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SCHWARZE PROFILE von Burghard Hüdig in der Staatsgalerie Schwarze Profile

4.1.2010 - Eine Kommission des Kunstministeriums Baden- Württemberg hat ein großformatiges Gemälde des Untertürkheimer Künstlers Burghard Hüdig erworben.

Beim Besuch in seinem Atelier in der Gögelbachstrasse 5 in Stuttgart-Untertürkheim zeigten sich die Kunstexperten fasziniert von der Farbintensität seiner Werke.

In diesen Tagen wurde das Werk (100 x 120 cm) - an die Staatsgalerie Stuttgart übergeben.

Das Bild hat den Titel: "SCHWARZE PROFILE".

Das „Auge“ ist wie für das Rathaus geschaffen

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 13.6.2009:
Burghard Hüdigs farbenfrohes Kunstwerk ziert den Treppenaufgang des Bezirksrathauses

mk - Untertürkheims Bezirksrathaus mausert sich zum Kunstmuseum. Seit Mittwoch hängt das farbenfrohe Werk des Untertürkheimer Künstlers Burghard Hüdig an der großen Wand des Treppenhauses. Es fasziniert und lässt den Besuchern viele Interpretationsmöglichkeiten offen. Auge Gottes, Planeten, Urknall - jeder entdeckt für sich etwas Besonderes auf dem 120 mal 160 Zentimeter großen Bild.

Noch bevor das Kunstwerk an der richtigen Position an der großen Wand hing, freute sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert über den jüngsten Neuzugang: „Das Bild ist wie geschaffen für unser Bezirksrathaus“, ist der Schultes von dem großformatigen Gemälde des Untertürkheimer Künstlers begeistert. Burghard Hüdig und seine Frau Karin hatten dem kunstliebenden Schultes angeboten, ein Werk des Untertürkheimer Künstlers als Leihgabe im Rathaus aufzuhängen. Bei einem Besuch in Hüdigs Galerie in der Gögelbachstraße musste sich Eggert dann zwischen drei der farbenfreudigen Gemälde entscheiden. „Alle drei Exponate spiegeln die explosiven Ideen von Burghard Hüdig wider. An der hellen Wand des Aufgangs entfalten das kräftige Blau und die farbenfrohen Bestandteile jedoch die größte Wirkung“, begründete Eggert seine Wahl.

das Auge im Rathaus
Bezirksvorsteher Klaus Eggert freut sich über das Kunstwerk „Das Auge“, das
Lokalmatador Burghard Hüdig (links) als Leihgabe im Bezirksrathaus ausstellt.

Hüdig malte das Bild am 17. Oktober 2001 - im gleichen Jahr wurde die Rathauserweiterung gebaut. Mit der ihn auszeichnenden Technik und Schaffenskraft hat Hüdig seine Ideen und Gefühle mit Acrylfaben auf die Leinwand gebracht. „Er gibt darin einen Teil seines Innersten preis“, bewundert Eggert Hüdigs Fähigkeit, Emotionen auf so faszinierende Weise auf Leinwand zu bannen. Während Eggert beim Betrachten eher an den Urknall, Schaffung der Lebewesen und das Meer denkt, fiel der Blick einer Rathaus-Mitarbeiterin auf das linke, untere Eck. „Das ist das Auge Gottes“, meinte sie spontan und kam Hüdigs Empfindung nahe. Nachdem der Künstler seiner Kreation zuerst einen englischsprachigen Titel geben wollte, taufte er es auf den Namen „Das Auge“. Wenngleich er seine Schöpfung zunächst nur schweren Herzens aus der Hand geben wollte, strahlten seine Augen, als das Gemälde im lichtdurchfluteten Treppenaufgang hing. „Auch von der Großglocknerstraße aus ist es ein absoluter Blickfang und wertet unser Rathaus auf“, sagt Eggert. Im Dialog mit den anderen Kunstwerken, die im Gebäude hängen, komme es bestens zur Entfaltung, dankte Hüdig „Untertürkheims Bürgermeister“ für den ausgewählten Ausstellungsort.

Das Auge
Burghard Hüdig vor seinem Bild: "Das Auge" Foto: Karin Hüdig

Vom Pressefotografen zum Maler explosiver Bilder

Burghard Hüdigs Kunstausstellung in der SPARDA-Bank

UNTERTüRKHEIM: Prominenz zu Gast bei der Eröffnung der Retrospektive von Burghard Hüdigs Werken in der Sparda-Bank

14.04.2008 UZ
(ab)
- Willkommen in der Welt der Farben: Am Freitagabend wurde in den Räumen der Sparda-Bank die Ausstellung „Creatives Tun - Visuelles Gestalten“ eröffnet. Anlässlich seines diesjährigen 75. Geburtstags zeigt der Künstler eine Retrospektive seines Werks.

Etwa 300 Gäste - darunter Maler Lude Döring, Pianist George Bailey und BW-Bank-Chef Joachim Schielke - tauchten ein in eine knallbunte Farbenwelt. „Beim Betrachten der Bilder Hüdigs spürt man das Mächtige, Berauschende und Erregende der Farbe“, beschrieb Thomas Renner, Vostandschef der Sparda-Bank die Wirkung der 70 Exponate.

Der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel würdigte das Lebenswerk des Künstlers: „Als ' Hoffotograf der Villa Reitzenstein ' war Hüdig jahrzehntelang bei jedem Staatsbesuch, jeder Pressekonferenz und jeder wichtigen Reise dabei.“ Mit „Intuitiver Begabung für das perfekte Bild“ habe er das politische Geschehen im Land dokumentiert, so Teufel.

Dass sich Malerei und Fotografie nicht ausschließen, sondern ergänzen, betonte Roland Doschka, freier Kurator und Romanist aus Rottenburg. Dass der renommierte Kunstkenner Doschka zur Eröffnung kam und über die Werke sprach, darüber hatte sich Hüdig besonders gefreut. Doschka bewunderte die Kühnheit seines langjährigen Freundes: „Burghard Hüdig setzt Farbkontraste ein wie Dynamitpatronen, die Farben scheinen den Rahmen seiner Bilder zu sprengen.“

Weil Kunst mit leerem Magen betrachtet nur halb so schön ist, wurden die Gäste der Vernissage mit exklusivem Fingerfood versorgt. Kleine Wraps, Frühlingsröllchen, Garnelenspieße, gefüllte Blätterteigtaschen, Hackbällchen, verschiedene Kuchen in Miniaturformat, exotische Fruchtspieße und vieles mehr schmeichelten den Gaumen.

Mit dem Team aus seinem Friseursalon „Schmetterling“ verbindet Hüdig die Lieblingsfarbe Bunt. Joshua, Andrea und Biggi lieben selbst knallige Farben. Alle drei sind große Fans ihres Stammkunden und haben Gemälde von ihm in ihren Wohnungen.

Der Künstler bleibt trotz des Rummels um seine Person immer bescheiden: „Beim Malen lege ich einfach los, ohne ein bestimmtes Konzept oder direkte Vorbilder. Farben bedeuten für mich einfach die pure Freude.“

Zu sehen ist die Ausstellung mit den Werken von Burghard Hüdig noch bis zum 2. Mai zu den üblichen Schalteröffnungszeiten in der Hauptstelle der Sparda-Bank, Am Hauptbahnhof 3.

Kreatives Tun - visuelles Gestalten

Ausstellung zum 75. Geburtstag von Burghard Hüdig Huedig

Stuttgarter Wochenblatt 3.4.2008

UNTERTÜRKHEIM/MITTE - Anlässlich des 75. Geburtstags des Künstlers Burghard Hüdig wird am Freitag, 11. April, eine Jubiläums-Ausstellung in der Sparda-Bank eröffnet.

Beginn ist um 19 Uhr in den Geschäftsräumen Am Hauptbahnhof 3. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Gäste begrüßt Thomas Renner, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank, ein Grußwort spricht der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel. Professor Roland Doschka führt in das Werk Hüdigs ein.

Burghard Hüdig ist 1933 in Essen geboren. Über 50 Jahre war er freier Bildjournalist und "Hoffotograf" in der Nähe der Macht. Hektik und Zeitdruck waren oftmals seine Begleiter. Mit seiner Kamera folgte er die Regierenden und Prominenten in alle Welt. Im Jahr 1990 begann ein "neues Leben" von Burghard Hüdig - und über 350 gemalte Bilder in explodierenden Farben und abstrakten Formen sind bisher entstanden.

Eruptiv und spontan sind meist seine großformatigen Bilder. Intensiver Mentor des in Untertürkheim lebenden Künstlers ist seit Jahren der Maler Professor Adam Lude Döring.

Die Ausstellung der farbenfrohen Gemälde ist von 14. April bis 2. Mai in der Sparda-Bank Am Hauptbahnhof während der Banköffnungszeiten montags und donnerstags von 8.45 bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 8.45 bis 16 Uhr sowie freitags von 8.45 bis 13 Uhr zu sehen.

Burghard Hüdig

Aus CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

Ausstellung des Werks von Burghard Hüdig

vom 19. November 2002

Günther H. Oettinger bei der
Eröffnung der Ausstellung)

(v.l.n.r. Karin Hüdig, Erwin Teufel, Burghard
Hüdig, Regine Haug, Günther H. Oettinger)

Burghard Hüdig
(Erwin Teufel und Günther H. Oettinger in der
Diskussion mit dem Künstler Burghard Hüdig)

Burghard Hüdig, langjähriger renommierter Pressefotograf der baden-württembergischen Landes- politik, widmet sich nun der Kunst.
1999 begann er im Alter von 66 Jahren seine neue Karriere. Über 350 Werke sind bislang entstanden.

Teile seines Schaffens stellte Burghard Hüdig bis Weihnachten 2002 in den Räumen der CDU- Landtagsfraktion aus. „Wir freuen uns, Burghard Hüdig für eine Ausstellung gewonnen zu haben. Wir wollen mit unseren gelegentlichen Ausstellungen einen Beitrag zur Förderung der Kultur in Baden-Württemberg leisten“, so Fraktionsvorsitzender Günther H. Oettinger bei der Ausstellungseröffnung im Haus der Abgeordneten.

Regine Haug hat als Kuratorin in die expressionistische Kunst Hüdigs eingeführt.

Burghard Hüdig

  • 1933 in Essen geboren
    wohnt in 70327 Stuttgart - Untertürkheim
    in der Gögelbachstraße 5

  • Träger des Verdienstkreuzes der
    Bundesrepublik Deutschland

  • Über 40 Jahre lang Pressefotograf

  • Berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für
    Photographie (DGPh)

  • Seit 1999 widmet sich Burghard Hüdig der Kunst:
    Über 250 Bilder sind bisher entstanden,
    explodierende Farben zeigen seine
    expressionistischen und gegenstandslosen Bilder


    Plakat zur Ausstellung in Sigmaringen 15.3. - 14.4.2004
Bisherige Ausstellungen:

Schloß Solitude
Landessozial-Gericht Baden-Württemberg
Untertürkheimer Volksbank
Landtag Baden-Württemberg
Hohenzollerische Landesbank Sigmaringen
Galerie im Cafe Schwarz, Stuttgart
"Luftschutzkeller" Unterm Mönchberg, Stuttgart
sowie in der ARS solo-galerie Untertürkheim

Ausstellungen
Februar 2006 im Café Schwarz in Stuttgart-Untertürkheim, Augsburger Straße 356

BURGHARD  HÜDIG
aus UNTERTÜRKHEIM
Acryl Mischtechniken - Ausdruckstarke, farbintensive Werke in der Galerie im Café Schwarz
Bis 1998 "Haus-u. Hof-Fotograf" der Landesregierung BW
ab 1999  Wechsel von der Kamera zum Pinsel

Begrüssung Irene Schmid / Galeristin
Einführung Hans Jochen Henke - Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU
Musikalische Umrahmung Arioso - Duo

Burghard Hüdig stellt in der Galerie im Cafe Schwarz aus - aus Treffpunkt 2.3.2006 -

„Farbe bedeutet für mich Freude"

UNTERTÜRKHEIM - Bunte und äußerst farbenfrohe Bilder empfangen derzeit und in den nächsten zwei Monaten die Besucher der Galerie im Cafe Schwarz. Geschaffen hat diese überwiegend großformatigen Werke der Untertürkheimer Künstler Burghard Hüdig.
Hüdig, 1933 in Essen geboren, ist in Sachen Malerei geradezu ein Phänomen. Erst 1999, im Alter von 66 Jahren, als er bereits in Rente war, hat er mit dem Malen begonnen.
Seitdem sind über 400 expressionistische Arbeiten entstanden, die mit ihren explodierenden Farben den Betrachter unweigerlich in ihren Bann ziehen.

In seinem früheren, sprich seinem beruflichen Leben war Burghard Hüdig das Gegenteil des aktiven und kreativen Malers - da war er der Betrachter mit der Kamera, dem seine Motive praktisch vorgegeben waren:
der Bildjournalist Hüdig war 45 Jahre lang „Hoffotograf" der baden-württembergischen Landesregierung. Den Regierenden folgend, hat Bernhard Hüdig die ganze Welt bereist, hat in Diensten des Landes über vier Jahrzehnte lang Menschen, nichts als Menschen fotografiert und sie dabei als stiller Beobachter kennen gelernt.
Dass ihm sein Beruf Freude bereitete, beweisen 19 Fotoausstellungen und sieben Bildbände. Dennoch war Schluß mit dem Fotografieren, sobald Burghard Hüdig vor sieben Jahren in Rente ging; jetzt begann das Malen.

Hüdig
Burghard Hüdig (links) vor einem seiner farbenfrohen Bilder.
Neben ihm Irene Schmid, die Organisatorin der Ausstellung im Cafe
Schwarz, sowie der CDU-Politiker Hans Jochen Henke.
Foto: Herbrich-Fischer

Hans Jochen Henke, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, der bei der Eröffnung der Ausstellung die Einführungsrede hielt, hatte eine Erklärung für diesen Bruch im Leben seines politischen Wegbegleiters:
Hüdig, Anfang Juni geboren, sei eben ein Zwilling und somit Vertreter des beweglichsten Tierkreiszeichens überhaupt. Das Zeichen Zwillinge stehe für den Mythos der Zweiheit, so Henke. Wenn Burghard Hüdig sich früher intensiv der Fotografie gewidmet habe,"hat er dann den Schnitt gemacht und malt jetzt eben". Als „unheimlich offen und unvoreingenommen" bezeichnete der frühere Ludwigsburger Oberbürgermeister Henke seinen Untertürkheimer Künstlerfreund, wobei er dies sowohl auf das Sternzeichen wie auch auf die Malerei gemünzt sehen wollte.

Was die Ausstellungsbesucher und Kenner von Burghard Hüdig stets festgestellt haben, fasste Hans Jochen Henke in Worte. Oft gelte: Je älter ein Künstler wird, desto dunkler und düsterer sind seine Werke. Ganz anders sei es jedoch bei Burghard Hüdig: „Bei ihm herrschen Helligkeit, Strahlkraft und Leuchten. In seinen Bildern kommt das Bekenntnis zu Lebensfreude und Lebenslust zum Ausdruck." Womit der Laudator die Werke seines Freundes bestens beschrieben hat.

Dabei erhebt Hüdig keineswegs den Anspruch, der größte aller Künstler zu sein; er malt vielmehr erinfach aus Freude und Leidenschaft. Kunst hat er schon immer gesammelt, aber Vorbilder gibt des für ihn nicht. Warum auch? Seine explodierenden Bilder- neuerdings auch kleineren Formats - mit Acrylfarbe auf Sperrholzplatten, Leinwand oder Hartfaser gebracht, sprechen für sich. Die meisten haben Titel wie „Farbspiele" und das trifft denn auch den Kern. Burghard Hüdig selber gibt sich kein Thema, er will lediglich seine Kraft und Kreativität ausleben, die er früher oft hinter dem Objektiv verbergen musste. Nun klatscht er starke, knallige Farben auf die Leinwand, die jeden Rahmen zu sprengen scheinen - ohne Mission, sondern nur, weil es ihm gefällt. Hüdigs Kommentar: „Ich lege einfach los, ohne Konzept, egal was dabei raus kommt; Hauptsache die Farben stimmen. Farbe bedeutet für mich einfach Freude." - Ingrid Herbrich-Fischer

Info: Die Ausstellung in der Galerie im Cafe Schwarz, Augsburger Straße 356, ist geöffnet: Dienstag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr; Sonn- und Feiertag von 12 bis 18 Uhr.

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