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Das LINDENSCHULVIERTEL in Untertürkheim am Neckarufer
Freitag 3. Juni 2005: 15-18 Uhr - Einweihung der neuen Schiffsanlegestelle Untertürkheim
mit einer Hocketse samt festlichem Rahmenprogramm -
Vorführungen der Feuerwehr Untertürkheim und Bewirtung im Freien.
Fotos von der Eröffnung am 3. Juni 2005
 

Neckarkäpt'n legt 2005 im Lindenschulviertel an

Untertürkheim: Schiffsanlegestelle wird renoviert und im Frühjahr eingebaut

Mit der kommenden Saison des Neckarkäpt'ns wird Untertürkheim zu einer kleinen Hafenstadt für Schiffspassagiere. Im Frühjahr wird der Schiffsanleger im Lindenschulviertel installiert und im Juni 2005 feierlich eingeweiht werden.

Von Mathias Kuhn

Eigentlich sollte das erste Fahrgastschiff bereits im Juni 2004 feierlich begrüßt und der Anleger mit einem großen Rahmenprogramm eingeweiht werden. Die bau- und wasserrechtlichen Genehmigungen lagen zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vor. "Die Mühlen der Bürokratie mahlen in Deutschland eben nicht so schnell", meint Neckarkäpt'n Wolfgang Thie. Mittlerweile sind sämtliche Erlaubnisse eingetroffen.

Das Missgeschick hat jedoch einen Vorteil: Der Neckarkäpt'n kann die neue Anlegestelle nun offiziell in seinen Fahrplan für das kommende Jahr mit aufnehmen. Das Angebot richtet sich an Gruppen. Von Mai an bricht die Neckarflotte mittwochs, donnerstags und freitags jeweils um 10.30 Uhr von Bad Cannstatt zur Hafenrundfahrt auf. Der Zwischenstopp im Lindenschulviertel ist nicht obligatorisch. "Wir fahren Untertürkheim nur nach Bedarf und bei Voranmeldung an", macht Thie klar.

InfotafelWer in Untertürkheim ein- oder aussteigen will, hat zwei Möglichkeiten. Nach Anfrage sammelt das Schiff gegen 11.05 Uhr die Fahrgäste an der Untertürkheimer Haltestelle auf, macht die Hafenrundfahrt und lässt die Zugestiegenen in Bad Cannstatt wieder von Bord. Empfehlenswerter ist, dass die Passagiere in Bad Cannstatt ein- und nach der Hafenrundfahrt - gegen 12 Uhr - in Untertürkheim aussteigen und die Sehenswürdigkeiten des Ortes genießen. Deswegen richtet sich das Angebot hauptsächlich an mehrere Personen und Ausflügler. "Jahrgänger oder Wanderfreunde können zuerst das Neckartal von der Wasserseite aus betrachten und danach bei einer Wanderung durch die Weinberge den Fluss von der Höhe aus anschauen", empfiehlt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Darüber hinaus bietet der Stadtbezirk noch etliche Sehenswürdigkeiten wie die sehenswerten Kirchen, Fachwerkhäuser und die Angebote der Gastronomie- und Einzelhandelsgeschäfte. Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein Untertürkheim wird zu diesem Zweck extra eine Informationsbroschüre mit den Attraktionen des Ortes auflegen. Die Informationstafel mit Wanderwegen rund um Untertürkheim, die Bürgervereinsvorsitzender Eberhard Hahn konzipiert hat, ist bereits aufgestellt worden.

Mit der Schiffsanlegestelle allein ist es aber nicht getan. Bis zur Saisoneröffnung wird das Tiefbauamt die Treppe am Neckarufer richten. Geplant ist mittelfristig eine größere Umgestaltung der Straße zum Ölhafen. Nachdem der Tanklastverkehr dort weg gefallen ist, kann der Zubringer verschmälert werden. Aus Kostengründen werden die Untertürkheimer darauf noch etwas warten müssen. Den Vereinen ist die neue Schiffsanlegestelle dennoch ein Fest wert: Eingeweiht werden soll die Touristenattraktion am 3. Juni 2005 mit einer Hocketse samt festlichem Rahmenprogramm. OB Wolfgang Schuster soll als erster Fahrgast die Untertürkheimer Gangway betreten. Der Musikverein Untertürkheim unterhält Festgäste und Bürger und die Freiwillige Feuerwehr demonstriert eine Lebensrettung zu Wasser.

Untertürkheimer Zeitung vom 16.12.2004

 
 

Breite Treppe für Schiffsanlegestelle

Untertürkheim: Umgestaltung der Straße zum Ölhafen als nächster Schritt geplant
(mk) - "Bis in vier Wochen" rechnet Werner Flad vom Umweltschutzamt mit der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Schiffsanlegestelle inklusive einer breiteren Zugangstreppe. Ab 2005 sollen Passagiere des Neckarkäpt'n im Lindenschulviertel aussteigen können.

Alte Treppe 2004Eigentlich waren die Einweihungsfeierlichkeiten für Untertürkheims neue Schiffsanlegestelle für den Sommer 2004 geplant. Untertürkheims Vereine wollten das erste Schiff des Neckarkäpt'n im Lindenschulviertel freudig begrüßen. Die Feier fiel ins Wasser. Viel zu spät wurden die Unterlagen für die wasserrechtliche Erlaubnis eingeholt. Bei der Überprüfung stellten die Experten fest, dass die Treppe an der Neckarböschung in der jetzigen Form nicht ausreicht. "Sie ist zu schmal", erklärt Flad. Nun sollen der Auf- und Abgangstufen auf mindestens 2,20 Meter erweitert werden. "Ein Geländer wird für Schutz sorgen und einige Sitzgelegenheiten laden die Passagiere oder Spaziergänger zum Verweilen ein", berichtet Bezirksvorsteher Klaus Eggert.

Momentan sind zudem der Aufgang von der Straße zum Ölhafen und der Abstieg ans Ufer um einige Meter voneinander versetzt. Künftig soll eine "gerade", durchgehende Treppe auf Höhe der Lindenschulstraße gebaut werden. Das Genehmigungsverfahren - für die Anlegestelle und die neue Treppe - wurden nun in einem Projekt zusammengefasst, was die Genehmigungsprüfung verzögerte. Doch Flad sieht kein Ausschlusskriterium, das gegen die Umgestaltung spräche: "Wir rechnen in den Wochen mit der Genehmigungserteilung."

Mit der Sommersaison 2005, vermutlich im April oder Mai, könne die neue Schiffs-Haltestelle am Neckar eingeweiht werden, meint Eggert. Die Untertürkheimer versprechen sich durch die neue Ausstiegsmöglichkeit einige Wanderer, Ausflügler oder Touristen, die sich den Stadtbezirk und die Umgebung anschauen wollen. Dementsprechend sollen Tafeln am Neckarufer die Besucher mit Information versorgen. "Als Wegweiser zu unseren Sehenswürdigkeiten dienen", meint Eggert. Eine fast zwingende Voraussetzung für Stadtplaner Heinz Sonntag ist deswegen auch die Umgestaltung der Straße zum Ölhafen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Ölhafenzufahrt am Überseekai hat die Zufahrtsstraße zum Tanklager ihre Bedeutung für den Lastverkehr verloren. Sie könnte zurückgebaut werden. "Wünsche hierfür hat der Bezirksbeirat mehrfach geäußert", sagt Eggert. Erste Gedanken, wie die Verschönerung aussehen könnte, hat sich auch Stadtgestalter Klaus Volkmer gemacht. So soll das Längsparken künftig nicht nur toleriert sondern baulich in vernünftige Bahnen gelenkt werden. Gleichzeitig sollte das Plätzchen an der Ecke Lindenschulstraße/In der Au aufgewertet werden. "Als Ausgangspunkt für Ausflügler und Quartiersplatz für Bewohner", so Volkmer. Allerdings sind es nur grobe Pläne, und außerdem sind die erforderlichen Baumaßnahmen nicht finanziell gesichert.

Untertürkheimer Zeitung 15.10.2004

 

Neue Schiffsanlegestelle in Untertürkheim

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster wird am Freitag, 3. Juni, 16 Uhr die neue Schiffsanlagestelle an der Straße zum Ölhafen auf Höhe des Lindenschulzentrums eröffnen

Mit der neuen Anlegestelle geht ein lang gehegter Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger in Erfüllung. Nun können Ausflügler und Wanderer, die von der Hafenrundfahrt kommen, den Neckarvorort erkunden, in heimeligen Wirtschaften den dort gekelterten Wein schlürfen oder auch eine Wanderung auf den nahe gelegenen Rotenberg unternehmen.

Ab 15 Uhr wird ein buntes Programm geboten. Der Musikverein Untertürkheim spielt unter Leitung seines Dirigenten Gerhard Hummel. Die Gastronomie des Kultur- und Kongresszentrums Sängerhalle bietet kleine kulinarische Köstlichkeiten an.
Zur Einweihung wird der Neckar-Käpt'n am 3. Juni mit seinem Motorschiff Liberty um 16.30 Uhr zur ersten Hafenrundfahrt von der neuen Anlegestelle starten. Gleichzeitig wird die Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim demonstrieren, wie in eine ertrinkende Person gerettet werden kann, und ihre verschiedenen Fahrzeuge vorstellen.

Am gleichen Tag wird im Stuttgarter Hafen die Erweiterung des Terminals gefeiert. Die neue, zweite Containerbrücke wird eingeweiht. Damit können künftig noch mehr Stückgüter mit Binnenschiffen und Zügen ab Hafen Stuttgart in alle Welt befördert werden.

1. Juni 2005 - Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung für Kommunikation

Fotos von der Eröffnung am 3. Juni 2005

Empfang des Oberbürgermeister Dr. Schuster durch Bezirksvorsteher Klaus Eggert (rechts)


Schauübung der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim mit den Tauchern der Berufsfeuerwehr

Fotos: Enslin (7) - S. Rubenbauer (3)

Stuttgarter Zeitung, 04.06.2005

In Untertürkheim heißt es Schiff ahoi

Neue Anlegestelle des Neckar-Käpt'n eingeweiht - Im Schnitt 102000 Passagiere pro Jahr

Für die Untertürkheimer ist gestern ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen: Sie haben ihre eigene Anlegestelle bekommen. Für das Ehepaar Thies, die Betreiber des Neckar-Käpt'n, heißt das in Zukunft: Schiff ahoi im Lindenschulviertel.

Von Simone Drescher

Gelernt hat Susanne Thies ursprünglich etwas ganz anderes. Für die ausgebildete Chemielaborantin gibt es jedoch keine schönere Berufung als jener, der sie heute nachgeht. Zusammen mit ihrem Mann Wolfgang betreibt die 46-Jährige in Bad Cannstatt die Neckar-Personenschifffahrtsgesellschaft Neckar-Käpt'n. Zur Flotte gehören drei Schiffe, davon ein liegendes, die MS Bad Cannstatt, auf der Susanne Thies das Bistro Susis Deckscafé eröffnet hat. Zur Feier des Tages, der Einweihung der Schiffsanlegestelle in Untertürkheim, sagt Susanne Thie: "Ich freue mich, dass die Untertürkheimer eine eigene Anlegestelle bekommen. Das trägt sicherlich auch zur Belebung des Neckars bei."

Und womöglich auch zu steigenden Fahrgastzahlen. Im Schnitt schippern die Schiffe des Neckar-Käpt'n 102 000 Passagiere pro Jahr über den Fluss. Mit der Untertürkheimer Anlegestelle könnten es mehr werden. Allerdings laufen die Linienschiffe Untertürkheim nur auf Anfrage an. Wolfgang Thie: "Die Anlegestelle ist hauptsächlich fürs Gruppengeschäft gedacht, mindestens zehn Leute sollten schon an Bord gehen wollen."

Seit acht Jahren lebt das Hamburger Ehepaar Thies bereits in Stuttgart. Sie beschäftigen rund 20 Leute, vom Gastronomiepersonal über Fahrkräfte bis hin zu Büroangestellten. "Unglücksfälle an Bord gab es zum Glück noch nicht", sagt Wolfgang Thies. Dafür allerhand ungewöhnliche Begebenheiten. Schließlich bietet der Neckar-Käpt'n auch Sonderfahrten anlässlich größerer Feiern wie Hochzeiten oder Firmenjubiläen an. "Ich erinnere mich zum Beispiel an die Natural Born Golfers", sagt Susanne Thies. Das sei ein Golfclub gewesen, der vor einigen Jahren das Schiff gebucht habe, um von dort aus auf eine schwimmende Zielplattform zu "putten". Auch Fallschirmspringer Eberhard Renz ist bereits zweimal auf einem der Schiffe gelandet. Und nicht nur der: im Rahmen einer Firmenfeier wurde einst extra ein Auto auf das Deck gehoben.

Mal sehen, was sich die Untertürkheimer so alles einfallen lassen, um von ihrer neuen Anlegestelle aus den Neckar zu erobern. Wobei das eigentliche Anliegen ja ein anderes war: mit der Einweihung der neuen 35 000 Euro teuren Anlegestelle geht nämlich ein lange gehegter Wunsch der Bürger in Erfüllung. Sie hoffen nun auf Touristen, die in Untertürkheim von Bord gehen, um die örtlichen Attraktionen zu bewundern. Ob Wanderwege in den Rebhängen, heimelige Wirtschaften oder die historische Grabkapelle - der Neckar-Käpt'n wird den neuen Schiffshalt künftig bei seinen zweistündigen Hafenrundfahrten je nach Bedarf anfahren.

Stuttgarter Nachrichten vom 4.6.2005

Per Schiff nach Untertürkheim

Neue Anlegestelle auf Höhe der Lindenschule

Der Stuttgarter Hafen liegt zwar in Untertürkheim, aber den Schiffen auf dem Neckar konnte man dort bisher nur von der Böschung zuwinken. Jetzt können auch die Untertürkheimer die Freuden der christlichen Seefahrt genießen, am Freitag wurde der neue Anlegesteg eingeweiht.

VON FRANK ROTHFUSS

Nun hat der Oberbürgermeister ja bekanntlich viele Talente, aber übers Wasser gehen gehört bis dato noch nicht dazu. So musste auch er bis zum Freitag warten, bis Wolfgang Schuster bekennen durfte: "Jetzt bin ich zum ersten Mal über den Neckar nach Untertürkheim gekommen." Es war die Stunde der Kapitäne, kurz nach 15 Uhr legte die Liberty am neuen Steg an und Schuster sowie Neckar-Käptn Wolfgang Thie, Chef der Neckar-Personen-Schiffahrt, gingen an Land.

"Wir wollen aus diesem Neckar was machen", sagte Schuster, und weil man den Worten manchmal Taten folgen lassen muss, hatte die Stadt ihr Säckel geöffnet und 35 000 Euro für den Bau des Stegs an der Straße zum Ölhafen spendiert. Dort werden nun mittwochs, donnerstags und freitags die Schiffe des Neckar-Käptn während der Hafenrundfahrt anlegen. Wie viel Gäste in Untertürkheim zusteigen, will Thie nicht schätzen. "Diese Haltestelle richtet sich ans Gruppengeschäft." Er hofft also auf mehr Menschen, die an Bord Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenfeste feiern. Darüber hinaus nehme man auf den Linienfahrten aber auch Gruppen auf Zuruf mit, sagte Thie. "Bei zehn Personen halten wir auf jeden Fall", sagte er, "aber kleinere Gruppen lassen wir auch nicht stehen."

102.000 Gäste fuhren im vergangenen Jahr mit den Schiffen des Neckar-Käptn, mit dieser Zahl rechnet Wolfgang Thie auch in diesem Jahr. "An den Feiertagen war das Wetter nicht besonders gut", sagt er, "wenn es an Ostern und Pfingsten mäßig läuft, können wir das nicht mehr hereinholen."

Drei Schiffe fahren auf dem Neckar, ein viertes liegt vor Anker an der Anlegestelle Wilhelma. An Bord der MS Bad Cannstatt hat Thies Frau Susanne ein von 11.30 bis 16 Uhr geöffnetes Café eingerichtet.

Informationen, Fahrpläne und Buchungen über 07 11 / 54 99 70 60.

Weitere Informationen über www.neckar-kaeptn.de

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