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Neckarblick Nr. 10 Donnerstag, 11. März 2004 Lokales

Gut behütet durch die Welt

Im Feuerwehrhelm-Museum in Untertürkheim verbergen sich wahre Raritäten






Untertürkheim (bw). Das Feuerwehrhelm-Museum im Feuerwehrhaus zeigt eine Ausstellung der besonderen Art. Interessierte Besucher können Helme aus aller Welt sehen - jedoch nur bei besonderen Anlässen oder nach Anmeldung.

„Mit regelmäßigen Öffnungszeiten wären wir personell überfordert", sagt Klaus Enslin, Schriftführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim. Dennoch sollen die Raritäten aus der ganzen Welt nicht verborgen bleiben. „Im Internet haben wir eine Art virtuelles Museum geschaffen", sagt Enslin. Unter www.feuerwehr-helm-museum.de findet der Besucher zu jedem der 164 Helme ein Foto und den Hinweis auf das Herkunftsland. Bis vor fünf Jahren sah die Sammlung der Untertürkheimer Wehr noch etwas bescheidener aus. In einer Glasvitrine waren eine Reihe von antiken Helmen zu sehen, die Feuerwehr-Kameraden bis zum Jahre 1905 trugen. Danach hatten die Messinghelme nämlich ausgedient und wurden durch Lederhelme ersetzt.


164 Feuerwehrhelme umfasst die Sammlung, die Erich Kurz, Leiter der Altersabteilung, Tino Scholl, stellvertetender Kommandant, und Schriftführer Klaus Enslin (von links) präsentieren. Foto: Brigitte Wahlers

Einer Schenkung ist zu verdanken, dass die Sammlung seit 1999 diese ansehnliche Größe erreicht hat. „Ein Berufsfeuerwehrmann hat sein Leben lang auf all seinen Reisen Helme gesammelt", erzählt Enslin. „Als er dann in den Ruhestand gegangen ist, wollte er, dass sie an einem Platz stehen, an dem sie auch gesehen werden."

Um an die wahren Prachtstücke zu gelangen, hatte der reisefreudige Spender stets einen deutschen Helm im Gepäck, den er den Kameraden im Ausland zum Tausch da gelassen hat. USA, Griechenland, Japan, Mexiko - die Liste der Herkunftsländer ist lang. „Es ist aus jedem Kontinent mindestens ein Exemplar dabei", sagt Erich Kurz, der Leiter der Altersabteilung. Dabei gleicht in der Sammlung kaum ein Helm dem anderen, die meisten sind Einzelstücke.

So vielfältig die Länder, aus denen sie stammen, so auch das Aussehen und das Material der Helme. Von wahren Schwergewichten aus Metall über Leder- und Kunststoffhelme findet sich alles. Manche sind grob geschlagen, andere filigran und kunstvoll verziert. Der Wert der Raritäten lässt sich nur schwer schätzen. „Einfache Helme würden vielleicht 30 Euro kosten", sagt der stellvertretende Kommandant Tino Scholl, „andere hingegen sind unbezahlbar." So wie der Helm der New Yorker Feuerwehrleute, der seit dem 11. September 2001 unter Sammlern zum beliebten Stück geworden ist.
Brigitte Wahlers

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