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Virtueller Bummel durch das Lindenschulviertel
Lindenschulviertel hat einen Festplatz

Lindenschulviertel
Das Lindenschulviertel auf der Postkarte von 1918

Untertürkheimer Zeitung 14.12.2007
UNTERTüRKHEIM: Umgestaltung an der Straße „Zum Ölhafen“ beendet - Übergang zur Schiffsanlegestelle, Platz für Kunst und Hocketse

Vor der Sanierung
Noch vor Heiligabend geht für die Untertürkheimer ein Wunsch in Erfüllung: Der Platz im Lindenschulviertel ist fertig. Er ist das i-Tüpfelchen auf die jahrelange Sanierung des Viertels. Das Tiefbauamt hat eine Fläche mit Sitz-Kuben gestaltet. „Ein Quartiersplatz, auf dem Schüler Kunstwerke aufstellen, Konzerte gegeben werden, Anwohner Feste feiern können und der ein schöner Übergang zur Schiffsanlegestelle ist“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert.

Für viele unbeachtet hat das Tiefbauamt in den vergangenen drei Monaten ein wichtiges Vorhaben fertig gestellt: Die Untertürkheimer dürfen sich über einen neuen Platz freuen.


Wo Tafeldie Lindenschulstraße in die Straße „Zum Ölhafen“ mündet, ist eine - im Sommer - lauschige Ecke unweit des Neckars entstanden. Die sechs Stellflächen für Personenwagen sind verschwunden - eine Freifläche verschönert nun das Quartier. „Wir haben auch auf Wunsch des Bezirksbeirats auf eine übertriebene Möblierung des Platzes verzichtet“, erklärt Reinhard Noll vom Tiefbauamt bei einem Vorort-Termin.

Verschiedene in Gruppen angeordnete Steinquader laden zum Verweilen, Hinsetzen und Miteinander reden ein. „Je nach Bedarf können die Quader - allerdings nur mit einem schweren Gerät - wieder verschoben werden“, sagt Noll. Das Konzept: Die Anwohner, die Schüler der benachbarten Schulen oder ankommende Schiffspassagiere sollen den neuen Platz so nutzen und einrichten, wie sie es wollen. „Als Treffpunkt für Schüler in der Nachmittagspause oder der Studierenden aus dem benachbarten Studentenwohnheim, aber ich kann mir auch eine Hocketse von den Anwohnern vorstellen“, sagt Eggert. Gleichzeitig dient die Info-Tafel des Bürgervereins, die umgedreht wurde, als Orientierung für Ortsfremde. Noch muss ein Baum gepflanzt und eine Grünanlage angelegt werden, für Eggert ist der Lindenschulplatz „der krönende Abschluss der Sanierung des Viertels“.

In den vergangenen Jahren wurde das Gebiet zwischen Bahnlinie und Neckar entscheidend aufgewertet: Durch die Neubebauung auf dem einstigen Prinzing-Areal, die Modernisierung des Kultur- und Kongresszentrums Sängerhalle, den modernisierten Kinderspielplatz, neuen SGU- Spielfeldern, dem Studentenwohnheim, dem Radweg und nicht zuletzt dem endgültigen Ausbau der Straße „In der Au.“

Attraktives Wohnen am Fluss

Im Zuge des Rückbaus der „Straße zum Ölhafen“ sind zudem zusätzliche Parkplätze entstanden. „Sie haben den Wegfall der vormals sechs Parkplätze auf der Wende kompensiert“, so Eggert. Mittelfristig würde noch der Parkstreifen auf der Neckardammseite besser gefasst und für eine effektive Beleuchtung gesorgt. Vielen ist die Ausgangssituation nicht mehr präsent. „Vor wenigen Jahren fuhren hier noch 35 000 Öltankwagen pro Jahr vorbei - jetzt haben wir ein attraktives Gebiet am Rande des Neckars.“

1915
Blick zum Neckar
LINDENSCHULVIERTEL: SPD schlägt neue Wohnungen am Neckarufer vor

Untertürkheimer Zeitung vom 23.4.2004

Untertürkheim: Punkthäuser auf Höhe der Lindenrealschule sowie entlang der Wasenstraße sollen Stadtbezirke stärker verbinden

Die SPD-Fraktion im Rathaus wirft den ersten Stein ihres Städtebaukonzepts „Leben am Neckar" ins Wasser: Auf Höhe der Lindenrealschule sollen Punkthäuser am Ufer gebaut werden. „Damit wollen wir die Distanz zwischen Wangen und Untertürkheim vermindern", sagt Stadtrat Andreas Reißig.

VON MATHIAS KUHN

SPD-Stadtrat Rainer Kußmaul ist sich schon bewusst, dass seine SPD-Fraktion mit dem Vorschlag neue Wohnbauschwerpunkte zwischen Untertürkheim und Wangen zu setzen, eine kontroverse Diskussion auslösen werde. „Doch schon das Neckarstrukturkonzept des Stadtplanungsamts hat die Inselbrücke als eine unattraktive Querverbindung mit unattraktiven Brückenköpfen beschrieben", gibt er zu bedenken. Der kanalisierte Neckar sowie die langweilige Brücke samt der Umgebung trenne die beiden Neckarvororte voneinander. Ziel sei es die beiden Brückenköpfe - zum einen der Bereich um die St. Christo-phorus-Kirche und auf der anderen Seite den Karl-Benz-Platz - städtebaulich aufzuwerten und die Verbindung durch Neubaumaßnahmen attraktiver zu gestalten.

Die Gemeinderatsfraktion der SPD schlägt im Rahmen ihres Städtebaukonzepts „Leben am Neckar" vor, einige Punkthäuser entlang des Ufers zu erstellen. Die Gebäude würden das Lindenschulviertel aufwerten und gleichzeitig die Distanz zwischen Untertürkheim und Wangen verringern. Foto: Enslin

Attraktive Häuser am Wasser

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Wohnbebauung im Uferbereich des Lindenschulviertels. Der renommierte Architekt und Stadtplaner Hans Martin Mader hat dazu einige Vorschläge ausgearbeitet: Von der Schleuse neckaraufwärts bis fast zum Ölhafen könnten bis zu neun Punkthäuser direkt am Neckarufer gebaut werden. Für zwei weitere Gebäude hätte es nach Maders Plänen zwischen Schleuse und dem Inselbad Platz. „Eine äußerst attraktive Wohnlage, die zudem das Lindenschulviertel weiter aufwerten wird", bekräftigt SPD-Fraktionschef Manfred Kanzleiter. Die Stadträte nehmen damit die Vision des Wohnens an der Marina, die im Strukturkonzept Neckartal anklingt, auf und führen sie jedoch auf realistische Weise fort. „Das Strukturkonzept sah Wohnbau und Grünzonen im Hafenbereich vor. Wir stehen zu dem Hafen als Drehscheibe für Güter, zeigen jedoch Gestaltungsmöglichkeiten längs des Neckars auf", sagt Reißig. Nicht nur am Neckarufer gäbe es Schwachstellen. So kann sich Reißig auch mehrstöckige Gebäude rund um den Karl-Benz-Platz und als Abschluss zum Bahnhof vorstellen.

1920
Lindenschulstraße um 1930

„Damit bekäme der Verkehrsknoten einen stärkeren Platzcharakter", meint der Untertürkheimer. Auch für die gegenüber liegende Neckarseite haben Stadtplaner Mader und die SPD-Stadträte Gedankenspiele angestellt. So könnte in der Wasenstraße entlang des Bahndamms durchaus noch ein halbes Dutzend Wohnhäuser entstehen und sogar eine Überbauung der Bundesstraße 10 stellen die Stadträ-

te bewusst provozierend zur Diskussion. „Wir wollen Denkanstöße liefern, damit die Stadtgestalter ihr Augenmerk wieder auf den Bereich zwischen Untertürkheim und Wangen richten", sagt Kußmaul. Erklärtes Ziel sei es durch die bauliche Verbindung über die Inselbrücke beide Stadtbezirke wieder näher zusammenzurücken und damit Wangen sowie Untertürkheim zu stärken.

Lindenschulviertel beendet sein Schattendasein
Untertürkheimer Zeitung vom 30.1.2004

Lindenschulviertel beendet sein Schattendasein

Untertürkheim: Festsaal der Sängerhalle wird modernisiert, Schiffsanlegestelle erstellt und Straße In der Au neu gebaut

2004 könnte das Jahr des Lindenschulviertels werden. Einige Bauprojekte werden begonnen. Die Chorgemeinschaft wird dank finanzieller Hilfe der Stadt den Saal der Sängerhalle modernisieren. Zudem wird die Anlegestelle am Neckar eingerichtet und die Straße "In der Au" endlich umgestaltet.

LindenschuleVon Mathias Kuhn
Bis 2005 soll das Viertel zwischen Karl-Benz-Platz und dem Neckar aus dem Schattendasein, das es gegenüber dem Ortskern fristet, herausgetreten sein.

Ende des 19. Jahrhunderts spielte der Ortsteil eine bedeutende Rolle. Eine Straßenbahnlinie endete hier und Fußwege von Wangen führten Richtung Bahnhof.
Heute trennt der Karl-Benz-Platz das Wohnviertel mit den herrschaftlichen Häusern vom Rest des Ortes ab. Die Straße "In der Au" ähnelt einer Bauerschließungsstraße und die Sängerhalle verlor seine Bedeutung als zentraler Festort der Neckarvororte.
Dies könnte sich bald ändern. "Der Gemeinderat hat uns einen Zuschuss für die Modernisierung bewilligt", berichtet Peter Hirt, der Vorsitzende der Chorgemeinschaft Untertürkheim. Die Angebote sind eingeholt. Im Frühjahr wird mit den Sanierungsarbeiten in der 100 Jahre alten Sängerhalle begonnen. "Das Gebäude erhält eine bessere Dämmung und zudem wird eine Lüftungsanlage in den Festsaal eingebaut", präzisiert Geschäftsführer Horst Igel. Nicht nur das Raumklima im Sommer sondern auch das Verhältnis der Nachbarn zum traditionsreichen Veranstaltung- sort soll sich dadurch verbessern. Neu hinzugezogene Bewohner hatten sich über den Lärm beschwert. Vor allem die Wochenendtermine sind auf Wochen hinaus belegt. Auf Grund der guten Ausbuchung und der guten Zusammenarbeit will der Verein den Vertrag mit der langjährigen Pächterin Gisela Vögl verlängern.

SängerhalleSchließlich gibt es 2005 Bedeutendes zu feiern. Die Sängerhalle wird 100 Jahre alt und vor 100 Jahren wurde Untertürkheim nach Stuttgart eingemeindet. "Bis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten wird die Sanierung abgeschlossen sein", ist Igel zuversichtlich.

Vielleicht können die Jubiläumsgäste 2005 sogar mit dem Schiff ins Lindenschulviertel fahren. In Zusammenarbeit mit dem Neckarkäpt'n soll oberhalb des Untertürkheimer Wehrs eine Anlegestelle eingerichtet werden. "Damit die Fahrgäste nach der Hafenrundfahrt bei uns aussteigen, unsere Sehenswürdigkeiten ansehen oder den Wein genießen können", verspricht sich Bezirksvorsteher Klaus Eggert eine Aufwertung des Orts.

Die Pläne liegen bereit, noch müssten einige Genehmigungen eingeholt werden. Dafür wird noch im ersten Halbjahr die Straße zum Ölhafen auf einfache Weise verengt. Nachdem keine Tanklastzüge mehr verkehren, werden auf beiden Straßenseiten Park- flächen eingerichtet. Mehr Stellplätze soll es spätestens 2006 auch im Wohngebiet "In der Au" geben.

Seit Jahren warten die Anwohner darauf, dass das holprige Sträßchen erneuert wird. Erste Verbesserungen werden noch dieses Jahr gemacht werden. "Mit der endgültigen Erschließung warten wir, bis die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Prinzing-Areal abgeschlossen sind", sagt Ilmar Dück vom Tiefbauamt. Ein Investor will bis Ende 2005 auf dem Gelände Eigentumswohnungen und ein Studentenwohnheim bauen. "Leben in die Wohngegend bringen", freut sich Eggert.

Ehemaliges Gasthaus zur Linde - früher direkt an der Neckarbrücke


Gasthaus zur Linde - oben: um 1902 - an der alten Neckarbrücke - Lindenschulstraße 6

Ehemaliges Gasthaus zur Linde

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Impressionen aus dem Lindenschulviertel


Sängerhalle von 1905 - Lindenschulstr. 29

Sängerhalle mit Biergarten 1916
==> Die Sängerhalle wird 100 Jahre
Vereinsheim Sängerhalle - 1932 - Festsaal -
SängerhalleSängerhalle Untertürkheim
Lindenschulstraße 29
70327 Stuttgart
Telefon: (0711) 3 36 92 70
Telefax: (0711) 3 36 92 74 4

http://www.aparthotel-stuttgart.de

http://www.z-online.de/hotels/Aparthotel/ saengerhalle.htm
Wasserkraftwerk erbaut von 1899 - 1902
Kunstgießerei Franz Burger

Franz Burger
Metall- u. Kunstgießerei KG

Postwiesenstr. 10
70327 Stuttgart - Untertürkheim
Tel. 0711-330110

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