4.2. bis 3.3.2012 : Ein deutsch-französischer Kulturmonat in der Kelter Rotenberg
Kunst, Wein und Genuss: Der „Kulturmonat“ im Collegium Wirtemberg steht in in diesem Jahr ganz im Zeichen der lebendigen, heute 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Straßburg. Und wer könnte diese Freundschaft besser untermalen, als der in Straßburg geborene, weltweit renommierte Künstler Tomi Ungerer? Eine Auswahl seiner Werke mit den Schwerpunkten „Wein“ und „Straßburg“ sind vom 04. Februar bis 03. März 2012 in der Rotenberger Collegiumskelter zu sehen.
Keine andere Städtepartnerschaft Stuttgarts ist so vielseitig und dynamisch. Wohl nicht allein aufgrund der geografischen Nähe: In beiden Regionen führt man das bemerkenswerte Miteinander auch auf die gemeinsame Wertschätzung von Kunst, gutem Essen und gutem Wein zurück. Eine Ansicht, die die „Collegen“ unterm Württemberg vorbehaltlos teilen. Und da sie zudem immer wieder gerne über die Region hinaus schauen, laden sie in diesem Jahr zum deutsch-französischen Rendez-vous in ihre Rotenberger Ortskelter ein: Zur eingehenden und lohnenswerten Besichtigung der „Exposition Tomi Ungerer“ während der gewohnten Öffnungszeiten – und zu zwei besonderen Kulturabenden, die für alle Sinne zum Erlebnis werden.
Den Auftakt macht am 10. Februar 2012 um 19 Uhr die Soirée Alsacienne – ein
kulinarisch-musikalischer Drei-Gang durchs Elsass: Mit Liedern in drei Sprachen von und mit Robert-Frank Jacobi, begleitet von der international geschätzten Akkordeonspielerin Anita Pirman. Und natürlich mit dem „Elsässischen Baeckeoffe“ – der klassischen Spezialität der Region, köstlich zubereitet vom Elsässer Koch Jean-Remy Butterlin.
35 €/Person im Vorverkauf in unseren Keltern, Getränke nicht im Preis inbegriffen
Am 24. Februar 2012 um 19 Uhr folgt dann die „Städtepartnerschaft zum Schwelgen“:Inmitten der Ungerer-Exponate treffen sich an diesem Abend elsässische und deutsche Köche in der Rotenberger Kelter – und kreieren gemeinsam exzellente Gaumenfreuden. Gäste dürfen den Spitzenköchen dabei gerne über die Schulter schauen – und sich anschließend in aller Ruhe den frisch aufgetischten elsässischen und schwäbischen Delikatessen widmen, die von ausgesuchten Collegiums-Weinen begleitet und abgerundet werden. 75 € / Person inkl. Getränke (Wein und Mineralwasser) im Vorverkauf in unseren Keltern
„Tomi et le vin“ aus Weinpresse
Tomi Ungerer: Tomi et le vin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-12 Uhr und 13-18 Uhr, Samstag 9-16 Uhr
Rendezvous von Kunst und Wein
UZ 6.2.2012 - ROTENBERG: 50 Jahre Städtepartnerschaft
Stuttgart und Straßburg: Ausstellung mit Werken von Tomi Ungerer beim
Collegium Wirtemberg
Kunst, Wein, Genuss - unter diesem Motto steht der
Kulturmonat des Collegiums Wirtemberg. In diesem Jahr steht dieser ganz
im Zeichen der 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und
Straßburg. Zum Auftakt ist in der Rotenberger Kelter eine Ausstellung
mit Werken des berühmtesten Künstlers aus dem Elsass, Tomi Ungerer, zu
sehen. „Es ist absolut passend, da er auch eine große Affinität zu gutem
Wein besitzt“, freut sich OB Wolfgang Schuster.
Von Alexander Müller
Als der Elysée-Vertrag über die Aussöhnung
zwischen Frankreich und Deutschland unterschrieben wurde, bestand
bereits die offizielle Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und
Straßburg. Diese jährt sich heuer zum 50. Mal. „Es ist die dynamischste
und engste Partnerschaft Stuttgarts - nicht nur wegen der regionalen
Nähe“, betonte Schuster am Freitagabend zur Vernissage der Ausstellung
in der Rotenberger Kelter. Diese ist der Auftakt zu einem ganzen Reigen
der Festivitäten in diesem Jahr. Mehr als 40 Veranstaltungen in beiden
Städten sind geplant. „Die Schwerpunkte liegen auf dem Sport, der Jugend
und der Kultur“, berichtete die stellvertretende Bürgermeisterin
Straßburgs, Annick Neff, die eigens zum Auftakt der Ausstellung
angereist kam. Schließlich ist Tomi Ungerer der bekannteste Sohn der
Stadt. Der Maler, Illustrator und Bilderbuchautor zählt zu den
bekanntesten Künstlern der Welt. Umso mehr freut sich auch
Collegiums-Geschäftsführer Martin Kurrle, dass es ihm gelungen ist, mehr
als 40 Werke zeigen zu können. „Es ist ein absolutes Sinnbild unserer
Philosophie von Kunst und Wein.“ Das Jubiläum zur 50-jährigen
Städtepartnerschaft haben die Rotenberger und Uhlbacher Wengerter
bewusst aufgegriffen. „Die gemeinsame Wertschätzung von gutem Wein und
gutem Essen verbindet die Regionen“, weiß Kurrle. Entsprechend gab es
vom aus Colmar stammenden Stuttgarter Gastronomen Remy Butterlin
typische schwäbische und elsässische Speisen wie Flammkuchen,
Maultaschen oder auch ein Pin Surprise. Das Collegium reichte dazu
Lemberger und Riesling. Ein Rendezvous von Kunst und Wein.
Denn im Mittelpunkt standen die Werke von Tomi
Ungerer. Der „Picasso der Karikaturisten“ hält auf seinen Bildern der
Gesellschaft den Spiegel vor. Die Zeichnungen sind „zumeist frech und
vor allem überraschend“, weiß Neff. So zum Beispiel, wenn auf dem
idyllischen Bauernhof die Hühner schon gegrillt sind. „Ungerer hat sich
während seines langen Schaffens aber auch vielmals dem Wein gewidmet.
Deshalb gibt es für die Ausstellung keinen passenderen Rahmen“, freute
sich die Straßburger Bürgermeisterin. Der Kontakt zu dem 81-jährigen
Künstler kam über den Stuttgart Club des Alsaciens und die
Deutsch-Französische Gesellschaft zu Stande. Immerhin 40 000 Franzosen
leben in der Region Stuttgart, alleine 2500 in der Landeshauptstadt.
Die Ausstellung in der Rotenberger Kelter,
Württembergstraße 230, ist noch bis zum 3. März, Montag bis Freitag von 9
bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9 bis 16 Uhr zu sehen.
Der Eintritt ist frei.
Eugen Böhringer aus Rotenberg feierte am Sonntag, 22.1.2012 seinen 90. Geburtstag
Foto: Daimler AG
Der Rallye-Fahrer Eugen Böhringer feierte am Sonntag, 22.1.2012 seinen 90. Geburtstag in der SL-Ausstellung.
Auf dem Foto: Eugen Böhringer, ehemalige Weggefährten und Rennfahrerkollegen. Von li. nach re.: Dr. Peter Lang, Rolf Moll, Eugen Böhringer, Rolf Knoll, Klaus Kaiser, Eberhard Mahle, Ewy Baronin von Korff-Rosqvist, Hans Herrmann, Herbert Linge, Dieter Glemser am 230 SL. Mit dieser roten Rallye-Pagode gewannen Eugen Böhringer und Klaus Kaiser die Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich 1963.
Foto: Daimler AG
Das Fahrerteam Böhringer/Kaiser gewinnt den Großen Straßenpreis von Argentinien 1964 auf Mercedes-Benz 300 SE.
UNTERTüRKHEIM : Stadtbezirks strebt Fair-Trade-Zertifikat an - Artikel in der UZ vom 27.12.2011
(mk) -Degerloch hat es, Wangen auch und Oberbürgermeister Wolfgang Schuster will es für die ganze Stadt: das Fair-Trade-Zertifikat. Nun macht sich Untertürkheim auf, diese offizielle Auszeichnung zu erhalten.
Der Stadtbezirk muss einige Kriterien erfüllen, bei der der IHGV und der Bezirksbeirat die Initiatoren unterstützen wollen. Fair gehandelte Waren liegen OB Schuster am Herzen. Er will, dass Stuttgart eine Fair-Trade-Landeshauptstadt wird.
Verliehen wird die Auszeichnung durch den Verein zur Förderung des Fairen Handels. 1000 dieser Fair-Trade-Towns gibt es weltweit. In Deutschland startete die Kampagne vor zwei Jahren. Wer die Auszeichnung will, muss strenge Kriterien erfüllen: Als Kommune mit mehr als 7500 Einwohnern benötigt Untertürkheim vier Geschäfte, in denen fair gehandelte Waren verkauft werden. Zudem sollen in mindestens zwei Cafés oder Restaurants Fair Trade-Produkte - also Kaffee oder Tee - ausgeschenkt werden.
Mit dem Fachgeschäft von Michael Alexander Schmückle, das ab 31. Januar von der Buchhandlung Roth in die Widdersteinstraße 10 zieht, mit dem Cap-Markt und dem Kaufland verfügt Untertürkheim bereits über drei Fachgeschäfte. „Mindestens ein viertes Fachgeschäft müssten wir noch gewinnen können“, hofft Schmückle.
Auch mit den Gastrobetrieben, Kirchen und Einrichtungen ist Schmückle in Kontakt. Unterstützung erfährt der Unternehmer durch den Bezirksbeirat und den Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV). IHGV-Vorsitzender Markus Krautter bietet beispielsweise den Kunden seines Autohauses Kaffee an, der aus fair gehandelten Bohnen aufgegossen wird.
Die Organisationen des Fairen Handels zahlen den Produzenten Preise, die über den Weltmarktpreisen liegen, die die Produktionskoten decken und Spielraum für Entwicklungsaufgaben lassen. Sie garantieren langfristige, verlässliche Handelsbeziehungen und fördern den ökologischen Anbau. Ausbeuterische Kinderarbeit ist ausgeschlossen und auf den Einsatz von Gentechnik wird verzichtet. „Diese Kriterien gelten längst nicht mehr nur für die früher ‚Dritte Welt‘ genannten Länder. Auch fair gehandelte Erzeugnisse aus Europa und Deutschland, etwa Bio-Milch, gehören zum Sortiment“, sagt Schmückle, der mit weiteren Mitstreitern hofft, dass 2012 in Untertürkheim das Fair-Trade-Jahr eingeläutet wird.
FOTO. ENSLIN
UNTERTÜRKHEIM - Fairhandelsprodukte & Wein -
Michael Alexander Schmückle
Fairhandelsprodukte & Wein
von Michael Alexander Schmückle Fairhandelsprodukte & Wein
Michael Alexander Schmückle
Öffnungszeiten:
Dienstags 12.30 bis 17 Uhr
Mittwochs 9 bis 12 + 14 bis 17 Uhr
Donnerstags 14 bis 17 Uhr
Vernissage
Di 31.01.2012 um 18:30 Uhr
mit musikalischer Untermalung
Birgit Kamm lebt in Untertürkheim
Oktober 2010:
Ausstellung in der Stadtteilbücherei Untertürkheim
Afrikanische Impressionen
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 2.2.2012: Ausstellung der Werke von Birgit Kamm im Familienzentrum (ale) - Das Familienzentrum Mäulentreff mausert sich immer mehr zum Geheimtipp der Kunstinteressierten. Bereits zum dritten Mal werden die Räume in der Mäulenstraße in den kommenden Wochen wieder als Galerie genutzt. „Jedes Mal kommen mehr Besucher“, freute sich am Dienstagabend Leiterin Helen Stremlow zur Vernissage. Schließlich gab es neben orientalischer Musik vor allem interessante Bilder zu sehen. Seit ihrer Jugend malt Birgit Kamm - über die Jahre hat die gebürtige Cannstatterin auch verschiedene Kurse besucht. Unter anderem in den Räumen des Familienzentrums. Die Ausstellung ist für Kamm ein echtes Heimspiel. Schließlich wohnt sie seit vielen Jahren mit ihrem Mann Holger - dem Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr - und den beiden Kindern in Untertürkheim.
Birgit Kamm mit Helen Stremlow -
Foto: Enslin
Bilder von der Vernissage - Fotos: Enslin
Gezeigt werden unter dem Titel „Afrikanische An- und Aussichten“ ganz spezielle Sichtweisen auf den schwarzen Kontinent. Kamm spielt mit den Formen und Farben in den Aquarellbildern. So entsteht einmal ein bunter Flickenteppich aus verschiedenen Bereichen des Kontinents, wird ein Maskentanz des Dogon-Stammes aus Mali sichtbar - der erst 1880 von den französischen Kolonialtruppen entdeckt wurde - oder steht ein Stammesmitglied in der Steppe neben einer Gazelle. Auf anderen Bildern werden verschiedene Arten von Zelten gezeigt oder außergewöhnliche Türen in einem einzigen Haus verewigt. „Es geht mir in dieser Ausstellung wirklich um die Ansichten“, besondere Formen, die sich in Afrika widerspiegeln, erklärt Kamm. So prangt einmal eine besondere Truhenschnalle im Vordergrund eines Steppenbildes oder umrahmt ein spezielles Armband der Frauen aus Mail ein Motiv. Ihre Inspiration holt sie sich aus Reiseberichten in Fachzeitschriften. Dabei lässt Kamm ihrer künstlerischen Freiheit freien Lauf. „Ich möchte malen, wer es genauer haben will, kann fotografieren“, sagt die Künstlerin. Die Freude an der Malerin ist den Bildern anzusehen. Dafür muss auch einmal die Familie etwas zurückstehen, wenn der Küchentisch als Atelier dienen muss. Birgit Kamm hat sich der Malerei verschrieben, gemäß dem Motto „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch“.
1 Jahr Familienzentrum "Mäulentreff" 24.03.12
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, das einjährige Bestehen
des Familienzentrums „Mäulentreff“ mit uns zu feiern. Für Jung und Alt ist etwas geboten.
Lassen Sie sich überraschen.
am
24.03.12
Uhrzeit
14:00 - 17:00
Ort
Familienzentrum Untertürkheim
Altersspanne
alle
Kosten
kostenlos
Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ Untertürkheim
Am Freitag, den 10.02.12 präsentiert die Konzertreihe „GIG BOX – Konzerte wie im Wohnzimmer“
Die Konzertreihe GIG BOX - Konzerte wie im Wohnzimmer - setzt auf das Motto „klein, aber fein“ und stellt vor allem junge Bands aus Stuttgart und näherer Umgebung vor. Das nächste Konzert im Rahmen der Frühjahrs-Konzertsaison im Kinder und Jugendhaus CAFE RATZ (Margaretenstr. 67 in Stuttgart-Untertürkheim) findet am Freitag, den 10.02.2012 statt.
Es spielen die beiden Singer & Songwriter- Projekte: KIDS OF ADELAIDE und IRONING HILLS
Über die Bands: KIDS OF ADELAIDE (www.kidsofadelaide.de) Die KIDS OF ADELAIDE erschufen sich selbst Ende 2010 mit dem Ziel, in Zeiten monströser Auto-Tunings und überproduzierter Popkreaturen ein Zeichen zu setzen. Ehrlichkeit steht an allererster Stelle und so wurde auch die Besetzung bewusst schlicht gewählt: Zwei Akustik-Gitarren lassen viel Raum für den meist zweistimmigen Gesang. Dieser erzählt von den kleinen und großen Gefühlen des Alltags und vergisst dabei nie zu träumen. Die KIDS OF ADELAIDE sind vor allem eine Live-Band, die es mit Ehrlichkeit und mit viel Gefühl schafft, ihre ganz eigene Anziehungskraft zu entwickeln. IRONING HILLS (www.facebook.com/pages/Ironing-Hills) wir bügeln Hügel wenn sie uns im Weg sind denn wir wissen noch was zu tun ist wenn niemand mehr weiß was er sagen soll wir bügeln Hügel wir müssen nicht reden es klingt ironisch aber es gibt noch viele andere Straßen zu gehen.
Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn pünktlich um 20 Uhr.
Der Eintritt an der Abendkasse kostet 2,50 €.
Infos auch unter Tel. 3365234-0 oder unter
www.jugendhaus.net/Untertuerkheim
Sonntag, den 12.2.12: MUSIKBRUNCH im CAFE RATZ
Der erste Frühstücksbrunch des CAFE RATZ in diesem Jahr findet am Sonntag, den 12.02.2012 von 11-15 Uhr im Kinder- und Jugendhaus in der Margaretenstr. 67 statt.
Neben dem bekannten großen, reichhaltigen Frühstücks-Büffet mit frühlingsfrischen Gerichten und einem Kinderbetreuungsangebot (mit Kletterwand und „Kinderzimmer“ –
bei trockenem Wetter mit dem Spielmobil im Freien) sorgt eine Liveband unplugged für den musikalischen Brotaufstrich.
Der Eintritt für „Music & Breakfast“, so der Titel der Veranstaltung beträgt 9,00 €,
im VVK 8.50 €, der VVK läuft bis zum 10.2.12 nur direkt im KJH CAFE RATZ.
Kinder von 6-12 Jahren bezahlen 4.50 €, der Eintritt für unter 6jährige ist frei!
Ein Nachmittag für die ganze Familie:Kleiderkleider- und Spielzeug-Flohmarkt im CAFE RATZ
Am Sonntag, den 4. März 2012 findet bereits zum 8. Mal die Kinderkleiderflohmarkt- Kooperation zwischen dem Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ und der Tageseinrichtung für Kinder „Storchennest“ in Untertürkheim statt.
Unter Beteiligung vieler engagierter Eltern und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen wird von 14.00 bis 16.30 Uhr ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Neben dem Hallenflohmarkt mit zahlreichen Ständen wird ein vielfältiges Kinder- Mitmachprogramm angeboten. Bei trockenem Wetter baut das Spielmobil MOBIFANT seine Spielgeräte im Freien auf und in jedem Fall steht der Kinderbereich des CAFE RATZ unter Betreuung der Erzieherinnen der Tageseinrichtung „Storchennest“ zur Verfügung.
Für das leibliche Wohl von Eltern und Kinder sorgt der Kuchenverkauf des Storchennests, Kaffee und Getränke bietet das Jugendhaus an. Also: Spiel, Spaß und Gaumenschmaus für Groß und Klein!
Wer sich mit einem Verkaufsstand anmelden möchte, kann dies telefonisch unter 216-91084 im „Storchennest“ tun. Ein Stand besteht aus einem Biertisch, den der Veranstalter zur Verfügung stellt. (Das Mitbringen von Kleiderständern ist aus Platzgründen nicht möglich!) -
Der Anmeldepreis beträgt 5.- € pro Tisch und eine Kuchenspende (möglichst mit Obst!).
Profi-Verkäufer können sich nicht anmelden!
Familien- Spiele- Nachmittag im CAFE RATZ -Am Sonntag, den 11.03.12
von 14-18 Uhr findet im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67 in S-Untertürkheim ein gemütlicher Spiele- Nachmittag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt.
Gespielt werden neue und alte Gesellschaftsspiele. Außerdem stellt der Spiele-Experte Andreas Fuchs neue Spiele vor und leitet diese auch professionell an. Dadurch ist es möglich, Spiele kennen zu lernen und „probe zu spielen“, bevor man sich zur Anschaffung eines Spieles entscheidet.
Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Tee und Kuchen gesorgt, der Eintritt ist frei. Wichtige Info: Es findet keine Kinderbetreuung statt und die Spiele sind erst ab 6 Jahren geeignet!
DIE LETZTE BEISST DEN HUND -Eine Frau. Ein Klavier. Kein Hund: Tina Häussermann im CAFE RATZ
Das Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ macht sich 2012 auf, ein etwas anderes Jugendhausprogramm für den Stadtteil Untertürkheim anzubieten. Und 35 Jahre nach ihrem Bau wird die renovierte Halle erstmals mit Piano und Kleinkunst beschallt werden.
Über die Künstlerin:
Tina Häussermann, Stimmvirtuosin, Pedalritterin und Sprach-Hasardeurin, stellt sich mit ihrem neuesten Programm in die Kleinkunst-Arena und kämpft gegen Panflötenattacken, Junggesellenabschiede und Hundeyoga. Mit Songs aus eigener Feder stellt sie sich den Tücken des Alltags, tut was sie kann und kann was sie tut. Ein Abend für gelenke Denker. Waghalsig, schillernd und gewitzt. Mal poetisch, mal bissig. Von allem etwas und von allem sehr viel. Ein Lichtblick im 1-Euro-Einerlei am Unterhaltungshorizont.
Über das Programm:
Dies ist kein Programm über Hunde, sondern darüber, wie hundsgemein das Leben manchmal sein kann, wenn man wieder die Letzte ist. Oder die Jüngste. Oder die Kleinste. Jedenfalls diejenige, die in der ersten Klasse zum Kiosk geschickt wird, um ein Päckchen Kaugummi der Marke „Hau-mi-blau“ zu kaufen.
Dann steht man im Laden endlich in der richtigen Schlange, ist in Windeseile ganz weit vorne, um festzustellen, dass die Kassenrolle wieder mal zu Ende ist und die Tomaten gewogen werden müssen. Doch Tina Häussermann weiß, wo der Hund begraben ist, holt sich eine Schaufel und buddelt ihn aus, denn die letzten werden die ersten sein, wer zuletzt lacht, lacht am besten und wer wen beißt, das werden Sie an diesem Abend schon noch sehen.
Veranstaltungsort: Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ,
Margaretenstr. 67, 70327 Stuttgart Datum: 23.03.2012 Einlass: 19.30 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: 12.-€ Vorverkauf nur direkt im CAFE RATZ Reservierungen und Informationen unter Tel. 0711- 3365234-0
30. Januar 2012: Einbrecher in Luginsland unterwegs
Stuttgart-Luginsland/-Heslach: Am vergangenen Freitag haben Einbrecher in den Stuttgarter Stadtteilen Luginsland und Heslach ihr Unwesen getrieben. Das teilte die Polizei mit.
In der Flohbergstraße und der Kilianstraße hebelten die unbekannten Täter die Balkontür auf und durchsuchten die Wohnungen.
In der Hohentwielstraße kletterten die Einbrecher an der Dachrinne auf den Balkon einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses und brachen dann ebenfalls die Balkontür auf. Bei den drei Einbrüchen wurden Uhren, Schmuck und Goldmünzen im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0711/8990-5461 entgegen.
Konzertmatinee 100 Jahr Kurt Brenner in der Sängerhalle in Stuttgart-Untertürkheim
Sonntag, 29. Januar 2012, 11.00 Uhr
- Sängerhalle Untertürkheim - Eintritt: frei | um Spenden wird gebeten Veranstalter: Chorgemeinschaft Untertürkheim e. V.
Kultur- und Kongresszentrum Sängerhalle Untertürkheim
Lindenschulstr. 29, 70327 Stuttgart-Untertürkheim
Die Chorgemeinschaft Untertürkheim blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits im Jahre 1849 wurde der Liederkranz Untertürkheim erstmals erwähnt. Sein offizielles Gründungsdatum ist aber erst 1882.
Mehrere Chöre und Gesangsvereine schlossen sich im Jahr 1945 zur Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V. zusammen. Seit dieser Zeit prägten und prägen vier Chorleiter den musikalischen Werdegang des Chores: Kurt Brenner, Wolfgang Klappenbach, Eugen Mayer und seit 1991 Kai Müller. MEHR ZU KURT BRENNER HIER
UNTERTÜRKHEIM - Sa + So : 24-Stunden-Schwimmen im Inselbad
(red) – Auch 2012 findet im Untertürkheimer Inselbad wieder das 24-Stunden-Schwimmen des SB Schwaben statt.
Und zwar von Samstag, 28. Januar 2012, 15 Uhr bis Sonntag, 29. Januar, 15 Uhr.
Einlass am Samstag ist um 14 Uhr.
Die Startgebühr beträgt für Erwachsene sechs Euro, für Kinder vier Euro. es ist die ultimative Langstrecken-Veranstaltung auf der 50-m-Bahn in Stuttgart. Jeder Teilnehmer kann 24 Stunden lang so viele Bahnen schwimmen wie möglich – sei es am Stück oder mit Pausen. eingeteilt in unterschiedliche Wertungsklassen können Einzelschwimmer, Familien oder Schulen antreten – am Ende ist jeder ein Gewinner. Es winken Medaillen, Urkunden und Sachpreise für die Besten. Denn schließlich geht es auch um einen guten Zweck. Für jede von einem Teilnehmer erschwommene Medaille geht ein Euro an die Olgäle- Stiftung. Für die Rund-um-die- Uhr-Betreuung sorgt der Schwimmerbund Schwaben. Weitere Infos gibt es unter www.sb-schwaben.de.
Moderner Verkaufsraum zum Jubiläum
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 27:1:2012: Weinmanufaktur gestaltet den Kundenbereich um - Einweihung am 6. Mai
(mk) - Die Weinmanufaktur Untertürkheim feiert ihr 125-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum machen die Wengerter den Kunden und sich ein Geschenk. Der Verkaufsraum wird modernisiert. Umbaubeginn ist Ende Februar. „An unserem Fest am 6. Mai wird der neue Kundenbereich eingeweiht“, verrät Eventmanagerin Katharina Veit.
Ein Schild am Eingang der Untertürkheimer Kelter kündigt es den Kunden an: Von Ende Februar an baut die Weinmanufaktur Untertürkheim um. Der provisorische Verkauf wird ins Flaschenlager verlegt. „Wir wollen den Kundenbereich erweitern und zeitgemäßer gestalten“, sagt Veit. Der Verkaufsraum wird um das bisherige Verkaufslager vergrößert. Der künftige Kundenverkauf wird schmaler und länger. „Dafür wird die Besucherin und der Besucher im heutigen Eingangsbereich einen Barrique-Schaukeller vorfinden, in dem wir unsere Premiumweine präsentieren und den wir auch für kleine Weinproben nutzen“, verrät Veit Details des Umbaus.
Der neue Verkaufsraum werde im Rahmen des Jubiläumsfests am Sonntag, 6. Mai eine zentrale Rolle spielen. Die Besucherinnen und Besucher werden an diesem Tag zu einer Zeitreise durch die 125 Jahre währende Geschichte der Weinmanufaktur/WG Untertürkheim eingeladen. Die Kelter wird zu einem Weingeschichts-Museum. An verschiedenen Stationen werden mit Fotos, Dokumenten und Szenen des Improvisationstheaters bestimmte Epochen dargestellt. Auch der Stahltank- und Holzfasskeller, das Reich von Kellermeister Jürgen Off, werden an diesem Festtag für die Besucher geöffnet und zu einem Schauplatz der Geschichte. Den Abschluss soll der neue Verkaufsraum - als Symbol für die „Moderne“ - bilden. Der umgebaute Kundenbereich soll am „Geburtstag“ eingeweiht werden. „Für die Bauarbeiten sind vier bis fünf Wochen veranschlagt, sodass wir genügend Puffer bis zum Jubiläum haben werden“, ist Veit zuversichtlich.
Der Reigen der Jubiläumsaktionen hat bereits begonnen. Seit Januar ist der Jubiläumswein Mönch Berthold im Verkauf. Ein QR-Code ziert das Etikett der Jubiläumsedition. Wer ihn einscannt, dem stellt Verkaufsleiter Christian Vuletic die Cuvée vor und verrät ein wenig über sich. In jedem Monat wird auf diese Weise ein Mitarbeiter der Weinmanufaktur präsentiert. Zudem gibt es ein Gewinnspiel. Den Auftakt der Veranstaltungen machen die Abende mit Frl. Wommy Wonder. Nachdem der erste Abend schnell ausverkauft war, gibt es am Donnerstag, 2. Februar, eine zweite Vorstellung. Karten gibt es noch in der Weinmanufaktur und in der Buchhandlung Roth.
Neckarhochwasser stoppt Schiffe für zwei Tage
Kommende Woche werden die Verschlüsse am Untertürkheimer Wehr eingebaut
Untertürkheimer Zeitung 25.1.2012:
(mk) – Die Regen- und Schneefälle im Januar wirken sich auf die Schifffahrt aus. Nach dem Niedrigwasser im Dezember schwellen die Flüsse nun an. Am Wochenende musste die Schifffahrt auf dem Neckar wegen des Hochwassers sogar an zwei Tagen ruhen. Den Zeitplan für die Wehrerneuerung bringen die Fluten nicht in Verzug.
Kommende Woche werden zwei Verschlüsse eingesetzt. Im Dezember kämpften die Binnenschiffer mit der Trockenheit. Weil der Rhein extrem wenig Wasser führte, konnten die Schiffe nur teilbeladen auf den Wasserstraßen verkehren. insofern sehen die Schifffahrtsverantwortlichen den Regen und Schnee, die momentan vom Himmel fallen, eher mit Erleichterung.
Das Grundwasser, der Bodensee und die Flüsse bekommen Nachschub. Am Wochenende war die Wasserzufuhr des guten allerdings ein wenig zu viel. „Der Abfluss war deutlich erhöht. vor allem im Unterlauf des Neckars mussten wir die Schifffahrt vorübergehend einstellen“, sagt Walter Braun vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stuttgart. Seit Montag verkehren die Neckarschiffe bereits wieder. Mit einer kleinen Einschränkung. „Wir haben die Schifffahrtsrinne bis 2,40 Meter Tiefe statt der normalen 2,80 Meter freigeben“, so Braun. In den kommenden Tagen muss das WSA zuerst die Fahrrinne peilen oder durchstreifen und gegebenenfalls ausbaggern. „Die Containerschifffahrt und den Transport von Kohle, Schrott und leichten Gütern beeinträchtigt dies aber nicht“, sagt Braun.
Auch die Bauarbeiten am Untertürkheimer Wehr erfahren durch die höheren Wasserstände keinen Verzug. Die Erneuerung des Wehrs liegt weiter im Zeitplan. Kommende Woche wird es für die Bauexperten spannend. Seit 2007 wird das Untertürkheimer Wehr modernisiert. Die 80 Jahre alten Staustufen und die verschlüsse wiesen Mängel auf. Der Bund steckt insgesamt 18 Millionen Euro in die Modernisierung. Jetzt erfolgt der Endspurt.
„Am Dienstag und Mittwoch werden die letzten beiden Wehrverschlüsse sowie die Wehrpfade eingesetzt“, sagt Projektleiter Andreas Rathgeb. ein sehenswertes Schauspiel. Die tonnenschweren verschlüsse müssen auf den millimeter genau zwischen die Pfeiler eingepasst werden. Spezialkranwagen und der Schwimmkran „Atlas“ sowie viel Erfahrung der Experten sind für den reibungslosen Verlauf nötig. „Während der Einbauarbeiten werden wir die Straße zum Ölhafen und auch die Untertürkheimer Brücke in Fahrtrichtung Untertürkheim vermutlich von Montag bis Mittwoch sperren“, sagt Rathgeb. ein erfolgreiches Bauprojekt neigt sich damit dem Ende zu.
Wasserflugzeug Junkers F13 - D-833 -
startet auf dem Neckar
ROTENBERG: Im alten Schulhaus findet die Kita-Leiterin in einer Kammer ein Monument
Im Keller des Alten Schulhauses hat die Leiterin der Kindertagesstätte ein Monument entdeckt: eine zwei Meter große Platte mit einem steinernen Soldaten. „Eine Gedenktafel für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs“, vermutet Anja Dauschek, die Leiterin des künftigen Stadtmuseums. Ältere Rotenberger erinnern sich, dass das Monument in der Nazi-Zeit am sogenannten Heldengedenktag aus dem Keller geholt wurde.
In einer engen Kammer im Keller des Alten Schulhauses in Rotenberg
hat die Kita-Leiterin das Monument des gefallenen Soldaten entdeckt - Foto:Eslin
„Einen gehörigen Schreck“ bekamen Miroslawa Sojka, die Leiterin der Rotenberger Kindertagesstätte, und ihre Helfer, als sie den Keller des alten Schulhauses umräumten. „Wir wollen die Räume als Atelier und Holzwerkstatt nutzen“, erzählt Sojka. Hinter Regalen verbarg sich eine Tür zu einer engen Kammer. Ideal für Regale, dachte sich Sojka. An der Wand lehnte eine zwei Meter große, schwere Platte. Als die Helfer die Betonplatte umdrehten, graute es ihnen für den Bruchteil einer Sekunde. Sie blickten in die geschlossenen Augen eines toten Soldaten - eine Plastik. Woher stammt das Monument? Die Kita-Leiterin suchte Rat bei Klaus Enslin, dem Vorsitzenden des Bürgervereins, der eine Fotografie an Anja Dauschek, die Leiterin des Planungsstabs für das künftige Stadtmuseum, schickte. „Ich habe es zwar nicht in Augenschein genommen. Aber der ganze Ausdruck, die Uniform und die geschlossenen Augen sprechen dafür, dass es sich um eine Gedenkplastik für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges handelt“, sagt Dauschek. Ihre Einschätzung deckt sich mit Erzählungen einiger Rotenberger Bürger. So erinnert sich Robert Bubeck daran, dass die schwere Tafel während des Dritten Reiches am sogenannten Heldengedenktag aus dem Keller geholt wurde. „Die NSDAP münzte den früheren Volkstrauertag, an dem der Toten des Ersten Weltkriegs gedacht wurde, in einen Ehrentag für die gefallenen Helden um“, erklärt Dauschek dazu.
Die Skulptur scheint aber bereits vor Beginn der Nazi-Herrschaft angefertigt worden zu sein. Keine Zeichen weisen auf die Nazis hin. Deswegen vermutet Hermann Berner, dass die Plastik bereits im Alten Schulhaus gestanden habe. „Es wurde 1934 abgerissen und 1935 ein neues Schulhaus gebaut. Eventuell fand die Skulptur keinen Platz und wurde in den Keller gestellt.“ Vielleicht gibt der Name „R. Hartmann“ am Rand der Skulptur Hinweise auf die Entstehungszeit und den Grund.
Doch was soll mit der Plastik geschehen? „Sie ist ein Zeugnis der Ortsgeschichte. Auch wenn sie an eine ungute Zeit erinnert, nützt es nichts, wenn man die Erinnerungen verdrängt“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Auch Dauschek hält die Plastik für „interessant“. Doch leider sei der Soldat für die geplante Ausstellung im künftigen Stadtmuseum zu groß und zu schwer. „Er würde vermutlich in unserem Archiv landen und dafür wäre er zu schade“, sagt die Ausstellungsexpertin. Sie würde es begrüßen, wenn die Skulptur im Stadtbezirk aufgestellt würde. Als eine Art Mahnmal. Allerdings mit Fingerspitzengefühl vorbereitet, im Dialog mit der Bevölkerung und im richtigen Umfeld. „Beispielsweise in zwei Jahren. Dann jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Mit dem Ausdruck des toten Soldaten könnte man hinterfragen, was Kriege anrichten“, könnte sich Dauschek vorstellen.
Wer noch Näheres zum Monument weiß, kann sich an Klaus Enslin, Telefon 33 86 89, oder an die Redaktion wenden.
Untertürkheimer Frühling neu belebt
UZ 18.1.2012 -UNTERTüRKHEIM: Schmetterlingsfest dieses Jahr am 21. April in abgewandelter Form
(sb) - Erst bliesen die beiden Untertürkheimer Blumenfachgeschäfte Kumfert und Ellinger zum Rückzug, allein konnten sie das Schmetterlingsfest nicht mehr stemmen, doch das Fest sterben lassen wollte man auch nicht. Jetzt findet es am Samstag, 21. April in abgewandelter Form statt, mit dem treffenden Untertitel „Untertürkheimer Frühling“.
Damit wird eine alte Tradition neu belebt. Denn wer erinnert sich nicht an die Veranstaltungen in den 70er- und 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts, als die Untertürkheimer Vereine und die Untertürkheimer Zeitung zum großen Fest in die Sängerhalle einluden. Die ortsansässigen Vereine bestritten das Programm, der Reinerlös kam immer einer Aktivität am Ort zu Gute. Jetzt findet der „Untertürkheimer Frühling“ nicht mehr in der Sängerhalle statt, sondern in der Fußgängerzone Widdersteinstraße - wieder unter Beteiligung örtlicher Vereine. Die Nachfrage ist so groß, dass man überlegt, auch wieder Teile der Stubaier Straße zu sperren, um den angemeldeten Platzbedarf der Teilnehmer befriedigen zu können. So wird das Schmetterlingsfest zu einem bunten Stelldichein lokaler Vereine und Fachgeschäfte und für das Frühlings-Flair werden die beiden Blumenfachgeschäfte Kumfert und Ellinger sorgen, die sich hoch erfreut zeigten, dass der Aufruf an die Vereine, sich zu beteiligen, auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Und auch die Weinmanufaktur Untertürkheim holte man mit ins Boot.
Da viele an einem Strang gezogen haben, ist das Schmetterlingsfest - wenn auch in anderer Form - in diesem Jahr sicher gestellt. „Wir hätten auch ungern auf unseren Fest-Auftakt im Frühjahr verzichtet“, zeigt sich IHGV-Vorsitzender Markus Krautter erleichtert.
Stuttgart-Untertürkheim: Unbekannte haben zwischen Samstag (14.01.2012) und Sonntag (15.01.2012) in der Zeit von 19.00 Uhr bis 11.30 Uhr neun Fahrzeuge an der Augsburger Straße 285 zerkratzt.
Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.
Die neun Fahrzeuge unterschiedlicher Fabrikate waren auf Höhe der Augsburger Straße 285 am Fahrbahnrand abgestellt. Unbekannte zerkratzten die Autos vermutlich mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes.
Zeugen bzw. weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit den Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Rufnummer 8990-3500 in Verbindung zu setzen.
Frauen-Schicksale aus den Romanen von Bertolt Brecht
Untertürkheim
Um „Frauen-Schicksale“ aus den Romanen von Bertolt Brecht geht es am Samstag, 14. Januar, ab 18 Uhr im Arbeiterbildungszentrum, Bruckwiesenweg 10. Der Schauspieler Andreas Weißert rezitiert aus den bekannten literarischen Werken. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Frauenverband Courage Stuttgart organisiert.
Neue Kindertagesstätte am Alten Friedhof
UNTERTüRKHEIM: UZ 14.1.2012 - Stadt stellt 1,8 Millionen Euro für die Einrichtung mit 30 Plätzen zur Verfügung
Das alte Gebäude Großglocknerstraße 49 und 51 wird abgerissen. An seiner Stelle entsteht eine Kindertagesstätte mit 30 Plätzen. Foto: Kuhn
Mit der Zustimmung des Gemeinderates im Zuge des aktuellen Doppelhaushaltes ist es nun amtlich: Für 1,86 Millionen Euro entsteht am Alten Friedhof ein Neubau einer Kindertagesstätte für 30 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. Die maroden Gebäude Großglocknerstraße 49 und 51 werden abgerissen. Die Außenanlage erstreckt sich in den Alten Friedhof. Der öffentliche Spielplatz muss daher um einige Meter verlegt werden.
Von Alexander Müller
Für die Untertürkheimer erfüllen sich damit gleich mehrere Wünsche: Zum einen ist vielen das baufällige und leer stehende Nachbargebäude der Alten Apotheke im Ortskern ein Dorn im Auge, zum zweiten ist im Zuge des Neubaus auch eine Umgestaltung des Alten Friedhofes geplant. In erster Linie werden aber dringend benötigte Plätze in der Kinderbetreuung geschaffen. Anstelle des maroden städtischen Gebäudes soll ein ebenfalls zweigeschossiger Neubau entstehen. Dieser soll parallel zur Straße verlaufen und passend zum bestehenden Gebäudeensemble mit einem Satteldach versehen werden. Allerdings wird der Grundriss um ein Drittel größer sein. Der neue Kindergarten rückt damit näher an die Bushaltestelle. Ein Vorprojektbeschluss wurde bereits gefasst. „Mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln können wir zügig in die Feinplanung gehen“, freut sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Grundsätzlich erhofft er sich dadurch eine Milderung der Platznot in den Kindertagesstätten und eine Aufwertung des öffentlichen Raums.
Insgesamt 30 Kinder im Alter von Null bis Sechs sollen dort in zwei Gruppen betreut werden. Die Büros, Personal- und Nebenräume sowie die Küche sind im Untergeschoss vorgesehen. Die Gruppen-, Schlaf- und Ruheräume sind im Obergeschoss untergebracht. Der Haupteingang und das Foyer sollen gegenüber der Alten Apotheke liegen. Der Außenspielbereich ist abgewandt von der viel befahrenen Großglocknerstraße im Alten Friedhof. Der Zugang erfolgt über eine Terrasse, die sich über die Mauer erstreckt. Eingriffe seien laut den Planern in die historische Struktur des Friedhofes nicht geplant. Insgesamt 600 Quadratmeter Außenanlagen sind vorgesehen, das umfasst auch circa 300 bis 400 Quadratmeter des heutigen öffentlichen Spielplatzes im Alten Rathaus. Dieser soll jedoch nicht wegfallen, sondern innerhalb des Geländes um einige Meter verlegt werden. „Die genauen Absprachen zwischen den Ämtern müssen noch erfolgen“, erklärt Eberhard Koning vom Amt für Liegenschaften. Mit den Kollegen des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sei aber bereits eine grundsätzliche Einigung getroffen worden. „Es wird auf jeden Fall Hand in Hand verlaufen“, verspricht Gartenamtsleiter Volker Schirner. Die Finanzierung für die Umgestaltung des Alten Friedhofes ist gesichert. Und auch eine Bürgerbeteiligung ist geplant.
Der Zeitplan für den Neubau der Kindertagesstätte in der Großglocknerstraße sieht vor, dass der Baubeschluss im November 2013 erfolgen soll. Bei einer geplanten Bauzeit von 18 Monaten sei dann Ende 2015 mit einer Inbetriebnahme zu rechnen. „Die Chancen stehen aber günstig, dass es sich auch zügiger realisieren lässt“, hofft Koning. Die Voraussetzungen sind gut. Die Mittel sind im aktuellen Doppelhaushalt bereit gestellt. Zudem befinden sich die beiden Gebäude bereits in städtischem Besitz. Weiteren Rückenwind erhalten die Planer aus dem Bezirksbeirat und nicht zuletzt haben die städtischen Ausschüsse dem Vorprojektbeschluss bereits zugestimmt. „Es ist eine der priorisierten Maßnahmen aus der Fülle der Projekte“, erklärt Koning.
Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Unterversorgung des Stadtbezirks mit Betreuungsplätzen für Kinder. Der Versorgungsgrad der Null- bis Sechsjährigen beträgt lediglich 19 Prozent, auch bei den Kindern von drei bis sechs Jahren besteht noch Bedarf. Mit dem Neubau am Alten Friedhof könnte zumindest ein Teil der Not gelindert werden.
Kulturtreff: Institution für Kunst und Kultur
UZ 12.21.2012 - Untertürkheim: Kulturtreff stellt neues Halbjahresprogramm vor – Jazz, Diskussion, Theater und Kabarett
(mk) – Mit Spannung warten nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Untertürkheim und den Oberen Neckarvororten auf das neue Programm des Kulturhausvereins. Die Veranstaltungen im Kulturtreff sind weit über Stuttgart hinaus als hochklassig bekannt. Auch das abwechslungsreiche Frühjahrsprogramm mit einer Mischung aus Jazz, Theater, Politik und Kabarett zeugt davon.
Zum Auftakt gibt‘s am Samstag, 21. Januar 2012, gleich ein Leckerbissen für Jazzfans. Drei preisgekrönte Musiker tun sich an diesem Abend zu einem einmaligen Trio zusammen: Pianist Patrick Bebelaar, Joe Fonda, einer der bekanntesten Bassisten in den USA, und der mehrfach ausgezeichnete Jazzhornist Herbert Joos. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Bereits sechs Tage später, am Fr 27. Januar 2012 ist wieder einmal das improvisationstheater „Der kleine Grinsverkehr“ in der Strümpfelbacher Straße 38 zu Gast.
Im Rahmen der Reihe „Schief gewickelt“ kommen am 1. Februar 2012 dann die Kabarettisten Michael Bollinger und Jutta Koster zu Sabine Schief. im Rahmen ihrer Reihe „Schief gewickelt“ bittet die Untertürkheimerin alle vier Wochen – normalerweise am ersten Mittwoch im Monat – zwei Persönlichkeiten auf die Probebühne. Im März kommt dann die Bildende Kunst im Kulturtreff zum Zuge. Unter dem motto „Hidden Madness“ stellt der Kulturverein Bilder und Objekte von Ian Freezer aus. Die Vernissage ist am 16. März, um 20 Uhr. Auch am Samstag, 17. März, besteht die Möglichkeit die Werke anzuschauen. Am 23. März wird es dann wieder musikalisch: Sopranistin Renate Brosch und Karl-Friedrich Schäfer am Klavier präsentieren Chansons und Lieder von Hanns Eisler und Georg Kreisler.
Seit Beginn des Kulturtreffs vor 23 Jahren gehört die politische Diskussion am „Runden Tisch“ zum Programm.
Am 30. März 2012 wollen die Teilnehmer über „ein Jahr Grün-Rote Regierung“ diskutieren.
Am 11. Mai 2012 steht zudem ein weiteres Schmankerl an. Schauspieler Axel Grau präsentiert das Stück von Martin Heckmann. „Finnisch oder ich möchte dich vielleicht berühren.“ Bei dieser Veranstaltung kommt wieder einmal die Kooperation mit den Naturfreunden und der Stadtteilbücherei Untertürkheim zum tragen. Die drei Partner organisieren den Schauspielabend gemeinsam.
Zudem kündigt Kulturhausverein-Vorsitzender Rainer Deiss noch einen „Special Jazzevent“ an. Jazz-Professor Bernd Konrad geht zwar in Ruhestand, für Untertürkheim will er jedoch ein spezielles Konzerterlebnis organisieren. Der Termin wird noch bekannt gegeben.
Tipps zur Nachtschicht in OBERTÜRKHEIM+Untertürkheim
Die Termine der Nachtschicht zum Thema Medienmacht in der Andreaskirche Obertürkheim + Daimlerwerk
UZ 13.1.2012 - „Allmacht und Ohnmacht“ ist das Thema der diesjährigen Reihe der Nachtschicht-Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde Obertürkheim. Über die Allmacht und Ohnmacht der Medien berichtet zum Auftakt am Sonntag, 15. Januar, um 19 Uhr in der Andreaskirche Obertürkheim, Heidelbeerstraße 5, Andreas Cichowicz, Chefredakteur des Norddeutschen Rundfunks im Gespräch mit Pfarrer Ralf Vogel. Als ehemaliger Auslandskorrespondent hat er Jimmy Carter, Nelson Mandela und mehrere Bundeskanzler interviewt. Heute hat er als NDR-Chefredakteur Einfluss auf die Programmgestaltung wie bei Talkshows wie „Anne Will“. Ein regionaler Impuls kommt von Clemens Bratzler, Moderator der Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg!“ und Abteilungsleiter Wirtschaft beim SWR. Für Musik sorgt der Cellist und Komponist Scott Roller. Das Team von kirchenfernsehen.de übertragt die zweistündige Veranstaltung ab 19 Uhr per Livestream im Internet unter www.kirchenfernsehen.de).
Zusätzlich wird ein Mitschnitt am Sonntag, 22. Januar, bei familiy.tv im baden-württembergischen Kabelfernsehen gezeigt.
Die „Nachtschicht“ am 29. Januar 2012 ab 19 Uhr in der Andreaskirche Obertürkheim steht unter dem Thema „Politik und Macht“, Interviewgast ist Joachim Gauck. Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler und Pastor war 2010 gegen Christian Wulff als Kandidat für das Präsidentenamt ins Rennen gegangen.
Am Fr 17. Februar 2012 um 17.30 findet ein Feierabend-Gottesdienst im Daimler-Werk Untertürkheim statt zum Thema „Ohnmächtige Körperwelten: der Arzt und sein Patient“. Der „Ironman“ Normann Stadler, der 2011 seine Karriere wegen einer Herz-Operation plötzlich beenden musste, erzählt von den Grenzerfahrungen mit seinem Körper. Mit dabei ist der Arzt und Comedian Eckart von Hirschhausen und die Daimler Bigband.
Wer zu dieser „Nachtschicht“ ins Daimler-Werk will, sollte den Bus-Shuttleservice direkt vom Ausgang der
S-Bahnstation „Neckarpark“ oder vom Parkplatz „P 9“ zur Veranstaltungshalle im Werksgelände nutzen.
Erste Fahrt 16.40 Uhr, letzte Abfahrt 17.40 Uhr. Das Werksgelände ist nur mit diesem Shuttle-Service zu erreichen.
Am 11. März 2012 um 19 Uhr -kommt dann mit Schwester Margret, die „Mutter Theresa von Stuttgart“in die Andreaskirche. Sie arbeitet seit 30 Jahren in der Obdachlosenhilfe Stuttgarts. Semi Hwang spielt an dem Abend auf dem Marimbaphon.
22. April 2012
- 19:00 Uhr - Die fünfte Nachtschicht – auch dies eine Neuerung – befasst sich mit der Allmacht oder der Ohnmacht des Verbrauchers. Valentin Thurn, der Regisseur des Films „Taste the Waste“, will den Besuchern mit Ausschnitten aus seinem Film und im Gespräch mit Pfarrer Vogel zeigen, „welche macht wir als Verbraucher durchaus besitzen.“ Diese Nachtschicht findet in der Martinskirche in Stuttgart-Nord, statt – ein weiterer Beweis der Stuttgart-weiten Beliebtheit der Nachtschicht-Gottesdienste.
Mi 1. Feb. 2012 - „Liebe, Laster, Lippenstift!“ + Zusatztermin am Do 2.Feb. 2012
Einladung zu einem Abend mit Stuttgarts Kultfräulein Frl. Wommy Wonder
mit schönen Liedern, traumhaften Kostümen, prickelnden Texten und den
leckeren Weinen der Weinmanufaktur Untertürkheim. Special Guest ist
die Württemberger Weinkönigin Petra Hammer, die sich nicht zwei
mal bitten lässt und gerne auf ein Gläschen mit Frl. Wommy Wonder vorbeischneit.
Kartenbestellungen sind per Email oder auch telefonisch möglich:
Tel: 0711-3363810.
Strümpfelbacher Str. 47 · 70327 Stuttgart
Telefon 07 11 - 33 63 81-0 · Fax 07 11 - 33 63 81-24 www.weinmanufaktur.de · info@weinmanufaktur.de
Zweiter Abend mit Frl. WommyWonder
UZ) – Am 1. Februar gastiert Frl. Wommy Wonder in der Kelter der Weinmanufaktur Untertürkheim. Das Konzert ist ausverkauft. Wegen des großen interesses bietet dieWeinmanufaktur einen Zusatztermin an. einen Tag später tritt Wommy Wonder mit ihrem Programm „liebe, laster, lippenstift“ nochmals auf. Einlass mit Sektempfang ist um 19 Uhr. Das Programm startet um 20 Uhr. Karten gibt es noch in der Kelter der Weinmanufaktur, Strümpfelbacher Straße 47 sowie bei der Buchhandlung Roth, Augsburger Straße 360.
Freitag, den 24. Feb. 2012 Um 19 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim Weinprobe: Käse & Wein - Anmeldung erforderlich - 35.- EUR
Freitag, den 7. Sept. 2012Um 19 Uhr
in der Weinmanufaktur Untertürkheim -
Sonntag, den 22. April 2012 + Sonntag, 1. Juli 2012 je um 14 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim und rund um den Mönchberg. Die Weinerlebnisführerin Elke Ott nimmt Sie mit auf eine Jubiläums-Juchzget-Tour in deren Verlauf Sie eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte und Geschichten der Weinmanufaktur erleben. - 35,- € mit 5 Weinproben - Jubiläums-Juchzget-Tour mit Lydia Österle
Anmeldung erforderlich!
125 Jahre Weinmanufaktur - Der Countdown läuft!
Video zum Jubiläum: 125 Jahre Weinmanufaktur Untertürkheim - Wir feiern Jubiläum!
Der Startschuss zum Jubiläumsjahr fällt am So 6. Mai 2012 mit einer Jubiläumsfeier, bei welcher wir die 125-jährige Geschichte der Manufaktur an verschiedenen Stationen nochmals aufleben lassen und zu der wir Sie recht herzlich einladen. Es hat sich viel geändert seit 34 Mitglieder im Jahre 1887 das Gründungsprotokoll unterschrieben. Eines aber blieb immer gleich – die Leidenschaft für guten Wein. Für Ihr leibliches Wohl sorgt die Sterne-Gastronomie Zum Hirschen aus Fellbach. Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei.
Bebelaar/Fonda/Joos - Jazz im Kulturtreff Untertürkheim
am Samstag, 21. Januar 2012 um 20 Uhr
Bereits 2005 lernten sich Patrick Bebelaar und Joe Fonda beim New Yorker Tap Festival kennen. Seit 2010 gibt es auch die europäische Variante des Trios, nämlich mit Herbert Joos. Joe Fonda gehört zu den bekanntesten Bassisten der USA. Er spielte mit den Größten des Jazz, wie Archie Sheep, Kenny Barron und Dave Douglas. Herbert Joos hat nicht nur den Jazzpreis des SWF bekommen, er hat sich auch als jahrelanger Solist des "Vienna Art Orchesters" weltweit einen Namen gemacht. Er ist Mitglied der ständigen Südpool-Besetzung und spielte zahlreiche CDs unter eigenem Namen ein. Patrick Bebelaar zählt zu Deutschlands renommiertesten Pianisten. Er wurde vor allem durch Crossover von Klassik, Straight-Jazz und der Musik anderer Kulturen bekannt. International konzertiert er von New York bis Bombay, von Stuttgart bis Kapstadt.
Seit Dezember neu in Untertürkheim in der Stubaier Straße 6 : Olio e Delizie
Im ehemaligen Vetter & Salm Laden in der Stubaier Straße eröffnete Anfang Dezember das italienische Spezialitätengeschäft Olio e Delizie (Öl und Köstlichkeiten) mit kleinem Café.
Inhaberin Leone Sonia bietet frischgespresse Olivenöle, italienische Torten und leckerem Gebäck zu
frischem italienischem Kaffee an. Fotos: Enslin
Ausstellung: 100 Jahre Baugenossenschaft Gartenstadt Luginsland
Seit Mi 14.12.2011 bis 3.2.2012
in der Stadtteilbibliothek
Untertürkheim Mi 11.01.2012 um 19 Uhr: Vortrag
von Eberhard Hahn: Die Entstehung der Gartenstadt Luginsland
in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Strümpfelbacher Str. 45
Öffnungszeiten: Mo + Mi: 14 - 18 Uhr Di + Do: 10 - 18 Uhr Fr: 14 - 19 Uhr
Ausstellung wird bis 3.2. 2012 verlängert
(ale) – Groß war der Andrang am Mittwochabend in der Stadtteilbücherei Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 45, beim Vortrag des langjährigen vorsitzenden des Bürgervereins und Ortshistorikers Eberhard Hahn über die „Hundertjährige Geschichte des Baugenossenschaft Gartenstadt Luginsland“. „Der Saal platzte fast aus allen Nähten“, weiß Baugenossenschafts-Geschäftsführer Andreas Knoke. entsprechend groß ist auch die Nachfrage zur Ausstellung zum Jubiläum in der Stadtteilbücherei. Daher wird diese verlängert. Anstatt bis zum 20. Januar, ist die Ausstellung „100 Jahre Baugenossenschaft Gartenstadt Luginsland“ des Bürgervereins noch bis Freitag, 3. Februar, zu den Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen.
Anmeldung der Kinder zur Kita zum Kindergartenjahr 2012/2013
www.stuttgart.de Bis spätestens 15. Februar 2012 sollten Eltern ihr Kind in der gewünschten Kindertageseinrichtung schriftlich anmelden. In der Regel bieten die Einrichtungen Anmeldegespräche mit Informationen zu Auswahl- und Aufnahmeverfahren, Einrichtung und Träger sowie zum pädagogischen Konzept und den Eingewöhnungsprozess des Kindes an.
Bis zum 1. April teilt die ausgesuchte Einrichtung den Eltern den Termin für die Aufnahme des Kindes mit: den 1. August als Beginn des Kindergartenjahres oder einen anderen Zeitpunkt im Herbst. Die Eltern ihrerseits müssen bis zum 1. Mai verbindlich mitteilen, ob sie den angebotenen Platz annehmen beziehungsweise ob sie - wenn sie eine Platzabsage erhalten haben - auf die aktuelle Warteliste wollen. Die Einrichtung teilt eine endgültige Absage bis zum 1. Juli mit.
Dieses Anmeldeverfahren gilt für alle Tageseinrichtungen in evangelischer, katholischer und städtischer Trägerschaft. Dagegen haben Eltern-Kind-Gruppen, Waldorf-Einrichtungen und andere zum Teil gesonderte Regelungen.
Bei Fragen zu Anmeldung und Kinderbetreuung in Stuttgart können sich Eltern gerne an die Familieninformation des Jugendamts unter Telefon 0711/216 - 9 10 20 oder E-Mail: familieninfo@stuttgart.de wenden.
Weitere Informationen über Kindertageseinrichtungen in Stuttgart unter www.stuttgart.de/kits.
M a r i u s B l u m
Zeichnungen, Grafiken & Malerei
einem jungen Künstler aus Backnang
Ausstellung vom 21. Januar 2012 bis 23. März 2012
Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar.“(Paul Klee)
geöffnet:
freitags 11:00 bis 14:00 Uhr
sonntags bis donnerstags 11:00 bis 14:00 Uhr + 17:00 bis Ende
Vernissage: Do 26. Januar 2012 um 19:00 Uhr
UNTERTüRKHEIM:
Zeugen für Brandstiftung in der Türkenstraße gesucht
UZ 3.1.2012 (mk) - Nur dank mehrerer glücklicher Umstände kamen in der Neujahrsnacht keine Bewohner in der Türkenstraße zu schaden. Ein Bewohner registrierte gegen 1.14 Uhr Feuergeruch und entdeckte einen Brand in einem Schuppen für Müllcontainer. Dieser steht zwischen zwei Häusern. Obwohl die Feuerwehr schnell vor Ort war, brannte der Müllbehälterschuppen nieder. Durch die Einwirkung der Hitze schmolzen die Rollläden und Jalousien der Wohnungsfenster, die in der Umgebung der Müllcontainer liegen. Das Erdgeschosszimmer in unmittelbarer Nähe der Müllcontainer und die dort schlafenden Bewohner wurden vermutlich nur deswegen nicht verletzt, weil dort ein stabiler Rollladen schon heruntergelassen worden war. Mehrere in der Nähe geparkte Fahrzeuge wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird bislang auf 100 000 Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass Feuerwerkskörper in die Tonnen geworfen wurden. Passanten haben drei Männer beobachtet, die wegrannten. Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Polizeirevier Stuttgart-Ost, Telefon 8990-3500, zu melden.
PP Stuttgart / Vorkommnisse in der Silvesternacht
Stuttgart: Ohne schwerwiegende Vorkommnisse ist die Silvesternacht in der Landeshauptstadt verlaufen.
Im Stadtgebiet kam es zu mehreren kleinen Bränden, die durch den unsachgemäßen Umgang mit Böllern und Raketen hervorgerufen worden waren. Darüber hinaus kam es kurz nach Mitternacht in der Elbestraße zu einem Wohnungsbrand, der ebenfalls durch Feuerwerkskörper verursacht worden war. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Euro, die Wohnung wurde unbewohnbar.
In der Türkenstraße in Untertürkheim brannte ein zwischen zwei Gebäuden stehender Müllbehälterschuppen nieder, mehrere in der Nähe geparkte Pkw wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird auf ca. 50.000 € geschätzt. >> www.feuerwehr-untertuerkheim.de
Die Polizei wurde außerdem rund 150 Mal gerufen, um Zwistigkeiten zu bereinigen und sonstige Streitigkeiten zu schlichten. www.polizei-stuttgart.de/
Sammelplätze für Weihnachtsbäume
Die Abgabe ist ab 27. Dezember möglich - Schmuck entfernen Vom 27. Dezember bis 8. Januar können Weihnachtsbäume an folgenden Sammelstellen der Abfallwirtschaft Stuttgart kostenlos abgelegt werden. Die Abfuhr der Bäume findet in der Zeit von Montag, 9. Januar, bis Freitag, 12. Januar, statt. Da die Bäume kompostiert werden, ist Lametta und anderer Christbaumschmuck zu entfernen.
Luginsland: Barbarossastraße gegenüber Gebäude 50 (Parkplatz)
Austritt der Handels- und Gewerbevereine aus dem BDS vollzogen
UIZ 29.12.2011 -OBERE NECKARVORORTE: Mit dem 31. Dezember 2011 ist Entscheidung rechtskräftig - Geld soll in eigene Aktivitäten fließen
(ale) - Für drei der vier Handels- und Gewerbevereine in den Oberen Neckarvororten ist der 31. Dezember ein Stichtag: Der Austritt von Unter- und Obertürkheim sowie Hedelfingen aus dem Bund der Selbstständigen (BDS) wird rechtskräftig. Das Geld für die Mitgliedschaft soll künftig in Aktivitäten vor Ort fließen.
Kurz vor Weihnachten flatterte noch einmal Post vom BDS in die Briefkästen der Mitglieder der drei Handels- und Gewerbevereine. In dem Schreiben wirbt der Landesverband für eine direkte Mitgliedschaft. Auf viele Antwortschreiben können sich die BDS-Verantwortlichen wohl nicht einstellen. Zu eindeutig waren die Mehrheiten, mit denen die Mitglieder der drei Gewerbevereine für den Austritt votierten. „Es war auf jeden Fall der richtige Schritt“, ist Albert Mayer, der Vorsitzende des HGV Obertürkheim-Uhlbach überzeugt. Hintergrund waren die immensen Abgaben. Bereits in früheren Jahren flossen bis zu 50 Prozent der Mitgliedsbeiträge an den BDS ab. Nun erhöhte der Dachverband den Beitrag mit der Begründung von gestiegenen Kosten noch einmal deutlich. Das Ergebnis: Bis zu 60 Prozent hätten die HGVs abgeben müssen. Das brachte das Fass zum Überlaufen. „Für die uns entgegengebrachten Leistungen eindeutig zu viel“, betont auch sein Hedelfinger Amtskollege Michael Weber. Die vom BDS geleistete Lobbyarbeit kam in den Oberen Neckarvororten nicht an. „Die Unterstützung für Projekte vor Ort ging gegen Null“, betont Weber. Vielmehr habe die Erfahrung gezeigt, dass in Kooperation der vier Vereine in den Oberen Neckarvororten sehr viel mehr geleistet werden kann, als mit Unterstützung des BDS.
Ab dem kommenden Jahr stehen den drei HGVs nun deutlich höhere Mitgliedseinnahmen zur Verfügung. „Das können wir direkt vor Ort sinnvoller für verwenden“, sagt Uta Smolik, die zweite Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins Untertürkheim. Verschiedene Aktionen sollen so aufgewertet werden. So denkt sie zum Beispiel an die Tannenbaum-Schmuckaktion in der Fußgängerzone. Für Mayer können somit am Maientag in Obertürkheim und Uhlbach die teilnehmenden Betriebe besser unterstützt werden. Und auch in Hedelfingen gelte es, verschiedene Projekte zu stemmen. Und nicht zuletzt soll auch die gemeinsame Homepage der vier HGVs aus den Oberen Neckarvororten weiter gepflegt werden und auf die verschiedenen Veranstaltungen der Vereine, Institutionen und Mitglieder hingewiesen werden.
Hingegen noch ein Jahr auf den Austritt muss der HGV Wangen warten.
Die Malerin vom Rotenberg, Käte Schaller-Härlin, zwischen Avantgarde und Tradition
Rom – Paris – Florenz: Die Stuttgarter Malerin Käte Schaller-Härlin nahm vielfältige Anregungen in den Kunstzentren Europas auf. Sie gilt als Erneuerin der sakralen Wand- und Glasmalerei im südwestdeutschen Raum sowie als eine der besten Porträtmalerinnen ihrer Zeit. Sie porträtierte zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik und Kultur, darunter Theodor Heuss und seine Familie. Doch auch viele Stuttgarter Familien besitzen Bildnisse aus ihrer Hand.
Das Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart zeigt vom 20. Oktober 2011 bis 9. April 2012 im Rahmen des 250jährigen Akademie-Jubiläums über 30 Originalporträts der Künstlerin sowie erstmals eine Fotodokumentation ihrer sakralen Werke.
Ausstellungszeitraum: 20. Oktober 2011 bis 9. April 2012 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr,
Eintritt 2,- Euro -
Anmeldung für Führungen unter Tel. (0711) 2 53 55 58
Rotenberg: Die 100-jährige Vera Pfennig berichtet beim Ausstellungsbesuch im Theodor-Heuss-Haus über K ünstlerin Käte Schaller-Härlin
Sie hat Theodor Heuss, dessen Frau Elly Heuss-Knapp, Kunstsammler Hugo Borst, Annemarie Griesinger und weitere Persönlichkeiten gekannt und gemalt: Käte Schaller-Härlin. Von 1950 bis zu ihrem Tod 1973 lebte und wirkte sie in der Schaller-Villa in Rotenberg. Ein Ausschnitt ihres Wirkens – inklusive Fotos ihrer Fresken und Glasfenster – wird momentan im Theodor-Heuss-Haus gezeigt.Die 100-jährige Vera Pfennig hat die Ausstellung besucht und erinnert sich an Weihnachtstage mit der Künstlerin.
Untertürkheimer Zeitung vom 24.12.2011 - Von Mathias Kuhn
Ein bisschen andächtigt betrachtet Vera Pfennig die Kunstwerke, die in einem abgetrennten Teil des Theodor- Heuss-Hauses hängen. „Im Rahmen des 250-jährigen Bestehens der Staatlichen Akademie haben wir Käte Schaller-Härlin eine Ausstellung gewidmet“, berichtet Carla Heussler. Die Kuratorin beschreibt Schaller- Härlin als eine der vielseitigsten Künstlerinnen in Stuttgart. „Malerin zwischen Avantgarde und Tradition“, wählte sie als Titel der Ausstellung.
Die Verbindungen zu Bundespräsident theodor Heuss erkennen die Besucher sofort. Mehrfach hat „Käte“ den Politiker und auch dessen Frau Elly Heuss-Knapp gemalt. Der spätere Bundespräsident und Kunstkenner Heuss war mit Kätes Mann, dem Galeristen Hans Otto Schaller, befreundet. „Schaller fiel 1917 in Frankreich. Als Heuss vom Tod seines besten Freundes hörte, war er tief betroffen, wie Briefe belegen“, sagt Heussler.
Die Freundschaft zu dessen Witwe blieb. Katharina Maria, genannt Käte („ohne h, worauf meine oma Wert legte“, wie Enkelin Ulrike Barth betont) wurde 1877 als Tochter eines schwäbischen Missionars in Mangalore in Indien geboren.
Sie wuchs von 1884 bis 1895 allerdings in Gruibingen auf.
Schon früh zeigte sich das künstlerische Talent der Pfarrerstochter. Mit 16 Jahren besuchte sie die Gewerbeschule in Stuttgart, bildete sich dann aber – als Frau Anfang des 20. Jahrhunderts noch vollkommen ungewohnt – an der Akademie des Münchner Künstlerinnen-Vereins sowie auf Kunstreisen nach Rom, Florenz und Paris weiter, wo sie Matisse, Rodin und Rilke erlebte. 1909 setzte sie ihre Ausbildung an der königlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart fort, erhielt 1910 ihren ersten großen Freskoauftrag und gestaltete die Kirchenfester in Lichtental bei Baden-Baden.
Die bedeutende Künstlerin Käte Schaller-Härlin (links) mit ihrer Tochter Sibylle in Rotenberg. Fotos:privat
Gemälde von Prominenten
Sie malte ein Fresko in der Eberhardskirche Tübingen und gestaltete 1913 die Apsis der Stadtpfarrkirche in Gaisburg. Beide Kirchen wurden von Martin Elsaesser errichtet, der ebenfalls „dem Freundeskreis der Familie Schaller angehörte“, erzählt Vera Pfennig. Die 100-Jährige erinnert sich an Faschingsfeste, die sie als Mädchen mit ihren Großeltern Marie und Ludwig Eisenlohr, dem bekannten Stuttgarter Baumeister, der Familie Elsaesser, dem Ehepaar Heuss, der Familie Schaller und ihren Adoptiveltern Pfennig feierte. „Es war Tradition, dass wir am ersten Advent zum Abendessen und am ersten Weihnachtsfeiertag zum Frühstück bei Käte vorbeischauten“, sagt Pfennig.
Nach dem Tod ihres Mannes Otto Schaller machte sich Schaller- Härlin als Porträtmalerin einen Namen. Freunde ließen sich von der Künstlerin porträtieren. 1924 malte sie den schmalen Theodor Heuss, 1909 entstand bereits das Gemälde von Pfennigs Großmutter Marie Eisenlohr. „Eine Hand hat Käte allerdings erst später dazugemalt“, verrät Pfennig. Berühmt sind vor allem ihre einfühlsamen Kinderbildnisse. eines zeigt Annemarie Griesinger. Aus dem Blumenmädchen von 1938 wurde die Landesministerin. „Auch als sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom Rottannenweg in die Schaller-Villa nach Rotenberg zog, hat sie noch Porträts von Persönlichkeiten wie der Familie Nanz gemalt“, erinnert sich ihr Enkel Hans Otto Barth. 1973, im Alter von 95 Jahren, starb die bedeutende Künstlerin in Rotenberg.
Die Ausstellung über Käte Schaller-Härlin ist noch bis 9. April 2012 im Theodor-Heuss-Haus, Feuerbacher Weg 46 am Killesberg zu sehen. Viele Vorträge werden angeboten. So berichtet am 12. Februar Enkelin Ulrike Barth über das Leben ihrer Oma.
"Mein Onkel hat viele Jahre gar nichts vom KZ erzählt!"
Realschülerinnen aus Möhringen besuchen die Nichte von Willi Bleicher
Praxisnaher Unterricht war vergangenen Woche für sechs Schülerinnen aus Möhringen in Luginsland angesagt. Gemeinsam mit Geschichtslehrer Holger Viereck besuchten sie die Edeltraut Widmaier, die Nichte von Widerstandskämpfer Willi Bleicher.
LUGINSLAND/MÖHRINGEN - Foto: Willi Bleicher ca. 1970
Die Schülerinnen wollten die Künstlerin und Heilpraktikerin als Zeitzeugin über ihren Onkel, Willi Bleicher, befragen. Denn das hatten sie im Unterricht schon gelernt, dass dieser Willi Bleicher als Kommunist und Widerstandskämpfer 1934 von den Nationalsozialisten verhaftet und zunächst nach Ulm und später ins KZ Buchenwald verschleppt worden war.
Vor allem seine Haft in Buchenwald hat die Schülerinnen interessiert. Dass es möglich war, in dem aus Mord, Gewalt und Unterdrückung bestehenden KZ-System einen kleinen jüdischen Jungen vor dem sicheren Tod zu retten und dass Willi Bleicher diese Rettung organisiert hatte, das hatte Bewunderung ausgelöst.
"Welche Beziehung hatten sie denn zu Willi Bleicher?", wollten die Schülerinnen zunächst wissen. Sehr gut sei sie gewesen, so die Antwort der Nichte. Von der Gefangenschaft habe Bleicher allerdings erst sehr viel später erzählt. "Er behielt eigentlich alles bis zur Geburt seines Enkels in den 70er Jahren für sich. Die Erlebnisse und Demütigungen waren wohl zu furchtbar, als dass er davon hätte sprechen können." Besonders interessant war für die Schülerinnen, dass Stefan Jerzy Zweig, der kleine Junge von damals, tatsächlich überleben konnte und später in Paris studierte, bevor er schließlich über Israel nach Wien kam, wo er heute noch lebt.
Zufälligerweise hätten sich Bleicher und Zweig in Israel wieder gefunden. Zweigs Vater hatte Bleicher, der mittlerweile Vorsitzender der Gewerkschaft der IG Metall in Stuttgart geworden war, in der Zeitung erkannt und den Kontakt aufgenommen. "Die Freude war auf beiden Seiten riesig", so Widmaier, die Zweig ebenfalls seit vielen Jahren kennt.
Die Schülerinnen waren außerdem sehr bewegt von der Geschichte der Familie Schlotterbeck, die bis in die 30er Jahre im Nachbarhaus von Willi Bleichers Familie gewohnt hatte. Dass nahezu sämtliche Mitglieder und angeheirateten Familienangehörigen dieser Familie während er Nazidiktatur von einem V-Mann verraten und dann ermordet worden waren, schockierte alle sehr.
Julia Meyer von der Filmakademie Ludwigsburg arbeitet momentan an dem Diplomfilmprojekt "Robin Hood" von Martin Schreier. Sie ist gerade auf der Suche nach Komparsen aus Stuttgart und Umgebung, so wie auch Frankfurt.
Der Film geht 90 min und erzählt eine neue Version von Robin Hood. Robin Hood ist das erste Mal im 21. Jahrhundert und kämpft für Gerechtigkeit!
Sie braucht für ein paar Actionszenen noch eine Menge Komparsen, für Rollen wie Polizisten und Bodyguards, aber auch viele Bänker und Minister.
Leider kann keine finanzielle Vergütung bezahlt werden, da es sich um ein Low-Budget-Projekt handelt, aber es wäre eine einmalige Chance, hinter die Kulissen einer großen Produktion zu schauen, viele hochkarätig deutsche Schauspieler zu treffen und durch den Preis "Prime Time Award" von Pro7, können sie sich auf Pro7 im Fernsehen sehen!!
==>Mail an Julia Meyer julia.meyer.robin2k@googlemail.com <<<
Jazz & Swing in Untertürkheim am Mittwoch 21.12.2011
Unter dem Ttitel „Jazz & Swing meets Kreisler“ veranstaltet die Chorgemeinschaft Untertürkheim am Mittwoch, 21. Dezember, um 20 Uhr in der Sängerhalle, Lindenschulstraße 29, ein etwas außergewöhnliches Weihnachtskonzert. Monty D. Bürkle und Kai Müller werden auf unterhaltsame Weise die Weihnachtszeit begleiten. Lieder aus aller Welt prägen dieses Musikereignis.
Karten im Vorverkauf sind bei Waltraut Steck unter der Telefonnummer 32 78 843 erhältlich
Collegium Wirtemberg wurde ausgezeichnet
Prädikat "Bestes Weinsortiment in Deutschland"
ROTENBERG
- Quer durchs Sortiment erfreuen sich Collegiumsweine weit über die Landesgrenzen hinaus einer hohen Wertschätzung - wie auch die vielen nationalen und internationalen Prämierungen in diesem Jahr eindrucksvoll unterstreichen.
Am vergangenen Freitag konnte man sich im Rahmen der Finissimo-Themenreihe persönlich davon überzeugen: Barbara Singer präsentierte im Uhlbacher Gewölbekeller eine genussreiche Auswahl an prämierten Collegiumsweinen. Erfreulich für die Collegen, dass neben den schon häufiger erfolgreichen Premiumsweinen aus der Serie Kult in diesem Jahr auch die Edition Wirtemberg einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat.
Doch der Reihe nach: Für den Kult-Lemberger trocken gab es im Sommer einen dritten Platz bei der deutschlandweit renommiertesten Lemberger-Probe "Vaihinger Löwe". Für einen Lemberger, der zudem genzüberschreitend begeistert hat, wie Collegiums-Betriebsleiter Martin Kurrle mit Freude berichtete: "Auch die Österreicher waren vom Lemberger sehr angetan. Die Auszeichnung im führenden Genussmagazin wein.pur’ zeigt, dass wir unter den Weinliebhabern im Nachbarland wieder neue Freunde gefunden haben".
Stolz sind die Collegen natürlich auch auf die zunehmend internationalen Auszeiczhnungen. Zum Beispiel auf die regelmäßig wiederkehrende Anerkennung beim Internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb im italienischen Cembra-Tal, der dem 2010 Rivaner trocken aus der Edition Wirtemberg auch 2011 wieder eine Medaglia d’Oro zuerkannte. "Der Editions-Rivaner konnte bereits zum dritten Mal in Folge im Trentino mit einer Top-Platzierung glänzen", so Barbara Singer, Kurrles Assistentin. Zusammen mit Kellermeister Thomas Eckard und Martin Kurrle hat sie die Weine ausgesucht und bei den Wettbewerben angestellt.
Mit am glücklichsten sind Martin Kurrle und sein Team deshalb über eine Anerkennung, die für das komplette Weinsortiment verliehen wurde: "selection" - das neue Online-Portal für Wein, Genuss, Kultur und Reisen sieht beim Collegium Wirtemberg das beste Weinsortiment in Deutschland. In fünf Kategorien glänzten die Collegiums-Weine auf vordersten Rängen, in zwei Rubriken war die Collegiums-Auswahl gar unschlagbar: Die deutschlandweit wohl einmalige 2009 Kult Heroldrebe Réserve - ein ebenso spannendes wie gelungenes Experiment aus der Collegen-Kelter Fleckensteinbruch mit zweijähriger Barriquefass-Reifung und anschließendem Flaschenlager - sorgte in der Kategorie "Besondere Rebsorten" für Furore.
Finissimo – die anregende Themenweinprobe am Freitagabend für alle Wein- und Collegiumsfreunde
Jeden 3. Freitag im Monat von 19 bis ca. 21 Uhr – und immer im Uhlbacher Keltergewölbe! Probieren, genießen, diskutieren: Schauen Sie einfach vorbei und gönnen Sie sich zwei genussvolle Stunden zum Wochenausklang – Sie sind ganz herzlich eingeladen! - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt inkl. Verkostung von ca. 4 Weinen und kompetenter Weinbesprechung kostet 10 € / Person.
16. Dezember 2011 - Prickelndes FINISSIMO-Finale in Uhlbach
20. Januar 2012 - Revue 2011 - Ein außergewöhnliches Weinjahr in Uhlbach
04. Februar - 03. März 2012 - Kulturmonat - Grafik-Ausstellung von TOMI UNGERER in der Rotenberger Kelter
Gerhard Raff signiert am Freitag 9.12.2011 sein aktuelles Buch
(mk)–Vor kurzem hat Gerhard Raff sein aktuelles Buch „Die Gschicht vom Mose ond de Zehn Gebot“ herausgebracht. Der seit seinem Klassiker „Herr, schmeiß Hirn ra!“ weltweit meistgelesene Dialektautor der Gegenwart erzählt in seinem jüngsten von der Kritik gelobten Buch die altvertraute Geschichte von Mose und den Zehn Geboten in der „neben griechisch und latein wichtigsten Kultursprache des Abendlands“, in schwäbischer Mund-Art. Der Erfolgsautor aus Degerloch ist am Freitag, 9. Dezember, von 16 bis 18 Uhr in der Buchhandlung Roth, Augsburger Straße 360, zu gast und signiert seine Bücher.
Untertürkheim: Burghard Hüdig lädt in die Ars Solo Galerie in die Gögelbachstraße zum „Tag der offenen Tür“
(if)–Wer Burghard Hüdig in seinem Atelier besucht, der kann nachempfinden, wieviel Freude es ihm macht, mit der Farbe auf der Leinwand Kunstwerke zu schaffen, die voller Freude, Spannkraft und Kreativität stecken. Fein säuberlich stehen die Farben aufgereiht, an anderer Stelle werden sie gemischt nach Hüdigs selbst entwickeltem Rezept. auf zwei Holzböcken liegt der Malgrund. Dann beginnt der kreative Prozess, die „Floatingart“, bei der der Künstler mit Schwämmen und den Händen arbeitet, dass die Hände zuweilen ebenfalls fast wie Kunstwerke bunt erstrahlen. Vor der Galerie ist eine Terasse von der aus auch bisweilen Besucher zuschauen, wenn Hüdig malt. Ihn stört das nicht, sagt er. Heraus kommen abstrahierte Bilder voller Leuchtkraft.
Das Sonnenlicht, das ihm in sein Atelier auch jetzt im Winter scheint, fängt er auf seine Weise ein. „Die Farbe ist für mich der Seismograf meines Lebens“, sagt der 78-Jährige, der 50 Jahre lang als Fotoreporter und -korrespondent tätig war und vorallem für internationale Magazine arbeitete. Seit 20 Jahren malt er und blickt neben Fotoausstellungen auch auf Kunstausstellungen. Hüdig gefällt das Motto von Künstler Jackson Pollock: „Jeder Künstler malt, was er ist.“
Sein Beruf gab ihm magische Momente, jetzt gestaltet er voller Herzenslust magische Formen und Farbe, die beim Betrachter ein entspanntes Empfinden hervorrufen sollen. Seit 2006 hat er die „Floating art“ entwickelt, bei der auch der Zufall mitmischen darf. Dabei entstehen ursprüngliche Formen auf dem Malgrund, die teilweise Landschaften ähneln oder gar Pflanzen unter Wasser. auch Porträts und Figürliches ist bei Hüdig zu entdecken. Adenauer hat er gemalt und verschiedene Köpfe, die häufig im Dialog zueinander stehen. Ein Bild heißt „Der Kurier des Zaren“ nach dem Roman von Jules Verne. Die Phantasie des Betrachters ist gefragt. Er darf Tiere, Menschen oder Landschaften entdecken. Manches Bild von Hüdig erzählt vielerlei Geschichten, ist in verschiedensten Ausschnitten auch für sich voller Reize. In seinem ehemaligen Schwarz- Weiß-Fotolabor ist nun die Galerie „ars solo“ zu finden, die nur die Kunst des Künstlers Hüdig zeigt als Retrospektive. Seine Kunst aus unterschiedlichen Schaffenszeiten und -motiven ist zu sehen, auch die Weinflaschen , deren Etikett er für die Remstalkellerei Weinstadt effektvoll gestaltet hat. Burghard Hüdig lädt in sein „Haus der Kunst“ am Samstag, 10. Dezember, ab 13 Uhr zum Tag der offenen Tür in die ars Solo Galerie, Gögelbachstraße 5 nach Untertürkheim
So 4.12.2011 - St. Johannes Kirche Untertürkheim, Kappelbergstraße /Ecke Warthstraße -
Beginn um 17 Uhr.
NeoBrass, Adventskonzert mit Brass-Sextett und Orgelbegleitung
Lesung aus Briefen und Dokumenten Gertrud Schlotterbeck, verheiratete Lutz, wurde 1910 in Reutlingen geboren und wuchs in der Arbeitersiedlung Luginsland in Stuttgart-Untertürkheim auf. Die Nazis ermordeten sie wegen «Vorbereitung zum Hochverrat» 1944 im KZ Dachau. Gertrud Lutz war die Schwester von Friedrich Schlotterbeck, dem Verfasser eines der bekanntesten Bücher württembergischer Widerstandskämpfer («Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne»).
Geplant ist, dass der Schauspieler Eric van der Zwaag und die Schauspielerin Yvonne Lachmann (Reutlinger Theater Die Tonne) zum 100. Geburtstag von Gertrud Lutz-Schlotterbeck publizierte Briefe lesen.
Moderiert wird der Abend von Günter Randecker (Wilhelm-Zimmermann-Gedenkstätte Dettingen), der die Briefe zusammen mit Michael Horlacher unter dem Titel »›Mein Gott, Grabenstetten ist mir doch wie ein kleines Paradies in Erinnerung‹. 100 Jahre Gertrud Lutz, geb. Schlotterbeck. Briefe, Dokumente, Bilder« herausgegeben hat.
Musikalisch untermalt wird die Lesung durch Arbeiter- und Lagerlieder aus der Zeit – gesungen von Eric van der Zwaag und vom Grammophon gespielt. Eintritt frei, Spenden erbeten (Der Eingang befindet sich in der Töpferstraße)
Neuer Pfarrer Martin Hug: Mit den Menschen in der Gemeinde leben
Untertürkheimer Zeitung 2.12.2011
Untertürkheim: Esslinger Stadtkirchenpfarrer Martin Hug wird Pfarrer in der Stadt- und Wallmerkirche
(mk) – Die Entscheidung ist gefallen: Martin Hug, momentan Pfarrer an der Esslinger Stadt- und Frauenkirche, übernimmt – vermutlich ab Februar – die Stadt- und Wallmerkirchengemeinde. „Damit schließt sich für mich der Kreis. Ich habe als junger Pfarrer in Orten mit aktivem Kirchengemeindeleben begonnen, habe nun zehn Jahre die Esslinger Stadtkirchengemeinde erlebt und freue mich jetzt auf eine lebendige Ortsgemeinde und die Begegnung mit Menschen.“
Die Erleichterung bei den Mitgliedern der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde ist groß. Seit vergangener Woche haben sie wieder einen Pfarrer. „Wir haben uns für Martin Hug entschieden. er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, freut sich der stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende Stefan Glöckler, dass die Pfarrstelle – vermutlich ab Februar oder März–wieder besetzt werden konnte.
Der 53-jährige Theologe ist momentan im zehnten Jahr als Pfarrer und Stellvertreter des Dekans an der Stadt- und Frauenkirche in Esslingen beschäftigt. „In dieser Funktion bin ich Ansprechpartner für mehrere Gruppen in unserer fusionierten Gemeinde in der Esslinger Innenstadt“, berichtet Hug. Zu seinem Aufgaben gehört auch die seelsorgerische Betreuung der Senioren- und Pflegeheime. eine Arbeit, die Hug bereits an seiner vorletzten Pfarrstelle am Herzen lag.
Bevor er 2002 nach Esslingen wechselte, war er zehn Jahre lang Altenheimseelsorger am Wohnstift Augustinum in Riedenberg. Studiert hat der gebürtige Stuttgarter in Tübingen und Kiel. nach dem Vikariat in Schwenningen führte seine erste Pfarrstelle ihn und seine Frau von 1985 bis 1992 nach Kirchensall im Kreis Öhringen. „Die Gemeinde bestand aus 13 Wohnorten, in denen ich meist zwei Gottesdienste hielt und in denen viele Feste organisiert und gefeiert wurden, damit sich die Menschen begegnen konnten.“
Dieses Zusammensein mache eine Gemeinde auch aus. „Kirche ist für mich eine Heimat von Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen.“ insofern schließe sich der Kreis. er habe von dem großen Engagement der Untertürkheimer Kirchengemeindemitglieder und den vielen Aktivitäten gehört. Deswegen freue er sich auf die Arbeit in dem Stuttgarter Stadtbezirk, der durch Industrie und Weinbau geprägt ist, sowie auf die täglichen Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern. im Februar/März wird Hug mit seiner Frau, die bei der Stadtverwaltung in Fellbach beschäftigt ist, ins Pfarrhaus im Wallmer einziehen. „Das Pfarrhaus wird eine Anlaufstelle für die Gemeinde sein. ich werde dann sicherlich auch öfter im Pfarrgarten mein eigenes Brot im Backhäusle backen und versuchen, dass die Kirche im Gemeindeleben wieder mehr an Bedeutung gewinnen wird.“
Zugausfälle wegen tödlichen Unfalls im Untertürkheimer Bahnhof
24.11.2011 Im Bereich Bahnhof Untertürkheim wurde eine Person von einem durchfahrenden Güterzug überrollt und tödlich verletzt. Nach Aussage des Lokführers sei die Person bereits im Gleisbereich gelegen. Trotz sofortiger Notbremsung konnte der Zug das Überfahren der Person nicht mehr verhindern. Bericht Feuerwehr Untertürkheim
Im Bereich des Untertürkheimer Bahnhofs wurde am Do 24.11.2011 gegen 18.50 Uhr eine Person von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt. Wegen der Bergungsarbeiten wurde die Bahnstrecke zwischen Bad Cannstatt und Esslingen für den S-Bahn-, Regional- und den Fernverkehr gesperrt. Der Fernverkehr wurde bis 20.50 Uhr über Aalen-Donauwörth umgeleitet. Der S-Bahn- und Regionalverkehr konnte nach Angaben der Deutschen Bahn gegen 20 Uhr wieder aufgenommen werden. Zwischen Bad Cannstatt und Esslingen wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet. (UZ 25.11.2011)
Hiesige Landschaften und ferne Länder
Stuttgarter Zeitung "Bad Cannstatt und Neckarvororte", vom 25.11.2011
Untertürkheim: Im Waldhorn gibt es eine neue Schau. Gezeigt werden Gemälde des Rotenbergers Erwin Berner. Von Annina Baur
Der nächste Urlaub ist schon in Planung: Auf die Kanarischen Inseln soll es Anfang des kommenden Jahres für Erwin Berner gehen. Von dort wird der 66-Jährige aber viel mehr als schöne Erinnerungen und Souvenirs mit nach Hause bringen. Auf seinen zahlreichen Reisen holt sich der Rotenberger Anregungen für seine Gemälde: In den vergangenen Jahren hat er unter anderem marokkanische Dörfer, spanische Fincas und venezianische Kanäle gemalt.
Bei der Wahl der Motive gibt es nur eine Einschränkung: "Ich reise gerne und viel, aber immer in den Süden." Sein Hauptaugenmerk liegt auf Landschaften, Gebäuden und Pflanzen, Menschen hingegen malt er nur sehr selten. Es müssen aber nicht immer Motive aus fernen Ländern sein: Unter Berners Bildern finden sich auch Darstellungen von Rotenberg oder Landschaften aus dem Allgäu.
Sie alle haben eines gemeinsam: Was der Hobbykünstler letzten Endes aufs Papier bringt, ist eine Mischung aus den realen Bildern in seinem Kopf und seiner Fantasie. Dass ein und dasselbe Motiv von jedem Künstler anders interpretiert wird, fasziniert ihn immer wieder: "Es ist ganz erstaunlich, zu was für unterschiedlichen Ergebnissen unsere Malgruppe bei der gleichen Aufgabenstellung kommt." Seit einigen Jahren besucht Berner regelmäßig die Treffen der Gruppe, in der Hobbykünstler aus Untertürkheim und Rotenberg zusammenkommen, um gemeinsam zu malen und sich gegenseitig Tipps zu geben. Dass die Arbeit mit Farbe und Pinsel jemals einen so wichtigen Stellenwert in seinem Leben einnehmen würde, hätte sich Berner früher niemals träumen lassen.
Erst mit 50 Jahren entdeckte er seine künstlerische Ader: "Zum Geburtstag habe ich damals die Utensilien geschenkt bekommen und es einfach einmal ausprobiert." Seither malt er ausschließlich mit Aquarellfarben - obwohl diese ihre Tücken haben: "Es lässt sich im Nachhinein nichts mehr korrigieren." Jedes zweite seiner Bilder, schätzt Berner, landet im Papierkorb. Für die Zukunft hat sich Berner vorgenommen, auch mit Acryl- und Ölfarbe zu experimentieren. "Dann kann ich auch einfach mal drübermalen." Es komme nämlich häufig vor, dass sich seine Vorstellung von einem Motiv im Lauf der Arbeit verändere.
Ausstellung
Die Werke von Erwin Berner sind noch bis Samstag, 21. Januar, im Gasthof Weinstube Waldhorn, Großglocknerstraße 63, zu sehen. Geöffnet ist die Gaststätte immer freitags von 11 bis 14 Uhr und Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 14 Uhr sowie abends von 17 Uhr an.
Polizei: Revierleiterwechsel in der Ostendstraße
UZ 24.11.2011- OBERE NECKARVORORTE/STUTTGART-OST: Guido Passaro geht nach fünf Monaten ins Innenministerium - Nachfolger ist Stefan Ritz
(mk) - Im Sommer übernahm Guido Passaro die Leitung des Polizeireviers Ostendstraße, das auch die Oberen Neckarvororte betreut. Vor wenigen Tagen wechselte er jedoch ins Innenministerium. Sein Nachfolger ist bereits am Arbeitsplatz: Polizeioberrat Stefan Ritz.
Guido Passaro hatte nur wenige Wochen, um „sein“ neues Polizeirevier kennen zu lernen. Im Juli wechselte er vom Cannstatter Polizeirevier in der Wiesbadener Straße über den Neckar in die Ostendstraße. Er tauschte praktisch mit Thomas Engelhardt die Stelle. Engelhardt leitete nämlich seit Ende 2009 das Polizeirevier im Stuttgarter Osten und übernahm im Sommer das Cannstatter Revier. Im Gegenzug zog Passaro, der fünf Jahre lang in Bad Cannstatt die Führungsposition innehatte, in die Ostendstraße. Das Polizeirevier umfasst die Stadtbezirke Stuttgart-Ost, Wangen, Hedelfingen, Unter- und Obertürkheim. Doch für Passaro lohnte es sich nicht, seine Vorstellungsrunde bei den Bezirksvorstehern anzutreten. Nach nur wenigen Wochen im Amt durfte Passaro bereits wieder die Koffer packen.
„Guido Passaro ist ins Landesinnenministerium gewechselt“, bestätigt Stuttgarts Polizeisprecher Stefan Keilbach. Er habe innerhalb des Ministeriums die Chance erhalten, bei einem Digitalfunkprojekt mitzuarbeiten. Eine Personallücke entstünde allerdings nicht. „Zum Nachfolger ist Stefan Ritz bestimmt worden, der bereits seinen Arbeitsplatz eingenommen hat“, erklärt Keilbach. Die offizielle Verabschiedung von Guido Passaro und die Amtseinführung des neuen Revierleiters würden allerdings erst in einigen Tagen erfolgen. Stefan Ritz arbeitete zuletzt im Organisationsbereich der Stuttgarter Polizei und war dort mit der Informations- und Kommunikationstechnologie befasst. „Der 44-jährige Polizeioberrat hat das Polizeihandwerk von der Pike auf gelernt. Er war zuvor bereits lange Jahre in der Schutzpolizei Stuttgarts tätig und kennt die Arbeit in den Stadtbezirken“, sagt Keilbach. Die Bezirksvorsteher der vier Oberen Neckarvororte, die von dem Revierleiter-Wechsel informiert wurden, hoffen nun, dass mit Stefan Ritz Kontinuität einkehrt, nachdem die Leitung in den vergangenen Jahren schnell wechselte.
Sa Ausflug zur Biogasanlage mit Untertürkheimer Männervesper
Die evangelische Gesamtkirchengemeinde und der Bürgerverein Untertürkheim laden am Samstag, 26. November, im Rahmen des Untertürkheimer Männervespers zum gemeinsamen Ausflug zur Biogasanlage in Korntal-Münchingen ein. Vor Ort findet eine Führung mit Betreiber Karl Schmid statt. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr auf dem Gleis 5 am Bahnhof Untertürkheim. In Münchingen steht ein kurzer Fußmarsch (20 Minuten) an, eine Fahrmöglichkeit besteht. eine Gruppenfahrkarte sowie ein Vesper werden bereitgestellt. Rückfahrt ist um 14.17 Uhr
Jo Ambros: Akkustik- und E-Gitarre
Uwe Kühner: akkustische Perkussion, Stimme
Eine einmalige Mischung aus akustischen Klängen von Gitarre, Percussion und Gongs erweitert mit den Möglichkeiten elektronischer Percussion und Effekten.
Die stark atmosphärische Prägung von Kühner´s Kompositionen weckt östliche Klangbilder verbunden mit westlichen Spieltechniken und elektronischen Verfremdungen.
Uwe Kühner (Stuttgart) studierte in Basel und Stuttgart und war schon live zu hören mit Fred Frith, Maria Joao, Karl Berger, in verschiedenen Theaterproduktionen und Perfor-mances. Er gründete 2003 sein Trio Indira und 2005 das Max& More Percussion Duo. 2009 gewann er den Prix Cou-rage im Creole Wettbewerb mit dem Indira Trio.
Jo Ambros (Berlin) studierte in Stuttgart und New York. Neben seiner Arbeit an Filmmusiken, Hörspielen und Klang-installationen war er live mit Künstlern wie Helen Schneider, Les McCann, Marcia Haydèe oder Giora Feidman zu hören. 2004 veröffentlichte er seine Debut CD ?Wanderlust? und erhielt den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg
Vorsitzender des Kulturhausvereins, Rainer Deiss, bekommt Ehrenmünze der Stadt
Als Multifunktionär aktiv - Gerhard Rösslein erhält Ehrenmünze der Stadt
UNTERTüRKHEIMER Zeitung 25.11.2011:
Gerhard Rösslein erhält Ehrenmünze der Stadt verliehen
(mk) - Es gibt Bürger in Untertürkheim, bei denen wundert
sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert, woher diese sich die Zeit für ihr
ehrenamtliches Engagement nehmen. Gerhard Rösslein gehört zu dieser
Gruppe. „Er ist seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Funktionen
stadtweit aktiv“, sagte Eggert im Rahmen der Verleihung der Ehrenmünze
der Stadt.
Untertürkheimer Bezirksvorsteher Klaus Eggert (rechts) verleiht Gerd
Rösslein die Ehrenmünze der Stadt für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Foto: Kuhn
Fast entschuldigend merkte Eggert bei der
Verleihungszeremonie an, dass er nur schwerpunktmäßig die Aktivitäten
von Gerhard Rösslein ansprechen könne. „Es ist solch eine Fülle von
ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Sie ohne großes Aufsehen bewältigen,
dass es sonst abendfüllend würde“, erklärte er. Für die Untertürkheimer
tritt Rösslein am deutlichsten als erster Vorsitzender der
Wassergemeinschaft Rotenberg in Erscheinung. Die Wassergemeinschaft
versorgt ihre Mitglieder, allesamt Gartenbesitzer, mit Wasser und
unterhält hierzu ein umfangreiches Leitungsnetz. Denn „ohne Wasser ist
ein Garten wenig wert“, so Eggert. Auch die Spaziergänger würden davon
profitieren. „Ein gepflegter Garten ist ein Gewinn für die Umwelt.“ Erst
jüngst wurde Rösslein wiedergewählt. Auch in seinem Jahrgang 1932/1933
Obertürkheim/ Uhlbach hat er den Vorsitz übernommen und leitet ihn mit
viel Engagement. Zudem sei er in vielen Untertürkheimer Vereinen
Mitglied und bringe sich ehrenamtlich ein.
So hat er sicherlich bereits wieder seinen roten
Mantel und die Stiefel aus dem Schrank geholt. Als Nikolaus verkleidet,
besucht er seit Jahren die Jugendabteilungen des VfB Stuttgart sowie
die Familienfeiern der VfB-Profis, liest dem Nachwuchs freundlich die
Leviten und verteilt Geschenke. In dieser Paraderolle bereitet er auch
den jungen und etwas älteren Besuchern der Begegnungsstätte
Widdersteinstraße Freuden. Zudem hat für Rösslein vor Kurzem eine
weitere Jahreszeit begonnen, die närrische. Im Karnevalsverein „Die
Zigeunerinsel“ ist er als Ehrenrat, Komiteemitglied, in der
Seniorengruppe und im Helferteam aktiv. Auch wenn der Volksfestverein
ruft, steht er als Umzugsbegleiter stets parat. Den August hat sich der
Untertürkheimer für das Stuttgarter Weindorf reserviert. Für den
Verkehrsverein Pro Stuttgart übernimmt er Abenddienste im Infobüro und
ist der „Mann für alle Fälle beim Weindorf.“ Touristen gibt der
79-Jährige jedoch nicht nur auf dem Weindorf die entscheidenden Tipps.
Denn auch als Mitglied des Fördervereins Wilhelma führt er Zoobesucher
durch die herrliche Anlage. Für sein „hohes Maß an ehrenamtlichem
Engagement“ überreichte ihm Eggert die Ehrenmünze der Stadt.
Jürgen Seibold am 23.11.2011 in der Stadtteilbücherei Untertürkheim
Im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen ist am Mittwoch, 23. November, von
19 Uhr an Jürgen Seibold in der Stadtteilbücherei Untertürkheim,
Strümpfelbacher Straße 45, zu Gast. Der in Stuttgart geborene Journalist
und Autor liest an diesem Abend aus seinem neuen Buch "Bloß keine
Maultaschen". Darin erzählt er die Geschichte des erfolgreichen
Womanizers und Immobilienhändlers Ronald Wimmer, der von einem kuriosen
Fluch getroffen wird und sich plötzlich ganz ohne Barschaft und feste
Bleibe in Stuttgart durchschlagen muss. Jürgen Seibold, der eigentlich
vor allem als Krimiautor bekannt ist, erzählt in diesem Werk eine
Geschichte ganz ohne Mord, dafür aber mit viel Witz und Lokalkolorit.
Der Eintritt kostet drei Euro. Karten für die Lesung sind im Vorverkauf
in der Buchhandlung Roth, Augsburger Straße 360, und in der
Stadtteilbibliothek erhältlich. Stuttgarter Zeitung 18.11.2011 - ani
Einen höchst amüsanten Abend erlebten die ca. 20 Besucher der Lesung mit Jürgen Seibold in de Stadtteilbibliothek Untertürkheim. Durch den exakten Lokalkolorit in allen
Kapiteln konnte man genau miterleben, wo sich der
Immobilienhändler "Ronald Wimmer" in seinem Buch gerade in Stuttgart rumtrieb und allen schwäbischen Spezialitäten möglichst aus dem Weg geht. Fotos:Enslin
07.12.2011 + 15.12.2011 Jürgen Seibold auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt
je 17 Uhr | Weihnachtsmann & Co, Stand auf dem Schloßplatz Helfen und plaudern auf dem Weihnachtsmarkt: Wie schon im vorigen Jahr stelle ich mich auch diesmal für einen guten Zweck in die Bude von Weihnachtsmann&Co auf dem Stuttgarter Schloßplatz - während um uns herum der Weihnachtsmarkt tobt. Diesmal komme ich zweimal nach Stuttgart.
Großeinsatz für Feuerwehr in Untertürkheim:
Person unter der Stadtbahn an der Haltestelle Schlotterbeckstraße
Stuttgarter Zeitung:Stuttgart-Untertürkheim: Schwere Verletzungen hat ein 53-jähriger Mann bei einem Unfall am Samstag in der Augsburger Straße 301 in Stuttgart-Untertürkheim erlitten, als er an der Haltestelle Schlotterbeckstraße von einer Stadtbahn überfahren wurde. Ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Feuerwehr waren im Einsatz und kümmerten sich um den Verletzten. Zur Bergung musste der Stadtbahnzug mit Hydraulikpressen angehoben werden. Nach der Erstversorgung wurde er mit schweren Beinverletzungen in ein Stuttgarter Krankenhaus gebracht.
Als die Stadtbahn der Linie U 13 um 18.10 Uhr in den Haltestellenbereich einfuhr, bemerkte die 35-jährige Fahrerin, dass eine Person im Gleisbereich lag und leitete eine Notbremsung ein. Dennoch kam die Bahn nicht rechtzeitig zum Stehen und überrollte den Mann.Die Stadtbahnfahrerin erlitt einen Schock und musste von einem Krisenintervensionsteam betreut werden. Nach Zeugenaussagen hat dieser im Bereich der Haltestelle vor dem Unfall Alkohol getrunken. Wie er auf die Gleise kam, ist noch nicht bekannt. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/8990-5220 bei der Verkehrsunfallaufnahme zu melden.
Bericht von www.feuerwehr-stuttgart.de
Sa 19.11.2011, 18:07 Uhr -
Verkehrsunfall/VU3, Stuttgart-Untertürkheim, Augsburger Straße -
Haltestelle Schlotterbeckstraße
Person unter Stadtbahn
Aus noch unbekannten Gründen wurde eine Person von einer Stadtbahn erfasst und unter den Zug gezogen. Dort blieb sie schwer verletzt und eingeklemmt liegen.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab. Dazu musste auch ein benachbartes Gleis der DB gesperrt werden. Zur Erstversorgung krochen die Hilfskräfte unter den Zug und führten umgehend lebensrettende Maßnahmen durch. Mit Spezialgerät der Feuerwehr konnte der Stadtbahnzug nun angehoben und die Person befreit werden. Sie wurde schwer verletzt dem Rettungsdienst übergeben. Der Sachschaden wird noch von der Polizei ermittelt.
Kräfte Berufsfeuerwehr: Direktionsdienst, 2 Leitungsdienste, 3 Hilfeleistungslöschfahrzeuge, Drehleiter, Rüstwagen für Schienenunfälle, Kranwagen, Wechselbehälter mit Kranzubehör
So 20.11.2011 um 17. 00 Uhr - Orgelsoirée in St. Johannes in Untertürkheim
Sebastian Küchler-Blessing von der Musikhochschule Freiburg ist Preisträger Internationaler Wettbewerbe für Orgel. Er spielt in der Soirée in St. Johannes am So 20.11.2011 ab 17.00 Uhr Werke der Romantik. Liszt ist zu hören, aber auch von Mendelssohn die berühmten „Variations serieuses“. Herzliche Einladung!
Seit heute ist die neue, interaktive Bürgerinformationsplattform www.biss21.de online. Das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm und die Stadt Stuttgart haben das BürgerInformationsSystem zu Stuttgart 21, BISS21, in den vergangenen Monaten gemeinsam auf den Weg gebracht.
Es bietet den Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr praktische Informationen zum Streckenverlauf des Stuttgarter Bahnknotens, der Tunneltiefe oder den Beweissicherungsgrenzen. Im BISS21 werden die Gesamtstrecken von Stuttgart 21 abgebildet und Informationen aus über 250 Plänen der Planfeststellungsbeschlüsse verarbeitet.
Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: "Mit dem Bürgerinformationssystem haben wir die vielen Daten und Fakten zum Bahnprojekt auf ganz praktische Weise aufbereitet. Jeder Bürger kann sich anhand des Streckenverlaufs ganz gezielt und schnell die Informationen holen, die er haben möchte, die für ihn persönlich wichtig sind. Wir schaffen damit weitere Transparenz beim Thema Stuttgart 21, ganz besonders für die Bürger in der Landeshauptstadt."
Unter www.biss21.de erhalten Bürger eine Übersicht der S21-Strecke auf Stadtkarten und Luftbildern in verschiedenen Maßstäben, können über eine Adresseneingabe einen Standort finden und unter anderem die Distanz von Gebäuden zum Tunnel abmessen. Es lassen sich zudem 640 Höhenangaben und 154 Grafiken zur Tunneltiefe abrufen.
Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister, erklärt die Systematik der Software. "Das BISS21 ist wie ein Baukastensystem konzipiert: Informationen lassen sich einzeln abrufen und bauen aufeinander auf. Technische Inhalte des Projekts werden mit einfachen grafischen Mitteln veranschaulicht".
Projektsprecher Wolfgang Dietrich sieht in dem BürgerInformationsSystem eine optimal Ergänzung zum bestehenden Informationsangebot: "Unser Ziel ist es, den Bürgern das optimale Werkzeug an die Hand zu geben, damit sie möglichst schnell genau die Informationen zum Bahnprojekt bekommen, die sie brauchen. Es ist weiterer wichtiger Baustein für unseren Dialog mit den Bürgern."
Im BISS21 werden ebenfalls Beweissicherungsgrenzen dargestellt, auch die Originalpläne der einzelnen Beschlüsse können heruntergeladen werden. Zum Beweissicherungsverfahren der Deutschen Bahn AG hat das Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V die Informationen zusätzlich in einer Broschüre zusammengefasst, die im Internet unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/beweissicherung abrufbar ist.
Das BISS21 wurde von der Bürgerbeauftragten der Stadt Stuttgart für Stuttgart 21, Alice Kaiser, initiiert und in Kooperation mit dem Kommunikationsbüro für das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V. erarbeitet. Als Basis dienten Stadtgrundkarten und Luftbilder, die vom Stadtmessungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart bereitgestellt wurden.
Verlängerte Neckarschleusen nur bis Heilbronn
Untertürkheimer Zeitung 14.11.2011 - Laut Landesverkehrsminister Hermann will Bund zeitnah beginnen – Bauwerke bis Plochingen sollen hingegen lediglich saniert werden - Von Alexander Müller -
Der Bund will laut Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zeitnah mit dem Ausbau der Schleusen auf dem Neckar beginnen. Das betrifft aber lediglich die elf Bauwerke bis Heilbronn, dieweiteren 16 bis Plochingen sollen den Aussagen zufolge instand gesetzt werden. „Wirtschaftlich sinnvoller wäre es, die weiteren Schleusen auch gleich zu verlängern“, kritisiert der Stuttgarter Hafenchef Carsten Strähle angesichts eines prognostizierten Wachstums von 500 Prozent bis 2025.
Hermann sagte vergangene Woche im Landtag in Stuttgart, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (cSU) habe ihm in einem Telefonat zugesichert, dass der Bund alsbald mit dem Ausbau der Schleusen zwischen Mannheim und Heilbronn beginnen wolle. Zudem wolle der Bund dringend renovierungsbedürftige Schleusen auf der Strecke bis Plochingen instand setzen. Hermann begrüßte die Ankündigung, nachdem Ramsauer in der Vergangenheit „den Neckar gar nicht ausbauen wollte“. mit den Stimmen aller Fraktionen verabschiedete das Parlament den Antrag der cDU, sich beim Bund für die notwendigen Mittel des Ausbaus einzusetzen. Sprecher aller Parteien wiesen auf die Bedeutung der Binnenschifffahrt auf dem Neckar für die Wirtschaftsräume Heilbronn und Stuttgart hin. Mit dem Ausbau sei ein Zuwachs von 30 Prozent möglich, sagte Thomas Marwein (Grüne).
Für Hafenchef Strähle ist es nachvollziehbar, zunächst einmal sozusagen die erste Etappe des Zuflusses von Mannheim bis Heilbronn auszubauen. Hingegen für wirtschaftlich unsinnig hält er das Vorhaben, die 16 Schleusen bis Stuttgart und Plochingen nur instand zu setzen. „Die Schleusen sind zum Teil bis zu 90 Jahre alt und in einem schlechten Zustand. Zudem verfügen alle über verschiedene Verschlüsse“, warnt Strähle. Bei einem Defekt müsse teilweise bis zu zwei Jahre auf die Anfertigung eines Tores für die einzelnen Kammern gewartet werden. Die Instandsetzung und die Erweiterung zu trennen sei angesichts knapper Haushaltskassen nicht darstellbar und behindere die Schifffahrt. gleich eine kammer auch auf 135 Meter zu erweitern sei daher die einzig vernünftige Lösung. Somit könnte bereits ein Teil der Schleusen bis Plochingen für die Zukunft aufgerüstet werden, „Anstatt irgendwann einmal wieder komplett von vorne zu beginnen“, sagt Strähle. Der Ausbau bis Plochingen sei in Zukunft entscheidend, um den Kreislauf der Transportwege aufrecht zu erhalten. Die Unternehmen arbeiteten nach einem ausgeklügelten System, indem sie Ware bringen und wieder mitnehmen.
„Die Strecke für die neuen 135 Meter langen Schiffe darf nicht in Heilbronn enden. Die Wirtschaftlichkeit des Transportweges Neckar hänge vom Ausbau ab. Und das Potenzial auf dem Neckar sei entgegen der Straße fast unendlich. immerhin könnten durch ein Binnenschiff 70 Lastwagen ersetzt werden. Und das Wachstum sei in der Region Stuttgart unumwunden vorhanden. Prognosen stellen eine Steigerung um 500 Prozent bis zum Jahr 2025 in Aussicht. Angesichts dieser Tatsache sei ein Ausbau unbedingt nötig. Die Kosten für die Verlängerung seien mit gerade einmal gut einem Viertel überschaubar. Insgesamt geht man von 650 Millionen Euro für die Sanierung der 27 Schleusen auf dem Neckar aus. in der Vereinbarung des Bundes mit dem Land über den Ausbau der Bundeswasserstraße Neckar vom August 2008 geht der Bund von Ausbaukosten von der Mündung in Mannheim bis Heilbronn von 65 Millionen Euro aus. Für den Ausbau von Heilbronn bis Stuttgart sind demnach 75 Millionen Euro und bis nach Plochingen weitere 43 Millionen Euro notwendig.
Freie Ausbildungsplätze für 2012 bei der Stadt Stuttgart
Wer sucht noch einen Ausbildungsplatz? Bei der Stadt Stuttgart kann man sich noch bis zum 30. November 2011 bewerben! Dringend werden Straßenbauer, Fachkräfte für Abwassertechnik sowie Erzieher gesucht, aber auch Fachangestellte für Bürokommunikation, Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirte und KfZ-Mechatroniker (Branddirektion).
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 9.11.2011: Region will Direktverbindung
zwischen Untertürkheim und Kornwestheim stärken
und später nach
Esslingen verlängern
Das „Schusterzügle“ verkehrt momentan viermal am Tag von Untertürkheim direkt nach Kornwestheim. Der Regionalverband Stuttgart
prüft, ob die Züge im Ein-Stunden-Takt verkehren können.
Kennen Sie die bequemste und schnellste Verbindung von
Untertürkheim nach Kornwestheim? Das Schusterzügle benötigt für die
Direktverbindung über Ebitzweg, Viadukt, Münster und
Zazenhausen nur 14 Minuten. Allerdings fährt die „R 11“ nur viermal am
Tag. Zu selten, finden auch die Regionalparlamentarier. Der
Verkehrsausschuss lässt prüfen, ob sich ein Stundentakt rechnen
würde.
Von Mathias Kuhn
16.42 Uhr am Untertürkheimer Bahnhof: Völlig
ungewohnt huscht ein Fahrgast nach dem anderen die steile Treppe zum
Gleis 2
hoch. Dort steht der rote Regionalzug abfahrbereit. „Kornwestheim“
zeigt die Tafel über der Fahrerkabine an. Ein Angestellter
mit Mappe in der Hand steigt ein, zwei Jugendliche mit
Sporttaschen um die Schulter sprinten ins Innere. Das rote
„Schusterzügle“
füllt sich langsam. Drei bis vier Dutzend Fahrgäste sitzen im
Innern, als der Kurzzug 16.45 Uhr aus dem Bahnhof rollt und
sich über die „Güterzuggleise“ entlang der Augsburger Straße in
Richtung Ebitzweg schlängelt. Auf direktem Weg - über das
Cannstatter Viadukt und Münster - verkehrt die Bahn mit
Zwischenstopp in Zazenhausen nach Kornwestheim. „Es ist die bequemste
Art nach Kornwestheim zu kommen“, sagt ein Daimler-Beschäftigter.
Nach 14 Minuten steigt er in Kornwestheim aus. „Über den
Hauptbahnhof benötigt man 25 Minuten, vorausgesetzt keine S-Bahn
hat Verspätung“, sagt eine Kornwestheimerin, die in Wangen
arbeitet. Zudem herrsche im Hauptbahnhof Gedränge, sei schlechte
Luft und Lärm. Wenn‘s zeitlich passe, steigt sie ins „Schusterzügle“.
Allerdings seien die Abfahrzeiten nicht arbeitnehmerfreundlich.
Morgens fährt um 5.45 Uhr und um 6.45 Uhr ein Zug von Untertürkheim
nach Kornwestheim. Von Kornwestheim rollt er dann um 6.15 Uhr und
um 7.15 Uhr nach Untertürkheim zurück. Am Nachmittag verlassen
die Züge um 15.45 Uhr und 16.45 Uhr Untertürkheim in Richtung
Kornwestheim. Nach einer Viertelstunde Pause fahren sie dort
um 16.15 Uhr und 17.15 Uhr los. Die frühmorgendlichen und
nachmittäglichen Zeiten spiegeln die Geschichte der Linie wider:
Früher wurde sie von Bahnkunden aus dem Neckartal genutzt, die bei
Salamander arbeiteten. Der rote Blitz wurde „Schusterzügle“
getauft. „Mitarbeiter, die in der Verwaltung arbeiten, bringt die
Verbindung wenig“, sagt ein Daimler-Beschäftigter. Spätere
Abfahrtszeiten - sowohl morgens als auch abends -würden ihm wie
auch Kunden, die im Einzelhandel tätig sind, entgegenkommen.
Sie rücken in greifbare Nähe. Auf Antrag der
Grünen hat der Verkehrsausschuss der Verband Region Stuttgart
beschlossen, die
Einführung eines Stundentakts zu prüfen. „In einer früheren Studie
zum Ausbau des Netzes wurde die Linie bereits bestens bewertet“,
sagt Grünen-Regionalrat Mark Breitenbücher. Er hoffe, dass die
neuerliche Prüfung dies bestätige und mit der Ausweitung der
Linie R 11 auch der Hauptbahnhof entlastet werde. Getragen wurde
der Grünen-Vorstoß auch von Thomas Leipnitz. Der SPD-Regionalrat
aus Untertürkheim setzt sich ebenfalls seit Jahren für die
Revitalisierung des „Schusterzügles“ ein. „Die Prüfungen werden
zeigen, welches Fahrgastpotenzial eine Verstetigung des Takts
bringen würde.“
Kein zusätzlicher Zug nötig
Auch CDU-Regionalrätin Monica Wüllner begrüßt
die Untersuchung. „Ein Ausbau der Über-Eck-Verbindung wäre im Grundsatz
wünschenswert,
allerdings unter dem Finanzierungsvorbehalt.“ Doch so schlecht
scheinen die Karten nicht zu stehen. Die Kosten halten sich
in Grenzen „Es wäre kein zusätzlicher Zug nötig, sondern der
bestehende Zug würde zwischen den Orten pendeln“, sagt Horst
Stammler, der Geschäftsführer vom Verkehrsverbund Stuttgart (VVS).
Auch die Bahnsteige sind vorhanden. Langfristig müssten
sie aber ertüchtigt werden. „Eventuell müsste eine neue
Haltestelle in Münster eingerichtet werden, um einen optimalen Umstieg
auf die neue U12 zu ermöglichen“, so Stammler. Auch dies würde
neue Fahrgäste bringen. Als Vision wünschen sich Leipnitz und
Breitenbücher sogar die Verlängerung des „Schusterzügles“: als
S-Bahn von Ludwigsburg nach Esslingen. „Zuerst müssen wir aber
das Ergebnis der Prüfung abwarten. Verkehrspolitik bedeutet langes
Bohren von dicken Brettern“, weiß Leipnitz aus Erfahrung.
Sikh-Tempel im Herzogenberg
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 4.11.2011:
Sikh-Kultur-Verein will Gebäude im Gewerbegebiet als Gebetsräume nutzen -
Anwohner fürchten Parkplatzprobleme
Das Faltblatt schreckt die Bewohner im
Herzogenberg auf: Der Sikh-Kulturverein informierte seine Nachbarn, dass
er seinen
bisherigen Gebetsraum in Zuffenhausen ins Gebäude Herzogenberg
31 verlegt. Er will das Firmengebäude als „Sikh-Tempel“ nutzen.
„Grundsätzlich steht der Nutzung für religiöse Zwecke und
Veranstaltungen nichts im Weg. Es gibt aber noch keine Baugenehmigung“,
so Baurechtsamtsleiterin Kirsten Rickes. Anwohner fürchten Lärm
und Parkplatzdruck.
Von Mathias Kuhn
Dass sich etwas in dem verlassenen Gebäude „Beim
Herzogenberg 31“ bewegt, hatten die Bewohner des Wohngebiets schon
gemerkt.
„An zwei Wochenenden verstopften Parkplatz suchende Autofahrer
unsere Wohnstraße und stellten teilweise die Garageneinfahrten
zu“, beschwerte sich ein Anwohner. Vergangene Woche erfuhren die
Bewohner die genauen Hintergründe der ungewohnten „Rushhour“.
Ein Faltblatt im Briefkasten informierte sie über die neuen
Nachbarn. Unter der Überschrift „Gurdwara Sat Sang Darbar -
Sikhtempel“ stellte sich der Verein Afghan Hindu-Sikh“ vor. „Wir
sind seit 2000 ein eingetragener Sikh-Kultur-Verein beim
Amtsgericht Stuttgart mit etwa 200 Familien. Ab 26. Oktober haben
wir unseren Gebetsraum von Stuttgart-Zuffenhausen nach Untertürkheim
verlegt. An diesem Tag werden wir zum ersten Mal das Lichterfest
hier feiern“, heißt es in dem Anschreiben. Das einstige Domizil
eines Handwerksbetriebes soll als Sikh-Tempel genutzt werden. Die
Regelgebetszeiten der Mitglieder seien montags bis samstags
von 6 bis 8 Uhr und von 17 bis 20 Uhr. Sonntags und an religiösen
Festtagen werde von 8 bis 15 Uhr und von 17 bis 20 Uhr gebetet.
„Aufgrund des gemeinsamen Gebets, Gesangs, Essens und
Besuchersturms kann es laut werden“, bitten die Vereinsverantwortlichen
in ihrem Schreiben um Verständnis.
Eine Bauvoranfrage hat der Verein beim
Baurechtsamt eingereicht. „Grundsätzlich steht der Nutzung des Gebäudes
für religiöse
Zwecke und für Veranstaltungen nichts entgegen. Es steht in einem
Gewerbegebiet“, sagt Rickes. Eine genaue Prüfung müsse aber
zuerst noch erfolgen, bevor der Verein eine Baugenehmigung
erhalte. Noch sei aber kein Bauantrag vom Verein gestellt worden.
Um eine Baugenehmigung zu erhalten, müssten etliche
Voraussetzungen erfüllt sein. „Wir werden brandschutzrechtliche Fragen
prüfen. Natürlich werden auch die Lärmbelästigungen für die
Nachbarschaft berücksichtigt und zudem ist eine bestimmte Zahl
an Stellplätzen vorgeschrieben“, nennt Rickes einige wichtige
Richtlinien, die der Sikh-Tempel erfüllen muss.
Gerade vor dem zunehmenden Parkdruck haben die
Anwohner Angst. Im Wohngebiet gäbe es heute bereits zu wenig
Stellflächen für
Autos. Die bisherigen Veranstaltungen des Hindu-Sikh-Vereins
hätten gezeigt, dass die Besucher auch ins Wohngebiet ausweichen.
„Dann ist es vorbei mit der Ruhe am Wochenende“, meint ein
Anwohner. Die Veranstaltung sei aber eine Ausnahme gewesen. „Die
Verantwortlichen haben uns mitgeteilt, dass es sich um eine
Informationsveranstaltung gehandelt habe.“ Die Mitglieder sollten
den neuen Standort kennenlernen können. „Als einmalige
Veranstaltung ist dies zulässig. Ansonsten muss die Baugenehmigung
abgewartet werden“, sagt Rickes.
Tausche Gartenpflege gegen Obstkuchen
Untertürkheimer Zeitung 11.11.2011 - OBERE NECKARVORORTE: Reger Zulauf beim Neckartauschring - Dienstleistungen werden intern verrechnet
Die ersten Schritte sind gemacht: Im September wurde der
Neckartauschring gegründet. Die Idee ist so einfach wie genial.
„Dienstleistung wird gegen Dienstleistung getauscht. Der Zeitaufwand
wird honoriert. Der Gegenwert kann gegen Angebote anderer getauscht
werden“, erklärt Dorothee Otto-Jurcevic. Rund zwei Dutzend Mitglieder
bieten ihre Talente bereits an. Tendenz steigend.
Angelika Maderthaner,
Maria Kammleiter und Dorothee Otto-Jurcevic (von links) vom Tauschrat
freuen sich, dass die Idee vom Neckartauschring auf so viel Interesse in
der Bevölkerung stößt. Foto: Kuhn
Von Mathias Kuhn
Mit dem Interesse am Neckartauschring ist es so
wie mit einem Stein, den die Initiatoren in den Neckar geworfen haben.
Mitte September gründeten einige Interessierte den Tauschring,
mittlerweile hat die Idee Kreise gezogen. Als „Hebamme“ ebnete Alfred
Nicklaus, der Diakon der katholischen Seelsorgeeinheit St. Urban, dem
Neugeborenen den Weg für die ersten Schritte. „Wir richten uns aber an
alle Bürgerinnen und Bürger der Oberen Neckarvororte, unabhängig von
der Glaubensgemeinschaft“, betont Maria Kammleiter. Dorothee
Otto-Jurcevic, Angelika Maderthaner und Andrea Caschetto bilden den
Tauschrat. Innerhalb der vergangenen zwei Monate hat das Quartett das
Grundgerüst für die Tauschbörse gelegt. Die Idee ist faszinierend:
„Jeder hat etwas zu bieten und braucht irgendwann Hilfe. Diese
Dienstleistungen kann er jetzt tauschen, ohne Geld bezahlen zu müssen“,
sagt Otto-Jurcevic. Viele Menschen besäßen ein Talent oder würden gerne
etwas helfen, ihnen fehle aber die Gelegenheit, hat die Obertürkheimerin
selbst erfahren.
Mit dem Neckartauschring werde nun ein neues, soziales
Netzwerk geschaffen, das Menschen miteinander verbindet. Die Zeit, die
der Anbieter für seine Dienstleistung benötigt, bekommt er auf seinem
Tauschkonto gutgeschrieben. Als Verrechnungseinheit dient der „Öxle“.
Für die „gesparten Öxle“ kann der Teilnehmer dann eine Tätigkeit eines
anderen erwerben. Wer Fahrräder reparieren kann oder sich am PC
auskennt, kann dieses Wissen beispielsweise gegen eine Hilfsleistung im
Haushalt oder Hausaufgabenbetreuung eintauschen. „Der Fantasie kann
freien Lauf gelassen werden“, meint Otto-Jurcevic. Wer beispielsweise
einen natürlichen Hustensaft produziert oder eine Wanderung ausarbeitet,
kann dies ebenso anbieten, wie die Hilfe beim Umzug oder Gartenarbeit.
„Ich würde gerne Kuchen backen oder etwas kochen, wenn mir dafür jemand
hilft, die Dunstabzugshaube in der Küche anzuschließen“, meint Christa
Burkhardt, die am Dienstag als „Neue“ zum Tauschtreffen kam. „Wichtig
ist uns dabei, dass alle gleich sind. Die Zeit, die ein Akademiker
aufbietet, ist genauso viel Wert wie die Zeit der Hausfrau“, sagt
Maderthaner.
Voraussetzung, um am Tauschring teilzunehmen, ist es,
Mitglied zu werden. Der Jahresbeitrag von 15 Euro (ermäßigt 7,50 Euro)
deckt die Bürokosten des Tauschrats. Der Rest wird in „Öxle“ verrechnet.
Informationen über die Initiative gibt es im Internet unter www.neckartauschring.de .
In der Neckartauschring-Zeitung auf der Homepage können auch die
angebotenen Dienstleistungen - in anonymisierter Form - eingesehen und
die Anmeldebedingungen und Beitrittsformulare heruntergeladen werden.
„Je mehr mitmachen, desto vielfältiger wird auch unser Angebot“, werben
Kammleiter und Otto-Jurcevic für den innovativen Ring.
Infostand des Info-Bündnisses Zukunft Schiene Obere Neckarvororte am 12. November 2911 in S-Untertürkheim
von 11:00 bis 14:00 Uhr auf dem
Karl-Benz-Platz
Landesweiter Aktionstag in Baden-Württemberg in über 60 Orten. Im ganzen Land demonstrieren Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag für ein JY zum Ausstieg des Landes Baden-Württemberg aus der Finanzierung von Stuttgart
21 und machen klar, warum das Projekt alle betrifft: Die Milliarden, die der Tiefbahnhof verschlingt, fehlen überall im Land für den Ausbau des Schienenverkehrs - aber auch für Kitas und Schulen.
Ansprechpartnerin vor Ort ist Andrea Nicht-Roth vom Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte
andrea.nichtroth(at)googlemail.com
Pressemitteilung der Polizei vom 03.11.2011
Stuttgart PP Stuttgart / Anhänger überholt Zugmaschine Untertürkheim: Am Donnerstag (03.11.2011) gegen 8.50 Uhr ereignete sich in der Benzstraße ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall. Der 68-jährige Fahrer eines Iveco 7,5-Tonners befuhr die Benzstraße von Untertürkheim kommend in Richtung Bad Cannstatt. Auf Höhe eines Parkhauses wollte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen überwechseln. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts der Anhängerkupplung löste sich der Anhänger, überholte die Zugmaschine und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Opel eines 64-Jährigen, bevor er an einen Ampelmast zum Stehen kam. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und musste vor Ort ärztlich versorgt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 15 000 Euro.
Untertürkheimerin Petra Hammer ist Württembergische Weinkönigin 2012
Sie wollten Württemberger Weinkönigin 2011/2012 werden: Von links Stefanie Zimmer (23) aus Kernen-Stetten, Karoline Schmauk (24) aus Stuttgart-Untertürkheim, Lucia Luisa Nothelfer (21) aus Vaihingen-Gündelbach, Verena Schmid aus Vaihingen-Roßwag und Petra Hammer aus Stuttgart-Untertürkheim. Foto:Weinbauverband Württemberg e.V.
Die neue Württemberger Weinkönigin für das Amtsjahr 2011/2012 heißt Petra Hammer.
Die 24-Jährige aus Untertürkheim wurde am Freitagabend (4.11.2011) in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) gewählt. Sie studierte Internationale Weinwirtschaft und war in Betrieben wie Staatsweingut Weinsberg, Bernhard Ellwanger sowie Weinmanufaktur Untertürkheim tätig. Außerdem kann sie auf Auslandserfahrung in Österreich und Neuseeland zurückgreifen. Bei den Fellbacher Weingärtnern eG ist sie derzeit im Verkauf beschäftigt. Sie liest und reist gerne, macht Yoga und trinkt am liebsten Riesling. Die Fragen der 30-köpfigen Jury beantwortete sie ebenso souverän wie sie sich vor 750 Besuchern der Wahl- und Krönungs-Gala auf der Bühne der Fellbacher Schwabenlandhalle bei verschiedenen unterhaltend-informativen Spielen bewegte. „Die Zahl 5 hat mir immer Glück gebracht“, sagte die neue Weinkönigin, die am 5. Dezember geboren ist und eine von fünf Kandidatinnen war. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Abend so schon endet“, räumte sie nach der Krönung ein.
Neue Weinprinzessin ist Stefanie Zimmer. Die 23-Jährige kommt aus dem gleichnamigen Weingut in Kernen-Stetten im Remstal, bringt als Winzerin und staatlich geprüfte Technikerin für Weinbau und Kellertechnik schon Erfahrungen aus Neuseeland sowie Österreich mit und interessiert sich besonders für Wein und Architektur. Das aktive Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Stetten bevorzugt trockene Weißweine: Riesling und Sauvignon blanc.
Die beiden Weinhoheiten treten die Nachfolge der bisherigen Weinkönigin Karolin Harsch aus Güglingen (Landkreis Heilbronn) sowie ihrer Weinprinzessinnen Julia Höllmüller und Natascha Wörthmann aus Lauffen (Landkreis Heilbronn) an und werden ein Jahr lang Repräsentantinnen des Württemberger Weins bei rund 150 Veranstaltungen im In- und Ausland sein.
Erste offizielle Auftritte sind am 17. November die Festveranstaltung zur 53. Landesweinprämiierung in Heilbronn und am 19. November die Eröffnung des 17. Gipfeltreffens prämiierter Württemberger Weine und Sekte im Heilbronner Konzert- und Kongresszentrum Harmonie. Höhepunkt des Amtsjahres ist im Oktober 2012 die Wahl der Deutschen Weinkönigin 2012/2013, bei der die Württemberger Weinkönigin eine von 13 Kandidatinnen ist.
Die Württemberger Wahl 2012/2013 findet am 2. November 2012 in Heilbronn statt
Nach der Jury-Sitzung beganm die dreistündige Abendveranstaltung um 19 Uhr unter der Moderation von Heike Lüttich vom SWR. Saalöffnung ist um 18 Uhr. Zum Drei-Gänge-Menü gibt es passende Weine. Musikalisch wird der Festabend von der Schulamtsband Backnang umrahmt. Das Programm gestaltet auch die Ballettfachschule Ronecker aus Fellbach mit. Nach der Krönung gibt es eine Verkostung regionaler Weine. Rund 600 Besucher wollen die Wahl und Krönung erleben. Oberbürgermeister Christoph Palm: „Fellbach, die Heimatstadt von Christl Schäfer, Württemberger Weinkönigin 2008/2009 und Deutsche Weinprinzessin 2009/2010, freut sich Gastgeber für die Krönung der Württemberger Weinkönigin 2011/2012 zu sein.“ Württembergs Weinbauverbands-Präsident Hermann Hohl bestätigt: „Fellbach hat sich als Tor zum Remstal schon immer mit Veranstaltungen rund um den Wein hervorgetan. Da passt die Wahl der Weinkönigin in besonderer Weise dazu.“
Außerdem kandidieren:
Karoline Schmauk (24) aus Untertürkheim will nach ihrer Ausbildung zur Groß und Außenhandelskauffrau bei der Felsengartenkellerei Besigheim eG ein Studium der Internationalen Weinwirtschaft anhängen. Sie hat beim Deutschen Weininstitut in Mainz, in der WZG Möglingen sowie in Schloss Johannis berg praktische Erfahrungen gesammelt, mag Autos einschließlich Unimog und trinkt am liebsten trockenen Riesling.
Lucia Luisa Nothelfer (21) aus Vaihingen-Gündelbach hat Grundschule und Gymnasium im Remstal besucht und ist ausgebildete Winzerin. In ihrer Freizeit spielt sie ‚Musik im Verein, fährt Motorrad und liest. Ihr Lieblingswein ist der Spätburgunden.
Verena Schmid (22) aus Vaihingen-Roßwag ist gelernte Kauffrau für Versicherungen. Ihre Hobbies sind Weinbau mit aktiver Mitwirkung an Probeausschänken in der Roßwager Genossenschaft, die Herstellung von Pralinen und weitere Schokoladespezialitäten sowie ihre beiden Ziegen. Der Muskat-Trollinger Rosé ist ihr Lieblingswein.
Die vergangene Weinkönigin Karolin Harsch: „Zu den vielen Höhepunkten gehören auch die Landesweinprämierung und der Weingipfel in Heilbronn, der Besuch der Deutschen Weinkönigin in Württemberg, Wein-Messen wie die Baden-Württemberg Classics und die ProWein in Düsseldorf, dazu die Grüne Woche in Berlin. Für mich sehr beeindruckend waren auch die politischen Gespräche in der Europa-Hauptstadt Brüssel zur Weinmarktreform und der Ball des Weins in Wiesbaden. Man lernt unglaublich viel dazu und entwickelt sich enorm weiter.“
im Familienzentrum Mäulenstraße 5 in Untertürkheim - Vernissage war am Do 27.10.2011 um 18:30 Uhr
Malerin lässt Figuren tanzen
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 31.10.2011: Ernestina Lendic stellt im Familienzentrum erstmals ihre Werke aus
(mk) - Im Familienzentrum in der
Mäulenstraße gab es am Donnerstagabend eine Premiere: Seit ihrer
Kindheit malt und gestaltet Ernest
Lendic Kunstwerke - bisher für sich in ihrem Untertürkheimer
Kämmerlein. Jetzt stellt sie ihre Bilder erstmals in der Öffentlichkeit
aus. In ihren Werken - sehenswerte Kombinationen aus Gemälden und
Gipsfiguren - lässt die temperamentvolle Künstlerin Menschen
- meistens Paare - tanzen.
Gelungene Premiere: Ernestina Lendic präsentiert mit einem rumänischen Straßenmusiker im Familienzentrum ihre Kunstwerke.
Foto: Kuhn
Natürlich klopfte Lendics Herz am
Donnerstagabend ein bisschen häufiger als gewohnt. Die Untertürkheimerin
wagt sich mit ihren
Kunstwerken erstmals an die Öffentlichkeit. Als ob sie für das im
Frühjahr eröffneten Familienzentrums geschaffen wurden,
hängen nun ihre Werke an den Wänden des beliebten Treffpunkts:
Collagen, in denen die Künstlerin Holzstücke oder andere Fundstücke
aus der Natur einbaut sowie die faszinierenden Kombinationen aus
Gemälden und Gipsskulpturen.
Auf dem „Tryptichon“, wie Harald
Lohse die drei länglichen Kunstwerke an der roten Wand bezeichnet,
lässt Lendic Figuren tanzen - eng umschlungen, in Bewegung,
in klassischer Formation, elegant. „Musik und Tanzen faszinieren
mich. Es geht um Leidenschaft, um Kultur und mich interessiert
das Zwischenmenschliche“, verrät Lendic.
Die „tanzenden“
Gipsskulpturen treten in einen Dialog mit den Balken und Strichen,
die die Umgebung bilden. Die gebürtige Kroatin hat bereits in
ihrer Kindheit und als Jugendliche gemalt. Bildende Kunst, Musik
und Tanz haben in ihrer Familie immer eine große Rolle gespielt.
„Ich habe offenbar ein paar Gene meiner Eltern und Großeltern
mitbekommen“, sagt die sympathische Mutter eines Sohnes
bescheiden.
Kreativität bestimmt ihr Leben. Beruflich nutzt sie dieses
Talent als Modeberaterin. Sie entwirft Schmuck und hat sich seit
sieben Jahren wieder konsequenter an die Staffelei gesetzt.
In das Familienzentrum hat sie Gemälde der vergangenen zehn Jahre
mitgebracht. Der Besucher hat damit die Chance, ihren Werdegang
zu verfolgen. Er merkt schnell, dass sich Lendic einen eigenen
Stil gesucht und auch erarbeitet hat. Malen und Zeichnen allein
genügt der mit so vielen Talenten gesegneten Künstlerin nicht.
Experimentierte sie vor zehn Jahren mit Collagen, fand sie
bald Gefallen an der formenden Arbeit mit Gips. Sie kombiniert
Skulpturen mit ihren Gemälden zu faszinierenden Tanzszenen,
die sowohl Ruhe als auch Dynamik ausstrahlen. Dazu passte auch die
musikalische Untermalung bei der Vernissage. Nachdem ihr
einige Musikstudenten in letzter Minute abgesagt hatten, hörte sie
in der S-Bahn einen Gitarre spielenden Straßenmusiker aus
Rumänien. Kurzerhand engagierte die Malerin den Musiker. Seine
mediterranen Titel machten in Einklang mit Lendics ausgestellten
Werken die Vernissage zu einem Erlebnis. Die Ausstellung „Art oft
Tina“ kann während der Öffnungszeiten des Familienzentrums
angeschaut werden.
Mittwoch, 2.November2011 - Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr Kabarett im Kulturtreff
Sabine Schief mit Markus Berger aus Köln und Doris Grau (pensionierte Verwalterin der Grabkapelle Rothenberg) die allerhand Königkiches und Weltliches aus dem Nähkästchen plaudert. Zum Essen gibt`s dann „Liebesknochen“. Im Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Str, 38 - 15.-€ inklusive Probiererle
Kartenreservierung erbeten unter: 0151-11 980 925 oder info(at)sabine-schief.de
So 13.11.2011 - NaturFreunde Ortsgruppe Stuttgart-Untertürkheim-Luginsland e. V.
17 Uhr - 19 Uhr - Sängerhalle in Untertürkheim: 20 Jahre "Abenteuer - extrem"
Gasthof/Weinstube Waldhorn, S-Untertürkheim, Großglocknerstraße 63 - Aquarelle von Erwin Berner (Rotenberg) - "Aus dem Süden" -
Ausstellung vom 20. November 2011 bis 21. Januar 2012
im Gasthof Weinstube Waldhorn geöffnet: freitags 11 bis 14 Uhr sonntags bis donnerstags 11 bis 14 Uhr/ 17 Uhr bis Ende Vernissage am 24. November 2011, ab 19 Uhr
Mittwoch, 7.Dezember 2011 - Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr Kabarett im Kulturtreff
Sabine Schief mit Uwe Spinder ,Kabarettist aus dem Stuttgarter Westen. Er bringt Scharfsinniges aus der politischen Landschaft mit nach Untertürkheim.
Damit wir bei so viel Querdenkerei entspannt bleiben, zeigt uns Katrin Schrey,Yogalehrerin aus Untertürkheim, wie wir auch in turbulenten Zeiten in die Balance kommen.
28. Kinderlampionumzug des Bürgervereins Untertürkheim am 10.11.2011
Am Donnerstag, dem 10. November findet bereits zum 28. Mal der große Kinderlampionumzug des Bürgervereins Untertürkheim statt. Alle Untertürkheimer Kinder der Kindergärten und Grundschulen sowie alle Erzieherinnen, Erzieher und Eltern sind herzlich eingeladen. Treffpunkt ist am Donnerstag um 18 Uhr in der Fußgängerzone Widdersteinstraße am Aufgang zum Storchenmarkt. Der Musikverein Untertürkheim wird dort die Veranstaltung musikalisch eröffnen und anschließend den Lampionumzug begleiten. Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr leuchten den Musikern mit Fackeln.
Zum Umzug durch die Straßen Untertürkheims werden wieder circa. 400 Personen erwartet. Zum Abschluss findet dann wieder das traditionelle Feuerwerk am Storchenbrunnen statt. Der Bürgerverein freut sich über zahlreichen Besuch und phantasievolle selbstgemachte Lampions. Infos bei www.bv-untertuerkheim.de
Die “Songpickers” feiern am Fr 21. Oktober 2011 ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum
Das ist am Fr 21.10.2011, ab 20:00 Uhr im Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 38.
Am 26.10. 2001 hat diese Gruppe das erste Mal gespielt – und zwar an diesem Ort. Grund genug ein bisschen zu feiern. 10 Jahre einen Musikstil zu entwickeln, ständiges Üben etc. Manche Ehe hält nur 7 Jahre. - Harald Lohse
„Lasst Liebe über uns regnen…“
Liebes ? und/oder andere Lieder?
10 Jahre „Songpickers“- Fr 21. Oktober 2011, 20:00 Uhr -
Kulturtreff Untertürkheim - Strümpfelbacher Straße 38
Neben Balladen auch rockige Songs im Gepäck
INTERVIEW - DIE SONGPICKERS - Untertürkheimer Zeitung vom 12.10.2011
Untertürkheim: Rückblick und Ausblick zum zehnjährigen Bestehen der Musikgruppe mit Harald Lohse, Yvonne Pernat und Rainer Wolf
Die Songpickers aus Untertürkheim mit Harald Lohse (links), Yvonne Pernat und
Rainer „Jimmy“ Wolf gibt es seit zehn Jahren. Sie geben am 21. Oktober 2011 im Kulturtreff
Untertürkheim ein Konzert. Foto: Rüdiger Schestag
Am 21. Oktober feiern die Songpickers ab 20 Uhr im Kulturtreff Untertürkheim in der Strümpfelbacher Straße 38 ihr zehnjähriges Bestehen. Im Vorfeld des Konzertes sprach unser Redaktionsmitglied Iris Frey mit der Gruppe.
10 Jahre Songpickers - das ist für eine Band eine lange Zeit. Was hat sich in den letzten Jahren verändert?
Songpickers: Eigentlich nichts, oder doch sehr viel, wir können ohne Stress zusammenarbeiten. Wir suchen noch immer nach netten Liedern, finden auch welche, in letzter Zeit Lieder mit deutschen Texten.
Die Gruppe ist in ihrem Personal gleich geblieben, auch musikalisch weiter zusammengewachsen?
Songpickers: Wir sehen keine Notwendigkeit, unsere Gruppe personell zu verändern, das eine Mitglied ist gerade 60 geworden, das andere strebt die 70 an, aber unser Jungbrunnen, die Sängerin, hält uns auf Trab. Musikalisch haben wir nicht nur die „Begleitung“ von Liedern mit 3 Akkorden überwunden, wir bewegen uns gerade auf Songs mit 7 bis 9 Akkorden zu. Neben den Balladen haben wir auch rockige Titel in unserem Gesangbuch aufgenommen.
Es gab eine erste CD, werden weitere folgen?
Songpickers: Diese CD aus dem Jahr 2009 war eine Demo-CD. Gedacht für nette Menschen, die uns an ihrem Geburtstag oder bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung spielen lassen wollen, aber vorher noch wissen sollen, was und wie wir denn so spielen. Daneben gibt es Mitschnitte aus den Übungsstunden. Die haben aber nur die Aufgabe, Fehler zu erkennen. Es wird keine CD geben, die der geneigte Fan kaufen kann.
Was dürfen die Gäste vom Jubiläumskonzert erwarten?
Songpickers: Sie dürfen einen Querschnitt vom Wiegenlied von Gershwin (Summertime) bis zum vertonten Gedicht von Frau Rauchfuß (Das Fenster) hören, allerdings in einer eigenen Version und mit richtigem Text.
Was möchten die Songpickers noch musikalisch erreichen?
Songpickers: Unser Ziel ist nicht die Vorgruppe bei Konzerten von Stars zu werden. Wir haben Spaß an unserem Hobby Musik, möchten weiter alte Songs ausgraben und nach unseren Ideen bearbeiten.
Welche Songs mag die Gruppe von sich besonders gerne?
Songpickers: Summertime (Wiegenlied vom Gershwin und „Somewhere Over The Rainbow“, weil wir da so schön zupfen können) und „Let It Be Me“. Bei den Everly-Brothers bekommen wir immer Gänsehaut. „Frag den Abendwind“, weil Frau F. Hardy in unserer Jugend mal das Bravo-Girl war.
Welche Auftritte in den vergangenen Jahren bleiben in der Gruppe unvergessen?
Songpickers: 2004 haben wir unserer Malerfreundin Erika Diemer bei einer Vernissage in einer Kirche in Stuttgart-Mönchfeld geholfen. Es war ein wunderbares Licht in dieser modernen Kirche, eine wunderbare Akustik und ein wunderbares Publikum.
Wie geht es weiter, was plant die Gruppe für die nächsten Jahre?
Songpickers: Wir werden weiter nach alten Songs suchen und vielleicht ist ja nach 10 Jahren endlich die Zeit angebrochen, eigene Texte und Melodien zu machen. Wir werden sehen. Auf unserer Wunschliste stünde ein kleines Konzert mit anderen Untertürkheimer Musikern auf dem Alten Friedhof - ach das wäre schön.
TIPP: Sa 22.10.2011 um 20 Uhr Kabarett mit 1001-Krach
Sa 20 Uhr in der Dürrbachklause Hedelfingen: Lieber wach als überwacht - Eintritt 8 EUR www.1001Krach.de
Am Sonntag 23.10.2011 - Start am Leonhard-Schmidt-Platz in Untertürkheim um 14 Uhr
Anmeldung an Tel. 0711-331240 mehr zu Leonhard Schmidt - hier
SCHON GEHÖRT? - Erst fair einkaufen, dann sich überraschen lassen
UNTERTÜRKHEIM -Fairhandelsprodukte & Wein
Michael Alexander Schmückle eröffnete im Oktober 2010 ein Geschäft für fair gehandelte Produkte im 1. Stock der Buchhandlung Roth. Inzwischen konnte er sich mit seinem Ladengeschäft in Untertürkheim erfolgreich etablieren.
Zum einjährigen Jubiläum hat er sich eine kleine Besonderheit nach dem Einkauf von Fairen Produkten bei ihm am Freitag, 21. Oktober ausgedacht. Nähere Informationen werden im Schaufenster rechtzeitig bekannt gegeben, man darf sich überraschen lassen!
Beim Flegga-Treff am So 23.10.2011 bei Fairhandelsprodukte & Wein
Lesung in schwäbischer Mundart mit dem aus SWR 4 bekannten Autor Helmut Mattern aus Zuffenhausen - Beginn 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr im ersten Stock bei Michael Alexander Schmückle
im Haus Buch Roth in der Augsburger Str. 360 Helmut Mattern(links) und Kollege Herbert Schneider - Foto: Enslin
UNTERTÜRKHEIM - Fairhandelsprodukte & Wein -
Michael Alexander Schmückle
Fairhandelsprodukte & Wein von Michael Alexander Schmückle
im Hause “Roth"- Buch&Papier (im 1.Stock) Fairhandelsprodukte & Wein
Michael Alexander Schmückle
Augsburger Str. 360
70327 Stuttgart - Untertürkheim
Tel. 0711 34271338
FAX 0711 34271339
Michael A. Schmückle hat vor einem Jahr sein Fachgeschäft für Fairhandelsprodukte & Wein eröffnet und sich mit seinem attraktiven Sortiment etabliert.
16.4.2011 - Ein halbes Jahr „Fairhandel & Wein Schmückle“
Untertürkheim (mk) - Vor einem halben Jahr hat Michael A. Schmückle sein Fachgeschäft für „Fairhandelsprodukte & Wein“ im ersten Stock der Buchhandlung Roth, Augsburger Straße 360, eröffnet und sich mit dem attraktiven Sortiment etabliert.
Nur fair gehandelte Produkte finden sich in den Regalen: Gewürze, Kaffee, handgeschöpfte Schokolade, Tees, Ketten und kunsthandwerkliche Produkte aus aller Welt.
Angefertigt werden die Waren - wie die herrlichen Taschen aus Madagaskar - von Kooperativen. Mit dem Erlös finanzieren sie Bildungsprojekte oder bauen nachhaltige Strukturen in ihren Ländern auf. Die hochwertigen Waren sind ökologisch produziert.
Im Nebenraum bietet Schmückle zudem ausgesuchte Weine der Weinmanufaktur Untertürkheim und des Collegiums Wirtemberg an.
Zum Halbjahresjubiläum lädt Schmückle am Schmetterlingsfest-Sonntag zu einer Brotaufstrichverkostung.
Flegga-Treff Untertürkheim am So., 23.10.2011 von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag mit besonderen Aktionen im Ortszentrum
Der Ort lädt ein zum Shoppen, Bummeln, Mittagessen, Kaffeetrinken.
Ein jährliches Event: Die "Gaudi-Olympiade". Bereits um 11.15 Uhr Autogrammstunde der Geschwister Hoffmann am Stand der Untertürkheimer Zeitung in der Widdersteinstr. um 13.30 Uhr liest Helmut Mattern knitze schwäbische Mundartgeschichten bei Michael Alexander Schmückle, Fairhandelsprodukte & Wein, im 1 Stock der Buchhandlung Roth.
um 14.00 Uhr Gaudi Olympiade vor dem Bahnhof.
Desweiteren präsentieren sich:
Untertürkheimer Handwerker, die AOK mit Gesundheitstipps, das Autohaus Krautter mit neuen Fordfahrzeugen, die Brenner Busch mit edlen Weinbränden, die Feuerwehr mit Wurst vom Grill und neuem Wein, Iffland mit Infos zum besseren Hören, Herr Vees mit Süßwaren aller Art und Frentz-Touristik mit Reiseinfos und die Gärtnerei Blumen Kumfert dreht das Glücksrad. -
Den Storchenmarkt verzaubert ein Zauberer während Sie Ihre Maultaschen vom Maultaschenwagen verspeisen.
Ausstellung in der GALERIE Obere Apotheke Untertürkheim
Thomas Weber - Keramische Skulpturen bis 12.12.2011
Thomas Weber - Plastiken -Skulpturen - Zeichnungen Am Sonntag (Flegga-Treff), 23.10.2011 ist die Ausstellung von 11 – 18 Uhr geöffnet
Die Ausstellung Keramische Skulpturen geht bis 12.12.2011 und ist donnerstags von 17 – 22 Uhr geöffnet.
Wo: Thomas Breier - Andrea Warth - Großglockner Straße 43 - Untertürkheim
Manufakturtag So 23.10.2011 von 12-17 Uhr - Willkommen im Reich der Sinne
Die Weinmanufaktur lädt Sie ganz herzlich ein mit uns gemeinsam in schönen Dingen zu schwelgen und handgemachte Leckereien zu genießen. Edle Pralinen, erlesene Wild- und Schafspezialitäten, Hochprozentiges aus heimischen Früchten und feine Biospezialitäten verwöhnen den Gaumen. Hochwertige Gläser, liebevoll gefertigter Schmuck, schicke Mode und elegante Möbel aus Holz schmeicheln dem Auge. Und das alles garantiert mit viel Liebe und in Handarbeit gefertigt.
Abgerundet wird das Vergnügen mit erlesenen Weine der Weinmanufaktur. Diese können Sie im Verkaufsraum an unserer Aromenbar ganz neu entdecken.
Tiefe Einblicke - bleibende Eindrücke erhalten Sie erstmalig bei zwei Kellerführungen - Beginn: 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
Manufakturtag - So., 23. Okt. 2011 ab 12 Uhr bis 17 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim - Eintritt frei
Herbstbrunch am So 23.10.2011 im CAFE RATZ
Der letzte Frühstücksbrunch 2011 des CAFE RATZ findet am Sonntag, den 23.10.2011 von 11-14.30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus in der Margaretenstr. 67 statt. Neben dem bekannten großen, reichhaltigen Frühstücks-Büffet mit herbstlichen Gerichten und einem Kinderbetreuungsangebot (mit Kletterwand und „Kinderzimmer“ - bei trockenem Wetter mit dem Spielmobil im Freien) sorgt Christoph Bubeck, der „StuttgArtist aus Benztown“ für den musikalischen Brotaufstrich.
Christoph Bubeck wurde 1977 in Stuttgart geboren. Noch zu Schulzeiten war er Gründungsmitglied der Rockband „feelyoung“, mit der über 300 Konzerte von Ravensburg bis Kiel spielte. Auf der Bühne kennen sich Bubeck und seine musikalischen Mitstreiter aus. Seit über 15 Jahren spielen sie mit diversen Bands zusammen und können mehr als 500 Konzerte in ganz Deutschland vorweisen. Mit Marcel Engler (Trompete, Klavier, Percussion) und Flo Länge (Gitarre, Percussion) hat sich Bubeck Verstärkung geholt. Infos und Probehören auch unter www.stuttgartist.de. Der Eintritt für „Music & Breakfast“, so der Titel der Veranstaltung, beträgt 8,50 €. Im gibt’s die Karten für 8,- €, der VVK läuft bis zum 21.10.11 nur direkt im KJH CAFE RATZ. Kinder von 6-12 Jahren bezahlen 4,- €, der Eintritt für unter 6-jährige ist frei! Infos über unter Tel. 3365234-0 oder unter www.caferatz.de!
Vier Millionen Euro für neue Kindertagesstätten in Uth.
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 20.10.2011 Am Alten Friedhof ist ein Neubau geplant - Einrichtung in der Sattelstraße wird erweitert
Die Stadtverwaltung geht die Missstände in der Kinderbetreuung
in Untertürkheim massiv an. Insgesamt knapp vier Millionen
Euro sollen für neue Kindertagesstätten im Stadtbezirk
investiert werden. An Stelle des alten Hauses Großglocknerstraße 49
bis 51 am Alten Friedhof soll ein Neubau entstehen, die
Einrichtung in der Sattel- und Fiechtnerstraße wird deutlich erweitert.
Hingegen muss für das „Storchennest“ in der Ötztaler Straße
noch ein neues Konzept erstellt werden.
Der Kindergarten in der Sattelstraße 73 wird erweitert. Ein Anbau auf dem angrenzenden nicht mehr genutzten öffentlichen Spielplatz bietet in Zukunft Platz für drei Gruppen mit 45 Plätzen für Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.
Von Alexander Müller
Eine ungewöhnliche Vorlage bekamen die
Bezirksbeiräte am Dienstagabend ausgehändigt. Entgegen der sonst
üblichen Regeln, wird
in dieser nicht nur ein Bauvorhaben beschrieben, sondern sind
gleich drei zusammengefasst. „Wir wollten nicht jedes Projekt
einzeln betrachten, sondern für den gesamten Stadtbezirk ein
umfassendes Bild erstellen“, erklärte Eberhard Koning vom Amt
für Liegenschaften und Wohnen. Möglich machte dies die
Zusammenarbeit von Jugend-, Hochbau- und eben Liegenschaftsamt. Das
ist auch wichtig. „Schließlich ist der Fehlbedarf an
Betreuungsplätzen im Stadtbezirk gravierend“, weiß Bezirksvorsteher
Klaus
Eggert. Der Versorgungsgrad bei Kinder im Alter von null bis drei
Jahren beträgt lediglich 19 Prozent. Um die stadtweit angestrebten
50 Prozent zu erreichen, fehlen 137 Plätze. Bei den Drei- bis
Sechsjährigen liegt der Versorgungsgrad bei 90 Prozent. Allerdings
ist in den kommenden Jahren mit steigenden Kinderzahlen zu
rechnen, daher besteht ein Bedarf von weiteren zwei Gruppen.
Umfassendes Bild für Stadtbezirk
Zumindest einen Teil des Bedarfs sollen nun die
geplanten Bauvorhaben decken. Für 1,86 Millionen Euro soll ein Neubau am
Alten
Friedhof entstehen. Das marode städtische Gebäude in der
Großglocknerstraße 49 bis 51 wird dafür abgerissen. In dem zweistöckigen
Haus sollen zwei Gruppen für 30 Kinder im Alter von null bis sechs
Jahren untergebracht werden. Für den Außenbereich wird
ein Teil des öffentlichen Spielplatzes auf dem Alten Friedhof
genutzt. „Wir werden mit den vorhandenen Strukturen sehr gemäßigt
umgehen“, versprach Alexander Hofmann vom Hochbauamt.
Das marode städtische Gebäude in der Großglocknerstraße 49 bis 51 am Alten Friedhof soll einem Neubau weichen.
Auch im Bereich des Kindergartens an der Sattel-
und Fiechtnerstraße wird für die Erweiterung in den öffentlichen Raum
eingegriffen.
Allerdings wird der angrenzende öffentliche Spielplatz nicht mehr
genutzt. Bereits vor Jahren hatte der Bezirksbeirat daher
einer möglichen Nutzung für die Erweiterung des Kindergartens
zugestimmt. Die jeweils eingruppigen Einrichtungen in der Sattelstraße
73 und in der Fiechtnerstraße 47, dem ehemaligen Bäderhaus, seien
nicht wirtschaftlich zu betreiben. Die Planungen sehen vor,
den Kindergarten in der Sattelstraße für 2,12 Millionen Euro zu
erweitern. „Das Gebäude aus dem Ende der 1930er-Jahre ist
sehr schön und die Erzieherinnen fühlen sich sehr wohl“, weiß
Hofmann. Daher soll dieses in seiner jetzigen Form bestehen
bleiben. Auf dem angrenzenden Spielplatz soll ein zweigeschossiger
Neubau entstehen, der durch einen Verbindungsgang dem alten
Gebäude angeschlossen ist. So soll in Zukunft eine dreigruppige
Kindertagesstätte für 45 Kinder im Alter von null bis sechs
Jahren entstehen. Ein weiterer Vorteil: Durch den Erweiterungsbau
würde auch eine Art Mehrzweckraum für das Wohngebiet entstehen,
der unabhängig vom Kindergarten für andere Veranstaltungen genutzt
werden könnte. Vorläufig soll aufgrund des großen Bedarfs
auch die Einrichtung in der Fiechtnerstraße in ihrer jetzigen Form
erhalten bleiben. „Langfristig will das Jugendamt den Standort
aber aufgeben“, betonte Hofmann.
Neue Planung fürs „Storchennest“
Hingegen eine Neuplanung ist für die
Kindertagesstätte „Storchennest“ in der Ötztaler Straße nötig. Die
Sanierung des Gebäudes
Nummer 13 war bereits beschlossene Sache, die nötigen Gelder von
2,79 Millionen Euro im laufenden Doppelhaushalt bereit gestellt.
Allerdings erwies sich auch der bauliche Zustand des Hauptgebäudes
Nummer 11 als nicht mehr sanierungsfähig, zudem sind die
Innenräume für eine Kindertagesstätte ungeeignet. Durch einen
Neubau der beiden Häuser hätten aufgrund der Platzvorgabe maximal
sechs Gruppen entstehen können. „Das Jugendamt möchte aber acht
Gruppen für diesen Standort“, erklärte Hofmann. Nun bestehen
Überlegungen, auch Bereiche der angrenzenden Außenstelle der
Wilhelmsschule in die Planungen mit einzubeziehen. „Das gesamte
Carré gehört der Stadt, es macht Sinn, eine neue für den Schul-
und Kindergartenbedarf aller drei Gebäude zu erarbeiten“,
betonte Hoffmann. Die nötigen Gelder in Höhe von 80 000 Euro
werden ebenso wie die vier Millionen Euro für beiden anderen
Standorte im Doppelhaushalt angemeldet. Die bereits vorhandenen
2,79 Millionen für den Neubau des „Storchennests“ sollen für
diese Projekte verwendet werden.
Von den Untertürkheimer Bezirksbeiräten
erhielten die Projektverantwortlichen uneingeschränkte Unterstützung,
wenngleich Klaus
Hecht (SPD) bemängelte, dass trotz aller Anstrengungen noch nicht
der komplette Bedarf gedeckt werden könnte: „Wir sind noch
nicht bei dem, was wir brauchen“. Hingegen vor allem von der Idee
eines Mehrzweckraums für das Wohngebiet in der Sattelstraße
zeigte sich Andrea Mathiasch (CDU) angetan: „Es ist eine
Einrichtung, die bislang eindeutig fehlt.“
Für das „Storchennest“ in der Ötztaler Straße ist eine komplette Neuplanung nötig. Fotos: Müller
Baulücke im Untertürkheimer Wallmergebiet wird geschlossen
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 12.10.2011: Am Fuße der Weinberge entstehen vier Doppelhäuser für preiswertes Wohnen
(ale) - Eine der letzten Baulücken im Wohngebiet Wallmer wird derzeit geschlossen. Am Fuße der Weinberge in der Sattelstraße entstehen acht Doppelhaushälften für preiswertes Wohnen. Bis Herbst kommenden Jahres sollen laut dem Bauträger die Familien einziehen können.
Wo bislang die letzten Weinreben zwischen Scherrenstraße und Wallmergebiet standen, ist nun die rege Bautätigkeit nicht zu übersehen. Denn zwischen dem Hochbunker und der weiterführenden Bebauung in Richtung Ortskern klaffte bislang eine Lücke, die für den Weinbau genutzt wurde. „Es bot sich an, diese zu schließen“, weiß Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Schließlich verfügt der Stadtbezirk über keine Neubauflächen, und die Erschließung durch die Sattelstraße war bereits vorhanden. Deshalb entschied sich die Stadt dafür, das Gelände zu kaufen und ohne weiteren Bebauungsplan - der für das Gebiet bereits besteht - für preiswertes Wohneigentum zu nutzen. „Der Bedarf ist groß und so können junge Familien mit Kindern im Stadtbezirk ein neues Zuhause finden“, freut sich Eggert.
Das bestätigt der stellvertretende Leiter des Liegenschaftsamtes, Erhard Brändle: „Bereits sechs der acht Doppelhaushälften sind verkauft.“ Schließlich sei die Lage unmittelbar angrenzend an die Weinberge und die Nähe zum Ortskern einfach wunderschön. In den Genuss der Förderung für preiswertes Wohnen kommen junge Familien mit mindestens einem Kind im Alter unter 18 Jahren, die ein bestimmtes Jahreseinkommen nicht überschreiten. Die Stadt bezuschusst dabei einen Teil des Grundstückspreises. „Zwei Doppelhaushälften sind noch zu haben“, betont Brändle.
Die vier Gebäude werden von der Sattelstraße erschlossen. Die Häuser schmiegen sich an den Hang. Jede Doppelhälfte verfügt über eine eigene Garage. Darüber entsteht eine großzügige Terrasse, an die sich zwei Kinderzimmer anbinden. Im ersten Stock befindet sich der offizielle Eingang, der auf der Hangseite liegt. „Dort sind das Wohn-, Esszimmer und Küche sowie ein Balkon untergebracht“, erklärt Rüdiger Schmidt vom Bauträger Geiger & Partner. Im zweiten Obergeschoss sind das Schlafzimmer, Bad und ein weiteres Kinderzimmer. Die Doppelhäuser mit einer Wohnfläche von 136 Quadratmetern werden in Vollwärmeschutz-Bauweise erstellt. Zudem sind sie mit einer Gaszentral-Brennwert-Therme sowie einer Solaranlage für die Warmwasserunterstützung ausgestattet. „Sie entsprechen den modernsten Anforderungen der Umwelttechnik“, weiß Schmidt. Bis zum Herbst kommenden Jahres sollen die Familien einziehen können.
Bewerbungen für Jugendratswahl 2012 ab sofort möglich
Im Frühjahr 2012 werden in den Stuttgarter Stadtbezirken die Jugendräte neu gewählt. Ab sofort können Jugendliche sich als Kandidaten aufstellen lassen. Die Frist läuft bis zum 25. November 2011.
Wenn sich ausreichend Kandidaten finden, wird zwischen 16. Januar und 3. Februar 2012 gewählt. Gewählt wird an den Stuttgarter Schulen, den Jugendhäusern oder per Brief.
Der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, Werner Wölfle: "Einmischen lohnt sich! Sowohl für die Jugendlichen, die am praktischen Beispiel lernen können, was Politik bedeutet und wie kommunale Entscheidungen zustande kommen. Es lohnt sich aber auch für die Gesellschaft, die auf die Impulse der Jugendlichen nicht verzichten kann." Und weiter: "Jeder Jugendliche, der am letzten Wahltag zwischen 14 und 18 Jahren alt ist, hat aktives und passives Wahlrecht. Die Nationalität spielt keine Rolle, jedoch müssen die Jugendlichen seit mindestens drei Monaten im jeweiligen Stadtbezirk wohnen. Im Jugendrat vertreten die Gewählten zwei Jahre lang die Interessen der Jugendlichen gegenüber dem Gemeinderat, dem Oberbürgermeister, den Bezirksbeiräten und der Stadtverwaltung."
In der laufenden Amtszeit haben die Jugendräte vieles für einzelne Bezirke und für das gesamte Stadtgebiet erreicht. "Wir haben uns für die Erweiterung des öffentlichen Nachtverkehrsangebots in Stuttgart, für mehr legale Möglichkeiten für Graffitikünstler in den Stadtbezirken oder die Einrichtung einer Downhill-Strecke engagiert. Außerdem haben wir eine Youth Bank gegründet. Diese von uns verwaltete ‚Stiftung' fördert Projekte von Jugendlichen", sagen die Jugendräte Cara Nemelka und Sergio Oliveira.
Um genügend Jugendliche für eine Kandidatur zu gewinnen, nutzen die Jugendräte verstärkt das Internet. So wurde die Homepage www.jugendrat-stuttgart.derunderneuert und eine Facebook-Seite ("Jugendrat Stuttgart") erstellt. Zudem planen die Jugendräte im Vorfeld der Wahlen Werbeaktionen in den Schulen.
Ergebnisse des Jugendhearings werden vorgelegt
Im Februar diskutierten beim dritten Stuttgarter Jugendhearing rund 100 Jugendliche und Stadträte über alles, was die Jugend bewegt. Vereinbart wurde ein gemeinsamer Fahrplan zur Lösung der angesprochenen Themen. Die Ergebnisse werden am Mittwoch, 19. Oktober, 18.30 Uhr vor dem Panoramafenster des Stuttgarter Rathauses, 4. OG, vorgestellt.
Auf der Agenda stehen der Wunsch nach einer Downhill-Strecke von Degerloch nach Heslach, die Forderung eines ausgeweiteten Nachtverkehrsangebots, die vertiefte Diskussion zu Bildungsfragen oder die verbesserte Vorbeugung von Jugendgewalt durch soziale Integration.
www.stuttgart.de - Freitag, 14.10.2011
Abschied von Pfarrer Albrecht Heim
UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 12.10.2011 : Wichtige Übergangszeit in Stadt- und Wallmergemeinde gestaltet
(mk) - Er hat nur wenige Monate in der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde gewirkt, aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Pfarrer Albrecht Heim, der nach dem Abschied von Pfarrer Matthias Frasch, interimsweise die Geschicke der großen Gemeinde leitete, wird am Sonntag, 16. Oktober, verabschiedet. Er übernimmt ab 1. November eine Gemeinde in Herrenberg.
Obwohl von Beginn seiner Untertürkheimer Zeit sowohl für ihn als auch für die Gemeindemitglieder feststand, dass Heim nur vorübergehend die Geschäfte im Pfarramt der Stadt- und Wallmerkirchengemeinde übernehmen wird, fällt Beiden der Abschied schwer. Im Frühjahr hatte Dekan Schultz-Berg den 49-jährigen Theologen mit der Stellvertretung des Pfarramts betraut. Er sollte die Zeit bis zur Wahl des neuen Pfarrers überbrücken. Die Kandidaten werden momentan gesichtet. Heim hatte sich auf eine andere Pfarrstelle in Herrenberg Ost beworben und ist gewählt worden. „Ich wollte aus persönlichen Gründen in den Raum Böblingen/Tübingen. Meine neue Pfarrstelle hat Schwerpunkte im Bereich Seelsorge und Ökumene“, berichtet Heim. Themen, die ihm am Herzen liegen. Schließlich war er von 2006 bis 2008 in Südbrasilien tätig und arbeitete anschließend beim landeskirchlichen Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung. Dementsprechend setzte er auch in den Monaten, die er in Untertürkheim wirkte, Akzente im Bereich internationaler Ökumene. Ein Theologe aus Palästina und ein afrikanischer Pfarrer waren in Untertürkheim zu Gast. „Die Wochen in Untertürkheim waren für mich eine wichtige und schöne Zeit“, dankt Heim für die herzliche Aufnahme. Es habe ihn erstaunt, wie stark der Stadtbezirk und die Gemeinde noch durch den Weinbau geprägt sind.
So habe er bei Weinveranstaltungen wie der Weintour einen Gottesdienst abhalten dürfen. Zum 1. November beginnt für ihn nun jedoch ein neuer Abschnitt. Da seine Investitur in Herrenberg bereits am 23. Oktober gefeiert wird, wird Heim seinen letzten Gottesdienst in Untertürkheim am kommenden Sonntag abhalten. Der Gottesdienst mit dem Kindermusical „Himmelsgeschenke“ wird um 9.45 Uhr in der Wallmerkirche beginnen. „Anschließend hat die Gemeinde die Gelegenheit, sich bei einem Ständerling von Albrecht Heim gebührend zu verabschieden“, sagt Stefan Glöckler. Der stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende geht davon aus, dass der neue Pfarrer oder die neue Pfarrerin Anfang kommenden Jahres ins Amt eingeführt wird.
Untertürkheim: Drei bislang unbekannte Männer haben heute am Montag (10.10.2011) gegen 00.00 Uhr
einen 17-Jährigen durch einen Messerstich verletzt.
Der junge Mann war auf dem Weg nach Hause, als er auf einem Spielplatz bei der Wilhelmsschule von drei jungen Männern aufgefordert wurde stehen zu bleiben.
Die drei Männer schlugen unvermittelt auf den 17-Jährigen ein. Dieser wehrte sich mit einer Thermoskanne die er einem der Angreifer auf den Kopf schlug. Auf der Flucht stellte der junge Mann fest, dass er eine Schnittverletzung am Oberkörper hatte, die ambulant versorgt werden musste. Alle Täter sind zirka 20 Jahre alt und vermutlich Deutsche. Der Haupttäter ist zirka 185 Zentimeter groß, hat eine kräftige Statur und war mit einem schwarzen Kapuzenshirt bekleidet.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 8990-5461 in Verbindung zu setzen.
Quelle: www.polizei-stuttgart.de
Ab 1.10.2011 neuer Wirt im TBU Untertürkheim
ab 01.10.2011 im Vereinsheim des TBU Christo´s Öffentliche Gastschänke im TBU Vereinsheim
Christos Sismanidis
Württembergstraße 121 -
70327 Stuttgart
Telefon 0711/33 06 00
info@christos-gastschaenke.de www.christos-gastschaenke.de
Öffnungszeiten: täglich 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr, warme Küche bis 22.00 Uhr
Neuer Wirt im TBU-Vereinsheim
Untertürkheim (ale) – Seit 1988 ist Christos Sismanidis in der Gastronomie tätig: Zunächst in der Iinnenstadt im Restaurant Da capo, verschlug es ihn über Plattenhardt nach Untertürkheim. Seit wenigen Tagen hat er das Vereinsheim des TB Untertürkheim im Gehrenwald übernommen. In Untertürkheim ist er kein unbekanntes Gesicht. Zehn Jahre lang führte er das la Strada in der Augsburger Straße.
Natürlich gibt es daher die bekannte Pizza und Pasta. Auch schwäbische und griechische Spezialitäten werden geboten. Sismanidis steht für eine gut bürgerliche Küche. „Wir wollen die Qualität bieten, die die Besucher erwarten. Wollen das Vertrauen der Gäste gewinnen.“ Der 47-jährige Untertürkheimer will anspruchsvolle Gastlichkeit für Besucher und Vereinsmitglieder bieten. neben dem Gastraum bietet der Saal mit 200 Plätzen genügend Raum für alle Arten von Familienfeiern und versammlungen. Zudem lockt die neu gestaltete Gartenwirtschaftmit traumhaftem Blick auf die Weinberge. neben einer Wochenkarte mit einem preiswerten Mittagstisch gibt es Kaffee und Kuchen.
Das TBU-Vereinsheim, Württembergstraße 121, Telefon 33 06 00. hat täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet,
Warme küche gibt es von 11 bis 15 und 17 bis 22 Uhr.
Bisher im TBU - Vereinsheim - ab Samstag im
Gasthof Adler - Einladung zur Eröffnungsfeier am Sa. 8.10.2011 ab 17:30 Uhr
„Die gute Stube” im Adler in der Großglocknerstr. 25
70327 S-Untertürkheim -Tel. 07 11/97 96 96 75
info@diegutestube.name - www.diegutestube.name
Es ist soweit, der Adler eröffnet wieder. Am Samstag, 8. Oktober ab 17.30 Uhr laden wir Sie zu einem Getränk und Fingerfood-Buffet ein. Zukünftig bieten wir Ihnen mediterrane und deutsche Küche. Ausschank von Weinen aus der Region und Bier vom Fass.
Wir haben von Dienstag bis Samstag ab 17 Uhr und
Sonntag von 11–22 Uhr für Sie geöffnet.
Montag ist Ruhetag. Gerne öffnen wir unsere Türen auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten für Ihre Festlichkeiten bis 80 Personen. Es stehen auch Nebenzimmer für 40 und 25 Personen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch -
Eva Kotsoglou & Kosta Tsakaris
Helmut ZAIß - BESEN - Weinfest auf dem Weinhof am Wirtemberg
noch bis So 9. Oktober täglich ab 11 Uhr geöffet - am 2.10. + 3.10. 2011 mit Musik
Württembergstraße 48
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- d'Besa am Kelterplätzle öffnet wieder am Di. 18. Oktober 2011 ab 11 Uhr, Sa ab 14 Uhr, im Okt. sonntags von 12-19 Uhr geöffnet - Mo Ruhetag
Untertürkheimer Zeitung 1.10.2011
(ale) – An Bahnhöfen, Bundesstraßen oder in Innenstädten strahlt sie die Passanten an: Sonja Beck ist das neue Gesicht des Württemberger Weins. Die Aufsichtsratsvorsitzende derWeinmanufaktur Untertürkheim steht Modell für die neue Werbekampagne der Weingärtnergenossenschaften Württemberg (WWG). ... mehr hier...
Ein Nachmittag für die ganze Familie am So 9.Oktober 2011 Kinderkleider- und Spielzeug-Flohmarkt im CAFE RATZ
Am Sonntag, den 09.Oktober 2011 findet bereits zum 8. Mal die Kinderkleiderflohmarkt- Kooperation zwischen dem Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ und der Tageseinrichtung für Kinder „Storchennest“ in Untertürkheim statt. Unter Beteiligung vieler engagierter Eltern und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen wird von 14.00 bis 16.30 Uhr ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Neben dem Hallenflohmarkt mit zahlreichen Ständen wird ein vielfältiges Kinder- Mitmachprogramm angeboten. Bei trockenem Wetter baut das Spielmobil MOBIFANT seine Spielgeräte im Freien auf und in jedem Fall steht der Kinderbereich des CAFE RATZ unter Betreuung der Erzieherinnen der Tageseinrichtung „Storchennest“ zur Verfügung. Für das leibliche Wohl von Eltern und Kinder sorgt der Kuchenverkauf des Storchennests, Kaffee und Getränke bietet das Jugendhaus an. Also: Spiel, Spaß und Gaumenschmaus für Groß und Klein! Wer sich mit einem Verkaufsstand anmelden möchte, kann dies telefonisch nur unter 216-91084 im „Storchennest“ tun. Ein Stand besteht aus einem Biertisch, den der Veranstalter zur Verfügung stellt. (Das Mitbringen von Kleiderständern ist aus Platzgründen nicht möglich!) Der Anmeldepreis beträgt 5.- € pro Tisch und eine Kuchenspende (möglichst mit Obst!). Profi-Verkäufer können sich nicht anmelden! Die Veranstaltung findet im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67 in Stuttgart-Untertürkheim statt.
Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg
Nächster Öffnungstermin: 1.4.2012
So 1.4.2012, 11-16 Uhr - Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseums
Untertürkheim / Rotenberg -
um 11 und 14 Uhr Führungen durch die Ausstellung
Jeden ersten Sonntag von April bis Oktober 2012 von 14-16 Uhr geöffnet
GIG-BOX- Konzert im CAFE RATZ am Freitag, den 14.10.2011
Die Konzertreihe GIG BOX - Konzerte wie im Wohnzimmer - setzt auf das Motto „klein, aber fein“ und stellt vor allem junge Bands aus Stuttgart und näherer Umgebung vor. Das nächste Konzert im Rahmen der Konzertsaison im Kinder und Jugendhaus CAFE RATZ (Margaretenstr. 67 in Stuttgart-Untertürkheim) findet am Freitag, den 14.10.2011 statt. Es spielen die beiden Bands: Luxusmüll (Alternative/ Punk/ Rock) und Viller Alk-Frei (Alternative/ Punk/ Rock) Über die Bands:
Luxusmüll (http://www.myspace.com/luxusmuellrockt) Luxusmüll sind drei Jungs und eine nette Frontfrau aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Mit ihrer Musik treffen sie immer den richtigen Nerv. Gefühlvolle Songs wechseln sich mit originellem Rock ab – alles mit deutschen Texten. Luxusmüll nennt das Ganze dann „deutschsprachigen alternativen Punkrock“. Und irgendwie ist das auch alles in ihre Musik enthalten. Die vier Stuttgarter wirken echt in dem was sie spielen. Die verschiedenen Typen bringen verschiedene Ideen mit, welche im Proberaum ihre Vollendung finden. Das unterscheidet ihren Sound von der Vielzahl anderer DeutschrockBands.
Viller Alk-Frei (http://www.myspace.com/villeralkfrei) Für eine Veranstaltung wollte Jan im März 2010 eine "Live-Background-Band" zusammentrommeln. Geklappt hat es aufgrund der knappen Vorbereitungszeit nicht, aber die angesprochenen Akteure trafen sich trotzdem weiterhin regelmäßig. Zwei Monate später waren drei Coversongs im Repertoire der Band herangewachsen. Ab hier Für eine Veranstaltung wollte Jan im März 2010 eine "Live-Background-Band" zusammentrommeln. Geklappt hat es aufgrund der knappen Vorbereitungszeit nicht, aber die angesprochenen Akteure trafen sich trotzdem weiterhin regelmäßig. Zwei Monate später waren drei Coversongs im Repertoire der Band herangewachsen. Ab hier begannen die Mitglieder allmählich, an eigenen Ideen zu schrauben. So entstand bis Herbst 2010 eine beschauliche Anzahl an selbst komponierten Songs. Vor Ihrem Bühnendebut am 11.12.2010 im Jugendzentrum Winnenden wechselten Sie noch den Schlagzeuger. Sven ersetzte nun Matze. Mit voller Spannung und großer Freude erwarten wir nun den Auftritt und das Feedback von allen.
Rockabilly & Wine in der Weinmanufaktur am 4.11.2011
Nach den großen Erfolgen der bisherigen Soirées erwarten Sie am Fr 4.11.2011 unser Boogie-Workshop, Weinprobe und Tanzparty.
Wunderbare Sounds von Johnny Cash bis zu Elvis und aktuelle Musik von z.B. den Baseballs oder Dick Brave & the Backbeats werden diesen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Tauchen sie tänzerisch und musikalisch ein in die Welt des Rock' n Roll.
In unserem kleinen Boogie-Workshop (auch für Beginner!) lernen Sie sich auf einfache Art und Weise zu dieser einzigartigen Musik zu bewegen. Natürlich begleitet von einer kleinen Weinprobe und leckerem Essen (nicht im Preis enthalten).
Die Weinmanufaktur Untertürkheim und Ihr TBS-Team freuen sich auf einen ganz besonderen Abend mit Ihnen.
Info und Anmeldung bitte in der Weinmanufaktur oder der ADTV Tanzschule Burger-Schäfer.
Wir würden uns freuen mit Ihnen gemeinsam das Tanzbein zu schwingen.
inkl. Boogie-Workshop / "Rockabilly und Wine" / Tanzparty
Vorherige Anmeldung erforderlich! Begrenzte Teilnehmerzahl
Freitag, den 4. Nov. 2011Um 19.30 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim
25.9.2011 - Vor ca. 400 Gästen wurde das Esslinger Dulkhäusle mit einer Lesung von Schauspieler Sebastian Kowski aus seinen Werken feierlich eröffnet. Der Esslinger Oberbürgermeister Dr. Zieger dankte zuvor den beteiligten Handwerkern für ihre kostenlose Arbeit/Baustofflieferungen sowie den Spendern die den Neubau des Dulkhäusles erst ermöglichten. Auch die renovierte Bronzebüste wurde wieder am Haus montiert. Foto: Enslin
Politischer Frühschoppen im Waldheim Gaisburg - Obere Neue Halde 1 - 70186 Stuttgart - www.waldheim-gaisburg.de mit dem Deutschen Freidenker-Verband Vortrag und Diskussion mit Heiner Jestrabek: Albert Dulk am Sonntag 23.10.2011 um 12 Uhr
"Papier ist geduldig" - sagt das Sprichwort -
sehenswerte Ausstellung im Alten Haus in Hedelfingen
vom 5.12.2010 bis 20.2.2011
Geöffnet jeden So von 13-16 Uhr - Eröffnung der Ausstellung am Do. 2.12.2010 um 19:30 Uhr
Ausstellung im Alten Haus Hedelfingen, Heimadener Straße 2
=> Förderverein für eine heimatkundliche Sammlung im Stadtbezirk S-Hedelfingen/Rohracker e.V. www.altes-haus.eu
Untertürkheim – Das neu gegründete „Informationsbündnis Untertürkheim – Zukunft Schiene“ trifft sich morgen 18.11.2010 um 19 Uhr im Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38. Das Bündnis lehnt Stuttgart 21 ab, setzt sich aber auch kritisch mit den Auswirkungen des Alternativvorschlags Kopfbahnhof 21 auf Untertürkheim und das Neckartal auseinander.
Horst Nägele wurde Alfred-Müller-Felsenburg-Preisträger 2010
Horst Nägele, geboren am 29. Mai 1934 in Stuttgart, lebt und arbeitet auf der Insel Fünen/Dänemark. Er war Abiturient des Wirtemberg-Gymnasiums im Jahr 1954.
Der vom LiteraturPortal www.lyrikwelt.de vergebene "Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur" geht in diesem Jahr an den in Dänemark lebenden Autor Horst W. Nägele.
Die Verleihung fand am 14. November 2010 in Hagen statt. Der nicht dotierte "AMF"-Preis wurde bereits zum 22. Mal vergeben und erinnert an den Schriftsteller Alfred Müller-Felsenburg.
Untertürkheim: Bürgerverein spendet Schild
zum 125-jährigen Jubiläum
(mk) UZ 9.11.2010 – Am 10. November 1885 hat Gottlieb Daimler Industriegeschichte geschrieben. Sein Sohn Paul fuhr mit einem motorisierten Reitwagen von Cannstatt nach Untertürkheim. Die Fahrt markiert die Geburtsstunde des Automobils.
Zum 125-Jahre-Jubiläum hat der Bürgerverein Untertürkheim im Beisein von Autor Gunter Haug eine Gedenktafel am Zielort der epochalen Fahrt angebracht. „Wer jetzt am Untertürkheimer Bahnhof steht und die vielen Autos vorbeifahren sieht, ahnt nicht, welche Sensation vor 125 Jahren hier seine Endstation fand“, meint Eberhard Hahn, der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim.
Am 10. November 1885 hatten sich viele Cannstatter und Untertürkheimer entlang der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften aufgereiht. Sie wollten eine Weltpremiere erleben, deren Tragweite die meisten sicherlich nicht erahnten. Der schwäbische Tüftler und Pionier Gottlieb Daimler hatte gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Wilhelm Maybach einen benzingetriebenen Motor entwickelt und in einen dreirädrigen Reitwagen eingebaut.
An jenem 10. November – Schillers Geburtstag – sollte das erste Automobil auf Erprobungsfahrt gehen – und zwar von Daimlers Werkstatt in Cannstatt ins zwei Kilometer entfernte Untertürkheim. Am Steuer des Motorwagens saß der 16-jährige Paul Daimler. Sein Vater hatte sich mit einer Pferdekutsche an den Endpunkt der Fahrt begeben – an den Untertürkheimer Bahnhof.
Der motorisierte Ritt auf dem Gefährt gelang, die epochale Leistung ging als die Geburtsstunde des Automobils in die Geschichte ein. „An dieses historische Ereignis wollen wir mit einer Gedenktafel erinnern“, sagt Eberhard Hahn. Der Bürgerverein hat bereits etliche historisch wichtige Gebäude oder Standorte mit den silbernen Tafeln ausgestattet.
Aus Anlass der Erstlingsfahrt vor 125 Jahren kam nun die neue Tafel hinzu. Zumal – was den Untertürkheimer und ehemaligen Daimlermitarbeiter Hahn ärgert – die Verantwortlichen der Landeshauptstadt das Jubiläum der Pioniertat unbeachtet lassen. Dafür bekam Hahn Beistand von einem anderen Ex-Untertürkheimer, der sich zu einem erfolgreichen Autor entwickelt hat. Rechtzeitig zum Jubiläum hat Gunter Haug seinen historischen Roman über Gottlieb Daimler veröffentlicht. Für den Autor war es deswegen eine Selbstverständlichkeit und Ehre, gemeinsam mit Hahn die neue Tafel an der Fassade der Buchhandlung Roth – also gegenüber dem Bahnhof – anzuschrauben. „Zur Erinnerung an eine Sternstunde der Automobilgeschichte“, waren sich die beiden Untertürkheimer einig.
Foto Kuhn UZ
Am Donnerstag, 11. November, stellt Gunter Haug um 19.30 Uhr seinen Roman „Gottlieb Daimler–Der Traum vom Fahren“ in der Stadtteilbücherei Untertürkheim, Strümpfel- bacher Straße 45, vor.
Das Motorrad wird 125 Jahre alt.
Am Sonntag, 29. August 2010, jährt sich die Patent-Anmeldung zur Erfindung des Daimler Reitwagens im Mercedes-Benz Museum
29. August 2010 - das Mercedes-Benz Museum greift das Jubiläum an diesem Tag zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr in verschiedenen Aktivitäten auf.
„Der Daimler Reitwagen ist Vorreiter der individuellen Mobilität. Er war das erste Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor überhaupt“, berichtet Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Museum. „Die Wenigsten wissen, dass Gottlieb Daimler – kurz bevor er fast zeitgleich mit Carl Benz 1886 das Automobil erfand – den Reitwagen und damit das Motorrad zum Patent anmeldete.“
In Kooperation mit dem Deutschen Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm lädt das Mercedes-Benz Museum Fans und Besitzer historischer Motorräder ein, ihr Zweirad in einer Freiluftausstellung zu präsentieren. Noch bis zum 15. August 2010 werden Anmeldungen per E-Mail unter karsten.blum@neckarsulm.de angenommen. Auf dem Hügel vor dem Museum können Besucher dann am 29. August 2010 faszinierende Motorräder aus 125 Jahren erleben, wie zum Beispiel eine De Dion Bouton 211 Kubikmeter von 1897.
Stargast ist ein Original-Nachbau des Filmfahrzeugs aus Easy Rider: Eine Harley Davidson aus dem Jahr 1987. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Mercedes-Benz Museum im Open Air Kino den Road Movie-Klassiker mit Dennis Hopper. Filmstart ist nach Sonnenuntergang gegen 21.00 Uhr.
Dem Traum vom Fahren geht auch Gunter Haugs Biographie über Gottlieb Daimlers Leben nach. Der Autor präsentiert im großen Saal des Mercedes-Benz Museums erstmalig sein Werk „Gottlieb Daimler – Der Traum vom Fahren“. Die Lesung startet um 11.00 Uhr. Anschließend signiert Haug erste Exemplare. (ampnet/Sm)
STUTTGARTER ZEITUNG Dienstag, den 19. Oktober 2010 Beitragserhöhung: Der Bund der Selbständigen hat in den oberen Neckarvororten ganz schlechte Karten.
Von Annina Baur
Jährlich zehn Euro mehr zu bezahlen hört sich zunächst nicht dramatisch an. Nicht einmal ein Euro pro Monat ist das, kann man argumentieren. Doch mit der Erhöhung des Mitgliedsbeitrags um 25 Prozent hat der Unternehmerverband Bund der Selbständigen (BdS) bei einigen seiner Ortsvereine die Schmerzgrenze erreicht. Für viele örtliche Gewerbevereine bedeutet die Erhöhung, dass sie die Hälfte oder mehr ihrer Mitgliedsbeiträge an den BdS abführen müssen. In Obertürkheim etwa zahlt jedes Mitglied des Handels- und Gewerbevereins 75 Euro pro Jahr. 40 Euro davon gehen derzeit an den BdS, ab Januar erhöht sich dieser Betrag auf 50 Euro. „Da geht die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht mehr auf", sagt Markus Krautter, der Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins Untertürkheim.
Die Gewerbevereine der oberen Neckarvororte Wangen, Hedelfingen, Untertürkheim und Obertürkheim haben sich deshalb entschlossen, aus dem BdS auszutreten. „Vor Ort können wir mit dem Geld mehr für die Unternehmer tun", sagt Albert Mayer, der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Obertürkheim-Uhlbach. Die Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung oder den Weihnachtsmarkt etwa könne sein Verein andernfalls in Zukunft nicht mehr stemmen.
Rolf Armbruster, der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins Degerloch, der mit rund 225 Mitgliedern einer der größten Gewerbevereine in Stuttgart ist, hat diesen Schritt bereits hinter sich: „Wir sind vor Jahren aus dem BdS ausgetreten und das war die richtige Entscheidung." Der BdS nehme seine wichtigste Aufgabe - die Vertretung der Interessen von mittelständischen Unternehmern gegenüber Bund und Land - nicht wahr. „Wir haben einfach nicht gesehen, dass unser Beitrag Früchte trägt", begründet Armbruster den Austritt.
Das Geld, das der Verein seither zusätzlich zur Verfügung hat, verwende man stattdessen vor Ort. Unter anderem sei der Internetauftritt des GHV überarbeitet, eine neue Broschüre über den Verein erstellt und in die Öffentlichkeitsarbeit investiert worden. Eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags hält Armbruster für falsch: „Damit schaufelt sich der BdS sein eigenes Grab."
Wolfgang Becker, der Geschäftsführer des Landesverbands des BdS, glaubt nicht, dass die Austritte Schule machen. Die Beitragserhöhung sei nicht überraschend gekommen und durchaus vertretbar, verglichen mit den Vorteilen, die eine Mitgliedschaft biete: „Der BdS leistet wichtige politische Lobbyarbeit, stellt den Ortsvereinen ein System zur Mitgliederdatenverwaltung zur Verfügung und berät die Vereine zum Beispiel in rechtlichen Fragen oder bei Veranstaltungskonzepten", erklärt Becker einige Vorteile. Nicht zu vergessen seien die Rabatte, die Mitgliedern des BdS bei Versicherungen, Firmen oder den Gema-Gebühren gewährt würden.
Das Problem ist seiner Meinung nach nicht die Beitragserhöhung, sondern die Kommunikation. „Es hapert daran, den Mitgliedern die Vorteile zu vermitteln." Daran wolle er arbeiten: „Wir werden bis zum Schluss um unsere Mitglieder kämpfen", sagt Becker. Mit massenhaften Austritten rechne er aber nicht. Da könnte er sich allerdings irren: „Die Mitgliedschaft im BdS ist bei unseren Mitgliederversammlung immer wieder ein Thema", sagt Andrew Readwin, der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins Bad Cannstatt. Vor zwei Jahren habe sich die Mehrheit der Mitglieder aus Solidaritätsgründen zwar für die Mitgliedschaft ausgesprochen, doch die kritischen Stimmen mehrten sich: „Am 21. Oktober steht das Thema erneut auf der Tagesordnung." Prinzipiell glaubt der Ortsverein Bad Cannstatt, auch aus eigener Kraft seine Interessen vertreten zu können. Bevor eine Entscheidung getroffen werde, wolle man aber die Wahl des neuen Kreisvorstands abwarten. Der bisherige Vorsitzende Rolf Zeeb gibt sein Amt aus Altersgründen ab.
Kritik gibt es auch vom BdS Mühlhausen: „Wir sind mit der Arbeit des Kreisverbands zurzeit nicht zufrieden", sagt der Vorsitzende Rolf Müller. Ob Mühlhausen im BdS bleibe oder nicht, hänge davon ab, wie sich die entwickle: „Theaterbesuche oder Ausflüge brauchen wir nicht." Stattdessen würde er sich etwa Informationsveranstaltungen, Unterstützung beim Marketing und Hilfe bei der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wünschen. Viele dieser ureigenen Aufgaben des BdS hätten in den vergangenen drei Jahren die Wirtschaftsförderung und der Stadtteilmanager Torsten von Appen mit Erfolg übernommen.
15m-Weihnachtsbaum für Untertürkheim gesucht
Die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine und die Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim sowie Bezirksvorsteher Klaus Eggert suchen einen geeigneten Weihnachtsbaum für den Leonhard-Schmidt-Platz.
Bürger werden gebeten, Bäume die sich als Weihnachtsbäume eignen, dem Rathaus unter Tel.: 0711 216 – 5095 zu melden. Für die Baumfällaktion steht die FFW Untertürkheim kostenlos zur Verfügung.
Neues Modell-Rauchhaus der Feuerwehr Untertürkheim vorgestellt - in 200 Std. Eigenleistung gebaut
7.10.2010 - Nach einjähriger Bauzeit wurde das neue Modell-Rauchhaus im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim präsentiert.
Circa 200 Arbeitsstunden stecken im 120 x 70 cm großen Rauchhaus, das sowohl für die Brandschutzerziehung im Kindergarten als auch für Erwachsene und für die taktische Ausbildung der Feuerwehrmitglieder genutzt werden soll. Finanziert wurde das 1700 Euro teure Rauchhaus - derzeit einmalig in Stuttgart - u. a. mit 700 EURO Zuschuss des Bezirkbeirats Untertürkheim. Bezirksvorsteher Klaus Eggert (rechts) war bei der Vorführung des neuen Rauchhauses am Donnerstagabend durch Abteilungskommandant Holger Kamm schwer beeindruckt. Foto:Enslin
Sie lebte als „Weingärtners-Ehefrau“
mit ihrer Familie
in Untertürkheim
Ihr zum Gedenken
und zur Erinnerung
an eine grausame Zeit, wollen wir am 8. Oktober 2010, um 14.15 Uhr
in Untertürkheim
vor dem Haus Schlotterbeckstraße 4
einen Gedenkstein setzen.
Jugendliche der Klasse 9b der Luginsland-Schule Untertürkheim werden sich zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Holloch-Karpf dem Thema besonders annehmen und für die musische Umrahmung der Veranstaltung sorgen.
NEU - Seit 1. Mai
hat Untertürkheim ein neues Café,
das „Café & Bistro MaMiChi“ auf
dem Storchenmarkt. Michael Walz mit seiner Lebensgefährtin sowie Monika Bauer-Zeh (links) wollen,
dass die Gäste sich im „Café & Bistro MaMiChi“ wohl fühlen.
Untertürkheimer Zeitung 7.5.2010 (mk) – Seit 1. Mai hat Untertürkheim ein neues Café, das „Café & Bistro MaMiChi“ auf dem Storchenmarkt. „Um einem weiteren Leerstand vorzubeugen“, hat IHGV-Mitglied Michael Walz mit seiner Lebensgefährtin das bisherige „Café In“ übernommen. Aus den drei Vornamen Michael, Marion und deren Tochter Chiara leitet sich auch der Name „MaMiChi“ ab. „Wir wollen, dass Gäste sich bei uns wohlfühlen. Ein Untertürkheimer Café für Untertürkheimer“, sagt Walz. Ganz bewusst bietet er deswegen leckere Kuchen der Bäckerei Benhelm und aromatischen Markenkaffee für die Morgen- und Nachmittagsstunden sowie täglich frisches, selbst gekochtes Tagesessen sowie Pizzen, Flammkuchen, Salate und Baguettes. Bei den angebotenen Weinen greift Weinkenner Walz auf die vorzüglichen Weine aus Untertürkheim zurück. Geplant sind auch kulinarische Themenabende und Weinproben. Ein großes Plus des „MaMiChi“ ist die herrlichen Sonnenterrasse. Für Sportübertragungen hat Walz zudem einen großen Fernseher installiert.
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Keine weiteren Schäden an der Stadtkirche Untertürkheim
Untertürkheimer Zeitung 12.4.2010 Evangelische Gemeinde hofft auf den Startschuss für die 250 000 Euro teure Dachsanierung im Sommer
(ale) – Die evangelische Stadtkirche St. Germanus ist für viele Untertürkheimer eines der Wahrzeichen des Stadtbezirks. Doch der Zahn der Zeit nagt an dem Gotteshaus. Das Dach muss dringend saniert und vor allem neu gedeckt werden. Die Kosten werden auf 250 000 Euro geschätzt.„Ein größeres Ausmaß der Schäden ist aber nicht zu erwarten“, hofft Kirchengemeinderatsvorsitzender Stefan Glöckler auf einen Baustart im Sommer.
Die evangelische Kirchengemeinde Untertürkheim hat ihre Hausaufgaben gemacht. Der Eigenanteil für die Sanierung kann gestemmt werden. „Wenngleich immer noch eine Lücke vorhanden ist, die wir aber erwarten noch schließen zu können“, betont Glöckler. Zu verdanken ist das vor allem der großen Anteilnahme der Bevölkerung durch viele Spenden und der Vereine durch zahlreiche Benefizveranstaltungen. „Die Identifikation mit unserer Kirche ist groß“, freut sich Glöckler. Dennoch sei man noch nicht ganz am Ziel. Was den Untertürkheimern noch zum Glück fehlt, ist die Zusage des Oberkirchenrates. Dieser hat letztendlich das letzte Wort. Schließlich kommt aus dem so genannten Ausgleichsstock der Landeskirche ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent des Gesamtetats. „Ohne diesen ist eine Sanierung nicht möglich“, weiß Glöckler.
Dennoch zeigt er sich zuversichtlich. Denn die Schäden an der Stadtkirche sind zu schwerwiegend, um eine Sanierung weiter auf die lange Bank zu schieben. Zwar dringt noch kein Wasser ein, aber die Löcher im Dach würden immer größer. Dabei sind die Schäden am Turm deutlich größer als am Kirchenschiff. Schuld an der Misere sind Windböen, die immer wieder zwischen die Ziegel fegen und diese anheben. Dadurch nimmt die Auflagefläche, die so genannten „Nasen“, allmählich ab. Schließlich brechen sie und die Ziegel fallen ganz einfach herunter. Der Grund für die Probleme liegt in der Verarbeitung des Materials. Kurz nach dem Krieg konnten die Ziegel aufgrund der großen Nachfrage nicht ordnungsgemäß hergestellt werden. „Dadurch liegen sie nicht plan auf, bieten dem Wind eine Angriffsfläche“, weiß Glöckler. Zwar werden die Löcher notdürftig geflickt. Doch an manchen Stellen ist die Arbeit ohne Gerüst für die Dachdecker schon zu gefährlich.
Dabei haben die Untertürkheimer noch Glück im Unglück. Laut Untersuchungen sind die Probleme am Kirchenschiff deutlich geringer, und auch das Holzgebälk zeigt keine weiteren Schädigungen auf. Die Einrüstung der Stadtkirche soll auch zeitgleich für einige weitere Schönheitsmaßnahmen genutzt werden. So sollen die goldenen Ziffernblätter der Turmuhr kontrolliert und wenn nötig ausgebessert werden. Zudem das mit Ornamenten verzierte Portal am Fuße kosmetisch wieder hergerichtet werden. Seit Jahrzehnten werden dort die Aufnahmen der Konfirmanden gemacht. Eine originalgetreue Restaurierung der verwitterten Eingangstür sei aber von Seiten des Denkmalamtes nicht gewünscht, hat sich Glöckler informiert. Die Untertürkheimer hoffen nun auf einen Baustart im Sommer. „Es wäre schön, wenn zum Gemeindefest am 11. Juli, das aufgrund der Sanierung erstmals rund um die Stadtkirche stattfindet, schon etwas zu sehen wäre“, sagt Glöckler.
Das Dach der evangelischen Stadtkirche St. Germanus weist große Schäden
auf. Im Sommer soll die Sanierung starten, Foto: Enslin
Das alles wurde finanziert mit 8500 EUR der Steuerzahler: "Im Rahmen des Europaprojektes INTERREG IVB MANDIE wird sowohl der Einzelhandel als
auch das Handwerk in ihren Projekten unterstützt??"
Die Antwort: Horrende Banner-Preise für winzige Anzeigen auf der Portalseite / bzw. je HGV
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Länge: 45 min : 19.50
EURO incl.
56-Seiten-Booklet
Die Ortsgeschichte von Untertürkheim, Luginsland und Rotenberg
von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart in Fotos und
bewegten Szenen mit Erläuterungen durch professionelle Sprecher.
Booklet-Inhalt -
56 Seiten - Tabellarische Zusammenfassung der wichtigsten
historischen Daten der Ortsgeschichte chronologisch sortiert
nach Ortsteilen und Themengebieten.
Limes-Verlag Stuttgart, 1945, Grafik des Umschlages stammt von
Ruth Lutz
Der Inhalt befasst sich mit den Machenschaften der Nationalsozialisten,
die zum Tod v. Friedrich Schlotterbeck führten
(Dokumente, sowie die abgebildeten Schriftstücke und Photogr.
befinden sich im Besitz des Verfassers: Friedrich Schlotterbeck,
Stuttgart-Untertürkheim, Luginsland, Annastr. 6)
Inhalt: Abb.: Geheime Staatspolizei (aufgeführt
sind die wegen Vorbereitung zum Hochverrat hingerichteten:
Gotthilf Schlotterbeck, S-Untertürkheim, Annastr. 6,
seine Frau Maria,
Gertrud Lutz, Stuttgart, Auf dem Haigst 6,
Erich Heinser, S-Untertürkheim, Stubaierstr. 74,
Emil Gärtner, S-Obertürkheim, Augsburger Str. 601,
Sofie Klenk, S-Untertürkheim, Manfredstr. 17,
Himmelheber Else, Adlerstr. 24,
E. Seitz, Stuttgart, Wartbergstr. 14,
H. Seitz, Stuttgart, Kanonenweg 174,
Abb. ausgegrabene Leiche v. Hermann Schlotterbeck,
Rentschler einer der Mörder,
Trauerfeier von der Totenhaus, wie Friedrich Schlotterbeck seinen
Bruder fand,
Auszug aus der Sonderausgabe zum Deutschen Kriminalpolizeiblatt
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Hermann G. Abmayr - 2009 neu erschienen -
Stuttgarter NS-Täter
Vom Mitläufer bis zum Massenmörder
Die Liste der NS-Täter mit Stuttgart-Bezug ist lang. Mit Ausnahme
von Ferdinand Porsche sind fast alle in diesem Buch vorgestellten Männer
nahezu unbekannt. Es sind Richter, Ärzte, Unternehmer, Gemeinderäte,
Gestapo-Leute, KZ-Aufseher oder Denunzianten. Viele von ihnen waren nicht
nur lokal bedeutsam, sondern auch reichsweit oder in den von Deutschland
besetzten Gebieten.
383 Seiten, 48 Schwarz-Weiß-Abbildungen,
Verlag Hermann G. Abmayr,
Stuttgart
Zum 125.Todestag von Albert Dulk am 29.10.2009
Spuren eines Freidenkers
Albert Dulk, politischer Kämpfer für Demokratie und Lebemann,
starb vor 125 Jahren
Untertürkheimer
ZEITUNG vom 30.10.2009: Er war Freidenker und
Schriftsteller. In Erinnerung gelieben sind vor allem
sein politischer Kampf für Demokratie, Freiheit,
soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde. Auch sein
Privatleben war mehr als ungewöhnlich.
Schließlich lebte Dulk viele Jahre gleich mit drei Frauen zusammen.
Noch heute erinnern mehrere Denkmäler und Häuser in Untertürkheim
und Esslingen an den Literaten und Visionär.
Von Dagmar Weinberg
Albert Dulk, dessen Todestag sich am Mittwoch zum 125. Mal jährte,
gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Stuttgarter
Geschichte.
1819 in Königsberg geboren, wuchs er in einem wohlhabenden und
freigeistigen Elternhaus auf. Sein Vater war Pharmazeut und gehörte
als Chemieprofessor den liberalen Ordinarien der Königsberger
Universität an. Seine Mutter Emilie, eine geborene Hartung, entstammte
der Familie, die mit der „Königsberger Hartungschen
Zeitung“
ein freisinniges Blatt verlegte.
Sohn Albert studierte nach der Apothekenlehre Naturwissenschaften und
promovierte schließlich in Breslau.
Bereits in seiner Heimatstadt war Albert Dulk, nach dem in Untertürkheim
eine Straße benannt ist, mit dem freiheitlichen Gedankengut in
Berührung gekommen und „immer mit an der Spitze der Opposition“
zu finden, heißt es in dem von Jochen Meyer bearbeiteten „Marbacher
Magazin 1848/49“. Da Dulk überzeugt war, dass
er sein Ideal einer gerechteren Welt am besten als Schriftsteller transportieren
könne, verfasste er 1843 das dramatische Werk „Orla“,
das wegen der Zensur allerdings anonym in der Schweiz veröffentlicht
wurde. Er schloss sich in Leipzig den demokratisch gesinnten Studenten
an, hielt 1845 neben Robert Blum eine Rede an den Gräbern der
bei den Leipziger Unruhen Getöteten und nahm 1848 in Königsberg
aktiv an der Revolution teil. Nach dem Sieg der Reaktion gründete
er das sozialistische Arbeiterblatt „Der Handwerker“.
In Erinnerung geblieben ist Albert Dulk aber nicht nur wegen seines
politischen Kampfes für Demokratie, Freiheit, soziale Gerechtigkeit
und Menschenwürde, sondern auch wegen seines Privatlebens.
Der Mann mit den drei Frauen
„Das ist doch der mit den drei Frauen“, hört man
bis heute immer wieder. 1846 hatte Albert Dulk zwar seine Cousine
und langjährige Verlobte Johanna geheiratet, hielt aber an der
Liaison mit Pauline Butter fest. Sie zog in das Haus des Ehepaars
ein. Im Frühjahr 1857 wurde dann Else Bussler die Dritte im
Bunde. In einem feierlichen Akt, in dem er selbst als Priester fungierte,
schloss er mit ihr eine „Gewissensehe“.
Ein Jahr später übersiedelte das Quartett von Esslingen
nach Untertürkheim, wo Albert Dulk trotz mancher Anfeindung
Anschluss an literarische Zirkel fand. In Stuttgart trat der Freidenker
und Revolutionär, der wiederholt Opfer der politischen Justiz
geworden war und inhaftiert wurde, dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein,
später der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands bei.
1881 gründete er den „Allgemeinen Deutschen Freidenkerbund“ und
kandidierte mehrmals für den Land- und den Reichstag. Im Jahr
2002 wurde deshalb eine Straße nach ihm benannt. Aber nicht
nur in Stuttgart hat er Spuren hinterlassen. Von 1880 bis zu seinem
Tod am 29. Oktober 1884 verbrachte Albert Dulk, der mit Julius Motteler
in Briefkontakt stand, auch viel Zeit in seinem Waldhäuschen
an der Römerstraße oberhalb von Esslingen in Wiflingshausen.
Dulkhäusle vor Verfall schützen
Ein Jahr nach seinem Tod wurde die von Arbeitern gestiftete Büste
am Dulkhäusle enthüllt. Dass das Relief „zusehends
verfällt“, weiß auch Peter Geier, der bei der Städtische
Gebäude Esslingen für die technische Gebäudeunterhaltung
zuständig ist.
Sein Chef Wendelin Karg hat sich des Häuschens angenommen und
ist zu dem Schluss gekommen, dass Dulks Büste auf jeden Fall
restauriert werden muss. Allerdings brauche man dazu die Hilfe eines
Restaurators und somit Geld. Da es aber auch um die Finanzen des
städtischen Eigenbetriebs nicht allzu gut bestellt ist, „haben
wir beschlossen, das Relief erst einmal einzulagern, um dadurch weiteren
Schaden abzuwenden“, berichtet Geier. Aber nicht nur das Relief
an der Front des Waldhäuschens bereitet den Verantwortlichen
Sorgen. „Der Gesamtzustand des Dulkhäusles
ist nicht gerade gut.“ Da das Häuschen unter Denkmalschutz
steht, „ist klar, dass wir es vor dem Verfall schützen
müssen“, erklärt Geier. Deshalb hat man ein Auge
auf das Dach. „Wenn das dicht ist, sind auch die wesentlichen
Bau- und Konstruktionsteile geschützt.“
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Entsorger - alte Probleme Sita Kommunal Service Süd sammelt bis
2009 den gelben Sack
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