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Lindenschulviertel beendet sein Schattendasein

Untertürkheim: Festsaal der Sängerhalle wird modernisiert,
Schiffsanlegestelle erstellt und Straße In der Au neu gebaut

2004 könnte das Jahr des Lindenschulviertels werden. Einige Bauprojekte werden begonnen. Die Chorgemeinschaft wird dank finanzieller Hilfe der Stadt den Saal der Sängerhalle modernisieren. Zudem wird die Anlegestelle am Neckar eingerichtet und die Straße "In der Au" endlich umgestaltet.

Von Mathias Kuhn

Bis 2005 soll das Viertel zwischen Karl-Benz-Platz und dem Neckar aus dem Schattendasein, das es gegenüber dem Ortskern fristet, herausgetreten sein. Ende des 19. Jahrhunderts spielte der Ortsteil eine bedeutende Rolle. Eine Straßenbahnlinie endete hier und Fußwege von Wangen führten Richtung Bahnhof. Heute trennt der Karl-Benz-Platz das Wohnviertel mit den herrschaftlichen Häusern vom Rest des Ortes ab. Die Straße "In der Au" ähnelt einer Bauerschließungsstraße und die Sängerhalle verlor seine Bedeutung als zentraler Festort der Neckarvororte. Dies könnte sich bald ändern. "Der Gemeinderat hat uns einen Zuschuss für die Modernisierung bewilligt", berichtet Peter Hirt, der Vorsitzende der Chorgemeinschaft Untertürkheim. Die Angebote sind eingeholt. Im Frühjahr wird mit den Sanierungsarbeiten in der 100 Jahre alten Sängerhalle begonnen. "Das Gebäude erhält eine bessere Dämmung und zudem wird eine Lüftungsanlage in den Festsaal eingebaut", präzisiert Geschäftsführer Horst Igel. Nicht nur das Raumklima im Sommer sondern auch das Verhältnis der Nachbarn zum traditionsreichen Veranstaltungsort soll sich dadurch verbessern. Neu hinzugezogene Bewohner hatten sich über den Lärm beschwert. Vor allem die Wochenendtermine sind auf Wochen hinaus belegt. Auf Grund der guten Ausbuchung und der guten Zusammenarbeit will der Verein den Vertrag mit der langjährigen Pächterin Gisela Vögl verlängern. Schließlich gibt es 2005 Bedeutendes zu feiern. Die Sängerhalle wird 100 Jahre alt und vor 100 Jahren wurde Untertürkheim nach Stuttgart eingemeindet. "Bis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten wird die Sanierung abgeschlossen sein", ist Igel zuversichtlich.

Vielleicht können die Jubiläumsgäste 2005 sogar mit dem Schiff ins Lindenschulviertel fahren. In Zusammenarbeit mit dem Neckarkäpt'n soll oberhalb des Untertürkheimer Wehrs eine Anlegestelle eingerichtet werden. "Damit die Fahrgäste nach der Hafenrundfahrt bei uns aussteigen, unsere Sehenswürdigkeiten ansehen oder den Wein genießen können", verspricht sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert eine Aufwertung des Orts. Die Pläne liegen bereit, noch müssten einige Genehmigungen eingeholt werden. Dafür wird noch im ersten Halbjahr die Straße zum Ölhafen auf einfache Weise verengt. Nachdem keine Tanklastzüge mehr verkehren, werden auf beiden Straßenseiten Parkflächen eingerichtet. Mehr Stellplätze soll es spätestens 2006 auch im Wohngebiet "In der Au" geben. Seit Jahren warten die Anwohner darauf, dass das holprige Sträßchen erneuert wird. Erste Verbesserungen werden noch dieses Jahr gemacht werden. "Mit der endgültigen Erschließung warten wir, bis die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Prinzing-Areal abgeschlossen sind", sagt Ilmar Dück vom Tiefbauamt. Ein Investor will bis Ende 2005 auf dem Gelände Eigentumswohnungen und ein Studentenwohnheim bauen. "Leben in die Wohngegend bringen", freut sich Eggert.

UZ 30.01.2004

Foto: www.neckar-kaeptn.de

Neckarkäpt'n legt ab Mai an der Lindenschule an

UZ vom 12.3.2004

Untertürkheim: Schiffsanlegestelle wird zentraler Mosaikstein für Umgestaltung des Wohnviertels am Neckar
Ein lange gehegter Wunsch der Un- tertürkheimer ist seit Mittwoch in trockenen Tüchern: Ab Mai werden Neckarfahrgastschiffe am Lindenschul- viertel anlegen. Bezirksbeirat und Handel erhoffen sich eine Belebung des Ausflugstourismus.

VON MATHIAS KUHN

Noch steht die neue Ausstiegsmöglichkeit nicht im Sommerfahrplan des Neckarkäptn's. Am Mittwoch wurden in einer gemeinsamen Sitzung mit der Stadtverwaltung die letzten Unklarheiten beseitigt: Ab Mai gibt es einen Schiffsanleger gegenüber der Lindenschule. Nach der Hafenrundfahrt, die Neckarkäpt'n Wolfgang Thie anbietet, haben die Fahrgäste künftig die Möglichkeit in Untertürkheim von Bord zu gehen. Ein Schiffsausleger werde in den kommenden Wochen am Ufer installiert, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Auch die Vorbereitung für die Einweihung der Schiffsanlegestelle laufen auf Hochtouren.

Neckarkäpt'n, Stadt und Untertürkheim wollen die Inbetriebnahme feierlich begehen. „Schließlich erhoffen wir uns eine Zunahme des Ausflugsverkehrs", so Eggert. Allerdings müsse von Seiten der Stadtverwaltung baulich noch einiges verändert werden, damit die Besucher ein angenehmes Ambiente vorfinden. Im Uferbereich werden die Sträucher und Büsche auf ein ansehnliches Maß zurecht gestutzt und der Treppenab- und -aufgang werden saniert werden müssen.

Auch die Mitglieder des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) Untertürkheim haben in ihrer Hauptversammlung klar gemacht, dass sie den Ausflüglern mit einer Info-Tafel den Weg in den Ortskern weisen wollen. „Immerhin können die Touristen etliche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten besichtigen, eine Wanderung in den Weinbergen antreten, der Grabkapelle einen Besuch abstatten, einen Einkaufsbummel machen und natürlich in unseren Gastronomiebetrieben sowie Besenwirtschaften es sich gut gehen lassen", meint Eggert. Schließlich legt das Fahrgastschiff zur Mittagszeit an.

Eine Arbeitsgruppe des IHGV wird sich Gedanken über die beste Präsentation machen, so Markus Krautter. „Ob wir den Besuchern dann einen Prospekt mit in die Hand geben, wird sich noch zeigen", bittet der IHGV-Vorsitzende um Geduld. Frühestens Ende des Jahres werden auch die Umgestaltungsideen für die Straße zum Ölhafen verwirklicht werden. Nachdem dort keine Tanklastfahrzeuge mehr verkehren, kann der Bereich verschönert werden. „Wir wollen am Treppenaufgang einen attraktiven Aufenthaltsbereich am Neckarufer anbieten", so Eggert. Zudem sei an eine neue Parkplatzordnung gedacht. Allerdings fehlen für die Umsetzung der Entwürfe momentan noch die Mittel. „Die neue Schiffsanlegestelle ist dennoch ein wichtiger Mosaikstein für die Verschönerung des Lindenschulviertels", meint Eggert und zählt mehrere Einzelprojekte auf.

Nachdem auf dem hinteren Teil des Prinzing-Areals das attraktive DaimlerChrysler Verkaufsgebäude gebaut wurde,werde bald mit dem Bau von Eigentumswohnungen und dem Studentenwohnheim begonnen. Zudem wird die Sängerhalle saniert und die Straße in der Au endlich umgestaltet.

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