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Wahrzeichen für Stadtbezirk geschaffen

UNTERTüRKHEIM: UZ 10.12.2012 - Siegfried Berner erhält die Ehrenmünze der Stadt für sein Engagement beim TGV Rotenberg und als Künstler

(mk) - Untertürkheim ohne die Skulptur im Kreisverkehr in der Mettinger Straße ist heute kaum vorstellbar. „Das Kunstwerk ist ein Wahrzeichen für den Ort“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Zu verdanken ist dies dem ehemaligen IHGV-Vorsitzenden Herbert Schwarz, seinem Nachfolger Markus Krautter und vor allem Siegfried Berner. In Hunderten Arbeitsstunde hat er das Monument geschaffen. Ehrenamtlich. Dafür und für sein Engagement als Vorsitzender des TGV Rotenberg erhielt er die Ehrenmünze der Stadt.

Es war ein Kraftakt, den Siegfried Berner vor vier Jahren verbracht hat. Der einstige Daimler-Mitarbeiter hat damals bereits in seiner Freizeit immer als Hobbykünstler gewirkt und er wirkt heute noch. Als Maler von Aquarell- und Kreidegemälden, als Bildhauer und Künstler, der viel beachtete Skulpturen erschuf. In etlichen Ausstellungen konnte er seine Kunstwerke vorstellen. So kam sein Freund und langjähriger Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) Untertürkheim Herbert Schwarz auf die Idee, dass der Rotenberger Künstler eine Skulptur für den Kreisverkehr in der Mettinger Straße erschaffen sollte. Nach dem Tod von Herbert Schwarz setzte Berner - mit tatkäftiger Unterstützung durch Markus Krautter, dem IHGV und vieler spendender Bürger - das Vermächtnis seines verstorbenen Freundes um.

In mehreren hundert Stunden Handarbeit bearbeitete er die beiden neun und 13 Tonnen schweren Jurasteine. „Die künstlerische Arbeit, die vielen Stunden kräfteraubender Handarbeit, die oft Nerven aufreibenden Stunden der Abstimmung mit Behörden und die Transportvorbereitung erbrachte Siegfried Berner ehrenamtlich. Die Bearbeitung der Elemente war ein Kraftakt - die Skulptur ist ein Meisterwerk“, lobte Bezirksvorsteher Klaus Eggert die Verdienste des Rotenbergers. Das Kunstwerk sei ein Sinnbild für die beiden Standbeine Untertürkheims: den Weinbau und Handel und Gewerbe. „Es symbolisiert dies an einer zentralen Stelle des Stadtbezirks und wird damit zu einem Identifikationsmerkmal“, so Eggert. Berner hat Bleibendes geschaffen. Als Erkennung für den selbstlosen und ehrenamtlichen Kraftakt überreichte Eggert dem „Ausnahmekünstler“ die Ehrenmünze der Stadt und eine von OB Wolfgang Schuster unterzeichnete Urkunde. Die Auszeichnung erhielt Berner auch für sein früheres Engagement. Er leitete von 1974 bis 1989 den Turn- und Gesangsverein Rotenberg. „In meiner Zeit als TGV-Vorsitzender entstand beispielsweise auch die Turn- und Versammlungshalle in Rotenberg“, erinnert sich Berner.

Rotenberger Künstler und Bildhauer Siegfried Berner

  • Bilder von der Einweihung des neuen Weinbrunnens im Holzfasskeller
    in der Kelter Fleckensteinbruch am
    18. Mai 2008

    Martin Kurrle mit dem Rotenberger Künstler und Bildhauer Siegfried Berner.
    Er hat in wochenlanger Arbeit im Holzfasskeller einen Brunnen geschaffen, der in erster Linie zur natürlichen
    Befeuchtung des Raumes dient und zum anderen auch die fließenden Kräfte des Collegium Wirtemberg darstellt.
    BrunnenBrunnenKurrle und Berner
    Fotos: Enslin
  • Brunneneinweihung -> wg-rotenberg.htm

Kunst statt klassisches Weinfest

Weingärtner vom Rotenberg vermitteln Wein über Kunst / Seit elf Jahren Kulturmonat in der Kelter

Stuttgarter Wochenblatt vom 15.2.2007

"Es muss etwas Besonderes sein, schließlich ist unser Wein auch etwas Besonderes", sagt Martin Kurrle selbstbewusst. Seit elf Jahren organisiert der Geschäftsführer der Rotenberger Weingärtnergenossenschaft zusammen mit seinen Kollegen den Kulturmonat. Entstanden ist die Idee daraus, wie der gute Wein den Weinliebhabern am besten vermittelt werden kann. "Was liegt da näher als Kunst auf hohem Niveau!" Zur Zeit sind imposante Steinskulpturen von Siegfried Berner zu sehen.

ROTENBERG - Inzwischen gehen Wein und Kunst vielerorts eine Liaison ein. "Wir waren eine der Ersten", erklärt Martin Kurrle, Geschäftsführer der Weingärtnergenossenschaft.

Als die Rotenberger Wengerter eine Art und Weise suchten, ihre schmackhaften, edlen Tropfen an die Kunden zu bringen - stießen sie auf die Kunst. "Denn wir wollten auf gehobenem und kultivierten Niveau unseren Freunden den Wein zugänglich machen", erinnert sich Kurrle. 1996 empfingen die Weingärtner dann die ersten Kunstinteressierten bei einer Ausstellung in der Kelter.

Siegfried Berner

"Die Leute waren von Anfang an begeistert!" Denn statt dem klassischen Weinfest, sind die Rotenberger Jazzfrühschoppen, Hausmesse und Freilichtspiele auf der Terrasse gewohnt. Das passen Kunst und Kultur bestens dazu. Der Monat Februar ist seitdem bei vielen Kunst- und Weinfreunde dick im Kalender angestrichen. Für die Weingärtner ist das der Monat im Jahr, "in dem wir etwas verschont sind, Zeit für Muse haben und Kraft schöpfen können", erläutert Kurrle. "Wir sind auch Leute, die kreativ sein müssen und nicht nur ein Handwerk beherrschen."

Siegfried Berner -Fotos: Enslin

Siegfried BernerSeiner Kreativität freien Lauf gelassen hat auch Siegfried Berner, dessen imposante Steinskulpturen derzeit in der Kelter ausgestellt sind. Erstmals und einzigartig: Durch den Umzug von Presse und Traubenannahme in einen neuen Keller im Fleckensteinbruch kann der ganze Raum genutzt werden - "weshalb die großen Kunstwerke optimal zur Geltung kommen", findet Kurrle. Zu sehen sind 27 Objekte aus Marmor, Sandstein du Granit. Der Lauf der Natur vom Werden, Sein und Vergehen ist ein wiederkehrendes Thema. Das harte Material ist weich geschliffen, dass es aussieht wie in Samt gehüllte Gesichter, Torsi, geschwungene Figuren. "In den Stein sind sie verliebt, wenn Sie schaffen", schwärmt Siegfried Berner. "Stein ist ein göttliches Material!" Siegfried Berner ist bekennender Autodidakt. Erst vor fünf Jahren hat der Rotenberger mit der Bildhauerei begonnen. "Es war immer mein Traum. Aber es war ein steiniger und schwieriger Weg hin zur Abstraktion." Viel Erfahrung hat er in der Malerei gesammelt, in der er sich seit 20 Jahren in seiner Freizeit ausdrückt. Auch in der Kelter sind Gemälde in Aquarell und Kreide zu sehen.
Siegfried Berner

Künstler stellt erstmals Kreisverkehr-Skulptur vor

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 12.12.2009: Heute am UZ-Stand auf dem Weihnachtsmarkt
(mk) - Eine Skulptur von Siegfried Berner soll im Kreisverkehr Mettinger-/Großglockner Straße aufgestellt werden. Ein Modell des Kunstwerks wird heute erstmals am Stand unserer Zeitung auf dem Weihnachtsmarkt gezeigt. Von 14 bis 16 Uhr wird der Rotenberger Künstler die Skulptur, die er extra für Untertürkheim kreierte, vorstellen.

KreisverkehrVor einem Jahr stellte Herbert Schwarz auf dem Untertürkheimer Weihnachtsmarkt die Weichen. In Gesprächen überzeugte er Freunde vom IHGV, Jahrgang, aus Sport und Politik, eine Skulptur auf dem Kreisverkehr in der Mettinger-/Großglockner Straße zu installieren - als unverwechselbares Wahrzeichen Untertürkheims. Den Rotenberger Künstler Siegfried Berner hatte der IHGV-Ehrenvorsitzende mit der künstlerischen Umsetzung betraut. Noch vor Weihnachten zeigte er Schwarz seinen Entwurf. Mit diesem wollte Schwarz Anfang 2009 die Werbetrommel für die Finanzierung rühren. Wenige Tage später starb er. Der IHGV mit seinem Vorsitzenden Markus Krautter an der Spitze und Bezirksvorsteher Klaus Eggert kämpften dafür, dass die Skulptur aufgestellt werden darf. Jetzt geht es um die Finanzierung des Kunstwerks. Sie besteht aus zwei Elementen. Das liegende, blattförmige Element symbolisiert den Weinbau, das ovale Element steht für die Industrie. Liebevoll schmiegen sich beide Elemente aneinander und spiegeln das harmonische Miteinander von Weinbau und Industrie in Untertürkheim wider. Die Skulptur ist aus einem hellen Jurastein. Beide Steine wogen unbearbeitet zwischen neun und 13 Tonnen. Seit Sommer bearbeitet Berner sie. Zum Bewegen der Kolosse benötigt er einen Autokran. Berner selbst arbeitet zum Selbstkostenpreis. „Aus Freude am Objekt und als Erinnerung an Herbert Schwarz.“ Material, Arbeitsgeräte, Transport und das Aufstellen im Kreisverkehr verursachen allerdings Kosten in Höhe von etwa 15 000 Euro.

Mit Hilfe einer Spendenaktion will der IHGV das Kunstwerk finanzieren. „Jetzt geht es an die Umsetzung des Projekts. Dabei benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung“, bittet Krautter die Bürger zu Spenden auf. Dafür hat der IHGV mit der Stadtverwaltung ein städtisches, zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet. Ein Infoblatt über die Spendenaktion gibt es heute am Weihnachtsmarktstand unserer Zeitung in der Widdersteinstraße. Dort wird ab 10 Uhr auch das Modell aufgestellt sein. Siegfried Berner und der Geschäftsführer unseres Zeitungsverlags, Sigfried Baumann, werden ab 14 Uhr am Stand für die Aktion werben. „Jeder, dem Untertürkheim am Herzen liegt, könne sein Scherflein dazu beitragen, dass die Skulptur im Herbst 2010 eingeweiht werden kann“, wünschen sich die IHGV-Aktiven.

Überweisen können Sie ihre Spende auf das nachstehendes, städtisches Konto:

BW-Bank - Konto: 2 002 408 - BLZ 600 501 01
Buchungszeichen: 2.5810.3680.000/001 (bitte unbedingt angeben)
Kennwort: "Kunst im Kreisverkehr UT"

Bitte senden Sie an den IHGV eine Kopie des Überweisungsträgers mit Angabe Ihrer Adresse.
Die Stadtverwaltung wird Ihnen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung zusenden.
Alle Spender werden namentlich in der Untertürkheimer Zeitung veröffentlicht.
Falls Sie dies nicht wünschen, bitte ich um entsprechende Information auf der Kopie Ihres
Überweisungsträgers.

Mit freundlichen Grüßen
ihr IHGV Untertürkheim
Markus Krautter

1. Vorsitzender IHGV Untertürkheim
Markus Krautter
Augsburger Str. 400/408
70327 Stuttgart
Telefon 0711 - 33 69 100
Telefax 0711 - 33 69 105

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