen Orten Erfolge feiert, soll nun auch in Untertürkheim verwirklicht werden. Auf Initiative einiger Bürgerinnen und Bürger soll in der Widdersteinstraße eine „Bücherzelle“ aufgestellt werden. „In einem ausrangierten Telefonhäuschen können die Bürger Bücher einstellen und kostenlos mitnehmen“, sagt Initiativensprecherin Andrea Nicht-Roth. Kontroverse Debatten gab es im Bezirksbeirat aber über den Standort vor der Begegnungsstätte und über die Zuschuss- würdigkeit. - Von Mathias Kuhn -

Zwei Fliegen mit einer Klappe wollen die Bürgerinnen und Bürger mit der Bücherzelle schlagen. Zum Einen sollen Untertürkheimerinnen und Untertürkheimer zum Lesen animiert werden. „Gleichzeitig wollen wir die eher tote Fußgängerzone mit Leben füllen“, erklärte Nicht-Roth den Bezirksbeiräten. Aufgegriffen haben die Initiatoren, darunter der Kulturhausverein und der Bürgerverein, deswegen ein Konzept, das in vielen deutschen Orten bereits Gefallen findet. Die Untertürkheimer Initiative will ein öffentliches Bücherregal aufstellen. „Bürger können dort Bücher, die sie nicht mehr benötigen, einsortieren beziehungsweise kostenlos mitnehmen“, erklärt Nicht-Roth das Prinzip. In vielen Städten wurden Stahl- oder auch Holzregale mit tiefen Böden aufgestellt, die die Bücher vor Regen und Schnee schützen sollen. In jüngster Zeit tauchten jedoch auch besondere Bücherregale auf: ausgediente, gelbe Telefonhäuschen, in denen Regale eingezogen werden. „Sie sind optisch weitaus attraktiver und zudem gerade bei Wind und Wetter praktisch“, meinte Nicht-Roth. Ein weiterer Vorteil: Die Deutsche Telekom gibt gerade bundesweit viele Standorte auf und rangiert die nicht mehr benötigten Zellen aus. Statt auf dem Schrotthaufen zu landen, könnten die gelben Zellen als Blickfang, als nostalgische Reminiszenz an frühere Zeiten sowie „als Futterstation für Leseratten und Bücherwürmer eine neue Verwendung finden“.

Einen Standort haben sich die Untertürkheimer bereits ausgeschaut: In der Bezirksbeiratssitzung schlugen sie den Platz zwischen Widdersteinapotheke und Begegnungsstätte vor. „Der Platz am oberen Ende der Widdersteinstraße ist mit der Sitzbank unter den Schatten spendenden Bäumen eigentlich lauschig, wird jedoch nur selten genutzt“, so Nicht-Roth. Die Initiative hofft, dass sich dies durch die neue Bücherzelle ändert. „Die Erfahrung aus Orten mit öffentlichem Bücherregal zeigt, dass sich dort immer wieder Menschen treffen, schmökern und miteinander ins Gespräch kommen. Wir erzeugen Wohnzimmerflair im öffentlichen Raum“, so Nicht-Roth.

Dementsprechend positiv nahm die Mehrheit der Bezirksbeiräte das Grundkonzept auf. „Die Idee ist charmant. Die Regale in der Telefonzelle sehen gepflegt aus. Über die erhobenen Kosten und den Standort müsste man vielleicht nochmals nachdenken“, meinte Eduard Zaiß (Freie Wähler). „Der Ansatz, die Fußgängerzone zu beleben ist super, der Standort klug gewählt. Dort oben fehlt noch ein Magnet“, pflichtete auch Matthias Mitsch (CDU) bei. Werner Feinauer (SPD) lehnte die Bücherzelle dagegen aus zwei Gründen ab. Zum Einen fürchtet er, dass die Telefonzelle verschmutzt oder gar zerstört wird und Folgekosten auf die Stadt zukommen. Zum Zweiten missfällt ihm der Standort in unmittelbarer Nähe der AWO-Begegnungsstätte. „Zur Aufstellung der Bücherzelle im Straßenraum ist eine Sondergenehmigung erforderlich. Etliche Ämter müssen ihre Zustimmung geben“, erklärte Dagmar Wenzel, die stellvertretende Bezirksvorsteherin, die die Sitzung souverän leitete. Dabei werde auch Rücksicht auf die Müllfahrzeuge und Lastwagen genommen, die die Widdersteinstraße befahren müssen. Mit zehn zu zwei Stimmen votierten die Bezirksbeiräte für die Idee. Sie wollen sich zusätzlich an der Finanzierung beteiligen und die Hälfte der Kosten übernehmen.

Friedhofsamt will 40 Baumgräber in Untertürkheim einrichten

UZ 3.7.2014 -UNTERTüRKHEIM: Zusätzliche Rasengräber auf freier Grünfläche geplant - Bezirksbeirat fordert Urnenwand

Die Bestattungskultur ist im Umschwung begriffen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt trägt dem nun auch auf dem Untertürkheimer Friedhof Rechnung. 40 Baumgräber sollen kurzfristig angeboten werden. Auch Rasengräber sind rasch realisierbar. Die Bezirksbeiräte forderten zudem, weitere alternative Bestattungsmöglichkeiten in Untertürkheim zu ermöglichen. Mit einer Zweidrittelmehrheit plädierten die Bezirksbeiräte, die Errichtung einer Urnenwand weiterzuverfolgen. - Von Mathias Kuhn -

Nicht nur die Lebensziele haben sich verändert, sondern auch die Wünsche, was nach dem Tod passiert, sind im Wandel begriffen. „Waren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Feuerbestattungen noch deutlich in der Minderheit, hat sich das Verhältnis heute umgedreht“, sagt Martin Kerlen vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt (GFF). 70 Prozent neuer Urnengräber stehen 30 Prozent Erdbestattungen gegenüber. Der Wunsch nach pflegeleichteren Gräbern wird immer größer. Dem kann sich auch die Stadtverwaltung nicht mehr verschließen. Die im Frühjahr in Kraft getretene, neue Friedhofssatzung der Stadt ermöglicht nun auch alternative Bestattungsformen. „Ziel ist es aber, dass die Ästethik unserer zum Teil alten, traditionellen Friedhöfe erhalten bleibt“, erklärte Kerlen während der Bezirksbeiratssitzung. Schließlich stehen 13 der 41 Stuttgarter Friedhöfe unter Denkmalschutz. „Große Bauwerke würden das Aussehen vieler Friedhöfe verändern“, meinte Kerlen. Er sprach sich damit gegen die vom Bezirksbeirat gewünschte Urnenwand aus.

Allerdings sollen andere, alternative Bestattungsformen wie Rasen-, Baum- oder Gemeinschaftsgräber zunehmend angeboten werden. „In Untertürkheim könnten wir kurzfristig 40 Baumgräber realisieren“, überraschte Kerlen die Bezirksbeiräte. Einige Bäume sind bereits markiert. Im Übergangsbereich zwischen dem alten und neueren Teil des Untertürkheimer Friedhofs steht eine Lindenallee und in unmittelbarer Nähe ist eine offene Grasfläche. Pro Baum könnten, laut Kerlen, theoretisch vier Gräber - in alle vier Himmelsrichtungen ein Standort - eingerichtet werden. Die Urnen werden dabei im Abstand von 2,0 bis 2,5 Metern vom Stamm in die Erde gelegt. Am Stamm kann eine bronzene Plakette aufgehängt werden, auf der die Namen und Daten der Verstorbenen stehen. „Aktuell könnten wir rund 40 Baumgräber kurzfristig gewährleisten“, verriet Kerlen. Sobald die benachbarten Erdgräber aufgegeben werden, kämen 66 weitere Baumstandorte dazu. Auf der angrenzenden Wiese stehen weitere Bäume, unter denen ebenfalls Gräber eingerichtet werden könnten. Zusätzlich stellte Kerlen die Herstellung von Rasengräbern auf der offenen Wiesenfläche in Aussicht. „Mittelfristig, da hierzu aufwendige Liegeplatten auf der Rasenfläche verlegt werden müssten.“

Die Bezirksbeiräte waren von den Baumgräbern angetan. „Die Bestattungskultur hat sich im Laufe der Jahrhunderte stets geändert, so auch jetzt. Die Zeit für Baumgräber ist gekommen, unsere Friedhöfe erhalten damit Parkcharakter“, so Eduard Zaiß (Freie Wähler). Dennoch wollte die Mehrheit der Lokalpolitiker die Chance auf weitere Alternativen nicht aufgeben. „Wir wollen die Vielfalt aller möglichen Bestattungsarten bieten“, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Mitsch. Dazu zähle für ihn und andere auch eine Urnenwand.

Kerlen entgegnete zwar, dass Urnenwände eine teure Investition für Friedhofsbetreiber und oft auch optisch weniger attraktiv seien. Bei vier Gegenstimmen forderten acht Bezirksbeiräte die Stadtverwaltung dennoch auf, auch den Bau eines Kolumbariums zu prüfen.

STUTTGART 21 - Hilfsbrücken für Rettungszufahrt sind eingebaut

UNTERTüRKHEIM/WANGEN - UZ 31.5.2014:
Bauarbeiten für Tunnelröhren im Zeitplan -
31 Meter tiefer Schacht in Ulmer Straße ausgehoben

Benzstrasse
In den vergangenen Wochen wurden Hilfsbrücken auf Höhe der Gaggenauer Straße
unter den Gleisen der stark frequentierten Bahntrasse von Stuttgart in Richtung
Plochingen/Ulm verlegt. Foto: DB PSU GmbH

Seit vergangenem Sommer wird auf der Stuttgart-21-Baustelle an der Benzstraße eine Rettungszufahrt zum Servicebahnhof errichtet - zu Beginn lautstark, mittlerweile haben die Spezialisten fast unbemerkt Hilfsbrücken unterhalb der Gleise eingezogen, damit von Juni an die Rettungszufahrt gebaut werden kann. Auch auf der gegenüberliegenden Neckarseite kommen die Mineure gut voran. Der Schacht für den Zwischenangriff Ulmer Straße ist inzwischen bis zur Sohle ausgehoben. - Von Mathias Kuhn -

Was am Barbara-Tag, dem Tag der Bergleute und Tunnelbauer, spektakulär begann, hat mittlerweile das erste Etappenziel erreicht. Mit einem Baggerbiss gab Wangens Bezirksvorsteherin und Tunnelpatin Beate Dietrich am 4. Dezember 2013 den Startschuss für die Schachtbauarbeiten auf dem Gelände in der Ulmer Straße. Die Bahn hat dort einen Zwischenangriffspunkt für den Bau des Stuttgart-21-Tunnels eingerichtet, der vom künftigen Tiefbahnhof nach Unter- und Obertürkheim führt. Der Tunnel führt mit zwei parallel verlaufenden, eingleisigen Röhren vom Tiefbahnhof unter Gablenberg hindurch zur Baustelle in Wangen. Anschließend unterqueren die Röhren den Neckar und verzweigen sich.

Ein Ast führt auf Höhe Hafenbahnstraße in die Zugstrecke Richtung Plochingen. Der andere unterquert das Mercedes-Benz-Werk und gelangt auf dem heutigen Güterbahnhof ans Tageslicht. Die Tunnelröhren werden vom Hauptbahnhof, aber eben gleichzeitig auch vom Zwischenangriffspunkt in der Ulmer Straße aus, vorangetrieben. „Deswegen benötigen wir auf dem Gelände in der Ulmer Straße einen Schacht, von dem aus wir die Röhren sowohl in Richtung Hauptbahnhof als auch nach Unter- und Obertürkheim erstellen und das Erdmaterial ins Freie transportieren können“, verdeutlichte bei der feierlichen Tunneltaufe vor sechs Monaten ein Sprecher des Bahnprojekts die Rolle der Wangener Baustelle. „Mittlerweile ist der Schacht bis zur Sohle, also auf etwa 31 Meter Tiefe, ausgehoben“, verkündet eine Pressesprecherin des Bahnprojekts einen ersten Erfolg. In den kommenden Monaten werde der seitliche Zuführungsstollen in den Berg getrieben, von dem aus die eigentlichen, zwei eingleisigen Tunnel in Richtung Hauptbahnhof und Untertürkheim „gegraben“ werden.

S-Bahnverkehr umgeleitet

Auch auf der Untertürkheimer Seite liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. Im Bereich der Benzstraße hat die Bahn eine weitere Baustelle erstellt. Dort wird eine Rettungszufahrt eingerichtet, die während der Zeit des Tunnelbaus als Baustellenzufahrt genutzt wird. Auf dem einstigen Güter- soll der neue Servicebahnhof entstehen. Ein Ast der Tunnelröhre wird auf dem Gelände enden und damit den wichtigen Ringschluss für Stuttgart 21 bilden. Die Vorbereitungen für die Anschlussarbeiten sind in vollem Gange. „Im Bereich der künftigen Rettungszufahrt an der Benzstraße hat die Bahn die Baufreiheit für die Zufahrt hergestellt“, so die Bahnsprecherin. Und zwar unter erschwerten Bedingungen. Nämlich, ohne den Zugverkehr auf der stark frequentierten Trasse zu gefährden. Dazu wurden an 13 Wochenenden Gleise gesperrt und der S-Bahnverkehr umgeleitet. Während die Züge übers Gleisbett ratterten, wurden unterm Nachbargleis Stahlträger eingezogen. Die Hilfsbrücken sind mittlerweile eingebaut. „Im Juni beginnen wir, die Rettungszufahrt zu erstellen. Im Anschluss werden die hinter den Hauptgleisen liegenden Ingeniuersbauwerke, die 280 Meter lange Tunnelrampe im Trog, parallel zum Abstellbahnhof gebaut“, so die Sprecherin.

An der dritten Tunnelbaustelle in den Oberen Neckarvororten - dem Abschnitt an der Hafenbahnstraße - wurden im Frühjahr Erkundungsbohrungen durchgeführt und Ortungsschächte gegraben. Die Ergebnisse werden gerade ausgewertet. Im Sommer soll mit den Hauptbaumaßnahmen begonnen werden. Im Rahmen einer Bezirksbeiratssitzung wollen Fachleute der Bahn am Dienstag, 3. Juni 2014, weitere Einzelheiten den Bürgern vorstellen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Luthersaal der Andreaskirche, Heidelbeerstraße 5. Mit dabei ist die Bürgerbeauftragte Alice Kaiser und Vertreter des Ordnungsamts.

STZ 28.5.2014 -99 Jahre ungehörtes Untertürkheim

Wahlergebnis der Gemeinderatswahl in Stuttgart am 25. Mai 2014
UNTERTÜRKHEIM mit 16 242 Einwohnern erhält 11 Bezirksbeiräte  - 2009 - 2014 - (2009: SÖS+LINKE: +1)

Stuttgart - Partei

GRÜNE
CDU
SPD
FDP
Freie Wähler
SÖS
DIE LINKE
REP
AfD
PIRATEN
STAdTISTEN
Stud. Liste - junges Stuttg.

Stuttgart - Prozent

24,0
28,3
14,3
5,9
7,1
5,4
4,5
0,7
4,7
2,0
1,7
1,2

Uth. 11 Bezirksbeiräte

GRÜNE - 2 - 2 -
CDU - 3 - 4 -
SPD - 3 -2 -
FDP - 1 - 1 -
Freie Wähler - 2 - 1 -
SÖS - 0 -0 -
DIE LINKE - 0- 0 -
REP - 0 - 0
AfD -0 -1 -
PIRATEN - 0 - 0 -
STAdTISTEN - 0 - 0
Stud.Liste-jung. Stuttg. 0

Untertürkh. Prozent

19,2
32,6
16,1
5,1
10,6
3,7
4,3
0,5
4,6
1,5
0,9
0,9

Wahlbeteiligung Stuttgart
46,6 %
Wahlbeteiligung Untert.
41,5 %
Leider hat kein Kandidat aus Untertürkheim ausreichend Stimmen für den Gemeinderat erhalten! Schade.
Anmerkung: Sitzverteilung aufgrund des Wahlergebnisses, vorbehaltlich Änderungen der Bezirksbeiräte aufgrund von Fraktionsgemeinschaften.

RothBunter Farbtupfer am Straßenrand

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 27.5.2014:
IHGV-Betrieb pflanzt Frühjahrsblüher ins Beet in der Arlbergstraße

Ein weiterer Blickfang - wenn er nicht zugeparkt wird: Das neu bepflanzte Beet
vor der Buchhandlung Roth in der Arlbergstraße - unten die Abfalleimer- beklebung. Fotos:Enslin

(mk) - In Untertürkheim wird‘s immer bunter: Nachdem der IHGV bereits 40 Geranien-Ampeln an den Laternenmasten im Ortskern anbringen ließ, hat nun der Mitgliedsbetrieb Heinermann das Beet vor der Buchhandlung Roth mit herrlichen Blumen bepflanzt. Farbtupfer für einen attraktiven Ortskern.

Nicht nur kritisieren, sondern selbst etwas bewegen, dieses Motto haben sich die Aktiven des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) Untertürkheim vorgenommen - undumgesetzt. Monatelang haben die Bürger das Aussehen der Fußgängerzone und des AbfallBereichs um den Bahnhof angeprangert. Da die Stadtverwaltung wenig gegen die Verwahrlosung unternahm, wurden der IHGV und Bürgerinitiativen aktiv. Beide wünschten sich mehr Farbe ins triste Grau.

Als erstes bekam der Treppenaufgang von der Bahnhofsunterführung einen bunten Anstrich. Ende April waren dann die IHGV-Aktiven um Klaus Drechsel, Blumen Ellinger, Blumen Kumfert und Gärtnerei Heinermann farbenbringende Heinzelmännchen.

Die Floristen brachten 40 Pflanzkübel mit Geranien an den Lichtmasten an. Damit nicht genug. Uta Zaiß-Heinermann pflanzte das kleine Beet in der Arlbergstraße vor der Buchhandlung Roth mit herrlichen Frühjahrsblühern an - sehr zur Freude der Passanten, die den Bahnhof verlassen. Sie blicken - wenn nicht gerade ein Auto im Beet parkt - auf Farbtupfer. „Auch die Geranien-Ampeln kommen gut an“, freut sich Drechsel. Die Pflanzen werden regelmäßig gegossen und bislang sei „nur“ eine Ampel beschädigt worden. Bürger haben für einen weiteren Blickfang gesorgt. Freche Sprüche auf gelbem Papier kleben an den Abfallkörben und machen Fußgänger darauf aufmerksam, ihren Müll in ihnen zu entsorgen.

110 Jahre - Cleverer Schultes lockt Daimler nach Untertürkheim

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 26.5.2014: Vor genau 110 Jahren ging das Stammwerk in Betrieb

1904 Schmiede
Das neue Werk der Daimler-Motoren-Gesellschaft ging heute vor 110 Jahren auf dem Gelände des
Untertürkheimer „Kieswasens“ zwischen Neckar und der Eisenbahnline in Betrieb.

Der 26. Mai 2014 ist für die Daimler AG ein historischer Tag. Heute vor 110 Jahren wurde der Umzug von den Fabrikhallen im Cannstatter Seelberg abgeschlossen und das Daimler-Stammwerk in Untertürkheim in Betrieb genommen. Mit viel Verhandlungsgeschick war es Untertürkheims Schultes Eduard Fiechtner gelungen, die Autopioniere Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach vom Gelände im Gewann Kies zu überzeugen. Heute produzieren 17 900 Mitarbeiter im mittlerweile auf sechs Teile erweiterten Werk die Herzstücke der Automobile mit dem Stern: Motoren, Getriebe, Achsen und zugehörige Komponenten.

Von Mathias Kuhn

Bei den Werksbesichtigungen, die Thomas Thum und Jean-Francois Hammer anbieten, darf ein Stopp an einem fast unscheinbaren Gebäude in der Mitte des Werksgeländes nicht fehlen: die Schmiede. Die Inschrift „Daimler-Motoren-Gesellschaft“ an der Fassade verweist auf ihre historische Bedeutung. „Seit 110 Jahren wird sie als Schmiede genutzt“, sagt Thum. Sie ist das einzige Original-Relikt aus der Gründerzeit. Und die einfache Schmiedewerkstatt war 1904 das Herzstück des neuen Daimler-Motorenwerks.

Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach hatten 1886 im Gartenhaus der Cannstatter Villa der Familie Daimler den ersten schnelllaufenden Motor erfunden und damit die Grundlagen für den Siegeszug des Automobils geschaffen. Kontinuierlich stieg der Absatz nach Neuwagen. Die Werkstatthallen im Cannstatter Seelberg-Gebiet platzten um 1897 aus allen Nähten. Maybach und Daimler suchten nach Ersatz. Grundstücke in Schorndorf, Fellbach, Wangen und Untertürkheim kamen in die engere Wahl. Dem Verhandlungsgeschick des Untertürkheimer Schultes Eduard Fiechtner ist es zu verdanken, dass das Brachgelände im Gewann „Kies“ das Rennen machte. Das als Kieswasen bekannte Areal bot mit seiner Anbindung an die Zugstrecke Stuttgart - Ulm und Zugang zum Neckar beste Voraussetzungen.

FiechtnerFinanzgenie Fiechtner legte noch ein Pfund auf die Waage: Die Gemeinde Untertürkheim baute ein Wasserkraftwerk als Energielieferant für die Autoproduktion. Am 14. August 1900 unterzeichneten Vertreter der Gemeinde Untertürkheim und der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) den Vertrag über das 185 000 Quadratmeter große Grundstück. Daimler erlebte dies nicht mehr, erstarb im März 1900.

Die Bauarbeiten wurden sofort in Angriff genommen. Ursprünglich war eine schrittweise Verlagerung der Produktion vom Seelberg nach Untertürkheim geplant gewesen. Die Pläne gingen in Rauch auf: Am 9. Juni 1903 brach in den Fabrikhallen im Seelberg ein Brand aus, der die Werkstätten samt 60 Neuwagen zerstörte. Doch bereits im Dezember 1903 war ein erheblicher Teil der Produktion in Untertürkheim wieder in Betrieb. Die Verwaltung der DMG siedelte am 26. Mai 1904 über. Die Verlegung wurde am 17. Oktober 1904 ins Handelsregister eingetragen. Rund 45 000 Quadratmeter des Grundstücks waren damals mit fünf Hauptgebäuden bebaut.

Die DMG konnte die Fertigungsprozesse in die eigenen Hände nehmen. Nach der Schmiede folgten 1905 die Reparaturabteilung, 1906 die Gießerei und die Karosserieabteilung. Das Autounternehmen und das Werk wuchsen kontinuierlich. 1909 wurden 671, 1910 bereits 1106 Fahrzeuge und 1914 trotz Kriegsbeginn fast 2000 Autos verkauft. Im Werk arbeiten rund 3000 Arbeiter. 1913 wurden Flächen hinzugekauft und das Werk auf mehr als 220 000 Quadratmeter erweitert.

Was vor 110 Jahren mit der Schmiedewerkstatt begann erstreckt sich heute auf einer Werksgeländefläche von 2 060 045 Quadratmeter Fläche entlang des Neckartals. In den sechs Werkteilen von Bad Cannstatt bis Mettingen arbeiten heute 17 900 Beschäftigte. Moderne Produktionsverfahren und innovative Technologien zeichnen den Standort aus: Verbundbremsscheiben in der neuen S-Klasse, innovative Beschichtungsverfahren machen hocheffiziente Motoren noch umweltfreundlicher, das neue 9GTronic-Getriebe und ein Blick in „ihre“ historische Schmiede würden Daimler und Maybach jubilieren lassen. Äußerlich noch Original 1904, wird im Innern der denkmalgeschützten Schmiede mit hochmodernen Schmiedeverfahren produziert. „Das Beste oder Nichts“ - heute wie vor 110 Jahren.

Schwäbischer Whisky vom Wirtemberg

WhiskyEtikett
In den neuen Weißeiche-Fässern ruhte und entwickelte sich der Whisky drei Jahre lang,
bevor in Günther Busch nun abfüllte. Foto: Kuhn

UZ 22.5.2014 - Rotenberg (mk) - Seit Montag gibt es den ersten Single Malt Whisky aus Stuttgart. Von gedorrtem Gerstenmalz aus einer Mühle im Schwäbischen Wald hat Günther Busch am 10. Mai 2011 den Malz-Whisky in seiner lizenzierten Brennerei destilliert. Drei Jahre lang durfte sich der edle Alkohol in frischen Weißeichefässern entwickeln. Nicht nur Busch wartete gespannt auf das Ergebnis. Drei Jahre nach der Einlagerung verkostete er die edlen Tropfen. Goldgelb und fein im Aroma, aber mit 54 Volumenprozent kam der Brand aus dem Fass. „Mit mineralischem Wasser haben wir den Whisky auf 42 Prozent heruntergesetzt“, verrät Busch. „Ein Gedicht“, sind sich Kenner einig. In einer 0,35- oder 0,5-Liter-Flasche kann der erste „Wirtemberg Single Malt Whisky“ nun in der Destillerie von Günther Busch, Württembergstraße 205, erworben werden - solange der Vorrat reicht.


busch.guenther@web.de

Bunker5 neue Wohnungen im Betonbunker im Wallmer

Stg. Zeitung Caroline Leibfritz, 17.04.2014

Beim Gedanken an einen Bunker dürften die meisten Menschen zunächst einmal Bilder von Krieg, Angst und Zerstörung im Kopf haben. Die wenigsten werden dabei an das eigene Zuhause denken. Doch für fünf Familien könnte ein Hochbunker in der Sattelstraße in Untertürkheim tatsächlich bald zum Wohnhaus werden. Der Bauträger Nordland Investment mit Sitz im niedersächsischen Langenhagen hat den Bunker bereits im Jahr 2011 gekauft. Jetzt sollen darin fünf Eigentumswohnungen entstehen.

Ursprünglich, erklärt Gregor Breschke von Nordland Investment, habe man den Bunker in seinem jetzigen Zustand komplett verkaufen wollen, um die Umbauarbeiten nicht von Niedersachsen aus steuern zu müssen. Ein Käufer habe sich aber bislang nicht gefunden. „Deshalb bauen wir den Hochbunker nun in Eigenregie um.“ - Foto:Enslin -

Die fünf Wohnungen sollen je 130 Quadratmeter Fläche haben

Insgesamt sollen in dem Bunker, der 1942 gebaut wurde, fünf Wohnungen mit einer Fläche von je 130 Quadratmetern entstehen. Alle Wohnungen werden mit einem großen Balkon ausgestattet, der nach Süd-Osten ausgerichtet ist. Außerdem ist ein Carport mit fünf Autostellplätzen geplant. Auch einen kleinen Spielplatz soll es geben. Im Juni dieses Jahres will der Bauträger mit den Betonschneidearbeiten für die bodentiefen Fenster sowie die Türen beginnen. Der komplette Umbau wird laut Gregor Breschke voraussichtlich etwa zehn Monate dauern. Im Frühjahr 2015 sollen die Wohnungen fertig sein. Nun ist der Bauträger auf der Suche nach Kaufinteressenten, die gerne in einem besonderen Gebäude leben oder die Wohnungen vermieten möchten.

Auf die Idee, einen Bunker zum Wohngebäude umzubauen, kam der Investor durch ein vergleichbares Objekt in Hamburg. „Wir haben dort einen ähnlichen Bunker gesehen und dachten uns, das kann auch an einem anderen Ort funktionieren“, erklärt Breschke. „Da es kein Standard-Wohngebäude wird, gehen wir schon von einigen Interessenten aus.“

Kaufinteressenten können sich an den Bauträger wenden.

=> Bunker in Stuttgart

Radaruntersuchungen im Bunker

UZ- 12.6.2014 - UNTERTüRKHEIM: Baubeginn für Wohnungen im Hochbunker in der Sattelstraße verzögert sich

(ale) - Noch sind keine Arbeiten am Hochbunker in der Sattelstraße zu erkennen, „das Bauprojekt steht aber nicht zur Debatte“, betont Projektleiter Gregor Breschke.

Die Projekt Rentenvorsorge GmbH & Co KG aus dem niedersächsischen Langenhagen will in dem Betonbunker aus dem Zweiten Weltkrieg hochwertigen Wohnraum schaffen. Der Baubeginn verzögert sich um einen Monat, da noch Radaruntersuchungen gemacht werden müssen. Bei den schweren Bombenangriffen auf Stuttgart und das Neckartal zum Ende des Zweiten Weltkriegs dienten die beiden groben Betonklötze an der Sattelstraße als Schutzmöglichkeiten für die Menschen im Wallmergebiet. Seit Jahrzehnten sind sie nicht mehr in Betrieb, zuletzt dienten sie als Lagerfläche. Bereits seit 2011 ist der Hochbunker in der Sattelstraße 46 in Besitz der Projekt Rentenvorsorge GmbH & Co KG.

In dem Bunker aus dem Jahr 1942 sind fünf Wohnungen mit jeweils 130 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Zudem ist ein Carport mit drei Stellflächen und zwei weitere Parkplätze im Freien geplant. Alle Wohnungen sollen zimmertiefe Fenster und einen großzügigen Balkon erhalten. Mit den dafür notwendigen Schneidearbeiten sollte bereits im Juni begonnen werden. „Der Terminplan verschiebt sich aber um circa einen Monat“, sagt Breschke.

Grund dafür sind notwendige Untersuchungen der Beschaffenheit der Betonmauern des Bunkers. Zwar wurde die Statik bereits überprüft, aber mittels aufwendiger Radartechnik wird nun genau die Beschaffenheit untersucht. „Es wird geklärt, wie viel Stahl in dem Beton verbaut wurde.“ Vor allem die Decken stehen im Fokus. Zwar sei die Stärke mit bis zu 1,10 Meter dicken Wänden ausreichend, allerdings „gelten heutzutage andere Baustandards als 1942“. Um nicht alles erst einschneiden zu müssen, habe sich der Bauträger für die zeit- und kostensintensivere Variante der Radaruntersuchung entschieden. „Dann müssen wir im Anschluss nicht wieder alles aufbauen“, sagt Breschke. Vom Erfolg des Wohnprojekts im Bunker ist er mit Blick auf ein geglücktes vergleichbares Vorhaben in Hamburg überzeugt. Spätestens im Frühsommer 2015 sollen die ersten Eigentümer einziehen.

Erste Aktion Untertürkheimer Bürger

“Bunt statt grau – Untertürkheim selber machen” hieß es am Samstag, 15. März 2014 um 10 Uhr in der Unterführung des Untertürkheimer Bahnhofs.

Der Kulturhausverein Untertürkheim hatte in den vergangenen Wochen zwei “Runde Tische” angeboten zum Thema “Wie geht es weiter mit dem Untertürkheimer Ortskern?”, an denen rund hundert Bürger teilgenommen haben.

Fazit der Diskussion: Der Ortskern verwahrlost seit Jahren mehr und mehr, der Niedergang erfasst auch die Fußgängerzone und Hilfe von der Stadt Stuttgart oder von sonst wem ist nirgends in Sicht. Die einzige Möglichkeit: Untertürklheim selber machen! In der Diskussion entstanden viele Ideen für Mikroprojekte, die mit wenigen Mitteln schnell umgesetzt werden können, als Zeichen dafür, dass sich Bürger um ihren Ort kümmern, ihn bunt und lebenswert machen und damit vernachlässigte öffentliche Räume zurück erobern.

Das erste von einer ganzen Reihe solcher Mikroprojekte begann an einem der verdrecktesten Orte von ganz Untertürkheim, dem denkmalgeschützten (!), ältesten Bahnhof Württembergs (neben Bad Cannstatt). Die Aktion, an der sich rund 30 Bürger beteiligten, bietet attraktive, bunte Fotomotive. Vor Ort fanden sich auch Ansprechpartner vom Kulturhausverein und der Bürgerinitiative.

Bunt statt Grau -Treppen-Malaktion vom 15.3.2014 im Bahnhof Untertürkheim Treppe HBF
Treppe
Untertürkheims Bürger werden selbst aktiv
- Foto:Enslin - rechts Beispiel im HBF Stgt.

Verjüngungskur für die alte Kraftwerksturbine von 1924

UNTERTüRKHEIM: UZ 7.3.2014 - EnBW nutzt Reparatur des beim Brand beschädigten Generators für Revision der historischen Kaplan-Turbine

Ein Stück Technikgeschichte tauchte gestern aus der Tiefe auf. Mitarbeiter des Wasserkraftwerks bauten das etwa fünf Tonnen schwere Laufrad der Kaplanturbine aus. Der beim Brand beschädigte Generator ist bereits abgebaut. Die defekten Teile werden gerade neu konstruiert. „Wir nutzen diese Zwangspause, um die reguläre Revision der Turbine vorzuziehen“, sagt Knut Germeier, der stellvertretende EnBW-Betriebsleiter. Die Kaplan-Turbine stammt aus dem Jahr 1924.

- Von Mathias Kuhn -

Turbine 1923

Die wenigsten, die am Backsteinbau gegenüber dem Stadtbad vorbeikommen, ahnen, dass es sich bei dem Bauwerk um ein Stück Landes- und Technikgeschichte handelt. An dem Seitenarm des Neckars steht Württembergs ältestes Wasserkraftwerk. Nicht nur das 112 Jahre alte Gebäude, sondern auch das Innere besitzt Denkmalcharakter, obwohl das Kraftwerk noch täglich Strom erzeugt. Umso spannender gestaltete sich die Aktion, die die EnBW-Mitarbeiter vorbereitet haben. Bei einem Brand im Kraftwerkraum wurde vergangenen August der mächtige Generator beschädigt. Er wurde mittlerweile ausgebaut. Die defekten und durch die Hitze des Brandes verformten Teile werden gerade instand gesetzt. „Da er ein Oldtimer und in seiner Art ein Unikat ist, zu dem es keine Ersatzteile gibt, müssen die Teile originalgetreu angefertigt werden“, erklärt Germeier.

Bis Sommer soll der runderneuerte Generator wieder in Betrieb gehen. Die Zwangspause nutzen die EnBW-Mitarbeiter. Sie haben die turnusmäßige Revision der Turbinenteile, die unter dem Generator und im im Wasser sind, vorgezogen. Die Kaplan-Turbine stammt aus dem Jahr 1924. Sie gilt als eine der ersten Kaplan-Turbinen überhaupt und als die erste derartige Turbine von Bedeutung in Deutschland. „Da ihre Flügel verstellbar sind, kann sie bei schwankenden Zuflüssen einen guten Wirkungsgrad erzielen“, sagt Erhard Starz. Selbst der erfahrene Meister der Instandhaltung beobachtet auch gebannt den Hebevorgang. Das Laufrad war über zwei Gurte mit dem Portalkran verbunden. Gegen 10.25 Uhr begann die heikle Mission. Ein Kraftwerksmitarbeiter bediente vorsichtig den Schalter. Zentimeter um Zentimeter schwebte das vierflüglige Rad aus dem Schacht empor. Mehrere Kollegen achteten darauf, dass das schwere Stück nirgends anstößt. „Es hat einen Durchmesser von rund 2,7 Metern und erreicht bis zu 125 Umdrehungen pro Minute“, erklärte Germeier. In den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde das Laufrad bereits einmal erneuert. Turnusmäßig wurden die Turbinenteile einer Inspektion unterzogen. „Wir werden uns den Laufradmantel genau anschauen sowie das Spiel der Lager und die beweglichen Teile kontrollieren“, erklärte Germeier das weitere Vorgehen.

Plan
Zudem werde die entstandene Zwangspause genutzt, um ein Turbinenlager auszubauen, das noch mit Fett geschmiert wird. Es wird gegen ein zeitgemäßes wassergeschmiertes ausgetauscht. Nach der ersten Inaugenscheinnahme waren Germeier und Starz mit den vier Flügeln und dem Körper des Laufrads zufrieden. „Sieht gut aus“, meinte Starz. Ihm und seinen Mitarbeitern stehen bis Spätsommer noch einige Herausforderungen bevor. Einige Meter vom Laufrad entfernt, bereitet ein EnBW-Beschäftigter das Polrad des Generators mit dem Schabeisen für den Wiedereinbau vor. Im Juli sollen die reparierten Generatorenteile vom Hersteller geliefert werden. Stück für Stück soll bis Spätsommer der Einbau der Kaplan-Teile erfolgen. Strom wird dennoch erzeugt - mit den drei kleineren Francis-Turbinen.

Fotos: Kuhn

Geld für Sanierung der Wilhelmsschule bewilligt WS

UNTERTüRKHEIM UZ vom 26.2.2014: Verwaltung und Stadträte nehmen Mehrkosten für Schäden am Altbau in Schulsanierungsliste auf - Baubeginn noch unklar

Der Sanierung des alten Schulhauses der Wilhelmsschule steht nichts mehr im Wege. Der Unterausschuss für Schulsanierung des Gemeinderats hat in seiner Sitzung das Projekt trotz deutlicher Mehrkosten in die Liste der anstehenden Maßnahmen endgültig aufgenommen. Bei Untersuchungen hatten sich die Schäden an dem denkmalgeschützten Gebäude als deutlich höher als ursprünglich angenommen erwiesen. Die Kosten stiegen von 1,5 auf deutlich mehr als drei Millionen Euro. Unklar ist allerdings noch der genaue Zeitplan. Foto: Enslin

Von Alexander Müller

Eine leichte Ungewissheit war nach dem Beschluss für den aktuellen städtischen Doppelhaushalt geblieben. Denn der Gemeinderat hatte letztendlich nur ein „real umzusetzendes Budget von knapp 50 Millionen Euro für die kommenden Jahre vorgehen“, weiß Stadträtin Rose von Stein (Freie Wähler). Im einzelnen sehen die Planungen eine Investition von 5,6 Millionen im laufenden Jahr sowie weiteren 17,2 Millionen Euro für 2015 und 26 Millionen Euro für 2016 vor. Der beschlossene Gesamtetat lässt dabei Spielräume für Verschiebungen. So waren die deutlich gestiegenen Mehrkosten für die Sanierung der Wilhelmsschule in den Listen für den Doppelhaushalt noch nicht enthalten, wurden aber noch vor der Sitzung des Unterausschusses von der Stadtverwaltung aufgenommen. „Durch das Gesamtbudget können wir flexibel reagieren, so konnte nun auch das Untertürkheimer Projekt beschlossen werden“, freut sich von Stein.

Die Mehrkosten hatten sich nach näheren Untersuchungen im vergangenen Jahr herauskristallisiert. Denn eigentlich hätte mit der Sanierung bereits begonnen werden sollen. Aufgrund des von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachtens der Firma Drees & Sommer wurden die Kosten auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Doch die Schäden erwiesen sich als deutlich größer als angenommen. Insbesondere das Dachgebälk und die Fachwerkträger sind stark angegriffen. Grundsätzlich muss die gesamte Fassade, das Dach, die Fenster und die komplette Elektrik saniert werden. Eine große Aufgabe, die „nun in die Liste der größeren Sanierungsprojekte als Einzelmaßnahme aufgenommen wurde“, erklärt Iris Ripsam. Für die CDU-Stadträtin ein logischer Schritt, „schließlich steht die Planung bereits“. Laut Zeitplan der Stadt ist die Wilhelmsschule aber noch nicht für die Durchführung in diesem Jahr vorgesehen. Ein möglicher Baustart erfolgt also auf keinen Fall vor 2015.

Schließlich gilt es noch etliche Details zu klären. Eine entsprechende Entwurfsplanung wird derzeit vorbereitet. Und auch die Abstimmungen mit dem Denkmalschutzamt müssen noch erfolgen. In erster Linie müssen aber die Planungen mit der Wilhelmsschule abgestimmt werden. Laut Aussagen der Stadt soll die Schulleitung mit einbezogen werden. Denn noch ist unklar, wie das Ausweichquartier aussieht. Die Verwaltung befürwortet derzeit eine Lösung mit adäquaten Ausweichcontainern in unmittelbarer Nähe. Immerhin beträgt die Bauzeit eineinhalb Jahre.

Grundsätzlich weiß auch Schulleiterin Sybille Ermel um die Notwendigkeit der Sanierung. „Daher sind wir froh, dass unsere Schule in die Liste der Sanierungsmaßnahmen aufgenommen wurde“, allerdings sieht sie noch große Probleme für den Unterricht angesichts der angedachten Interimslösung. „Es bedarf einer fundierten und vernünftigen Planung“, betont Ermel. Derzeit sieht sie keine Möglichkeit, die sich für eine schnelle Lösung anbietet. Denn weder im Neubau noch in der Außenstelle der Nebenhornschule sei genügend Platz vorhanden, um Klassen- und Lehrerzimmer sowie Schüler-Bibliothek, Fachräume, Lernmittel und die Archive aus mehreren Jahrzehnten unterzubringen. Und vor allem noch den rhythmisierten Unterricht der Ganztagesgrundschule durchzuführen.

Sanierung der Wilhelmsschule nicht vor 2015

UNTERTüRKHEIM: UZ 15.2.2014 - Stadt rechnet mit mehr als drei Millionen Euro Kosten für Schäden am Altbau - Interimslösung für Unterricht bislang unklar

Das alte Schulhaus der Wilhelmsschule Untertürkheim ist sanierungsbedürftig. Die von ursprünglich geschätzten 1,5 Millionen Euro auf mehr als drei Millionen Euro gestiegenen Kosten für die Schäden an dem denkmalgeschützten Gebäude wurden vom Gemeinderat im Zuge des Schulsanierungsprogramms zur Verfügung gestellt. Der Baubeginn wird nicht vor 2015 erfolgen. Noch unklar ist die Interimslösung für den Unterricht. „Ich kann mir im Augenblick nicht vorstellen, wie das funktionieren soll“, sagt Rektorin Sybille Ermel. - Von Alexander Müller -

m Gutachten der von der Stadt beauftragten Beratungsfirma Drees § Sommer über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an den Stuttgarter Schulen ist auch das historische Gebäude der Wilhelmsschule Untertürkheim enthalten. Das alte Schulhaus ist in die Jahre gekommen. „Die komplette Fassade, das Dach, die Fenster und die komplette Elektrik müssen gerichtet werden“, sagt ein Vertreter des Schulverwaltungsamtes. Ursprünglich wurden die Kosten auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Mit dem Bau sollte bereits im vergangenen Jahr begonnen werden. Genauere Untersuchungen ergaben aber, dass die Schäden deutlich größer als angenommen sind. Vor allem das historische Dachgebälk und die Fachwerkträger sind stark angegriffen.

„Derzeit gehen wir von Kosten von drei Millionen WSEuro plus X aus. Die genauere Untersuchung war wichtig, um exakter planen zu können“, erklärt der Vertreter des Schulverwaltungsamtes. Diese laufen nach dem positiven Votum über die mehr als drei Millionen Euro auf Hochtouren. Ämterübergreifend müssen nun die Arbeiten abgestimmt werden, eine Entwurfsplanung wird erstellt. Und auch die genaue Vorgehensweise muss mit dem Denkmalschutzamt abgesprochen werden. Deshalb gehen die städtischen Experten frühestens von einem Baubeginn im Jahr 2015 aus. „Und das auch nur unter Vorbehalt“, wie der Mitarbeiter des Schulverwaltungsamtes erklärt. Denn noch müssen die Arbeiten auch mit der Wilhelmsschule abgesprochen werden. Die Schulleitung soll in die Planungen mit einbezogen werden. „Wir wollen eine Lösung finden, die für beide Seiten tragbar ist.“ Angedacht ist derzeit, adäquate Ausweichräume in Containern in unmittelbarer Nähe aufzustellen. Immerhin wird die Bauzeit voraussichtlich eineinhalb Jahre betragen. - Foto um 1920 -

Angesichts des derart großen Eingriffs in das alte Schulgebäude ist Rektorin Sybille Ermel skeptisch angesichts der bislang angedachten Interimslösung für den Unterricht. Generell wäre man froh darüber, wenn das historische Gebäude saniert werde, „allerdings sehe ich und das gesamte Lehrerkollegium derzeit keine adäquate Interimslösung für die Bauzeit.“ Die Container könnten aufgrund der beengten Platzsituation im Ortskern vermutlich nur auf dem Wallmerspielplatz aufgestellt werden. Zusammen mit den Außenstellen an der Nebelhornstraße und dem Neubau auf dem Hauptgelände an der Oberstdorfer Straße wäre die Schule dann an drei Standorten auseinandergerissen. Auf dem Schulhof müsste ein Container für die Verwaltung aufgestellt werden, neben der Baustelleneinrichtung bliebe dann sicher kein Platz mehr.

Unklar ist für Ermel auch, wie eine mögliche Räumung des alten Schulhauses über die Bühne gehen soll. Schließlich sind dort nicht nur sechs Klassenzimmer und die beiden Lehrerzimmer untergebracht, sondern auch noch die Schüler-Bibliothek, der Computer- und Werk-Raum, mehrere Zimmer mit Lehr- und Lernmitteln sowie die Archive aus mehreren Jahrzehnten. „Sowohl in der Nebelhornschule als auch im Neubau verfügen wir über fast keinen Stauraum.“

Die gerade erst von den Klassen bezogenen Räume im Neubau sollen nicht wieder neu eingeteilt werden. Vor allem im Hinblick auf den auf drei Jahre angelegten Schulentwicklungsprozess, an dem sich die Wilhelmsschule beteiligt, und dem Ausbau zur Ganztagesschule, bestehe ein großes Konfliktpotenzial bei der geplanten Sanierung. „Eine Rhythmisierung des Angebots im Ganztagesbereich und die Inklusion sind angesichts der Aufteilung auf drei Standorte und des Platzmangels wohl nicht zu bewältigen.“

Neues Gesamtkonzept für Schutzhütte und Hundewiese

UZ 8.2.2014 -UNTERTüRKHEIM:
Garten-, Forst- und Friedhofsamt will Neubau des Unterstands am Gögelbach im Bezirksbeirat diskutieren
Hütte

(mk) - Der Weg entlang des Gögelbachs, zu den Vereinsheimen im Gehrenwald, in Richtung Rotenberger Kelter oder nach Luginsland sind bei Spaziergängern, Hundebesitzern und Jugendlichen beliebt. Ein zentraler Punkt ist die Schutzhütte am Gögelbach. Der Unterstand ist marode. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt will im Frühjahr mit dem Bezirksbeirat über ein Gesamtkonzept beraten. Inbegriffen ist der SPD-Vorschlag, auf dem gegenüberliegenden Grundstück eine Hundewiese einzurichten. ---Foto: Enslin ----

Ob Wanderer, Spaziergänger, Jugendliche auf dem Weg von oder zum Training, Besucher der nahen Besenwirtschaft, Hundebesitzer oder Heranwachsende, die sich abends verabredet haben - für jeden ist die hölzerne Schutzhütte am Gögelbach ein Begriff. Deswegen war es für die Untertürkheimer Bezirksbeiräte keine Frage, dass der Unterstand erhalten bleiben beziehungsweise saniert werden muss. Denn die Hütte ist in die Jahre gekommen. Wind und Wetter haben an ihr genagt. Das Holzgebäude senkt sich nach hinten ab, durchs Dach tröpfelt es und das Gebälk ist beschädigt. Schmierereien und mutwillige Zerstörungen halten sich in Grenzen, stellten die Bezirksbeiräte fest. Deswegen sprachen sich die Lokalpolitiker für eine Sanierung aus. 30 000 Euro sind für das Herrichten eingeplant. Eigentlich sollte mit der Sanierung im Herbst begonnen werden.

„Wir wollen jetzt jedoch nochmals mit den Bezirksbeiräten über den Sinn der Baumaßnahme und über ein Gesamtkonzept diskutieren“, sagt Volker Schirner, der Leiter des Garten-, Friedhof- und Forstamts. Zum Einen handele es sich nicht um eine historische Schutzhütte wie beispielsweise in Hedelfingen, zum Zweiten müsse man auch an die Anwohner in der Nachbarschaft denken. Diese gelte auch im Falle einer Hundewiese.

Die SPD-Bezirksbeiratsfraktion hat in der Februar-Sitzung einen Antrag eingereicht, auf der gegenüberliegenden Grünanlage - offensichtlich ein ehemaliger Kinderspielplatz - eine eingezäunte Hundewiese anzulegen. „Die Wiese neben der Schutzhütte ist eine ungenutzte städtische Grünfläche, die gut erschlossen ist“, meinte Fraktionssprecher Werner Feinauer. Da viele Hundebesitzer in dem Gewann ihre Runden drehen, böte sich ein durch einen hohen Zaun gesicherter Bereich an, in dem die Vierbeiner ohne Leinenzwang herumtoben können, während die Besitzer in der Schutzhütte Schatten oder ein trockenes Plätzchen finden können, so die Argumentation der SPD. Ein Hundetütenspender ist bereits montiert. Die anderen Fraktionen wollen darüber in der kommenden Sitzung debattieren. „Wir werden im Frühjahr ein Konzept vorstellen und das Votum der Politiker und Bürger vor Ort einholen“, meinte Schirner.

Kirche RotenbergRotenberger Kirchturm muss saniert werden

UZ 23.1.2014 -ROTENBERG:
Schmuckstück der Barockkirche ist in die Jahre gekommen - Gemeinde sammelt Geld

(ale) - Es ist das Schmuckstück der hoch über den Weinbergen gelegenen Dorfgemeinde: Die Rotenberger Barockkirche aus dem Jahr 1756. Das markanteste Merkmal ist der Zwiebelturm. Doch dieser ist in die Jahre gekommen. „Vor allem die Außenfassade sieht nicht mehr einladend aus“, weiß Pfarrerin Mirjam Mühlhäuser. Deshalb soll der Kirchturm nun saniert werden.

Bereits von weitem ist der Kirchturm zu sehen. Der Barockbau mit seinem typischen Zwiebeldach prägt das Ortsbild. Die Rotenberger Kirche wurde in den Jahren 1754 bis 1756 gebaut. Sie gilt als ein selten erhaltenes Beispiel einer schwäbischen Dorfkirche mit quadratischem Grundriss. Doch die Wurzeln des Gotteshauses reichen noch viel weiter zurück. Ursprünglich war die Rotenberger Kirche eine um 1495 erbaute Marienkapelle, die aus Platzgründen erweitert wurde. Erst 2002 wurden bei einer Renovierung verschiedene Gemälde und Farben freigelegt. Doch von dem Glanz vergangener Tage ist nicht mehr viel übrig. „Vor allem an Regentagen wirkt der Kirchturm nur noch grau“, weiß Pfarrerin Mühlhäuser. Und der einstmals goldene Hahn wirkt mit seiner abgeblätterten Farbe nur wie ein Schatten seiner selbst.

Deshalb hat sich die circa 450 Mitglieder starke Gemeinde, die seit 2007 ein Teil der Gesamtkirchengemeinde Untertürkheim ist, zu einer Sanierung des Kirchturms entschlossen. „Wir sind aber erst am Beginn der Planungen“, betont Mühlhäuser. Zunächst einmal müsse der konkrete Umfang und ein Zeitplan erstellt werden. Zudem müssten weitere Untersuchungen zeigen, inwiefern auch das Holzgebälk angegriffen ist, weiß die Pfarrerin aus der Erfahrung von Projekten an anderen Kirchen.

Bei der Finanzierung der Restaurierung hofft die Gemeinde auf Zuschüsse des Kirchenkreises und der Landeskirche, einen Teil muss sie aber selbst tragen. Dabei kommt Mühlhäuser eine Besonderheit entgegen: Ein Glasfenster im Turm mit einer Auferstehungsszene gestaltete die Rotenberger Künstlerin Käthe Schaller-Härlin. Die berühmte Porträtistin (unter anderem Theodor Heuss), gestaltete 1949 während der Evakuierungszeit ein kleines Bilderbuch als Weihnachtsgeschenk für ihre Enkel. Im vergangenen Jahr wurde das Buch nun von ihren Nachfahren, die teilweise noch immer in Rotenberg leben, neu aufgelegt. Dieses kann im Pfarramt und in der Kirche für zehn Euro erworben werden. „Der Erlös kommt der Sanierung zu Gute“, freut sich Mühlhäuser.

Historische Kraftwerkturbine wird ausgebaut

Die Kaplanturbine, die in weiten Teilen seit 1924 im Einsatz istUNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 7.1.201: Beim Brand zerstörter Generator wird originalgetreu rekonstruiert

(mk) - Der beim Brand im August beschädigte Generator des Wasserkraftwerks wird zurzeit beim Hersteller überholt. Der Generator-Oldtimer ist ein Unikat. Dementsprechend müssen Ersatzteile originalgetreu hergestellt werden. Die Zeit bis zum Wiedereinbau nutzt die EnBW, um die historische Kaplan-Turbine einer Revision zu unterziehen.

Als sich am 29. August im Wasserkraftwerk am Karl-Benz-Platz ein Brand ereignete, rechneten die Verantwortlichen mit dem Schlimmsten. Schließlich handelt es sich bei dem Kraftwerk um ein Industriedenkmal, das allerdings noch in Betrieb ist und immer „grüne“ Energie für rund 2000 Haushalte liefert. Der Brand im Kraftwerkraum führte an dem Tag zwar kurzfristig zu einem kompletten Stromausfall in Untertürkheim und Teilen von Wangen. Die Energieversorgung war jedoch relativ schnell gewährleistet. Noch wichtiger: Der Brand und die Explosion hatten einen geringeren Schaden angerichtet, als es im ersten Moment den Anschein hatte. Auslöser war ein technischer Defekt. Ein Leistungsschalter hatte nicht funktioniert. Dies führte zum Brand im rund zwölf Meter mächtigen Generator - dem größten der vier im Kraftwerkhaus befindlichen. Glücklicherweise wurde aber die Kaplan-Turbine aus dem Jahr 1924 nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Der angeschmorte Generator Nummer 1 wurde mittlerweile ausgebaut und zu einem Hersteller gebracht. Weil auch der Generator ein „Oldtimer“ und in seiner Art ein Unikat ist, liegen keine Ersatzteile auf Lager. „Sie müssen möglichst originalgetreu konstruiert und angefertigt werden“, erklärt EnBW-Sprecher Jürgen Kaupp. Die EnBW rechnet damit, dass der große Generator erst im Juni wieder eingebaut wird. Solange übernehmen die verbliebenen drei Generatoren die Stromerzeugung. Die EnBW wird die Reparaturpause der „Maschine Nummer 1“ nutzen, um die übliche Revision der Turbine vorzuziehen. In vorgeschriebenen Zeitabständen werde die Turbine kontrolliert und gegebenenfalls überholt. Dieser Überprüfungsturnus werde jetzt vorgezogen. Dazu werde - vermutlich im Januar - die gewichtige Turbine ausgebaut und im Trockenen überprüft. Mit dem Vorziehen der Revision soll verhindert werden, dass es kurze Zeit nach dem Einbau des erneuerten Generators nochmals zu einer Unterbrechung komme.

Aus dem Altstadt- wird ein Stadtteilmanager für alle Neckarvororte

UZ 17.12.2013 -Bad Cannstatt: Stadt will 2014 eine volle Stelle bei der Wirtschaftsförderung schaffen –
für alle Neckarvororte zuständig

Am kommenden Freitag 20.12.2013 beschließt der Stuttgarter Gemeinderat den Haushalt für die kommenden zwei Jahre. Bad Cannstatt und die übrigen Neckarvororte dürfen sich freuen. Sie erhalten ab 2014 einen Stadtteilmanager. Die Stadt will hierfür eine ganze Stelle schaffen, die bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt ist. Die Fraktionen halten diese Lösung für zielführender, als die ursprünglichen Planungen, einen Altstadtmanager nur in Bad Cannstatt anzusiedeln.

Von Uli Nagel
In den kommenden zwei Jahren gerät der Einzelhandel in der Landeshauptstadt mächtig in Bewegung. Ab Herbst 2014 lockt das Gerber mit rund 80 Shops, ab dem Frühjahr 2015 das Milaneo. Und das gigantische Einkaufszentrum auf dem A-1- Areal hinterm Hauptbahnhof setzt noch einen drauf und bietet rund 250 Läden auf etwa 50 000 Quadratmetern Einkaufsfläche.

Mit welchen negativen Konsequenzen, lässt sich in seinem Ausmaß nur schwer prognostizieren, allerdings blickt der lokale Einzelhandel schon mit Sorge in Richtung Innenstadt. Denn es droht wieder einmal Kaufkraft abzufließen. Zudem kämpft die Geschäftswelt in den Stadtbezirken schon seit geraumer Zeit mit massiven Strukturproblemen (Leerstand, Wettbüros, Nahversorgung) und hat so manchen Hilferuf in Richtung Rathaus geschickt.

Besonders laut war der aus Bad Cannstatt angesichts der Tatsache, dass der Markplatz autofrei werden sollte. Allerdings waren zwei Bedingungen daran geknüpft: Zum einen sollte Bad Cannstatt ein modernes Parkleitsystem erhalten, zum anderen einen Altstadtmanager. Ein Thema, das alsbald auch auf dem Wunschzettel des Bezirksbeirats für die Haushaltsberatungen auftauchte. Denn solch ein Posten kostet Geld.

Im September präsentierte Torsten von Apen, Stadtteilmanager für ganz Stuttgart, dem Bezirksbeirat Bad Cannstatt eine Vorlage für die Ansiedelung eines Altstadtmanagers. Für den Posten wollte die Stadt insgesamt 55 000 Euro pro Jahr zur Verfügung stellen. Der Cannstatter Einzelhandel, sprich die Altstadt Bad Cannstatt sowie der Gewerbe und Handelsverein für Dienstleistungen und freie Berufe (GHV/VdF), sollten weitere 50 000 Euro beisteuern. Der städtische Zuschuss sollte für die Personalkosten zweckgebunden sein und geht bis 2016. Die Stadt hofft, dass bereits Ende Februar, Anfang März der Altstadtmanager seine Tätigkeit aufnehmen kann, wobei Ziele und Aufgaben klar formuliert sind: Kaufkraftbindung, Sicherung von Arbeitsplätzen und insbesondere Leerstandsmanagement. Grünes Licht für kommenden Donnerstag, wenn der Haushalt 2014/2015 verabschiedet werden soll, gaben jetzt die Fraktionen in der zweiten Lesung. allerdings anders, als geplant war und es in der Vorlage steht. denn statt einem Zuschuss von 55 000 Euro beizusteuern soll die Stadt jetzt eine ganze Stelle schaffen und zu 100 Prozent finanzieren.

Der neue Posten eines „Stadtteilmanagers“ ist zudem bei der Wirtschaftsförderung und nicht mehr beim Cannstatter Einzelhandel angesiedelt und neben Bad Cannstatt auch noch für die Oberen und Unteren Neckarvororte zuständig. „Zielführender und gerechter“, heißt es aus dem Rathaus von seiten der Fraktionen zu der Stellen- und Kompetenzerweiterung. Zudem hatte der Bezirksbeirat bei der Vorstellung des Konzeptes schon angedeutet, dass sie es besser fänden, wenn ein Altstadtmanager bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt wäre. Mit diesem Vorschlag konfrontiert, hatte diese wiederum betont, dass nur eine ganze Stelle Sinn mache und Erfolg versprechen würde. Bedingung der Wirtschaftsförderung: aus dem Altstadt- wird ein Stadteilmanager für die Neckarvororte und Bad Cannstatt.

1613Acht schlug die Turmuhr der Amanduskirche

Die Hinrichtung von Matthäus Enzlin (1556-1613) auf dem
Uracher Marktplatz jährt sich heute zum 400. Mal.

Hohenurach/Stadt Urach, am 22. November vor 400 Jahren: "Es war frühmorgens, da erschien eine Schar von 100 Bewaffneten vor dem Festungstor. Die übernahm den Gefangenen und führte ihn in die Stadt hinab auf das Rathaus." Zimmermann zeichnet detailliert das Ende des Ex-Kanzlers und Ex-Rektors nach: "In Gegenwart der Blutrichter und des Stadtgerichts wurde ihm sein Urteil vorgelesen. Es lautete auf Tod durch das Schwert.

Einige Richter hatten noch dazu gestimmt, es solle ihm die rechte Hand abgehauen und der Kopf auf einen Pfahl gesteckt werden. Der neue Herzog, der Sohn Friedrichs, hatte ihm zum einfachen Schwert begnadigt. Er wurde vom Rathaus auf den Marktplatz herabgeführt, da sah er einen Stuhl und im roten Mäntelchen den Scharfrichter von Tübingen daneben. Der verurteilte Kanzler legte Pelzrock und Wams ab, setzte sich auf den Stuhl und schob seine Sammetmütze vor die Augen.

Acht schlug die Turmuhr der Amanduskirche, als sein schuldiges Haupt fiel. Vier Männer von den Hausarmen legten seinen Leichnam in den Sarg und trugen ihn auf den Kirchhof. Da begruben sie ihn auf dem Armensünderplätzchen, das für Missetäter und Selbstmörder abgesondert war."

Bahnprojekt S21 bietet neue Kontaktstelle

Wer Fragen zum Bauablauf von Stuttgart 21 hat, kann sich ab Freitag, 1. November 2013, an die neue Kontaktstelle des Kommunikationsbüros wenden.

Die Hotline 0711-213 21 212 ist Tag und Nacht besetzt. Besonders die von Bauarbeiten betroffenen Bürger und Firmen sollen so direkt Auskunft bekommen.

Kontakt zur Bau-Info Stuttgart - Ulm: Telefon 0711-213 21 212 (Tag und Nacht)

sowie E-Mail bauen@stuttgart-ulm.de

Tunnelanstich in Wangen am 4. Dezember 2013

Unterstützt werde das Team dabei auch von der Bürgerbeauftragten der Stadt, Alice Kaiser. Was den Zeitplan von Stuttgart 21 anbelangt, zeigte sich Wolfgang Dietrich zufrieden: "Dort, wo wir bauen dürfen, kommen wir gut voran. Der nächste Meilenstein ist schon in Sicht: Am Mittwoch, 4. Dezember 2013, steht der Tunnelanstich in Wangen für die Zuführung Obertürkheim und Untertürkheim auf dem Programm. Tunnelpatin ist Bezirksvorsteherin Beate Dieterich. Zurzeit wird der 37 Meter tiefe Schacht des "Zwischenangriffs Ulmer Straße" gebaut, von dem aus die beiden Haupttunnelröhren in Richtung Hauptbahnhof und in Richtung Neckar führen werden.
Weitere Infos: www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de

"Unbekanntes aus Untertürkheim"
Kaffee aus Untertürkheim
- Die hohe Kunst des Kaffeeröstens Plakat

Nina Ayerle, 14.05.2012 Stuttgarter Zeitung - Neckarvororte

Untertürkheim - Seinen heutigen Beruf hat er vor allem deshalb gewählt, weil er endlich dem Geheimnis auf die Spur kommen wollte. Jahrelang hat Guiseppe Principe Experten befragt, Kurse besucht und recherchiert. Doch hinter das Mysterium des Kaffeeröstens kam er lange nicht.

Bei kaum einem anderen Produkt sind die Inhaltsstoffe und Mischungen so geheim wie beim Kaffee. Die Röstmeister sind verschwiegen. Giuseppe Principe wollte es in seinem eigenen Betrieb anders machen. Schon vor Jahren, lange vor der Eröffnung, schwor er sich, immer das Röstdatum und die Art der Mischung auf die Verpackung zu schreiben. „Der Kunde muss doch ungefähr wissen, was er da kauft“, sagt Principe.

Jetzt können die Käufer sofort sehen, ob zum Beispiel Arabica-Kaffee aus Brasilien oder Robusta aus Indien in der Mischung steckt. Nur den genauen Anteil der Kaffeesorten erfahren sie nicht. Jeder Röster habe schließlich seine eigene Theorie. Da lasse auch er sich nicht in die Karten schauen, räumt der gebürtige Italiener ein.

Mittwochs und donnerstags ist bei Caffè Principe Rösttag

Mittwochs und donnerstags ist bei Caffè Principe Rösttag. Mittlerweile kommen so viele Kunden, dass es sich lohnt, zweimal in der Woche die Maschine aufzuheizen. Die ungerösteten Bohnen stehen in großen Säcken an der Wand.

Mit einer kleinen Schaufel schöpft Vito, der Auszubildende von Giuseppe Principe, die gelb-grünlichen Bohnen in die große Maschine, die aus mehreren Silos und einem großen Schlauch besteht. „Die Bohnen werden durch den Schlauch aus dem Silo hochgezogen, während die Trommel warm wird“, erklärt Vito.

Wenn die Temperatur den richtigen Wert erreicht hat, bewegt er einen blauen Hebel und die Bohnen fallen auf die Röstfläche. Sobald sie dunkelbraun sind, hole er sie sofort raus, erläutert Vito. Die fertig gerösteten Bohnen packt er in große Kisten. An den anderen Tagen rösten sie nicht, da muss Vito die Bohnen für die Kunden verpacken. „Das macht die Maschine aber fast alleine, da muss ich nur die Tüte halten“, sagt er.

Seit fünf Jahren betreibt der Italiener seine kleine Rösterei

Die meisten Kunden wollen ganze Bohnen. „Wir haben hauptsächlich Kunden aus der Gastronomie, die mahlen selber“, erklärt Principe. Für Privatkunden mahlen sie auf Wunsch den Kaffee. Doch das gefällt den beiden Italienern eigentlich nicht. „Das ist dann für den Filterkaffee“, sagt Principe und rümpft die Nase.

Seit fünf Jahren betreibt der Italiener seine kleine Rösterei in Untertürkheim in der Lindenfelsstraße. Mit Kaffee hat er beruflich bereits seit 20 Jahren zu tun, früher vor allem als Händler. In Italien hat er seine Leidenschaft für Espresso und Kaffee entwickelt, im Alter von 28 Jahren kam er dann nach Deutschland. Der Wunsch, irgendwann eine eigene Rösterei zu eröffnen, blieb. In der ersten Jahren im fremden Land war Principe als Vertreter für Speiseeis und Kaffee unterwegs.

„Ich konnte ja die Sprache nicht“, erzählt er. Sein Großvater sei schon in den 1950-er Jahren nach Deutschland ausgewandert. Den wollte er damals eigentlich für ein bis zwei Monate besuchen. Doch aus wenigen Wochen wurden 16 Jahre. Der Grund: „amore“. Wegen einer deutschen Frau mit US-amerikanischen Wurzeln blieb Guiseppe Principe in Deutschland.

Cafe Principe
Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe in der Lindenfelsstraße 39a Foto: Enslin

Zusammen mit einem Freund hat er die Rösterei aufgemacht. Sein Partner brachte genügend Erfahrung mit, Guiseppe Principe hat sich das Wissen in verschiedenen Kursen angeeignet. „Das meiste lernt man aber von anderen Röstern“, sagt Principe. Sein Partner habe ihn in viele Geheimnisse des Röstens eingeweiht. Mit 400 bis 500 Kilogramm geröstetem Kaffee in der Woche gehört Principes Rösterei zu den kleineren Betrieben. „Die großen Röstereien produzieren rund 10 000 Kilo am Tag“, berichtet er. In Stuttgart gebe es ohnehin nur noch vier Röstereien. Viele erzählen ihm, dass sie noch selber rösten. „Aber das glaube ich ihnen nicht“, sagt er.

Wenn er von unterschiedlichen Röstmethoden, verschiedenen Mischungen für Kaffee, Cappuccino oder Espresso spricht, ist Principe ganz in seinem Element. Alle paar Minuten klingelt sein Handy. Und während er nebenbei auf Italienisch telefoniert, erklärt er auf Deutsch, dass die „Bohnen nur gut“ werden, wenn sie „mindestens zehn Tage im Beutel ruhen“. Das Aroma sei sehr instabil. Wenn die Bohnen zu früh gemahlen werden, verflüchtige es sich.

Was dann passiert, demonstriert Principe sofort. Schnell brüht er einen Espresso auf, mit drei Tage alten Bohnen. „Die Crema ist viel gröber“, sagt er. Perfekt ist die Crema, wenn keine großen Bläschen zu sehen sind. Guter Kaffee ist eben leicht von schlechtem Kaffee zu unterscheiden. Das Geheimnis des Kaffeeröstens hat Principe damit gelüftet.

Italienische Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe in der Lindenfelsstraße 39a

Caffè Principe

Kaffee, Schokolade, Sirup
Eine italienische Kaffeerösterei in Deutschland.
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Guiseppe Principe
Lindenfelsstr. 39a
70327 Stuttgart
Telefon: 0711 - 67340111
Fax: 0711 - 67340112
info@caffe-principe.eu

Bericht im SWR-Fernsehen vom 16.2.2012
Jeden Mittwoch wird geröstet ...
Mo, Di, Do von 9:30 bis 17 Uhr geöffnet

http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=9301356/pv=video/
nid=122182/1kax0hi/index.html

Abriss voll im Gange - für neue Kita in der Großglocknerstraße

GrossglocknerGrossglock
Nach dem Abriss - Fotos vom Gablenberger Klaus - Danke

Fair TradeDIE FAIR-TRADE-KAMPAGNE Fairer Handel - faire Stadt STUTTGART

Landeshauptstadt zählt seit Mittwoch zum weltweit erlauchten Kreis der Fair-Trade-Städte


UZ 4.10.2013 - (uli) - Nach mehr als zwei Jahren hat Stuttgart sein Ziel erreicht: Die Stadt darf den Titel Fairtrade-Stadt tragen. Am Mittwoch nahm OB Fritz Kuhn die Urkunde entgegen. Möglich machte dies das Engagement der 23 Stadtbezirke. Denn erst nachdem zwei Drittel davon zertifiziert wurden, darf sich die Landeshauptstadt mit diesem Titel schmücken.

London, Dublin und Rom sind es schon länger. Ebenso Dortmund, Saarbrücken und Freiburg. München kam jüngst hinzu. Und jetzt zählt auch Stuttgart zum Kreis der Fairtrade-Städte. Es gibt sie in 24 Ländern auf allen fünf Kontinenten. In Deutschland sind es bereits 190 Städte, weshalb der Gemeinderat 2011 beschlossen hatte, dass Stuttgart ebenfalls „Fairtrade-Stadt“ werden soll. Auslober des Siegels ist TransFair e.V. Deutschland, Köln. Die Stadt Stuttgart hat sich für den sogenannten Stadtbezirksansatz entschieden: Jeder der insgesamt 23 Stadtbezirke sollte sich dabei eigenverantwortlich eine Fairtrade-Auszeichnung erarbeiten. Als erster Stadtbezirk wurde Degerloch 2011 zertifiziert, weitere folgten. In den Neckarvororten sind dies Bad Cannstatt (26. März 2012), Münster (19. Mai 2012), Wangen (30. Oktober 2011) und unlängst am 20. September Untertürkheim, Obertürkheim und Hedelfingen.

„Jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass es auf dieser Welt gerechter zugeht. Die Fairtrade-Kampagne ist ein wichtiges Projekt auf dem Weg zu einem fairen Welthandel“, so OB Fritz Kuhn. „Gerade weil es uns hier so gut geht, haben wir eine besondere Verantwortung dafür, dass auch anderswo gerechte Löhne bezahlt werden und Kinder Schulen besuchen können. Fairer Handel fördert darüber hinaus nachhaltige Anbau- und Herstellungsmethoden und dient so auch unserer Umwelt.“

Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle, der das Projekt federführend begleitet, ist ebenfalls stolz: „Dass Stuttgart nun diesen Titel tragen darf, haben wir den vielen Bürgern in den Stadtbezirken zu verdanken, die sich für einen fairen Handel engagiert haben.“ Sie haben die Initiative ergriffen und geben damit den Menschen, denen der faire Handel zugutekommt, eine Perspektive. „Das ist nicht selbstverständlich“, so Werner Wölfle. „Und wir nehmen es als Auftrag, noch stärker auf eine ökologische und faire eigene Beschaffung zu achten.“ Weitere Stadtbezirke, darunter auch Mühlhausen, arbeiten noch an der Erfüllung der Kriterien.

In den Bezirken haben sich unter der Federführung der jeweiligen Bezirksvorsteher lokale Steuerungsgruppen gebildet. Darunter Bezirksbeiräte, Vertreter des Fairen Handels in Stuttgart, gemeinnützige Vereine, Kirchen und auch Schulen haben gemeinsam daran gearbeitet, die Kriterien zu erfüllen. In jedem zertifizierten Stadtbezirk gibt es Cafés oder Restaurants, die fair gehandelten Kaffee und Tee ausschenken sowie Bioläden, Weltläden und Supermärkte die Produkte aus fairem Handel in ihrem Sortiment führen. Zudem gibt es verschiedene Aktivitäten in den Bezirken wie das „Faire Frühstück“ oder die „Faire Woche“.

Die Fair-Trade-Kampagne

Der Kölner Verein TransFair e.V. hat die bundesweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ im Jahr 2009 gestartet. Inzwischen gibt es 190 Fairtrade Städte in Deutschland. Bewerben können sich Städte, Gemeinden und Landkreise, die den fairen Handel fördern, um die Arbeits- und Lebensbedingungen insbesondere in ärmeren Ländern zu verbessern. Rund 1,2 Millionen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter in über 60 Ländern profitieren inzwischen direkt von den Vorteilen des fairen Handels. Dieser garantiert stabile Mindestpreise, von denen die Familien auch leben können. Kinder müssen nicht mitarbeiten und haben so die Chance, in die Schule zu gehen. Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Umweltschutz und menschenwürdige Produktionsbedingungen stellen wichtige Standards dar. Durch Fairtrade-Prämien werden Gemeinschaftsprojekte oder auch die Umstellung auf ökologischen Landbau unterstützt. Zudem werden beim fairen Handel langfristige und gerechtere Handelsbeziehungen aufgebaut.

Wassserkraftwerk: Brandschaden beläuft sich auf eine Million Euro

BrandUNTERTüRKHEIMER ZEIT/UNG 12.9.2013: Technischer Defekt als Ursache für Feuer in historischem Wasserkraftwerk - Reparatur dauert noch bis Februar

Die Ursache für den Brand am 29. August im Wasserkraftwerk am Neckarkanal war ein technischer Defekt. Ein Leistungsschalter hatte nicht reagiert, die Folge war die Überhitzung eines Generators. Der Schaden beläuft sich laut Energie Baden-Württemberg (EnBW) auf circa eine Million Euro. Dabei hatte man noch Glück im Unglück, dass das historische Gebäude aus dem Jahr 1902 nicht beschädigt wurde. Die Reparaturarbeiten sollen noch bis Februar 2014 andauern. - Von Alexander Müller - Foto: Enslin

Nachdem eine Spezialfirma das Gebäude vom Wasser und Ruß befreit hat, können EnBW-Sprecher Jürgen Kaupp und der Produktionsleiter der Neckarwerke AG, Ingenieur Knut Germeier aufatmen. „Das wäre der schlimmste Fall gewesen.“ Zwar rechnet man mit einem Millionenschaden, aber dem Gebäude selbst ist nichts passiert. Schließlich handelt es sich um ein Stück Geschichte. Der Backsteinbau an der Inselstraße, der zwischen 1899 und 1902 gebaut wurde, ist das älteste Wasserkraftwerk in Württemberg.

Doch am 29. August hatte es plötzlich Explosionen gegeben, der größte der vier Generatoren, eine Kaplanturbine von 1924, stand in Flammen. Dichte Rauchwolken stiegen aus dem Gebäude, ein benachbartes Gebäude wurde vorsichtshalber evakuiert. Mehr als 45 Minuten waren der Ortskern von Untertürkheim und Teile Wangens komplett ohne Strom (wir berichteten). Die Untersuchungen ergaben nun, dass ein technischer Defekt der Grund für den Brand war. „Ein Leistungsschalter, der beim Herunterfahren dafür sorgt, dass die Spannung abgebaut wird, hat nicht funktioniert“, erklärt Ingenieur Germeier. Dadurch sei zu viel Strom durch den circa zwölf Meter hohen, größten Generator geflossen. Die Folge war, dass mehrere Leitungen durchschmorten, sich so das Feuer entzünden konnte. Auch ein in der Nähe stehender Transformator wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen.

Der fast 60 Tonnen schwere Aufbau aus Motor und Stator (dem Gehäuse) weist noch immer dunkle Rußspuren des Brandes auf. „Zum größten Teil hat der Stahl das Feuer aber gut überstanden“, sagt Germeier. In erster Linie sei lediglich der Lack und das Kupfer geschmolzen. Dennoch herrscht im Wasserkraftwerk hektische Betriebsamkeit. Denn die Reparaturen haben bereits begonnen. Stück für Stück wird der Generator nun komplett auseinander genommen und ebenso wie der Transformator in eine Spezialfirma gebracht. Mehrere Wochen nimmt allein diese Aufgabe in Anspruch, ebenso wie die Instandsetzung und der Wiederaufbau vor Ort. „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Reparatur der größten Turbine noch bis Februar kommenden Jahres dauern wird“, erklärt Germeier. Dann wird das originale Standgehäuse wieder aufgestellt. „Man kann es mit einem gut gepflegten Oldtimer vergleichen.“

Erst im Anschluss werden die kleineren Schönheitsmaßnahmen am Gebäude vorgenommen. Die Standsicherheit des Backsteinbaus hat nach einem Gutachten eines Statikers nicht gelitten. Hingegen sollen die vier kleineren Generatoren bereits wieder Ende September, also nur gut vier Wochen nach dem Brand, wieder ans Netz angeschlossen werden.

Die Untertürkheimer oder Wangener müssen sich in der Zwischenzeit aber keine Sorgen über eventuell weitere Stromausfälle machen. Aufgrund des Brandes wurde aus Sicherheitsgründen eine 10 000 Volt-Leitung kurzfristig abgeschaltet. „Wir konnten durch eine Netzumschaltung schnell alle Haushalte wieder mit Strom versorgen“, erklärt Kaupp. Dabei handele es sich nicht um eine Notversorgung, sondern um einen dauerhaft stabilen Ersatz. Denn das Wasserkraftwerk bleibt vorläufig vom Netz. Mit seinen jährlich circa sieben Millionen produzierten Kilowattstunden Strom versorgt es im Schnitt 2000 Haushalte. Das sei auf das gesamte Netz eine marginale Zahl und ohne Auswirkungen. Außer es brennt. Aber das sei zum Glück äußerst selten der Fall. „Im Schnitt vielleicht alle 80 Jahre einmal“, betonen Germeier und Kaupp.

Feuerwehr Stuttgart im Einsatz - Brand im Wasserkraftwerk Untertürkheim

StZ, 29.08.2013
Im Wasserkraftwerk in Stuttgart-Untertürkheim hat es am Donnerstagmittag im Bereich der Turbinen gebrannt. Das bestätigte die Feuerwehr Stuttgart. Die Ursache war laut einem Sprecher der Feuerwehr am frühen Nachmittag noch unklar. Das Feuer sei aber unter Kontrolle, sagte der Sprecher um 13.30 Uhr zur StZ: „Die Lage ist stabil, das Feuer breitet sich nicht aus.“Die Kaplanturbine, die in weiten Teilen seit 1924 im Einsatz ist

Die Stuttgarter Feuerwehr war mit zwei Löschzügen und zahlreichen Sonderfahrzeugen vor Ort. Im Wasserkraftwerk brannte Öl. Auch die Werkfeuerwehr der EnBW half beim Löschen.




Die Feuerwehr erfuhr kurz nach 12 Uhr von dem Brand. Eine weitere Brandmeldung, die von einer nahegelegenen Schule bei der Feuerwehr einging, stellte sich als Kleinbrand dar, verursacht durch den Kurzschluss beim Turbinenbrand. STZ.
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Die große Kaplanturbine (Bild:Enslin), die in weiten Teilen seit 1924 im Einsatz ist zeigt schwarze Rauchspuren - aus den Trafoanlagen im hinteren Bereich des Gebäudes kam dunkler Rauch. Es branntel dort Trafoöl. Es gab einen Stromausfall bis zu eine Stunde als Folge des Brandes. Alle vier Turbinen bleiben abgeschaltet.

Foto: Enslin

S21: Engpass in der Benzstraße für Autofahrer in Untertürkheim bis 2018

www.stuttgarter-nachrichten.de von Michael Deufel - 03.07.2013

Stuttgart - Spätestens von Mittwochabend an müssen sich Autofahrer in Untertürkheim auf einen dauerhaften Engpass einstellen. Unweit des S-Bahnhofs belegt die Bahn auf einer Länge von etwa 250 Metern eine Hälfte der Benzstraße. Formal besteht die Fahrbahn aus einer Spur je Richtung, die Breite erlaubte bisher jedoch, mehrspurig von Untertürkheim nach Bad Cannstatt zu gelangen. Künftig steht für jede Richtung nur noch eine drei Meter breite Fahrspur zu Verfügung. Dieser Zustand soll sich fünf Jahre lang, also bis 2018 nicht ändern.

Hintergrund ist der Abschnitt des Bahnprojekts Stuttgart 21 mit der sperrigen Bezeichnung Planfeststellungsabschnitt 1.6a. 355 Seiten umfasst die Baugenehmigung, die das Eisenbahnbundesamt dafür schon im Jahr 2007 erteilt hat. Gemeint ist damit im Kern ein Tunnel vom neuen Hauptbahnhof unter dem Stuttgarter Osten, Wangen und dem Necker hindurch, der sich dann aufspaltet Richtung Ober- und Untertürkheim. Der Tunnel soll den neuen Wartungsbahnhof in Untertürkheim mit dem Hauptbahnhof verbinden und dem Fernverkehr – bei einer Störung im Tunnel auf die Filder – eine Ausweichroute bieten. Gegraben wird von einer Baugrube in Wangen aus. An der Benzstraße wiederum befindet sich die Zufahrt zum Bau des Tunnelportals auf Untertürkheimer Seite, auf der Benzstraße eine Lagerfläche für Baumaterial, Baucontainer, Baumaschinen. „Das wird gewissermaßen unser Basislager für den Abschnitt jenseits des Neckars“, so der stellvertretende Stuttgart-21-Sprecher, Michael Schmidt.

Benzstrasse
Hier zum Downloaden PDF-Datei: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/detail/download/baumassnahmen-im-bereich-obertuerkheim-und-untertuerkheim-pfa-16a/mediaParameter/download/Medium/

Die bestehenden Gleise neben der Benzstraße verlaufen allerdings auf einem gut fünf Meter hohen Damm. Um die Baustelle von der Benzstraße aus anfahren zu können, „werden wir die Böschung durchbrechen“, sagt Schmidt. Die Bahn will die Baustraße durch den Damm unter den Gleisen hindurchgraben. Dazu seien mehrere Hilfsbrücken notwendig, die voraussichtlich 2014 errichtet werden. Schmidt: „Für die S-Bahn wird es im Frühjahr vereinzelt Sperrzeiten geben.“ Soll heißen, es wird zu Behinderungen im S-Bahn-Verkehr kommen, möglicherweise fallen einzelne Züge aus. Auch der Fernverkehr könnte betroffen sein.

Bis zu 355 Lkw täglich erreichen und verlassen die Baustelle

Die größten Auswirkungen dürften Autofahrer und Anwohner in der Hochphase der Tunnelarbeiten spüren. Dann erreichen und verlassen laut Bahn am Tag bis zu 355 Lkw die Baustelle. Genehmigt sind 260 Fahrten zwischen 6 und 22 Uhr und 95 Fahrten zwischen 22 und 6 Uhr. Wie die Bahn den Abraum abtransportiere, sei nicht vorgegeben, so Schmidt. Der Weg über die Benzstraße Richtung Bad Cannstatt sei genauso möglich wie über den Karl-Benz-Platz am Inselbad vorbei nach Wangen.

2018 sollen die Rohbauarbeiten beendet sein, die Baustraße im Bahndamm wird dann zum Rettungsweg. Diesen erlaubt das Eba statt eines Rettungsplatzes, wie ihn die Bauvorschriften an Tunnelportalen fordern.

Der Wartungsbahnhof, für den der Tunnel unter anderem gebaut wird, ist noch nicht genehmigt. Bei 180 Zügen, die das 135.000-Quadratmeter-Areal täglich anfahren sollen, bereitet der Lärmschutz Probleme.

Verwalterhaus der Grabkapelle wird zum Museumsshop umgestaltet

UZ 3.7.2013 - ROTENBERG: Priestergebäude unterhalb der Grabkapelle erhält sein ursprüngliches Aussehen - Aufwendiger Umbau des Denkmals

Der Bereich am Fuß der Grabkapelle verändert sein Aussehen. Im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Priesterhaus soll ein attraktiver Kassenbereich samt Besuchershop eingerichtet werden. Im Zuge des Umbaus soll das Gebäude sein einst von Giovanni Salucci geplantes Aussehen zurückerhalten. Im Frühjahr haben die sensiblen Umbauarbeiten begonnen. Die Sanierung gestaltet sich aus Denkmalschutzgründen schwierig.

Von Mathias Kuhn - Foto: Enslin

pRIESTERHAUSFür die Gäste, die die Grabkapelle besuchen oder wenigstens den Ausblick vom Württemberg genießen wollen, hat sich bislang wenig geändert. Nur wenigen fällt auf, dass das Verwaltergebäude eingerüstet und die vorsintflutliche Toilettenanlage hinter dem stattlichen Gebäude abgerissen und durch Interimstoiletten ersetzt worden sind. Die lange geplante Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes hat begonnen.

Die Experten vom Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg müssen dabei sensibel mit der historischen Bausubstanz umgehen. Schließlich ist das einstige Priestergebäude ein wichtiges Teil des von Giovanni Salucci geplanten Ensembles rund um die Grabkapelle. König Wilhelm I. hatte das Monument der Liebe um 1820 für seine überraschend verstorbene Ehefrau Katharina von seinem Hofbaumeister konzipieren lassen. Die einstige Stammburg auf dem Württemberg wurde geschliffen. Nach Saluccis Plänen entstand das Mausoleum sowie eine Villa im toskanischen Stil für die Priester der russisch-orthodoxen Kirchengemeinde, der Königin Katharina angehörte. Ursprünglich wies das Gebäude eine offene Vorhalle mit einem zum Eingang hin schwebenden Balkon auf. Da die Villa den Priestern allerdings zu klein wurde, ließen sie die zugige Vorhalle bereits nach wenigen Jahren zumauern.

Vor zwei Jahren überlegten die Verantwortlichen der Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG), den Erdgeschossbereich des einstigen Priester-, des heutigen Verwaltergebäudes, als neuen Kassenbereich mit Museumsshop zu nutzen. Dort sollen dann auch die zeitgemäßen modernen Toiletten - inklusive einer Behinderten-Toilette - integriert werden. Im Zuge der Umbauplanungen tauchten bei den Denkmalschützern auch wieder Saluccis Original-Pläne mit der Vorhalle auf. In mehreren Abstimmungsrunden entschlossen sich die Denkmalschützer, dass bei dem eh für die Sanierung umfangreichen Eingriff, das Gebäude seine ursprünglich angedachte Gestalt wieder erhalten sollte. Eine attraktive Villa im Toskanastil soll die Grabkapellen-gäste in Empfang nehmen.

WCMit dem Ende der letztjährigen Besuchersaison im November begann der Umbau. Die Toilettenanlage wurde abgerissen, bauphysikalische Untersuchungen durchgeführt und mit den Dachdeckerarbeiten sowie dem Dachausbau begonnen. Schließlich soll das langjährige Verwalterehepaar Grau von der Erdgeschoss- in die Dachwohnung ziehen.

Im Erdgeschoss wollen die Staatlichen Schlösser und Gärten dem Besucher das bieten, was einem Besuchermagnet wie der Grabkapelle nach Ansicht von Museumsexperten längst fehlt. „Einen zeitgemäßen Kassenbereich mit einem Shop, in dem die Gäste vor und nach ihrem Grabkapellenbesuch auch noch Andenken oder eine Broschüre zum Nachlesen erwerben können“, wie SSG-Geschäftsführer Michael Hörrmann kurz nach seinem Amtsantritt feststellte. Der ehrgeizige Zeitplan: 2014 soll der Umbau abgeschlossen sein. „Es haben sich jedoch einige Befunde ergeben, die wir zuerst mit den Denkmalschützern abstimmen müssen“, sagt Winfried Alber vom Amt für Vermögen und Bau.
Fotos: Enslin

RegiomatHofladenWarths Hofladen mit Regiomat -
der 24 Stunden Gemüse- und Obstautomat

Seit einigen Tagen kann man in der Augsburger Straße 345 in Untertürkheim in Warths Hofladen 24 Stunden Obst und Gemüse aus eigenem Anbau kaufen. Der Selbstbedienungsautomat nimmt Münzen und Geldscheine. Angeboten werden die aktuellen Gemüsesorten und Obst aus eigenem Anbau in Fellbach.

Fotos:Enslin

Öffnungszeiten des Hofladens
Dienstag          9 bis 13 Uhr
Freitag             9 bis 18 Uhr
Samstag          9 bis 13 Uhr

www.warths-hofladen.de/


Auf der Homepage passende leckere Rezepte

Starthilfe für neuen OB Kuhn: Anregungen und Wünsche aus Untertürkheim

UNTERTüRKHEIM UZ 9.1.2013: Infobündnis sammelt Bürgerwünsche

(mk) - Stadtteilgruppierungen der Stuttgarter Bürgerbewegung wollen dem neuen Oberbürgermeister Fritz Kuhn eine Starthilfe geben und ihn an sein Versprechen erinnern, ein OB für alle 23 Stadtbezirke zu sein. Deswegen sammeln sie Bürgerwünsche. In Untertürkheim hat das „Infobündnis Zukunft Schiene“ die Verantwortung übernommen.

Noch diesen Monat wollen die Stadtteilgruppierungen, die sich ehrenamtlich und überparteilich für die Belange ihrer Stadtbezirke engagieren, dem neuen OB eine Sammlung von Bürgerwünschen aus den Stadtbezirken überreichen. „Wir wollen ihn über unsere Sorgen, Nöte, Probleme und Wünsche vor Ort informieren“, sagt Marlene Blumenstock vom Infobündnis Zukunft Schiene Untertürkheim.

Das Bündnis hat zunächst Untertürkheims Vereinsvorsitzende und Unternehmen als Multiplikatoren angeschrieben. „Aufgerufen ist jeder Bürger. Ob Probleme mit Kita-Plätzen, dem Wunsch nach Nutzung des Bahnhofgebäudes Untertürkheim als Bürgerbahnhof oder ein spezielles Anliegen des Vereins. Jeder soll sein oder seine Anliegen vorbringen“, sagt Blumenstock. Damit Kuhn die Bürgerwünsche möglichst zeitnah erhält, sollten sich die Bürger sputen.

Die Anregungen sollen unter dem Stichwort „Starthilfe für den neuen OB“ bis Dienstag, 15. Januar, an die E-Mail-Adresse: „zukunftschiene@gmx.de“ geschickt werden. „Bitte helfen Sie, mit die wichtigsten Fragen und Wünsche ins Rathaus zu tragen. Sie kennen die Bedürfnisse im Stadtbezirk am besten“, bittet Marlene Blumenstock um rege Mitarbeit.

IHGV Untertürkheim fordert deutliche Aufwertung des Ortskerns

UNTERTüRKHEIM UZ 12.1.2013 :
Beim Rundgang mit Politikern werden Missstände und das Potenzial des Stadtbezirks gezeigt

Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) Untertürkheim hat am Donnerstagabend Politiker zum Gedankenaustausch gebeten. Thema war die „akute Gefahr der Nahversorgung“. Das regnerische Wetter entsprach der Gemütslage der Gewerbetreibenden. Sie fühlen sich im Regen stehen gelassen. „Untertürkheim war ein florierender Ort. Nun brechen die Umsätze der wenigen Fachgeschäfte ein“, sagt IHGV-Vorsitzender Markus Krautter. Der IHGV fordert die Stadt auf, Ortskern und Bahnhof aufzuwerten und gegen Spielhallen vorzugehen. Die Runde war sich einig: „Untertürkheim hat Potenzial. Das müssen wir nutzen.“
Bahnhof

Der Karl-Benz-Platz und vor allem die triste und schmuddelige Bahnhofsunterführung sind laut IHGV keine gute Visitenkarten für den Stadtbezirk. Im Mittelpunkt des Forderungspapiers des IHGV steht der denkmalgeschützte Bahnhof. Die Stadt soll prüfen, ob sie eine Kaufoption ziehen kann. Foto:Enslin

Keine Rettungs-, sondern Regenschirme spannten die Teilnehmer beim Rundgang durch den Stadtbezirk auf. Nicht nur wegen des Nieselwetters präsentierte sich der Ortskern trist. Bundestagsabgeordnete Karin Maag (CDU), Stadträtinnen und Stadträte, Bezirksbeiräte sowie Vertreter des IHGV trafen sich dort, wo für viele der Besuch des Stadtbezirks beginnt: am Karl-Benz-Platz. „Der Bahnhof, die Unterführung und der Karl-Benz-Platz sind eine Drehscheibe. Durch die Passage laufen täglich Hunderte Jugendliche ins Schulzentrum, Daimler-Beschäftigte und alle Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs“, erklärte Krautter.

Zudem, so Ortschronist Eberhard Hahn, habe das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude eine historisch herausgehobene Bedeutung. „Es war die Visitenkarte und Stolz des Stadtbezirks.“ Und wie präsentiert sich der Ortseingang heute? Scheiben des Bahnhofs sind eingeschlagen, die Unterführung ist trist und schmuddelig. Passanten - darunter Schüler - laufen direkt auf Spielhallen zu. Auf ihrer kurzen Runde vom Bahnhof zum italienischen Feinkostgeschäft in der Fußgängerzone kam die Delegation an rund einem Dutzend Spielsalons, Wettbüros oder Gastrobetrieben mit Spielgeräten vorbei.

Die IHGV-Mitglieder sehen darin das Hauptproblem. „Viele Bürger und Daimler-Mitarbeiter meiden zunehmend den Ortskern“, so Krautter. Seit Jahren würde der IHGV versuchen, mit Vorschlägen diese Abwärtsspirale aufzuhalten. Vor drei Jahren hat der Verein die Stadt gebeten, vom Vorkaufsrecht für den Bahnhof Gebrauch zu machen. Die Stadt lehnte ab. Krautter: „Seitdem hat die Fahrt auf der Abwärtsspirale an Geschwindigkeit gewonnen.“

Forderungskatalog an die Stadt

Der „Hilferuf“ von Donnerstag sei ein weiterer Versuch, um Unterstützung bei Stadt und Bund zu bitten. Schließlich, da waren sich alle Anwesenden einig, habe Untertürkheim ein großes Potenzial. Der Weinbau mit herausragenden Weinerzeugern und Besenwirtschaften, touristische Höhepunkte wie die Grabkapelle, die Grieshaberwand, das nahe Mercedes-Benz-Museum oder die Veranstaltungen locken viele Besucher an. Die Fachgeschäfte, Banken und Post haben Stammkunden, dank der guten Ärzteversorgung kommen viele Patienten in den Ort. „Diese Pfunde müssen wir nutzen“, so die IHGV-Vertreter. Doch ohne Unterstützung der Stadt gehe dies nicht. In ihrem Positionspapier fordern sie die Aufwertung des Einkaufsquartiers. „Wir wünschen uns, dass die Widdersteinstraße und der Storchenmarkt als eine Art Bürgertreff aufgewertet werden.“

Auch der Leonhard-Schmidt- und Bahnhofsvorplatz müssten attraktiver werden. Der jetzige Zustand sei untragbar. Zentraler Punkt ist der Bahnhof. „Wir fordern erneut eine Überprüfung der Kaufoption für den Bahnhof. Kurzfristig sollte kontrolliert werden, inwieweit der Denkmalschutz verletzt wurde. Durch Pflege der Unterführung könnte man das Eingangsportal ansprechender gestalten“, heißt es im Brief. Zudem fordert der IHGV mehr Polizeipräsenz und den Ausbau der touristischen Stärke. Mit wenigen Mitteln könne die Stadt viel erreichen. So fehlen Hinweisschilder auf die Sehenswürdigkeiten. „Die Chancen, dass Untertürkheim auch in Zukunft ein wichtiger Stadtbezirk bleibt, sind groß. Wir benötigen aber schnelle Hilfe“, bittet Krautter.

  1. Sanitärgroßhandel REISSER - Der 80-Jährige denkt gar nicht ans Aufhören

Die Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes

Die Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes,
Video als Kurzinfo von Klaus Gebhard, 31.08.2012

Kurz-Info: Dauer 7 Minuten - Vollbild X mit Doppelklick

Die 62km Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes,
ausführliche Erläuterung an Hand der BISS-Karte von Klaus Gebhard, 31.08.2012

37-Minuten-Video mit der Untertunnelung des Neckars
beim Stuttgart21-Projekt - von fluegel.tv
Vollbild X mit Doppelklick


Ab Minute 25: Neckarunterquerung in Untertürkheim
mit schließbaren Hochwassertoren im Tunnel.
Der Tunnel muss bei Neckarhochwasser geflutet werden!

Modernisiertes Neckarwehr in Untertürkheim hat Arbeit aufgenommen

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 3.9.2012: 18 Millionen Euro teure Sanierung der Staustufe abgeschlossen -
Zuverlässigere Technik und attraktive Brückenköpfe ==>> neckarwehr.htm <<
Wehr UTh
Foto: Bundesanstalt für Wasserbau

STUTTGART 21 - Deckel über Güterbahnhof soll für Ruhe sorgen

UNTERTüRKHEIM: Architektengruppe erarbeitet städteplanerisches Konzept für Bahngelände - Parklandschaft soll Brücke schlagen

2013 werden die Tunnelbauarbeiten für Stuttgart 21 auch in Untertürkheim beginnen. Ausgenommen ist das Güterbahnhof-Areal. Der Abschnitt ist noch nicht planfestgestellt. Dort soll ein Wartungsbahnhof entstehen. Bürger befürchten, dass der Lärm die Lebensqualität des Orts massiv mindert. Eine Architektengruppe will nun ein Konzept erarbeiten. Das Bahngelände könnte überdeckelt werden. Es entstünde ein Grünstreifen, der den Lärm schluckt - egal ob Stuttgart 21 realisiert wird oder nicht. Von Mathias Kuhn

Lauten Protest lösen die Bauarbeiten rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof und die Trassenführung auf den Fildern aus. Vergleichsweise ruhig geht es in den Oberen Neckarvororten zu. „Dabei wird Untertürkheim durch Stuttgart 21 mit am stärksten belastet werden“, sagt Sabine Reichert, die Sprecherin des Informationsbündnisses „Zukunft Schiene Obere Neckarvororte“. Auf dem heutigen, weitgehend stillgelegten Güterbahnhof soll ein Service- und Wartungsbahnhof entstehen. Die Stuttgart-21-Gegner aus Untertürkheim fürchten, dass die Lärmbelastung durch den 24-Stunden-Betrieb erheblich steigen wird. „Und zwar nicht nur während der Bauzeit, sondern permanent“, sagt Grünen-Bezirksbeirat Martin Glemser. So soll auf dem Gelände an der Augsburger Straße eine Außenreinigungsanlage und ein technischer Servicepunkt eingerichtet werden. „Das ist ein 200 Meter langes Gleis mit einer kurzen, fahrbaren Halle darüber. Beim Verschieben der Montage-Einhausung ertönen Warnsignale in einer Lautstärke von 107 Dezibel“, erklärte Glemser beim Vororttermin auf dem Eszet-Steg. Dorthin hatten die Untertürkheimer Aktiven einige Stuttgart-21-kritische Architektinnen und Architekten eingeladen, um ein städteplanerisches Gegenkonzept zu erarbeiten. „Wir wollen nicht nur die Missstände aufzeigen, sondern das Heft des Handelns in die Hand nehmen“, sagt Reichert.

UT-EARTH

Anhand von Luftaufnahmen und Plänen, die die Bahn für den Planabschnitt 1.6B verlegte, machte sich Landschaftsarchitekt Christof Luz Gedanken über die Gestaltungsmöglichkeiten. „Brücken- und andere mehrstöckige Bauwerke für Stuttgart 21 werden sich in diesem Bereich nachhaltig auswirken“, prognostiziert Luz. Doch er hat eine städteplanerische Vision. „Die Bahngleise trennen heute bereits Untertürkheim wie eine Demarkationslinie. Wenn der Gleisbereich beispielsweise zwischen dem Untertürkheimer Bahnhof und der Haltestelle Neckarstadion überdeckelt wird, würden Verbindungen geschaffen und gleichzeitig würde der Lärm gemindert“, sagt Luz. Städtebaulich könnten auch seine Kolleginnen und Kollegen, die sich die Situation erstmals vor Ort angesehen und angehört haben, sich eine Kombination aus Park- und Wohnlandschaft vorstellen. Auf der Überdeckelung könnte eine Grünzone für die Bevölkerung sowie Wohn- oder Gewerbeflächen für Handwerker auf der Seite der Benz Straße entstehen.

Auch für die Finanzierung gibt es Vorschläge. „Hier könnte die Bahn ihre Ausgleichsmaßnahmen sinnvoll einsetzen“, meinte ein Untertürkheimer. „Der Vorteil dieser Vision ist, dass sie Untertürkheim sowohl im Falle von Stuttgart 21 als auch in der heutigen Situation mit dem starken Güterzugverkehr enorme Erleichterung bringen würde“, sagt Reichert. Die Architektinnengruppe will die Ideen bis zum Erörterungstermin für den Abschnitt 1.6B in konkrete Pläne fassen.

Nächstes Treffen Informationsbündnis Untertürkheim – Zukunft Schiene:
am Donnerstag, den 16. August 2012 um 19:30 Uhr, Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 38.

GESUCHT: Historische KINO-Dokumente von Untertürkheimer Kinos

Auch Untertürkheim hatte von 1911 bis in die 1970er Jahre mehrere Kinos.
Noch bis Ende September Kino-Ausstellung in Gablenbergim MUSE-O::
Ausstellung und winziges Kino in einem –im Muse-o Gablenberg

ULI
Anzeige von Juli 1927 zum 50. Untertürkheimer Feuerwehrjubiläum

1917: Untertürkheim - Wiedmann. M.. Claudiusstraße ???

1918: Untertürkheim. Kgr. Württemberg (8000 Einw.) - L.U. Lichtspiele Untertürkheim, Cannstatterstr. 10 -
150 Plätze - Carl Burkhart, Stuttgart, Kriegsbergstr. 13 Fernsprecher: 13166 -
im Saal des Gasthauses zum Hirsch neben der Evang. Stadtkirche

Hirsch 1900
Gasthaus zum Hirsch um 1900 - Cannstatter Straße 10

1920: Lichtspiele Untertürkheim, CannstatterStr. 10 (Sp. Freitag, Sonnabend und Sonntag) 145 Plätze Philipp Treutier, Eßlingen a. N., Apothekerstraße 11

1921: Lichtspiele Untertürkheim, Stuttgart-Untertürkh., Cannstatter Straße 10 (Freitag, Sonnabend, Sonntag) 145 Plätze - Inhaber: Philipp Treutier,. Eßlingen am Neckar, Apothekerstr. 11.

Löwen 19102004
ULI Lichtspiele im rückwärtigen Saal des Gasthaus zum Löwen - links um 1910 - rechts Foto von 2004: Enslin

ULI Kino

1927 ULI-Untertürkheimer Lichtspiele wurde zum Gasthaus zum Löwen in der Cannstatter Straße 49 - heute Augsburger Str. 340 verlegt. Das Haus steht noch - der Kinosaal war der Anbau - heute Bank-Parkplatz.

1929: "Uli"- Untertürkheimer Lichtspiele.
Stuttgart-Untertürkheim Cannstatter Str. 49 a, F: 30965, Gr: 1928, täglich, R 400 Plätze I: Karl Kauderer sen. Stuttgart. Friedrichstraße 41

1930: „Uli"- Untertürkheimer Lichtspiele,
Stuttgart-Untertürkheim, Cannstatter Str. 49 a, F: 30965, Gr: 1928, täglich, R 400 I: Karl Kauderer sen., Stuttgart. Friedrichstraße 41

1949: US-Zone: Stuttgart-Untertürkheim (14 a) -
Uli-Lichtspiele Tel. 30 965.
Inh.: Karl Kauderer, Stuttgart-Untertürkheim, Aribergstr. 15. - Mit Diaprojektor - 7 Tage Spielbetriebe - Plätze: 443

1950: Uli-Lichtspiele Untertürkheim, Arlbergstr. 13, Tel. 3 09 65, I: Karl Kauderer, Stuttgart-U.. Arlbergstr. 13. 398 Plätze. 7 Tg., 1 V., Dia; App.: Baue M 7, Vst.: Lorenz, Str.: W. 220 Volt Bühne 5x2x7, O. ja.

1958: Sonnen -Theater -Untertürkheim, Oberstdörfer Str. 3, Tel: 32210, 1: Lore Walheim & Willy Klein, Gf: Werner Hess Plätze: 528, Best: Löffler, Hochpolster, 7 Tg., 16-20 V., 2 Mat.-/Spätvorst., tön. Dia, App-. Philips FP 56, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35, Th., O.

1961: Sonnen-Theater -Untertürkheim, Oberstdorfer Str. 3, Tel: 32288, I: Lore Walheim & Willy Klein PIätze: 528, Best: Löffler, Hochpolster, 7 Tg, 16-20 V, 2 Spät-, 1-2 Sondervorst, FKTg: licht, App: Philips FP 56, tlVers2g:t KS„d, donnerstags, tön. Dia-N, Br, App: Philips FP 56, Lichtquelle: Becklicht, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL, Th, O, Höranlage

Das Sonnen-Theater wurde im Biergarten des Gasthauses Sonne als Zweckbau 1957 von der Familie Walheim errichtet und betrieben (die gleichzeitig mit ihrer Firma Photo-Hildenbrand in Stuttgart die Vertretung für Philips-Kinomaschinen besaß). Architektonisch gut gelöst war die Integration des Foyers unter den ansteigenden Rang, Gesamtplatzzahl war etwa 450. Das Theater wurde Mitte der 1970er Jahre geschlossen.
Umbau ca. 1975 zuerst ALDI - heute KIK Textildiscont - Ecke Oberstdorfer /Silvrettastraße

Wiener Firma PORR erhält wieder Auftrag für Großprojekt Stuttgart 21

Wien (ots) - Die PORR Deutschland hat von der Deutschen Bahn AG einen weiteren Großauftrag für das Projekt S21 in Stuttgart erhalten. Bei dem Auftrag mit einem Volumen von über 100 Mio Euro handelt es sich um zwei Ingenieurbauabschnitte in Untertürkheim bzw. Obertürkheim.

Die beiden äußerst anspruchsvollen Baulose 2A und 3 im Planfeststellungsabschnitt 1.6a grenzen direkt an den bereits vor einem Jahr von der Deutschen Bahn erteilten Tunnelgroßauftrag der ATCOST 21, die unter der technischen Federführung der PORR steht.

Die Beauftragung unterstreicht das hohe Vertrauen der Auftraggeber in die Baukompetenz der PORR. Beide Lose stellen für die Ingenieure der PORR Deutschland angesichts der technisch äußerst schwierigen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung dar. So müssen beispielsweise Gleise auf einer Länge von etwa 300 Metern über eine Dauer von 3 Jahren unter Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs in Nacht- und Wochenendsperrpausen unterfahren werden.

Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR, zeigt sich über diesen Folgeauftrag sehr erfreut: "Dieser Auftrag zeigt, dass die Deutsche Bahn mit unserer Leistung und Kompetenz sehr zufrieden ist. So ist dieses Projekt nicht nur wirtschaftlich äußerst bedeutsam, sondern bestätigt uns wieder einmal, dass sich die PORR am richtigen Weg befindet."

Rückfragehinweis: Mag. Gabriele Al-Wazzan Konzernsprecherin Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG
Absberggasse 47, 1100 Wien Tel.: +43 (0)50 626-2371, Fax: +43 (0)50 626-1186
gabriele.al-wazzan@porr.at,
www.porr-group.com

Auftrag für weitere Tunnelarbeiten vergeben

Untertürkheim/Obertürkheim: Bieterkonsortium um die österreichische Porr-Gruppe soll 110 Millionen Euro teure Bauwerke realisieren

(eh) - Ungeachtet aller offener Fragen rund um den Bahnhofsumbau in Stuttgart treibt die Deutsche Bahn das Projekt Stuttgart 21 voran: Nun wurden die Tunnelbauarbeiten in Unter- und Obertürkheim vergeben. Den Zuschlag für zwei Baulose im Volumen von 110 Millionen Euro erhielt eine Bietergemeinschaft unter Federführung der österreichischen Porr-Gruppe. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal nächsten Jahres beginnen.

Wie das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt gestern mitteilte, wurde der Auftrag Mitte dieser Woche vergeben. Die Porr-Gruppe hatte im vergangenen Jahr bereits den Zuschlag für die beiden Baulose des 9,5 Kilometer langen Fildertunnels zwischen Hauptbahnhof und Flughafen/Messe (Planfeststellungsabschnitt 1.2) sowie der rund sechs Kilometer langen Tunnelzuführung zwischen Hauptbahnhof und Ober- und Untertürkheim (Planfeststellungsabschnitt 1.6a) im Volumen von 750 Millionen Euro erhalten.

Los 2
Die Grafik zeigt, an welchen Stellen demnächst in Untertürkheim gebaut werden soll. Grafiken: Kommunikationsbüro

Nun folgt der zweite große Teil des Planfeststellungsabschnitts 1.6a, für den die Baugenehmigung seit dem Jahr 2002 vorliegt. Bei den beiden äußerst anspruchsvollen Baulosen 2A und 3 handelt es sich um die Anbindung der Infrastruktur von Stuttgart 21 an die bestehenden Bahnstrecken in Ober- und Untertürkheim. In Untertürkheim (2A) entstehen drei neue Bauwerke: ein Tunnel in offener Bauweise, ein Trog für die Rampe zur Tunnelzufahrt sowie eine Rettungszufahrt als Rahmenbauwerk unter sechs Gleisen. In Obertürkheim werden sieben Ingenieurbauwerke, unter anderem ein Tunnel in offener Bauweise, Tröge und eine Eisenbahnüberführung neu gebaut. Zudem werden an beiden Orten etwa sieben Kilometer Gleise um- oder neu gebaut. Nicht mit in diesem Paket vergeben wurde das in der gleichen Ausschreibung angebotene Baulos 2B, die Zuführung Untertürkheim/Bad Cannstatt. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Nach Bahnangaben wird die Bietergemeinschaft jetzt auch mit der Ausführungsplanung und Bauvorbereitung für die beiden Baulose beginnen. Die Arbeiten selbst sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen. Sie werden mindestens drei Jahre lang unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes ausgeführt - vor allem nachts und an den Wochenenden.

Los 3
Auch im Bereich Obertürkheim sind an mehreren Stellen anspruchsvolle Ingenieurbauwerke vorgesehen.

Die Arbeiten für diese Bauwerke waren europaweit ausgeschrieben worden - vier Bietergemeinschaften hatten sich daran beteiligt. Mit der Vergabe dieses Ausschreibungspakets ist nach Angaben der Bahn nun mehr als die Hälfte des Bauvolumens bei Stuttgart 21 vergeben. „Wir freuen uns, dass wir bei den Vergaben für das Bahnprojekt so gut voran kommen“, sagt Projektsprecher Wolfgang Dietrich. „Die Vergabe der Ingenieurbauwerke in den Neckarvororten lässt den Projektfortschritt immer deutlicher werden.“ Mit der formellen Vergabe endet auch die Einspruchsfrist der Bieter, die nicht berücksichtigt wurden.

Weiterhin offen ist der Planfeststellungsabschnitt 1.6b, der Abstellbahnhof Untertürkheim mit seinen vorgesehenen 27 Abstellgleisen mit einer Gesamtlänge von 7,4 Kilometern sowie Anlagen zur Außen-/Innenreinigung, Wartung und Betankung. Diese sollen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs zwischen Benz- und Augsburger Straße entstehen und den Abstellbahnhof am Rosensteinpark ersetzen. Die Planunterlagen für den Abstellbahnhof Untertürkheim wurden bereits vor zwei Jahren öffentlich ausgelegt, die Einwendungen seien derzeit noch in Bearbeitung, heißt es. Das Kommunikationsbüro rechnet damit, dass noch in diesem Herbst der Erörterungstermin stattfindet.

INDUSTRIEGESCHICHTE IN UNTERTÜRKHEIM - Downloads als pdf-Datei

Bahnhof in Untertürkheim - Denkmalschutz nicht beachtet

Stuttgarter Zeitung - Maira Schmidt, 29.05.2012 http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bahnhof-in-untertuerkheim-denkmalschutz-nicht-beachtet.57d7df4a-c5f9-404c-8e7a-a795573a5473.html

BahnhofUntertürkheim - Einst ist er der ganze Stolz der Untertürkheimer gewesen. Leicht überdimensioniert für die kleine Ortschaft war der Bahnhof ein wichtiger Knotenpunkt für den Zugverkehr im Neckartal. 1845 hielt hier sogar die erste Königlich Württembergische Staats-Eisenbahn.

Heute ist der Bahnhof vielen Bewohnern des Stadtbezirks aber nur noch ein Dorn im Auge. Die 1896 erbaute Immobilie, bereits das dritte Bahnhofsgebäude an dieser Stelle, ist in einem schlechten Zustand. An den Wänden bröckelt der Putz, an den Türen blättert die Farbe ab, Eingänge und Fenster sind mit Werbeplakaten beklebt.

Zumal das Gebäude unter Denkmalschutz steht

Wo einst Daimler-Arbeiter aus der ganzen Region mit dem Zug ankamen, die Post und das Fernmeldeamt untergebracht waren, reihen sich heute Spielcasinos an Imbissbuden. „Als Visitenkarte für Untertürkheim ist das eine Schande“, findet der ehemalige Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim Eberhard Hahn.

Zumal das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Die damit verbundenen Vorschriften scheinen aber niemanden zu interessieren. So hat der Inhaber des Döner-Imbisses, der sein Geschäft unmittelbar neben dem Bahnhofseingang hat, die historischen Holzfenster einfach herausgerissen und durch weiße Plastikfenster ersetzt.

„Warum passt da keiner auf“, fragt Hans K. Schlegel empört. Der emeritierte Kunst- und Architekturprofessor wurde von der Stadtverwaltung als Experte gehört, als die Bahn das Gebäude vor rund 15 Jahren an einen Privatmann verkaufte.

Bei einem Ortstermin mit dem beauftragten Architekten und der Unteren Denkmalschutzbehörde untersuchte Schlegel damals die historische Bausubstanz. Er habe sogar die Farbe von den Wänden abgekratzt, um den historischen Originalton zu bestimmen, erzählt der Professor, der lange Zeit an der Hochschule der Medien (HDM) lehrte.

Die Holzfenster wurden ungenehmigt entfernt

Anschließend wurde das Bahnhofsgebäude aufwendig restauriert. „Das hat wirklich klasse ausgesehen“, sagt Hahn, der sich auch deshalb so sehr über den jetzigen Zustand des Bahnhofs ärgert. „Warum muss man vorher so einen Aufwand betreiben, um es dann wieder so verfallen zu lassen“, fragt der langjährige Vorsitzende des Bürgervereins.

Die Holzfenster seien tatsächlich ungenehmigt entfernt worden, heißt es hierzu bei der Unteren Denkmalschutzbehörde. Man habe aber einfach nicht das Personal, um regelmäßig Kontrollen durchzuführen. „Wir sind darauf angewiesen, dass wir Infos aus der Bevölkerung bekommen“, sagt der für die Oberen Neckarvororte zuständige Sachbearbeiter Bernd Sinzinger.

Die Problematik am Untertürkheimer Bahnhof sei ihm aber bekannt. Das Gebäude gehöre seit einigen Jahren nicht mehr dem ursprünglichen Investor, der es vor etwa 15 Jahren von der Bahn gekauft und aufwendig restauriert habe.

Die Immobilie sei inzwischen weiterverkauft worden. Heute gehöre das Gebäude drei Eigentümern, zu denen die Untere Denkmalschutzbehörde auch bereits Kontakt aufgenommen habe. „Ein bisschen etwas haben die auch schon verändert“, sagt Sinzinger. So sei etwa die aufwenige Werbung an der Außenfassade ein wenig reduziert worden. Nun müssten jedoch weitere Maßnahmen folgen.

Die komplette Immobilie soll laut Sinzinger im Verlauf des kommenden Jahres in einen den Denkmalschutzvorschriften entsprechenden Zustand zurückversetzt werden – einschließlich der alten Post, die von der Stadtbezirksseite aus gesehen, in dem ganz linken der drei Bauteile untergebracht war und vor Kurzem ebenfalls verkauft wurde. Zwei der drei Eigentümer seien in diesem Punkt auch sehr kooperativ, nur der Dritte stelle sich ein wenig quer.

Alle drei Eigentümer würden nun noch einmal von der Unteren Denkmalschutzbehörde angeschrieben. „Wir versuchen es immer zuerst auf dem ruhigen Weg“, sagt Sinzinger. Im Ernstfall stünden der Stadt allerdings auch andere Mittel zur Verfügung. Hausbesitzer, die gegen das Denkmalschutzgesetz verstoßen, könnten mit einem Bußgeld belegt werden.

Im äußersten Fall habe die Behörde sogar die Möglichkeit, eine Rückbauverfügung zu erlassen. Die Eigentümer würden dann mit Hilfe von Rechtsmitteln dazu gezwungen, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Da der Rechtsweg aber meist sehr langwierig sei, suche man zunächst das Gespräch.

JunkersWasserflugzeug Junkers F13 - D-833 -
startet auf dem Neckar

Neu: Drei Fotos vom 31. Oktober 1931 von Probeflugversuchen der Jukers F13 D-833 auf dem Neckar zwischen Untertürkheim und Bad Cannstatt... MEHR HIER

„Soldat aus Stein“ im Keller entdeckt

SoldatUZ 18.1.2012

ROTENBERG: Im alten Schulhaus findet die Kita-Leiterin in einer Kammer ein Monument

Im Keller des Alten Schulhauses hat die Leiterin der Kindertagesstätte ein Monument entdeckt: eine zwei Meter große Platte mit einem steinernen Soldaten. „Eine Gedenktafel für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs“, vermutet Anja Dauschek, die Leiterin des künftigen Stadtmuseums. Ältere Rotenberger erinnern sich, dass das Monument in der Nazi-Zeit am sogenannten Heldengedenktag aus dem Keller geholt wurde.

In einer engen Kammer im Keller des Alten Schulhauses in Rotenberg
hat die Kita-Leiterin das Monument des gefallenen Soldaten entdeckt - Foto:Eslin

„Einen gehörigen Schreck“ bekamen Miroslawa Sojka, die Leiterin der Rotenberger Kindertagesstätte, und ihre Helfer, als sie den Keller des alten Schulhauses umräumten. „Wir wollen die Räume als Atelier und Holzwerkstatt nutzen“, erzählt Sojka. Hinter Regalen verbarg sich eine Tür zu einer engen Kammer. Ideal für Regale, dachte sich Sojka. An der Wand lehnte eine zwei Meter große, schwere Platte. Als die Helfer die Betonplatte umdrehten, graute es ihnen für den Bruchteil einer Sekunde. Sie blickten in die geschlossenen Augen eines toten Soldaten - eine Plastik. Woher stammt das Monument? Die Kita-Leiterin suchte Rat bei Klaus Enslin, dem Vorsitzenden des Bürgervereins, der eine Fotografie an Anja Dauschek, die Leiterin des Planungsstabs für das künftige Stadtmuseum, schickte. „Ich habe es zwar nicht in Augenschein genommen. Aber der ganze Ausdruck, die Uniform und die geschlossenen Augen sprechen dafür, dass es sich um eine Gedenkplastik für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges handelt“, sagt Dauschek. Ihre Einschätzung deckt sich mit Erzählungen einiger Rotenberger Bürger. So erinnert sich Robert Bubeck daran, dass die schwere Tafel während des Dritten Reiches am sogenannten Heldengedenktag aus dem Keller geholt wurde. „Die NSDAP münzte den früheren Volkstrauertag, an dem der Toten des Ersten Weltkriegs gedacht wurde, in einen Ehrentag für die gefallenen Helden um“, erklärt Dauschek dazu.

Die Skulptur scheint aber bereits vor Beginn der Nazi-Herrschaft angefertigt worden zu sein. Keine Zeichen weisen auf die Nazis hin. Deswegen vermutet Hermann Berner, dass die Plastik bereits im Alten Schulhaus gestanden habe. „Es wurde 1934 abgerissen und 1935 ein neues Schulhaus gebaut. Eventuell fand die Skulptur keinen Platz und wurde in den Keller gestellt.“ Vielleicht gibt der Name „R. Hartmann“ am Rand der Skulptur Hinweise auf die Entstehungszeit und den Grund.

Doch was soll mit der Plastik geschehen? „Sie ist ein Zeugnis der Ortsgeschichte. Auch wenn sie an eine ungute Zeit erinnert, nützt es nichts, wenn man die Erinnerungen verdrängt“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Auch Dauschek hält die Plastik für „interessant“. Doch leider sei der Soldat für die geplante Ausstellung im künftigen Stadtmuseum zu groß und zu schwer. „Er würde vermutlich in unserem Archiv landen und dafür wäre er zu schade“, sagt die Ausstellungsexpertin. Sie würde es begrüßen, wenn die Skulptur im Stadtbezirk aufgestellt würde. Als eine Art Mahnmal. Allerdings mit Fingerspitzengefühl vorbereitet, im Dialog mit der Bevölkerung und im richtigen Umfeld. „Beispielsweise in zwei Jahren. Dann jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Mit dem Ausdruck des toten Soldaten könnte man hinterfragen, was Kriege anrichten“, könnte sich Dauschek vorstellen.

Wer noch Näheres zum Monument weiß, kann sich an Klaus Enslin, Telefon 33 86 89, oder an die Redaktion wenden.

Neue Kindertagesstätte am Alten Friedhof

UNTERTüRKHEIM: UZ 14.1.2012 - Stadt stellt 1,8 Millionen Euro für die Einrichtung mit 30 Plätzen zur Verfügung

KITA

Das alte Gebäude Großglocknerstraße 49 und 51 wird abgerissen. An seiner Stelle entsteht eine Kindertagesstätte mit 30 Plätzen. Foto: Kuhn

Mit der Zustimmung des Gemeinderates im Zuge des aktuellen Doppelhaushaltes ist es nun amtlich: Für 1,86 Millionen Euro entsteht am Alten Friedhof ein Neubau einer Kindertagesstätte für 30 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. Die maroden Gebäude Großglocknerstraße 49 und 51 werden abgerissen. Die Außenanlage erstreckt sich in den Alten Friedhof. Der öffentliche Spielplatz muss daher um einige Meter verlegt werden.

Von Alexander Müller

Für die Untertürkheimer erfüllen sich damit gleich mehrere Wünsche: Zum einen ist vielen das baufällige und leer stehende Nachbargebäude der Alten Apotheke im Ortskern ein Dorn im Auge, zum zweiten ist im Zuge des Neubaus auch eine Umgestaltung des Alten Friedhofes geplant. In erster Linie werden aber dringend benötigte Plätze in der Kinderbetreuung geschaffen. Anstelle des maroden städtischen Gebäudes soll ein ebenfalls zweigeschossiger Neubau entstehen. Dieser soll parallel zur Straße verlaufen und passend zum bestehenden Gebäudeensemble mit einem Satteldach versehen werden. Allerdings wird der Grundriss um ein Drittel größer sein. Der neue Kindergarten rückt damit näher an die Bushaltestelle. Ein Vorprojektbeschluss wurde bereits gefasst. „Mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln können wir zügig in die Feinplanung gehen“, freut sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Grundsätzlich erhofft er sich dadurch eine Milderung der Platznot in den Kindertagesstätten und eine Aufwertung des öffentlichen Raums.

Insgesamt 30 Kinder im Alter von Null bis Sechs sollen dort in zwei Gruppen betreut werden. Die Büros, Personal- und Nebenräume sowie die Küche sind im Untergeschoss vorgesehen. Die Gruppen-, Schlaf- und Ruheräume sind im Obergeschoss untergebracht. Der Haupteingang und das Foyer sollen gegenüber der Alten Apotheke liegen. Der Außenspielbereich ist abgewandt von der viel befahrenen Großglocknerstraße im Alten Friedhof. Der Zugang erfolgt über eine Terrasse, die sich über die Mauer erstreckt. Eingriffe seien laut den Planern in die historische Struktur des Friedhofes nicht geplant. Insgesamt 600 Quadratmeter Außenanlagen sind vorgesehen, das umfasst auch circa 300 bis 400 Quadratmeter des heutigen öffentlichen Spielplatzes im Alten Rathaus. Dieser soll jedoch nicht wegfallen, sondern innerhalb des Geländes um einige Meter verlegt werden. „Die genauen Absprachen zwischen den Ämtern müssen noch erfolgen“, erklärt Eberhard Koning vom Amt für Liegenschaften. Mit den Kollegen des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sei aber bereits eine grundsätzliche Einigung getroffen worden. „Es wird auf jeden Fall Hand in Hand verlaufen“, verspricht Gartenamtsleiter Volker Schirner. Die Finanzierung für die Umgestaltung des Alten Friedhofes ist gesichert. Und auch eine Bürgerbeteiligung ist geplant.

Der Zeitplan für den Neubau der Kindertagesstätte in der Großglocknerstraße sieht vor, dass der Baubeschluss im November 2013 erfolgen soll. Bei einer geplanten Bauzeit von 18 Monaten sei dann Ende 2015 mit einer Inbetriebnahme zu rechnen. „Die Chancen stehen aber günstig, dass es sich auch zügiger realisieren lässt“, hofft Koning. Die Voraussetzungen sind gut. Die Mittel sind im aktuellen Doppelhaushalt bereit gestellt. Zudem befinden sich die beiden Gebäude bereits in städtischem Besitz. Weiteren Rückenwind erhalten die Planer aus dem Bezirksbeirat und nicht zuletzt haben die städtischen Ausschüsse dem Vorprojektbeschluss bereits zugestimmt. „Es ist eine der priorisierten Maßnahmen aus der Fülle der Projekte“, erklärt Koning.

Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Unterversorgung des Stadtbezirks mit Betreuungsplätzen für Kinder. Der Versorgungsgrad der Null- bis Sechsjährigen beträgt lediglich 19 Prozent, auch bei den Kindern von drei bis sechs Jahren besteht noch Bedarf. Mit dem Neubau am Alten Friedhof könnte zumindest ein Teil der Not gelindert werden.

75 Jahre Vorort-Straßenbahnen Stuttgart — Wangen — Untertürkheim — Hedelfingen

Quelle: Zeitschrift „Über Berg und Tal“ 3/1985: 8-seitiger Zeitungssonderdruck von 1985 hier als pdf-Datei laden:

Stadt und Kommunikationsbüro starten interaktives Bürgerinformationssystem www.biss21.de

11.11.2011 www.Stuttgart.de

Seit heute ist die neue, interaktive Bürgerinformationsplattform www.biss21.de online. Das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm und die Stadt Stuttgart haben das BürgerInformationsSystem zu Stuttgart 21, BISS21, in den vergangenen Monaten gemeinsam auf den Weg gebracht.

Es bietet den Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr praktische Informationen zum Streckenverlauf des Stuttgarter Bahnknotens, der Tunneltiefe oder den Beweissicherungsgrenzen. Im BISS21 werden die Gesamtstrecken von Stuttgart 21 abgebildet und Informationen aus über 250 Plänen der Planfeststellungsbeschlüsse verarbeitet.

biss21.de
Detaillierte Pläne für Untertürkheim zu STUTTGART21 - zum Zoomen - www.biss21.de

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: "Mit dem Bürgerinformationssystem haben wir die vielen Daten und Fakten zum Bahnprojekt auf ganz praktische Weise aufbereitet. Jeder Bürger kann sich anhand des Streckenverlaufs ganz gezielt und schnell die Informationen holen, die er haben möchte, die für ihn persönlich wichtig sind. Wir schaffen damit weitere Transparenz beim Thema Stuttgart 21, ganz besonders für die Bürger in der Landeshauptstadt."

Unter www.biss21.de erhalten Bürger eine Übersicht der S21-Strecke auf Stadtkarten und Luftbildern in verschiedenen Maßstäben, können über eine Adresseneingabe einen Standort finden und unter anderem die Distanz von Gebäuden zum Tunnel abmessen. Es lassen sich zudem 640 Höhenangaben und 154 Grafiken zur Tunneltiefe abrufen.

Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister, erklärt die Systematik der Software. "Das BISS21 ist wie ein Baukastensystem konzipiert: Informationen lassen sich einzeln abrufen und bauen aufeinander auf. Technische Inhalte des Projekts werden mit einfachen grafischen Mitteln veranschaulicht".

Projektsprecher Wolfgang Dietrich sieht in dem BürgerInformationsSystem eine optimal Ergänzung zum bestehenden Informationsangebot: "Unser Ziel ist es, den Bürgern das optimale Werkzeug an die Hand zu geben, damit sie möglichst schnell genau die Informationen zum Bahnprojekt bekommen, die sie brauchen. Es ist weiterer wichtiger Baustein für unseren Dialog mit den Bürgern."

Im BISS21 werden ebenfalls Beweissicherungsgrenzen dargestellt, auch die Originalpläne der einzelnen Beschlüsse können heruntergeladen werden. Zum Beweissicherungsverfahren der Deutschen Bahn AG hat das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V die Informationen zusätzlich in einer Broschüre zusammengefasst, die im Internet unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/beweissicherung abrufbar ist.

Das BISS21 wurde von der Bürgerbeauftragten der Stadt Stuttgart für Stuttgart 21, Alice Kaiser, initiiert und in Kooperation mit dem Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V. erarbeitet. Als Basis dienten Stadtgrundkarten und Luftbilder, die vom Stadtmessungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart bereitgestellt wurden.

Industrialisierung in Untertürkheim

 

Stuttgart 21 : - Der neue Wartungs- und Abstellbahnhof Untertürkheim
Entlang der Augsburger Straße kann es nachts laut werden -
Gutachter rät Bahn zum Nachbessern ... 220 Einsprüche.

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Grüngutsammlung: nur auf Bestellung mit Postkarte

Sperrmüllabfuhr 2012 nur auf Bestellung mit AWS-Postkarte - vom Abfallkalender

GELBER-SACK STUTTGART
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Termine für UTH/ROT/LUG:
Montags: ab 7:00 Uhr
alle drei Wochen
Alles zur Abfallentsorgung der Landeshauptstadt
Stuttgart
- die Container-Standorte für Untertürkheim
Die Hotline zum gelben Sack: 0180/1373 22 55 - Weitere Infos auf: www.stuttgart.de/abfall

Wappen UTZur Fortsetzung im Archiv 2014 hier klicken

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