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DVD über Untertürkheim in Arbeit

Hauptversammlung 2007 des Bürgervereins -
Unterhaltung von Regine Haug und Otto Weber

UNTERTÜRKHEIM - 22.03.2007 Stuttgarter Wochenblatt -
Eberhard Hahn ist auf der Hauptversammlung des Bürgervereins zum Vorsitzenden wiedergewählt worden.

Vier Mitglieder jedoch stellten sich nicht wieder zur Wahl und wurden mit Dankesworten und einem Sekt- und Buchgeschenk verabschiedet: Theo Prinzing, Günter Pfisterer, Rolf Sauer und Wilhelm Spann.

Als neuer Kandidat zum Beisitzer stellte sich Klaus Enslin vor. Die von Klaus Eggert vorgenommene Neuwahl bei der Hauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim-Rotenberg (BVU) im katholischen Gemeindehaus brachte dieses Ergebnis: Erster Vorsitzender Eberhard Hahn, Zweiter Vorsitzender Gerd Schumacher, Schriftführer Peter Vetter, Kassier Werner Schwarz, Kassenprüfer Wolfgang Jäger und Ernst Schroth, Beisitzer Christine Schumacher, Susanne Taschke, Klaus Enslin und Kurt Ziegler. Ehrenvorsitzender ist Emil Ziegler geworden.

Fast 70 Mitglieder und Gäste waren zur Hauptversammlung gekommen, darunter Bezirksvorsteher Klaus Eggert, der Stellvertreter der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Bürgervereine Hechinger und mehrere Mitglieder des benachbarten Bürgervereins von Bad Cannstatt.

In seinem Rückblick ging Vorsitzender Eberhard Hahn auf die verschiedenen Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Erwähnenswert waren die Dia-Vorträge zur Eingemeindung Untertürkheims nach Stuttgart vor 100 Jahre. Zahlreiche Besucher sahen die Heimatgeschichtliche Ausstellung im Alten Schulhaus in Rotenberg. Großes Interesse zeigten die vielen Teilnehmer bei den Ortsführungen, welche öfters ergänzt wurden mit Erklärung zu den Fresken und der Grieshaberwand in der Stadtkirche.

Ziel der Busausfahrt war das Margarete-Steiff-Museum in Giengen und Kloster Neresheim. Bei der Auftaktveranstaltung zur Planung des Stuttgarter Stadtmuseums war der BVU mit einer Info-Präsentation vertreten.

BVÜber vierhundert Kinder, Eltern und Großeltern marschierten beim traditionellen Lampionumzug durch den Ortskern und sahen am Storchenbrunnen ein spektakuläres Feuerwerk. Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU das kulturelle Programm.

Klaus Eggert bedankte sich in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher für die Aktivitäten des BVU und für die vertrauensvolle, freundschaftliche und konstruktive Unterstützung. In seinem Grußwort sprach er über kommunalpolitische Ereignisse des abgelaufenen Jahres und stellte geplante Projekte der Stadtverwaltung vor.

Kassenprüfer Ernst Schroth bescheinigte dem Kassier Werner Schwarz nach dessen, unsere Wengerter würden sagen "trocken ausgebauten" Vortrag, eine einwandfreie Kassenführung.

Das Programm in diesem Jahr sieht folgende Termine vor: Es gibt an zwei Tagen spezielle Führungen durch die Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg, nämlich am 6. Mai mit einer Sonderausstellung zum 70. Jahrestag der Luftschiffkatastrophe in Lakehurst und am 21. Oktober, jeweils mit einem kleinen Imbiss. Am 21. Juni sind Mitglieder und Gäste zu einer städtebaulichen Stadtrundfahrt eingeladen. Die traditionelle Museumsbusfahrt ist am 30. September und führt nach Ladenburg mit Stadtbesichtigung und Besuch des Benz-Museums.
Haug

Am 8. November lädt der BVU die Kinder zum Lampionumzug mit anschließendem Feuerwerk ein und dann ist wieder der Weihnachtsmarkt am 8. Dezember. Zum Ende des Jahres ist die Herausgabe einer DVD über den Stadtbezirk geplant. Die Vorarbeiten sind in vollem Gange.

Nach dem offiziellen Teil des Versammlung brachte Otto Weber in seiner unnachahmlichen Weise ein paar Gedichte über die Maultasche dar. Regine Haug las Ausschnitte aus ihrem neuesten Buch "Den Schwaben in die Maultasche geschaut" vor. Anekdoten und Beobachtungen einer Nichtschwäbin brachten die Zuhörer zum Schmunzeln und Lachen. P. Vetter

=>Bürgerverein Untertürkheim online im Internet: www.bv-untertuerkheim.de/

Neue Nutzung des alten Pfarramtes

24.03.2007 Untertürkheimer Zeitung

Untertürkheim: Diskussion über neuen Standort eines Heimatmuseums - Kostenfrage entscheidend
Von Mathias Kuhn

Das alte Pfarrhaus neben der Stadtkirche ist seit Monaten unbewohnt. Während der Hauptversammlung des Bürgervereins flammte deshalb eine alte Idee neu auf. Das jahrhundertealte Gebäude im Ortskern könnte als Standort für ein Heimatmuseum genutzt werden. „Ein Traum, aber der Bürgerverein kann die Mietkosten nicht tragen“, sagt Bürgervereinschef Eberhard Hahn.

PfarrhausPfarrhaus
Pfarrhaus Fotos: Enslin

Jahrhundertelang wohnten Pfarrerfamilien in dem stattlichen Gebäude im Schatten der Stadtkirche. Doch seit der Zusammenlegung der Wallmer- und Stadtkirchengemeinden hat das Gebäude diese Aufgabe verloren. Nach dem Auszug von Pfarrer Gustav Zmaila beherbergten die umgebauten Räume zunächst junge Bewohnerinnen des Anna-Haag-Hauses, anschließend fühlte sich ein Kreativbüro in den Räumen wohl. Seit Monaten ist das Haus nun verwaist - zum Leidwesen vor allem traditionsbewusster Untertürkheimer. Kein Wunder tauchten alte Gedanken neu auf: Das ehemalige Gebäude im historischen Ortskern Untertürkheims könnte Standort für ein Heimatmuseum werden, schlugen einige Mitglieder des Bürgervereins vor. Dieser präsentiert seine Exponate zur Heimatgeschichte des Stadtbezirks momentan im Dachgeschoss des Rotenberger Kindergartens. „Die Ausstellung wird von Besuchern sehr geschätzt und gelobt“, erzählt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Doch ohne Zweifel würde ein neues Heimatmuseum im Herzen Untertürkheims den Ortskern aufwerten und die Attraktivität für Touristen erhöhen.

Für Bürgervereinsvorsitzender Eberhard Hahn ist der Vorschlag „eigentlich ein Traum.“ Das Gebäude selbst könnte Geschichten erzählen. Laut altem Heimatbuch hat der damalige Pfarrer Wölffing 1767 ein eigenes Privat-Haus über der Fleckenschmiede bauen lassen, das die Landeskirche 1783 als Pfarrhaus erwarb. „In den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts ging es in den Besitz der Kirchengemeinde über“, erzählt Kirchengemeinderatsvorsitzender Stefan Glöckler. „In den ehrwürdigen Räumen und auch im riesigen Gewölbekeller könnte man Heimat- und Weinbaugeschichtliches anschaulich präsentieren“, ist auch er von der Idee entzückt. Die Kirchengemeinde wäre sicherlich über den Bürgerverein als Mieter froh. Schließlich habe die Kirchengemeinde einige „dubiose“ Anfragen, die nicht neben die Kirche passen ablehnen müssen.

Verein stößt an Kapazitätsgrenze

Obwohl Eberhard Hahn noch immer mit dem Traum liebäugelt, machte er unmissverständlich klar, dass der Verein das Projekt nicht stemmen könne. „Wir haben zwar Rücklagen, um die Ausstellung zu gestalten und auszustatten, aber die laufenden Mietkosten würden uns überfordern.“ Die momentanen Mietkosten in Rotenberg übernimmt das Kulturamt der Stadt. Eine Steigerung des Zuschusses müssten die Experten im Kulturamt erst prüfen, sagt die stellvertretende Leiterin Ingrid Schüren. Sie müsste ins Gesamtbudget passen. Die Idee selber finde sie jedoch „interessant und schön.“

Bis zum Ziel müssen noch weitere Steine aus dem Weg geräumt werden. „Allein kann ich die Konzeption und Gestaltung der Ausstellungsräume nicht mehr realisieren. Da müsste ich zehn Jahre jünger sein“, sagt Hahn. Er habe zwar in den vergangenen Tagen viel Zuspruch und Zusagen von Helfern bekommen, aber er fürchte dennoch, dass der Traum auch an der Kapazität der Mitgliederzahl scheitere. „Leider“, fügt er bedauernd hinzu und hofft gleichzeitig auf eine Lösung.

Vorstoß in die kleine Marktlücke

Aus Neckarblick vom 3.3.2005

Der Bürgerverein Untertürkheim wird 100 - Historie und Tradition als Hauptaufgabe

Untertürkheim. Im Verlauf des turbulenten und von zwei Weltkriegen erschütterten 20. Jahr- hundert ist der Bürgerverein Untertürkheim mehrmals gegründet worden und wieder von der Bildfläche verschwunden. So kommt es, dass der Verein in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, und 2030 wieder, und 2073 erneut.

Am 1. April 1905 sind die Nachbargemeinden Cannstatt, Wangen und Untertürkheim nach Stuttgart eingemeindet worden. Grund genug, einen Bürgerverein zu gründen. Schließlich habe jede Gegend von Stuttgart damals einen solchen gehabt. „Er vertrat die Belange seines Gebietes und entsandte Männer seines Vertrauens als Vertreter ins Rathaus", heißt es in einem Faltblatt des Bürgervereins Untertürkheim. Der erste Vorsitzender wurde Eduard Fiechtner, der zuvor mehr als ein Vierteljahrhundert lang Bürgermeister gewesen war. Sofort traten 137 Mitglieder bei, doch in den Wirren des Ersten Weltkrieges löste sich die Vereinigung auf. Versuche, ihn wiederzubeleben, scheiterten zunächst.

Erst auf Initiative des Oberdruckers David Mögte wurde der Verein im Februar 1930 erneut gegründet - mit dem Ziel, die örtlichen Belange zu vertreten. Schnell hatte er 400 Mitglieder, doch die Machtübernahme der Nazis setzte ihm ein jähes Ende.

Karl Ziebold, der Direktor des Stuttgarter Marktamtes, war es dann, der die dritte Gründung des Bürgervereins initiierte. Am 14. März 1973 wählten 70 Untertürkheimer in der Sängerhalle Emil Ziegler zu ihrem neuen Bürgervereins-Vorsitzenden. Seit neun Jahren hat dieses Amt nun Eberhard Hahn inne.


Eberhard Hahn in der Ausstellung für Heimatgeschichte des Bürgervereins Untertürkheim. Foto: Schieler

Der Verein hat heute rund 250 Mitglieder und sich fast komplett den Themen Historie und Tradition verschrieben. „In Untertürkheim gibt es mehr als 60 Sport- und Wandervereine", sagt Hahn. „Wir haben eine kleine Marktlücke gefunden und sind in sie vorgestoßen." So betreut der Bürgerverein etwa ein kleines Museum in einem Zimmer des ehemaligen Schulhauses in Rotenberg.

Jedes Jahr im Herbst organisieren die Mitglieder einen Lampionsumzug für Kinder. Der ist für dieses Jahr am 10. November 2005 geplant. Die Veranstaltung bildet das Ende einer Reihe für das Jubiläumsjahr, die mit der Jahreshauptversammlung am kommenden Montag, 7. März 2005, im kath. Gemeindezentrum Untertürkheim, Warthstraße 16 beginnt.

Am Sonntag, 10. April 2005, enthüllt der Bürgerverein eine
von ihm gestiftete Weinpresse
.

Benjamin Schieler

  • Info: Die Ausstellung des Bürgervereins Untertürkheim im ehemaligen Schulhaus Rotenberg ist jeden ersten Sonntag von Mai bis September von 14-16 Uhr geöffnet - und auf Anfrage. Sonderführungen für Gruppen gibt es nach Vereinbarung mit unter Telefon 33 86 89.
  • Homepage: www.bv-untertuerkheim.de
  • Email: info@bv-untertuerkheim.de

Stolze Bilanz - alle Achtung! - Aus Stuttgarter Wochenblatt vom 21.04.2005

100 Jahre Bürgerverein Untertürkheim - Ein aktiver Verein feiert Jubiläum

Nicht nur die Eingemeindung Untertürkheims nach Stuttgart liegt 100 Jahre zurück: Vor einhundert Jahren, am 24. Mai 1905, wurde auch der Bürgerverein Untertürkheim zum ersten Mal gegründet. Eberhard Hahn, heutiger Vorsitzender des Bürgervereins, hat die Geschichte des Bürgervereins aufgezeichnet.

UNTERTÜRKHEIM - "Im Frühjahr wurde die Gemeinde Untertürkheim nach Stuttgart eingemeindet und damit zur Vorstadt der Landeshauptstadt; ihre Selbständigkeit hörte mit dieser Eingliederung auf", schrieb Johannes Keinath im Untertürkheimer Heimatbuch von 1935. Für jede Gegend von Stuttgart gab es damals einen Bürgerverein, der die Belange seines Gebietes vertrat und der die Männer seines Vertrauens als Vertreter auf das Rathaus entsandte.

Ehe die politischen Parteien ihren Einzug im Stadtparlament suchten, wurden die Wahlen von den Bürgervereinen gemacht und entschieden.

So stellte sich auch für Untertürkheim bald nach der Eingemeindung das Bedürfnis heraus, einen eigenen örtlichen Bürgerverein zu gründen." Dies geschah am 24. Mai 1905 im Saal der "Alten Krone". Dem neuen Bürgerverein traten sofort 137 Mitglieder bei; er war ein Mitglied der Vereinigten Bürgervereine von Groß-Stuttgart.

Zwei Jahre lang wurde der Bürgerverein von Schultheiß a.D. Eduard Fiechtner, von 1907 bis 1914 von Fritz Leeger geleitet. Als Schriftführer waren Oberlehrer Hengstberger, Kaufmann Carl Molt und später Oberlehrer Forster tätig.
Vorsitzender Eberhard Hahn 2005

Unermüdlich geworben

Im I. Weltkrieg und danach zerfiel sich die Vereinigung. In den Nachkriegsjahren versuchte man wiederholt, den Verein zu neuem Leben zu erwecken. Bei den herrschenden Parteizuständen schlugen diese Versuche aber fehl.

Der unermüdlichen Werbearbeit des Oberdruckers David Mögle war es zu verdanken, dass am 7. Februar 1930 bei Pfander zur "Neuen Kelter" wieder ein Bürgerverein gegründet wurde. Oberlehrer Keinath wurde an die Spitze des Vereins gestellt. Von 182 Mitgliedern wuchs der neue Bürgerverein in kurzer Zeit auf über 400 Mitglieder an. Sein Zweck war nicht die politische Betätigung, sondern die Vertretung der örtlichen Belange, womit er dem Wohle des Vorortes, aber auch dem der Gesamtstadt dienen wollte.

Der Verein befasste sich mit den Verhältnissen der Straßenbahn, mit der Herstellung und Verbesserung von Wegen und Straßen, überhaupt mit allem, was für die Vorstadt Untertürkheim wichtig und den Beamtungen gegenüber zu vertreten war.

Manche Erfolge erreicht

Insbesondere kümmerte sich der Verein aber um die Anliegerleistungen, die für die Vororte untragbar waren. In zwei Denkschriften wandte sich der Vorsitzende an die Ministerialabteilung für Hochbau, um die Neuregelung und Besserung derselben zu erreichen. Manche Erfolge ließen sich erzielen. Wenn man nicht gerade Unmögliches verlangte, fand man im allgemeinen bei den Beamten freundliches Gehör und Entgegenkommen.

Die Vereinsmitglieder besichtigten eine Reihe städtischer Einrichtungen, so das Gaswerk, das Wasserwerk an der Gallenklinge, die Kläranlage bei Mühlhausen und den Waldfriedhof. Damit wurde ihnen vor Augen geführt, wie vielseitig und groß die Aufgaben einer Stadtverwaltung sind, und welche Verbindungen Stadtverwaltung und Bürger aneinander binden.
Der Bürgerverein Rotenberg schloss sich kooperativ an den neuen Bürgerverein Untertürkheim an.

Als die NSDP am 30. Januar 1933 die Macht übernahm, bedeutete dies das vorläufige Ende der Bürgervereine: Sie wurden zunächst gleich geschaltet und dann im Frühjahr 1934 aufgelöst.
Dabei wurde noch beschlossen, den Kassenbestand von 700 Mark als Grundstock zur Herausgabe eines "Heimatbuches von Untertürkheim" zu verwenden. Der Vereinsvorsitzende Keinath wurde beauftragt, die Herausgabe dieses Buches in die Wege zu leiten und damit dem Bürgerverein ein Denkmal zu setzen.

Erst viele Jahre später wurden in allen Stadtbezirken die alten Bürgervereine wieder neu gegründet. Karl Ziebold, Direktor des Stuttgarter Marktamtes, Emil Ziegler und andere angesehene Mitbürger gründeten am 14. März 1973 in der Sängerhalle den hiesigen Bürgerverein neu. An der Versammlung nahmen 70 Mitbürger teil.

Zum ersten Vorsitzenden wurde Emil Ziegler, Kaufmann, zum zweiten und dritten Vorsitzenden Konrad Jörger, Bauunternehmer, und Wolfgang Thrum, Bereichsleiter der Landesgirokasse, gewählt. Das Sprecheramt übernahm Oberingenieur Hermann Bruder.

Schulhaus RotenbergImmer uneigennützig

"Trotz seiner bewegten Vergangenheit blieb der hiesige Bürgerverein über die vielen Jahres seines Bestehens hinweg seinem Grundsatz treu, mit seinen Vereinsaktivitäten uneigennützig für den Bürger, den Ort und Stadtbezirk tätig zu sein", so Eberhard Hahn.

Durch das große Engagement von Mitgliedern und die finanzielle Unterstützung aus der Vereinskasse sei es den Vereinsverantwortlichen immer wieder aufs Neue gelungen, für Untertürkheim etwas Bleibendes zu schaffen und damit etwas für das positive Image des Stadtbezirks zu tun.

Der BVU blickt auf eine stolze Bilanz zurück:

1989 eröffnete der Verein eine ständige "Heimatgeschichtliche Ausstellung" im ehemaligen Schulhaus in Rotenberg.

Im Jubiläumsjahr 2000 beschilderte und beschrieb er die

Jedes Jahr verleiht der Verein stattliche Geldbeträge - inzwischen insgesamt etwa 50 000 Euro - an Bürger, Vereine und Institutionen aus Untertürkheim, finanziert durch die 1985 vom Bürgerverein ins Leben gerufenen Heimatbuchstiftung.

Zu den Aktivitäten des Bürgervereins gehören auch der herbstliche Laternenumzug durch die Straßen, die Organisation des kulturellen Teils beim Weihnachtsmarkt, Vorträge, Daischauen, Ausstellungen und Ortsführungen. Erst kürzlich spendete der Bürgerverein dem Stadtbezirk Untertürkheim eine aufwändig restaurierte Weinpresse. car

Stuttgarter Wochenblatt vom 21.04.2005 - Fotos: Enslin

  • Info: Die Ausstellung des Bürgervereins Untertürkheim im ehemaligen Schulhaus Rotenberg ist jeden ersten Sonntag von Mai bis September von 14-16- Uhr geöffnet. Sonderführungen für Gruppen gibt es nach Vereinbarung unter Telefon 33 86 89.
  • Homepage: www.bv-untertuerkheim.de
  • Email: info@bv-untertuerkheim.de

Der Bürgerverein Untertürkheim stiftet dem Stadtbezirk zum 100-Jahr-Eingemeindungstermin mit Stuttgart am 1. April 2005 eine historische Weinpresse

Der Bürgerverein hat die durch Witterungseinflüsse stark beschädigte Presse aufwändig restaurieren lassen. Sie ist in Abstimmung mit dem Bezirksrathaus und den zuständigen Stellen der Stadt Stuttgart gegenüber dem Bahnhof, neben dem Café Schwarz, aufgestellt worden und soll als Wahrzeichen an exponierter Stelle die traditionelle Verbindung von Untertürkheim mit dem Weinbau zum Ausdruck bringen.

Die Weinpresse wurde am Sonntag, 10. April, um 14 Uhr enthüllt - Fotos siehe unten.

Anschließend fand eine Ortsführung statt.


Die Weinpresse gegenüber dem Bahnhof - der Vorsitzende des Bürgervereins Eberhard Hahn. - Fotos: Enslin

Bürgerverein Untertürkheim-Rotenberg - Untertürkheimer Zeitung vom 1. April 2005

Eberhard Hahn bleibt Vorsitzender

Untertürkheim - Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim-Rotenberg im Saal des Katholischen Gemeindezentrums begrüßte der Erste Vorsitzende Eberhard Hahn mehr als 80 Mitglieder sowie die zahlreichen Gäste.

In seinem Rückblick ging Eberhard Hahn auf die verschiedenen Aktivitäten ein, welche der Vorstand und Ausschuss im vergangenen Jahr für die Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatte. Erwähnenswert war die sehr gut besuchte Heimatgeschichtliche Ausstellung im alten Schulhaus in Ro-tenberg und die besondere Traubenernte mit Prominenten von der Kammerz an der Buchhandlung Roth mit der Mitwirkung der Jugendfeuerwehr. Eine viel beachtete Ausstellung war in der Stadtteilbücherei aufgebaut worden mit dem Titel „Schultheiß Eduard Fiechtner 100 Jahre Ehrenbürger von Untertürkheim". Die traditionelle Museumsfahrt im Oktober führte in das Wehrgeschichtliche Museum im Residenzschloss zu Rastatt. Glänzende Augen gab es beim Lampionumzug durch den Kern von Untertürkheim mit mehr als 200 Kindern und dem Feuerwerk zum Abschluss. Der Bürgerverein Untertürkheim-Rotenberg organisierte auch den kulturellen Teil des Weihnachtsmarktes und mehrere Diavorträge rundeten das Jahresgeschehen ab.

Bereits jetzt schon feststehende Termine 2005:

Die Enthüllung einer Weinpresse am So 10. April vor dem Cafe Schwarz bahnhofsseitig.
Am 5. Juni um 11 Uhr und um 14 Uhr sind Führungen durch die Heimatgeschichtliche Ausstellung im alten Schulgebäude in Rotenberg.
Die „besondere Weinlese" ist am 11. September geplant und es gibt
am Kirbesonntag, 19. September, eine Ortsführung mit anschließender Einkehr in die Kelter.
Die traditionelle Busausfahrt führt diesmal am 16. Oktober zum Carl-Schweizer-Museum nach Murrhardt. Der Lampionumzug wird am 10. November 2005 stattfinden.

Kassenprüfer Dieter Mezger bescheinigte dem Kassier Werner Schwarz eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung des Vorstands und Ausschusses erfolgte einstimmig. In diesem Jahr mussten sämtliche Mitarbeiter neu gewählt werden. Dieter Mezger stellte sich nicht mehr zur Verfügung und wurde mit einem Weinpräsent aus dem Gremium verabschiedet. Alle anderen seitherigen Mitarbeiter waren bereit zur Kandidatur und mit Susanne Taschke und Wolfgang Jäger konnten zwei neue Ausschussmitglieder gewonnen werden. Jeweils einstimmig wurden gewählt:

Eberhard Hahn1. Vorsitzender: Eberhard Hahn; 2. Vorsitzender: Gerd Schumacher; Schriftführer: Peter Vetter; Kassier: Werner Schwarz; Kassenprüfer: Ernst Schroth, Wolfgang Jäger; Beisitzerinnen: Christine Schumacher, Susanne Taschke; Beisitzer: Günter Pfisterer, Theo Prinzing, Rolf Sauer, Wilhelm Spann, Kurt Ziegler; Ehrenvorsitzender: Emil Ziegler. Eine Satzungsänderung nach der Vorgabe des Finanzamtes wurde von Gerd Schumacher vorgetragen, erläutert und von der Versammlung genehmigt. Bedingt durch die niedrigen Zinserträge der Heimatbuchstiftung wird es erst wieder im Jahr 2006 eine Preisverleihung geben.

Nach einer Pause spielte das Storchentrio, das sind Frau Jakob und die Herren Rutert und Ziegler, ehe Eberhard Hahn in seiner Eigenschaft als Ortschronist die Jubiläumsrede über „100 Jahre Bürgerverein Untertürkheim - 100 Jahre Eingemeindung nach Stuttgart" vortrug. Er ließ in eindrucksvollen Erzählungen und Fakten die wechselvolle und spannende Geschichte unseres Ortes durch Friedens- und Kriegszeiten vorbeiziehen. Wie viel Freud und Leid, wie viel Leben in diesem kleinen, begrenzten Fleckle auf unserer Welt. Da der Abend weit fortgeschritten war, wurde auf weitere Musik verzichtet.

Peter Vetter

Bürgerverein Untertürkheim/Rotenberg - Jahreshauptversammlung 2006

Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim-Rotenberg am 6. März 2006 konnte der Erste Vorsitzende Eberhard Hahn über neunzig Mitglieder und Gäste und insbesondere Bezirksvorsteher Klaus Eggert mit seiner Stellvertreterin Frau Hummel, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Bürgervereine Herrn Schwoon und mehrere Mitglieder des benachbarten Bürgervereins von Bad Cannstatt begrüßen. Die Versammlung war im Saal des Katholischen Gemeindezentrums. In seinem Rückblick ging Hahn auf die verschiedenen Aktivitäten ein, welche der Vorstand und Ausschuss im vergangenen Jahr für die Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatten.Erwähnenswert waren die Vorträge zur 100-jährigen Eingemeindung nach Stuttgart, die Aufstellung einer aufwändig restaurierten historischen Weinpresse am Bahnhof als „Untertürkheimer Treffpunkt", die Mitwirkung bei der Einweihung der Schiffsanlegestelle am Lindenschulviertel mit der Orientierungstafel für die beiden Rundwanderwege.

Zahlreiche Besucher sahen die Heimatgeschichtliche Ausstellung im Alten Schulhaus in Rotenberg. Großes Interesse zeigten die vielen Teilnehmer bei der Ortsführung im September mit anschließendem fröhlichen Ausklang in der Kelter beim Weinfest. Ziel der alljährlichen Busausfahrt war Langenburg mit der Schlossbesichtigung und dem Automuseum. Über zweihundert Kinder, Eltern und Großeltern marschierten beim traditionellen Lampionumzug durch den Ortskern und sahen am Storchenbrunnen ein spektakuläres Feuerwerk zum Abschluss. Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU das kulturelle Programm.

Klaus Eggert bedankte sich in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher für die Aktivitäten des BVU und für die vertrauensvolle und konstruktive Unterstützung. In seinem Grußwort sprach er über kommunalpolitische Ereignisse des abgelaufenen Jahres und stellte geplante Projekte der Stadtverwaltung vor. Nachdem in diesem Jahr keine Neuwahlen auf der Tagesordnung standen, waren die Regularien schnell durchgeführt.

Kassenprüfer Ernst Schroth bescheinigte dem Kassier Werner Schwarz nach dessem Vortrag eine einwandfreie Kassenführung. Die von Klaus Eggert vorgeschlagene Entlastung des gesamten Vorstandes und Ausschusses wurde einstimmig beschlossen.

Das Programm für 2006 sieht folgende Termine vor:

Es gibt an drei Tagen spezielle Führungen durch die Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg, nämlich am 23. April, am 28. Mai und am 8. Oktober mit einem kleinen Imbiss.

Am 16. September 2006 findet wieder eine Ortsführung mit Weinfestbesuch statt. Die traditionelle Museumsbusfahrt ist am 15. Oktober und führt voraussichtlich ins Steiff-Museum nach Giengen/Brenz.

Am 9. November 2006 lädt der BVU die Kinder zum Lampionumzug mit ansch-ließendem Feuerwerk ein und dann ist wieder der Weihnachtsmarkt am 9. Dezember.

Nach einer Pause stellte Gerd Schumacher die Preisträger der Heimatbuchstiftung vor. In den 19 Jahren seit Gründung der Stiftung konnte an 89 Untertürkheimer Vereine und Einzelpersonen insgesamt über 57.000 Euro überreicht werden. Bedingt durch die niedrigen Zinssätze hatte es letztes Jahr keine Verleihung gegeben und so konnten jetzt vier Personen für ihre Institution den Geldpreis in Empfang nehmen:

  • HeimatbuchstiftungHerr Weick für den Verband der Heimkehrer und Vermisstenangehörigen.
  • Herr Pomplun-Fröhlich für die Gartenstadtgemeinde Luginsland-Waldheim
  • Herr Hentschel für den Sport-Schützenverein
  • Frau Ziegler für die Junge Kantorei im Kantorat der Ev. Kirche.

Mit Irene Ziegler am Klavier sangen Julia Vetter und Florian Eisentraut Stücke aus ihrem selbstgeschriebenen Popmusical „Elija".

Höhepunkt des Abends war der Vortrag des ehemaligen Auslandskorrespondenten und Russlandexperten Roland Haug. Die interessanten Ausführungen über den Untergang der UdSSR, die Charaktere der letzten Kreml-Herrscher und speziell der Werdegang von Wladimir Putin fanden sehr aufmerksame Zuhörer. Zum Abschluss las Roland Haug einige Passagen aus seinem demnächst erscheinenden zweiten Buch über Putin vor. Peter Vetter

Feuerwerk sorgt für große Augen

10.11.2006 Untertürkheimer Zeitung

Untertürkheim: 400 Kinder beim traditionellen Lampionumzug des Bürgervereins

(ale) - Das laute Knallen des Feuerwerks und die Anfeuerungsrufe waren nicht zu überhören. Gestern Abend zogen 400 begeisterte Kinder beim 23. Lampionumzug des Bürgervereins mit ihren Laternen durch den Ortskern.

FeuerwerkSchon lange hat sich der fünfjährige Gerald auf den Abend gefreut. Im Kindergarten hat er eine Laterne gebastelt. Aber die hat ihm nicht gefallen, deshalb hat er seinen Drachen mit dem netten Gesicht und dem bunten Schwanz aus dem Vorjahr ausgepackt. "Der ist viel schöner", betont Gerald. Das kann die vierjährige Mareike nur unterstreichen. Auch sie hat im katholischen Kindergarten "Stäffelesflitzer" einen Drachen gebastelt, ihr drei Jahre älterer Bruder Felix hingegen hat eine Laterne mit Blumenlandschaft. Einig sind sich alle drei aber über den Reiz des Umzugs. "Es sind die vielen Lichter", sagt Gerald.

Genau 400 gab es davon zu bestaunen. So viele Kinder waren laut Polizei gekommen. "Es werden von Jahr zu Jahr mehr", freute sich Gerd Schumacher, der 2. Vorsitzende des Bürgervereins. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Weiß schwebende Geister, Monde, Sterne, Leuchtkugeln, schön gestaltete Blumenvasen bis hin zu Burgen waren zu sehen. Der vierjährige Hadis war besonders auf seine Rakete mit den zwei großen Triebwerken stolz. Doch bevor die richtigen Raketen beim Feuerwerk gezündet wurden, zog der lange Lindwurm vom Treffpunkt in der Widderstein- über die Stubaier und Hindelanger Straße zurück zum Leonhard-Schmidt-Platz. Flankiert vom Fackelzug der Jugendfeuerwehr sorgte der Musikverein Untertürkheim mit "Sonne, Mond und Sterne" oder "Ich geh mit meiner Laterne" für die richtige Stimmung.
Der Höhepunkt folgte schließlich aber rund um den Storchenbrunnen. Mit großen Augen verfolgten die Kinder das Feuerwerk. Die 25-minütige Lichtershow fand großen Anklang. Viele bunte Vulkane, drehende Glühreifen und natürlich die mit lauten Knallen startetenden Raketen waren zu sehen. Nicht minder geräuschvoll war die lautstarke Unterstützung der Kinder bei jeder Leuchtkugel, die in den nächtlichen Himmel schoss. Kein Wunder also, wenn Gerald befand: "Es war sehr schön".

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