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Untertürkheime Zeitung vom 23.4.2005

Neuer Fluchtweg: Auf dem Hosenboden ins Freie

Luginsland: Acht Meter lange Rettungsrutsche der Kindertagesstätte Nägelesäcker eingeweiht - Als Spielgerät sehr beliebt

(ale) - Große Freude herrschte gestern bei den 80 Kindern der Tageseinrichtung Nägelesäcker 22. Die neue Rettungsrutsche, die aus dem ersten Stock ins Freie führt, wurde offiziell eingeweiht. Neben ihrem Zweck im Ernstfall dient sie vor allem als beliebtes Spielgerät.

„Die Rutsche ist ganz toll", freut sich der zehnjährige Michael, „weil sie so schnell ist." Zusammen mit den anderen Kindern rennt er immer wieder durch das Treppenhaus in den ersten Stock und stellt sich auf der Terrasse in der langen Schlange an. Mit hohem Tempo fegen die kleinen Kinder immer wieder durch die lange Röhre hinunter in den Sandkasten des Außenbereichs. „Den Kindern macht es einfach großen Spaß", sagt Einrichtungsleiterin Gabi Reick. „Zudem üben sie so täglich den Ernstfall." Denn die Rutsche dient zwar zum einen Teil als Spielgerät, soll aber bei einem Brand auch zur schnellen Flucht aus den oberen Räumen ins Freie dienen.

Rund 12 000 Euro kostete das Jugendamt die neue Rettungsrutsche. Der Bau wurde nötig, da durch die neuen Brandschutzvorschriften in öffentlichen Einrichtungen dringend ein Fluchtweg auch aus dem ersten Stock vorgesehen ist.


Sehr zur Freude der Kinder wurde gestern die neue Rettungsrutsche der Tageseinrichtung Nägelesäcker von
Leiterin Gabi Reick und Leopod Greschner, einem Vertreter des Herstellers, eingeweiht. Foto: Müller

Die Entscheidung zugunsten des Spielgeräts war schnell gefällt. „Der Trend geht in Richtung Rettungsrutsche", sagt Leopold Greschner vom Hersteller Sport Gerlach. Gerade bei Kindereinrichtungen wäre so im Notfall eine schnellere Evakuierung als mit einer Rettungstreppe möglich. „Ich hoffe aber, dass dies nie der Fall sein wird", erklärt Gerlach. Denn vor allem der Spaß steht im Vordergrund.

Die insgesamt 8,40 Meter lange Stahlröhre hat eine Neigung von 32 Grad. Das sorgt für ein rasantes Tempo. „Schließlich soll niemand in der Röhre stecken bleiben", sagt Greschner. Aber auch auf die Sicherheit wurde Wert gelegt. So endet die Rutsche im weichen Sandkasten. Zwei Meter nach vorne und einen Meter seitlich beträgt der Abstand zu den nächsten Geräten. Um den Bereich besser abzugrenzen, schloss das Gartenbauamt den Sandkasten noch zusätzlich mit runden Holzstämmen ab. „Ich denke die Funktion der Rutsche ist optimal", freut sich Greschner. Das eine Tonne schwere bunt bemalte Gerät hat seine Bestimmung gefunden - für die Sicherheit und die Freude der Kinder.

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