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Zukunft
"Infobündnis Zukunft Schiene – Obere Neckarvororte"

Regelmäßiges Treffen: jeden 2. Do um 19:30 Uhr - 26.2.2015-12.3.2015-26.3.2015-9.4.2015-23.4.2015
Kulturtreff/AWO Untertürkheim,
Strümpfelbacher Straße 38, 70327 S-Untertürkheim

ZukunftProtest gegen Radwegsperrung

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 2.9.2013: Bahngegner machen mit Plakaten auf Verlegung des Schillerwegs aufmerksam

(mk) - Mit dem symbolischen Anbringen eines „Verkehrsschilds“ machte das „Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte“ auf die baldige Schließung des Schillerwegs zwischen Ober- und Untertürkheim aufmerksam. Der von Fahrradfahrern geschätzte Weg entlang des Neckarersatzbachs wird wegen der Bauarbeiten für Stuttgart 21 gesperrt. „Er ist eine wichtige Radverbindung für Schüler, Pendler und Radtouristen. Ein weiteres Stück Lebensqualität geht verloren“, sagt Sabine Reichert vom Infobündnis. Der Radweg soll mit Baubeginn auf die viel befahrene Hafenbahnstraße verschwenkt werden.

Rund drei Dutzend Radfahrfans und Stuttgart-21-Gegner trafen sich am Donnerstagabend zur symbolischen Anbringung eines Durchfahrt-Verbotsschilds für Radfahrer. „Wir wollen damit aufmerksam machen, dass dieser von vielen Radlern genutzte Weg noch in diesem Jahr wegen der Bauarbeiten zu Stuttgart 21 für mindestens sieben Jahre gesperrt wird“, sagt Reichert. Dass der Fuß- und Radweg entlang des Neckarersatzbachs kein stiefmütterliches Dasein führt, merkten nicht nur die Teilnehmer. Selbst um 20 Uhr kam fast jede Minute ein Fahrradfahrer vorbeigeradelt. Matthias Rupp aus Untertürkheim hat vor sechs Wochen eine Stichprobenzählung erhoben.

„An einem normalen Werktag passierten zwischen 6.14 Uhr und 8:24 Uhr 213 Fahrradfahrer die Stelle. Zudem begegneten mir einige Jogger und Fußgänger“, sagt Rupp. Auch bei Fahrradtouristen ist das Teilstück auf dem Neckarradfernweg beliebt. „Auf meiner täglichen Fahrt von Esslingen zur Arbeit in Stuttgart ist die Strecke zwischen Ober- und Untertürkheim die am besten ausgebaute. Sie ist frühmorgens bereits geräumt und sicher“, sagt der Esslinger Jan Lutz. Vermutlich noch dieses Jahr soll der Weg wegen der Bauarbeiten für den Stuttgart-21-Tunnel gesperrt werden. Im Bereich des Regenrückhaltebeckens unter den Otto-Konz-Brücken wird der Tunnel wieder ans Tageslicht kommen und in die Gleistrasse Richtung Plochingen einmünden.

Die Bahn hat in dem Bereich in den vergangenen Wochen ein Firmengelände geräumt, die Böschung zum Bahndamm gerodet und Grünflächen mit Folien abgedeckt. Laut den vorgestellten Planungen der Bahnverantwortlichen soll der Fahrradverkehr bei Baubeginn etwa 200 Meter unterhalb des Bahnhofs Obertürkheim auf die Hafenbahnstraße verlegt werden. Während der Fällarbeiten im Frühjahr musste Lutz bereits die Umleitung fahren. „In der Hauptverkehrszeit neben Lastwagen im Frachtverkehr radeln, das ist unzumutbar und lebensgefährlich selbst für gestandene Radler.“ Noch mehr Sorgen machen sich Reichert und Co. über die Schülerinnen und Schüler, die den Schillerweg bisher als Schulwegverbindung nutzten.

ZukunftPresseerklärung des Infobündnis Zukunft Schiene
– Posted on 26. August 2013

Der Radweg zwischen Obertürkheim und Untertürkheim wird gesperrt! Das Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte lädt zur Plakat-Aktion
Karte

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen,

Wenn demnächst die Schule anfängt, radeln sie wieder: Die Schüler der Lindenrealschule und des Wirttemberggymnasiums (aber auch viele Pendler) auf dem Schillerradweg zwischen Mettingen und Untertürkheim. Und sie werden in Lebensgefahr sein.

Denn bisher sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene sicher auf dem geschützten Radweg zwischen Obertürkheim und Untertürkheim unterwegs, aber das wird sich bald ändern. Im Rahmen der Baumaßnahemn für Stuttgart 21 wird der Weg – im übrigen Teil des Deutschen Radfernwegs Neckartal-Weg und Radweg Schwäbische Weinstraße – gesperrt, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern für mehrere Jahre; im Gespräch sind bisher sieben Jahre.

Das bedeutet: Die Radler sind künftig gezwungen, auf die Hafenbahnstraße auszuweichen, die im Berufsverkehr ohnehin stark befahren ist, auch von Lastwagen, und auf der künftig zusätzlich hunderte LKW zu den S 21-Baustellen unterwegs sein werden.

Das bedeutet Lebensgefahr für alle Radler, besonders auch für die Schüler!

Das Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte weist mit einer Plakat-Aktion auf diese skandalöse Radwegsperrung hin und lädt Sie ein, beim Anbringen des Plakates dabei zu sein.

Wir treffen uns am Donnerstag, 29. August 2013, um 20 Uhr auf dem Radweg (siehe Skizze im Anhang)
und freuen uns, wenn wir Sie oder einen Kollegen/eine Kollegin dabei begrüßen dürfen!

Ansprechpartnerin ist die Sprecherin des Infobündnisses, Sabine Reichert,
Telefon 0711/33 91 68 oder 0172/728 57 55

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Nicht-Roth
Tel. 0170/34 11 88 6

STUTTGART 21

28 Meter lange Bohrpfähle werden in Wangen in die Erde gestemmt

UZ 8.8.2013 - WANGEN: Schacht mit 22 Meter Durchmesser für künftigen Bahntunnel ausgehoben - Lebensader für den Tunnelbau

Die Deutsche Bahn gewährte einigen CDU-Mitgliedern einen Blick hinter den Bretterzaun des Stuttgart-21-Zwischenangriffs in der Ulmer Straße. Die Betonmischanlage steht, ein Spezialbohrgerät stanzt Bohrkerne aus dem felsigen Untergrund. Tunnelbauexperten stellen 28 Meter lange Bohrpfähle her, die die spätere Schachtwand bilden. Der Schacht in der Ulmer Straße ist die Lebensader für den Tunnelbau. Von hier werden Röhren in Richtung Ober-/Untertürkheim sowie Hauptbahnhof getrieben. - Von Mathias Kuhn -

Viele Verbraucher, die auf dem einstigen Fleiwa-Areal ihr Auto abstellen und einkaufen, würden allzu gerne über den Bretterzaun schauen. Die Deutsche Bahn hat auf dem benachbarten Grundstück den Zwischenangriff für Stuttgart 21 eingerichtet. Von hier werden bald die Tunnelröhren Richtung Hauptbahnhof und Untertürkheim vorangetrieben. Vom Fleiwa-Parkplatz sind aber nur die Silos der Betonmischanlage und ein Kran zu sehen, manchmal hört man das Piepsen des Bohrgerätes.

Die Wangener CDU bekam am Dienstagabend eine Führung. Die mächtige Betonmischanlage neben der Einfahrt arbeitet. Regelmäßig rollen Betonmisch-Lastwagen durchs Tor. Wenige Meter entfernt bohrt sich in kontinuierlichen Abständen der Kopf eines Spezialbohrgeräts in den Boden, stanzt einen Teil des Untergrunds aus und fördert Gestein zutage. „Das Material wird sorgfältig gelagert und untersucht, bevor es abgefahren wird“, erklärt ein Experte den Zuhörern. Insgesamt dringt das Gerät Stoß um Stoß rund 28 Meter in die Tiefe und erzeugt auf diese Weise kreisförmige Bohrpfähle. Sie bilden die stabile Wand für das künftige Herzstück des Zwischenangriffspunkts: Im Schutze dieser Wand wird ab Herbst der Schacht ausgehoben. Er wird 37 Meter tief sein und einen Durchmesser von 22 Meter haben. „Er ist unsere Lebensader für den eigentlichen Tunnelbau“, sagt ein Verantwortlicher des österreichischen Firmenkonsortiums ATCOST21, das den Stuttgart-21-Abschnitt 1.6A bauen wird.

Die Tunneltrassse 1.6A führt vom neuen Tiefbahnhof in die Oberen Neckarvororten. Die planfestgestellte Zuführung führt unter Gaisburg und dem Degen hindurch zum Zwischenangriffspunkt Ulmer Straße. Dort verläuft sie in etwa 30 Meter Tiefe. Von dort werden die Röhren - je eine pro Fahrtrichtung - unter dem Neckar hindurch sowohl in Richtung Obertürkheim zur bestehenden Gleistrasse nach Plochingen als auch zum Abstellbahnhof Untertürkheim geführt. „Unterhalb des Neckars splittet sich die Trasse nämlich nochmals auf“, erklärt ein Bahnsprecher. Für die Bauarbeiten im Untergrund spielt der Wangener Schacht eine wichtige Rolle. Von hier werden die Röhren auf bergmännische Weise vorangetrieben. Mit Baggern wird der Tunnel in mehr als 30 Meter Tiefe gegraben. „Über einen Portalkran, der in den kommenden Wochen aufgerichtet wird, wird der Abraum nach außen befördert und Baumaterial in den Tunnel transportiert. Er kann auch die rund 40 Tonnen schweren Tunnelbagger und Bohrwagen hoch- oder runterhieven“, sagt ein Bauleiter.

Mit dem Ausbruch des Tunnels soll noch dieses Jahr begonnen werden. Rund um die Uhr buddeln dann Spezialkräfte und treiben die Röhren voran. „Zwei in jede Richtung, das bedeutet vier Vortriebe gleichzeitig“, beschreiben die Bauverantwortlichen die Mammutaufgabe, für die der Schacht lebensnotwendig ist. Der Spritzbetonvortrieb in Richtung Hauptbahnhof soll bis Mitte 2015, in Richtung Obertürkheim bis Mitte 2016 abgeschlossen sein. „Es folgt dann noch der Innenausbau des eigentlichen Bahntunnels“, sagt ein Bahnsprecher. Der Schacht hat dann bereits seine Schuldigkeit getan.

S21: Engpass in der Benzstraße für Autofahrer in Untertürkheim bis 2018

www.stuttgarter-nachrichten.de von Michael Deufel - 03.07.2013

Stuttgart - Spätestens von Mittwochabend an müssen sich Autofahrer in Untertürkheim auf einen dauerhaften Engpass einstellen. Unweit des S-Bahnhofs belegt die Bahn auf einer Länge von etwa 250 Metern eine Hälfte der Benzstraße. Formal besteht die Fahrbahn aus einer Spur je Richtung, die Breite erlaubte bisher jedoch, mehrspurig von Untertürkheim nach Bad Cannstatt zu gelangen. Künftig steht für jede Richtung nur noch eine drei Meter breite Fahrspur zu Verfügung. Dieser Zustand soll sich fünf Jahre lang, also bis 2018 nicht ändern.

Hintergrund ist der Abschnitt des Bahnprojekts Stuttgart 21 mit der sperrigen Bezeichnung Planfeststellungsabschnitt 1.6a. 355 Seiten umfasst die Baugenehmigung, die das Eisenbahnbundesamt dafür schon im Jahr 2007 erteilt hat. Gemeint ist damit im Kern ein Tunnel vom neuen Hauptbahnhof unter dem Stuttgarter Osten, Wangen und dem Necker hindurch, der sich dann aufspaltet Richtung Ober- und Untertürkheim. Der Tunnel soll den neuen Wartungsbahnhof in Untertürkheim mit dem Hauptbahnhof verbinden und dem Fernverkehr – bei einer Störung im Tunnel auf die Filder – eine Ausweichroute bieten. Gegraben wird von einer Baugrube in Wangen aus. An der Benzstraße wiederum befindet sich die Zufahrt zum Bau des Tunnelportals auf Untertürkheimer Seite, auf der Benzstraße eine Lagerfläche für Baumaterial, Baucontainer, Baumaschinen. „Das wird gewissermaßen unser Basislager für den Abschnitt jenseits des Neckars“, so der stellvertretende Stuttgart-21-Sprecher, Michael Schmidt.

Benzstrasse
Hier zum Downloaden PDF-Datei: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/detail/download/baumassnahmen-im-bereich-obertuerkheim-und-untertuerkheim-pfa-16a/mediaParameter/download/Medium/

Die bestehenden Gleise neben der Benzstraße verlaufen allerdings auf einem gut fünf Meter hohen Damm. Um die Baustelle von der Benzstraße aus anfahren zu können, „werden wir die Böschung durchbrechen“, sagt Schmidt. Die Bahn will die Baustraße durch den Damm unter den Gleisen hindurchgraben. Dazu seien mehrere Hilfsbrücken notwendig, die voraussichtlich 2014 errichtet werden. Schmidt: „Für die S-Bahn wird es im Frühjahr vereinzelt Sperrzeiten geben.“ Soll heißen, es wird zu Behinderungen im S-Bahn-Verkehr kommen, möglicherweise fallen einzelne Züge aus. Auch der Fernverkehr könnte betroffen sein.

Bis zu 355 Lkw täglich erreichen und verlassen die Baustelle

Die größten Auswirkungen dürften Autofahrer und Anwohner in der Hochphase der Tunnelarbeiten spüren. Dann erreichen und verlassen laut Bahn am Tag bis zu 355 Lkw die Baustelle. Genehmigt sind 260 Fahrten zwischen 6 und 22 Uhr und 95 Fahrten zwischen 22 und 6 Uhr. Wie die Bahn den Abraum abtransportiere, sei nicht vorgegeben, so Schmidt. Der Weg über die Benzstraße Richtung Bad Cannstatt sei genauso möglich wie über den Karl-Benz-Platz am Inselbad vorbei nach Wangen.

2018 sollen die Rohbauarbeiten beendet sein, die Baustraße im Bahndamm wird dann zum Rettungsweg. Diesen erlaubt das Eba statt eines Rettungsplatzes, wie ihn die Bauvorschriften an Tunnelportalen fordern.

Der Wartungsbahnhof, für den der Tunnel unter anderem gebaut wird, ist noch nicht genehmigt. Bei 180 Zügen, die das 135.000-Quadratmeter-Areal täglich anfahren sollen, bereitet der Lärmschutz Probleme.

STUTTGART 21 Pläne für Servicebahnhof werden optimiert

UZ 13.6.2013 - UNTERTüRKHEIM: Artenschutzfachliche Untersuchungen und Lärmgutachten in der Mache -
Bezirksbeirat lehnt Lärmsimulation ab

Seit drei Jahren herrscht im Planfeststellungsabschnitt 1.6B für Stuttgart 21, dem Umbau des Güter- in einen Abstellbahnhof Stillstand. Die Auslegung im Sommer 2010 ergab vehemente Einsprüche der Bürger, Politiker und der Stadtverwaltung. Die Bahn stoppte das Feststellungsverfahren. Neue artenschutzfachliche Untersuchungen und Lärmgutachten wurden angefertigt. „Die Pläne werden zurzeit optimiert“, sagt ein Sprecher des Kommunikationsbüros. - Von Mathias Kuhn -

Während die Schachtarbeiten für den Stuttgart-21-Tunnel in der Ulmer Straße, Bauabschnitt 1.6A, in vollem Gang sind und die Bauflächen für den Zwischenangriff in der Augsburger Straße bereits eingerichtet sind, herrscht auf dem Güterbahnhof-Areal weitgehend Ruhe. Im Juli 2010 eröffnete das Regierungspräsidium das Planfeststellungsverfahren für das kleinste Stuttgart-21-Teilstück. Die Entwürfe wurden von Mitte Juli vier Wochen lang im Amt für Stadterneuerung ausgelegt. Etliche Bürgerinnen und Bürger nahmen - trotz Sommerferien - ihr Recht auf Begutachtung der Pläne und die Abgabe von Einsprüchen in Anspruch. Nach den bisherigen Vorstellungen der Deutschen Bahn soll der heutige Güterbahnhof in einen Abstell- und Wartungsbahnhof umgewandelt werden. Der künftige Servicebahnhof an der Augsburger Straße soll den alten Stützpunkt am Rosenstein ersetzen. Angeschlossen wird das Untertürkheimer Gleisfeld durch einen neuen Ringverkehr. Vom Hauptbahnhof aus führen Tunnelröhren unterm Wangener Berg hindurch in Richtung Neckartal und unterqueren den Neckar. Ein Streckenast zweigt unterm Inselbad-Parkplatz hindurch auf das Güterbahnhof-Gelände. Dort sollen die Züge kurz gewartet, gereinigt und gegebenenfalls betankt werden. Auf der heutigen Neckartal-Trasse können die Züge danach über Bad Cannstatt wieder in den Tiefbahnhof eingeschleust werden. Südlich des Eszet-Stegs sind Wartungseinrichtungen wie die Außenreinigungsanlage oder ein technischer Service-Punkt vorgesehen. Vor allem diese fahrbare Montagehalle sorgt bei Anwohnern für erhebliche Unruhe.

Laute, akustische Hupsignale sollen die Bahnbeschäftigten vor den Rangier- und Verschiebvorgängen warnen. „Tag und Nacht“, so Grünen-Bezirksbeirat Martin Glemser. Laut Planfeststellungsunterlagen hat die Bahn sich 107 Dezibel genehmigen lassen. Ein Müllpresse soll zudem noch 102 Dezibel erzeugen. Als Lärmsimulation wollte das „Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte“ vergangenen Sommer diese Lärmwerte „mit einer handelsüblichen Hupe“ nachstellen. Das Ordnungsamt untersagte dies.

Im Bürgerhaushalt hat nun ein Bürger vorgeschlagen, dass die Stadt diese Simulation von sich aus durchführt- als Information für die Anwohner. Untertürkheims Bezirksbeiräte diskutierten dies und lehnten die „Hörprobe“ mit sieben Stimmen von CDU, SPD und FDP mehrheitlich ab.

Untertürkheims Bezirksvorsteher Klaus Eggert berichtete dabei von einem Gespräch mit Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Er deutete an, dass für den Bauabschnitt 1.6B eine neue artenschutzfachliche Untersuchung gemacht werde. „Die Unterlagen liegen uns aber noch nicht vor“, erklärte Nadine Hilber, Pressereferentin im Regierungspräsidium. Auftraggeber ist die Bahn. Im Kommunikationsbüro für Stuttgart 21 bestätigte ein Sprecher, dass zurzeit die „Spurpläne modifiziert und optimiert“ würden. Auch für die Lärmemission soll es ein Gutachten geben. Die Fakten würden bis im dritten Quartal in die Vorplanungen eingearbeitet. Dann könne auch über das weitere Vorgehen für den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens entscheiden werden. „Ob die Planänderungen aufgrund der erneut durchgeführten artenschutzfachlichen Bestandserhebung oder der Lärmuntersuchung so umfangreich sein werden, dass die geänderten Planunterlagen ausgelegt werden müssen, oder ob eine vereinfachte Anhörung genügt, kann erst beurteilt werden, wenn die Unterlagen vorliegen“, so Hilber.

4. LAUFDEMO gegen Stuttgart21 am Sa 11. Mai 2013

Am Samstag, den 11. Mai 2013 findet ab 14:30 Uhr die 4. Laufdemo gegen Stuttgart 21 statt.

Dieses Mal in UNTERTÜRKHEIM!

Startpunkt ist am Bahnhof in Untertürkheim (auf der U-Bahnseite). Von dort aus werden wir 3 Zwischenkundgebungen ansteuern.

Es gibt eine Eröffnungsrede von Egon Hopfenzitz, danach zwischen den Spaziergangetappen Beiträge zur Neckarunterquerung, zur Untertunnelung des Lindenschulviertels, zum geplanten Abstellbahnhof und am Ende eine Abschlussrede von Dr. Norbert Bongartz.
Details hier: http://www.parkschuetzer.de/termine/338

Auftaktkundgebung am Bhf. Untertürkheim
1. Zwischenkundgebung: zum Thema Neckarunterquerung
2. Zwischenkundgebung: zum Thema Untertunnelung Lindenschulviertel
3. Zwischenkundgebung: zum Thema Lärmbelästigung + PFA
Abschlusskundgebung am Bhf. Untertürkheim

Laufdemo der Stuttgart-21-Gegner

Untertürkheimer Zeitung vom 13.5.2013 (red) - Rund 500 Demonstranten haben nach Angaben der Organisiatoren am Samstagnachmittag die Orte besichtigt, an denen Untertürkheim die Auswirkungen von Stuttgart 21 besonders dramatisch spüren wird. Die 4. Laufdemo gegen Stuttgart 21 führte auf knapp zwei Kilometern vom Bahnhof übers Lindenschulviertel bis zum Eszet-Steg. Dort ist der künftige Wartungsbahnhof zwar geplant, aber noch nicht genehmigt. Start der Demo war - mit Musik, Getrommel und vielen Transparenten - auf dem Karl-Benz-Platz, wo Egon Hopfenzitz über die Geschichte des ältesten württembergischen Bahnhofs in Untertürkheim sprach. Der ehemalige Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs war Mitte der 70er Jahre auch Chef des Untertürkheimer Rangierbahnhofs mit 400 Mitarbeitern und 1800 Güterwagen.

Viel Lärm, den auch der geplante Wartungsbahnhof bringen wird, wie Sabine Reichert vom Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte schilderte. In der Nähe des stillgelegten Güterbahnhofs entwarf sie das Szenario, das die Bahn auf dem Gelände geplant hat: „Täglich 204 Züge, 107 dBA Lärm, 24 Stunden lang, sieben Tage in der Woche, in unregelmäßigen Abständen 30 bis 40 Warntöne in der Minute und jede Viertelstunde das Rummsen einer Müllpresse”. Damit die Züge aus dem Tiefbahnhof nach Untertürkheim fahren können, müssen Tunnel unter dem Neckar gebaut werden. Der Ölhafen war deshalb eine weitere Station des Demozuges.

UT-EARTH
Der Abstelbahnhof als Satellitenbild

E i n l a d u n g  zur Informationsveranstaltung am Dienstag, 19.02.2013 –18:30 Uhr
Bahnprojekt S21 - Stuttgart-Ulm

Informationsveranstaltung in der Sängerhalle Untertürkheim -Dienstag, 19.02.2013 - Beginn: 18:30 Uhr

Die Bürgerbeauftragte Alice Kaiser und die Bezirksvorsteher von Obertürkheim, Peter Beier, und Untertürkheim, Klaus Eggert, laden zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 19. Februar, um 18.30 Uhr in der Sängerhalle Untertürkheim, Lindenschulstraße 29, ein.

Es geht um die Bauarbeiten für die Streckenzuführungen Ober- und Untertürkheim im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21. In beiden Stadtbezirken werden unter anderem Tunnel in offener und bergmännischer Bauweise und Tröge für die Trassen gebaut.

biss21.de
Detaillierte Pläne für Untertürkheim zu STUTTGART21 - zum Zoomen - www.biss21.de

Artikel vom 20.02.2013 Untertürkheimer Zeitung

Mitte des Jahres beginnen Bauarbeiten für S21 - Neubaustrecke

UNTER-/OBERTüRKHEIM: Reges Interesse an Infoveranstaltung der Bahn zu Stuttgart 21 in der Sängerhalle

(ale) - Ab Mitte des Jahres werden die Bauarbeiten für die Streckenzuführung des Planabschnitts 1.6a in Unter- und Obertürkheim an das Bahnprojekt Stuttgart 21 beginnen. Ein Tunnel soll von Wangen kommend auf Höhe des heutigen Nanz-Areals und auf dem ehemaligen Güterbahnhof an das bestehende Schienennetz angeschlossen werden.

Die Sängerhalle war gestern Abend gut gefüllt. Das Interesse an der Infoveranstaltung der Deutschen Bahn AG zum Milliardenprojekt Stuttgart 21 war groß. Rund 300 Bürger aus den beiden Stadtteilen lauschten gebannt den Planungen für Ober- und Untertürkheim. Denn im Rahmen des Milliardenprojekts soll in dem Planabschnitt 1.6a eine Zuführung an die bestehenden Schienentrassen erfolgen.

Vorgesehen ist ein neuer Tunnel, der etwa 600 Meter nach dem Hauptbahnhof in einer Tiefe von 60 Metern unter Gablenberg und Wangen hindurch in Richtung Untertürkheim führen soll.
Jeweils in zwei Röhren Richtung Unter- und Obertürkheim sollen diese dann den Neckar, das Insel- sowie Stadtbad und den Karl-Benz-Platz unterqueren.


„Diese Röhren werden unterirdisch im Betonspritzverfahren errichtet“, erläuterte der zuständige Leiter des Baubschnitts, Volker Weiß. Auf Höhe des Nanz-Areals sollen die Schienen bis zum Bahnhof Obertürkheim in Richtung Esslingen und entgegengesetzt in Richtung Waiblingen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs an das bestehende Niveau überirdisch angeglichen werden. Dafür sind aber mehrere Zwischenangriffe nötig, um bei einem täglichen Tunnelvortrieb von zwei bis fünf Metern die angestrebte Fertigstellung im Dezember 2018 einhalten zu können. So sind Baustelleneinrichtungen in der Ulmer Straße in Wangen, der Benzstraße und an der Augsburger Straße in Untertürkheim sowie der Verbindung der Augsburger Straße und der Hafenbahnstraße als auch am Imweg in Obertürkheim notwendig.

Mit den notwendigen Vorarbeiten an der Benzstraße in Richtung B14-Auffahrt und am Neckarersatzbach in Obertürkheim wurde bereits begonnen und bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Dann wird die Verbindung zwischen der Augsburger und der Hafenbahnstraße sowie der Radweg am Neckarersatzbach komplett gesperrt. Bereits im März wird die Benzstraße auf zwei Fahrspuren verringert. Mit dem Erstellen der eigentlichen Baugruben soll dann Ende des Jahres gestartet werden.

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 20.2.2013

Bürgerwünsche an OB Fritz Kuhn überreicht

(mk) - Vertreter von 23 Stadtbezirken überreichten am Montagabend dem neuen Oberbürgermeister Fritz Kuhn 23 Ordner, in denen die Aktiven die Wünsche der Bürger aus dem jeweiligen Stadtbezirk gesammelt haben. „23 Stadtbezirke - ich vergesse keinen‘ war ein Slogan in Ihrem Wahlkampf. Diesen Slogan haben wir als Signal verstanden, dass Sie unsere Interessen vertreten und die Aktion initiiert“, erklärte Cornelia Geeve als Sprecherin der Bürgerinitiativen.

Auch eine Delegation aus Untertürkheim hatte einen dicken Ordner ins Rathaus mitgebracht. Marlene Blumenstock vom Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte hatte die drängendsten Probleme gesammelt und teilweise mit Fotos versehen. Den Bürgerinnen und Bürgern ging es vor allem um den Lärm und die Verkehrsbelastung. Natürlich sorgen sich etliche Aktive um die Auswirkungen durch den geplanten Abstell- und Servicebahnhof für Stuttgart 21. Doch auch die Luginsländer Aktiven meldeten sich nochmals wegen des Geräuschpegels, den der Verkehr der B 14 verursacht, zu Wort. Den Untertürkheimern ging es aber auch um die Zukunft des Untertürkheimer Bahnhofs, den sie zu einem Bürgerbahnhof umfunktionieren wollen und sie sorgen sich um die zunehmenden Ladenleerstände.

Starthilfe für neuen OB Kuhn: Anregungen und Wünsche aus Untertürkheim

UNTERTüRKHEIM UZ 9.1.2013: Infobündnis sammelt Bürgerwünsche

(mk) - Stadtteilgruppierungen der Stuttgarter Bürgerbewegung wollen dem neuen Oberbürgermeister Fritz Kuhn eine Starthilfe geben und ihn an sein Versprechen erinnern, ein OB für alle 23 Stadtbezirke zu sein. Deswegen sammeln sie Bürgerwünsche. In Untertürkheim hat das „Infobündnis Zukunft Schiene“ die Verantwortung übernommen.

Noch diesen Monat wollen die Stadtteilgruppierungen, die sich ehrenamtlich und überparteilich für die Belange ihrer Stadtbezirke engagieren, dem neuen OB eine Sammlung von Bürgerwünschen aus den Stadtbezirken überreichen. „Wir wollen ihn über unsere Sorgen, Nöte, Probleme und Wünsche vor Ort informieren“, sagt Marlene Blumenstock vom Infobündnis Zukunft Schiene Untertürkheim.

Das Bündnis hat zunächst Untertürkheims Vereinsvorsitzende und Unternehmen als Multiplikatoren angeschrieben. „Aufgerufen ist jeder Bürger. Ob Probleme mit Kita-Plätzen, dem Wunsch nach Nutzung des Bahnhofgebäudes Untertürkheim als Bürgerbahnhof oder ein spezielles Anliegen des Vereins. Jeder soll sein oder seine Anliegen vorbringen“, sagt Blumenstock. Damit Kuhn die Bürgerwünsche möglichst zeitnah erhält, sollten sich die Bürger sputen.

Die Anregungen sollen unter dem Stichwort „Starthilfe für den neuen OB“ bis Dienstag, 15. Januar, an die E-Mail-Adresse: „zukunftschiene@gmx.de“ geschickt werden. „Bitte helfen Sie, mit die wichtigsten Fragen und Wünsche ins Rathaus zu tragen. Sie kennen die Bedürfnisse im Stadtbezirk am besten“, bittet Marlene Blumenstock um rege Mitarbeit.

Neuer Anlauf für die Lärmsimulation

Untertürkheim - STZ - mai -14.12.2012 - Das Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte unternimmt einen neuen Anlauf, um die Lärmsimulation auf dem Gelände des im Rahmen von Stuttgart 21 geplanten Abstell- und Wartungsbahnhofs in Untertürkheim durchzuführen. Ursprünglich war eine solche Simulation für die Nacht vom 8. auf den 9. September geplant. Sie wurde vom Amt für öffentliche Ordnung untersagt. Jetzt hat das Bündnis einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der beim Amt für öffentliche Ordnung eine Ausnahmegenehmigung für eine einstündige Lärmsimulation zwischen ein und fünf Uhr vor dem Gebäude Augsburger Straße 276 beantragen soll.

Pressekonferenz des Infobündnisses Zukunft Schiene
Obere Neckarvororte am 8.9.2012

Infobündnis

Sabine Reichert, Klaus-Ulrich Blumenstock und Martin Glemser stellten der Presse anhand einer Dokumentation die Vorgeschichte zur geplanten Lärmsimulation vor.

    • Am 21.7.2012 wurden Bahn und Stadt angeschrieben ohne Resonanz.
    • Am 20.8.2012 wurde die Polizei informiert - es sei keine Genehmigiung der Polizei erforderlich
    • Am 28.8.2012 nach 2. Anschreiben - Bahn: Verbot der Durchführung auf Bahngelände - Parkplatz davor sei OK.
    • Antwort vom Ordnungsamt: keine Demo daher keine Genehmigung erforderlich - Polizei soll informiert werden.
    • 7.9.2012 Verbot der Lärmsimulation durch das Amt für öffentliche Ordnung (siehe unten)
    • Infobündnis will Widerspruch einlegen - Planfeststellungserörterung steht seit 2 Jahren aus. - Foto:Enslin

AKTUELL: Verbot der Lärmsimulation am So 9. September 2012
vor dem Gebäude Augsburger Straße 276 in Stuttgart-Untertürkheim

Brief vom Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart vom 7.9.2012:
Aufgrund von §§ 1, 3, 4, 5, 6, 49 ff. Polizeigesetz Baden-Württemberg §§ 18, 19, 20, 26 Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung ergeht folgende Verbotsverfügung:

1. Die Lärmsimulation am 9. September 2012 in der Zeit von 1 Uhr bis 5 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Gebäude Augsburger Straße 276 in Stuttgart-Untertürkheim wird untersagt. Dies gilt ebenso für alle Ersatzveranstaltungen an diesem Tag, unabhängig vom Zeitpunkt und der gewählten Örtlichkeit.

2. Die sofortige Vollziehung der Untersagung wird angeordnet, d. h. Sie dürfen die Simulation auch dann nicht durchführen, wenn Sie gegen die Verbotsverfügung Rechtsmittel einlegen.

3. Der Polizeivollzugsdienst ist angewiesen, die Simulation mit den Mitteln des unmittelbaren Zwangs zu unterbinden, soweit Sie entgegen dieser Verbotsverfügung dennoch versuchen, die Simulation durchzuführen. Dazu ist der Polizeivollzugsdienst insbesondere berechtigt, alle Gegenstände zu beschlagnahmen, mit denen Sie die Simulation durchführen oder fortsetzen könnten.


Begründung: Das Amt für öffentliche Ordnung wurde darüber informiert, dass Sie im Rahmen des Aktionstages „„Potz Blitz, betrifft Stuttgart 21 auch mich?“ in den Morgenstunden am 9. September 2012 vor dem Gebäude Augsburger Straße 276 in Stuttgart-Untertürkheim eine Lärmsimulation mit einer handelsüblichen Warnanlage mit einer Schallemissionsleistung von bis zu 107 dB (A) und 30 bis 40 Warntönen pro Minute durchführen. Damit wollen Sie, gemäß Ihrer E-Mail vom 21. Juli 2012 an Herrn Fricke von der Deutschen Bahn AG die Lärmbelastung - 2 - simulieren, die sich aus dem 24-Stunden-Betrieb des späteren Abstellbahnhofs aus Ihrer Sicht insbesondere für Anwohner ergeben.

Die Deutsche Bahn AG hat Ihnen zugesagt, dass Sie die bahneigene Fläche für Ihre Simulation vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung nutzen dürfen. Eine derartige Genehmigung haben Sie weder beantragt noch könnte Sie Ihnen erteilt werden. Insbesondere war dem Info- Bündnis, dass Sie vertreten, aus einem Gespräch mit dem Amt für Umweltschutz bekannt, dass derartige nächtliche Lärmbelästigungen unzulässig sind und ggf. als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden. Das Amt für öffentliche Ordnung hat die Aufgabe, die Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren. Dabei umfasst die öffentliche Sicherheit den Schutz der Rechtsordnung, also den Schutz der bestehenden Gesetze, aber auch der Rechtsgüter, denen innerhalb der verfassungsmäßigen Ordnung eine zentrale Bedeutung zukommt. Dazu gehört neben dem Schutz der Gesundheit auch der Schutz des Sonntags und der gesetzlichen Nachtruhe. ...( ingesamt 4 Seiten )

Die Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes

Die Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes,
Video als Kurzinfo von Klaus Gebhard, 31.08.2012

Kurz-Info: Dauer 7 Minuten - Vollbild X mit Doppelklick

Die 62km Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes,
ausführliche Erläuterung an Hand der BISS-Karte von Klaus Gebhard, 31.08.2012

37-Minuten-Video mit der Untertunnelung des Neckars
beim Stuttgart21-Projekt - von fluegel.tv
Vollbild X mit Doppelklick

 
Ab Minute 25: Neckarunterquerung in Untertürkheim
mit schließbaren Hochwassertoren im Tunnel.
Der Tunnel kann bei Neckarhochwasser geflutet werden - nur während der Bauzeit

Ordnungsamt stoppt geplante Lärmsimulation am Sonntag

Abstellbahnhof

Stuttgarter Zeitung- Christian Milankovic, 08.09.2012 - Das Ordnungsamt hat eine für die Nacht auf Sonntag geplante Lärmsimulation gestoppt. In den frühen Morgenstunden zwischen 1 und 5 Uhr wollten Mitglieder des „Infobündnisses Zukunft Schiene Obere Neckarvororte“ jene Geräuschkulisse nachstellen, die sich aus ihrer Sicht durch den Betrieb des beim Projekt Stuttgart 21 geplanten Abstell- und Wartungsbahnhofs ergeben würde. 30 bis 40 Töne je Minute mit einer Lautstärke von 107 Dezibel sollten einen Eindruck von dem Lärm vermitteln. Dazu kommt es nicht. Das Amt für öffentliche Ordnung hat am Freitag per Verfügung die Veranstaltung untersagt. Es gelte, die Nacht- und Sonntagsruhe zu schützen. Sollte sich die Initiative der Verfügung widersetzen, drohen polizeiliche Maßnahmen.

Die Polizei war längst informiert

Bei der Organisatoren ist man über diese Entwicklung überrascht. Der örtliche Polizeiposten sei seit 20. August über das Vorhaben informiert. „Und bei einem Telefonat mit dem Ordnungsamt hat man uns gesagt, dass wir maximal mit einem Bußgeld wegen Ruhestörung zu rechnen hätten“, sagt Sabine Reichert vom Infobündnis. Man werde gegen die Verfügung Widerspruch einlegen. Der wird allerdings nichts daran ändern, dass die nächtliche Hupaktion zunächst verboten ist, denn das Ordnungsamt hat den Sofortvollzug der Verfügung angeordnet.

Sabine Reichert verhehlt allerdings auch nicht, dass das Bündnis ganz gut mit der Verfügung leben könne. „Schließlich wird darin festgestellt, dass der Lärm vollkommen inakzeptabel ist“, sagt sie. Eben jener Lärm werde aber Untertürkheim belasten, wenn der Bahnhof wie geplant gebaut wird. Allerdings sind die Bahnpläne noch gar nicht genehmigt. Im Anhörungsverfahren können Betroffene Einwände vorbringen und Bedenken geltend machen. Das Ordnungsamt weist in seinem Schreiben auch darauf hin, dass in eben jenem Verfahren der Bahn Auflagen erteilt werden könnten, um die Anwohner vor zu viel Lärm zu schützen.

Bahn wollte Fläche zur Verfügung stellen

Die Bahn selbst war über die Pläne der Initiative informiert, Eckart Fricke, der Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg, sogar eingeladen. Ursprünglich sollten die Warntöne von einem Bahngelände aus abgegeben werden. Dazu hätten die Mitglieder der Initiative allerdings ein Gleis überqueren müssen, was die Bahn untersagte. Einverstanden war das Unternehmen hingegen damit, dass die Aktion stattdessen auf einem ihrer Parkplätze an der Augsburger Straße stattfinden sollte – sofern es eine behördliche Genehmigung dafür geben würde. Nun ist die Initiative hingegen überzeugt, dass „großes Interesse von Seiten der Deutschen Bahn“ vorliege, „diese Lärmsimulation auf jeden Fall zu verhindern“, hieß es am Freitag.

Das Nachstellen der Geräuschkulisse hätte als Teil des Aktionstages „Potz Blitz, betrifft Stuttgart 21 auch mich?“ stattfinden sollen, bei dem Initiativen am Samstag an verschiedenen Orten in der Stadt, aber auch in Ludwigsburg und Tübingen auf die lokalen Auswirkungen des Projekts aus ihrer Sicht hinweisen wollen. Am kommenden Montag wird die Montagsdemonstration nach Bad Cannstatt ausweichen. Auf der Kursaalwiese wird ab 18 Uhr auf die von den Projektgegnern befürchtete Bedrohung des Mineralwassers hingewiesen.

Besuch im Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg

Videomitschnitt von der gut besuchten Führung im Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg des Bürgervereins Untertürkheim für das "Infobündnis Zukunft Schiene – Obere Neckarvororte" am 07.06.2012.
Thema: Historischer Bahnhof und "Industrialisierung Untertürkheims am Anfang des 20. Jahrhunderts"
Hier ist er:  http://www.youtube.com/watch?v=2Qvj_MFql5k

Stuttgarter Zeitung 13.5.2012

Stuttgart 21 Baurecht für Abstellbahnhof fehlt noch

mai, 13.05.2012

Die Fildertrasse ist nicht der einzige Abschnitt im Rahmen von Stuttgart 21, für den das Planfeststellungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Auch für die Verlegung des Abstell- und Wartungsbahnhofs vom Rosensteinpark auf das Güterbahnhofgelände in Untertürkheim hat die Bahn bis jetzt kein Baurecht. Wenn der Abstellbahnhof tatsächlich kommt, könnte es für die Anwohner laut werden, das behauptet zumindest das Infobündnis Zukunft Schiene Obere Neckarvororte. Die Stuttgart-21-Gegner organisierten am Donnerstag einen Vor-Ort-Termin am Güterbahnhof. Martin Glemser, Grünen-Bezirksbeirat aus Untertürkheim, erläuterte die Pläne der Bahn. Rund 100 Bürger waren gekommen.

Signalanlagen sorgen für Lärmbelastung

Eine von ihnen ist Waltraud Hahn. Sie wohnt im Untertürkheimer Stadtteil Rotenberg. „Ich bin hier, um mich zu informieren“, sagte die 74-Jährige. Laut Glemser soll auf dem Gelände in Untertürkheim eine Reinigungsanlage für die Züge, ein Servicegleis sowie eine Tankanlage entstehen. Insbesondere die Warn- und Signalanlagen vor der Waschanlage und dem Servicegleis seien für die zunehmende Lärmbelästigung verantwortlich. Sie würden einen Lärm von bis zu 107 Dezibel verursachen, was mit der Lautstärke eines Presslufthammers vergleichbar sei, sagte der Lokalpolitiker. Auch die ebenfalls auf dem Gelände geplante Wertstoffpresse würde in ihren Spitzenzeiten 15 Minuten lang Lärm von bis zu 104 Dezibel erzeugen.

Sorge um Biotop zwischen den Gleisen

Das Lärmgutachten komme aber dennoch zu dem Schluss, dass in diesem Bereich keine Lärmschutzmaßnahmen notwendig seien. „Beim Lärm wird immer nur der Stunden- oder sogar der 24-Stunden-Mittelwert beachtet“, und der liege natürlich deutlich unter diesen hohen Spitzenwerten, sagte der Bezirksbeirat und fügte hinzu: „Wenn ich nachts wach werde, liegt das aber nicht am 24-Stunden-Mittelwert.“

Glemser fürchtet aber nicht nur um die Nachtruhe der Anwohner. Im vorderen Teil des Geländes seien die Gleise seit mehr als zehn Jahren stillgelegt. „Hier hat sich ein Biotop erster Güte entwickelt“, sagte der Bezirksbeirat. Insbesondere Zaun- und Mauereidechsen sind dort zu Hause.

Die Bahn erklärte hierzu, dass die Einwendungen gegen den Abstellbahnhof, auch die Bedenken zum Thema Lärmschutz, derzeit geprüft würden.

Untertürkheim - Spaziergang zum neuen Abstellbahnhof

Das „Informationsbündnis Zukunft Schiene obere Neckarvororte“ veranstaltet am Donnerstag, 10. Mai 2012, einen Stadtspaziergang zum geplanten neuen Standort des Abstell- und Wartungsbahnhofs, der für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 nach Untertürkheim verlegt werden soll. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr am Eszet- Steg an der Augsburger Straße. Martin Glemser, Grünen-Bezirksbeirat aus Untertürkheim und Beauftragter des Landesnaturschutzverbandes, und Wolfgang Seidel von den Ingenieuren 22 werden vor Ort erklären, welche Gebäude und Anlagen wo geplant sind und wo die Tunnel verlaufen sollen. G äste sind willkommen.
Informationsbündnis Untertürkheim – Zukunft Schiene obere Neckarvororte

„Schallschutz fehlt“

Untertürkheimer Zeitung 26.3.2011: Infobündnis kritisiert Abstellbahnhof

(ale) – Voll besetzt war der Saal des katholischen Gemeindezentrums Untertürkheim am Donnerstagabend. Das „Informationsbündnis Untertürkheim – Zukunft Schiene“ hatte zum Vortrag über die Auswirkungen von Stuttgart 21 auf Untertürkheim eingeladen. Der Tenor des Abends: Ohne weitere Schallschutzmaßnahmen kann der Abstellbahnhof an der Augsburger Straße nicht gebaut werden.

„Untertürkheim auf dem Abstellgleis? – Stuttgart geht uns alle an“ so der Titel des Abends. als Gast konnte der lose Zusammenschluss von Untertürkheimer Bürgern den Bahnexperten Professor Karl-Dieter Bodack gewinnen. Für den ehemaligen Sachverständigen im Verkehrsausschuss des Bundestages ist der geplante Abstellbahnhof in Untertürkheim unsinnig: „die Züge müssen knapp sechs Kilometer vom Hauptbahnhof hierher rollen. Bei 200 zu erwartenden Zügen pro Tag ist das mit enormen Energiekosten verbunden.“

Der Abstell- und Wartungsbahnhof ist auf dem jetzigen Bereich des Güterbahnhofs geplant. Für Bodack müsste dieser gar nicht verlegt werden. Bei seiner Vision von K21 „leicht“ könnte der bisherige direkt am Hauptbahnhof halbiert und weiter genutzt werden.
„Den Wohnungsraum, den man dort schaffen will, könnte man auch in Untertürkheim realisieren“, so Bodack. Für die Realisierung von Stuttgart 21 ist der neue Abstellbahnhof aber zwingend erforderlich. „Die Pläne der Bahn sehen vor, diesen ganz ohne Schallschutz zu bauen“, kritisiert der Luginsländer Ingenieur Wolfgang Seidel.

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Wolfgang Seidel - Prof. Karl-Dieter Bodack - Sabine Reichert - Fotos: Enslin

Vorgesehen ist eine Wertstoffsammelanlage mit Presse, ein Betriebsgebäude, eine 200 Meter lange Service-Station mit einer 20 Meter langen beweglichen Überdachung sowie zwei 125 und 400 Meter lange Gleise für die Innereinigung. Einzig die Außenreinigungsanlage soll laut Bahn komplett eingehaust werden. „Dabei entstehen teilweise Lärmwerte von mehr als 100 Dezibel“, warnt Seidel. das ist der Fall bei der Presse der Wertstoffanlage, die einmal pro Stunde für 15 Minuten in Betrieb gehen soll und auch beim Warnsignal für die Bewegung des Daches der Servicestation – 24 Stunden am Tag.

Ohne Schallschutzmaßnahme sei dies unzumutbar. Zum Einen müsse dies nachgebessert werden, zum Anderen beide Anlagen von der unmittelbaren Nähe zur Wohnbebauung auf die andere Seite versetzt werden. Sowohl Umwelt- als auch Stadtplanungsamt haben bereits die Pläne abgelehnt, zudem gingen 140 Einwendungen ein. Bisher ist der Güterbahnhof noch nicht planfestgestellt. Ziel des Bündnisses ist es, die Bürger zu informieren und zu formieren, „um vernünftige Verbesserungsvorschläge zu erreichen“, erklärt Seidel.

Untertürkheim auf dem Abstellgleis? - Stuttgart 21 geht uns alle an.

Donnerstag, den 24.03.2011, 19:30 Uhr Gemeindezentrum der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes, Warthstraße 16 (Ende Sattelstraße)


Ein Informationsabend mit Prof. Dipl. Ing. Klaus-Dieter Bodack
und einer Einführung von Dipl. Ing. Wolfgang Seidel

Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Untertürkheimer Bürgern der Informationsgruppe–Zukunft Schiene

Prof. Dr. Dipl. Ing. Karl-Dieter Bodack studierte an der Universität Stuttgart, war 27 Jahre in Stabs- und Führungspositionen bei der Bundesbahn und Deutschen Bahn AG, arbeitet als freiberuflicher Unternehmensberater und wirkte als Sachverständiger im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags zum Thema Bahnprivatisierung

Dipl. Ing. Wolfgang Seidel studierte an der Universität Stuttgart, war im Hoch- und Anlagenbau tätig, Mitglied bei den Ingenieuren für Baden-Württemberg 22

V.i.S.d.P.: Dr. Christofer Hebel, Goldbergstraße 46, 70327 Stuttgart

Informationsgruppe Untertürkheim—Zukunft Schiene:
Initiative für Untertürkheim

Das Informationsbündnis Untertürkheim—Zukunft Schiene ist eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den geplanten Um- und Ausbau des Untertürkheimer Gleisfeldes interessieren. Wir sammeln, diskutieren und werten Informationen aus, die diese Um- und Ausbaumaßnahmen für das Leben in Untertürkheim bringen. Das Gleisfeld in Untertürkheim ist Teil des Schienennetzes in der Region Stuttgart und auch Teil unseres Wohnortes. Wir möchten über die geplanten Baumaßnahmen und die geplante Nutzung des Gleisfeldes informiert sein und Informationen dazu mit allen interessierte Bürgerinnen und Bürger teilen und diskutieren. Die Mitglieder unserer Initiative gehören verschiedenen Parteien und Gruppen an oder sind parteilos; unsere Initiative steht allen Interessierten grundsätzlich offen. Die bisherigen Mitglieder des Informationsbündnisses möchten  aber übereinstimmend “oben bleiben.”

Das Planfeststellungsverfahren zu S21 sieht die Einrichtung eines Abstell-  bzw. Wartungsbahnhofs in Untertürkheim vor. Die Anhörungsphase wurde im August 2010 abgeschlossen und die bis zu diesem Datum eingegangenen Einwendungen von Bürgerschaft, Kommunalpolitik, Behörden und Verbänden werden zur Zeit vom Eisenbahnbundesamt geprüft. Dieses Verfahren kann zu einem Planfeststellungsbeschluss führen, der die Bedingungen für die  Baumaßnahme als Teil des Gesamtprojektes S21 festlegt. Noch offen ist, welche Auflagen der Bahn für den Um- und Ausbau des Untertürkheimer Abstell- bzw. Wartungsbahnhof in diesem Verfahren gemacht werden würden. In jedem Fall ist eine Veränderung des Gleisfeldes in Untertürkheim zu erwarten.

Die aktuellen Diskussionen zum Stuttgarter Hauptbahnhof zeigen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist gemeinsames bürgerschaftliches Engagement aufzubauen. Die Themen und Ansichten, die wir im Zusammenhang mit dem Gleisfeld und der Stadtteilentwicklung in Untertürkheim diskutieren, brauchen kollektive Intelligenz. Eines unserer Ziele ist es daher auch, Informationsveranstaltungen in Untertürkheim vorzubereiten.

Uns interessiert:

  1. Lärm und Lärmschutz, Immissionen, auch Lichtverschmutzung
  2. Art und Umfang der Nutzung des geplanten Abstell/Wartungsbahnhofes
  3. Bedeutung des Untertürkheimer Gleisfeldes im Schienennetz der Region
  4. Belastungen während der mehrjährigen Bauzeit
  5. Verkehrsführung in Untertürkheim
  6. Nutzung des Bahnhofgebäudes in Untertürkheim
  7. Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an der Ausgestaltung von Maßnahmen
  8. Planfeststellungsverfahren 1.6.b
  9. Zukunft von Untertürkheim als Ort

Ihr Interesse ist willkommen!

Für die Informationsgruppe Untertürkheim—Zukunft Schiene: Ursel Renner, Dr. Elke Kurz-Milcke

SERVICEBAHNHOF Untertürkheim

Das S21-Geschenk für Untertürkheim?

Umweltbehörden der Stadt haben größte Bedenken

Diese Belastungen des Servicebahnhofs kommen u.a. auf uns zu:

  1. Lärm
  2. Beleuchtung während der Nachtstunden: Lichtverschmutzung
  3. Gerüche
  4. Staub während der mehrjährigen Bauzeit
  5. Dazu kommen annähernd (vielleicht sogar mindestens) 1000 LKW im Neckartal (OT und UT), die von und zu den S 21-Baustellen Tag und Nacht unterwegs sind.

Wichtig! Wichtig für UT! Wichtig!

Das Umweltamt der Stadt Stuttgart macht unter anderem folgende Einwände geltend
(zum Planfeststellungsverfahren 1.6.b „Servicebahnhof Untertürkheim“):

  1. Es liegt keine Gesamtlärmprognose für UT vor. Das bedeutet, dass die Lärmbelastung, die von der neuen Anlage ausgeht, so berechnet wird, als gäbe es keine Autos oder durchfahrende Züge. Schon heute liegt die Lärmbelastung an der Augsburger Straße in einem Bereich (70 dB), in dem starke Gesundheitsschäden entstehen und weit über dem Grenzwert (55 bzw. 45 dB) für Neubauten.
  2. Es werden falsche (zu niedrige) Immissionsrichtwerte angenommen.
  3. Zur Lärmbelastungen durch den Service- und Rangierbetrieb liegen keine Gutachten vor.
  4. Die Anzahl der Züge, die in UT gereinigt und gewartet werden sollen, ist unbekannt. Es ist zu befürchten, dass die Hauptbelastungen nachts sein werden.
  5. Die Lärmbelastung, die aus Fahrbewegungen während der Nachtstunden entsteht, ist nicht ausreichend erfasst.
  6. Systematische Überschätzung der Güterzüge mit den geräuschärmeren Scheibenbremsen.
    (Das Gutachten der Bahn spricht von 95% solcher Züge, aktuell sind es aber nur 10 %).

Diese Information wurde vom Informationsbündnis „Zukunft Schiene“ für Untertürkheim zusammengestellt. Wir freuen uns über ihr Interesse.

Regelmäßiges Treffen der Initiative:„Zukunft Schiene“ im Kulturtreff/AWO, Strümpfelbacher Straße 39, Untertürkheim, i.d.R. jeden zweiten Donnerstag um 19:00 Uhr. Das nächste Mal am 17.3.2011.

Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu unseren Treffen herzlich eingeladen.

Stand: 1.3.2011 Jörg Werner

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