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Umbau des evangelischen Waldheims ist gesichert

Untertürkheim: Stadt bewilligt Zuschuss - Spenden sollen 70 000-Euro-Lücke stopfen

Untertürkheime Zeitung 29.12.2003

Der Umbau des evangelischen Waldheims in den Aspen ist gesichert. Den nötigen Zuschuss von einem Drittel der Gesamtkosten von 826 000 Euro stellte der Gemeinderat in den Haushalt 2004/05 ein. "Dennoch sind wir um jeden gespendeten Euro froh", sagt der Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderates, Martin Leukhardt.

Von Alexander Müller

Im vergangenen Sommer ließen insgesamt 310 Kinder aus Untertürkheim, Luginsland, Uhlbach, Obertürkheim und Rotenberg das evangelische Waldheim fast aus allen Nähten platzen. Doch entspricht das 1953 in Einfachstbauweise erstellte Gebäude nicht mehr modernen Ansprüchen. Vor allem der Saalbau, die Küche und die Sanitäranlagen ließen einen geregelten Waldheimablauf kaum noch zu. Eine Heizung ist nicht vorhanden.

Deshalb entwarf man einen Plan, der einen Anbau mit einer neuen Großküche im Erdgeschoss und drei Gruppenräumen im Obergeschoss vorsieht. Auch eine Heizung ist darin enthalten. Er schließt an den bisherigen Saalbau an.

"Unser Ziel war eine vernünftige Lösung für wenig Geld", erklärt Leukhardt. So spielt auch der alte Saal weiter eine Rolle. "Auch ungeheizte Räume können im Sommer genutzt werden." Diese Lösung im Sinne der Kinder überzeugte denn auch den Gemeinderat. Allerdings wurde nicht der komplette Zuschuss bewilligt. Mit 267 000 Euro werden 7000 weniger als beantragt zur Verfügung gestellt. Zudem kürzte der Oberkirchenrat seinen Beitrag von 140 000 Euro auf gut die Hälfte herunter. "Uns fehlen somit rund 70 000 Euro", erklärt Leukhardt. Mit den bisher eingeplanten rund 250 000 Euro Eigenmitteln macht dies 320 000 Euro für den Umbau.

Martin Leukardt und Iris Sönning - Fotos: Enslin

Ein neuer Finanzierungsplan wurde noch nicht erstellt. "Aber wir sind auf einem guten Weg. Können aber weiter jeden Euro sehr gut gebrauchen", so Leukhard. Der neu gegründete Förderkreis brachte schon etliche Gelder zusammen. Und auch die anderen Distriktsgemeinden Obertürkheim, Uhlbach und Rotenberg beteiligen sich an den Kosten. "Unser Ziel, sie mit ins Boot zu nehmen, trifft auf große Resonanz", freut sich Pfarrerin Iris Sönning. So hofft Leukhardt, "das nötige Darlehen so niedrig wie möglich zu halten." Der geplante Baubeginn im September 2004 sei nicht gefährdet. Die Fertigstellung ist für Juni 2005 vorgesehen. "Wir wollen so keine Waldheimsaison auslassen."

Broschüren zum Förderkreis gibt es beim Pfarramt und im Bezirksrathaus. Gespendet werden kann an:
Konto der evang. Kirchengemeinde, LBBW, Bankleitzahl: 600 501 01, Kontonummer: 247 20 83.



Stuttgarter Zeitung, 22.07.2005

Das alte Dach liegt jetzt auf der Sondermülldeponie

Am Wochenende wird mit einem Fest das sanierte
evangelische Waldheim in Untertürkheim eingeweiht

Wenn es um Zuschüsse zu Sanierungskosten geht, ist die Konkurrenz unter den Waldheimen groß. Fast alle stammen sie aus der Nachkriegszeit und sind großteils noch im Originalzustand. Umso größer ist die Freude in Untertürkheim über den Neubau.

Von Frederike Poggel

Der schmale Feldweg windet sich durch die Aspen, bis einem das Dröhnen des Rasenmähers entgegenschallt. Die Bauarbeiter sind mit dem letzten Schliff beschäftigt, die Rutsche wird montiert, die Nestschaukel aufgehängt. Mitten in den Weinbergen steht auf Luginslander Gemarkung ein holzvertäfelter Bau, dessen alte Formen nur noch zu erahnen sind. Ein knappes Jahr wurde gebaut, 870 000 Euro hat die Sanierung gekostet. "Mein Gott, bin ich froh!" sagt der Diakon und Waldheimleiter Martin Pomplun-Fröhlich.

Die Sanierung des Untertürkheimer Ferienhortes mit seinem asbestverseuchten Dach war dringend notwendig gewesen. In dem alten Saal herrschte im Sommer brütende Hitze. Da er aber nicht nur schlecht isoliert, sondern auch ohne Heizung ausgestattet war, konnte er in kalten Monaten weder vermietet noch sonst genutzt werden. An regnerischen Waldheimtagen drängten sich die etwa 300 Kinder, die über drei Wochen verteilt im August kommen, in gerade zwei Gruppenräume.


Der Neubau 2005 - Foto von der Website http://www.ev-waldheim-uth.de/

Ganz zu schweigen von der Küche, für deren alte Gerätschaften es kaum noch Ersatzteile gab. Als furchtbar beschreibt der Diakon den Zustand. "Die Frage war nur, was als Nächstes kaputtging." Was die marode, überholte Ausstattung angeht, so nahm das Untertürkheimer Waldheim keine Sonderstellung ein. Die meisten Waldheime stammen aus der Nachkriegszeit, viele sind in ähnlich schlechtem Zustand. Kein Wunder, dass die städtischen Fördermittel heiß begehrt sind. "Da herrscht richtiges Konkurrenzverhalten, man muss sich eben am besten verkaufen", sagt Pomplun-Fröhlich. "Wir hatten ein solides, bescheidenes Konzept." Der Saal des Hauptgebäudes, dessen altes Dach mittlerweile auf der Sondermülldeponie liegt, wurde um ein Drittel auf knapp 200 Quadratmeter verkürzt. Er hat einem behindertengerechten Anbau Platz gemacht, in dem sich auf 350 Quadratmetern drei Gruppenräume, WC-Anlagen und eine blitzend neue Großküche samt Vorratsraum finden. Beim Salatputzen an dem polierten Edelstahlbecken ist der Blick auf die Rotenberger Grabkapelle inklusive. Auch das Verwalterhaus hat einen neuen Anstrich und ein neues Dach bekommen. Von den Baukosten übernimmt die Stadt ein Drittel, der Rest wird über die Landeskirche und die Gesamtkirchengemeinde finanziert.

Mit den Arbeiten war erst im September vergangenen Jahres begonnen worden, damit keine Waldheimsaison ausfällt. Ohnehin sind die Wartezeiten zu lang: "Wir können beileibe nicht jeden aufnehmen", sagt Pomplun-Fröhlich. Deswegen denkt er nun über eine Ausweitung des Ferienbetriebes nach. "Wahrscheinlich bieten wir Ostern 2006 erstmals ein Waldheim in den kleinen Ferien an", kalkuliert er. 59 Euro kostet der Aufenthalt pro Kind und Woche, inklusive Verpflegung. Auch ein Aufenthalt für Senioren ist 2006 erstmals geplant.

Eingeweiht wird das Waldheim am Samstag ab 20 Uhr mit der Band Couchpotatoes, um 22 Uhr flimmern auf dem Sportplatz die "Blues Brothers" über die Leinwand. Schlüsselübergabe ist am Sonntag um 14 Uhr, es gibt einen Jahrmarkt, um 17 Uhr beginnt der Festgottesdienst.

Stuttgarter Nachrichten, 23.09.2004

"Maßvolles Konzept" fürs neue Waldheim

Erster Spatenstich in Untertürkheim

Viele Herren und eine Dame taten am Mittwoch den ersten Spatenstich - pünktlich zur Sommerzeit soll das evangelische Waldheim Untertürkheim runderneuert und erweitert sein. Dann können die Kinder bei Regenwetter endlich auch drinnen spielen.

VON BARBARA CZIMMER-GAUSS

Das Vorkriegsgebäude ist in den 50er Jahren laut Waldheimleiter Martin Pomplun-Fröhlich "einfachst renoviert" worden. So mussten sich die Waldheimkinder in Untertürkheim bis jetzt mit lediglich einem großen, nicht beheizbaren Saal begnügen: "Bei Regen mit 200 Kindern da drinnen - das ist fast unmöglich." Zudem entsprach die Küche nicht mehr den Erfordernissen.

Die Kirchengemeinde hat sich schließlich durchgerungen, den 826 000 Euro teuren Um- und Anbau zu stemmen. "Wir haben mit einem maßvollen, zurückhaltenden Konzept überzeugt", sagt Martin Lenkhardt aus dem Bauausschuss der Gesamtkirchengemeinde.

Dies sowie die pure Notwendigkeit hat den Untertürkheimern die Zustimmung des Stuttgarter Gemeinderats gesichert. Denn die Waldheimträger konnten während der vergangenen Haushaltsberatungen nicht bei jeder ihrer Begehrlichkeiten darauf setzen, dass "der Gemeinderat beim Stichwort Waldheim schon fast reflexartig die Hand hebt", wie Sozialbürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch am Mittwoch die Situation beschrieb.


Das neue Waldheim 2005 Foto:Enslin

Die Untertürkheimer aber können mit einem städtischen Zuschuss von einem Drittel rechnen. In Zeiten, da "das Subsidiaritätsprinzip umgekehrt" wurde, also freie Träger mehr und mehr soziale Aufgaben der Kommunen übernehmen, "ist Stuttgart die löbliche Ausnahme, allerdings mit wenig Nachahmern", sagte Peter Seils, der Vorsitzende der landesweiten Waldheim-AG.

Ist der Ausbau abgeschlossen, können die Kinder und Betreuer auch Gruppenräume nutzen. Der Zugang wird behindertengerecht sein, der Wirtschaftsbereich, die neue Küche sowie die Sanitärräume für Mitarbeiter sind im Untergeschoss angesiedelt.

300 000 Euro bringt die Kirchengemeinde selbst auf, zudem die Bereitschaft, das Betreuungsangebot auch auf die kleinen Ferien auszudehnen - an diese Bedingung ist die Finanzzusage der Stadt geknüpft.

Ein neues Dorado für Waldheimkinder

Untertürkheim: Erweiterung mit Großküche und Gruppenräumen sowie Naturspielplatz fertig - Einweihung am Wochenende
(mk) - Waldheimkinder werden "ihr" Evangelisches Waldheim kaum wieder erkennen. Nach einjähriger Bauzeit wird das erweiterte Waldheim am Wochenende eingeweiht. Die neue Großküche, Gruppenräume und ein Naturspielplatz bieten nun optimale Bedingungen.

Autofahrer merken schnell, dass sich auf dem Waldheimgelände vieles geändert hat: Wo einst die Autos parkten, können heute Kinder sich auf dem Naturspielplatz austoben. Doch keine Sorge: Stellflächen gibt es immer noch. "Wir haben den neuen Parkplatz jetzt nach außen verlegt und dafür einen hügeligen Spielplatz ans Haus gerückt", sagt Diakon Martin Pomplun-Fröhlich. Kletterstämme, Rutschbahn, eine Schaukel, ein Naturtunnel aus Sträuchern und der Sandbereich werden die Fantasie der Kinder fördern. Vom neuen Vorplatz mit riesigen Schirmen und der Natursteinmauer können Erwachsene das Treiben beobachten. "Während der Waldheimfreizeit dient der Platz für unseren Morgenkreis mit mehr als 200 Kindern", sagt Pomplun-Fröhlich. In der ersten Augustwoche geht es für die Betreuer und Waldheim-Köchinnen bereits los.

Die Ehrenamtlichen und Kinder dürfen sich auf das sanierte und erweiterte Waldheim freuen. In nur einjähriger Bauzeit ist für 870 000 Euro ein Erweiterungsbau entstanden, der herrlich in die Weinberglandschaft passt, die jahrelange Raumnot erheblich lindert und dennoch mit dem traditionellen Waldheim nicht bricht. Mittelpunkt bleibt der große Saal. "Wir haben die Bühne auf die andere Seite gesetzt, Fenster erneuert und Lampen installiert." Wie im Paradies werden sich die Köchinnen fühlen. Die neue Großküche mit moderner Einrichtung sowie großzügigen Vorrats- und Nebenräumen bieten den ehrenamtlichen Kochkünstlerinnen lang ersehnte Möglichkeiten. Beim herrlichen Blick auf die Grabkapelle bereitet sogar das Salatputzen Vergnügen. Ein Stockwerk höher entstanden drei neue Gruppenräume. "Den größten können wir in drei kleine teilen", sagt Pomplun-Fröhlich. Im kleinen Nebenraum werden die Organisatoren während den Waldheimfreizeiten die Vorschulkinder unterbringen, die mittags noch Ruhezeiten benötigen.

Außerhalb der Waldheimzeiten können Räume und Küche gemietet werden. Für Seminare oder Feste liegen die herrlichen Räume ideal. Die beste Gelegenheit das Waldheim kennen zu lernen, besteht am Wochenende. Am Samstag, 23. Juli beginnt das Festwochenende um 20 Uhr mit der Waldheim-Night. Es spielt die Band "Couchpotatoes". Ab 22 Uhr verwandelt sich das Gelände in ein Open-Air-Kino. Die "Blues Brother" werden gezeigt. Am Sonntag ist um 14 Uhr ist der Festakt zur Wiedereinweihung. Um 14.30 Uhr öffnet der Waldheimjahrmarkt mit Spiel- und Aktionsständen für Jung und Alt sowie dem Artisten Klaus Augenschmaus. Mit dem Festgottesdienst um 17 Uhr endet die Feier. Der Fest-Erlös kommt der Finanzierung des Umbaus zugute. Schließlich trägt die Gesamtkirchengemeinde ein Drittel - 290 000 Euro - der Kosten.

Untertürkheimer Zeitung 20.07.2005


Clown Klaus Augenschmaus - CVJM Posaunenchor

Martin Leukhardt - Pfarrerin Iris Sönning - | - Dekan Dinkelaker und Waldheimleiter Martin Pomplun-Fröhlich


Die Suche nach dem Schlüssel im Ballon

Das evangelische Waldheim und der neue Spielplatz ist eröffnet!
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